TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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29.10.2008 Frankfurt-Marathon: Die Schmerzen vergehen, aber der Stolz bleibt
Beim ältesten Stadtmarathon Deutschlands stimmte am Sonntag einfach alles. Über 20.000 Aktive insgesamt erlebten in Frankfurt ein Event der Superlative. Kaum zu fassen, dass man sich bei der 27. Auflage noch steigern kann. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo ein Marathon veranstaltet wird. Doch die hessischen Macher verstehen ihr Handwerk, denn sie bauten die Strecke um und machten sie damit schneller. Das zusätzlich ausgelobte Preisgeld sorgte für einen neuen Streckenrekord, den die ersten siebzehn unter sich ausmachten. Es handelte sich ausnahmslos um kenianische Gazellen. Ich saß dreieinhalb Stunden live vor der Kiste und konnte exzellenten Sport sehen, sowohl bei den Männern als auch beim vermeintlich schwachen Geschlecht. Zum Teilnehmerrekord trug der Untermain erheblich bei. An seinem riesigen Kontingent von mehr als 200 Läufer(inne)n hatten wir von der TSG Kleinostheim fast dreißig Prozent Anteil. Aber nicht nur als Masse traten wir hervor sondern standen natürlich auch mit sportlichen Höchstleistungen im Rampenlicht. Die mit Abstand stärkste Leistung lieferte Roger am Sonntag ab. In den letzten Jahren verlegte er den Schwerpunkt seiner Trainingsaktivitäten auf den Triathlonsport, insbesondere den Ironman und jetzt "bin ich mit meinem Marathon super zufrieden und freue mich vor allem über das zurückgekehrte Laufgefühl". Der Wettkampf verlief aus seiner Sicht fast perfekt. Er konnte von Anfang an sein geplantes Wettkampftempo halten, "ohne dass ich an meine Grenzen gehen musste". Nach ca. 30km war er urplötzlich auf sich alleine angewiesen, weil seine bis dahin gut funktionierende Gruppe zerbröselte. In den Häuserschluchten ließ er bei böigem Wind zwar einige Sekunden liegen, konnte aber auch froh sein, dass die Meteorologen sich bei ihren Prognosen irrten. Denn der angekündigte Umschwung, verbunden mit Sturm, hatte einige Stunden Verspätung und konnte den Marathoni nicht mehr in die Suppe spucken. So profitierte auch Roger vom sonnigen, aber kühlen Wetter und lief mit erstklassigen 2:38:43h bis auf 27 Sekunden an seine sechs Jahre alte Marathonbestzeit heran - und nahm's nicht tragisch: "Bestzeiten werden halt nicht jeden Tag gelaufen“. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich unser Vorzeige-Triathlet auf sportlichem Höhenflug befindet, seit er mehrfachen Vaterfreuden entgegensieht.

Ein Mensch hebt sich vor allem durch seine Taten von anderen ab
Das relativ wertvollste Ergebnis
- gemessen an der Altersklassenwertung - fuhr Routinier Wolfi nach 2:51:23h auf Platz acht der M50 ein. Als er bei der Liveübertragung um 12.49 Uhr in Großformat auf dem TV-Monitor auftauchte, hatte er nur noch gut 200m, um in die Festhalle abzubiegen. Da wusste ich längst, dass er ganz in der Nähe seiner Zielzeit gelandet sein muss. Dieser Mann überlässt nichts dem Zufall und ist die Verlässlichkeit in Person. Was er in der langen Vorbereitungszeit seinen Schäfchen permanent predigt, lebt er im Rennen selbst vor. Abends beim Italiener gabe er sich höchst zufrieden, obgleich er die 2:49 gerne gesehen hätte. Ein paar Minuten nach ihm strahlte Oli auf dem roten Teppich. Auch er lieferte zwei relativ konstante Hälften, musste aber gegen Ende ziemlich beißen. "Das Hauptziel ist erreicht", kürzer kann man seine Freude über die neue Bestzeit nicht ausdrücken. Erstmals knackte er dabei die erstrebenswerten drei Stunden und blieb mit seiner Zeit von 2:57:58h fast acht Minuten unter seiner Vorjahresleistung. Den erfolgreichen Abschluss einer langen Saison konnte anschließend eine ganze Serie Kleinostheimer feiern.Zuerst blieb Klaus weiter in der gewohnten Erfolgsspur. Seit der gelernte Krankenpfleger aus dem Wechselschichtdienst in die Verwaltung gewechselt ist, findet er das richtige Maß zwischen Belastung und Regeneration. Den körperlichen Anstrengungen im regelmäßigen Training kommen die Ruhephasen am Schreibtisch offensichtlich entgegen. Als eindeutigen Beweis muss man die 3:27:41h sehen. Erstmals hielt er den fünfer Schnitt komplett und mehr als sicher durch und belohnte sich selbst mit einer um sechs Minuten gesteigerten Endzeit. Bis Kilometer 25 waren Jochen und Andreas nicht zu trennen. Dann bewegte sich einer etwas schneller. "Beim Aufstehen hatte ich schon ein gutes Gefühl und dachte, dass heute was geht", erzählte Hellseher Jochen verschmitzt. "Aber dass es so gut laufen würde, hätte ich nicht erwartet". Zwölf Minuten schneller als im Vorjahr an gleicher Stelle. Das lädierte Knie hielt seltsamerweise 3:36:29h kritiklos durch. Dass er irgendwann die Orientierung verlor und nicht mehr wusste, welcher Kilometer gerade geschlagen hatte, schreibe ich einem mentalen Durchhänger zu. So was passiert ambitionierten Läufern, wenn die Beine so viel Sauerstoff ziehen, dass das Gehirn Not leidet. "Erst bei Kilometer 40 hatte ich wieder alles unter Kontrolle und wusste wo ich war", na also. Den ehrgeizigen Andreas wurmte es gewaltig, dass er dem Teamkollegen nicht folgen konnte. Dieser Stachel sitzt nun tief und es geht ihm nahe, dass er das Nachsehen hatte - obwohl er selbst seine Bestzeit steigern konnte. Doch heute ist nicht aller Tage. Der kommt wieder - keine Frage.

Und dauernd sehnt man sich nach mehr Tempo
Vermutlich musste Andreas
exakt bei Marke 40 mit einer weiteren, psychischen Attacke zurecht kommen. Es war ziemlich genau halbzwei, als sich eine attraktive schnelle Dame aus unserem Team aufmachte, um an ihm vorbeizuziehen. Es ist bewundernswert, mit welcher Gleichmäßigkeit unsere Doris dieses Rennen bestritt. Sie war immer lächelnd unterwegs, obwohl auch sie ständig am Limit lief. Auch in ihrer neuen Altersklasse W50 kratzt sie immer noch an ihrer bislang besten Zeit und vefehlt sie nach 3:42:10h gerade um etwa eine Minute. Vor ihr rutschte vermutlich unbemerkt auch noch Martin vorbei, der diesmal für seinen Hanauer Verein startete. Er entschied sich erst freitags kurz entschlossen für einen Start und verspürte wegen der eigentlich mangelhaften Vorbereitung ein mulmiges Gefühl. Zuerst hatte er Angst vor der eigenen Courage, als er auf Hälfte eins frühzeitig die Bremse einbaute. Er wartete bei langsam steigendem Tempo dauernd auf einen Einbruch, der aber nicht kam. So lief er die zweite Hälfte locker und entspannt schneller als die erste, schaffte eine um fünf Minuten schnellere Bestzeit und steht nun bei 3:37:52h. "Ich bin überzeugt, dass das Ironman-Training vom ersten Halbjahr diese Entwicklung ermöglichte. Es stellt sich natürlich die Frage, was wäre mit einer ordentlichen Marathonvorbereitung heuer möglich gewesen"? So bleiben wenigstens genügend Ziele für die Zukunft. Bei seiner Marathonpremiere hielt sich Uwe zunächst diszipliniert an Wolfis Vorgaben, bevor er sich - mit zunehmender Renndauer - etwas mehr Zeit nehmen musste als beabsichtigt war. Doch jetzt ist er in einem neuen Metier angekommen und hat mal eine Hausnummer festgemacht, die künftig auszubauen ist. Jedenfalls blieb er vor Thomas, der vorher mindestens die 3:50 anpeilte und im Ziel wenigstens auf eine Zeit unter vier Stunden verweisen konnte. Ein Marathonlauf beginnt erst so richtig bei Kilometer 35. Mit dieser Läuferweisheit machte sich der unter dem Pseudonym Tony M. vielleicht besser bekannte TSGler schmerzhaft bekannt, denn er wurde deutlich langsamer - und es tat höllisch weh. "Bei km 40 sind mir in beide hintere Oberschenkelmuskeln böse Krämpfe reingefahren. Ich musste mich auf den Boden legen und irgendein Passant hat mir die Krämpfe rausgedrückt", erzählte er von seinen Erlebnissen. Natürlich rettete er sich ins Ziel und spürte spätestens auf dem roten Teppich in Frankfurts Gud Stubb nichts mehr von seinen Schmerzen, sondern hatte "nur noch ein tolles Gefühl". Er kam zur Ruhe und spürte tiefe Befriedigung.

Qualität kommt zuerst mal von Qual
Hätte er sich in der Festhalle
beim Zieleinlauf mal umgedreht, wäre ihm unser neuestes Mitglied Laura Verrocchia aufgefallen. Diese junge Dame lief sehr konzentriert - und zwar die zweite Hälfte schneller als die erste. So was machen eigentlich nur die ganz Guten. Sie wird in Kürze etwas ausführlicher vorgestellt. Kurze Zeit später konnte auch Simon seinen ersten Marathon beenden. "Es war verdammt hart, aber irgendwo auch richtig geil", lautete sein Kommentar zu einem Vorhaben, das er eigentlich so um die 3:30 bis 3:40 hatte abschließen wollen. "So habe ich auch mein Tempo gewählt". Bei Kilometer 28 merkte der Marathonneuling, dass er so nicht durchlaufen kann, "doch es war schon zu spät". Dann tat es nur noch weh. Seine größte Enttäuschung sah er darin, "dass ich nicht mal unter vier Stunden blieb", und er wusste auch woran es lag. Die Vorbereitung war nicht die beste. Beim nächsten Mal weiß er ganz genau, wie man sein Rennen einteilt. Erfahrung ist halt der beste Lehrer. Schwer gelitten hat bereits ab Kilometer 25 der im Vorjahr von Zecken schwer geplagte Eckhard. Die Auswirkungen der Borreliose machen sich bei ihm hin und wieder bemerkbar. Trotz ordentlicher Vorbereitung und diszipliniertem Lauftempo gingen die Bronchien zu und er litt wie ein Hund. Aber nur ganz kurz trug er sich mit dem Gedanken, die Reißleine zu ziehen und auszusteigen. Nach einer Wanderung von etwa zwei Kilometern war ihm klar, "dass ich diesen Marathon zu Ende bringen werde". Im sechser Schnitt nahm er neuen Anlauf und sich damit mehr Zeit als ursprünglich geplant, denn "die Gesundheit geht schließlich vor". Man weiß halt nie, wie ein gesundheitlich angeschlagener Körper bei solch langen Belastungen reagiert. Die Zeit ist nebensächlich und Eckhard traf sicherlich die richtige Entscheidung. Von allen weiteren Teammitgliedern weiß ich nicht viel, außer: es sind insgesamt 15 neue Bestzeiten aufgestellt worden und die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei besonders ausgelassen gewesen. Im Minimarathon über 4200m, der nach dem Start des Hauptfeldes abgewickelt wurde, schlugen sich die B-Schülerinnen Stella-Bianca und Laura recht wacker. Hier die Ergebnisliste unseres Teams mit allen Zwischenzeiten. Eine zusammengestellte, aussagekräftige Fotoserie von mehreren Fotografen liegt bereits im Bilderalbum. Werft mal einen Blick in die Leistungsbilanz vom Bayerischen Untermain, Günter Guderley hat die Marathonliste bereits aktualisiert. Mein lieber Mann, die TSG Kleinostheim belegt bei den Männern die ersten sieben Plätze. So was gab es noch nie.

27.10.2008 Das Winterstabilisationstraining beginnt wieder
Gute Nachrichten für unsere Gymnastikfreunde und -freundinnen. Obwohl die dreißig erfolgreichen Marathoni noch einige Tage brauchen, um ihre Bänder, Sehnen und Muskeln wieder ordentlich belasten zu können, beginnt Arnd Schäffer bereits am kommenden Mittwoch (29.10.) mit seiner sowohl beliebten als auch gefürchteten Kraftgymnastik und der Stabi. Los geht's um 19.30 Uhr im kleinen Saal der Maingauhalle. Und Claudia Hille's Fans sei heute schon gesagt, dass deren Winterstabilisationsgymnastik am Montag, 10.11. um 20.30 Uhr gestartet wird, ebenfalls in der Maingauhalle. Selbstverständlich steht allen Mitgliedern frei, das Training beider Übungsleiter zu besuchen - und zwar so oft sie wollen.

23.10.2008 Webmaster mit Handicap
Dem regelmäßigen Besucher dieser Website sind die rückläufigen Aktivitäten auf der Startseite sicherlich aufgefallen. Der verantwortliche Homepage-Betreiber ist nämlich dem hohen Risiko seines Berufsstandes zum Opfer gefallen und hat sich eine unangenehme, akute Sehnenscheidenentzündung am rechten Handgelenk eingefangen. Beim unermüdlichen Traktieren seiner PC-Tastatur und dem einseitigen Bewegungsablauf beim Betreiben seiner Maus verhielt er sich vermutlich nicht immer ergonomisch akkurat und muss deshalb zwangsläufig etwas kürzer treten. Die Textbearbeitung sowie alle dazu gehörenden handwerklichen Betätigungen müssen wegen der ziemlich schmerzhaften Bewegungseinschränkungen ab sofort und ausnahmslos mit der linken Hand abgewickelt werden. Damit die Entzündung des Sehnengleitgewebes nicht chronisch verläuft und die Gestaltung dieser Seiten keinen dauerhaften Schaden nimmt, müssen ständig wiederkehrende Aktivitäten unbedingt vermieden werden. Das mit einem Zinkleinverband einigermaßen stillgelegte Handgelenk (siehe Beweis führendes Foto) sollte längere Zeit nichts zu tun haben. Um Verständnis wird gebeten.
23.10.2008 Das Saisonhighlight mit dem Frankfurt-Marathon steigt am Sonntag
Wegen der Zeitumstellung kann sich am Sonntagmorgen jede(r) unserer mehr als 25 Starter(innen) eine Stunde länger auf seinen/ihren persönlichen Saisonhöhepunkt vorbereiten. Ab 10.00 Uhr gilt es dann beim Frankfurt-Marathon, die im wochenlangen Training ausgebildete Form in den Wettkampf zu übertragen. Sein persönliches Ziel erreicht man durch konsequentes Beibehalten des errechneten Renntempos. Denkt an die Vorgaben eures Trainers und überzieht nicht - im Eifer des Gefechtes, gerade während der ersten Sreckenhälfte. Dieser freundliche Hinweis gilt all denen, die in Frankfurt Neuland betreten oder ihre bisherige Bestzeit übertreffen wollen. Die Abteilungsleitung wünscht allen Mitgliedern unseres Teams einen erfolgreichen Tag, der hoffentlich mit dem Zieleinlauf über den roten Teppich in der Frankfurter Festhalle einen zufrieden stellenden Abschluss findet. Getreu dem Motto: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“ treffen sich die Marathoni, Freunde, Bekannte und Sympathisanten bei „ENZO“ in Kleinostheim in der Goethestraße, um ab 18.00 Uhr über Rennverlauf, Strategie, Triumph, Tragödie, Tränen der Freude und der Enttäuschung, Vorsätze für das nächste Jahr…… zu fachsimpeln.

22.10.2008 Erfolgreiche Premiere des Kleinostheimer Ortskernlaufs (Bericht von Birgit Reuter)
Der Kleinostheimer Kirchplatz war am vergangenen Samstag bestens gerüstet, um das Läufervolk mitsamt seinem Nachwuchs zu empfangen. Die freundliche Herbstsonne mit idealen Temperaturen trug maßgeblich zur gelungenen Premiere des 4. Süwag Energie Volks- und Straßenlaufs bei. "Das neue Format - ein attraktiver Rundkurs von 2500m durch den Ortskern - ist positiv aufgenommen worden. 440 Finisher in fünf Wertungsklassen bei der Premiere bestätigen uns, dass wir nach zwei Jahrzehnten - Rund um das Vitamar - die richtige Entscheidung getroffen haben“, äußert sich Abteilungsleiter Manni Scherer zufrieden. Vier Streckenlängen standen ab 14.00 Uhr auf dem Programm. Den Vortritt hatten die jüngsten weiblichen Teilnehmerinnen der Jahrgänge 2001 bis 2003 und jünger. Ihnen wurden 800m als Wettkampfdistanz abverlangt. Hier dominierte der TV Wenigumstadt mit der Siegerin Pia Magnago und Hannah Beck als Drittplatzierte. Dazwischen behaupten konnte sich Alena Hennl (TSG Abt. Schwimmen). Zehn Minuten später fiel die knappe, hart umkämpfte Entscheidung der Jungen über die gleiche Distanz. Nur eine Sekunde trennte Lennard Schweizer (TSG Kleinostheim) und den Sieger Jonas Rapp (SSC Hanau-Rodenbach). Felix Arbeiter von der Fußballabteilung des TSV Mainaschaff ließ nicht abreißen und überquerte als Dritter den Zielkanal.Eine komplette Runde von 2500m absolvierten im Anschluss gemeinsam die Schüler/-innen (Jg. 1996/95 bis 2000) sowie die Jugendklassen (Jg. 1991 bis 1994). Thomas Schmidt (TV Großostheim) bog als Erster nach 9:32 Minuten mit guten Polster vor Paula Siegmund (TSV Keilberg) und Tim König (TSV Kreuzwertheim) auf den Kirchplatz ein. Das vermeintlich schwache Geschlecht präsentierte sich im Gesamteinlauf eindrucksvoll stark, denn sechs Mädchen platzierten sich unter den ersten zehn!

Die Teilnehmer des Hauptlaufes über 5000m (zwei Runden) bzw. 10km (vier Runden) säumten um 15.00 Uhr die Startlinie. Drei Mal passierten sie auf der bestenlistenfähigen 10km Distanz den Kirchplatz, allen voran bestimmte Thomas Bruzdziak (SSC Hanau Rodenbach) vor Sascha Rein (TV Goldbach) und Jürgen Schäfer (TV Haibach) das Rennen. Den eckigen Kurs absolvierte er in eindrucksvollen 34:19 Minuten; und das mit einem 24-stündigem Dienst in Hanauer Klinikum in den Knochen. Und weil das Wetter so verlockend war, nutzte er das Zweirad zur An- und Abreise. Das Frauenfeld dominierte konkurrenzlos die 20-jährige Julia Döhla (LAC Quelle Fürth München). Mit ihrer starken Zeit von 39:14 Minuten heizte sie als zwölfte im Gesamteinlauf manchem männlichen Konkurrenten richtig ein. Auf Platz zwei und drei folgten Claudia Fiebig-Keller (TV Hergershausen) und Manuela Schwind (TV Haibach). Gründungsvater der Abteilung TSG Ausdauersport, Alois Mühltaler, führt eine interessante Statistik und konnte drei Namen ausmachen, die treue Gäste in Kleinostheim sind. Siegfried Eck aus Rottenberg, Günther Löffler (LAZ Obernburg-Miltenberg) beide AK M50 und Matthias Stegmann (TV Großostheim) AK M40 sind seit zwei Jahrzehnten aktiv und nahmen auch an der Premiere des Volkslaufes „Rund um das Vitamar“ vor zwanzig Jahren erfolgreich teil. Arno Scharf (TV Dettingen) verkündete als ältester Teilnehmer mit 73 Jahren hingegen seinen Abgang von der Wettkampfbühne, wird aber sicher als Besucher der regionalen Veranstaltungen noch lange den Kontakt zur Laufszene halten. Teilnehmer stärkste Gruppe war der Nachwuchs der TSG Leichathletik Abteilung mit 74 Startern/-innen vor dem TSV Mainaschaff mit 25 Teilnehmern. Die Mannschaftswertung konnte der TV Haibach (Schäfer J., Kunkel M., Ress T., Knehrer J.) knapp vor dem TV Großostheim (Stegmann M., Fischer S., Schwinger, W., Vinzl, C.) in 2:42:02 Stunden für sich entscheiden. Wichtiger Hinweis: Der 2. Kleinostheimer Ortskernlauf  wird vom Herbst in den Hochsommer gelegt und findet am Freitag, den 31. Juli 2009 in den Abendstunden statt. Hier gibt es alle Ergebnisse und Bilderserien.

20.10.2008 Am Mittwoch letztes Bahntraining der laufenden Saison
Am kommenden Mittwoch, 22.10. findet das letzte offizielle Bahntraining der laufenden Saison im Großwelzheimer Stadion statt. Wegen der vorzeitigen Dämmerung beginnt es bereits um 17.00 Uhr. Wolfi bedankt sich in diesem Zusammenhang - im Namen aller Trainer(innen) - für die rege Teilnahme in den vergangenen sieben Monaten und freut sich jetzt schon auf das nächste Frühjahr.
18.10.2008 Gelungener Auftakt des ersten Süwag Ortskernlaufes
Die Ergebnislisten sind online. Unsere Fotografen haben insgesamt ca. 650 Bilder geschossen, die bereits im Bilderalbum zu sehen sind.

16.10.2008 Andreas Heilmann läuft beim Halfmarathon Boston in die Top Ten
Als am Wochenende unsere Crossfreaks die Michelbacher Wälder und Höhen durchstreiften, ließ sich auf der anderen Seite des Atlantiks unser Mannschaftskamerad Andreas dazu überreden, beim berühmten Boston-Marathon wenigstens die Hälfte der Langdistanz zu bewältigen. Eigentlich hatte er wegen einer gerade überstandenen schweren Erkältung einen Start schon abgeschrieben, auch weil an ein angemessenes Training einige Zeit nicht zu denken war. Außerdem fehlten ihm in den letzten Monaten, wegen seines Wechsels in die USA, jede Menge Kilometer für einen Halbmarathon. Bei seiner Entscheidung hat sicherlich hat große eine Rolle gespielt, "dass ich dieses Jahr noch keinen Halbmarathon zu verbuchen hatte und einige Bekannte am Start waren, die mich auf der Pasta-Party unseres Lauftreffs mehr oder weniger reingequatscht haben". Ein weiterer Anreiz kam hinzu: "ich bin ich gerade der Boston Athletic Association (BAA) beigetreten, die dieses Event veranstaltet und regelmäßig die Teamwertung für sich entscheidet". Bei strahlendem Sonnenschein ließ Andreas es am Samstag locker angehen. Die erste Meile lag etwa eine halbe Minute unter seinem Schnitt. Die restlichen Splits blieben im wesentlichen nur durch die zahlreichen rolling hills beeinträchtigt. Der Bostoner Kurs ist zwar nicht schnell, aber dem angehenden Molekularbiologen längst bekannt, weil er an seinem Arbeitsplatz - der Longwood Medical Area - und den Parks vorbeiführt, in denen er seine Dauerläufe absolviert. Eine neue Bestzeit war überhaupt nicht angedacht und wäre angesichts der oben geschilderten Umstände auch nicht realistisch gewesen. "Mit 1:13:25h habe ich eine schönes Rennen genossen und mich punktgenau unter den top 10 men platziert", bringt Andreas seine Freude über ein gelungenes Rennen zum Ausdruck. Denn für seine ausgezeichnete Leistung kassierte er sogar noch etwas Preisgeld, das ihm gerade während seiner kostenintensiven Ausbildungszeit bestimmt gelegen kommt. Für den ersten Platz seiner Stadt Brookline (geht direkt in Boston über) erhielt er noch einen Gutschein für neue Laufschuhe. "Heute passte bis auf meine Form alles. Wann ich daran arbeite, weiß ich noch nicht". Nebenbei sei erwähnt, dass kenianische und marokkanische Weltklasseläufer den Sieg unter sich ausmachten und mehr als 3700 Läufer(innen) das Ziel erreichten.

15.10.2008 Michelbacher Herbstläufe beschließen den Kahlgrund Crosscup
Und die beste Nachricht kommt aus dem Lager unserer talentierten Damen. Judith nahm an drei von vier Crossrennen teil und holte überraschend den Gesamtsieg bei den Frauen. Am Samstag reichte ihr - beim Michelbacher Bocksbeutelrennen über 10km - der dritte Gesamtplatz, um den ersten Titel für die TSG abzustauben. Den Erfolg unseres Damenteams komplettiert Ingrid mit einem dritten Platz in der Crosscup-Gesamtwertung. Sie stellen, zumindest bei dieser Crosswertung, die männlichen Konkurrenten etwas in den Schatten. Obwohl die Leistungen von Wolfi und Bernie, die punktgleich auf Platz zwei landeten, ebenfalls nicht zu verachten sind. Im Laufe einer Crosssaison werden halt fleißige Läufer belohnt. Bei den diesjährigen Herbstläufen stellte unser Team mit Sicherheit das größte Kontingent. Es wimmelte nur so von weißblauen Trikots - ganz vorne und natürlich auch mittendrin (statt nur dabei). Beim dramatischen Endspurt um den Sieg im traditionellen Bocksbeutellauf guckte Michael nicht schlecht. Die letzten paar hundert Meter sind eigentlich seine Domäne, aber: "dieser spannende Zweikampf mit Lienard Hersel hat mir gezeigt, dass ein echter Experte auf kurzen Strecken doch noch ein paar Körner mehr im Spurt aufbieten kann", resümierte der schnelle Mittelstreckler. Er ist aber trotzdem mit seiner Leistung sehr zufrieden, weil "ich nur knapp 50 Sekunden langsamer war als Andreas, bei seinem Sturmlauf im letzten Jahr". Es hätte für ihn mehr als der zweite Gesamtplatz herausspringen können. Michael erfuhr leider erst im Ziel, dass sein starker Spurtgegner die 800m schon in 1:53 lief."Hätte ich vorher von den grandiosen Sprintqualitäten meines Konkurrenten gewusst, wäre ich den letzten Berg bis an oder gar über meine Schmerzgrenze hinaus hochgerannt", denn die beiden belauerten sich ab Kilometer drei und wechselten sich im Tempo ab. Michaels Gefühl sagte ihm aber, er soll lieber ein paar Körner für den eigenen harten Spurt aufheben. Wir wissen nur zu genau, dass er auf den letzten 400m - von Gegnern mit etwa der gleichen Endzeit - in derzeitiger Form kaum zu schlagen ist. Ihm reichte eine Zeit von 6:01min für die letzten beiden Kilometer, bzw. eine 2:46 für den allerletzten Kilometer nicht, um den Sieg heimzufahren. Unser Freund fand tatsächlich seinen Meister, betrachtet Michelbach aber als Schlusspunkt einer sehr guten Saison. Dieser Auffassung schließen wir uns gerne an.

Hinter dem hart kämpfenden Spitzenduo suchte und fand Roger nach eigenem Bekunden eine gute Mischung aus Belastung und Regeneration. Der sonnige Herbsttag machte ihm große Lust auf eine schnelle Tempoeinheit. Und der hügelige Zehner bot sich ihm neben seinen vielen langen Trainingsläufen geradezu an, die Spritzigkeit zu trainieren. Er formulierte den Rennverlauf recht nüchtern aus seiner Sicht: "Zwei Schnelle vorne weg und ich in gebührendem Abstand hinterher". Die Zeit von 35:59min spiegelt seine momentane Klasseform wider und liegt lediglich sieben Sekunden hinter seiner Zeit zurück, mit der er vor zwei Jahren an gleicher Stelle siegte. Die schnellste Zeit unseres Damenteams lief diesmal Raileen mit 46:09min. Damit belegt sie im Gesamtfeld Platz zwei und gewinnt die W35. Ein schönes Finish aus unserer Sicht spielte sich in der danach folgenden Minute ab, als die starke Judith (Foto unten links) sich aufmachte, um die vor ihr laufenden Wilfried und Udo noch zu überholen. Das gelang ihr in überzeugender Manier. Der lange als verschollen geglaubte Wilfried sorgte mit seiner ersten Teilnahme an einem Wettkampf seit vielen Jahren für große Freude im Team. Er scheint während seiner beruflich bedingten Abwesenheit nicht untätig geblieben zu sein, was Platz fünf in der M50 bescheinigt. Im Rennen über 10km holte unsere zahlenmäßig starke Mannschaft insgesamt acht Siege in den Altersklassen und belegte dreimal die zweiten und viermal die dritten Podestplätze. Bei den angebotenen Schülerläufen strengte sich Laura über 1500m an während Bruder Lenni sogar dritter bei den D-Schülern über 750m werden konnte. In diesem Rennen beteiligte sich recht erfolgreich auch das gleichaltrige Mathildchen.

Die rührigen Michelbacher Lauffreunde boten zusätzlich einen Landschafts-Halbmarathon an, den sieben Athleten aus unserem Team gerne nutzten. Hinter dem unangefochtenen Sieger rangelten zwei TSGler um die nächstbesten Plätze. Tiefstapler Jens konnte sich bei seinem letzten Wettkampf in diesem Jahr angeblich nicht mehr genügend motivieren. Vermutlich raubten die Spessartchallenge und der Darmstädter HM ihm die letzten Kräfte. Er gab vor, nur wegen der schönen Preise anzutreten. Den einen oder anderen Frankenwein für die anstehende Trainingspause wollte er sich verdienen. Und überhaupt: die feuchtfröhliche Party vom Vorabend zehrte immer noch an seinem zierlichen Körper. Es hat meiner Meinung nach was mit psychologischer Kriegsführung zu tun, wenn man einem in etwa gleich schnellen Teamkollegen - in diesem Falle Jörg - bei Kilometer neun und hohem Tempo erklärt: "mir ist ja soooo langweilig". Der verbal attackierte neue Teamkamerad erklärte mir, dass in der Hitliste der psychologischen Beeinflussung von Mitläufern dieser Ausspruch wohl gleich hinter: "bis später, ich lauf dann mal los" rangieren dürfte. Gemeinsam strebten die beiden sportlichen Widersacher bis Kilometer zwölf nach vorne und Jörg merkte dabei, dass Jens offensichtlich lange nicht am Limit lief. Aber er wollte unbedingt dranbleiben: "jetzt nur keine Schwäche zeigen", lautete seine Devise. Der heimliche Philosoph bezieht sich auf eine Grundregel in der Kunst der Strategie, die da lautet: "Jede gute strategische Beeinflussung beinhaltet Täuschung. Selbst wenn du fähig bist, erscheine unfähig". Der kluge Jörg entschied sich dafür, abreißen zu lassen und erklärt ehrlicherweise: "Diese Stellungnahme zum Laufgeschehen entsprach zwar im Wortlaut exakt der Grundregel, das Problem war nur, dass sie keine Täuschung, sondern bittere Realität war". Sein an diesem Tage etwas stärkerer Teamkamerad besorgte sich gut 100m Vorsprung, die er trotz hartnäckiger Versuche seines internen Kontrahenten vehement verteidigte. Dank des konstanten Sichtkontaktes und der damit verbundenen Hoffnung, irgendwann mal näher zu kommen, verhalf ihm dieser spannende Wettstreit zu einem sehr gelungenen Rennen mit einer Zeit von 1:21:24h. Äußerst zufrieden mit seiner abgelieferten Leistung findet Jörg die passenden Worte: "Es ist definitiv ein Vorteil der Vereinszugehörigkeit, sich durch stärkere Laufpartner zu neuen Höchstleistungen mit einigem Spaßfaktor motivieren zu lassen". Und Jens ließ sich jagen und war so was von erstaunt, dass es bei ihm so gut lief. Man muss nur den richtigen Jäger haben. Spaß hatte er allemal, seinen Wein lässt er sich demnächst schmecken - und verabschiedet sich bis Ende November in die Trainingspause.

Die Plätze zwei und drei waren somit vergeben. Etienne läuft ein couragiertes, aber einsames Rennen. Die Abstände vor und noch mehr hinter ihm wurden so groß, dass man hier die Geschichte des einsamen Wanderers einbauen könnte. Er holt Gesamtplatz sechs und wird deutlicher Gewinner der Altersklasse M35 in 1:26:24h. Und dies auf einem mit vielen Höhenmetern gespickten Kurs. Seine Form stimmt - freuen wir uns auf Frankfurt. Seine gesundheitlichen Probleme scheint Rainer überwunden zu haben. Es braucht halt seine Zeit, wenn man so lange ausfällt. Doch 1:40:09h auf solch schwierigem Kurs müssen erstmal gelaufen werden - und machen Hoffnung. Vom gut organisierten Event und der schönen Laufstrecke war auch Simon angetan. Er fand schnell seinen Rhythmus und registrierte nach zehn Kilometern eine Durchgangszeit von 44:00min. Bald nach der Streckenhälfte zwangen ihn Magenschmerzen zu Gehpausen. Vater Dietmar sammelte ihn bei Kilometer 17 auf, drehte sein eigenes Tempo zurück und brachte den Sohnemann gesund ins Ziel. So sind halt die Väter. Ein solches Erlebnis braucht man nicht unbedingt, es kam aber rechtzeitig vor dem Frankfurt Marathon. Hier die komplette Ergebnisübersicht unseres Teams. Betrachtet euch auch die sehenswerte Fotoserie von Eckhard in unserem Bilderalbum.

13.10.2008 Marathon ist kein Wunschkonzert
Mit dieser Binsenweisheit begrüßte Laufguru Peter Greif gestern Tobias Hegmann im Essener Ziel. "Gewünscht hätte ich mir den Marathon schon ein bisschen anders", äußerte sich unser Teamkollege nach 2:32:38h. Es lief bei ihm längst nicht alles nach Plan und dennoch gibt er sich zufrieden. "Am Ende war ich nur noch froh, dass es vobei war". Als sechster im Gesamtfeld durfte er immerhin zur großen Siegerehrung. Aus seinem Weblog erfuhren wir von seinem ehrgeizigen Vorhaben, die Marathonstrecke erstmals unter zweieinhalb Stunden zu laufen. Mindestens eine neue persönliche Bestzeit sollte es aber werden, die alte steht seit letztem Jahr bei 2:31:52h, aufgestellt in Karlsruhe. Er hätte doch nur eine Sekunde pro Kilometer schneller laufen müssen, stellen fixe Kopfrechner schnell fest. Tobi kann sich selbst am besten einschätzen, war gut drauf und probierte es. Der schnelle Kurs um den Essener Baldeneysee und ideale äußere Bedingungen passten in sein gut durchdachtes Konzept. Der Test beim HM in Bensheim war geglückt, das Vorhaben aus seiner Sicht zwar riskant, aber nicht unrealistisch. Die Durchgangszeiten bei Marke fünf (17:42) und Kilometer zehn (35:16) lagen im Plan. Ein Mitstreiter gab jetzt Gas, Tobi ignorierte dies, blieb beim gewählten Tempo und ließ ihn ziehen. Bei Halbzeit zeigte seine Uhr 1:14:28h und er fühlte sich locker wie beim Start. Auch als Freundin Simone ihn nach Kilometer 24 anfeuerte, war die Welt noch in Ordnung. Dann gings los. "Ich verspürte das erste Mal Seitenstechen, was mich aber keine Zeit kostete. Es ging auch wieder schnell weg". An der Verpflegungsstelle bei Kilometer 30 musste Tobi seine Flasche recht lange suchen und danach fiel ihm das Anlaufen ziemlich schwer. Er lag erstmals über seiner notwendigen Durchschnittszeit, rappelte sich aber für die nächsten beiden Kilometer wieder auf. Dann wurden die Beine schwer und er verlor immer mehr an Zeit. "Ich versuchte das Tempo zu erhöhen, aber es war nichts mehr drin". Zuerst sah er die 2:29h saußen und irgendwann wurde ihm bewusst, dass auch eine Bestzeit nicht mehr erreichbar ist. Es war ihm zu diesem Zeitpunkt klar, dass er an Platz sechs liegend zur offiziellen Siegerehrung durfte. Dann zog zu allem Überfluss kurz nach der 40er Marke ein Läufer an ihm vobei. "Ich blieb kurz dran, dann war auch er weg". Auftrieb verschaffte unserem inzwischen stark ramponierten Teamkollegen plötzlich ein schwächelnder Konkurrent, der unvermittelt vor ihm auftauchte. "Ihm ging es noch schlechter als mir. Mit einem Kilometersplit von 3:54 schoss ich an ihm vorbei", konnte Tobi schon wieder witzeln. Ein Kilometer vor dem Ziel lag er wieder auf dem sechsten Rang. Hier seine Splitzeiten.

13.10.2008 Der Kleinostheimer Ortskernlauf hat am Samstag (18.10.) seine Premiere
In den letzten Jahren erlebte die Laufbewegung einen wahren Boom an Events, die ihren Kurs in die Städte und Dörfer verlegten. Gerade die City- und Ortskernläufe erfeuten sich wachsender Beliebtheit. Publikumsnah können sowohl die Kids als auch die Erwachsenen ihrem geliebten Laufsport nachgehen und dabei von den Emotionen an den Strecken profitieren. Auch die Ausdauersportler der TSG Kleinostheim schließen sich dem neuen Trend jetzt an und verlegen den Süwag Energie Lauf - manchen noch bekannt als Oktoberlauf "Rund ums Vitamar" - in den Kleinostheimer Ortskern. Abteilungsleiter Manni Scherer freut sich mit seinen mehr als 80 Helferinnen und Helfer darauf, der Lauffamilie "endlich mal eine publikumsfreundliche, attraktive Strecke anbieten zu können". Im überarbeiteten Programm werden nun vier unterschiedliche Streckenlängen angeboten. Das Zentrum der Veranstaltung befindet sich mit dem Start- und Zielbereich direkt auf dem Kirchplatz. Detaillierte Informationen wie z.B. den Text der Auschreibung, die Möglichkeit zur Onlineanmeldung oder einen satellitengestützten Streckenplan sind auf unserer Website Süwag Energielauf zu finden. Den Auftakt machen um 14.00 Uhr die Jüngsten. In den beiden Bambiniläufen suchen Mädels und Jungs getrennt ihre Sieger über die neue Distanz von 800m. Schüler(innen) und Jugendliche laufen gemeinsam um 14.30 Uhr über eine komplette große Runde von 2500m. Neu ins Programm aufgenommen haben wir einen Jedermannlauf über 5000m, der gerade für Laufeinsteiger eine willkommene Gelegenheit bietet,  das eigene Leistungsvermögen zu überprüfen. Dieser Einsteigerlauf wird gemeinsam mit dem Hauptfeld gestartet, das über die klassische 10 Kilometer Distanz geführt wird. Drei Mal wird der Pulk den Kirchplatz passieren, um dann nach der vierten Runde die Ziellinie zu überqueren. Die Einsteiger haben ihr Soll allerdings schon nach zwei Runden erfüllt. In diesen beiden Wettbewerben führen wir zusätzlich eine Teamwertung durch. Jeweils vier Läufer(innen) - ohne Rücksicht auf deren Altersklassen - werden zu einer Mannschaft zusammengefasst, ausgewertet und später auch prämiert. Übrigens, diese Strecke ist nach den offiziellen DLV-Regeln vermessen und somit bestenlistenfähig. Auf unserer separaten Seite haben wir für Interessierte sogar das Vermessungsprotokoll hinterlegt.

11.10.2008 Crossfinale Michelbach sieht würdiges Abschlussevent
Die Veranstaltung ist soeben zu Ende gegangen und es hat offensichtlich alles gut funktioniert. Dass die Ergebnisse schon online stehen ist bemerkenswert. Bei diesen 18. Michelbacher Herbstläufen starteten auf den verschiedenen Strecken wieder um die dreißig Teammitglieder. Weil ich euch die beeindruckende Fotoserie von Eckhard nicht lange vorenthalten möchte, stellte ich sie gerade ins Album. Ich guck nämlich gleich das Länderspiel gegen Russland. Die zusammengefasste Ergebnisliste unserer Starter könnt ihr euch auch schon ansehen. Wenn ich genügend Infos erhalte, schreibe ich sogar noch einen Bericht, aber heute nicht mehr!
11.10.2008 Am kommenden Dienstag wechseln wir wieder zur Winterlaufstrecke
Die Tage werden wieder kürzer und diese Tatsache können auch wir nicht länger ignorieren. Ab kommenden Dienstag, 14.10., wechseln wir wieder - wie in jedem Jahr - den Treffpunkt und die Laufstrecke, nur die Uhrzeit bleibt die gleiche. Um 18.00 Uhr geht es dann am Sportlereingang der Maingauhalle los. Alle weiteren Einzelheiten wie: Anfahrskizze, Trainingsumfang, Laufstrecken und persönliche Betreuung könnt ihr hier nachlesen bzw. abrufen. Als besonderen Service bieten wir - nicht nur - unseren vielen neuen Mitgliedern einen Satellitenblick auf die Winterstrecke, damit sie sich schon mal mental darauf vorbereiten können.

10.10.2008 Max Rinneberg wechselt zum Ausdauersport
Er ist anscheinend ein Multitalent und trägt in sich die Gene der alteingesessenen Franz-Dynastie. Max Rinneberg ist über Stefan, einen der Trainer aus der TSG-Leichtathletikabteilung, auf den Geschmack des langen Laufens gekommen. Infiziert hat ihn vermutlich auch ein gewisser Manni, der ihm gegenüber in der Schillerstraße wohnt und ihn auf der Tour durchs Steinbachtal schon mit professionellen Tipps versorgte. Fußball spielt Max jetzt erst mal nicht mehr, verbunden bleibt er diesem Sport allerdings weiterhin als Trainer der C-Jugend beim örtlichen SV Vorwärts. Nach den ersten vier Spieltagen lagen seine Jungs ziemlich gut im Rennen. Verfolgt man die Ergebnislisten unseres Oktoberlaufs, so findet man ihn dort schon bei den Schülerläufen um die Jahrtausendwende. Als 16-jähriger absolvierte er im Vorjahr die 10km in beachtlichen 41:34min und wurde damit schon Zweiter der B-Jugend. Der Laufsport fasziniert ihn immer mehr und so war der Wechsel zu unserer Sparte eigentlich nur eine Frage der Zeit. "Norbert hat mir für den Frankfurt Marathon einen Trainingsplan gemacht, bei dem u.a. Einheiten für den Dienstag angesetzt sind, nämlich der Lauftreff". Und schon war Max dabei. "Hat mir gleich Spaß gemacht mit den anderen zu laufen". Ende September hatte er in Elsenfeld seine Premiere im Halbmarathon und bestand die als Sieger der A-Jugend in 1:40:34h. Und am Sonntag in Aschaffenburg riss er das gleiche Pensum in 1:31:57h herunter, kaum zu fassen. Der bald 18-jährige lässt sich derzeit in einer Aschaffenburger Kanzlei zum Steuerfachangestellten ausbilden. Schwester Christina ist in unserer Tischtennisabteilung aktiv. Und Mutter Angelika ist die freundliche Dame im Geschäftszimmer der Vereinsleitung, wo sie montags und mittwochs erste Ansprechpartnerin für unsere Mitglieder ist und die alltägliche Vereinsarbeit abwickelt. Neben Tante Steffie und Onkel Winnie treiben auch einige Cousins verschiedener verwandschaftlicher Zweige mit Vorliebe bei uns Ausdauersport. Wenn seine Zeit es zulässt, geht Max hin und wieder zum Schwimmen. Ansonsten macht er das, "was andere in meinem Alter auch gerne machen". Damit meint er - mal auf eine Party gehen, sich mit Freunden treffen und einfach nur chillen (soll heißen: abhängen, Anm.d.R.). Bei der Frage nach seinen Zielen überraschte mich der selbstbewusste Dauerläufer schon. Er hat die Goldbacher Crossserie voll im Visier, will vorher noch einen schnellen Zehner machen - am liebsten beim neuen Ortskernlauf. Beim ersten Marathon schon setzt sich Max ein ehrgeiziges Ziel, anders kann man die anvisierten dreieinhalb Stunden nicht nennen. "Das ist für mich eine magische Grenze. Sollte ich das geschafft haben, wird die nächste Zielzeit nach unten korrigiert". Um weder den drahtigen Überflieger noch mich selbst zu überfordern, unterschlage ich jetzt alle weiteren zeitlich präzisierten Vorhaben - und zitiere diese erst nach geglückter Realisierung. Wünschen wir ihm alle viel Erfolg und unterstützen ihn dabei.

09.10.2008 Peter und Laura trotzen miserablem Wetter beim Köln-Marathon
Während in Aschaffenburg der Wettergott seine schützende Hand über die Veranstaltung legte, ließ er beim Kölner Marathon alles zu. Er kann ja nicht überall sein. Gut, eigentlich war ja Klaus vom MainAusdauerShop schuld, denn der besorgte freundlicherweise die Startplätze für Peter und Lebensgefährtin Laura. Die junge Dame ist erst kürzlich unserer weiblichen Elitetruppe beigetreten, deshalb existiert noch kein Sportlerportrait. Das wird nachgeholt, sobald das homogene Pärchen aus dem Urlaub zurück kommt. Neben dem blöden Wetter ging noch mehr schief, denn Lauras Anmeldung landete anscheinend in der Marathonauflistung. Sie meldete allerdings nur für den halben Marathon - den ganzen wird sie in Frankfurt angehen. Hoffen wir, dass die Veranstalter das nachträglich noch auf die Reihe kriegen. "Jedenfalls ist sie tatsächlich 1:44:01 gelaufen, was ja schon mal nicht schlecht für den Anfang ist", gibt Peter mit seiner Freundin ganz schön an. Er sieht sich sogar in der Rolle des Coaches und gibt sich äußerst zufrieden, "weil sie die Vorgabe - unter 1:45 zu laufen - souverän gelöst hat". Nach eigenem Bekunden ist Laura ohne größere Probleme die 21,1km immer unter einem fünfer Schnitt gelaufen. Im letzten Jahr noch schaffte sie dieses Tempo gerademal fünf Kilometer lang. Doch wer sie kürzlich in Elsenfeld auf dem Zehner gesehen hat, traute ihr die Leistung vom Sonntag durchaus zu. Die dort erkämpften 47:32min passen ziemlich genau zu ihrem Ergebnis. "Mal schauen, was da noch so kommt", sinniert der Trainer, der sich selbst zweieinhalb Stunden später an die Startlinie begab, um nach Kandel bereits seinen zweiten Marathon in diesem Jahr zu laufen.

Pünktlich mit dem Startschuss fing es an zu regnen. Dieser Zustand währte mindestens 38km lang - und das war für Peter auch was Neues. Er sei ab heute kompetenter Ansprechpartner rund um das Thema Scheißwetter bei Laufveranstaltungen, erklärte er hinterher. Bislang besaß er diese Rechte nur für Trainingsausfahrten, Trainingslager, Rad- und Triathlonwettkämpfe. Besonders unangenehm empfand er den Wind, "ich will nicht von Sturm reden, einigen wir uns auf Böen, dazu natürlich noch die Kälte". Einige Absperrgitter fielen um, den Läufern wurden die Kappen vom Kopf geweht und an manchen Stellen musste man mit Händen und Füßen kämpfen, um gegen den massiven Gegenwind voranzukommen. Zum Ziel setzte sich Peter eine Zeit unter 3:15:00h, die er um exorbitante zwei Sekunden überschritt und zur Erklärung die nachfolgenden Gründe liefert: Zum einen lag es an der eher halbherzigen Einstellung und Vorbereitungszeit von knapp fünf Wochen. So ein Marathon wird im Kopf gelaufen und da hat es einfach gehapert. Zum anderen sei er, warum auch immer, pokermäßig auf 3:10 angelaufen, was bis Kilometer 30 gut funktionierte. Dann kam zwar kein Mann mit dem Hammer, aber der sympatische Zeitgenosse konnte seine eigene Zeitvorgabe einfach nicht mehr halten. "Und zum Dritten hats nicht gereicht, weil mich Regen und Wind geistig ausgespült haben und ich bei Kilometer 40 tatsächlich meine Stoppuhr aus Versehen ausschaltete und blind die letzten 2,2km gelaufen bin". Die gingen im Zickzackkurs über den Domplatz, dann bei km 41 über eine üble Kopfsteinpflasterpassage. Der Knaller des Rennens kam zum Schluss: die Deutzer Brücke. "Wer sie kennt, weiß was ich meine". Zu seiner Ehrenrettung muss ich es jetzt doch noch erwähnen. Peter läuft fast vier Minuten schneller als im Frühjahr beim Klassiker in Kandel. Vergesst die vorgenannte Nörgelei, es ist eine neue Bestzeit. Hier die Ergebnisliste mit seinen Splitzeiten.

07.10.2008 Von 38 Teammitgliedern laufen 18 neue persönliche Halbmarathon-Bestzeit
So was hatten wir auch noch nicht. Da machen sich mehr als drei Dutzend Frauen und Männer aus unserem Team auf den Weg nach Aschaffenburg, um sich bei der sechsten Auflage des inzwischen über alle Grenzen hinaus bekannten City Halbmarathons in die Ergebnisliste einzutragen. Und am Ende kann ziemlich genau die Hälfte aller Beteiligten auf eine neue persönliche Bestzeit über diese 21,1km verweisen. An solchen herausragenden Tagen muss aber auch alles passen. Eine professionelle Vorbereitung ist vorausgesetzt, die Strecke sollte durchdacht und exakt vermessen sein, das Wetter muss passen, eine einwandfreie Verpflegung sollte gewährleistet sein - und den Rest muss du schon selbst machen. Eigentlich stimmte am Sonntagmorgen zur Startzeit um 10.30 Uhr das meiste, wenn man vom unangenehmen Wind mal absieht. Der Veranstalter bemühte sich redlich und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Er sprach zwar von 774 Läuferinnen und Läufern, die wiederum für ein größeres Starterfeld gesorgt hätten. Weil das Ziel aber lediglich 684 Finisher sah, müssten ziemlich genau 90 in der A'burger Innenstadt verloren gegangen sein. Vorweg - von uns kamen fast alle. Und wie! Die Zielsetzung der TSG-Mannschaft war breit gefächert. Das Gros ist auf Frankfurt ausgerichtet, denn mindestens fünfzehn Weißblaue aus diesem Kontingent werden wir beim dortigen Marathon wieder sehen. Trainer Wolfi zog im Ziel ein recht zufriedenes Fazit: "Habe meine Schäfchen ins Trockene gebracht". Bis auf zwei gesundheitlich angeschlagene Damen, die trotzdem Kilometer sammelten, erreichten die ihm Angetrauten alle ihre gesteckten Ziele. Einige hatten ihre Halbmarathon-Premiere, andere wollten einfach nur gut durchkommen.

Erstmals begab sich am Sonntag Michael, der Spezialist für kürzere Distanzen, auf die halbe Marathonstrecke. Seine derzeit überragende Form musste er diesmal weit über die sonst gewohnten, maximalen zehn Kilometer hinaus prüfen. Und wie er das tat. Zunächst befand er sich In einer größeren Gruppe, in der man das Tempo hoch hielt. Auch Teamkamerad Roger beteiligte sich hier, doch bei Kilometer vier entschied er: "das Tempo ist zu schnell für mich", und beschäftigte sich auf den folgenden vierzehn Kilometern mit sich alleine. Er war sehr gespannt, wie bei ihm die Umstellung auf die Langdistanz klappen würde, nach seinem schnellen 10km-Rennen in der Vorwoche. Und siehe da, bis Marke 18 erholte er sich soweit, dass er den vor ihm laufenden Michael schon wieder riechen konnte. Auf den Bilderserien im Album ist Rogers Versuch - an diesem vorbeizuziehen - sogar für alle sichtbar gemacht. Ihn abzuschütteln, das gelang ihm auf den verbleibenden drei Kilometern allerdings nicht, denn wenn es in die Entscheidung geht, greift der Mittelstreckler auf seine Stärken zurück. So kam es, dass Michael bei seinem ersten HM-Auftritt gleich für Furore sorgte und nach sehr starken 1:14:39h die Tabellenführung unserer internen Ergebnisliste übernahm. Es fehlten Roger dafür zwar minimale drei Sekunden, doch für eine neue Bestzeit reichte es allemal. Er verbessert seine beim allerersten Aburger City-HM 2003 aufgestellte Zeit um 33 Sekunden und steht jetzt bei 1:14:42h. Sein Kommentar: "Projekt Marathon Frankfurt läuft". Was die beiden auf dem nicht immer einfach zu laufenden Kurs ablieferten war Sport auf höchstem Niveau. Das starke Duo holte zusammen mit Manni (1:20:00h) den dritten Platz in der Mannschaftswertung bei den gleichzeitig ausgetragenen Unterfränkischen Meisterschaften. Unser Abteilungsleiter lamentierte tags zuvor noch über Schmerzen im Knie. Nach seiner tollen Zeit zu urteilen (er lief bisher nur einmal schneller), muss sich das unterwegs gelegt haben. Seine Zeit reichte ihm übrigens zu Bronze in der AK M40. Das viertbeste Team insgesamt kam ebenfalls aus Kleinostheim und setzt sich zusammen aus drei Läufern mit einer 1:20er Zeit. Der etwas schnellere Wolfi (Ufr. Meister M50) bedankt sich ausdrücklich bei seinem jungen Teamkollegen Christian, der sehr lange im Wind lief und dem älteren Herrn hinter ihm Gelegenheit bot, etliche Körner bis zum Schluss aufzusparen. So konnte Wolfi einen relativ gleichmäßigen Lauf durchziehen und permanent im 3:48er Tempo laufen. Überhaupt waren alle froh, dass der angekündigte Regen ausblieb, gestört hat nur der böige Wind. Von so etwas will der dritte im Bunde überhaupt nichts wissen. Andreas läuft nämlich bei jedem Wetter schnell. Der mit dem Geheimnis der ewigen Jugend vetraute Ausnahmeathlet (2.M55) ignoriert immer noch ungeniert die Jugend und läuft einfach zwei Sekunden schneller. Jedenfalls trieben die gesetzteren Teamkollegen in diesem Rennen Christian (2.JU) zu einem Klasseergebnis (1:20:41h), das eine ganze Minute unter seiner bisher besten Zeit lag.

Bei den Unterfränkischen Meisterschaften wurde eine weitere Teamwertung ausgeschrieben - und zwar die der über 40-jährigen. Es wundert mich nicht, dass die ausgerechnet von einem Trio aus unserem Hause gewonnen wurde. Worüber man diskutieren sollte ist die Tatsache, dass sich lediglich ein einziger Läufer aus der M40 in dem siegreichen Team wiederfindet, nämlich Manni. Zum Sieg mussten Wolfi (M50) und Andreas (M55) herhalten. Sie liegen zusammengerechnet 15 Jahre über dem Soll und gewinnen mit knapp acht Minuten Vorsprung diesen Wettbewerb. Respekt. Eine weitere Podestplatzierung besorgte sich der unermüdliche Bernie. Er gibt erst im Ziel nach, wenn die Endzeit bereits feststeht. Bei ihm bleibt die Uhr nach 1:23:34h stehen, das bedeutet für die Bezirksmeisterschaft Platz drei in der M45. Der zwei Jahre jüngere Dirk läuft mit zunehmendem Alter immer besser. Nach meinen Aufzeichnungen dürften diese 1:24:37h seine neue Bestmarke sein. Von seinem überaus erfolgreichen Ironman profitiert er also immer noch. Nach ihm trudelte Jogi auf der Zielgeraden am Schlossplatz ein. "Ich hab mal versucht bei Wolfi und Manni dran zu bleiben, das ging am Anfang auch recht locker, aber dann..." . Bei Kilometer vier musste er ein kleines Loch zukämpfen - um es gleich wieder aufreißen zu lassen. Bernie gab ihm dann den Rest, als es das erste Mal den Berg hoch ging. Nicht wenige von uns sprachen von den Aschaffenburger Bergen (auch Sonja, die trotzdem tierischen Spaß hatte). Sie meinten den langen aber leichten Anstieg von der Wermbachstraße bis hoch zur Lindenallee - der allerdings fünf Mal zu nehmen war. Naja, Jogi tröstete sich damit, dass "ich Bernie noch eine ganze Weile gesehen habe. Er war also nicht viel schneller". Auch so kann man sich selbst motivieren - und es bleibt ihm die Lehre, dass man zu Beginn nicht überzockt. Dann kommt nämlich ein bisschen Gegenwind, plötzlich sieht man sogar Berge, dann rennt einer nach dem anderen an einem vorbei und der Kopf macht auch nicht mehr mit. Das sind eigentlich die Rennen, bei denen man am meisten lernt!

Und plötzlich rennt ein ganz Junger nach 1:31:57h ins Ziel. Was, der gehört zu uns? Max Rinneberg heißt er und wird in Kürze auf dieser Seite vorgestellt. Sein Nachbar ist kein geringerer als Manni. Der hat dem siebzehnjährigen Newcomer auf seinem Trainingsweg zum Frankfurt-Marathon schon einiges zugeflüstert. Dann kamen Peter (um fünf Minuten verbessert) und Hardy (mehr als zwei Minuten schneller) mit neuen Bestzeiten durch. Und Andreas tritt anscheinend nur noch an, um schneller zu laufen als beim letzten Mal. Neu-Isenburg ist gerade mal zwei Wochen her, wo er sich wahnsinnig freute, als er erstmals die 1:40h knackte. Auch das ist Schnee von gestern, denn er schraubte seine Marke erneut eine halbe Minute runter. Knapp hinter ihm rasselte es geradezu. Ein TSGler nach dem anderen vermeldete bessere Zeiten. Zuerst Jochen, der anschließend selbstbewusst verkündete: "I am back"! Endlich konnte er mal wieder an einem Wettkampf teilnehmen und es lief bei ihm gut. Sein lädiertes Knie machte nur zeitweise Probleme: "Ich dachte schon ans Aussteigen". Doch dann lief es fast wie am Schnürchen, auch wenn er sein anvisiertes Ziel - trotz neuer Bestzeit - um 34 Sekunden verfehlte. Jetzt freut er sich auf Frankfurt. Dann stürmten Dietmar und Matthias so schnell wie noch nie in ihrem Leben über die Ziellinie am Marktplatz. Zu den wartenden, strahlenden Gesichtern um das Schloss herum gesellte sich alsbald uns Uwe. Inmitten eines ganzen Pulks TSG-Powerladies wurde er Runde für Runde als Leader gesichtet. Dabei fühlte er sich pudelwohl. Auf den Fotos fehlt eigentlich nur noch das Schild mit der Aufschrift "um die 1:43:00". Um diese Zeit herum brachte er zuerst sich nach 1:42:50 in Sicherheit und dann das attraktive Trio Doris (2.W50 in 1:42:54), Judith (Bestzeit 1:43:03) und Katja (1:43:55), der ein toller Neuanfang in Laufschuhen gelang. Der vermutlich heimlich trainierende Christian kam rechtzeititg vor dem City-HM in Form und lief vierzehn Sekunden schneller als im Vorjahr. Mit ihrem ersten ernsthaften Halbmarathon begab sich Sonja leistungsmäßig direkt ins Mittelfeld aller beteiligten TSG-Frauen. Trotz der Plagerei gegen Ende des Rennens - mit all den Anstiegen (!) und den unangenehmen Windböen - schraubte sie ihr sehenswertes Ergebnis auf 1:51:20h und hatte, wie eingangs beschrieben, dabei noch tierischen Spaß. Ein paar Minuten vor ihr geriet Christine schon wieder verdächtig nahe an ihr bestes Ergebnis. Kaum zu glauben, wie schnell sie ihre verletzungsbedingten Pausen überwand und schon fast wieder die alte ist.

Der jüngste aller Teilnehmer heißt Tim, kommt ebenfalls aus Kleinostheim und feuerte unterwegs ohne Pause mit einer lauten Tröte nicht nur seinen Vater, sondern alle anderen Läufer um ihn herum an. Keineswegs passiv verhielt sich Manfreds Nachwuchs, professionell im Babyjogger sitzend und die Atmosphäre um sich herum genießend. Er suchte permanent Kontakt, scheuchte notfalls langsamer Laufende zur Seite und kommentierte lautstark interessante Details am Rande der Strecke, Runde für Runde. Insofern kann man wegen der fünfmaligen Wiederholung die Strecke durchaus als Kleinkind-gerecht einstufen. Tim konnte so die vielen Eindrücke besser und intensiver verarbeiten. "Die Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge mit den zugehörigen Mannschaften beeindruckten ihn besonders", erzählte der Papa, der sich laut Tacho im Schnitt von 12km/h durch die Innenstadt manövrierte. Bergauf übernahm er Mannis Schrittfrequenz und reduzierte in gleichem Verhältnis das Tempo und im Landing registrierte er sogar mal 15km/h. Die gemeinsame Zeit (1:52:25) des eingefahrenen Duos verdeutlich mitnichten das derzeitige Leistungsvermögen, denn sie mussten zwangsläufig Minuten liegen lassen. Manfred konnte sich in der Grünewaldstraße dem energischen Wunsch seines Sprösslings nicht entziehen: "Papa, ich muss Pipi". Früher konnte er durchfahren, doch seit drei Monaten trägt Tim - mit großem Stolz - keine Windeln mehr. Die beiden nutzen noch die Gelegenheit zur Getränkeaufnahme, weil Tim Cola-Rufe hörte. Es gab allerdings nur Wasser. Doch im Ziel stärkten sich beide mit Nährbier - nach fast zwei Stunden voller schöner Erlebnisse. Sie begrüßten dabei noch zwei mehr oder minder strahlende Teamkolleginnen. Monika und Yvonne trieben sich zur Bestzeit, wobei letztgenannte mit einer beginnenden Erkältung zu kämpfen hatte: "Ab Kilometer vierzehn konnte ich mein Tempo nicht mehr halten. Dann zog einer den Stecker und ich schleifte mich nur noch durch". Hier geht es zur Ergebnisliste. Eine weitere Fotoserie lieferte uns Markus, der seine Armverletzung auskuriert und sich deshalb mit der Rolle des fofografierenden Zuschauers abfinden musste. Seht einfach nochmal ins Bilderalbum. Die Sportlerportraits sind mit den aktuellen Bestzeiten bereits nachgepflegt. Falls jemand dafür auch ein neueres Foto wünscht, bitte melden. Die Bestenliste ist ebenfalls schon auf dem neuesten Stand.

05.10.2008 Bilder und Ergebnisse vom City Halbmarathon Aschaffenburg sind online
Beim heutigen City-Halbmarathon in Aschaffenburg haben unser Fotoexperten Eckhard sowie Mario und Matthias wunderschöne, selbstredende Fotoserien mit insgesamt 300 Bildern geschossen, die bereits im Bilderalbum zu sehen sind. Mit der Veröffentlichung solcher aussagekräftiger Aufnahmen darf man nicht zu lange warten. Auch die Ergebnisliste - zusammen mit den Unterfränkischen Meisterschaften - steht bereits online. Neben 18 neuen persönlichen Bestzeiten gab es eine ganze Reihe ausgezeichneter Platzierungen. Für meinen Bericht brauche Ich nur noch einige knappe, aber präzise Texte!
04.10.2008 Die Gourmetschnuten Udo und Volker holen Medaille bei der Cava Champion 2008
Wenn man mich gefragt hätte, wo bei den Getränken die Präferenz der befreundeten Ausdauersportler Udo Bauer und Volker Hain liegt, käme eine eindeutige und schnelle Antwort: natürlich beim Weißbier! Aber weit gefehlt. Die Vorlieben und Talente unserer Teamkollegen sind breit gefächert und die Bewerbung am Cava Champion 2008 - Wettbewerb im Frühjahr des Jahres betrachten beide als Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit. Das Spanische Cava-Institut Barcelona lud zusammen mit der Fachzeitschrift selection insgesamt 28 Weinclubs aus ganz Deutschland ein, die gegeneinander zum Cava-Test antraten. Sie schmeckten sich durch sechs unterschiedliche Cava-Sorten und mussten u.a. Fragen beantworten, wie: "Handelt es sich um einen klassischen oder modernen Cava, der auch Chardonnay enthält?" oder "Wie lange ist der Cava auf der Hefe gereift?". Zusammen mit drei Freunden betrachteten Udo und Volker konzentriert den fein perlenden Rosado in ihren Gläsern. Ob es sich hier um einen Reserva oder Gran Reserve handelt? Die fünf als Hösbacher Gourmetschnuten getarnten Spezialisten diskutierten bei diesem Degustationswettbewerb eifrig und warfen ihr gebündeltes Cava-Wissen in die Waagschale. Nach der Auswertung der Jury in Spanien und hierzulande erzielten drei Clubs die gleiche Punktzahl, deshalb rief das Institut zum Stechen unter den Besten auf. Ende Juli fiel dann die Entscheidung beim finalen Verkostungswettbewerb. Nach anfänglichem Kopf-an-Kopf-Rennen gelang den späteren Würzburger Siegern der entscheidende Coup. Bei einem Cava konnten sie nicht nur die Lagerzeit und die Restsüße exakt bestimmen, sondern auch die prozentuale Zusammensetzung der Rebsorten in der Coupage richtig einschätzen. Neben ihren fundierten Kenntnissen der Weinlandschaft und ihrer Erfahrung mit Schaumweinen hätten die Gourmetschnuten auch noch ein Quentchen Glück gebraucht, denn mit einem hauchdünnen Unterschied von zweieinhalb Punkten landeten sie auf dem dritten Platz. Wer hätte das gedacht? Nun bin ich mal gespannt, was es bei unserer Jahresabschlussfeier zu trinken gibt. Im Bilderalbum liegt dazu eine kleine Fotoserie.

03.10.2008 Schöne Erfolge von Tamara und Laura beim Schweinheimer Triathlon
Den Aufwand, den die Ausdauersportler des TV Schweinheim betreiben, um junge Triathlet(inn)en nachzuziehen, muss man bewundern. Am vorletzten Samstag waren es 28 Teilnehmer(innen), die gerne und mit viel Freude deren Angebot annahmen und guten Sport zeigten. Aus unserem Nachwuchsteam taten sich dabei zwei junge Mädels hervor, die von ihren Eltern auf dieses Kinder- und Schülerevent optimal vorbereitet wurden. Die kühlen Temperaturen machten den quirligen Dreikämpferinnen nichts aus. Wie immer wickelte man im Schwimmbad der Hefner-Alteneck-Schule die erste Disziplin ab. Rund um das Becken sorgt die mitgebrachte Fangemeinde für die notwendige Atmosphäre und eine ordentliche Geräuschkulisse und die jungen Athlet(inn)en bedanken sich mit tollen Leistungen. Dass Tamara vorne mitschwimmt war zu erwarten - denn wer kann schon auf eine Mutter verweisen, die die Trainerlizenz in diesem Fachbereich inne hat? Vermutlich achtete die Mama früher schon in der Badewanne auf die korrekte Körperlage ihrer Tochter. Jedenfalls steigerte sich die Neunjährige im 50m Becken gegenüber dem Vorjahr um ganze neun Sekunden und schlug exakt nach 48sec zusammen mit dem schnellsten Jungen an. Die vier Jahre ältere Laura muss mit 150m die dreifache Strecke zurück legen. Sie erreichte bei ihrem ersten Triathlon überhaupt bereits nach 3:10min den Anschlagspunkt und ließ zu diesem Zeitpunkt gerademal drei Konkurrentinnen vor sich. Nach Abwicklung aller Schwimmstarts zog die Triathlonkarawane samt Fans mit dem Bus zum Sportplatz des TV Schweinheim um. Direkt im Anschluss startete man mit einem Jagdstart die zweite Disziplin. Über einen Wendepunkt führt die Radstrecke am Bischberg entlang und wieder ins Stadion zurück. Mangels adäquater Konkurrenz beim eigenen Geschlecht vergleicht sich Tamara - jedenfalls bei der Ausübung ihres Sports - gerne mit gleichaltrigen Jungs. Die amtiernde Unterfränkische Meisterin der C-Schülerinnen (mit maximaler Punktzahl) hängte sich sogleich an den schnellen Schwimmer, beschäftigte sich allerdings auch mit einigen anderen Gedanken im Hinterkopf. Im Vorjahr nahm sie hier nämlich eine Kurve zu schnell und stürzte ziemlich heftig und schmerzhaft. Trotz alledem zeigte ihr Tacho beim Wechsel immerhin noch einen Schnitt von 22,5km/h an. Auf den abschließenden 400 Metern, die im Stadion zu laufen waren, näherte sie sich zwar noch der männlichen Konkurrenz - aber schließlich ist sie immer noch ein Mädchen. Und was für eins - sie wird natürlich wieder Erste unter den Acht- bis Neunjährigen. Teamkameradin Laura überholte nach dem Jagdstart noch zwei von den drei schnelleren Schwimmerinnen und finisht ihren allerersten Triathlon nach 18:29min. Sie hat, ähnlich wie ihre Mutter Sonja, Feuer gefangen und in Schweinheim sehr viel Spaß erlebt. Jede(r) wurde lautstark ins Ziel begleitet und anschließend für die gezeigten Leistungen geehrt und für die erlittenen Strapazen mit Getränken und Finisher-Shirts belohnt. Auf der Fotoserie ist der Spaßfaktor leicht zu erkennen. Und hier noch die Ergebnisliste.

03.10.2008 Jens Bauer hielt Wort und erreicht Platz drei bei der Spessart-Challenge in Bad Orb
Seinen diesjährigen Erfolg kündigte Jens im vergangenen Jahr fast an, als er - nach einer fulminanten Aufholjagd auf dem Bike - bei der Spessart-Challenge auf Gesamtplatz fünf landete. Er trainierte seither verstärkt auf dem MTB, nutzte seine derzeit erstklassige Form während des zweitägigen Spektakels optimal und stand am Ende unter den drei Besten in der Gesamtwertung. Einzelheiten zu diesem bestens organisierten Event könnt ihr im Vorjahresbericht nachschlagen. Das Wetter spielte wieder mit, es gab weder Warteschlangen noch Hektik, dafür Helfer an jeder Ecke. Die Ergebnislisten erschienen nach jedem einzelnen Wettkampf, noch bevor die letzten Teilnehmer im Ziel waren, einfach klasse. "Ich hatte mir einiges vorgenommen und wolle alle meine Vorjahreszeiten unterbieten", ein Vorhaben, das ihm - nach seiner enormen Entwicklung in diesem Jahr - jeder aus unserer Truppe zutraute. Außerdem wollte er sowohl beim Stadtlauf als auch dem Berglauf schneller sein als der Sieger des letzten Jahres. Beim erstgenannten Wettbewerb ging gleich die Post ab, "ich konnte mit Müh und Not dem späteren Zweiten folgen, der mir auf den letzten ansteigenden Metern aber keine Chance ließ". Unser Teamkollege erreichte als Dritter nach 17:20min das Ziel und war damit auf der gleichen Strecke von 2007 mehr als eine halbe Minute schneller. Erstes Ziel erreicht. Am Sonntagmorgen ging es auf die diesmal verkürzte MTB-Strecke. Jens startete nicht von der Spitze des 400 Biker zählenden Feldes sondern arbeitete sich langsam nach vorne. Die schöne Strecke führte durch die Wälder um Bad Orb und hatte einige fiese Anstiege. "Leider warfen mich die Abfahrten immer wieder etwas zurück und verhinderten eine bessere Platzierung", denn mit Platz neunzehn im Feld der Kurzdistanzler war unser ehrgeiziger Biker nicht ganz zufrieden. "Ein paar Sekunden meines auf dem letzten Anstieg erarbeiteten Vorsprungs konnte ich jedoch vor einem weiteren Challenger ins Ziel retten". So konnte er den dritten Gesamtrang behaupten. Den abschließenden Berglauf bezeichnet Jens als Kür der Veranstaltung, denn hier konnte er von seiner bisherigen anstrengenden Maloche zehren. Ganze sieben Plätze hätte er verlieren können, um noch auf den vierten Rang zurückzufallen. Bei einsetzendem Regen ging es vom Salinenplatz durch ein Stadttor und dann schön steil bergauf in Richtung Molkenberg. Von Beginn an lief er ganz entspannt auf Platz drei hinter den beiden Führenden, die noch den Gesamtsieg unter sich ausmachen mussten. 6:25min brauchte er für die restlichen 1600m und erreichte das Ziel 18 Sekunden schneller als im Vorjahr. Zweites Ziel erreicht! Hier seine Ergebnisse mit dem Link zum Veranstalter.

02.10.2008 Roger Uhl mit Glanzleistung auf der Griesheimer Zwiebelmeile
So, ich bin wieder da und hoffe, dass niemand irgendwelche Entzugserscheinungen verspürt hat. Unser knapp einwöchiger Trip in die Geschichte Roms ist nun vorbei. Wen's interessiert: gut hundert Kilometer brachten wir zu Fuß zusammen, trotz leicht reduziertem Tempo. Im Laufe der nächsten Tage versuche ich meine Rückstände aufzuarbeiten und beginne mit einer äußerst starken Leistung von Roger. Er startete am Sonntag beim ungewöhnlichen 10km-Lauf im Rahmen der Griesheimer Zwiebelmeile. Ungewöhnlich deshalb, weil die AIMS-vermessene Strecke mit vielen engen Wendepunkten äußerst schwer zu laufen ist. 1250m sind zuerst auf der rechten - und nach der Wende noch einmal auf der linken Straßenseite abzuwickeln. Weil dann erst zweieinhalb Kilometer zusammengekommen sind, ist dieser Kurs - nach Adam Riese - vier Mal zu absolvieren. Dass dieses Event beim Volk angekommt beweisen die Zahlen, denn auch bei der dritten Durchführung gabs einen Teilnehmerrekord. Der Läuferboom inmitten der Städte und Dörfer findet wachsende Resonanz. Deshalb dürfen wir bei unserem ersten Ortskernlauf am 18. des Monats durchaus auf Interesse hoffen. Beim Blick in die Griesheimer Ergebnisliste ist auch eine ganze Menge Klasse zu finden. Ganz vorne stritten sich die Spezialisten. Roger traf auf einen guten Bekannten, der am Ende eine einzige Sekunde Vorsprung vor ihm halten konnte. Lothar Leder muss man unseren Website-Besuchern nicht extra vorstellen. Er besitzt ein gutes Timing und erleichterte Roger mit seinem sehr gleichmäßigen Schritt das Rennen. Bei bestem Läuferwetter schaffte Roger, trotz der vielen Wenden, eine Zeit, an die er zuletzt vor genau sechs Jahren in Jügesheim heran kam. Kein Wunder, dass er mit 34:25min super zufrieden war und zusammen mit dem neunfachen Ironmansieger das Treppchen der M35 besteigen durfte. Vier Wochen vor Frankfurt passt bei ihm anscheinend alles, zumindest was die kürzeren Distanzen betrifft - denn er meinte: "So, jetzt ist der Spaß vorbei. In der nächsten Woche stehen die ersten langen Einheiten auf dem Programm". Hier die Ergebnisliste mit dem Link zum Versanstalter.