TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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31.07.2009
Die Ergebnisse vom heutigen SUNBED Ortskernlauf stehen bereits online!


29.07.2009
Auch bei den ITU World Championship in Hamburg starteten am Sonntag drei Teammitglieder über die olympische Distanz. Hier sind die Ergebnisse.


29.07.2009 Klaus hat seinen Beitrag für die lfd. Kalenderwoche des Kleinostheimer Mitteilungsblattes geliefert.


26.07.2009 Beim heutigen Churfranken-Triathlon in Niedernberg gingen insgesamt 35 Teammitglieder über die beiden angebotenen Distanzen. Die dabei erzielten Ergebnisse mit allen Splitzeiten sind bereits online.


26.07.2009 Auch der 27. Allgäu-Triathlon mit den Deutschen Meisterschaften der Mitteldistanz ist inzwischen Geschichte. Hier sind die Ergebnisse.

24.07.2009 Einladung zum 1. SUNBED Volks- und Straßenlauf am 31.07.2009
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr lädt die Ausdauersportabteilung der TSG Kleinostheim am Freitag, den 31. Juli 2009 zum zweiten Ortskernlauf ein. Der attraktive Rundkurs durch den Ortskern startet heuer unter der Bezeichnung "1. SUNBED Volks- und Straßenlauf" - und enthält den Firmennamen unseres Hauptsponsors. Zentraler Punkt der Veranstaltung ist nach wie vor der Kleinostheimer Kirchplatz. Von hier aus werden die Teilnehmer(innen) ab 18.30 Uhr auf die Strecken mit unterschiedlichen Längen geschickt. Die Jüngsten starten im Bambinilauf über 800 Meter, Schülern und Jugendlichen werden im Anschluss 2.500 Meter abverlangt. Um 19.10 Uhr folgt der Einsteigerlauf über 5.000 Meter, bevor das Hauptfeld um 19.50 Uhr auf vier Runden durch den Ortskern die klassische 10 Kilometer Distanz absolvieren wird. Hier gibt es die Gelegenheit als Staffel zu starten - sie besteht aus jeweils vier Personen. Für die Zeitenjäger: Die Strecke wurde amtlich vermessen und ist somit bestenlistenfähig. Alle weiteren Informationen gibt es hier. Als weiteren Sponsor konnte das quirlige Organisationsteam um Yvonne Friedl die Faust-Brauerei gewinnen. Jeder erwachsene Starter erhält bei der Anmeldung eine Flasche alkoholfreies Weizen. Außerdem wird die Brauerei im Zielbereich alkoholfreies Bier ausschenken. Da lohnt sich doch alleine schon die Anmeldung – oder?


24.07.2009
Übrigens, das Main-TV war bei den Hilles zuhause und drehte ein vierminütiges Video über das "eiserne Ehepaar". Es lohnt sich, mal rein zu schauen. Zum Ablauf des Ironman Frankfurt hat Claudia nette Berichte von sich und Arnd in ihrem blog verfasst. Clickt euch mal durch.


23.07.2009
Claudia Hille gewinnt den Barbarossalauf in Erlenbach in sehr guten 38:12min und setzt sich damit an die Pole-Position der aktuellen Leistungsbilanz Straßenlauf Bayerischer Untermain. Neben ihrer Saisonbestleistung kassiert sie wiederum 1000 Leistungspunkte für unseren laufenden Zehnkampfwettbewerb. Hier die weiteren TSG-Ergebnisse.

23.07.2009 Der härteste Wettkampf meines bisherigen Sportlerdaseins
Es war der schwierigste Tag und das härteste Rennens seines Lebens. Und letzten Endes siegte der Kopf über den Körper. Bei den Ironman European Championship in Frankfurt Anfang des Monats besorgte sich unser Abteilungsleiter Manni Scherer den lang ersehnten Startplatz für die World-Championship auf Hawaii, den er seit vier Jahren anvisierte. Der selbstbewusste Triathlet ohne Berührungsängste hat sich von den immensen Strapazen inzwischen soweit erholt, dass er einen recht kurzweiligen und interessanten Wettkampfbericht verfassen konnte. In gewohnt lockerer Art, ohne besondere Rücksicht auf sich selbst - gleichwohl als Anleitung für andere, die ihm nacheifern wollen, äußert er sich über durchlebte Qualen und erlebte Glücksmomente. "Da ich kein Problem damit habe, möglichst viele Interressierte an meinen Qualen teilhaben zu lassen, ist der Artikel quasi prädestiniert für die Speakers Corner". Das meinen wir auch! Viel Spaß beim Lesen (pdf-Datei 566 KB).


23.07.2009 Interessante Einblicke in das Schwimmtraining lieferte uns Matthias Assenheimer. Mit Papas Unterwassergehäuse ummantelte er am Sonntagabend im Vitamar seine Digitalkamera und ging auf Tauchstation. Hier seine fotografischen Ergebnisse.

23.07.2009 Lebenszeichen von Markus Zschirpe
Viele Grüße aus dem Norden von Alaska schickt uns Markus. Der arme Kerl konnte seinen großen Triumpf bei der Challenge in Roth gar nicht so richtig auskosten. Es blieb ihm nur ein Tag zum Packen und nach etlichen Verspätungen und schlechtem Wetter ist er in Alaska angekommen und dann mit dem Heli nach Northstar Island geflogen. Er hat endlich Zugang zum W-Lan und kann Mails versenden. Damit ihr wisst, in welcher extremen Welt der Ingenieur seine Brötchen verdienen muss, hat er ein paar Fotos mitgeschickt. Nach seiner grandiosen Leistung in Roth dürfte es ihm ziemlich egal sein, wo er nun arbeiten muss. Die Bestzeit um elf Minuten unterboten und endlich die omninösen zehn Stunden geknackt - der Traum eines jeden Triathleten. Er befand sich in der zweiten Startgruppe, in der sich die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft befanden. Sie war übersichtlich und er schwamm total entspannt, ohne Prügelei. Er konnte sogar das laute Anfeuern der Zuschauer hören. Auf dem Rad fror er trotz der Armlinge, plagte sich schon Ende der ersten Runde, bekam schwere Beine und fand keinen Rhythmus. "Bei Km 160 holte ich Stefan ein, dem es gar nicht gut ging". Der Tacho zeigte gnadenlos das sinkende Tempo an und in der Wechselzone stellte sich Markus auf einen langen Marathon ein. Aber plötzlich lief's. Der Laufspezialist musste sich trotz größter Lockerheit dauernd bremsen: "ich wollte keinen Einbruch riskieren". Er ließ sich von der unbeschreiblichen Stimmung während des kompletten Wettkampfs puschen. "Das Faszinierende in Roth ist wirklich, dass der Letzte genau so angefeuert wird, wie der Erste. Die Finishlineparty am Ende war einfach nur genial - mit riesigem Feuerwerk". So beschreibt ein Mann seine tollen Erlebnisse, die nach 9:56:00h nicht zu Ende waren. Bei McDonalds landete er mit Freunden und bekannten Profitriathleten. Absolute Partystimmung - alle trugen Finishershirts.


23.07.2009 Vom Ironman Switzerland in Zürich lieferte Peter noch eine schöne Fotoserie, die Lebensgefährtin Laura freundlicherweise schoss. In seinem blog hat sich inzwischen auch wieder etwas getan. Ich vermute, dieser Triathlet wechselt nach seiner Sportkarriere ins Lager der Autoren. Besucht ihn einfach mal.


23.07.2009 Unser Beitrag für das Kleinostheimer Mitteilungsblatt der lfd. Woche steht online.


23.07.2009 Tobias gewinnt den 5. Crosslauf in Königshofen, der den zweiten Lauf der Kahlgrund-Crossserie bildet, und stellt dabei einen neuen Streckenrekord auf. In seinem blog beschreibt er sehr schön alle Umstände, die zu seinem Sieg führten. Hier alle Ergebnisse unserer Starter(innen).

15.07.2009 Ein fast perfekter Tag - Quelle Challenge Roth
Eigentlich wollten sie zu dritt den Langdistanz-Triathlon in Roth angehen, aber Pechvogel Thomas brach sich in der vorletzten Woche - auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit - das Schlüsselbein. Aus der Traum. Wir wünschen unserem Teamkollegen nach seiner OP nun eine gute Genesung. So begaben sich Markus und Stefan halt alleine auf die 226km lange Strecke. Sie trafen auf fast ideale Bedingungen. Die beiden Trainingspartner blieben ziemlich lange im gleichen zeitlichen Bereich. Den Vorsprung, den sich Stefan im Wasser erarbeitete (etwa zwei Minuten), holte sich Markus auf den 180 Kilometern mit dem Rennrad wieder. Nach der Wechselzone trennten sich dann die Wege der inzwischen zu Marathonläufern mutierten Triathleten. Das heißt, die Wege blieben natürlich gleich, doch die Tempi änderten sich. In seinem Blog äußert sich Stefan ausführlich über Höhen und Tiefen während der insgesamt 10:17:57h. Eine neue Bestmarke lag lange Zeit im Bereich des Möglichen. Die holte sich diesmal Markus mit Bravour. Auf den abschließenden 42,195km ging es dem starken Läufer ziemlich gut, denn die 3:28:07h führten ihn tatsächlich unter die angestrebte Zehnstundenmarke. Genau nach 9:56:00h blieben die Uhren für ihn stehen, das ist eine Verbesserung von 23 Minuten seit seiner Ironmanpremiere vor zwei Jahren in Frankfurt. Schade, dass wir von ihm keine Einzelheiten zum Rennen erfahren konnten, denn der Ingenieur ist schon wieder zu seinem derzeitigen beruflichen Einsatzort ins kalte Alaska geflogen. Trotzdem können wir uns einen bildlichen Eindruck vom vergangenen Sonntag machen, denn Stefans Mutter Almut hat freundlicherweise wieder tüchtig fotografiert.

Und schnell noch in die Schweiz
Zeitgleich flog in Zürich beim Switzerland Ironman der immer strahlende Peter über die Strecken.und machte ebenfalls mit einer Zeit von unter zehn Stunden eindrucksvoll auf sich aufmerksam. Für das Schwimmen im Zürichsee benötigte er 1:11:22 Stunden. Die Radstrecke über zwei Runden (à 90 Kilometer) war mit jeweils 630 Höhenmetern gespickt. Nach 5:11:01 Stunden und einer sehr starken Energieleistung ging er auf die abschließende Marathonstrecke und erreichte das Ziel mit einer Laufzeit von 3:28:45 Stunden nach 9:55:01 Stunden (Platz 291 Gesamt, Platz 70 AK M30). Alle Ergebnisse sind in unserem Archiv zu finden, ebenfalls die Links zu den jeweiligen Veranstaltern


15.07.2009 Unser Beitrag für das Kleinostheimer Mitteilungsblatt der lfd. Woche steht online.


14.07.2009
Ein Traum wurde wahr - auch Peter Hufgard blieb beim Ironman Switzerland in Zürich am Sonntag unter zehn Stunden. In seinem blog gibt es ganz kurze Infos: "Bin gerade aus der Schweiz zurück und immer noch mit dem Kopf auf der Strecke. Was für ein Tag gestern, wahrscheinlich der Wettkampf meines Lebens. Mit Tiefs und Hochs, wie man sie vom Ironman kennt. Werde morgen mal in Ruhe ein paar Zeilen schreiben. Erst mal schlafen, irgendwie bin ich müde…".  Wir wissen nicht, wie lange er schläft, deshalb hier schon mal seine Splits.

13.07.2009 Jens Bauer gewinnt den SEFRA-Lauf in Aschaffenburg
Zum fünften Mal veranstaltete SEFRA (Selbsthilfe- und Beratungszentrum und Notruf für Frauen in Aschaffenburg) gestern den Aschaffenburger Stadtlauf und mindestens zwölf Teammitglieder zeigten wieder Flagge und engagierten sich für die betroffenen Frauen. Der Sport ist bei diesen wichtigen sozialen Events eigentlich Nebensache. Doch wenn ambitionierte Ausdauerfreunde (und Freundinnen) den Startschuss erst mal hinter sich haben, gilt die volle Konzentration den nächsten Kilometern und der angestrebten Zeit. Hauptläufe über 6000m werden zwar selten angeboten, doch diese Streckenlänge passte sehr gut auf Jens, der nach seinem Unfall in Butzbach die Triathlonsaison leider beenden musste. "Nachdem ich zuletzt Umfänge und Intensität des Lauftrainings deutlich nach oben schraubte, wollte ich mal testen was die Form so sagt". Beim Strietwälder Crosslauf -. zwei Tage vorher - attackierte er lange Zeit in der Spitze. "Bernies Lauf macht einfach Spaß", schwärmte er. Kein Wunder, denn sowohl Form und Zeit passten bei ihm wirklich. Und weil der hobbymäßige Baritonsaxophonist am Mittwoch vorher den Trainingstempolauf versäumte, holte er diesen am Sonntag in Aschaffenburg einfach nach. "Der SEFRA-Lauf kam mir gerade recht. Wann kann man schon mal ein optimales Training mit einem guten Zweck verbinden". Als Jens nach einer halben Runde feststellte, dass ihm keiner so recht folgen konnte oder wollte, "sorgte das Adrenalin dafür, dass ich die Schmerzen in den Oberschenkeln vom Crosslauf am Freitag nicht mehr spürte und schneller als geplant meine Runden drehte". Der Rest ist schnell erzählt. Unser sympatischer Teamkollege fährt seinen ersten Sieg überhaupt ein. Als er unter der Dusche stand, wurden die Sieger geehrt. Man vergaß einfach, ihn über die vorgezogene Siegerehrung zu informieren. Für eine kleine Überraschung sorgte in diesem Rennen eine Mutter von jungen Zwillingen. Sie lief ab dem ersten Kilometer sehr zügig, aber trotzdem entspannt und hatte riesigen Spaß an der Veranstaltung. Es handelt sich um unsere Astrid, die am Sonntagmorgen ihre Babypause beendete. Sie bewegte sich so, als hätte sie nie pausiert. "Die sechs Kilometer lange Strecke durch die Innenstadt ist ideal, um sich langsam wieder an Wettkämpfe zu gewöhnen". Im Ziel stand Gesamtplatz zwei (25:11min) und der Sieg in der Alterklasse zu Buche, ein traumhafter Einstieg. Der mitgereiste Fanclub wartete schon im Zielbereich auf die äußerst zufriedene Mama (siehe Foto). Als jüngster Teilnehmer wurde Lenni registriert. Dieser Titel bringt ihm natürlich nichts. Aber: der inzwischen Neunjährige hatte Papa Matthias als Tempomacher an der Seite und lieferte eine exzellente Leistung ab. Nach 25:45min erreichte er auf Platz 36 das Ziel und ließ damit 288 Läufer(innen) hinter sich. Einfach toll! Hier die Ergebnisliste.


12.07.2009
Markus und Stefan sind beim Langdistanztriathlon der 8. Quelle Challenge in Roth wohlbehalten im Ziel angekommen. Hier sind schon mal ihre Ergebnisse und Splits.



11.07.2009 Die Ergebnisliste vom gestrigen 3. Strietwälder Crosslauf steht online.

10.07.2009 Global Player Stefan Schlett berichtet vom Royal Raid auf Mauritius
Zum vierten Mal fand auf Mauritius im Indischen Ozean der Royal Raid statt. Ein Traillauf über wahlweise 80 oder 35 km quer über die Insel durch Zuckerrohrfelder, Dschungel, ausgetrocknete Flussbetten, Regenwald und mit etlichen Tausend Höhenmetern. Anders als auf der 200 km westlicher gelegenen französischen Insel La Reunion haben Laufveranstaltungen in Mauritius so gut wie keine Tradition. Vor über 10 Jahren gab es einen Straßenmarathon, der aber wegen mangelndem Interesse wieder eingestellt wurde. Unregelmäßig finden kleinere Multisportevents statt und die einzigen Läufer die regelmäßig durch die Wälder und Schluchten des Black River National Parks hetzen sind die Hash House Harriers. So ist der Royal Raid nicht nur der erste Berglauf auf der Insel, sondern zugleich die größte Laufveranstaltung in der Republik am 20. südlichen Breitengrad. 411 Teilnehmer aus 13 Ländern fanden sich für die drei Wettbewerbe ein, die sich wie folgt aufteilten: 78 Läufer für den Ultralauf (RR80), 228 Läufer für den anspruchsvollen „Schnupper-Trail“ RR35 und 105 Läufer für den 10 km Lauf (Gecko Raid). Somit war für jeden Schwierigkeitsgrad und für den Profi bis zum Anfänger ein Angebot im Portfolio >>>>>weiterlesen


08.07.2009 Unser Beitrag für das Kleinostheimer Mitteilungsblatt der lfd. Woche steht online.

07.07.2009 Claudia ist Vizeeuropameistern und qualifizierte sich mit Arnd und Manni für Hawaii
Das waren für uns Schlachtenbummler am Sonntag Kracher am laufenden Band. Die fünfzehn gestarteten TSG-Triathleten, darunter zwei Damen, zündeten ab 6.45 Uhr ein Feuerwerk nach dem anderen. Acht Rookies aus unserer immens starken Truppe überraschten sich selbst und uns Zuschauer, Betreuer und Helfer sowieso. Und das muss man sich mal vorstellen: fast alle sorgten für neue Bestzeiten auf den insgesamt 226 Kilometern. Lediglich Stefan blieb gerade mal eine Minute unter seiner Bestmarke aus Kulmbach 2001 - unter anderen Bedingungen wäre seine Marke mit Sicherheit auch gefallen. Unsere Triathlontrainerin Claudia biss sich bravourös durch und konnte bei dieser extrem heißen Witterung, die vom Start bis ins Ziel anhielt, in den Bereich ihrer besten Ironman-Leistungen überhaupt vorstoßen. Die Zehnstundenmarke visierte sie natürlich an, was anderes kam für sie nicht in Frage. Und wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass sie vor fünfzehn Jahren in Roth ihr Highlight (9:49:50h) setzte und sich nun im letzten Jahr der W40 immer noch in diesem Leistungsbereich bewegt, dann müssen wir vor diesem Hintergrund ihr Ergebnis noch höher bewerten. In ihrer Altersklasse sind zwei Slots zu vergeben. Claudia hat sich aber ihr Ticket schon bei der ersten Gelegenheit in Wisconsin (Madison, USA) besorgt - sicher ist sicher. Nach 10:03:56h läuft sie am Römer ein und wird bei diesen European Championship Vizemeisterin in der W45 und 14. im Gesamtfeld, incl. aller Profis!

Innerhalb von drei Minuten stiegen am frühen Morgen sieben Teamkollegen aus dem Wasser am Langener See. Die 3800m legten sie durchwegs schneller zurück als geplant. Lediglich Arnd hatte im viel zu warmen Wasser zwei Minuten liegen lassen, fand's wegen des störungsfreien Rennens trotzdem ok. Doch anschließend blies er auf dem Rennrad zur Attacke und reparierte diesen Mangel bereits nach wenigen Kilometern. "Ich habe mich nur auf mich konzentriert und wusste zu jedem Zeitpunkt was zu tun ist". Eine ruhige erste Runde, eine druckvolle zweite Runde, bei einem Durchschnittspuls von 136 (im Maximum 144). Letzendlich kam eine Radzeit von 5:05:19h heraus - das kann sich wirklich sehen lassen. Von den fünfeinhalb Minuten, die ihm Stefan, ein exzellenter Schwimmer (56:54min), in der ersten Disziplin abnahm, holte er sich hier dreieinhalb wieder. Es gab nur einen aus unserer Mannschaft, der noch früher die Wechselzone erreichte, nämlich Christian. Doch für ihn war das Rennen jetzt zu Ende. Seine nagelneue Rennmaschine, die er lange bestellt hatte, wurde zu spät geliefert. Zu wenige Trainingskilometer auf dem neuen Gefährt führten dazu, dass er sich wegen starker Rückenbeschwerden nicht mehr in der Lage sah, noch den Marathon zu laufen, sehr tragisch. Auf den vier Laufrunden entlang des Mainufers konnten sich die Athleten dann sehr gut belauern und ihre Abstände genau messen. Wir betrachteten die Gesichter und Körperhaltung der Jungs und Mädels Runde für Runde. In sich gekehrt und total konzentriert der eine (Arnd, Stefan, Michael, Bernie) und überschwänglich, extrovertiert wiederum andere (Manni, Uwe und stellenweise sogar Andreas). Seinen einzigen Fehler machte Arnd beim Marathon: "ich bin in der ersten Runde ein wenig zu schnell gelaufen". Bei seinem 15. Ironmanfinish korrigierte sich der Routinier umgehend. Er zweifelte trotz der großen Hitze keinen Moment an sich und behielt seine eigene Vorgabe von 9:50h permanent im Visier. Über seinen Vorsprung gegenüber Manni war er stets im Bilde. Die TSG-ler an der Strecke puschten, Tamara lieferte Runde für Runde ihrem Papi Schwämme und Wasser und plötzlich war Manni da, Ende der dritten Runde - und lächelte. Manni lächelt immer, egal wie es ihm geht. Doch diesmal sagt er (lächelnd): "ich kann nicht mehr". Unglaublich, denkt Arnd und droht: "wenn du langsamer wirst, hol' ich dich wieder ein"! Sie kämpfen sich ins Ziel, platt, ausgepowert - aber überglücklich. "9:47:38h - ein Traum auf meine alten Tage", meinte Arnd, der damit seine Bestzeit aus Roth (1996) auslöscht. Manni verbesserte sich auf 9:41:22h und glaubt, dass dieses Erlebnis nicht mehr zu toppen sei. Weit gefehlt. In der zahlenstärksten Gruppe (M40) mit der höchsten Leistungsdichte fallen auch die knappsten Entscheidungen. Manni kassiert tatsächlich das seit drei Jahren anvisierte Ticket für die Weltmeisterschaften auf Hawaii und die Überraschung folgte auf dem Fuß: Arnd erhält den letzten Nachrückerplatz in der M40, freut sich auf seinen dritten Start in Kona und erinnert sich an die Worte seiner Claudia: "steck mal lieber Geld ein, vielleicht springt doch noch die Quali für Hawaii raus".

Zum ersten Mal in seinem Leben bleibt Bernie unter der magischen 10-Stunden-Marke. Mehrere Anläufe hat er schon unternommen, aber irgendetwas kam immer dazwischen. In der M45 hat er es jetzt endlich geschafft (Platz 22 in 9:58:21h), Respekt. Jeder unserer acht Rookies hatte seinen eigenen Höhepunkt an diesem ereignisreichen Sonntag. Monatelang bereiteten sie sich auf diesen Wettkampf vor. Die Verabredungen im Forum explodierten förmlich. In erster Linie ging es darum, ordentlich durchzukommen.Die Trainingspläne wurden pingelig abgearbeitet und die gegenseitige Unterstützung groß geschrieben. Hier ist in den vielen Wochen auch etwas zusammengewachsen, Freundschaften, soziale Bindungen. Erinnern wir uns an Jochen, der in der letzten Runde ums Überleben kämpft - und trotzdem noch den netten Peter etwas aufrichten kann: "wir sind zusammen eingelaufen. Der Peter wollte nicht mehr". So kam am Ende die ungewöhnliche - weil gleiche - Zeit von 12:07:46h für die beiden neuen Freunde heraus. Der Oliver bedankte sich für die Unterstützung an der Strecke und ist mit seiner Leistung mehr als zufrieden. "Auf dem Rad wollte ich eigentlich etwas schneller sein, musste aber nach schweren Magenproblemen auf den ersten 40km meine Zielzeit nach unten korrigieren". Er wollte auf keinen Fall das Finish auf's Spiel setzen. Beim Marathon lief es - auch wegen der tollen Anfeuerung durch die mitgereisten Teamkolleg(inn)en - bei ihm besser als erwartet. Oli holte den Verlust vom Radsplit so wieder auf. "Während ich mir gestern noch geschworen habe, so etwas nie wieder zu tun, überlege ich heute, was ich 2011 besser machen kann". So sind sie halt, die wahren Ironmänner. Dann gibt es noch die Geschichte von Uwe, der vor etwa zwei Jahren auszog, um das Schwimmen zu lernen - bei Claudia. Und am Sonntagmorgen geschah dann das Unfassbare: Uwe stieg nach 1:00:44h aus dem Wasser - vor seiner Trainerin, die ihm das Schwimmen in einem Einsteigerkurs lernte! Solche Geschichten schreibt das Leben. In seinem Blog äußert sich Uwe ausführlich zu seinem längsten Tag. Hier sind die Ergebnisse aller unserer Starter(innen) und im Bilderalbum liegen etliche wunderschöne Erinnerungsfotos. Die Sportredaktion des Main-Echo hat freundlicherweise ihren Ironman-Artikel für unsere Website freigeschaltet. Somit kommen auch Externe in den Genuss, den von Birgit verfassten Artikel zu lesen. Herzlichen Dank für diese nette Geste.


06.07.2009
Die Ergebnisse unserer vierzehn Starter(innen) stehen inzwischen mit allen Splitzeiten online. Weitere Fotos haben Oliver und Mario geschickt, blättert euch einfach durch's Bilderalbum. Die Ironman-Bestenliste unserer aktiven Mitglieder ist ebenfalls schon auf dem neuesten Stand und umfasst nun imponierende 33 Athlet(inn)en. Die jeweiligen Sportlerportraits werden in Kürze aktualisiert. Sobald einige Stimmen zum Wettkampf eingegangen sind, liefere ich auch noch Text.


05.07.2009 Ich weiß nicht, ob alle unsere Starter beim Ironman Frankfurt schon im Ziel angekommen sind. Aber in unserem Bilderalbum sind schon genau 90 wunderschöne Fotos veröffentlicht. Eckhard lieferte sie in zuverlässiger Manier - professionell und schnell. Wir Schlachtenbummler erlebten einen äußerst heißen, aber erlebnisreichen Tag, mit tollem Sport, neuen Bestzeiten und einer ganzen Menge Überraschungen. Die Ergebnisliste braucht noch etwas Zeit.

04.07.2009 Entspannen sie sich: es ist doch nur ein Hügel
Diese Überschrift findet der interessierte Läufer in der Ausschreibung zu einem Berglauf der besonderen Art: das Mount Washington road race. Letztes Wochenende ist unser Teamkollege Andreas Heilmann mal wieder ein Rennen gelaufen - und zwar genau dieses an der nordamerikanischen Ostküste. Die Autostraße auf den höchsten Gipfel dieser Gegend bietet nämlich nach seiner Meinung, abgesehen von durchschnittlich 11,5% Steigung, keine technische Schwierigkeit. Wenn man bestimmte Abschnitte von 18% und die letzten fünfzig Meter ins Ziel mit 22% nicht als solche bezeichnen will. Für die 7,9 Meilen (4650ft Steigung) oder 12km (1420hm) brauchte der für die Boston Athletic Association (BAA) startende Forscher 1:15:59h und versicherte anschließend, "dass es sich tatsächlich um mein bisher langsamstes Rennen handelte". Hinzu kommt, "dass ich zur Zeit so wenig trainiere, wie seit Jahren nicht mehr". Andreas wollte schon immer mal einen Berglauf bestreiten, deshalb mischte er sich - ohne spezifische Vorbereitung - unter die mehr als 900 Läufer(innen). Er sei zwar von vielen Berglaufspezialisten abgehängt worden, konnte allerdings innerhalb seiner selbst gesteckten Zielzeit von 1:15h bleiben. Immerhin findet man ihn auf Gesamtplatz 36 unter den 917 Finishern wieder. Am eindrucksvollsten war es für ihn, nach etwa fünf Kilometern aus der dichten Wolkendecke herauszulaufen und die letzte Meile über den Wolken in gleißendem Sonnenschein aufzusteigen. Die beiden Fotos, die seine Freundin Jenn schoss, unterstreichen diese Aussagen. Ansonsten verfolgt Andreas nach für vor die Entwicklung unserer Abteilung über diese Website und ist somit immer auf dem neuesten Stand.

03.07.2009 Die 550 Dollar für Hawaii liegen griffbereit
Birgit Reuter, unsere Frau für die Öffentlichkeitsarbeit stimmte die Ironman-Fans in der heutigen Main-Echo-Ausgabe schon mal auf den längsten Tag des Jahres ein. Da aus unserer Abteilung insgesamt 14 Frauen und Männer am Sonntag in Frankfurt aktiv dabei sind, geben wir - mit freundlicher Genehmigung - diesen Artikel gerne wider.

Beim Ironman in Frankfurt haben manche Athleten aus der Region schon anderes im Kopf: Nur ins Ziel ist vielen zu wenig.

"Ach, du hast ja auch normale Schuhe", musste sich Andreas Schweibert aus Kleinostheim einmal von einem Nachbarn sagen lassen. Eine ähnliche Bemerkung hat sicher eine Vielzahl der 25 Starter aus der Heimatregion in diesen Tagen gehört, nachdem das "Tapering" (Reduzierung der Trainingsintensität zur Regeneration, Anm. d. Red.) eingeläutet war. Plötzlich gab es mal wieder die eine oder andere Gelegenheit in Straßenschuhen ein wenig Freizeit zu verbringen.

Die Anmeldung zum Ironman in Frankfurt im Juli des Vorjahres ist nichts für Zauderer, da sind Schnellentschlossene im Vorteil. Es folgt eine kurze Übergangsperiode, in der manchem erst klar wird, auf welches Abenteuer er sich eingelassen hat. Spätestens ab November bestimmt dann aber der Trainingsplan den Tagesablauf. Die Umfänge steigen kontinuierlich an, zu Spitzenzeiten wird ein Pensum von mindestens zwölf bis 20 Stunden wöchentlich erreicht. Eine asketische Lebensweise, ausreichend Schlaf und ausdauersportgerechte Ernährung verstehen sich von selbst. Ein bisschen ungesellig sind sie da schon geworden, die angehenden Eisenmänner, moniert schon einmal ihr soziales Umfeld. Aber die mögliche Kritik stecken sie mit ihrem Ziel vor Augen locker weg.

Nun sollten die Beine locker und der Kopf frei sein für den "Längsten Tag des Jahres". Zweifel an der Bewältigung der Distanzen - 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen - werden aufkommen und bezeugen den nötigen Respekt vor den Streckenlängen.

"Die individuell mögliche Zielzeit ist kalkulierbar, aber die Langdistanz ist tückisch", weiß Claudia Hille (TSG Kleinostheim) aus ihrer Erfahrung zu berichten. Einen Fahrplan für Sonntag hat sich jeder der mehr als 2000 Teilnehmer aus 55 Nationen aufgestellt und hofft, ihn umsetzen zu können. Im Zeitlimit ankommen, ein Daylight-Finisher zu sein oder gar die ersehnte Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Oktober zu erreichen - die Vorhaben sind sehr unterschiedlich.

Nur ins Ziel kommen, ist einigen Kandidaten nicht genug. Sie schielen auf einen der begehrten Startplätze für die Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii. Die Konkurrenz in den jeweiligen Altersklassen wurde bereits im Vorfeld sorgfältig studiert und Hochrechnungen angestellt. Diese insgesamt 120 Slots (Startrechte) werden am Montagvormittag bei der Siegerehrung vergeben und müssen sofort angenommen und bezahlt werden, sonst rückt der Nächste nach. Für Manni Scherer (TSG Kleinostheim) ist die Qualifikation in diesem Jahr selbst auferlegte Pflicht. "550 Dollar Startgeld liegen in bar bei mir zuhause. Das Geld motiviert mich, ich brauche eine Zeit von unter 9:30 Stunden."

Ihn und alle anderen Gladiatoren werden Tausende von Zuschauern, Fans und Freunden auf der Laufstrecke bis in die späten Abendstunden hinein in der Arena am Frankfurter Mainufer beim Kampf gegen die Uhr begeistert unterstützen. Gefeiert werden die Helden, jeder einzelne bis zum letzten müden Krieger, der auf dem roten Teppich auf dem Römerberg einläuft. (br)


01.07.2009
Unser Beitrag für das Kleinostheimer Mitteilungsblatt der lfd. Woche steht bereits online.