TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Startseite - Januar 2009
30.01.2009 Ergebnisse vom Ausdauer-Zehnkampf 2008 stehen endlich online
Es war für mich diesmal nicht gerade einfach, die Auswertungen unseres längsten Wettkampfes überhaupt ins Netz zu stellen. Bei der Siegerehrung während der Jahresabschlussfeier glänzte ich urlaubsbedingt durch Abwesenheit und hatte somit keinen Zugang zu den handschriftlichen Aufzeichnungen des Initiators und Hauptverantwortlichen Alois Mühlthaler. Doch kurz vor seiner Abreise nach Oberammergau, wo er Morgen und am Sonntag zwei Skimarathons beim König-Ludwig-Lauf absolviert, brachte er mir höchstpersönlich seine analogen Notizen vorbei, die ich zum besseren Verständnis auch mal im Original veröffentliche. Um die über das gesamte Kalenderjahr gesammelten und zeitaufwändig ermittelten Daten in die gewohnte Form zu bringen und im Archiv aller Ergebnislisten ordentlich unterzubringen, mussten Text und Zahlen in eine Excel-Tabelle getippt werden. Bei dieser Gelegenheit konnten mit Hilfe modernerer Möglichkeiten alle Eingaben auf Richtigkeit geprüft und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Die Platzierungen der einzelnen Athlet(inn)en erstellte Alois nämlich nach der individuellen Beendigung des Zehnkampfes. Da Manni als Erster die in der Ausschreibung geforderten zehn Disziplinen erfüllte, nimmt er in der manuellen Auflistung Platz eins ein. Die endgültige Ergebnisliste erstellte ich aber, wie gewohnt und aus rein sportlichen Erwägungen, entsprechend der höchsten Punktzahlen, bzw. der relativ besten Leistungen. Das eigentlich Interessante bei diesem saisonübergreifenden Zehnkampf ist die geschlechtsneutrale Bewertung aller Teammitglieder. Wann gibt es denn mal einen Wettbewerb, bei dem sowohl die Altersklasse als auch das Geschlecht vollkommen unwichtig sind? Dies als Erklärung für die externen Besucher unserer Website, die mit Claudi eine Frau auf dem ersten Platz finden. Erstmals in der Geschichte des Kleinostheimer Zehnkampfes schaffte unsere Vorzeigeathletin 10.000 Punkte. Diese Höchstpunktzahl strebte sie ganz bewusst an, da bin ich mir sicher. Spätestens beim Bibliser Schnuppertriathlon, als sie trotz Fußverletzung an den Start ging und sich die letzten 1000 Punkte besorgt, war mir das klar! Deshalb entschied Alois bei der Siegerehrung, dass der als Wanderpokal gedachte Preis sofort in den Besitz von Claudi übergehen muss - quasi als zusätzliche Belohnung für diese grandiose und schwer wiederholbare Leistung. In 2008 konnten wir getrost von einer Renaissance des Zehnkampfes reden, denn nach rückläufiger Beteiligung in den Vorjahren konnte der Initiator auf eine Rekordbeteiligung von 26 Zehnkämpfer(inne)n verweisen, ohne die drei Jugendlichen zu vergessen, die ihr Soll mit der Teilnahme an zehn verschiedenen Wettkämpfen erfüllten. In der bereits begonnenen neuen Saison werden von Alois mindestens 30 Teilnehmer verlangt. Er selbst kam diesmal leider nicht in die Wertung, weil er seiner selbst gewählten und jahrelang erfolgreich praktizierten Taktik zum Opfer fiel. Der sportliche Herr aus dem Jahrgang 1941 konzentriert sich meist auf einige wenige Wochen gegen Saisonende, um die von ihm selbst aufgestellten Kriterien noch zu erfüllen. Fast hätte das wieder wunderbar funktioniert, doch kurz vor dem Ziel musste er gesundheitlich klein beigeben.

28.01.2009 Roger und Astrid mit tollem Finale
Der begeisterte Trainer und überglückliche Vater Roger schilderte seinen bisher schönsten Wettkampf aus sportlicher Sicht und in gewohnter Manier. Nach langer Vorbereitung schickte er nämlich seine Astrid - gut trainiert, auf den Punkt fit und hoch motiviert - in ihr bislang wichtigstes Rennen am frühen Morgen des 26.01.2009. In Anlehnung an den Ironman 70.3 nannte er es Niederkunft 33.4 und erklärt die Bezeichnung mit: Schwangerschaftswoche 33 + 4 Tage. Die Startzeit ergab sich aus den Regeln des Veranstalters Klinikum Aschaffenburg und wurde mit 5.00 Uhr MEZ protokolliert. Ein herrlicher Morgen mit -2°C sorgte für beste äußere Bedingungen und hob die Stimmung unter den hauptsächlich Betroffenen. Als sich der geplante Jahreshöhepunkt verfrüht ankündigte, zahlte sich Astrids guter Trainingszustand aus. Trainer und Athletin bewiesen durch umsichtiges und schnelles Vorgehen, dass sie auf alles vorbereitet waren. Nach dem Betreten der Wettkampfstätte wurde den beiden durch sehr gut ausgebildete Betreuerinnen signalisiert, dass der Startschuss kurz bevor steht. Nach einer kurzen Aufwärmphase wurde der Wettkampf gestartet und alle Beteiligten zeigten ihr Bestes. Um 9.20 Uhr bzw. 9.21 Uhr gingen die Brüder Mark (44 cm und 1830g) und Tom (44 cm und 1720g) als erste über die Ziellinie, wo sie schon von ihren Eltern Astrid und Roger erwartet wurden. Der glücklichen Mutter, den gesunden Kindern und dem stolzen Trainer geht es nach diesem Geburtssprint sehr gut, was auf hervorragende Fitness schließen lässt. Ein großes Lob für die gelungene Abwicklung geht an den Veranstalter mit seinem Team. Unsere komplette Abteilung gratuliert sehr herzlich zum Nachwuchs und ist gespannt auf die weitere Entwicklung.

27.01.2009 Man brauchte viel Ausdauer beim Swim and Run in Darmstadt
Beim vierten Darmstädter Swim and Run stiegen die meisten unserer zwölf Teammitglieder am Sonntag in die neue Wettkampfsaison ein. Der weit auseinander gezogene Wettkampfplan strapazierte die Sportler(innen) zusätzlich. Für 10.30 Uhr verabredete das gemeldete Team im Forum den Treffpunkt, Tamara schwamm um 12.00 Uhr als erste ihre Runden und die Großen begannen ihren Jagdstart über den 5200m-Lauf erst vier Stunden später um 15.50 Uhr. Der komplette Sonntag ging drauf für eine halbe Stunde Sport. Für unsere jungen Leute setzten die Trainer Claudi und Stefan den Swim and Run als Pflichttermin in das neue Wettkampfprogramm. Logisch, dass deren Eltern in Darmstadt dabei waren, teilweise sogar aktiv. Ihre ansteigende Form bewies Claudi eindrucksvoll. Sie sicherte sich nicht nur den Sieg in der Seniorenklasse (über 40 Jahre) sondern hielt sich auch in der Gesamtwertung alle jüngeren Kontrahentinnen sicher vom Leib. Schnellster TSG'ler sowohl im Wasser als auch zu Lande war wieder mal Christian. Platz sechs in der Gesamtwertung war der verdiente Lohn. Die stellenweise vermatschte Laufstrecke beanspruchte die Athlet(inn)en recht ordentlich. Hier spürte Manni seine Trainingsdefizite nach lädiertem Tractus Iliotibialis sehr deutlich. Das Knie zwickt noch und in den kommenden Wochen muss er halt das richtige Verhältnis zwischen Ruhephasen und angemessenem Training finden. Mit seiner Schwimmleistung gab sich Stefan richtig zufrieden, doch beim Laufen hapert's noch. Sein Fazit: "netter Wettkampf, aber die Startgebühr von 18 Euro ist einfach zu viel". Im Wasser konnte sich Uwe um 1:16min auf der 500m-Distanz steigern, "das viele Schwimmtraining macht sich bemerkbar". Die mehr als 5000m lange Laufstrecke bewältigte er in 22:49min und lief damit neue persönliche Bestzeit. Für die aktuelle Bestenliste sollten wir allerdings mal einen flachen Kurs aussuchen, zumal die bisherige Bestzeit aus dem internen Crosslauf herrührt. Nimm nochmal einen neuen Anlauf, Uwe. Auffällig ist noch die klasse Schwimmzeit von Simon. Er riss die zehn Bahnen in 7:17min runter - alle Achtung. Hier alle Ergebnisse in der Zusammenfassung. Manni schoss noch eine kleine Fotoserie mit Erinnerungswert.

23.01.2009 Neuzugang Jürgen Gärtner-Brüderlein will nach Hawaii
Bereits im November schloss sich Ironman Jürgen Gärtner-Brüderlein unserer Abteilung an. Bis dahin startete er in der Hessenliga für die TG Hanau, lässt sich allerdings schon fast ein Jahr von unserer Claudi trainieren und betreuen. Über sie und seinen Trainingskollegen Thomas, der vor zwölf Monaten schon Mitglied unserer Abteilung wurde, fand er schließlich den Weg zu uns. Der CNC-Fräser und gelernte Werkzeugmacher ist mit Daniela verheiratet und nennt Sohn Ben neben seinem Triathlonsport als erstes Hobby. Seit eineinhalb Jahren ist der Samstag gemeinsam verplant - und zwar im Schwimmbad. Nach einem gelungenen Einstand in der Langdistanz 2008 in Frankfurt (11:17:05h) schraubte er seine Ziele etwas höher. Sein großer Traum ist die Teilnahme an den World Championchips in Hawaii - und seine Familie soll in dorthin begleiten. Im Moment trainert er mit wachsendem Erfolg die Laufdisziplin. Claudi nannte mir seine Bestzeit über 10km aus dem Dezember (43:30min) und vergaß nicht darauf hinzuweisen, dass Jürgen sich dann in der Jügesheimer Winterserie gleich auf 41:20min verbesserte. Beim ersten Start im neuen Jahr an gleicher Stelle knackte er erstmals die magische 40er Hürde und steht nun bei 39:52min! Hier scheint auf den ersten Blick noch eine ganze Menge Potenzial vorhanden zu sein. Die im letzten Herbst beim Aschaffenburger Halbmarathon erzielte Zeit von 1:30:48h hält dem nächsten Wettkampf sicherlich nicht stand. Triathlonerfahrung konnte er in den letzten drei Jahren genügend sammeln. Auf Hessischen und Deutschen Meisterschaften kämpfte er sich über die olympische und die Mitteldistanz durch und erzielte achtbare Ergebnisse. Auch der Ironman 70.3 in Wiesbaden bleibt ihm als der härteste halbe Tag des Jahres in guter Erinnerung. Unterstützen wir unseren neuen Teamkameraden beim Erreichen seiner hochgesteckten Ziele und wünschen wir ihm in seiner neuen Altersklasse M45 ein gutes Gelingen. Sein Sportlerportrait ist bereits angelegt und seine Bestzeiten finden sich bereits in unseren Bestenlisten wieder. Mit ihm kann unsere Truppe nun aktuell zwei weibliche und 24 männliche Langdistanz-Triathleten vorweisen. Nicht schlecht - oder?

22.01.2009 Back to the roots - das Nordische Fieber packte Arnd Hille
Die wenigsten unserer Website-Besucher wissen, dass der Ursprung unseres sportlichen Treibens im Schnee zu finden ist. Neben dem Mitbegründer unserer Abteilung, Alois Mühlthaler, halten eigentlich nur noch die Hilles den Skilanglauf hoch. Während Alois Ende des Monats zum ungefähr 30. Mal an den Oberammergauer Festspielen teilnimmt (König-Ludwig-Lauf), startete Arnd an den letzten beiden Wochenenden an Wettkämpfen in der Rhön, die er seinen zögernden Teamkolleg(inn)en wärmstens empfiehlt. Am zweiten Januar-Wochenende bereits beteiligte er sich am Rhön-Pokal im Loipenzentrum Rotes Moor.  Der Ausrichter WSV Oberweißenbrunn konnte beachtliche 94 Teilnehmer begrüßen, die in verschiedenen Alterklassen über unterschiedliche Strecken starteten. Arnd legte bei den Herren drei Runden zu jeweils 4,2km in Freier Technik zurück. Beim Massenstart erschreckten ihn zuerst mal etwa 20 verdammt fit wirkende Herren, die im Rennen um den Nord-Bayern-Cup keine Kompromisse machten. "Einsteiger waren Fehlanzeige", kommentierte Arnd die Rennentwicklung auf der Startgeraden, "die meinen Puls schon in den roten Bereich brachte". Verblüfft stellte er mit einem Blick über die Schulter fest, dass er das Ende des Feldes bildete. Am folgenden Anstieg machte er zwar einige Plätze gut, die allerdings auf der Abfahrt wieder verloren gingen. Zweite Runde, gleiches Bild. "Bergauf stark, bergab Hasenherz". In der letzten Runde riss er sich sowas von zusammen, um keinen seiner Kontrahenten vorbeilassen zu müssen. Die Freude darüber hielt nicht lange, denn in der nächsten Kurve passierte ihm ein dämlicher Sturz. Im Endspurt schaffte Arnd noch den fünften Platz in seiner Altersklasse mit geringem Abstand auf einige besser Platzierten. Durchschnittspuls 163 bei einem Maximalpuls von 168, das nenne ich Belastung. Zur Erholung brauchte er ein paar Minuten, das kennen wir ja aus dem Fernsehen.

Eine Woche später stand der Biathlon um die Hessischen Forstlichen Meisterschaften auf der Agenda. Durchgeführt wurde das Rennen von der SKG Gersfeld in Zusammenarbeit mit der Sportgemeinschaft Forst Hessen. Trotz feuchter Witterungsbedingungen konnten sich die Teilnehmer in einem spannenden Wettkampf messen. Bei den Schießübungen mussten innerhalb eines Zeitlimits fünf Scheiben mit dem Biathlon-Lasergewehr getroffen werden. Für nicht getroffene Scheiben wurde eine Strafzeit von jeweils einer Minute auf die Laufzeit addiert. Da Arnd keinerlei Schießerfahrung besitzt - "die Bundeswehr hatte mich ausgemustert" - fragte er beim Veranstalter nach, ob denn blutige Anfänger zugelassen sind. Bei seinen ersten Schießübungen war die Trefferausbeute eher gering. Mit guten Tipps eines Teilnehmers mit Polizeiausbildung wurde dies zunehmend besser. Der Start erfolgte alle dreißig Sekunden als so genannte Verfolgung. Zwischen zwei Runden zu jeweils 4,2km musste stehend geschossen werden. Die Laufrunde kannte er bereits aus der Vorwoche. Nach zügigem Renneinstieg wackelte unser Freund in den ersten Sekunden am Schießstand bedenklich mit seinem Gewehr. Doch dann kam ihm das Jahrzente lange Ausdauertraining zu gute. Der Puls fiel in dreißig Sekunden rasant von 160 auf 110 und die Atmung wurde ruhig. Acht Schüsse ergaben fünf Treffer. Mit einem tollen Gefühl stürzte er sich in die nächste Runde und bald auch ins Ziel. Die Veranstalter registrierten Arnds prima Leistung und gratulierten ihm zu Platz fünf bei den Skatern. "Diesen Wettkampf kann ich nur empfehlen. Tolle Abwechselung, nette Stimmung und super Organisation", so versucht der Flachlandtiroler seine Mannschaftskameraden für die nächste Saison zu motivieren. Übrigens: Alois fand ich in den Starterlisten des KLL sowohl für Samstag in der 23km langen freien Technik als auch für Sonntag in der klassischen 50km-Distanz. Wie alt ist der eigentlich?

13.01.2009 Handballer Jonas Eubel ist jetzt auch Ausdauersportler
Der junge Mann, den wir heute vorstellen, hat uns schon letzten Sommer mächtig beeindruckt. Der 11-jährige Jonas Eubel spielt bereits sechs Jahre für unsere Handballer, inzwischen mit der D-Jugend in der Bezirksliga 2, und trainierte mittwochs zusätzlich auf der Großwelzheimer Bahn seine Kondition und die Schnellkraft. Es sah schon prima aus, wie er die 1000m abspulte und beim vereinsinternen 3000m Verfolgungsrennen auf Gesamtplatz drei vorlief. Voller Ehrgeiz und mit erstaunlichen läuferischen Qualitäten fegte er über die Bahn und zog die Aufmerksamkeit von Trainer Wolfi auf sich. Bei seinen Aktivitäten wird er von Vater Klaus unterstützt, der früher selbst Handball spielte, später als Schiedsrichter sogar Oberligaspiele leitete und jetzt die Handball D-Jugend trainiert. Sohn Jonas versuchte sich im letzten Jahr mit gutem Erfolg bei verschiedenen Laufevents und traute sich bald an seinen ersten Triathlon. Beim Süwag-Triathlon meisterte er die drei Disziplinen (100m/4,5km/1,1km) in 19:11min und fand dabei soviel Spaß, dass er inzwischen sogar in Claudi's Schwimmtraining eingestiegen ist, um seinen Schwimmstil zu verbessern. Beim Stadtlauf Dieburg, dem Alzenauer Solarlauf und natürlich auch unserem Oktoberlauf war er am Start. Seine größte Ausdauer bewies er aber bei einem Sponsorenlauf für Leukämiekranke in seinem Wohnort Zellhausen, wo er ganze sechzig Minuten im großen Feld durchhielt, eine beachtliche Leistung. In der neuen Saison wird Jonas - in Absprache mit Übungsleiter Stefan - den einen oder anderen Triathlon absolvieren. Und langfristig schwebt ihm ein großes Ziel vor - einen Triathlon über die Langdistanz! Er hat noch zwei Brüder und besucht zur Zeit die fünfte Klasse des Einhardgymnasiums in Seligenstadt. In seiner Freizeit bläst er die Trompete.

11.01.2009 Stefan Schlett und Co. eröffnen die Eisbadesaison im Main
Aus Sibirien kündigte sich Stefan kurzfristig bei Manni mit der Absicht an, die aktuellen Witterungsverhältnisse zu nutzen und in die Eisbade-Saison zu starten. Denn der zugefrorene Main präsentiert sich in diesen Tagen besonders eindrucksvoll, unterstützt von der angenehmen Wintersonne. Unser extremer Teamkollege betreibt im Moment Eventhopping in größerem Stil. Zuerst China, dann Tunesien, anschließend der Treppenlauf im Sears Tower Chigaco - und jetzt kam er schnurstracks aus Sibirien, wo er sich am kältesten Halbmarathon der Welt im russischen Eiskeller beteiligte und am 07.01. nochmal Weihnachten bei orthodoxen Christen feierte, die ihren deutschen Freund dazu einluden. Er befindete sich gerade auf der Durchreise und verabredete für heute mit Manni folgendes Programm: Nach dem Goldbacher Crosslauf am Sonntagmorgen geht es in den Main zum Eisbaden. "Habe die möglichen Einstiegsstellen gestern Nacht bereits inspiziert. Die Möglichkeit, im Main ein Eisbad zu nehmen ist äußerst selten und wir sollten wir uns so eine Chance nicht entgehen lassen", lautete die einladende Botschaft, die Manni so ins Forum stellte. Von der Reaktion wurde der Initiator vollkommen überrascht. Die Forum-Besucher riefen den Eintrag mehr als 150 Mal auf. Neben fünf Teammitgliedern, die sich aktiv am Eisbaden beteiligten, fanden sich eine ganze Menge Schaulustige aus unserem Ausdauer-Team an der Badestelle ein, etwa 100m von Schletts Wohnung entfernt. Fotograf Eckhard ließ es sich nicht nehmen, bei bestem Licht die Riesengaudi mit seiner Kamera festzuhalten. Die komplette Serie liegt bereits im Bilderalbum. Dass den Damen in unserer Truppe nichts mehr heilig ist, erlebten die vier männlichen Teamkollegen heute Morgen mit Verwunderung und Respekt. Sonja drang einfach in diese bisher ausschließlich von Männern dominierte Randsportart ein, indem sie ebenfalls ins eisige Wasser hüpfte. Neben dem routinierten Eisbader Manfred probte Rainer erfogreich seine Eispremiere. Den einzigen Unterschied machte bei dieser Veranstaltung die Bekleidung aus. Die Männer trugen keine. Für Eckhard war das eine kleine fotografische Herausforderung, die er allerdings gut meisterte.

07.01.2009 Die Geschichte von Klaus, dem Lokomotivheizer
Ihr kennt inzwischen sicherlich alle unseren engagierten Teamkollegen Klaus Jäger, der die wöchentlichen Beiträge der Ausdauersport-Abteilung für das Mitteilungsblatt der Gemeinde Kleinostheim verfasst, hin und wieder interessante Berichte für die Rubrik Speakers Corner schreibt oder auch mal neue Mitglieder akquiriert. Seit der gelernte Krankenpfleger aus dem Schichtdienst in die Verwaltung gewechselt ist, verbessern sich seine Laufzeiten und er kann noch mehr Zeit für unsere Belange abzwacken. Dass er einer weiteren, besonderen Leidenschaft nachgeht, weiß kaum einer - ich musste ihm die folgenden Informationen förmlich aus der Nase ziehen. Der Klaus besitzt eine Modelleisenbahn, die in ihrem Umfang den Rahmen des Üblichen sprengt. Etwa 230 Lokomotiven und um die 1400 Waggons zählt seine Sammlung. Er selbst stammt aus einer Eisenbahnerfamilie, wurde schon in frühester Kindheit mit dem Eisenbahnbazillus infiziert, von dem er sich nicht mehr befreien wird. Seit 1983 wirkt er aktiv bei einer Museumseisenbahn mit. "Durch meine fast vollständige Farbblindheit war mir leider die angestrebte Karriere als Lokführer verwehrt, was mich nicht daran hinderte, mich in späteren Jahren der Erhaltung von historischen Schienenfahrzeugen zu widmen". Sein Verein sitzt in dem Rhönstädchen Fladungen. Von dort führt eine Nebenstrecke nach Mellrichstadt, um dort auf die Bahnlinie Schweinfurt - Meiningen zu treffen. Die Nebenbahn Mellrichstadt - Fladungen wurde 1987 seitens der DB stillgelegt und im letzten Moment, vor dem Abbruch der Gleisanlagen, vom Freilandmuseum in Fladungen übernommen. Nach Reaktivierung der Strecke im Jahr 1996 wurde von diesem Verein, im Auftrag des dortigen Freilandmuseums, ein Museumsbahnbetrieb eingerichtet. Im Laufe der Jahre machte Klaus eine Ausbildung zum Lokheizer, um in den Sommermonaten seiner Eisenbahnleidenschaft nachgehen zu können. Übrigens, ein Besuch im Freilandmuseum, das direkt neben dem Bahnhof in Fladungen liegt, sei sehr empfehlenswert, selbstverständlich auch eine Fahrt mit dem Zug. Sämtliche Betriebsgebäude dieser Strecke sind noch im Orginal erhalten, aus dem Jahr der Streckereröffnung im Jahre 1898. Mir fällt jetzt spontan der jährliche Abteilungsausflug ein.

Eines Menschen Zeit.....
Zusammen mit diesen Auskünften lieferte Klaus einen weiteren Bericht für unsere Plauderecke. Sie handelt von der Zeit der/s Menschen und erklärt den Ausdauersportlern auch, warum beim Kampf um eine neue persönliche Bestzeit die Stoppuhr schneller läuft. Mit seiner und Computer gesteuerter Hilfe können wir heute schon sehen, wie wir in 30 oder gar 50 Jahren aussehen werden. Die in diesem Artikel veröffentlichten Fotos von fiktiven, aber ausschließlich weiblichen Mitgliedern unserer Abteilung, eignen sich wiklich nicht dazu, Ähnlichkeiten zu bestimmten Personen der aktuellen Damenriege abzuleiten. Aber keine Panik! Unser Leitartikler erklärt abschließend auch, wie man dem Alterungsprozess wenigstens eine Zeit lang entkommt ..........weiterlesen

06.01.2009 Elite-Rennfahrer Freddy Nagel verstärkt ab sofort unser Team
Ein gewisser OliA sucht des Öfteren in unserem Forum Rennradfahrer(innen) zu einer gemeinsamen Ausfahrt, wie zuletzt unter dem Beitrag: "lockere GA1-Ausfahrt mit Cafe-Stopp". Mir ist dabei nicht immer klar, ob es hauptsächlich um Sport geht, oder nur um eine gemütliche Kaffeerunde unter Freund(inn)en. Ab sofort halte ich es für möglich, dass sich unser neuestes Mitglied Freddy Nagel das eine oder andere Mal unter diese Gruppen mischt. Ob man von einem begnadeten Radfahrer wie ihm bei einem Grundlagentraining (GA1) viel lernen kann, entzieht sich meiner fachlichen Kenntnis. Vielmehr ist der junge Mann beim Frönen seines eher ungewöhnlichen Hobbies daran interessiert, die Welt von schlechtem Kaffee zu befreien. Als Hobby-Barista wird er sicherlich in der Lage sein, der internen Espresso- oder Cappuccino-Kultur während der Cafe-Stopps mehr Qualität zu verleihen. In jungen Jahren kämpfte Freddy als aktiver Ringer auf den Matten der Athletenvereinigung Alzenau, erkannte aber bald seine Fähigkeiten als MTB-Trailfahrer. Später erfolgten erste Ausdauereinheiten auf dem Mountainbike, bevor er öfters das Rennrades seines Vaters auf der Straße nutzte. Während dieser Zeit wurde in ihm die Leidenschaft für den Straßenrennsport geweckt. Um an Amateurrennen teilnehmen zu dürfen, schloss er sich im Jahr 2007 dem VC Frankfurt an. Es folgten bemerkenswerte Erfolge bei Hessischen Meisterschaften im Kreise der Elitefahrer. In den beiden letzten Jahren stand Freddy beim Bergzeitfahren am Hoherodskopf und am Biedenkopf jeweils auf dem Treppchen. Beim Einzelzeitfahren heuer in Wiesbaden legte er die 20,6km in starken 24:39min zurück. Unsere Triathleten können mit solchen Daten sicher etwas anfangen. "Da ich im Winter häufig zum Erhalt der Grundausdauer joggen gehe, wurde mir die Entscheidung, auch mal einen Duathlon zu bestreiten, immer wieder eindringlich nahe gelegt", umschreibt Freddy den psychischen Druck, dem er familienintern zweitweise ausgesetzt war. Logisch, dass Lauftrainer Wolfi Auflagen macht, wenn einer Schwiegersohn werden will. Beim Muselduathlon in Luxemburg (3km/25km/3km) belegte er auf Anhieb den dritten Gesamtplatz. Beim Alzenauer Triathlon packte Wolfi diesen starken Radler in eine Staffel namens "Bestzeit", ließ ihn während der zweiten Disziplin ordentlich Zeit herausfahren, um abschließend als erster ins Ziel laufen zu können. Jedenfalls konnte Freddy damals als Gastfahrer schon mal Abteilungsluft schnuppern. Er freut sich jetzt schon auf die kommende Duathlonsaison in unserem Team. Fürs laufende Jahr nimmt er das Bergzeitfahren auf der Großglockner Hochalpenstraße ins Visier. Während des letztjährigen Urlaubs schaffte er die Distanz über 12,9km bei etwa 1300 Höhenmetern in 56:20min. Sind wir also gespannt, was unter Wettkampfbedingungen heraus kommt. Ach ja, wenn's die Zeit erlaubt, mischt er sich gerne als Schachspieler unter die Königsspringer von Alzenau.

05.01.2009 Toller Jahresbeginn von Thomas und Matthias in Jügesheim
Um die Mittagszeit traf ich am Samstag Thomas, der mit seiner Familie gut gelaunt durch Kleinostheim schlenderte. Na, wie geht's denn so, fragte ich ihn. "Mir geht's prima - ich laufe heute Nachmittag in Jügesheim neue Bestzeit"! Klare Aussage. Der austrainierte Triathlet ist für großspurige Reden nicht gerade bekannt. Wenn der sowas sagt, meint er es auch so. Vorsichtshalber gab er sogar die voraussichtliche Ankunftszeit im Ziel bekannt: um die 35:30min sollen es werden. Zwei Stunden nach Rennbeginn warf ich einen Blick in die Rodgauer Website und fand zu meiner großen Überraschung dort schon die aktuelle Ergebnisliste. Bei herrlichem Sonnenschein, aber recht kühlen Temperaturen nutzte unser Sportfreund die schnelle Strecke und lief so schnell wie noch nie in seinem Leben über diese exakt vermessene, flache Strecke von 10km. Mit 35:38min rutschte er um gerade um acht Sekunden an seiner eigenen Prognose vorbei. Unter insgesamt 480 Finishern lief er auf Gesamtplatz 17 und schaffte in seiner neuen Altersklasse M40 sogar den Sprung auf das Treppchen. Zufrieden mit seinem aktuellen Leistungs- und Traingsstand (37:36min) zeigte sich Volker: "Ich habe meine Leistungsfähigkeit richtig eingeschätzt und mein Tempo dementsprechend gewählt. Bei diesem Superwetter und der schnellen neuen Strecke war das eine tolle Sache". Eine weitere herausragende Leistung liefert schon wieder Matthias ab. Nach seinem fulminanten Rennen im zweiten Durchgang der Rodgauer Winterserie vor Monatsfrist, wo er seine alte Zeit geradezu pulverisierte, legte er am Samstag noch einen drauf. Eine Steigerung um weitere zwei Minuten bringt ihn in unserer internen Bestenliste nun von Platz 67 auf 49. Seine Sonja bleibt zum zweiten Mal im 49er Bereich und macht damit mehr als deutlich, dass die TSG-Silvesterfeier (siehe Bilderalbum) professionell abgewickelt wurde und keine nachhaltigen Schäden hinterließ. Tochter Laura versuchte sich erstmals auf der Strecke mit der digitalen Kamera. Einige Fotos vom Rennen liegen in unserem Album. Hier noch die Ergebnisliste unseres neunköpfigen Teams.
04.01.2009 Im Bilderalbum liegt eine kleine Fotoserie von der TSG Silvesterfeier in der Maingauhalle.

02.01.2009 Jetzt ist sie eine von uns: Stephanie Ibanez will Ausdauersportlerin werden
Wer sich beruflich laufend in Schwimmbädern aufhält, ein Rennrad besitzt und bereit ist, sich auch mal zu quälen - ist bei uns gut aufgehoben und sicherlich in guten Händen. Das dachte sich unser neuestes Mitglied Stephanie Ibanez, als sie die Beitrittserklärung ausfüllte. "Sportliche Ziele habe ich erstmal nicht. Ich möchte mich aber schon in allen Disziplinen verbessern", so lässt sie ihre Absichten erkennen. Eine sportliche Ausbildung durchlief sie in den letzten zehn Jahren als Handballerin beim TV Haibach. Dort lernte sie übrigens Jochen und Yvonne kennen, die in den höchsten Tönen von den Vorzügen unserer Abteilung schwärmten. Bereits 2005 ließ sie sich von den Haibachern überreden, am Vita Nova Triathlon in Seligenstadt teilzunehmen. "Ohne Vorbereitung war ich ganz glücklich, unter zwei Stunden durchzukommen und nicht Letzte zu werden". Bei dieser ungeplanten Gelegenheit lernte sie auch gleich die Tücken des Triathlonsports kennen, "aber vielleicht war ich auch einfach nur ein wenig tolpatschig gewesen". Denn nach dem Schwimmen lag sie gut in der Zeit, fand aber anschließend ihr Rad fast nicht. Zu dieser Zeit war Stephanie schwimmtechnisch recht gut trainiert. Sie ist übrigens Meisterin für Bäderbetriebe - umgangssprachlich Schwimmeisterin. Nach ihrer Triathlonpremiere schaffte sie sich ein Rennrad an, denn "es ist schon sehr deprimierend, von anderen pausenlos überholt zu werden". Im gleichen Jahr absolvierte sie die zehn Kilometer rund um den Mainparksee. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie 2006 ihre sportlichen Aktivitäten komplett einstellen und wagte dann nochmal ein Comeback im Handball. Doch jetzt freut sich Stephanie auf viele Trainingseinheiten mit und in unserem Team. Ihren spanischen Namen hat sie vom kubanischen Vater. In ihren ersten sechs Lebensjahren pendelte sie mit den Eltern zwischen Amerika und Deutschland hin und her, doch inzwischen ist sie an ihrem Geburtsort Aschaffenburg längst sesshaft geworden.

01.01.2009 Stefan Schlett probte den Showdown in der Vertikalen....
....und berichtet uns nun vom Megaevent "Go Vertical Chicago 2008": 04.11.2008 Im Grant Park wird ein neuer Messias gefeiert. Der historische Wahlsieg von Barack Obama, dem Senator von Illinois und zukünftigen ersten schwarzen Präsidenten nicht nur Amerikas, sondern überhaupt in der gesamten westlichen Welt, rückt die „Windy City“ am Michigansee in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Auch wenn es für den smarten, intellektuellen, drittjüngsten je gewählten Präsidenten der USA schwer, wenn nicht sogar unmöglich sein wird, das Desaster das die Bush Administration angerichtet hat, aufzuräumen. Eine psychologische Veränderung hat er auf jeden Fall schon bewirkt. Als ich kurz darauf in die USA einreise ist die Stimmung eine völlig andere, als in den letzten sieben Jahren unter dem Kriegskabinett der Republikaner.

Nur fünf Tage nach dieser historischen politischen Wende wird die Stadt, welche sich anschickt für die Olympischen Spiele 2016 zu bewerben, zur Pilgerstätte einerbesonderen Spezies von Ausdauersportlern. 2250 Teilnehmer im Alter von sieben bis 80 Jahren wollen sich beim alljährlichen und schon seit Wochen ausgebuchten Treppenlauf auf den Sears Tower in der Vertikalen austoben.Die Besteigungsdaten des "7. Go Vertical Chicago" fordern auch dem gestandenen Ausdauersportler Respekt ab: 103 Stockwerke, 2109 Treppen und 412 Höhenmeter sind zu erstürmen. Das ist weltspitze, kein Indoor Treppenlauf hat mehr zu bieten. Der Kenner weiß, das ist die Hölle! Ein nicht enden wollender, anaerober Exzess mit dem in geschlossenen Gebäuden typischen Sauerstoffmangel. Treppenläufe, die sich weltweiter Beliebtheit erfreuen, sind das ultimative urbane Abenteuer in der Vertikalen. Und nicht nur für Sportler gedacht, denen ebenerdig nicht mehr genug ist oder bei denen es geradeaus nicht so gut läuft. Treppenläufe sind die effektivste Trainingsmethode. In kurzer Zeit ist der Puls auf Anschlag, ohne dass der Bewegungsapparat orthopädisch stark belastet wird. Sozusagen ein Herz-Kreislauftraining erster Klasse. Die Mutter aller Treppenläufe ist der Empire State Building Run Up in New York (86 Stockwerke, 1576 Treppen, 300 Höhenmeter), der bereits seit 30 Jahren existiert..... weiterlesen

01.01.2009 Bestleistungen zum Jahresende bei der Seligenstädter Winterserie
Das wäre mir fast durchgerutscht. Ausgerechnet diese tolle Leistung von Tamara auf der 1000m-Strecke im Seligenstädter Wald. Der Spross aus dem Haushalt Hille toppte seine Leistung aus dem Vorjahr an gleicher Stelle um glatte dreißig Sekunden und marschiert nun in unserer internen Bestenliste mit 4:18min einen großen Schritt nach vorne. Damit hat sie sich ihren Skiurlaub mit den Eltern in der Ramsau mehr als verdient. Aber auch über die 5000m-Runde schafften zwei Teammitglieder neue persönliche Bestzeiten. Peter hakte das alte Jahr mit 20:16min gut ab und auch Rainer scheint seine körperlichen Probleme zusammen mit dem Jahr 2008 nun endgültig überwunden zu haben. Seine bisherige schnellste 5000er Zeit stammt zwar aus dem Kleinostheimer Crosslauf, doch auch flach lief er meines Wissens noch nie so schnell wie beim zweiten Seligenstädter Durchgang. Er steht jetzt bei 21:26min und dürfte damit aber noch nicht am Limit sein. Auch Jochen lief fast auf Vorjahresniveau; von ihm erwarten wir heuer noch etwas mehr! Hier die Ergebnisliste - und bei Laufreport.de gibt es noch einen ausführlichen Eventbericht.
Der gestrige Silvesterlauf in Oberrodenbach führte über ungewöhnliche 10200m. Fünf Teammitglieder schlossen dort das Jahr sportlich ab und Christian führte unsere kleine Truppe ergebnismäßig an. Die mitgereisten Fans behielten zahlenmäßig die Überhand. Mario und Eckhard lieferten fürs Bilderalbum Qualität mit Erinnerungswert. Hier die Fotoserie und die Ergebnisliste.

Wir wünschen ein friedliches und erfolgreiches neues Jahr