TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

Startseite

Startseite - November 2008
27.11.2008 Reibungsloser Wechsel: Volker Hain beerbt Eckhard Hippler
In der Abteilungsversammlung letzte Woche segneten die Mitglieder unter anderem einen Vorschlag des Abteilungsleiters Manni Scherer ab. Sein bisheriger Stellvertreter Eckhard Hippler - beschäftigt beim Hauptsponsor unseres Süwag Schüler- und Jugendtriathlons - bat schon vor einiger Zeit darum, ihn von seinen Funktionärspflichten zu entbinden und sich nach einem geeigneten Nachfolger umzuschauen. Aus dem Kreise der Favoriten kristallisierte sich alsbald der für solche Aufgaben geradezu prädestinierte Volker Hain heraus. Der erfolgreiche Daxberger Triathlet moderierte des Öfteren schon diverse Sportevents und bewies auch bei den anstehenden Siegerehrungen Schlagfertigkeit und Sicherheit am Mikrofon. Der hilfsbereite und umgängliche Weltenbummler wird also künftig bei Abwesenheit unseres Vorturners die Geschicke der Abteilung leiten, die sich in großen Schritten dem 200. Mitglied nähert! Wir wünschen ihm dabei viel Glück und Geschick und sichern ihm selbstverständlich unsere Unterstützung zu. Manni bedankt sich ausdrücklich bei Vorgänger Eckhard für dessen engagierten und selbstlosen Einsatz, den er auch als Leiter des Triathlon Orga-Teams an den Tag legte. Eckhard muss sich aus beruflichen Gründen zwar etwas aus den verantwortlichen Funktionen zurücknehmen, aber auf sein fotografisches Talent werden wir bei unseren Wettkämpfen nicht ganz verzichten müssen.

25.11.2008 Thomas Kraus wartet zum Jahresende mit neuer Bestleistung auf
Lange Zeit gab es - zumindest sportlich - recht wenig von unserem sympathischen Teamkollegen Thomas zu berichten. Nach seinen gesundheitlichen Problemen im letzten Jahr drosselte er seinen Trainingsumfang und vor allem die Wettkämpfe erheblich. Die frei gewordene Energie steckte der ehrgeizige Duathlet und talentierte Läufer während dieser Zeit in seine berufliche Weiterbildung, die im kommenden Juli ihren Abschluss finden wird. Aber auf der persönlichen Beziehungsebene verzeichnete er - mit Christines erheblicher Beteiligung - seinen bisher größten Erfolg. Am späten Freitagabend erlebte er nämlich im Aschaffenburger Klinikum das ergreifendste und schönste Ereignis seines bisherigen Lebens. Die gemeinsame Tochter Finnia (die kleine feine) erblickte das Licht der Welt und brachte den jungen Papa komplett aus der Fassung: "Es ist einfach unglaublich. Ich bin wie verzaubert und von der ersten Sekunde an total verliebt", äußerte sich überschwänglich der nach eigener Aussage stolzeste Papa auf Erden. Das jüngere der beiden Mädels wiegt 3330g und misst 52cm - und das ältere ist wohlauf und überglücklich. Auch wenn Thomas heuer auf anderen Gebieten sein Talent bewies, konnte er ohne Sport doch nicht auskommen. Die erforderliche Power und Ausdauer beschaffte er sich im Frühjahr mit dem Rennrad auf Teneriffa und im August baute er seine körperliche Fitness bei der MTB-Alpenüberquerung aus. Bei einem Zehner vor drei Wochen lief er in Jügesheim ohne großen Aufwand recht locker unter vierzig Minuten. Und wenn er die Schule beendet hat, verspricht er, den Vereinskontakt und die tollen Freundschaften wieder besser zu pflegen. "Ich bin immer noch hungrig und freue mich, im nächsten Jahr wieder angreifen zu können". Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen der jungen Familie alles Liebe und Gute.

20.11.2008 Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es schwer
Diese Überschrift stammt ausnahmsweise mal nicht von mir, sondern von Seneca, dem römischen Philosophen. Er meint damit alle Ausdauersportler, die sich bis jetzt noch nicht an einen Triathlon trauten und deshalb keine Chance haben, in die Kleinostheimer Hall of Fame aufgenommen zu werden. Am Dienstagabend bei unserer Abteilungsversammlung verkündete Alois freudestrahlend, dass inzwischen tatsächlich 25 Teammitglieder die erforderlichen Wettkämpfe für die Aufnahme in die Zehnkampfwertung absolviert haben. Seine jüngsten Aufrufe und auf unterschiedliche Weisen eingeleiteten Mahnverfahren führten letztendlich zum gewünschten Erfolg. Allerdings glaube ich nicht, dass unser routinierter Motivationskünstler diesen internen Wettbewerb tatsächlich nach so vielen Jahren eingestellt hätte, wäre die geforderte und willkürlich festgelegte Teilnehmerzahl nicht erreicht worden. Vielmehr ging es ihm höchstwahrscheinlich darum, im kommenden Jahr diese Anzahl noch zu steigern. Angesichts der weiter wachsenden Mitgliederzahl wäre dieses Ansinnen sogar zu erwarten. Inzwischen fragen sogar schon überregionale Triathlonvereine nach diesen Regeln und der Abwicklung.

Jedenfalls sammelte Ecki am Samstag beim ersten Seligenstädter Winterlauf und seinem letzten offenen Zehner schnell noch eine Menge Punkte. Er hielt sich lange Zeit im Bereich der Sieger auf und landete am Ende nach einer tollen Leistung (36:21min) auf dem dritten Gesamtplatz. Nach der Mühlthaler'schen Mathematik kassierte er somit 975 Wertungspunkte, gemessen an der Siegerzeit von 35:28min. Alles klar? Zur gleichen Zeit verabredete sich Jogi zum Nachsitzen auf der 5000m Crossrunde durchs Steinbachtal. Kein geringerer als Alois selbst begleitete ihn dabei auf dem Rad. Er sorgte also persönlich dafür, dass auch auswärts lebende Teamkollegen die ausgeschriebenen sportlichen Kriterien erfüllen können. Ob Jogi von dessen immensen Windschatten profitieren konnte, ist nicht überliefert. Verdientermaßen kriegt er für seine 19:37min eine ganze Menge Punkte und freut sich heute schon auf die Siegerehrung bei der Jahresabschlussfeier. Und weil am Sonntagmorgen im Goldbacher Wald mit Oli und Peter zwei weitere Beteiligte mit leichten Eventrückständen gesichtet wurden, könnte sich die Gesamtanzahl der Zehnkämpfer bis zum Stichtag sogar noch erhöhen. Diesen zweiten Lauf gewann übrigens Tobi in überlegener Manier. Er erreichte diesmal sein selbstgestecktes Ziel im 34er Bereich und hofft bei besseren Bedingungen am kommenden Sonntag auf eine weitere Steigerung. Nach den Wettervorhersagen wird er sich das aber abschminken können. Alois rechnet nämlich mit Schnee und wird vermutlich bald einen Termin für unsere Vereinsmeisterschaften im Skilanglauf festlegen. Also, immer schön in den Eventkalender schauen. Die Ergebnislisten der beiden Veranstaltungen vom letzten Wochenende stehen übrigens längst online.

15.11.2008 Damit endlich mehr passiert - Marco Gersema schloss sich unserer Abteilung an
Eigentlich wollte ich diesen beinahe zwei Meter großen Mann schon vor einigen Wochen hier vorstellen, doch er befand sich für sechs Wochen im Urlaub. Inzwischen wissen wir natürlich, dass Marco Gersema mit seiner hübschen Frau Ging-Ging deren philippinische Heimat besuchte - und dafür braucht man halt wenigstens sechs Wochen. Einigen wird er mit seinen Einträgen in unserem Forum schon aufgefallen sein, denn er schreibt unter dem Nicknamen Rabbit dort seine Texte. Dieser Name hat seine Bewandtnis, denn Marco wurde im September 1975 geboren - im Jahr des Hasen, nach dem chinesischen Horoskop. Dort gilt der Hase als gutmütig und feinfühlig und diese Attribute können wir getrost für unser neuestes Mitglied gelten lassen. Die Schule besuchte er in Ostfriesland und studierte in Emden Elektrotechnik. Dort begann auch sein sportlicher Lebenslauf. Nach einigen Jahren Fußball folgten Sportarten wie Karate, Tischtennis und Handball und gegen Ende seines Studiums hatte er beim Basketball eine ganze Menge Spaß. 2003 wechselte er beruflich in unsere Gegend und zwar zu Continental nach Babenhausen in den Bereich Entwicklung und heiratete ein Jahr später. "Da wog ich mit 194cm so um die 85kg - und nach fünf Jahren mit recht wenig Bewegung sind es 10kg mehr. Da musste natürlich was passieren". Seit Januar dieses Jahres läuft Marco mit mäßigem Tempo in der Aschaffenburger Fasanerie. "Abgenommen habe ich dennoch nicht viel". Auf die Ausdauersportler der TSG Kleinostheim stieß er als Zuschauer beim Ironman Frankfurt, wo er in den ersten drei Jahren nach seinem beruflichen Wechsel wohnte. "Dabei habe ich mich immer gefragt, wie Menschen so etwas überhaupt durchhalten können, während mir schon nach schlappen zehn Kilometern die Puste ausgeht". Wie das genau geht, lernt er in den nächsten Wochen und Monaten ganz sicher. Bei den Lauftreffs ist Marco jedenfalls immer fleißig dabei. Ansonsten scheint bei ihm alles zu passen, und im Frühjahr wird er zum ersten Mal Papa. Was brauchst du eigentlich sonst noch?

13.11.2008 Unsere Zehnkämpfer(innen) befinden sich auf der Zielgeraden
Nun gilt es, die letzten angebotenen Möglichkeiten noch zu nutzen. Der Herr über die Zehnkampf-Punkte, unser aller Alois, meldete sich aus der Horizontalen bei mir - mit letzten Meldungen. Inwischen wissen wir auch, weshalb der Auswertungs-Verantwortliche beim traditionellen Herbstcross-Pflichttermin am vergangenen Samstag durch Abwesenheit glänzte. Ein unangenehmer Infekt zwang ihn permanent, sich unweit einer gewissen Örtlichkeit aufzuhalten. Inzwischen ist er wieder obenauf und hat die Resultate des vergangenen Wochenendes in seine riesige Ergebnisliste eingearbeitet. Nach dem ersten Goldbacher Lauf haben bereits 23 Zehnkämpfer(innen) ihr Soll erfüllt. Bekanntermaßen hat Alois die Messlatte heuer etwas höher gehängt. Er will mindestens 25 Abteilungsmitglieder bei der Jahresabschlussfeier ehren. Und dann ist er selbstverständlich bereit, dieses aufwändige Verfahren auch im kommenden Jahr fortzuführen. Damit sich Außenstehende ungefähr vorstellen können, welche umfangreichen mathematischen Vorgänge es braucht, um die Sieger zu ermitteln, genügt ein Blick in die gesammelten Ergebnisdateien. Nach dem zweiten Goldbacher Lauf beginnt in jedem Jahr dieser intern ausgeschriebene Wettbewerb. An ziemlich genau 150 verschiedenen Ausdauerevents beteiligten sich innerhalb Jahresfrist unsere Athlet(inn)en. Und aus jeder einzelnen Ergebnisliste zieht Alois seine Schlüsse und ermittelt für alle Beteiligte deren relative Leistung im Vergleich zum Eventsieger. Das bisher spannendste Rennen um diesen begehrten internen Titel lieferten sich im Vorjahr Claudi und Tobi, ein Blick in die Ergebnisliste 2007 erklärt auch die Kompliziertheit des Wettberwerbs ein bisschen.

Und nun zurück zum laufenden Wettbewerb. Mindestens einer unserer beiden internen 5000m Crossläufe durch das Steinbachtal muss absolviert werden, entweder im Frühjahr oder im Herbst. Weil aber drei Zehnkämpfer - nämlich Andreas, Simon und Jogi - an beiden Veranstaltungen fehlten, ist Alois sogar bereit, noch einen Sondertermin dafür einzubauen. Dieser kann am nächsten Dienstag (18.11.) bei der Abteilungsversammlung verabredet werden. Wenn auch Oli sich am 5000er beteiligen würde, müsste er noch einen einzigen Zehner dazupacken - und wäre mit dabei. Christian fehlt ebenfalls lediglich ein Zehner und Peter fehlen davon gerade mal zwei. Einen Bonus legt unser Rektor a.D. noch bei: weil die Jahresabschlussfeier erst im Dezember stattfindet, gilt ausnahmsweise als letzter Starttermin der 23. November! Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es noch zwei Läufe in Goldbach und einen in Seligenstadt. Das müsste doch zu machen sein, oder?

12.11.2008 Persönliche Bestzeit für Daniel Morhard beim New York Marathon
Insgesamt finishten beim New York City Marathon am vorletzten Sonntag 37750 Marathoni. Unter den 2574 deutschen Startern, die das Ziel erreichten, befand sich auch unser Teamkollege Daniel Morhard, der diesmal auch in sozialer Mission unterwegs war. Mit weiteren sechs Läufern aus der Aschaffenburger Gegend sorgte er nämlich für eine 1400 Euro-Spende, die als Erlös im Rahmen eines Sponsorings für die New York Teilnahme aufgetrieben wurde und dem Aschaffenburger Sozialverein Grenzenlos zukam. Das größte Marathonevent der Welt führt durch alle fünf New Yorker Stadtteile und beinhaltet auf seiner schwierigen, welligen Strecke insgesamt etwa 400 Höhenmeter. Ich verfolgte live das sehr interessante Frauenrennen mit ausgesprochenem Wettkampfcharakter - und dann das wegen der zeitlich um dreißig Minuten versetzte Rennen der Männer. Bei gerade sechs Grad mussten die Läufer(innen) gegen teilweise starke Windböen ankämpfen, insbesondere auf den langen Brücken. Wenigstens schien die Sonne. Umsomehr sind wir überrascht, dass Daniel ausgerechnet bei diesen schwierigen äußeren Bedingungen seine persönliche Marathonbestzeit steigern konnte. Er behielt sein eingeschlagenes Tempo bis über die 35er Marke hinaus bei und schwächelte kaum. Nun stehen bei ihm 3:43:05h zu Buche, das ist eine gute Minute schneller als bei seinem bisher schnellsten Auftritt in Frankfurt vor fünf Jahren. Hier seine Splitzeiten.

12.11.2008 Norbert Stein auf den Spuren der Antike
Viele ambitionierte Läufer wollen ihn einmal im Leben erfolgreich gemeistert haben: Den Lauf an der antiken Geburtsstätte unseres heutigen 42,195 km langen Marathons. Der Athens Classic Marathon führt vom Marathon Gedenkstein am Rande des Örtchens Marathonas bis ins antike Stadion nach Athen auf dem neu ausgebauten Straßenkurs der olympischen Spiele 2004. Als Griechenland-Liebhaber war die Teilnahme für Norbert Stein bei seinem 14. Marathon in Folge fast schon eine Selbstverständlichkeit. Bereits in der frühen Saison des Jahres 2008 schmiedete er mit seiner Gabriele die ersten Reisepläne und richtete die Trainingsplanung auf den 9. November hin aus. "Von vornherein stand das Projekt Athen unter dem olympischen Gedanken: Dabeisein ist alles" erzählte unser Teamkollege, der mit seinem Ergebnis von 3:49:39h Platz 95 in seiner Altersklasse M50 belegte und im Starterfeld von 4000 Teilnehmer(inne)n den 916. Rang erreichte. Auf der welligen Strecke war Norbert trotz windigen Wetters bei steigenden Temperaturen am Ende restlos zufrieden. Es entwickelte sich eine einzigartige Atmosphäre in einer großartigen Gemeinschaft. "Läufer aus der ganzen Welt waren vertreten, um sich auf die Spuren der Antike zu begeben und den Lauf zu genießen", schwärmte der 51-Jährige nach seiner Rückkehr. Hier sind seine einzelnen Splitzeiten.

11.11.2008 Premierenlauf der 26. Goldbacher Winterserie
Insgesamt 29 Teammitglieder waren beim Start der diesjährigen Crossläufe in Goldbach am Sonntagmorgen dabei. Insgesamt 674 Unentwegte störten sich nicht am leichten Nieselregen, sondern drehten die 10km-Runde mehr oder weniger ambitioniert. Dem Gros unserer Truppe geht es dabei um das regelmäßige gemeinsame Joggen in den etwas trüberen Wochen des Jahres. Man trifft sich, plaudert vor, während bzw. nach dem Sport und beginnt den Sonntag aktiver als die Meisten. Einer von uns mischte sogar ganz vorne über genau drei Kilometer kräftig mit. Doch dann musste Tobias, der Seriensieger des Vorjahres, schon abreißen lassen. Am überlegenen Sieger David Karl wäre er gerne länger dran geblieben und war letzten Endes mit seinen 35:35min nicht so richtig zufrieden. Er hätte in der Toskana mit seiner Freundin halt nicht so lange in der Sonne liegen sollen. Über dem großen Teich in Boston wird Andreas es sicherlich vernommen haben, dass sein Streckenrekord (33:58min) um drei Sekunden verpasst wurde und somit weiterhin Bestand hat. Diesmal ist Bernie in der M45 wieder aufs Treppchen gelangt, andere vollendeten die erforderlichen Wettkämpfe für unsere interne Zehnkampfwertung - doch dazu in Kürze mehr. Steffi beteiligte sich mit ihrer Familie diesmal auf der Walkingrunde und hatte anschließend Losglück. Sie gewann den Sonderpreis einer ortsansässigen Metzgerei. Na denn Mahlzeit. Und hier noch die Ergebnisliste aus unserer Sicht. Einen umfangreichen Laufbericht hat übrigens Laufreport schon online gestellt.
08.11.2008 TSG-interner Herbstcrosslauf mit 27 Teilnehmer(innen)
Das sonnige Herbstwetter lockte heute Nachmittag neben 27 Aktiven auch eine Reihe interessierter Zuschauer an die Startlinie unseres internen Crosslaufes, der durch das Steinbachtal führt. Unter das Läuferfeld mischten sich neun weibliche und achtzehn männliche Crosser - darunter auch acht junge Athlet(inn)en aus unserem Jugendteam. Bei dieser Gelegenheit sammelten die Zehnkämpfer(innen) wichtige Punkte für den laufenden Wettbewerb, andere hatten einfach nur Spaß. Sechs Beteiligte steigerten sogar ihre 5000m Bestzeit. Diese Leistung findet besondere Beachtung, weil nämlich eine ganze Menge Höhenmeter dabei zu bewältigen waren. Bei den Männern stiegen mit Michael, Roger und Jörg - in dieser Reihenfolge - die drei favorisierten Spezialisten auf das Podest. Und bei den Frauen gewann Raileen erwartungsgemäß vor Christine und Charlotte. Letztere verdankt ihren Sprung aufs Treppchen einem flotten Hasen namens Christian. Alle weiteren Informationen können der Ergebnisliste entnommen werden. Im Bilderalbum liegt bereits eine Fotoserie, die den Eventverlauf weitgehend widerspiegelt.

04.11.2008 Unser Team wird international - Laura Verrocchia kommt zu uns
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann Laura Verrocchia sich unserem Team anschließt. An den Lauf- bzw. Triathlonstrecken hatte sich die sympathische Italienerin schon seit geraumer Zeit als begeisterte Anhängerin eines gewissen Peter Hufgard geoutet, seines Zeichens Ironman. Als sie damals ihren künftigen Lebensgefährten kennen lernte und von seinem Ausdauersport erfuhr, fand sie das zuerst ganz toll, aber "ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, was er da genau macht". Eine Freundin klärte sie darüber auf, was Triathleten so treiben. Exakte Einzelheiten erfuhr sie später von Peter. Anfangs schämte sie sich sogar, ihren sportlichen Freund bei Wettkämpfen anzufeuern, "doch ich habe mich ganz gut gemacht". Sie selbst verbrachte viereinhalb Jahre in London, kehrte im Frühjahr 2003 zurück und musste sich wieder an das Landleben gewöhnen. Mehr aus Langeweile schnürte sie ihre Aerobic-Schuhe, griff sich ihren Wecker - "weil ich keine Laufuhr besaß" - und joggte durch die Gegend. "Und so begann meine Laufkarriere". An Laufwettkämpfen war sie eigentlich gar nicht interessiert, "aber irgendwie hat es bei jedem Wettkampf von Peter unter meinen Füßen gekribbelt". Letztes Jahr traute sie sich beim Hugenottenlauf erstmals über den Halbmarathon und letzten Monat verbesserte sie sich in Köln (1:44:01h) über die gleiche Distanz um fast zehn Minuten. In Frankfurt nahm sie vor Wochenfrist schon ihren ersten Marathon in Angriff und erstaunte dabei sogar die Etablierten im Team. So gleichmäßig wie Laura lief kaum jemand durch. Offensichtlich passte ihre Vorbereitung punktgenau, denn sie konnte gegen Ende des Rennes sogar zulegen und lief die zweite Hälfte zwanzig Sekunden schneller als die erste. Mit 3:58:44h blieb sie bei der Premiere gewollt und gekonnt unter der erstrebenswerten Marke von vier Stunden. Seit letztem Jahr ist sie sogar stolze Besitzerin eines Rennrads. Hat denn noch niemand gefragt, ob sie auch schwimmen kann? Ihre Brötchen verdient Laura übrigens bei der Weltfirma Herbalife in Darmstadt. Deren Programme und Produkte dürften auch für unsere Sportler(innen) von Interesse sein. Seht euch die Website einfach mal an. In ihrer Abteilung werden firmeninterne Events geplant und organisiert. Im vergangenen Jahr 2007 waren sie Sponsor bei den Ironmanveranstaltungen in Frankfurt und Klagenfurt.

03.11.2008 Herbstcrosslauf durchs Steinbachtal - Endspurt für alle Zehnkämpfer(innen)
Am kommenden Samstag wird die Teilnahme zur Pflicht! Zumindest für diejenigen unter uns, denen für die interne Zehnkampfwertung noch der 5000er fehlt. Unser Chef Manni wird vermutlich in Kürze die Einladung an alle Teammitglieder verschicken. Der Start erfolgt wie immer durch Alois - den Initiator dieses Wettkampfes - am Samstag, 08.11. um 15.00 Uhr, etwa 200m von unserem Sommerlauftreff-Startplatz entfernt. Die vermessenen 5000m beinhalten eine ganze Menge Höhenmeter und stehen auch Einsteigern bzw. Gästen offen. Alle Teilnehmer(innen) starten auf eigene Verantwortung, eine Haftung wird nicht übernommen. Zum Stichtag 18.10 vermeldete Alois zwölf Zehnkämpfer, die bereits alle zehn Wettkämpfe absolviert haben. Weiteren zwölf fehlte nur noch ein einziges Rennen, den meisten davon dieser Crosslauf. Weil er die Fortführung seiner mit enormem persönlichen Einsatz verbundenen Aufgabe aber von einer Mindestgrenze (25) abhängig gemacht hat, stehen weitere Teammitglieder nun in der Verantwortung. Es sind nicht wenige, die den Sprung in die Wertung noch schaffen können, z.B. Oli, Jochen, Jogi, Peter, Simon, Markus - und sogar Alois selbst. Bis zum Stichtag sind die ersten beiden Wintercross-Events in Goldbach und der erste Lauf der Seligenstädter Winterserie noch machbar. Nehmt euch Jogi als Beispiel. Der Neu-Triathlet hat anscheinend Blut geleckt und will erstmals als Zehnkämpfer geehrt werden. Die zwei fehlenden Zehner riss er beim Pfinztallauf Berghausen (10km in 38:37) und dem Hardtwaldlauf Karlsruhe (38:54) runter und sicherte diese Ergebnisse vorgestern auf dem Hockenheimring (38:48) vorsichtshalber ab. Doch jetzt muss ein letztes Problem des am Rande des Schwarzwaldes arbeitenden Kleinostheimers gelöst werden - die Teilnahme am 5000er ist ihm am Samstag nämlich nicht möglich! Doch Alois hat für alles eine Lösung und bietet für diesen Notfall einen Sondertermin an! Man muss nur mit ihm reden. Übrigens: im Ziel ist am Samstag wieder für Getränke gesorgt. Weil dies kein offizieller Lauf ist, werden natürlich auch keine Startgebühren erhoben.