TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Startseite - März 2009

30.03.2009 Christian Eckhardt gewinnt den Halbmarathon in Gemünden
Den hatten die Asse beim Gemündener Maintallauf am Sonntagmorgen keinesfalls auf der Rechnung. Auf die Meisten wirkt der zwanzigjährige Christian eher in sich gekehrt. Große Reden hält er keine, aber wenn's gilt, dann gilt's! Natürlich konnte er bisher noch keinen Halbmarathon gewinnen - aber gestern hatte er Premiere. Der Konkurrenz hätte ein Blick in die Ergebnisliste vom Schnellen Zehner letzte Woche genügt, um den Mann von der TSG Kleinostheim ein bisschen ernster zu nehmen. Eigentlich wollte unser Eigengewächs nur eine neue persönliche Bestzeit markieren und unter 1:20h bleiben. Sein Vorhaben schien uns - gemessen am aktuellen Trainingszustand - sehr realistisch. "Die ersten Kilometer mit der Führungsgruppe waren mir etwas zu langsam, so dass ich ab Kilometer fünf das Tempo verschärft habe", lässt er uns in den Rennverlauf blicken. Die leicht wellige Strecke empfand er sehr angenehm. Bis zum Wendepunkt lief Christian einen relativ deutlichen Abstand zu den Verfolgern heraus. Dann taten sich einige Läufer zusammen und letztendlich kristallisierten sich die Asse Jürgen Zeißner, Sebastiano Ilardi und Jürgen Kneuer in einer Dreiergruppe heraus. Sie machten bis Kilometer zwanzig richtig Dampf und kamen recht nahe heran. Die Jungs konnten dabei sich gegenseitig aus dem leichten Gegenwind nehmen, diesen Vorteil kann der Führende natürlich nicht nutzen und so "war es etwas schwieriger zu laufen". Mit einem schnellen Schlusskilometer hielt er aber den Abstand und gewann tatsächlich seinen ersten Halbmarathon in der Klassezeit von 1:17:20h. Eine Steigerung von unfassbaren dreieinhalb Minuten bringt Christian in unserer internen Bestenliste ein gutes Stück nach vorne und beschert ihm 1000 Punkte für die laufende Zehnkampfwertung. Nun ist er aus seinem eigenen Schatten herausgetreten und damit in der Szene bekannter geworden. Die Konkurrenz wird ihn künftig genauer beachten, da bin ich mir sicher. "Die Form stimmt für meine nächsten Wettkämpfe", es sind die deutschen Duathlonmeisterschaften in Backnang, der Siegerland-Cup Buschhütten und der Ironman 70.3 St.Pölten. Hier gibt's die Ergebnisliste.

29.03.2009 Aus Mallorca kommen nur gute Nachrichten
Schöne Grüße schickt Manni im Auftrag seiner mitgereisten bunten Truppe aus Malle. Am Freitag verbuchten sie angenehme 20 Grad und hatten damit beste Bedingungen für sehr schöne, ausgedehnte Radtouren. "Alle sind super drauf und in der Kneipe neben unserem Hotel kostet das helle Franziskaner-Hefe smarte 2,50 Euro", somit ist das größte Problem ziemlich einfach zu lösen. Heute verzeichnet die für die Ironmanvorbereitung eigentlich ideale Baleareninsel leichten Regen, der dem einen oder anderen zu einer kleinen und unfreiwilligen Pause verhilft. Die Stimmung innerhalb des Teams ist ausgesprochen gut, die Trainingsform der Ironmananwärter auf einem erschreckend hohen Niveau, bislang sei noch keiner eingebrochen. "Sogar die Mädels sind supergut drauf - 100km schocken hier keinen mehr..", erzählt unser Anführer in seinem heutigen Gästebucheintrag. Eine Fotoserie ist längst übermittelt und im Bilderalbum schon nachzublättern. Auf dem linken Foto hat sich das TSG-Trainingslager-Team vor dem Hotel Ivory Playa Alcudia ablichten lassen. Den Schnappschuss auf der rechten Seite ließ sich der zweifache Hawaii-Sieger Norman Stadler nicht entgehen. Er will in diesem Jahr ganz groß was reißen und wollte inbedingt mit unserem Ironman-Team abgelichtet werden - oder war es anders herum?

28.03.2009 Michaela Schmutzer wird erneut Deutsche Seniorenmeisterin im Rettungsschwimmen mit ihrem Team
Im Schwimmtraining wunderte sich der/die eine oder andere schon mal über ihren Stil, ihre Intensität - und die Tatsache, dass sie meist vorne weg schwimmt. Von Michaela wissen manche höchstens, dass sie die Lebensgefährtin von Jan ist, der übrigens heuer erstmals als Orga-Teamchef unseren Süwag Schüler- und Jugend-Triathlon organisiert. Dass sie - zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Daniela und zwei Freundinnen aus der DLRG-Ortsgruppe Laubach - ihren Titel bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen in ihrer Altersklasse verteidigt hat - erfuhr ich mehr oder weniger zufällig. Bei den Recherchen kam heraus, dass das schnelle Mädel schon Europa- und Weltmeisterschaften bereiste und in früheren Jahren einige Titel im Einzel sowie im Team eingefahren hat. In Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) wurden letzte Woche die neuen Meisterinnen in vier Disziplinen ermittelt. Dazu gehörten neben einem 4x50m Hindernisschwimmen auch eine 4x25m Puppenstaffel, bei der eine mit Wasser gefüllte 75kg schwere Puppe gerettet werden muss. Neben einer 4x50m Rettungsstaffel, in der jede Schwimmerin eine andere Rettungsdisziplin zu absolvieren hat, muss abschließend jedes Teammitglied noch ein potentielles Opfer - unter Zuhilfenahme des Gurtretters - 50 Meter weit abschleppen. Die erste und dritte Disziplin bescherrschte das attraktive Quartett souverän, in den beiden restlichen Rennen sicherten sie sich jeweils den zweiten Platz. Die kumulierten Punkte reichten jedenfalls erneut für den Deutschen Meistertitel aus. Dieser Erfolg ist umso erstaunlicher, weil die erfolgreichen Damen zusammen kaum trainieren können. Wünschen wir unserer bescheidenen Wirtschaftsprüferin künftig weniger beruflichen Stress und dafür um so mehr Zeit für das notwendige Training. Allen Beteiligten am regelmäßigen Schwimmtraining dürfte es mit diesem neuen Wissen etwas leichter um's Herz werden. Michaela greift notfalls ein!

26.03.2009 Endlich können wir auch Susanne Wenzel hier vorstellen
Schließlich ist sie schon seit Oktober letzten Jahres dabei Susanne Wenzelund hat zuvor ausgiebig in unserem dienstäglichen Lauftreff geschnuppert. Es hängt wohl mit der zurückhaltenden Art der sympathischen Susanne Wenzel zusammen, dass sie sich nach meinen forschen Ermahnungen endlich entschließen konnte, wenigstens einige Daten und Anmerkungen von sich preiszugeben. Beim Lauftreff erfuhren wir im Spätsommer schon, dass sie sich auf ihren ersten Marathon vorbereitete: "da wollte ich nicht mehr nur alleine durch die Gegend laufen". Die freundliche Krankenschwester ist im Bereich Soziale Dienste des Aschaffenburger Klinikums beschäftigt, exakt im pflegerischen Entlassungsmanagement und bekam den entscheidenden Tipp von ihren Arbeitskollegen. Die bei uns selbstverständlich bekannten Triathleten Ralf Heck und Hubertus Wiedermann empfahlen ihr wärmstens unsere Abteilung und "hier wurde ich absolut herzlich aufgenommen". Susanne bezeichnet sich eher als Hobbysportlerin, läuft ausgesprochen gerne, fährt etwas Rennrad und "tue mir sehr weh beim Schwimmen". Dieses Manko lässt sich allerdings - mit etwas gutem Willen - ruckzuck in Claudi's Schwimmtraining abstellen. Recht sportlich war unser neues Mitglied schon früher, als sie auf dem MTB etwa 2001 sogar den Südschwarzwald durchstreifte, beim so genannten Blackforrest Bike Marathon. Nach einem Unfall, zwei Jahre später, gab sie das Mountainbiken auf. Vor zwei Jahren absolvierte sie erfolgreich die Sprintdistanz beim Krefelder Triathlon, ging in Darmstadt im Vorjahr über die Halbmarathon-Distanz und war - wie es das Bild oben links zeigt, glückliche Finisherin bei ihrer Marathonpremiere in Berlin. Als nächste sportliche Ziele nennt die Aschaffenburgerin den Churfranken Triathlon im Juli in Niedernberg und den Köln-Marathon im Oktober. Ansonsten fährt sie gerne Ski und macht mit dem Rad Wandertouren, geht gerne ins Kino und trinkt für den Ausgleich zum stressigen Alltag auch mal ein leckeres Weizenbier. Ich glaube, das Mädel passt genau in unsere Truppe.

25.03.2009 Udo Bauer gibt nächsten Dienstag die Sommerlaufstrecke frei
Der hauptverantwortliche Laufpate und anerkannte Führer diverser TSG-Laufgruppen hat das Startzeichen für den Lauftreffwechsel gegeben. Am Wochenende wird bekanntermaßen die Zeit vorgestellt und der elend lange, kalte und ungemütliche Winter hat sich dann hoffentlich auch weitgehend verzogen. Die kurzen Hosen liegen angeblich schon in Reichweite, die alten, von Matsch, Kälte und Nässe stark strapazierten Treter werden endlich ausgemistet und die Sehnsucht nach Wärme und Licht hoffentlich bald befriedigt. Es ist doch ganz was anderes, die Laufkilometer bei frischer Frühlingslust, den ersten wärmenden Sonnenstrahlen und bester Laune abzureißen. Mit der Umstellung auf die Sommerzeit wechseln wir jetzt traditionell nicht nur die Laufstrecken sondern auch den Treffpunkt. Ab Dienstag, 31.03., 18:00 Uhr treffen wir uns wieder am Parkplatz des Fußballvereins SV Vorwärts. Neben Udo stehen auch Sarah und Manfred als unterstützende Laufpaten wieder zur Verfügung. Alle weiteren Einzelheiten wie: Anfahrskizze, Trainingsumfang, Laufstrecken und persönliche Betreuung sind hier nachzulesen bzw. abzurufen. Die auswärtigen Lauftreffteilnehmer können wieder in der Maingauhalle duschen; dies wurde mit der Gemeinde vertraglich vereinbart. Zum Ausklang treffen wir uns anschließend wie gewohnt in der Gaststätte am Sportplatz.

24.03.2009 Unsere Teams nutzen das Traumwetter beim Schnellen Zehner für Rekorde am laufenden Band
Man muss schon einige Jahre in den Archiven zurückblättern, um auf ein so starkes mannschaftliches Ergebnis zu stoßen. Die beiden schnellen Teams von Spiridon Frankfurt mussten am Sonntagmorgen in Niederrodenbach die exzellenten Leistungen unserer ersten Mannschaft akzeptieren. Teamleader Tobi nutzte die idealen Bedingungen - obwohl er am Start mit einigen Ungewissheiten auf den Schuss wartete. Eine flache, schnelle 10km Strecke lief er am Limit zuletzt vor etwa eineinhalb Jahren, also vor seinem Kreuzbandriss. Die Erkenntnisse beim Training waren ebenfalls nicht berauschend, mal lief's und mal nicht. Trotzdem traute er sich auf den ersten Kilometern ein Tempo von 3:20/km zu und wunderte sich dann im Rennverlauf über sein aktuelles Stehvermögen. Seinen stärksten lokalen Konkurrenten sah er natürlich ganz klar im eigenen Teamkollegen Michael, der ihn in seiner Einschätzung später auch bestätigen sollte. Fazit am Ende eines tollen Rennens: Tobi (3.Gesamt/2.M30) ist wieder voll da! Er läuft die zweitschnellste Zeit seines Lebens und verpasst nach 33:04min seine Bestmarke um lediglich acht Sekündchen. Dieses schnelle Rennen war unbedingt notwendig, denn der gnadenlose Michael (6.Gesamt/3.M30) blieb immer in Sichtweite und ließ bis zum Schluss maximal fünfzehn Sekunden Abstand zu. Die relativ stärkste Leistungssteigerung lieferte der Jüngste des erfolgreichen Trios ab. Der zwanzigjährige Christian E. ließ es auf dem flachen Kurs richtig krachen und radierte seine bisherige schnellste Zeit (35:36) vehement aus. Mit 34:10min etablierte er sich im vorderen Feld und sorgte mit dafür, dass die TSG Kleinostheim in der Gesamtzeit von 1:40:34h das schnellste unter den 44 Männerteams wurde.

Seine gute Form aus Kandel brachte Jogi ins Hessische mit. Vierzehn Tage nach einem erfogreichen Marathon hat sich der Körper weitgehend erholt und wartet nur darauf, auf kürzeren Distanzen getestet zu werden. "Kurz nach dem Start fand ich mich in einer kleinen Gruppe wieder, in der ganz gut Betrieb gemacht wurde", erzählt der Zeitenjäger - und er spürte, dass er das enorme Tempo ganz gut mithalten konnte. Als er die glatten 18min bei Halbzeit registrierte, wusste er, dass es locker für eine Bestzeit reichen würde - "wenn ich ungefähr bis Marke acht mithalten kann". Da ist man nicht sonderlich böse, wenn man auf dem letzten halben Kilometer etwas abreißen lassen muss. Die 36:31min entschädigen doch für alles - schon wieder eine halbe Minute abgezwackt. Erstmals überhaupt liefert Freddy, das Rennradass, eine 10km-Zeit für sein Sportlerportrait und die interne Bestenliste ab. Damit sind die erzielten 38:41min mal ein Einstieg und somit auch eine neue persönliche Bestzeit. Gut durch die Wintersaison kam auch Christian M, wenngleich er sich lieber auf dem Rad strapaziert, als in Laufschuhen. Hauptsache er ist fit - und das kann man nach seiner Laufleistung von 39:07min behaupten. Sie liegt minimale vier Sekunden über seinem bislang stärksten Rennen. Gleiches gilt für Peter U. und Peter H., die ebenfalls weiter an der Stellschraube drehten. In der letzten Woche stellten wir hier Neuzugang Thorsten vor, der auch deshalb zu uns gekommen ist, um über 10km und den HM schneller zu werden. Das erste Ziel hat er am Sonntag erreicht - er verbesserte sich um fast zwei Minuten. So schnell geht das bei uns! Und unsere Mädels strengten sich ebenfalls an. Zuerst ließ sich Sonja von ihrem Matthias zu neuen Ufern treiben. Sie springt um eine exakte Minute nach vorne und steht nun bei 48:22min. Und dann tauchte auch noch Susanne Wenzel auf, erstmals unter der TSG-Flagge. Sie zählt zu unseren neuesten Errungenschaften und wird im Laufe der Woche hier ordentlich portraitiert. Insgesamt bestand unser Team in Niederrodenbach aus 18 Startern, darunter drei Frauen. Hier die Ergebnisliste im Überblick.


24.03.2009
Die Online-Anmeldung zum 5. Süwag Energie Triathlon für Schüler und Jugendliche am 28.06.2009 in Kleinostheim ist freigeschaltet. Stefan Günther hat, als Mitglied des Organisationsteams, eine wunderbare neue Website zusammengebastelt. Im Übrigen befinden sich die Planungen um Orga-Chef Jan Pitz auf der Zielgeraden. Das komplette Startgeld wird in diesem Jahr an die Aktion Benni und Co gespendet. Einzelheiten sind auf den neuen Seiten nachzulesen.


24.03.2009 Seinen Beitrag für das Kleinostheimer Mitteilungsblatt der 13. KW hat der fleißige Klaus schon abgeliefert.



24.03.2009
Der dritte Gesamtplatz von Tobias Hegmann beim Berglauf in Wiesbaden vor vierzehn Tagen ist mir fast durchgerutscht. Nach überstandener Erkältung flog das Leichtgewicht fast wie gewohnt über die beiden anspruchsvollen Berge. Die Ergebnisliste führt auch zum Veranstalter.



20.03.2009 Christian Meidhof informiert, dass es mit der neuen Triathlonkollektion leider nichts wird. Der Hersteller hat die Produktion wegen geringer Nachfrage (23 Stück) abgesagt. Individuelle Teambekleidung ist in dieser Menge anscheinend nicht mehr zu bekommen. Aber genau das war der Wunsch unserer Athleten, um sich wenigstens optisch aus der Menge hervorzuheben. Schade, aber trotzdem vielen Dank für deine Bemühungen, Christian.


20.03.2009 Unser Beitrag für das heutige Kleinostheimer Mitteilungsblatt, KW 11, ist hier nachzulesen

18.03.2009 Andreas Heilmann liefert tolle Schlagzeilen aus den USA
Boston erlebte - ähnlich wie in unseren Breiten - heuer einen langen und intensiven Winter. Das nervte so manche Straßenläufer, die sich auf die neue Saison vorbereiten und vom Wetter dauernd am Training gehindert wurden. So überbrückte unser Teamkollege Andreas Heilmann diese Zeit meist in der Halle, überwiegend auf dem Laufband, und hofft jetzt auf ein effektives Freilufttraining, um wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen oder vielleicht sogar noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Für die externen Besucher dieser Website sei nochmal erklärt, das Andreas in Boston/Massachusetts an der Harvard University (Cambridge) derzeit an seiner Doktorarbeit über Epstein-Barr-Viren (Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers) forscht. Für einen 24-jährigen ist das einfach unglaublich. Sein enormer Ehrgeiz ist also nicht nur auf das Sportliche begrenzt. Um so erstaunlicher muss sein Paukenschlag vom Sonntag auf uns wirken. Er startete beim 32. New Bedford Halbmarathon, der gleichzeitig mit den Internationalen Meisterschaften von New England ausgetragen wurde, für seinen amerikanischen Club Boston Athletic Association. Die vorhandene Leistungsdichte war vergleichbar mit einer Deutschen Meisterschaft. Der Sieger hieß übrigens Pat Tarpy (1:03:27h!); er gewann vor Altmeister Joseph Koech (1:05:15h). Die insgesamt etwa 2000 Halfmarathoni erwischten recht ordentliche äußere Bedingungen, wenn man die trockene Witterung, die strahlende Sonne sowie die akzeptablen 10°C meint. Doch der windanfällige Kurs, insbesondere die Passagen entlang der Atlantikküste, forderte die Athleten enorm. Der neue persönliche Rekord des Doktoranden von 1:11:33h ist unter Berücksichtigung der langen Steigung auf der letzten Meile noch um einiges höher zu bewerten. Und wenn man weiß, dass Andreas während der Vorbereitung lediglich 50km pro Woche durchschnittlich trainieren konnte, kann man sich ausmalen, dass in 2009 bei ihm eventuell noch etwas passiert. In Boston ist er anscheinend in guten Händen, denn "ich konnte von der sehr starken Trainingsgruppe meines US-Vereins profitieren". Er schaffte nämlich am Sonntag tatsächlich noch den Sprung unter die ersten zehn der A-Trainingsgruppe: "dies sehe ich eher als Motivation, mich im Frühjahr weiter zu verbessern". Nach Informationen seines Vaters Bernd lief Andreas die kompletten 21,1km bzw. 13,11 Meilen zusammen mit seiner Vereinskollegin Heide Westerling, die übrigens die Frauenwertung in 1:11:35h auf Gesamtplatz 39 gewann. Mit seiner neuen Bestzeit steigerte der junge Mann nun sein Ergebnis von Schweinfurt 2007 um sechs Sekunden und übernimmt zusätzlich die Tabellenführung in der vereinsinternen Bestenliste von seinem Teamkameraden Uwe Reinke. Beim berühmten Boston-Marathon Mitte April kann Andreas leider nicht starten, weil er zu diesem Zeitpunkt an einem Fachkongress in Erlangen teilnimmt. Danach kehrt er in die Staaten zurück, so dass er bedauerlicherweise auch beim diesjährigen Hypo-City-Lauf in Aschaffenburg fehlen wird. Hier noch die Ergebnisliste mit dem Link zu den Gesamtergebnissen.

16.03.2009 Auch Thorsten Simon bekennt nun Farbe - und zwar weißblau
Nach seinen sportlichen Ambitionen habe ich ihn befragt, aber zuerst erzählt er von seiner Frau Patricia, die sich auf dem MTB und beim Joggen fit hält und dann von den gemeinsamen Kindern. Die zehnjährigeTochter Hannah übt sich in der chinesischen Kampfsportart Wing Tsun und Paul (sechs Jahre) spielt Fußball und steigt in Kürze zusätzlich bei unserer Handballabteilung ein. Betriebswirt Thorsten Simon lebt nun bald zwölf Jahre in Kleinostheim und ist hier in der Niederlassung eines großen Unternehmens zuständig für alle Belange rund um die nationale und internationale Umsatzsteuer. Jetzt kauften sich die Simons ein altes Haus, das gerade saniert wird. In jungen Jahren fuhr unser neuestes Mitglied Kajak für den SSKC Poseidon, unternahm danach kurze Ausflüge in diverse andere Sportarten und machte anschließend einige Jahre gar nichts mehr. Etwa im Jahre 2002 stieg der großgewachsene Kaufmann in die Ausdauerszene ein, überwiegend auf dem MTB oder Rennrad. Gelaufen ist er anfangs recht wenig. So beschränkten sich seine Wettkämpfe auf verschiedene MTB-Marathons und sporadisch ließ sich Thorsten beim Aschaffenburger Hypolauf blicken. "Im letzten Jahr habe ich dann begonnen, häufiger an Laufveranstaltungen teilzunehmen und Spaß daran gefunden, auch mal schneller zu laufen", demenstprechend forcierte er die Anstrengungen im Training. Seine Bestmarke beim bislang einzigen 10km-Lauf erzielte er bei unserem ersten Ortskernlauf im letzten Herbst. Sie steht bei 45:03min und dürfte nach Lage der Dinge bald der Vergangenheit angehören. Über die Halbmarathonstrecke traute er sich schon drei Mal, zuletzt Anfang des Monats in Frankfurt. Dort lief er - bereits im TSG-Dress - seine bislang schnellste Zeit von 1:40:58h. Seine kurzfristigen Ziele beschrieb er auch wie erwartet: "ich möchte erstmal über 10km und die HM-Distanz schneller werden. Dann natürlich einen Marathon laufen, wenn es sich zeitlich irgendwie mit dem Bau vereinbaren lässt". Das Frankfurter Event im Oktober fasste er schon ins Auge, "ansonsten eben als Fernziel im nächsten Jahr". Auch auf dem Rad will der umgängliche Athlet weiter zulegen und hat schon diverse Veranstaltungen auf der Agenda. "Die Entscheidung für die TSG fiel mir nach ein paar Lauftreff-Teilnahmen superleicht", das hören wir gerne. Als Passivsportler ist der arme Kerl (gefrusteter) Anhänger und Dauerkarteninhaber von Eintracht Frankfurt. Dieses Los teilt er allerdings mit einigen seiner neuen Teamkollegen: geteiltes Leid ist halbes Leid.


11.03.2009
Unser Beitrag für das Kleinostheimer Mitteilungsblatt der laufenden KW 11 steht bereits online

10.03.2009 Harmonisches TSG-Trio stürmt in Kandel zu neuen Ufern
Eigentlich hätte es ein Quartett werden sollen, doch Volker fing sich Windpocken ein und musste seine Freunde bei diesem top organisierten Landschaftsmarathon alleine starten lassen. Der frühe Kandelmarathon bietet eine erste Gelegenheit, um die Form nach dem Winter zu testen und außerdem eine echte Alternative zu den beliebten City-Marathons. Beim Start um 10.00 Uhr war es zwar bewölkt, hatte um die sieben Grad, aber der Wind blies heftig. Wenigstens die Funktion des Starters konnte Kurt Beck, der Pfälzer Landesvater behalten. Gekonnt schoss er die 2000 Frauen und Männer auf die Marathonstrecke. In ihren Vorhaben waren sich unsere Teamkollegen vollkommen einig. Es mussten durchweg neue Bestzeiten her. Wegen ihrer professionellen, individuellen Vorbereitung sollte es diesmal auch gelingen. Im Vorjahr blieb Jogi zum zweiten Mal überhaupt im Kandeler Bienwald unter der Marke von drei Stunden, heuer wollte er weitere drei Minuten schneller sein und hatte die 2:54h fest im Visier. "Beim ersten Kilometer war ich wie immer zu schnell, dann habe ich mich aber gut eingebremst", schilderte er seinen Einstieg. Er war froh über die vielen Mitstreiter, hinter denen er sich auf den nächsten, ziemlich Wind anfälligen, Kilometern verstecken konnte. Und dann ging es in den Bienwald. Hier wird es für die Schnelleren recht einsam - dafür gab's wenigstens Windschatten. Der clevere Softwareberater fand bis zum Wendepunkt bei Kilometer 18 immer wieder Tempomacher, denen er seinen Laufrhythmus anpassen konnte. Dann galt sein Augenmerk den mitgereisten Freunden, die ihm jetzt bald entgegenkommen mussten. Jeder kannte die angestrebte Zielzeit des anderen. Bei Peter passte die kurze Begegnung exakt auf den Punkt, doch Jürgen machte ihm Sorgen. Denn der kam früher als erwartet. "Hoffentlich ist er nicht zu schnell angegangen, aber er sah noch gut aus", dachte sich Jogi in dem Moment. Er selbst überquerte die halbe Distanz genau zehn Sekunden früher als geplant - alles voll im Plan! Windprobleme gab es nun keine mehr, jetzt begann es leicht zu regnen. Zum zweiten Wendepunkt ging es leicht bergan und dem Akademiker wurde es jetzt zu langsam. Er ergriff die Initiative, sammelte einige Kontrahenten ein und hatte auf der breiten Straße jetzt einen ewig weiten Blick über die vor ihm Laufenden. Er kam richtig ins Rollen, tastete sich zielstrebig nach vorne und bewegte sich kontinuierlich zwischen 4:04 und 4:08min/km. Bei Nr. 38 rechnete er erstmals hoch und wusste hier schon, dass es eine Klassezeit wird, "weils mir noch echt super ging". Er war sich sicher, dass er auf den letzten Kilometern nicht platzen würde. Als dann ein Streckenposten zurief, er würde auf Gesamtplatz 22 liegen, reagierte sein austrainerter Körper mit einer erhöhten Endorhpinausschüttung. Den heftigen Gegenwind ignorierte Jogi, als er in seinem überschaubaren Dunstfeld plötzlich noch zwei Läufer erspähte. Der vorletzte Kilometer verbrauchte gerademal 3:57min und der letzte sollte noch drei Sekunden schneller werden. Ins Stadion rein, 200m lang jubeln und nach 2:53:53h auf Platz 20 die Ziellienie überqueren - "wenn mir das vorher einer erzählt hätte".......

Jetzt müsste Peter bald kommen
Und so war es auch, man konnte die Uhr nach ihm stellen. Der Triathlet lief den flüssigsten Marathon in seinem Leben - und damit auch den schnellsten. In seinem Blog veröffentlichte er vor Saisonbeginn seine realistischen Ziele für 2009. Kandel war fixiert mit weniger als 3:10h und im Ziel lag er 49sec darunter. "Das war jedenfalls die mit Abstand härteste Marathon-Vorbereitung, die ich je durchgezogen habe. Es hat sich aber gelohnt", zieht der zufriedene Modellathlet Bilanz. Immerhin ist Peter auch noch stolz auf seinen Ruf als Garant für schlechtes Wetter. Wo der meldet, da stürmt es, ist es verdammt kalt oder es schneit sogar im Sommer. Deshalb bringt ihn Nieselregen oder Wind so schnell nicht aus dem Gleichgewicht. Direkt nach seinem schönen Erfolg stieg bei ihm auch gleich die Angriffslust, "die Mallorcafahrer können sich schon mal warm anziehen". Während des kompletten Rennens befand sich unser freundlicher Teamkollege permanent im Soll, erlitt keinen nennenswerten Einbruch und ließ lediglich zwischen Kilometer 36 und 40 ein paar Sekunden liegen. Berichtenswert ist die Tatsache, dass Peter erstmals die zweite Hälfte schneller laufen konnte als die erste. So was können nur die ganz Guten! Hier ist Disziplin gefragt, Vertrauen in die eigene Stärke und ein gewisses Maß an Intelligenz. Dieses Lob kann ich getrost hier loswerden, denn der Mann bleibt ganz sicher auf dem Teppich. Wer so wie Peter während des ungewöhnlich langen Winters seine Intervalle - teilweise im Schnee und bei minus zehn Grad - konsequent durchzieht, wird sich am Ende nicht wundern, wenn er seine Ziele erreicht. Platz 81 in einem Starterfeld von genau 1950 Marathoni, das ist schon was.

Und dann kam Jürgen
Strahlend flog der Dritte im Bunde nach 3:24:08h über die Ziellinie. "Endlich mal die 3:30h geknackt. Ich bin super happy über meine Zeit, da die Bedingungen nicht einfach waren". Nach seinem starken Test beim Halbmarathon Mörfelden vor drei Wochen waren wir uns schon einig, dass diese 42,195km gut enden werden. Dass Jürgen seine aktuelle persönliche Bestzeit gleich um zwölf Minuten steigern sollte, überraschte uns doch ein bisschen. Mit dem starken Wind und dem später einsetzenden Regen hatte er zu kämpfen, doch dann fand er nach gut zehn Kilometern eine homogene Gruppe, "die genau in meinem Tempo lief". Die optimale Vorbereitung ermöglichte ihm sogar eine Temposteigerung ab Kilometer 34. In der Folge konnte Jürgen noch einige Läufer abfangen, die ihre Renneinteilung nicht so optimieren konnten wie er selbst. Die wachsende Euphorie ermöglichte es ihm, den Punkt der Erschöpfung zu überwinden und bis ins Ziel hinaus zu zögern. War es das so genannte Runners High, das ihn in diesem Moment ereilte? Neben den körpereigenen Glücksbotenstoffen registrierte er auf der letzten Stadionrunde auch noch die unüberhörbaren Anfeuerungsrufe von Jogi und Peter, die ihn strahlend erwarteten und ihm zum tollen Rennen gratulierten. Unsere drei schnellen Jungs können nur jedem ans Herz legen, einmal in Kandel zu laufen. Die Organisation dort sei vom Feinsten, Top-Qualität für wenig Geld. Dieser perfekte Sonntag bleibt ihnen lange in guter Erinnerung - drei Starter, drei Bestzeiten, drei glückliche TSG-ler. Hier die noch Ergebnisliste.

09.03.2009 Michael Schrauder gewinnt den Haibacher Crosslauf.......
.....und zusammen mit Jörg Maurer und Bernie Schneider die Teamwertung mit elf Minuten Vorsprung. Besonders freute er sich über seine Klassezeit von 35:15min, die fast eine Minute besser war als bei seinem Sieg vor zwei Jahren an gleicher Stelle. Nach dem gezielten Wintertraining und dem ersten erfolgreichen Test bei den Bayerischen Crossmeisterschaften in der Vorwoche, spürt er langsam Aufwind. In Haibach konnte sich Michael auf der zweiten von insgesamt drei Runden von seinem stärksten Widersacher Marco Schneider lösen und den Vorsprung auf der langen Bergabpassage halten. "Im Kräfte zehrenden Schlussanstieg konnte ich den Vorsprung auf fast 40 Sekunden ausbauen". Sein Sieg war für mich keine Überraschung, sein mittelfristiges Ziel schon eher: Ausgerechnet bei den Deutschen Duathlonmeisterschaften in Backnang (am 26.04.) wird der Mittelstreckler seine Duathlon-Premiere feiern. "Ich bin schon sehr gespannt, was der Ausflug auf diesen für mich sehr ungewöhnlichen Zweikampf bringen wird. Mal sehen wie ich mich gegen die arrivierten guten Radfahrer schlagen werde", erzählt er von seinem mutigen Vorhaben. Ich wusste bis dato gar nicht, dass Michael überhaupt ein Rad besitzt. Darauf werden wir ihn in den nächsten Wochen öfters antreffen können, denn zwangsläufig braucht er noch etlich harte Trainingseinheiten. Hier die Ergebnisliste vom Samstag.


08.03.2009 Stefan Günther ist nun im Besitz der Lizenz als Trainer B. Die vorgeschriebene Ausbildung hat er vor der DTU-Prüfungskommission erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren sehr herzlich.


03.03.2009 Unser Beitrag für das Kleinostheimer Mitteilungsblatt der laufenden KW 10 steht bereits online


03.03.2009 Vom ersten Trainingslager im bereits grünen Mallorca gibt es schon Text und Fotos. Stefan informiert in seinem Blog von einigen sonnigen Ausfahrten und toller Stimmung in der Truppe. Schaut einfach mal rein. Zum großen Trainingslager bei Alcudia geht es schon in gut zwei Wochen.

02.03.2009 Neue Bestzeiten beim Lufthansa Halbmarathon Frankfurt
Optimale äußere Bedingungen fanden siebzehn Teammitglieder gestern Morgen in Frankfurt vor, wenngleich dem einen oder anderen mehr Sonne noch lieber gewesen wäre. Unterschiedlich motiviert und mit teilweise mit ungutem Gefühl brachten unsere sieben Frauen und zehn Männer die 21,1km des Lufthansa-Halbmarathons hinter sich. Zu denen, die ihre Erwartungen selbst erfüllten und anschließend heimwärts schwebten, gehörte - wie bei der kürzlichen Vorstellung vorausgesagt - mit Jürgen ein neues Teammitglied. Nach einer erneuten Steigerung um mehr als zwei Minuten steht er jetzt bei 1:28:27h. Auch Peter befindet sich weiterhin im Aufschwung und verbessert seine bestehende Bestmarke vom Herbst letzten Jahres um eineinhalb Minuten auf jetzt 1:32:26h. Ein seltenes Kunststück fabrizierte Michael, indem er die vor Jahresfrist in Kandel aufgestellte Zeit egalisierte - und zwar auf die Sekunde genau (1:33:45h). Kurzfristig für Guido eingesprungen ist ein neuer Mannschaftskamerad, den wir in den nächsten Tagen hier vorstellen werden. Thorsten Simon lief gleich beim ersten Start für unsere TSG so schnell, wie nie in seinem Leben. An seiner Zeit von 1:40:58h muss er sich künftig messen lassen. Obwohl Guido verletzt war, stellte er sich als Fotograf in den Dienst des Teams. Seine Schnappschüsse liegen bereits im Bilderalbum. Die Ergebnisliste führt einmal mehr unser Abteilungsleiter persönlich an. Nach einer langen Verletzungspause überraschte er sich in Frankfurt selbst. Den anvisierten vierer Schnitt hielt er locker durch und konnte sich in der zweiten Hälfte sogar mühelos (?) steigern. Sein ohnehin vorhandener Optimismus bekommt auf dem Weg nach Hawaii (Jahresziel) einen neuen Schub. Verbleibt noch Trainerin Claudi, die mit den Profis einige Minuten vor dem Hauptfeld startete und ziemlich alleine auf sich gestellt war. Die 1:27:34h verhalfen ihr auf Gesamtplatz vier im weit über 600 Läuferinnen starken Finisherfeld. Mit Claudia Heimke wagte sich eine weitere neue Teamkollegin über die HM-Distanz.. Ich hoffe, dass wir auch sie bald hier etwas ausführlicher vorstellen können.