TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Unser Team - Sportlerportrait

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Name
Jakob
Vorname
Klaus
Jahrgang
1963
 
1000m Bahn Großwelzheim 2003
00:03:29
5000m Cross Kleinostheim 2003
00:20:40
10 km Seligenstadt 1987
00:38:56
Halbmarathon Goldbach 1986
01:26:36
Marathon Berlin 1986
03:04:20


Unser Teamkamerad Klaus Jakob ist tödlich verunglückt

26.05.2008 Als sich am letzten Montag die Nachricht vom Unfalltod unseres Teamkameraden Klaus Jakob verbreitete, löste das eine Welle von Betroffenheit und Trauer bei denen aus, die ihn gekannt haben. Bedingt durch die rasante Entwicklung unserer Abteilung gibt es sicher Mitglieder, die keinen persönlichen Bezug zu ihm hatten. Deshalb erscheint es uns sinnvoll, einige Daten und Fakten aufzulisten, die seine Stellung in unserer Gemeinschaft deutlich machen.

Ende der 80er Jahre wechselte Klaus Jakob beruflich zur Gemeinde Kleinostheim, zuerst in die Verwaltung, wo er unter anderem für die Bereiche Sport und Kultur verantwortlich war. Er schloss sich unserer damals noch überschaubaren Ausdauersport-Abteilung an, nachdem er schon einige Marathonläufe absolviert hatte (Bestzeit 3:04:20h). Mit Begeisterung spielte er Badminton, war 1989 beim legendären Staffellauf in die französische Partnergemeinde Bassens dabei, beteiligte sich im gleichen Jahr maßgeblich an der Organisation unseres ersten Oktoberlaufs und war immer präsent, wenn es galt zu helfen. Seine eigenen sportlichen Tätigkeiten wurden durch Verletzungen immer wieder unterbrochen, doch er war nie jemand, der den Kopf hängen ließ oder darüber klagte. Beim traditionellen Aschaffenburger Hypolauf wollte er am Freitag zum dreizehnten Mal in ununterbrochener Reihenfolge starten. Die Teilnahme dort war für ihn Ehrensache, trotz teilweise gravierender Behinderungen (u.a. kurz nach einem Bandscheibenvorfall). Den meisten Kleinostheimern wird Klaus Jakob als Geschäftsführer des Seniorenzentrums St. Vinzenz von Paul in guter Erinnerung bleiben. Dort setzte er zielstrebig seine zukunftsweisenden Ideen und Pläne um.

Zusammen mit seiner Frau Elisabeth und den beiden Söhnen besuchte er seine Tochter, die als Austauschschülerin in Neuseeland weilte. Beim Überqueren einer Straßenkreuzung erlitt er, während eines Trainingslaufes, bei der Kollision mit einem Auto, tödliche Verletzungen.

Wir trauern mit seiner Familie und nehmen in Dankbarkeit Abschied von einem Teamkameraden und Freund, der sich nicht zuletzt wegen seines ehrenamtlichen Engagements große Achtung und Wertschätzung erworben hat. Als äußeres Zeichen unserer Verbundenheit und Anteilnahme werden beim Aschaffenburger Hypolauf alle TSG-Starter mit Trauerflor an den Start gehen.