TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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30.04.2008 Dauerbrenner Andreas Heilmann gewinnt den Marktplatzlauf in Großostheim
In Großostheim sieht man Andreas gerne.Er hält dort den Streckenrekord und solange ich diese Webseiten pflege, hat er den Rundkurs durch den Ort - um den besagten Marktplatz herum - immer gewonnen. Am vergangenen Samstag war das nicht anders. Diesmal genügten ihm 33:36min, um den Sieg vor seinem Dauerkonkurrenten Marco Schneider und seinem Teamkollegen Michael Schrauder (34:10min) einzufahren. In der letzten Runde setzte er sich entscheidend ab. Von Michael wird berichtet, dass er eine starke Schlussrunde hinlegte. Der interessierte Fachmann sah in der Startaufstellung neben den bereits erwähnten TSG-lern einen weiteren Herrn in weißblauer Vereinskleidung und legt sich deshalb schon vorher fest, wer wohl wieder die Teamwertung einfahren würde. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. "Das ist wohl größtenteils meine Schuld. So schlecht lief ich noch nie in Großostheim", stellte sich Mario selbst an den Pranger. Es war tatsächlich nicht sein Tag, denn "ich lief erstmals einen Zehner ganz alleine, keiner zog und keiner hetzte". Es sollte die Generalprobe für den Mainz-Marathon nächste Woche werden: "wenn ich daran denke, wird mir Angst und Bange". Letzten Endes fehlten dem Team zum Erfolg vierzehn mickrige Sekunden. Aber ich bin jetzt weit davon entfernt, dem Spielverderber die Stange zu halten, hier muss er alleine durch. Aber die Entschuldigung nehmen die Jungs an.
Unser Damenquartett hielt sich wacker und besorgte sich jeweils Siege in den einzelnen Altersklassen. Birgit schämte sich fast, weil sie mit der kaum überragenden Zeit von 46:09min sogar als Gesamtdritte aufs Treppchen musste. Dazu gibt es nur eins zu sagen: wer nicht kommt, gilt als geschlagen! Sie duellierte sich eine Zeit lang mit Rosemarie Eser, ließ sich dann von den Kollegen Norbert und Andreas eine Weile ziehen und musste am Ende nur einem Rechenschaft abgeben: ihrem Trainer Wolfi - und der war mit ihrer ansteigenden Form durchaus zufrieden. Alsbald folgten Judith und Ingrid mit ihren Erstplatzierungen. Auf die Jedermannstrecke - zwei Runden mit insgesamt 5000m - begab sich Familie Franz mit Verwandschaft. Mama Steffi zog Philipp den älteren während Papa Winnie sich während des Rennens eindrucksvoll ablichten ließ (s.Foto links). Er liegt nämlich im Wettkampf nachweislich vor Bernie (2.M45). Dass es sich dabei um eine Überrundung handelt, ist keinem anzumerken, oder? Die 532 Läufer(innen) erlebten übrigens ein Traumwetter und der Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord. Unsere Abteilung stellte wiederum ein großes Kontingent von 19 Athlet(inn)en, davon widmeten sich zwölf dem Hauptlauf über 10km, fünf begnügten sich mit der halben Distanz und zwei TSG-Sprösslinge rissen den 750m Schülerlauf ab. Unter Berücksichtigung der beiden Events von Würzburg und Backnang, die fast zeitgleich über die Bühne gingen, starteten am Wochende insgesamt 35 TSG-Mitglieder und brachten viele eindrucksvolle Erfolge mit nach Hause. Hier die Ergebnisse von Großostheim im Überblick. Die hier verwendeten Fotos, auch die im Bilderalbum, stammen allesamt von der Website des TV Großostheim, der mit einem vorbildlichen Service sogar die Bilder in Originalauflösung versendet. Herzlichen Dank dafür. Zu Gegendiensten sind wir gerne und immer bereit.

29.04.2008 Deutsche Duathlon-Vizemeisterinnen: Astrid und Claudia in Topform
Kleinostheimer Frauenpower erlebten die vielen Zuschauer am Sonntag im idyllischen Backnang, wo sich die nationale Duathlonspitze versammelte. Unser neunköpfiges Duathlonteam hielt sich insgesamt wacker, sammelte weitere Erfahrungen und stellte mit Astrid (W35) und Claudia (W40) zwei Deutsche Vizemeisterinnen über die Distanzen 10km/40km/5km. Sie trafen auf eine perfekte Organisation, hatten ordentliche äußere Bedingungen und rieben sich bis zum Ziel auf. Als unangefochtener Spitzenreiter innerhalb des TSG-Teams präsentierte sich einmal mehr Stefan Eckrich, der allerdings erst auf dem Rad, gleich nach Runde eins, die vereinsinterne Führung von seinem Abteilungsleiter Manni übernahm. Und er war im Verlauf des Rennens auch nicht mehr gewillt, diese noch einmal abzugeben. Bis zum Ende behielt er ein gleichmäßiges Tempo bei und behauptete sich nach 2:10:30h im starken vorderen Drittel. Für die größte Überraschung sorgte am Sonntag Stefan Günther. Der steht zur Zeit voll im Saft und sägte vorgestern eindeutig an der offiziell nicht vorhandenen Hackordnung. Zum Ironman Frankfurt ist es nicht mehr weit und der intelligente junge Athlet weiß inzwischen seine Kräfte richtig einzuteilen. Er blickt zufrieden auf einen super Wettkampf zurück: "Der erste Lauf war einfach nur toll. Ich konnte den kleinen Berg super hochlaufen und immer wieder ein paar Leute überholen". In der Wechselzone kommt er nun auch besser zurecht, er lernt halt aus gemachten Fehlern! "Auf das Rad fahren habe ich mich richtig gefreut, aber nach ein paar Kilometern bekam ich Krämpfe und konnte kaum noch in die Pedale treten". Stefan nahm Tempo raus, fand dann den richtigen Gang und es lief wieder. Die Angst vor weiteren Krämpfen ließ ihn allerdings in der Folge vorsichtiger agieren. Auch den zweiten Wechsel konnte er akzeptieren, doch beim Wechseln der Schuhe verkrampfte die Wade wieder. Im abschließenden Lauf über fünf Kilometer konnte er zwar seine eigenen Vorgaben nicht ganz erfüllen, kam aber trotzdem gut durch. Nach 2:14:57h landete er bei den Männern auf der besten Alterklassen-Platzierung (11.M25) aus unserer Sicht und schafft damit locker den Sprung in die erste Hälfte der Gesamtwertung.

Es dauerte gerade
mal dreißig Sekunden, bis Manni den Zielkorridor passierte und sofort seinem Teamkollegen aufrichtig gratulierte: "Der ist auf dem Rad an mir vorbei geflogen". Auch der zweite Duathlon seiner Karriere machte im mächtig Spaß. "Im Vorjahr war ich zwar drei MInuten schneller, doch das war mitten in der Vorbereitung für Roth". Die ersten zehn Kilometer riss Manni zu Fuß in 39:55min ab und lag in der TSG-Wertung klar in Front. Im Vergleich zu 2007 ließ er etwa zwei Minuten liegen. Doch der Vergleich hinkt, weil es sich seinerzeit um eine kürzere und leichtere Laufstrecke handelte. Es lässt sich alles erklären. Als dann so nach und nach die beiden Stefans und später auch noch Wolfi (Kosename: Seniorprofi) auf dem Radkurs an ihm vorbei zogen, machte er sich schon ein paar Gedanken. "Weil ich aber mit Laufschuhen gefahren bin, verließ ich noch vor ihm die Wechselzone". Balsam fürs Ego. Trotz allem verweist Manni darauf, dass seine Radzeit gegenüber dem Vorjahr lediglich dreizehn Sekunden langsamer war. "Ok, damals hatte ich 'ne Panne mit 'ner verknoteten Kette und konnte nicht mehr richtig schalten". Ihr wisst doch alle - wenn sich einer selbst motivieren kann, isses der Manni. Der abschließende fünf Kilometer Lauf bescherte ihm die erwarteten Qualen, stellten aber letztlich kein Problem mehr dar. "Alles in allem wieder ein toller Wettkampf. Danke an alle mitgereisten Fans fürs anfeuern und an Eckhard fürs Bilder schießen". Es verging nicht viel Zeit bis Oliver auftauchte. Seine Wettkampfhärte trainiert er seit einigen Wochen auf den unterschiedlichsten Events. Auch er baute diesen harten Duathlon bewusst in die Vorbereitung zum Ironman ein und in kanpp zehn Wochen muss dann "Butter bei die Fische". Auf der ersten Disziplin bewies er eindrucksvoll seine Laufstärke und wechselte hinter Manni als Teamzweiter aufs Rad. Im gesicherten Mittelfeld kam er nach 2:18:27h ins Ziel,exakt vier Sekunden vor Wolfi, der in Backnang immer wieder das gleiche Lied singt: "Meine Leiden in Backnang sind immer die Waden". Schon während des ersten Laufs verhärteten sie sich so sehr, dass er sogar ans Aussteigen dachte. Dann tauchten überraschend Tochter Nicky mit ihrem Freddy an der Strecke auf und: "als sie mich anfeuerten, war an Aufgeben nicht mehr zu denken". Also, Augen zu und durch - und nach 2:18:31h war die Quälerei für unseren väterlichen Freund (besonderer Titel ab M50) zu Ende. "Ich bin natürlich über mein Abschneiden ausgerechnet bei der DM ziemlich enttäuscht, zumal die Vorbereitung und meine Form sehr gut waren".

Bleiben wir in der Reihenfolge
und kommen nun zu unseren überaus erfolgreichen Damen. In ihrem Weblog überschrieb Claudi ihre Erlebnisse so: "Super Wettkampf, gute Platzierung und viel Spaß, so kann ich den heutigen Tag umschreiben". Das Wetter war mit 22°C genau nach ihrem Geschmack. Etwas zuviel Wind, aber besser als Regen. Um 14:00 Uhr starteten die Männer und eine Minute später ließ man die Frauen los. Unsere Trainerin lief recht zügig an und nach der ersten Runde auf ihre Konkurrentin Katrin Esefeld auf. Weil sie deren Laufstärke kennt, nahm sie ein wenig Tempo raus und wechselte - nach etwa vierzig Sekunden -trotzdem noch als zweite Frau aufs Rad. Dann verfolgte sie das Ziel, Tempo und Puls lange hoch zu halten. Sie kam relativ gut über die 40km, war aber vier Minuten langsamer als letztes Jahr. Zwei Minuten wurden dem Wind zugerechnet und der Rest lässt sichmit fehlenden Radkilometern erklären. "Leider musste ich Dörte Siebke bereits in der ersten Radrunde ziehen lassen und schaffte es beim Schlusslauf nicht mehr, sie einzuholen". So landete Claudi auf dem sechsten Gesamtplatz und fuhr die Deutsche Vizemeisterschaft in der W40 ein. In den nächsten vier Wochen wird sie sich auf das Rad konzentrieren, um im griechischen Serres bei der Duathlon EM aufs Treppchen zu kommen.Diesen Erfolg komplett machte dann Astrid Pietsch in einem fulminanten Duathlon. Wenn es um etwas geht, gibt sie einfach alles.Ich glaube, es ist von großem Vorteil, wenn man mit seinem persönlichen Trainer liiert ist und eine Rundumbetreuunggeniessen kann, gerade vor einem solch hochkarätigen Event. Sie genoss die professionelle Veranstaltung bei traumhaftem Wetter und kniete sich sichtlich rein. Vom schnellen Anfangstempo ließ sie sich nicht mitreißen - jeder von uns weiß, wie schnell sie laufen kann. Und bei einem harten Rennen ist das die Regel Nummer eins. Der geplante Erfolg wurde bereits nach dem ersten Wechsel sichtbar. Sie demonstrierte ihre sehr gute Radform und düpierte so manchen männlichen Konkurrenten. Und genau hier legte sie den Grundstock für ihre Topplatzierung. Mit dem zweiten Lauf machte sie dann alles klar, kontrollierte sicher die Konkurrenz und holte sich verdientermaßen die Silbermedaille bei ihren zweiten Deutschen Duathlonmeisterschaften ab. Damit steigerte sie sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz. Der Kommentar des zufriedenen Coachs Roger: "Es macht einen Mann glücklich, wenn die Frau einmal macht, was der Mann sagt". Da ist doch so viel Wahres dran, oder?

Kommen wir nun zum
"Rookie of the year" von 2006. "Vor einem halben Jahr habe ich mich zur Anmeldung mehr oder weniger überreden lassen. Daher hatte ich nicht die notwendige Einstellung". Na Peter, was ist denn das für eine Aussage? Durcheinander war er schon. Als er seine Startnummer abholen wollte, bemerkte er, dass er seinen Startpass vergessen hatte. Das heißt: 15 Euro zusätzlich löhnen. Zum Rennen gibt es zu sagen, "dass es für mich das bisher härteste in diesem Jahr war". Das hohe Niveau erschreckte ihn gleich in der ersten Runde. "Spätestens in der zweiten Runde, als mich Frauen im Alter meiner Mutter überholten, wurde mir klar, dass es hier ganz schön zur Sache geht". Da wusste er natürlich, dass die Mädchen erst eine Minute später starten durften!Das erste Laufen empfand er schon richtig hart, aber es sollte beim Rad fahren noch dicker kommen. Peter lernte bei diesem Duathlon, was es mit dem Begriff "Waden zumachen" auf sich hat. Er wurde seit langem wieder von Krämpfen heimgesucht. In Runde eins ging gar nix, ab Runde zwei übte er sich im Waden massieren, um nicht total zu verkrampfen. Ans große Kettenblatt war gar nicht zu denken, er konnte nur mit halber Kraft treten und in der letzten Runde sprang ihm zu allem Überfluss in der Abfahrt noch die Kette runter. "Das letzte Laufen fand ich erstaunlicherweise recht angenehm", dies könnte daran gelegen haben, dass er sich beim Montieren zu viel Zeil ließ. Peters Fazit: "Es hat sich bestätigt, dass der Duathlon nicht für mich geschaffen ist, da lauf ich lieber einen Marathon". Verbleibt noch Lara Croft, wie sich Nette im Forum nennt. Ihr findet sie ebenfalls in der Starterliste beim Frankfurter Ironman. Dieser jungen Dame kann man getrost alles zutrauen, sogar die Langdistanz. Auf dem Rad scheint sie sich wohler zu fühlen, als in den Laufschuhen - und ihre enorme Ausdauer scheint der Schlüssel zum Erfolg zu werden. Der riesigen Bilderserie nach zu urteilen, hatte sie bei ihren ersten großen Meisterschaften - trotz aller Anstrengungen - viel Spaß. Übrigens sah man an den einzelnen Strecken, neben mütterlicher Betreuung (Stefans Mutter Almut) und vereinseigenem Fotografen weitere Schlachtenbummler aus unserem Lager. Die etwa 180km nach Backnang legten Arnd und Volker eben mal mit dem Rennrad zurück. Deren Fahrzeit soll auch nicht schlecht gewesen sein. Hier noch die Ergebnisliste mit den einzelnen Splitzeiten in der Übersicht.

28.04.2008 Würzburg fest in Kleinostheimer Hand
Mit dieser schönen Schlagzeile stimmte mich das Main-Echo heute morgen noch freundlicher als sonst. Für das laufende Jahr stellen wir nämich beide Unterfränkische Meister im Marathon. Uwe Reinke holte nicht nur den Bezirkstitel sondern sprang sogar in der Gesamtwertung auf den dritten Podestplatz und sicherte sich außerdem noch den Sieg in der gleichzeitig ausgetragenen Polizeiwertung. Bemerkenswert scheint auch seine Zeit von 2:42:55h, denn auf diesem hohen Niveau hält er sich schon mehr als zehn Jahre. Beim Herbstmarathon in München lief er zwar noch fünf Minuten schneller als gestern, doch da war auch die Konkurrenz bedeutend größer. Die relativ großen Zeitabstände vorne lassen auf recht einsame Einzelrennen schließen. So zog er halt seine Kraft und Motivation aus dem strahlenden Sonnenschein und den vielen Zuschauern, die sich entlang der neuen Strecke mit viel Getöse breit machten. In Würzburg begann übrigens eine neue Zeitrechnung, denn erstmals lief man auf einer einzigen großen Schleife um und durch Würzburg. Insgesamt gingen mehr als 3200 Läufer(innen) im Marathon und Halbmarathon an den Start.
Auf dieses Event hatte sich das Läuferpärchen Raileen und Etienne lange konzentriert und gefreut. Erstmals überhaupt besuchten sie den unterfränkischen Regierungssitz und bestaunten die vielen Kirchen der Bischofsstadt. Spätestens als sie über die alte Mainbrücke in Richtung Ziel stürmten, mussten sie auch die Festung Marienberg erspäht haben, die hoch oben über allem trohnt. Doch den Fotos nach zu urteilen, hatte sich in dem einen oder anderen Fall schon ein gewisser Tunnelblick eingestellt. Doch jetzt zum Anfang. Samstagmittag holten sie auf der Marathonmesse ihre Unterlagen ab, akklimatisierten sich schon etwas - und kauften sich spontan Kompressionsstrümpfe, denn die sollen wirklich Wunder wirken. Der zuerst skeptische Etienne ließ sich von seiner Partnerin überzeugen (oder überreden). Doch letzten Endes überzeugten sich beide während des Rennes von dem Kühlungseffekt - hatte Paula Radcliff doch Recht? Und dann standen sie mit ihren langen, weißen Strümpfen ziemlich aufgeregt um 10.00 Uhr an der Startlinie. Raileen hatte vor den 42,195km tiefen Respekt. Die schnellen Zehner oder ein kurzer Halbmarathon sind inzwischen Routine geworden, doch heute gehts um mehr. "Halte ich durch? Bleiben die Krämpfe weg und Magenprobleme aus? Wo steht denn in Würzburg der Mann mit dem Hammer"? Mit solchen Dingen beschäftigte sie sich, bis es endlich losging. Bedeutend relaxter gehen wir Männer solche Wettkämpfe an! Bei Etienne war es nicht anders. Er bewältigte einen stimmigen Trainingsplan, bestand seine vielen Prüfungen auf dem Weg nach Würzburg und hatte seine Marschroute einfach im Kopf. Es sollten nicht mehr als drei Stunden werden, nach Möglichkeit ein bisschen weniger. Einen Puffer von knapp zwei Minuten konnte er bis zum Ende halten und passierte überglücklich die Ziellinie nach 2:58:01h. Bis zur Halbzeit verbrauchte er nur 1:27h, musste aber auf der zweiten Hälfte ein paar Minuten nachgeben. Damit verbesserte er seine Zeit vom australischen Marathon in Canberra vor zwei Jahren um mehr als zehn Minuten, läuft im Gesamtfeld auf Platz 16 und holt bei den Unterfränkischen Titelkämpfen einen unerwarteten dritten Podestplatz. "Vielleicht wäre bei weniger Sonne noch mehr drinnen gewesen, aber das werden wir ja in Frankfurt sehen". Und damit wäre bereits ein neues Ziel ausgemacht!
Und damit kommen wir wieder zu Raileen zurück. Sie lief recht locker an und fragte sich bald, wie lange sie wohl das Tempo durchhalten würde. Sie glaubte, dass ihre Vorbereitung nicht optimal gewesen wäre, weil sie nur drei Wochen lang die Kilometerzahl erhöht hatte. "Ich finde es immer wieder bemerkenswert, welche Rolle der Kopf beim Marathon spielt". Raileen hielt die Konzentration von Anfang bis zum Ende hoch, sinnierte unterwegs über Gott und die Welt und wunderte sich, dass dabei jede Menge Kilometer an ihr vorbei rauschten. "So kommt man von Kilometer zu Kilometer, bei Marke 21 ist ja nur noch ein halber zu rennen, bei 32 sind es nur noch zwölf, usw, usw". Jeder hat so seine Methoden, alle sind richtig, sofern sie zum Erfolg führen! Und mit diesem Würzburger Lauf war sie unheimlich zufrieden, absolvierte nach 1:41h die erste Hälfte und fühlte sich immer noch gut. "Als ich bei Kilometer 30 ankam, wusste ich genau, dass ich die nächsten 12 auch noch durchhalte". Ihr Selbstvertrauen wuchs mit jedem überholten Läufer und verschaffte ihr die notwendige Energie. "Das waren alles positive Anregungen, die mich mental stärkten". Und dann sah die Mutter dreier hübscher wie schneller Töchter die Marke 41 und wusste ganz sicher, dass sie bald ihren elften Marathon finishen würde ("dabei muss ich fast immer ein bisschen heulen"). Die Stoppuhr wurde für sie bei 3:23:03h angehalten: "und dann war ich da und hatte ein totales VGG" - (voll geiles Gefühl - Anm. d. Red.). Bei der anschließenden Siegerehrung schaute sie nicht schlecht, als sie zur Unterfränkischen Meisterin gekürt wurde. Gleich hinter ihr erreichte Jürgen Haas das Ziel. Er hat sich seit seiner Rückkehr aus München bei den Wettkämpfen etwas rar gemacht. Ich wusste gar nicht, dass er wieder auf den langen Strecken angreift. Lass mal was von dir hören junger Mann, damit ich authentisch berichten kann und nicht alles erfinden muß. Und Ralf Köster, inzwischen engagierter Schwimmer und Biker geworden, kommt seinem Ergebnis von Frankfurt 2004 recht nahe. Er komplettierte das Fünferfeld, das die komplette Marathondistanz bewältigte.
Auf die Hälfte der Marathonstrecke konzentrierten sich mit Michael Babilon und Uwe Banaszak zwei unserer Teammitglieder. Obwohl die neukonzipierte Würzburger Runde insgesamt besser gefiel als der alte Kurs, spuckten einige inkompetente Streckenposten manchem Sportler in die Suppe. Uwe haderte mit sich und der Welt. Er lief mit 1:50:08h zwar eine neue persönliche Bestzeit, doch zufrieden war er deshalb noch lange nicht, denn die Kilometerangaben standen nicht da wo sie stehen sollten. Außerdem mussten er und viele andere Läufer unfreiwillig um die 600m länger laufen. Unsere beiden Freunde könnten sich jetzt damit trösten, dass es Läufer gab, die sogar mehrere Kilometer Umweg machen mussten. Seis drum, der Veranstalter war furchtbar erschrocken, hat sich vielmals entschuldigt und fürs kommende Jahr Besserung gelobt. Das sollten wir so akzeptieren, denn es ist nicht einfach, eine so abwechselungsreiche , stimmungsvolle Strecke, mit vielen schönen Passagen in der Innenstadt gleich beim ersten Mal voll in den Griff zu bekommen. Hier unsere Ergebnisse im Überblick. Im Fotoalbum liegt eine kleine Bilderserie.

27.04.2008 Sarah empfiehlt uns dringend den Weiltalweg-Landschaftsmarathon
Sie hat sich im Laufe der Zeit zur Genussläuferin entwickelt und läuft grundsätzlich keinen Marathon mehr doppelt. Unsere Laufpatin Sarah testete am vergangenen Sonntag für uns im Naturpark Hochtaunus den inzwischen berühmten Weiltalweg-Landschaftsmarathon und berichtet davon fast überschwänglich. Der sehr zu empfehlende Marathon verläuft auf einer Punkt zu Punkt Strecke entlang der Weil über Feld- und Waldwege auf festem Untergrund. In Schmitten am großen Feldberg wurde das große Starterfeld von mehr als 900 Teilnehmer(inne)n losgeschickt und komplett über den Weiltalweg geführt .Trotz einiger Anstiege liegt das Ziel deutlich tiefer als der Start, exakt 362 Meter weiter unten in Weilburg. Insgesamt ist die Strecke reichlich profiliert. Besonders auf der ersten Hälfte sind etliche Anstiege zu meistern. Der längste und steilste Anstieg liegt glücklicherweise noch vor Kilometermarke zehn, er ist relativ gut zu bewältigen, weil hier die Muskulatur noch einigermaßen frisch ist. Auf recht abwechselungsreichem Verlauf kommen die einzelnen Kilometer den Läufer(innen) gar nicht so lange vor. Man läuft abwechselnd rechts und links der Weil durch Wälder und Dörfer über Felder an schroffen Felsen und Wasserfällen vorbei. Der letzte Streckenabschnitt ab Weilmünster ist relativ flach und enthält mehrere längere Geraden, die von den Marathoni gegen Ende noch einmal Durchhaltevermögen erfordern.  Insgesamt kann man diesen Marathon als eine gelungene Veranstaltung bezeichnen, es gab viele zufriedene Gesichter. "Ich persönlich habe einen sehr guten Tag erwischt und kam nach 4:05:34h viel früher als geplant ins Ziel", meinte Sarah und vermutet, dass ihr gutes Rennen mit dem Streckenprofil zusammenhing. Weil bei ihr der Trainingsverlauf nicht gerade optimal verlief, "ließ ich es anfangs langsam angehen und konnte in der zweiten Hälfte mein Tempo noch steigern". Das ist ja auch das eigentliche Geheimnis beim Marathonlauf. Das Bergablaufen verursachte bei der Erzieherin immer stärkere Muskelschmerzen in den Oberschenkeln, die aber glücklicherweise das Laufen nicht zu sehr beeinträchtigten. "Dieser Marathon ist mit keinem bisherigen vergleichbar und schwer zu katalogisieren", schwärmte sie nach dem eindrucksvollen Rennen in den höchsten Tönen. Die Organisation gleicht der eines größeren Volkslaufes und ist nahezu perfekt. Bei rechtzeitiger Anmeldung ist man für 25 Euro dabei. Das Startgeld beinhaltet die Pastaparty am Samstag, den Bustransfer der Läufer am Morgen von Weilburg zum Start in Schmitten, ein T-Shirt, eine sehr schöne Finishermedaille und das tollste: heiße Dixiduschen im Ziel! "Ich würde den Marathon allen Naturliebhabern unter den Läufern empfehlen.  Wegen der vielen positiven Aspekte, wie beispielsweise die schöne Naturstrecke, das preiswerte Startgeld und die Nahe Anreise könnte ich es mir sogar vorstellen den Weiltalweg-Landschaftsmarathon ein zweites Mal zu laufen", wird sie schon wieder ihren Vorsätzen untreu!? Kein Wunder, denn ihr erkämpfter Platz in der Mitte des gesamten Feldes bescherte ihr den siebten Platz ihrer Altersklasse W35. Hier die Ergebnisliste mit dem Link zum Veranstalter.

25.04.2008 Der Marathon hat ebenfalls Jubiläum
42,195km - die Bedeutung dieser Entfernung braucht nun wirklich keinem Ausdauersportler erklärt zu werden! Vielleicht ist es aber so manchem in den emsigen Vorbereitungen der Hundertjahrfeier der TSG Kleinostheim entgangen, dass auch die erste Einführung der heute gültigen Marathon-Distanz genau 100 Jahre alt wird. Unser Teammitglied und ehrenamtlicher Berichteschreiber Klaus Jäger ging tief zurück in die Historie und suchte nach dem Ursprung des Marathonlaufs. Er schlägt einen Bogen von der Antike zur Neuzeit, recherchierte die interessante Entwicklung der Laufdistanz und informiert darüber, wer bei den Männern und Frauen die jeweiligen Meilensteine (Bestzeiten) setzte. Wer weiß denn schon, dass die Frauen sich mit Gewalt in die Marathonszene eingeschlichen haben? Unsere Claudia muss jetzt eigentlich froh darüber sein, dass sie nicht früher geboren wurde. >>>>>>weiterlesen

24.04.2008 Matthias Assenheimer ist nun auch bei uns
So richtig Gedanken über den Ausdauersport hat sich unser neues Mitglied Matthias Assenheimer erst vor etwa zwei Jahren gemacht. Die Gründe dafür lagen klar auf der Hand und machten um die 30 Kilo aus. Und dieses überschüssige Körpergewicht hat er verloren, seit er dem Sport etwas mehr Zeit einräumt als früher. Anfangs beschränkte er sich auf das Schwimmen, durfte gelegentlich die Bahn der TSG-Schwimmer im Vitamar mitbenutzen und schloss sich folgerichtig auch der Schwimmabteilung an, dort schwimmt er Masters. Eines schönen Mittwochs knüpfte er die ersten Kontakte zu unserer Abteilung und "ich bin irgendwie mit Manni ins Gespräch gekommen"..... Der Zwanzigjährige Mainhausener suchte Gleichaltrige und Gleichgesinnte in einem organisierten Triathlonverein und war bereits vorbelastet durch persönliche Kontakte mit unseren jungen Himmelsstürmern Alex und Ecki. Diese Verbindungen müssen so schlecht nicht gewesen sein, denn die Entscheidung ist letzten Endes zu unseren Gunsten gefallen. Seinen Sportkollegen Peter Ungemach, den wir in Kürze vorstellen werden, hat er übrigens aus den hessischen Gefilden mitgebracht. Unter dem Nickname Matze1009 macht Matthias künftig seine Einträge in unserem Forum. Der Maschinenbaustudent im vierten Semester (Hochschule Darmstadt) ist nicht nur ein fleißiger Schwimmer sondern auch ein regelmäßiger Besucher unseres Lauftreffs geworden. Während der Laufrunde am Dienstag konnte ich noch einige Dinge mehr von unserem angenehmen neuen Teamkollegen erfahren. Im letzten Jahr startete er schon über zwei Kurzdistanzen beim Vita Nova Seligenstadt und in Biblis. Die Zeiten sind in seinem neu angelegten Sportlerportrait nachzulesen. Für das laufende Jahr hat er für die gleichen Events erneut gemeldet, außerdem versucht er sich erstmals am Ironman 70.3 in Wiesbaden und möchte gerne noch bei zwei olympischen Triathlons melden. Neben dem Studium und seinem Sport spielt er noch Gitarre. Falls dann noch Zeit bleibt, haut er auch gerne mal auf den Putz. Dann muss er sich bei uns ja wirklich wohl fühlen!

24.04.2008 Der Straßenlauf Rodenbach machte den Auftakt bei der Main-Kinzig-Challenge
Der SSC Hanau-Rodenbach führte am letzten Freitag mit seinem Straßenlauf über zehn Kilometer den ersten Wertungslauf der Main-Kinzig-Challenge 2008 durch. Sie setzt sich zusammen aus insgesamt vier Wettkämpfen über jeweils zehn Kilometer und bedeutet für die regionalen Langstreckler eine zusätzliche Herausforderung. Im Kampf um die Ranglistenpunkte geht es, in Abständen von mehreren Wochen, als nächstes nach Kefenrod, später nach Birstein und zum Abschluss Anfang August nach Wächtersbach. Wer am Ende die Nase vorne haben will, braucht nicht nur den berühmten langen Atem sondern unbedingt schnelle Beine. Gleichzeitig trug man die offenen Hanauer Schüler- und Jugendmeisterschaften sowie die Kreiswettbewerbe im sogenannten Mini-Marathon über 5000m durch. In beiden Wettbewerben standen TSG-Kämpfer(innen) an der Startlinie. Über die 10km auf der Straße sah man früher in Niederrodenbach schon alles, was in Hessen oder sogar bundesweit Rang und Namen hat. Auf der bekannt schnellen Asphaltrunde durch den Rodenbacher Wald sammelte eines unserer schnellen Mädchen schnell mal 1000 Punkte für den internen Ausdauerzehnkampf. Insider wissen jetzt schon, dass es sich wieder mal um Claudi handelt, die die Erlebnisse dieses Rennens in ihrem Weblog so überschrieb: "Das Alter geht auch an mir nicht spurlos vorbei". Man könnte jetzt ausführlich erläutern, was sie im Laufe der Woche so alles gemacht hat, aber das lest lieber selbst auf ihren Seiten nach. Jedenfalls ist sie morgens vor dem Wettkampf mit dem Rad schnell mal 75km durchs Gelände gedüst. Sie hatte doch extra auf einen niedrigen Durchschnittspuls geachtet und auch ihre Wattleistung deutlich gedrosselt..... Und dann wunderte sich unser hyperaktives Frollein, das es abends nicht die eigenen, hochgesteckten Vorgaben schaffte. Bereits nach dem zweiten Kilometer empfand sie alles als eine einzige Quälerei. Zur Hälfte zeigte ihre Uhr 19:26min an und für den gleichen Rest genehmigte sich Claudi genau eine Minute mehr. "Diese Zeit ist unter aller Kanone", übt sie kräftig Selbstkritik und lässt sich anschließend als Gesamtsiegerin feiern. Verrückte Welt. Jetzt gilt es anständig zu regenerieren, um am Sonntag in Backnang das Feld von hinten aufzurollen. Mit sich zufrieden war sicherlich Oli, der sich ebenfalls unter das schnelle Feld in Niederrodenbach mischte. Den Strongmanrun hat er allem Anschein nach prima verarbeitet, denn er kämpfte sich tatsächlich noch unter die Top Ten. Platz neun insgesamt und ein Treppchenplatz in der M40 waren seine Ausbeute, bei einer Zeit von 37:57min, die im Minutenbereich seiner Bestzeit liegt. Fazit für die 10km: kleines Team mit großer Wirkung.
Für den Mini-Marathon über die 5000m Strecke meldeten sich die Geschwister Hippler an. Ohne vorherige Absprache blieben beide exakt 58 Sekunden unter ihren jeweiligen Bestzeiten zurück. Für Christian bedeutete die abgelieferte Leistung auf jeden Fall ein Schritt nach vorne. Es war mit Abstand das beste Rennen seit seiner OP und es gibt ihm weiteres Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe. Schwester Silke befindet sich ebenfalls auf dem Weg nach vorne, obgleich dieses Event nicht für neue Bestzeiten ausgesucht wurde. So etwas wird gezielt vorbereitet und entsprechend angegangen. Ich muss aber demnächst bei den jungen Leuten doch mal die Ziele für die laufende Saison abfragen, sonst muss ich laufend ins Blaue schreiben! Die abgelieferten Leistungen reichten jeweils für Platz zwei in der männlichen A-, bzw. weiblichen B-Jugend. Hier die Ergebnisliste beider Wettbewerbe im Überblick.

23.04.2008 Und plötzlich war Manni Unterfränkischer Meister seiner Altersklasse
So schnell geht das bei ihm. In der Vorwoche trafen wir einen ratlosen Manni an, der wegen seines kleinen Einbruchs beim Griesheimer Halbmarathon mit sich und der Welt haderte. Doch das ist inzwischen Schnee von gestern. Anlässlich seines dritten Frühjahrsfestes trug der LuT Aschaffenburg am vergangenen Donnerstag in Schweinheim die Unterfränkischen Meisterschaften über 10000m aus. Sinnvollerweise hängte sich der Kreis Bayerischer Untermain dran und zog parallel die Meisterschaften auf Kreisebene mit durch. Bei zwar kühlen Temperaturen aber ansonsten optimalen Verhältnissen zeigte das übersichtliche Läuferfeld ansprechbare Leistungen, insbesondere die beiden Teilnehmer aus unserem Lager. Der unbestreitbare Favorit und Lokalmatador Marco Schneider (LuT Aschaffenburg) lief ein gleichmäßiges Rennen und siegte unangefochten in 34:15min. Hinter ihm wurde es aus unserer Sicht sehr interessant. In der ersten Runde heftete sich Manni an die Fersen des neuen Unterfränkischen Meisters. Doch er kennt natürlich auch seine Grenzen, ließ folgerichtig rechtzeitig abreißen und die Vernunft walten. Dann dauerte es nicht mehr lange, bis Roger auf seiner Höhe auftauchte und die Rolle des ersten Verfolgers übernahm. Der erste Kilometer ging mit 3:31min durch und war für Manni "vollkommen in Ordnung".
Die Vorschusslorbeeren, die das Main-Echo am Vortag bereits an ihn verteilte - weil er in den Bereich der Favoriten einsortiert wurde - schmeichelten ihm zwar, aber er ließ tatsächlich auch Taten folgen. Auf den restlichen neun Kilometern hielt unsere Abteilungsleiter nämlich das Tempo hoch und den Blick immer auf Roger gerichtet. Nun stellte sich heraus, dass der Ruhetag vor dem Rennen richtig war. Relativ erholt konnte er Gas geben und mit 36:55min in den Bereich seiner Bestzeit laufen. "Diese Zeit stellt meinen derzeitigen Leistungsstand über 10km ganz gut dar". Langweilig wurde es unseren Jungs unterwegs nicht. Einmal lag es daran, dass sie permanent am Überrunden waren - sowas motiviert ungemein. Andererseits genossen sie die andauernden Anfeuerungsrufe der mitgebrachten Fans Bernie und Volker, die ihre Teamkollegen alle 400m immer wieder lautstark unterstützten. So kam es, dass hinter dem Laufspezialisten Schneider zwei Triathleten mit auf das Siegerpodest der Gesamtwertung hüpften. Mit dem Rennverlauf war Roger durchaus zufrieden, denn "mehr ist im Moment nicht drinnen". Sein Marathonvorhaben (Regensburg) reduzierte er inzwischen trainingsbedingt auf die halbe Distanz. Immerhin bringen ihn die gelaufenen 36:21min auf den zweiten Gesamtplatz. Einen kleinen Hinweis für die Analyse seiner letzten beiden Rennen fand Manni übrigens auf der neuen Pulsuhr. Sein Durchschnittspuls lag am Donnerstag in Schweinheim bei 168 Schlägen. In Griesheim lag er mit gerade mal 154 aber erschreckend und unerklärlich niedrig. Den ersten Bahnzehner seiner Karriere bezeichnete er als eine runde Sache. Kein Wunder, es waren ja auch 25 Runden. Dritter Gesamtplatz und Unterfränkischer Meister in der neuen Altersklasse M40, das war seine Ausbeute. Es läuft doch alles nach Plan! Die hier verwendeten Fotos, für die wir uns herzlich bedanken, haben wir von der Website der LuT Aschaffenburg. Zu Gegendiensten sind wir immer und gerne bereit. Hier die Ergebnisliste mit dem Link zum Veranstalter.

22.04.2008 Generalproben beim Reinheimer Duathlon sind geglückt
Der Reinheimer Termin passte wieder exakt in den Plan unserer Duathlon-Mannschaft. Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften in Backnang konnte so jeder seine individuelle Form auf der 5km/33km/5km-Distanz überprüfen. Aus dem jeweiligen feedback lässt sich eine klare Linie erkennen - es scheint alles im Lot zu sein! Sogar der Daxberger Gipfelstürmer Volker ist mit seiner derzeitigen körperlichen Verfassung mehr als zufrieden und stürmte als bester TSG-ler nach 1:34:43h auf Gesamtplatz elf ins Ziel. Es ist schon interessant, an welchen Vorkommnissen er seine Erfolge festmacht und seine Motivation zieht: "ich konnte gleich beim ersten Lauf unserem Seniorprofi ein paar Sekunden abnehmen". Vollkommen einverstanden war Volker auch mit seiner Leistung auf dem Rad. Er kam komplett ohne Windschatten fahren aus, spulte sein Pensum in ordentlichem Tempo ab und machte dabei zwei Plätze gut. "Den abschließenden Lauf absolvierte ich alleine auf weiter Flur". Der respektvoll als Seniorprofi betitelte Wolfi blickt ebenfalls zufrieden auf eine schöne und gut durchorganisierte Veranstaltung zurück. Der eher vorsichtig agierende Duathlet nahm sich bei bewölktem Himmel - um die acht Grad - auf der Radstrecke etwas zurück, weil sie durch die starken Regenfälle vom Vortag noch ziemlich nass war. So fiel dann auch sein Ressüme aus: "Mit meinen beiden Läufen war ich sehr zufrieden, mit der Radleistung allerdings überhaupt nicht". Ob es an den witterungsbedingt fehlenden Trainingskilometern oder an den für die Körbchenpedale zu weichen Laufschuhe lag, wusste er nicht genau. "Wie auch immer, in Backnang hab ich's hoffentlich besser im Griff". Das wünschen wir ihm natürlich auch. Trotz seiner Eigenkritik müssen wir festhalten, dass Wolfi nach 1:41:04h den Sieg in der Klasse M50 einfuhr. Zwischen diese beiden Jungs schob sich Arnd, den wir lediglich informell in unsere Ergebnisliste einbauten, weil er dieses Mal für sein Seligenstädter Team startete. Zweiter in der M40, das ist schon erwähnenswert. Bei unserem jungen Aufsteiger Stefan hat die Generalprobe ebenfalls funktioniert. Er spricht sogar von einem Traumergebnis (6.AK25) auf seinem Weg nach Backnang. "Die ersten fünf Laufkilometer gingen super. Den ersten Anstieg drückte ich gut weg und bergab lief es richtig gut". In der Wechselzone verliert unser Freund immer viel Zeit beim Schuhwechsel. Tipps könnte er sich preiswert bei Claudi besorgen, die ihm in der Zone die Rückseite zeigte. Auf dem Rad schaute er sich in der ersten Runde interessiert um und hielt in der Folge sein gewähltes Tempo. Zum zweiten Wechsel gibt Stefan überhaupt keinen Kommentar ab. Der Lauf über die abschließenden fünf Kilometer begann für ihn sehr hart. Nur schleppend kam er in Schwung. Mehr als eine Minute verlor er auf dem ersten Kilometer, im Vergleich zur Eingangsrunde. "Einen kleinen Motivationsschub hab ich dann erhalten, als mir jemand sagte, ich hätte Platz 44 inne". Ab jetzt blickte Stefan nur noch auf die Platzierung und konzentrierte sich auf den Schlussspurt.
Als einzige Dame hielt wiederum Claudi die Fahne (des schwachen Geschlechts?) hoch. In ihrem Weblog informiert sie unter der Überschrift "Alles wird gut, solange du nur an dich glaubst....", ausführlich über das Rennen und die umfangreichen Trainingstage davor. Sie war vor dem Start guter Dinge, hatte aber vor der Radstrecke und ihrer eigenen Performance ordentlich Respekt. Sie lief relativ verhalten an, wechselte als erste Frau, ohne zu wissen, wie weit die Konkurrenz weg ist. "Nach einem gigantisch schnellen Wechsel fand ich auf dem Rad schnell meinen Rhythmus". Obwohl der Puls beim Anstieg ratzfatz auf 155 hochging, fühlte sie sich gut. Bergab hatte sie Bammel wegen unpassender Bremsbeläge. Die Flachstücke wickelte Claudi recht sauber ab und ließ sich dann von einem Radler etwa drei Kilometer mitziehen. Der 30er Schnitt passt zu ihren bislang knapp 1000 Radkilometern. Als sie sich auf der letzten Laufrunde befand, die erstaunlich gut lief, wusste sie immer noch nicht, wie groß ihr Vorsprung war. Als ihr Daddy etwas von drei Minuten zurief, war die Sache gelaufen und Claudi holte recht entspannt bei ihrem ersten Start in Reinheim auch gleich den ersten Sieg. Und damit kommt sie ihrem selbst gesteckten Ziel wieder einen Schritt näher: "Ich möchte gerne den TSG-Zehnkampf mit 10000 Punkten beenden". Für Montag sagte sie Erholung an. Sehr engagiert zeigten sich zwei weitere Teammitglieder. Klaus hielt sich wacker und blieb knapp unter der Zweistunden-Marke. Und Uwe hatte in Reinheim sogar seine Duathlonpremiere. Seine Leistung muss höher bewertet werden, weil er am Vortag beim Feuerwehrlauf in Dreieich auch noch die zehn Kilometer cross mitnahm. Hier nochmal die interne Ergebnisliste im Überblick. Mit freundlicher Unterstützung von Wolfi, Uwe und Stefan konnten wir eine umfassende Fotoserie zusammenstellen.

21.04.2008 Maria und Jürgen Hartmann melden Jakobs Ankunft
Vor wenigen Tagen berichteten wir an gleicher Stelle vom neuen Nachwuchs bei den Schäffers, die mit den Hartmanns ganz eng befreundet sind. Unter Freunden herrschen mitunter Gemeinsamkeiten, die sich - wenn man die der gleichgesinnten Melles mit einbezieht - sogar bis in die Familienplanung ausdehnen. Sie feiern zusammen ihre runden Geburtstage, starten oft bei den gleichen Events, machen gemeinsam Urlaub und haben sich bestimmt auch abgesprochen, dass jede Familie zunächst mal zwei Kinder in die Welt setzt. Maria und Jürgen lagen leicht im Hintertreffen und haben am 22. Februar 17.39 Uhr gleichgezogen. Der kleine Sonnenschein namens Jakob erblickte im Krankenhaus Erlenbach nach einem Kaiserschnitt das Licht der Welt.  Mit passablen 51 Zentimeter Körperlänge und 2930 Gramm Gewicht hat er die besten Maße für eine sportliche Zukunft mit auf den Weg bekommen. Seine Eltern und der vierjährige große Bruder Louis sind überglücklich und stolz. Seinen interessanten Namen hat der neue Erdenbürger übrigens vom Apostel und Pilger Jakob. Zufällig komme ich gerade zurück von einer Zweitagesetappe auf dem so genannten Jakobusweg, der bekanntlich bis ins spanische Santiago de Compostela führt. Auf solchen Etappen kann Papa Jürgen vielleicht sogar sein Handicap für den nächsten Marathon verbessern. Auf jeden Fall gratuliert die komplette Abteilung und wünscht der vergrößerten Familie viel Glück und Gesundheit.

18.04.2008 Strongman Run - wer tut sich denn freiwillig so etwas an?
Sie robbten durch Schlamm, stürzten sich in gefährliche Gewässer oder krochen durch schier endlose Betonröhren. Insgesamt 4174 unerschrockene Teilnehmer aus ganz Europa trafen sich beim Fishermans Friend Strongman Run 2008. Mit dabei waren in diesem Jahr auch einige Feuerwehrsportler aus Kahl, unter ihnen unser Teamkollege Uwe Banaszak - sowie Nette und Oliver Assmus, die sich solche Verrücktheiten auch nicht entgehen lassen. Vor 25.000 staunenden Zuschauern bewältigte das Trio aus unserem Hause den 16km langen und mit spektakulären Hindernissen gespickten Querfeldein-Parcours auf dem Gelände des Airport Weeze am Niederrhein. Es müssen vierzehn Hindernisse jeweils zweimal bewältigt werden. Neben Geschicklichkeit, Klettern und Springen steht natürlich auch Schnelligkeit auf dem Programm - und das in ganz unbekannten Disziplinen: Röhrenkrabbeln, Mauernerklimmen, Strohballenspringen, Schlammrutschen, Gummireifenbergesteigen, usw. Den gemeinen Ideen der Veranstalter des Strongman am vergangenen Sonntag waren offenbar keine Grenzen gesetzt. Auf der Strecke sorgte niemand Geringeres als der Comedian Ausbilder Schmidt mit gewohnt strenger Hand dafür, dass die Läufer(innen) nicht auf der Strecke blieben. An den gefürchtetsten Hindernissen stand er als gnadenloser Drill-Instructor parat, um die Teilnehmer bis an ihre Grenzen zu bringen. Dieser in Deutschland wohl einzigartige Lauf war bereits Monate vorher ausgebucht. Die Nachfrage auf diesen verrückten Run ist wirklich unglaublich, die Veranstalter mussten Tausende außen vorlassen. Über die Ergebnisliste unserer Teammitglieder findet ihr den Weg zu weiteren interessanten Informationen dieses Events. Zum besseren Verständnis schickte Uwe eine kleine Bilderserie, die im Bilderalbum liegt.

18.04.2008 TSG Kleinostheim kann ab sofort fünf Triathlon-Kampfrichter stellen
Gebraucht werden sie überall. Wer keine hat, muss sie anfordern und auch bezahlen. Auf Triathlonkampfrichter ist unsere Abteilung in besonderm Maße angewiesen, seit wir mit unserem Süwag Schüler- und Jugendtriathlon sowohl Unterfränkische als auch Bayerische Meisterschaften ausrichten dürfen. Als es darum ging, neue Kampfrichter auszubilden, meldeten sich erfreulicherweise fünf Mitglieder unserer Ausdauersport-Abteilung, darunter vier aktive Triathleten. Anfang des Monats fand nun in Schweinfurt der Lehrgang statt, an dem Volker Hain, Michael Babilon, Stefan Günther, Michael Schwarz und Eckhard Hippler neben weiteren Interessierten aus dem Raum Nürnberg sich ausbilden und prüfen ließen. Die äußerst kompetenten Ausbilder Georg Welsch (1. Vorsitzende des Bezirks Unterfranken und Regelbeauftragter Bayern Nord) und Dr. Kurt Vogel (Regelbeauftragter des Bezirks Unterfranken) verstanden es, die teilweise trockene Materie recht kurzweilig und interessant zu vermitteln. Beide Trainer sind schon seit langem im Kampfrichtergeschäft tätig, plauderten aus der Schule und berichteten locker auch von außergewöhnlichen Erlebnissen. Von der fachlichen Qualität des Herrn Welsch profitiert beispielsweise die Quelle Challenge Roth, der er als verantwortlicher Einsatzleiter vorsteht. Die Ausbildung selbst zog sich über insgesamt vier Stunden hin und beinhaltete zum Abschluss eine schriftliche Prüfung. Insgesamt vierzig Fragen aus allen Bereichen des Triathlon mussten beantwortet werden. Bestanden haben alle Lehrgangsteilnehmer und als Lehrgangsbester wurde ausgerechnet Eckhard Hippler ausgezeichnet. Er hat in seiner Laufbahn die wenigsten Triathlons absolviert, nämlich gar keinen. Ihm kam allerdings dabei zu Gute, dass er als Leiter des Orga-Teams unseres eigenen Jugendtriathlons den praktischen Einstieg üben konnte. Spaß hatten alle Teilnehmer gleichermaßen, es muss in Schweinfurt viel gelacht worden sein. Diese Grundausbildung muss nun alle zwei Jahre durch Weiterbildungsmaßnahmen aufgefrischt werden. Bei unserem Triathlon können wir künftig die Kampfrichter selbst stellen und sparen damit eine Menge Geld. Hinzu kommt, dass unsere Teamkollegen bei diversen Triathlonveranstaltungen Bayerns einsetzbar sind. Geplant sind beispielsweise schon Einsätze beim Schüler- und Jugendtriathlon Gemünden, beim Crossduathlon Gemünden, bei den Bayerischen Meisterschaften in Hofheim und beim Triathlon in Kitzingen. Jedenfalls sind die neuen Kampfrichter selbstverständlich bereit und auch in der Lage, künftig allen Vereinskollegen kompetent zur Seite stehen und bei Bedarf Fragen rund um das Regelwerk zu erläutern.

17.04.2008 Jogi's Heimrennen bleibt der Panoramalauf in Straubenhardt
Als wir uns am vergangenen Samstag im Steinbachtal an die Startlinie begaben, fehlten Jogi bei einem seiner Lieblingsrennen im Naturpark Schwarzwald bis ins Ziel vielleicht noch drei Kilometer. In diesem Moment verschwendete er kaum einen Gedanken an uns, denn er hatte sowohl mit der wirklich schwierigen Strecke als auch mit sich selbst mehr Probleme als vorher gedacht. Insgesamt 340 Höhenmeter, verteilt über eine crossige Halbmarathondistanz - mit etlichen Unebenheiten auf dem hügeligen Rundkurs - bereiteten ihm fünf Wochen nach dem total flachen Kandelmarathon einige Schmerzen. Am Wetter hat's nicht gelegen, blauer Himmel, Sonne, alles prima. Im Vorfeld spekulierte Jogi mit Recht auf einen Platz unter den Top Ten. Dabei ließ er sich von seinem tollen Vorjahresergebnis leiten, als er bis auf den siebten Gesamtplatz vorlief. Als die Post gleich nach dem Start wie verrückt abging, verließ sich der Akademiker bei der zu treffenden Entscheidung mehr auf seine inzwischen gewonnene Erfahrung als auf seine Anja, die lautstark verlangte: "Auf geht's, nicht abreissen lassen". Er ließ die Jungs vernünftigerweise ziehen, denn in der Gruppe machte er ein paar bekannte, schnelle Gesichter aus. Also kämpfte er auf den folgenden Kilometern alleine weiter, beschränkte sich darauf, die Vorbeiziehenden zu zählen und bereitete sich schon mal mental auf die kommenden steilen Anstiege vor. "Und die sind mir dieses Jahr besonders schwer gefallen. Kein Wunder, Kandel war ja auch bretteben und darauf war mein Training ausgelegt". Außerdem reduzierte Jogi nach dem erfolgreichen Marathon das Trainingspensum - deshalb ging langsam aber sicher die Kraft zur Neige. Er ist ja nicht gerade bekannt dafür, Ausreden zu finden, wenn es nicht so läuft wie gewünscht. Platz zehn immer noch im Visier und die Hälfte der Distanz bereits abgerissen, parierte er den Angriff eines weiteren Läufers. Glücklicherweise haben lange Anstiege den Vorteil, dass sie irgendwann vorbei sind - und just in dem Moment sprang er genussvoll in den sich bietenden Windschatten. Eine Wohltat bei extremem Gegenwind. Der Typ war saustark und marschierte nach zwei Kilometern tatsächlich alleine weiter, aber Jogi schloss in dessen Sog auf einen vor ihm Laufenden auf. Seine Freude war groß aber kurz. Sie endete abrupt, als ausgerechnet eine Frau es wagte, an seinem Image zu kratzen. Doch unser Teamkollege ist ein mental stabiler Sportler und Manns genug, sich von solchen Rückschlägen schnell zu erholen. Er akzeptierte die vermeintliche Niederlage und tröstete sich vielleicht damit, wenigesten zweiter bei den Frauen zu werden (Spaß). "Ich habe mich lieber drauf konzentriert, noch mal gut den Berg hoch zu kommen". Allein dieses Vorhaben war schwer genug, denn von hinten rückten ihm schon wieder einige auf die Pelle. Mit Müh und Not schaffte er sich etwas Abstand nach hinten, "aber einer kam doch noch an mir vorbei". So kam am Ende der zwölfte Gesamtplatz unter etwa 260 Mitstreitern heraus und die Zeit war doch vollkommen in Ordnung. Mit 1:28:38h lag Jogi gut zwanzig Sekunden hinter seinem Ergebnis von 2007 - ein Erfolg, wenn man die jeweiligen Vorzeichen einschließt. Hier die Ergebnisliste mit dem Link zum Veranstalter.

16.04.2008 Bettina und Arnd lassen in ihren Bemühungen nicht nach
Wer nicht genau informiert war und sich über das Fehlen von Bettina in den letzten Monaten gewundert hat, wird heute endlich aufgeklärt. Töchterchen Hannah zeichnete verantwortlich für die von ihrer Mama gerne genommene Auszeit und stellt nun seit 18. Januar auch Papa Arnd voll und ganz zufrieden: "es ist eine ganz brave". Ihre 49 Zentimeter Körpergröße stehen in einem optimalen Verhältnis zu den auf der Waage ermittelten 2610 Gramm. Damit die neue Erdenbürgerin frühzeitig erfährt, wie der Rest der Familie so seine Freizeit verbringt, haben sie ihre Eltern am Samstag gleich mal zum internen Crosslauf mitgebracht und stolz dem Rest der Abteilung vorgezeigt. Bruder Jonas, der sich bei unserem Oktoberlauf schon erste Sporen verdient hat, wird ihr bei den ersten Laufschritten sicherlich behilflich sein. Jedenfalls scheint Bettina ziemlich schnell wieder in die läuferische Erfolgsspur zurück zu wollen, denn ihr heimliches Training mit Freundin Martina ist nicht unbeobachtet geblieben. Wir gratulieren sehr herzlich und bedanken uns bei den sportlichen Eltern für ihre erfolgreichen Bemühungen um den weiteren Ausbau unseres Schüler- und Jugendteams und wünschen ihnen besonders in den kommenden Wochen und Monaten viele ruhige Nächte.

15.04.2008 Tobias Roth ergänzt ab sofort unser aufstrebendes Jugendteam
Seit einigen Wochen schon besucht unser neuestes Abteilungsmitglied Tobias Roth den regelmäßigen Lauftreff dienstags abends. Und bereits nach der ersten Runde "wusste ich genau, dass ich hier bleiben will!" Der junge Mann aus Mainaschaff besucht derzeit die neunte Klasse der Paul-Gerhardt-Schule in Kahl, an der er vorraussichtlich im August nächsten Jahres seinen Abschluss machen wird. Diese Wirtschaftsschule ist vielen von uns wegen des jährlichen 12-Stunden-Laufs bekannt, der immer Ende September auf dem Trainingsgelände des TV Kahl ausgetragen wird. Bei seiner letzten Teilnahme dort hatte der aufgeschossene Tobias, der am Laufen eigentlich schon lange Spaß hat, "endgültig Blut geleckt". Nach dem Wirtschaftsschulabschluss will er dann zur FOS Aschaffenburg wechseln. Neben dem Rennrad fahren und Lesen geht er noch einem weiteren, recht ungewöhnlichen Hobby nach. Er liebt den Umgang mit Bienen und frönt in seiner Freizeit der Imkerei. Sein erstes Laufrennen bestritt er Ende 2007 in der Seligenstädter Winterserie und kam dort, ohne großen Trainingsaufwand, nach 23:14min ins Ziel. Dass seine läuferische Entwicklung bereits Fortschritte zeigt, davon konnten wir uns am vergangenen Samstag schon überzeugen. Tobias schaffte unseren viel schwierigeren Crosslauf durch das Steinbachtal, mit seinen 65 Höhenmetern, fast in der gleichen Zeit. Auch das Ergebnis seines ersten Zehners Anfang des Monats beim EVO Wasserlauf (49,24min) kann sich sehen lassen. Seine sportlichen Ziele hat er ebenfalls schon formuliert. Angesichts seines Trainingsfleißes scheinen die 20 Minuten (für 5000m) und 45 Minuten (10km) nicht überzogen zu sein. Wir werden den ruhigen und angenehmen Sportler bei seinem Vorhaben selbstverständlich unterstützen.

14.04.2008 Ich weiß auch nicht, was heute mit mir los war!
Mit seinen Prognosen liegt Manni meistens richtig. Er gehört zu den wenigen, die verlässlich in die Zukunft blicken können, wenn es um die Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens geht. Für den 37. Griesheimer Merck Straßenlauf sagte er sich und den Besuchern seines Weblogs eine Halbmarathonzeit von 1:20:25h voraus und geriet hinterher in Argumentationsschwierigkeiten, weil es in die Hose ging. "Nach 1:22:11 war ich völlig fertig im Ziel. Auch im Nachhinein kann ich nicht wirklich sagen, woran es lag". Vor dem Start fühlte sich unser Teamleader bester Dinge und topfit. Nicht einplanen konnte er den Gegenwind, der nicht nur ihm Kilometer lang entgegenblies. Auf der zweiten Runde hätte er sich gerne jemanden gewünscht, der ihm Windschatten spendete. "Und so lief mir die Zeit weg, ohne dass ich was dagegen zu setzen hatte". Erfahrungen sind der beste Lehrer, lieber Manni. Mir wurde deine sportliche Entwicklung sowieso langsam unheimlich, jetzt bin ich eher beruhigt. Vier Minuten nach ihm erreichte Christian das Ziel. Er spekulierte am Vortag nach unserem internen Crosslauf auf eine Zeit unter 1:25h und hielt sich eine Option für noch mehr ebenfalls offen. "Bis Kilometer zehn lag ich mit 38:30 noch ganz gut in der Zeit, doch bereits hier spürte ich ziemlich heftige Magenkrämpfe. Ich wäre fast ausgestiegen und konnte das Tempo nicht weiterlaufen", erklärte das Leichtgewicht, das nicht minder mit den widrigen Windverhältnissen zu kämpfen hatte, die den Läufer(inne)n die Energie allmählich aussaugte. Auf jeden Fall hat aber ein solch schwieriges Rennen seine Vorteile. Es stärkt den Körper, schult die Ausdauer und trainiert die Wettkampfhärte für kommende Aufgaben. Christian konzentriert sich jetzt erst mal auf's Abi und wird anschließend die 1:20 angehen, ganz sicher!
Eine besondere Aufgabe übernahm Claudia am Sonntagmorgen. Sie zeigte ihre Verbundenheit mit dem TuS Griesheim, für den sie vor vielen Jahren große Erfolge einfuhr und ließ sich als Tempomacherin über die 10km Strecke engagieren. Die Vorgabe lag bei 44:59min und ihre Führung klappte einwandfrei. Sie zog die ihr anvertraute Herde pünktlich über die Ziellinie, ging dann sofort wieder raus, um den angestrebten Halbmarathon zu Ende zu bringen. Dass ihr die Extras mehr als einen Kilometer zusätzlich bescherten, merkten die meisten ihrer Konkurrenten vermutlich gar nicht. Ihre Zeit von 1:37:30h für etwa 22,3km reichte immer noch für Platz zwei ihrer Altersklasse. Zusätzliche, nicht eingeplante Handicaps bewältigte sie nebenbei. Sie musste richtig beißen, obwohl es unterwegs nichts zum Essen bzw. Trinken gab! Auch sie erwähnte den extremen Gegenwind und fehlende Windschattenspender, denn sie war nach der Halbzeit nur noch am Überholen und auf sich angewiesen. "Jetzt bin ich ziemlich müde und freue mich auf ein gemütliches Planschen im Vitamar heute abend". In vierzehn Tagen stehen die Deutschen Duathlonmeisterschaften in Backnang an und es geht für Claudi um nicht viel mehr als die Titelverteidigung. Unser gestriges Team wurde komplettiert durch das Laufpaar Ancela Muth und Andreas Weis, das seine letzte Prüfung vor dem Zürich-Marathon ablegte. Ich hoffe, dass wir dann endlich ein paar Bilder bekommen, um das entsprechende Sportlerportrait anlegen zu können. Ancela lief exakt ihr geplantes Marathontempo und freut sich nun mit Andreas auf die gemeinsame Marathonpremiere in der Schweiz. Wir wünschen gutes Durchkommen und sind auf das Resultat gespannt. Und zu guter letzt muss ich noch auf eine nette Begebenheit hinweisen. Andreas hinterließ bei seinem letztjährigen Sieg über die 10km in Griesheim anscheinend einen solch guten Eindruck, dass der Veranstalter seinen siegreichen Zieleinlauf als Startseite für 2008 verwendete. Egal welche Informationen der Besucher sich ansehen wollte, er musste zwangsläufig das Zielfoto mit unserem Teamkollegen anclicken. Hier noch die Ergebnisliste von Griesheim.

13.04.2008 Andreas Heilmann löscht beim 5000m Crosslauf den Uraltrekord von 1986 aus
Der Herr über alle Daten hat umgehend den Nachweis geliefert. Alois Mühlthaler kramte seine handschriftlichen Notizen aus den alten Ordnern mit der Aufschrift 1986 und fand tatsächlich heraus, dass seinerzeit ein gewisser Gerd Amrhein, seines Zeichens Deutscher Vizemeister im Triathlon, als Gastläufer in 16:56min die Kleinostheimer 5000m Crossstrecke durchs Steinbachtal abwickelte. Die bei der ersten Veranstaltung gelaufene Zeit sollte sich im Laufe der nächsten 22 Jahre auch als die beste behaupten. Als gestern Andreas wieder mal auf der bekannten Startwiese am Sportplatz auftauchte, um etwas gegen seinen derzeitigen Trainingsrückstand zu tun, bat ihn Alois eindringlich darum, sich etwas mehr anzustrengen. Die Prioritäten haben sich bei unserem Studenten in den vergangenen Monaten natürlich verlagert, denn in vier Wochen muss er seine Diplomarbeit abgeben. Die Ansprache des Rektors i.R. und Begründer dieses Laufes hat Andreas wohl genügend motiviert, richtig Gas zu geben. Nun steht die neue Zeit bei 16:45min und dürfte unserem schnellsten Mann über diese Distanz Mut für künftige Aufgaben machen. Er lieferte aber nicht den einzigen Rekord an diesem Tag. Noch nie nahmen so viele Läufer(innen) wie gestern am vereinsinternen Wettkampf teil. Zwölf weibliche und 25 männliche Crosser bewältigten die genau vermessene Strecke, die etwa 65 Höhenmeter aufweist. Für die meisten handelte es sich dabei um eine intensive Trainingseinheit. Doch nicht für den dreifachen Papa Michael. Der befürchtete zwar eine mangelhafte Kondition, die mit einem andauernden Schlafentzug zusammenhängt, doch auf der Strecke war davon nichts zu spüren. Er lief als Zweiter nach 17:34min ins Ziel und war bei keinem seiner bisherigen Auftritte schneller. Abteilungsleiter Manni, der die Strecke vorher abstreute - damit sich die Neuen auch nicht verlaufen - besorgte vorher genügend passende Getränke, damit danach die Speicher wieder aufgefüllt werden konnten. Er lief genau wie Christian E. mit angezogener Handbremse, um für den sonntäglichen Halbmarathon in Griesheim nicht alle Körner zu verschießen. Antonio Pinto befand sich auf seinem 35km Trainingslauf, unterbrach diesen in Kleinostheim für zügige 5000m, und zog anschließend wieder von dannen, um die restlichen Kilometer zu absolvieren. Er will seine derzeit gute Form nicht leichtsinnig verplembern und in Mainz noch einen Marathon dranhängen: "weil, da war ich noch nie". Beruflich hat's den Markus Zschirpe jetzt nach Erlangen verschlagen, trotzdem versucht er die Kontakte zu uns zu halten und bei unseren verschiedenen Events dabei zu sein. Er hält sich an seinem neuen Wirkungsort beim gemeinsamen Bahntraining mit Andreas schadlos, der ja an der dortigen Uni studiert.
Als erste Frau im gestrigen Rennen lief wie erwartet Claudia ein. Ihr ging es dabei um die 1000 Wertungspunkte für den internen Zehnkampf und garantiert um den Einstieg in die Titelverteidigung. Gleich hinter ihr erschien schon Stefan, der im Moment gut im Saft steht und vor der crossigen Runde genau 140 Kilometer auf dem Rennrad hinter sich brachte. Auch mit Markus Zech können wir nun öfter rechnen. Er hat inzwischen all das getan, was heutzutage von einem Athleten erwartet wird: geheiratet, Sohn gezeugt, Baum gepflanzt und ein Haus gebaut! Gefreut haben sich alle über den Laufeinstieg des vor einigen Wochen verunglückten Michael. Vom Radlenker lässt er wegen seines lädierten Schlüsselbeins zwar noch die Finger, doch auf der anstrengenden Laufrunde kam er wieder ganz gut zurecht. Motiviert und angetrieben hat ihn dabei sein Sprössling David, der unterwegs auf dem Rad die Aufsicht führte. Auf den jüngsten Schneiderspross Tom Luca bin ich etwa bei Kilometer eins aufgelaufen, ungefähr auf der Hälfte des langen Anstieges. Der junge Mann war zunächst sichtlich bemüht, genügend Abstand zwischen sich und die vielen jungen Damen um ihn herum zu bringen. Dazwischen befragt er mich, ob wir das Tempo halten oder schneller werden sollten und nebenbei erfuhr ich von einem Fußballspiel, das er vor dem Lauf bestriitt. Als der höchste Punkt überschritten war, erklärte er, dass man abwärts größere Schritte machen sollte. Kurze Zeit später meinte Tom, dass es nun nicht mehr weit sei. Er lief in 23:40min exakt einen 4:40er Durchschnitt und schaffte damit seine bis dato beste 5000m Zeit - und das alles in einem sehr sauberen und kompakten Laufstil. Kurz danach trafen mit Birgit und Silke die zweit- bzw. drittplatzierten Damen ein. Mit ihrem Mann und Sohn Lennard brachte Sonja zwei Gastläufer mit, wovon uns der jüngere richtig beeindruckte. Nach 24:39min erschien der kleine Mann (Jahrgang 2000!) freudestrahlend im Ziel und von seinen Eltern - noch keine Spur. Als dann mehrere Damenpulks nacheinander auf der Zielgeraden erschienen, ging zumindest der aktive Teil eines wunderschönen Laufevents zu Ende. Den Abschluss bildete diesmal Winnie, der Leiter unserer kommunalen Bauabteilung. Er tat dies nicht um seiner behördlichen Kontrollfunktion nachzukommen, sondern einzig und allein deshalb: "ich zog mir im Gefälle eine leichte Wadenzerrung zu". Als er Sonntagvormittag auf gleicher Strecke mit seiner Familie gesichtet wurde, befand er sich schon wieder im Vollbesitz seiner Kräfte und schob den Babyjogger samt Tochter Lea. Bei dieser Crossveranstaltung schoss Eckard wieder eine umfangreiche und qualitativ einwandfreie Fotoserie, die im Bilderalbum zu besichtigen ist. Hier gehts zur Ergebnisliste - die Sportlerportraits sowie Bestenliste aktualisiere ich in Kürze.

11.04.2008 Einladung zum Eichbildlauf mit Bergwertung am 07. Juni
In unserem Eventkalender ist für Samstag, 07.06. wieder der Eichbildlauf in Feldkahl eingetragen. Organisator dieses Berglaufes ist bekanntlich unser Laufpate Udo Bauer, der heute schon seine Teamkolleg(inn)en und alle Besucher dieser Website zu seinem recht anspruchsvollen Event einlädt. Ein selektiver, teils crossiger Kurs ist drei Mal zu bewältigen und hat eine Gesamtstrecke von insgesamt 10,5km. Diese ungewöhnliche Distanz kommt durch die Einzelrunde von dreieinhalb Kilometern Länge zustande, die über asphaltierte Straßen und befestigte Wald- und Wiesenwege führt. Und in jeder dieser Runden sind ziemlich genau 100 Höhenmeter zu überwinden. Damit gleich von Beginn an ordentlich Gas gegeben wird, hat unsere Laufpate nach etwa eineinhalb Kilometern, auf dem höchsten Punkt des Parcours, eine Sonderwertung ausgelobt. Die ersten fünf Frauen und Männer erhalten bei dieser sogenannten Bergwertung jeweils einen schönen Sonderpreis. Auch die Schüler und Jugendlichen kommen wieder auf ihre Kosten. Sie müssen eine verkürzte Runde von eineinhalb Kilometern drehen. Die Walker werden kurz nach dem Start der Volksläufer auf die etwa sieben Kilometer lange Tour geschickt, für diese erfolgt allerdings keine Zeitnahme. Nach dem anstengenden Wettkampf besteht die Möglichkeit, auf dem Weizenbierfest - das mit dem Startschuss eröffnet wird - die strapazierten Flüssigkeitsdepots aufzufüllen und was Leckeres zu essen. Udo freut sich auf eine zahlreiche Läuferschar, insbesondere auf seine Freundinnen und Freunde von der TSG Kleinostheim.
Mit der Auftaktveranstaltung Rund ums Eichbildchen geht der Kahlgrundcrosscup in diesem Jahr in seine zweite. Auflage.  Dazu gehören weitere Etappen wie Königshofen (20.07.), das Lauf- und Walkingevent in Freigericht-Neuses (23.08.) - und das Michelbacher Bocksbeutelrennen (11.10.) bildet die Abschlussveranstaltung. Alle vier Strecken weisen einen typischen Crosscharakter auf und werden auf landschaftlich attraktivem Geläuf in Wald und Flur ausgetragen. Die Läufer(innen) müssen beim Crosscup mindestes drei Mal finishen um in die Wertung zu kommen. Neu ist auch die vereinfachte Wertung der Läufe. So erhalten die Sieger(innen) eines jeden Laufes einen Punkt, die Zweitplatzierten zwei Punkte, usw. Wer am Ende die wenigsten Punkte aufweist, hat gewonnen. Man darf gespannt sein, ob die Vorjahressieger Barbara Ries und Ingbert Reinke ihre Titel erfolgreich verteidigen können.

10.04.2008 Sarah und die Odenwälder Rennschnecken bieten Laufseminar an
Der Frauenlauftreff Odenwälder Rennschnecken richtet in Zusammenarbeit mit dem Ski-Club Güttersbach am Samstag, 26.04.08 ein Laufseminar aus. Das Laufseminar hilft insbesondere Laufanfängern, das Training zu optimieren und Laufverletzungen vorzubeugen. Angesprochen werden aber auch lauferfahrene Läufer(innen). Organisiert hat das Ganze unsere engagierte Laufpatin Sarah von Kutzleben und sie kann auf eine sehr kompetente Referentin zurückgreifen, nämlich auf ihre Teamkollegein Claudia Hille. Diese müssen wir auf unserer Site nicht mehr vorstellen, ein click auf ihren Link macht eine erfolgreiche Triathletin sichtbar, die die erforderlichen Trainerlizenzen besitzt und ihre beliebten Seminare routiniert und gekonnt abwickelt. Dieses Laufseminar findet in Sarahs neuer Wahlheimat und zwar im Jugendhaus Mossautal–Hiltersklingen statt und beginnt um 9.30 Uhr mit dem praktischen Teil. Den Laufstil eines jeden Teilnehmers analysiert Claudi anhand einer Videoaufnahme. Anschließend stellt sie bei einem kurzen gemeinsamen Lauf die ABC Übungen vor. Die Teilnehmer(innen) lernen Stabilisations-, Dehn- und Kräftigungsübungen kennen und erfahren im theoretischen Teil einiges über  die Trainingssteuerung. Genügend Zeit für individuelle Fragestellungen bringt Claudi natürlich mit. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 16 Uhr vorgesehen. Sarah hat jetzt noch drei Plätze an Interessierte zu vergeben. Eine Email genügt, um sich verbindlich anzumelden. Weitere Informationen zum Laufseminar und den Aktivitäten der Odenwälder Rennschnecken gibt es auf deren Homepage in der Rubrik Termine oder bei Sarah direkt.

09.04.2008 Halbmarathonerfolge für Stefan und Claudia
In Calw und Gemünden schlugen am Wochenende zwei weitere Protagonisten aus unserem Team über 21,1km zu. Übungsleiter Stefan zog es zu den Deutschen HM-Meisterschaften ins historische Calw am Nordschwarzwald. Es ist schon komisch, mit welchen Zielen der junge Triathlet zu solchen Events reist: nicht letzter werden, aber eine neue persönliche Bestzeit schaffen! Vorweg gesagt: beide Ziele hat der neue Himmelsstürmer erreicht. Er wirkt vor solchen Ereignissen meist zurückhaltend, obwohl er aufgrund seine jüngsten Erfolge ruhig selbstbewusster auftreten könnte. Mit dem Training der Vorwoche war Stefan überhaupt nicht zufrieden und wie man einen solch hochkarätigen Wettbewerb angeht, wusste er angeblich auch nicht. Er fand es ein bisschen zu kalt, dafür war es aber trocken. Die Post ging gleich ab und unser junger Freund quälte sich eine Zeit lang mit dem Gedanken, ob er wirklich überrundet wird. Rein rechnerisch sollte das auf den beiden kleinen und vier großen Runden irgendwann passieren. "Die ersten Runden liefen gut, aber das Profil war nicht so mein Ding - leicht auf und ab". Weil er sein Tempo so hoch hielt wie nie zuvor in seinem kurzen Leben, erwischte ihn ausgangs der dritten Runde lediglich der spätere Sieger. "Zu meiner Überraschung blieb es bei diesem und das maximal 200m vor dem Zieleinlauf", berichtet Stefan stolz auf seiner Website. Unterwegs zweifelte er schon mal die Kilometerangaben an, die der Veranstalter markiert hatte. Falls diese Zeichen korrekt standen, "wäre ich auch über 10km eine neue Bestzeit gelaufen". Spätestens im Ziel, nach exakt 1:25:55h, glaubte er dann fest an die korrekte Vermessung. Seine letzte Bestmarke stammt aus Mörfelden und ist gerade mal zwei Monate alt. Stefan toppt das damalige Ergebnis um genau drei Minuten - einfach Klasse! Er vergisst nicht, sich bei den einzigen Schlachtenbummlern für die Unterstützung zu bedanken. Einmal bei seiner Mutter, die als Fahrerin und Fotografin fast nicht zu schlagen ist und zum zweiten bei Jogi, der am Vortag die 10km in Angriff nahm, weil eine Teambildung für die DM-HM kurz vorher leider scheiterte.
Am Samstag reiste - wie gesagt - Jogi schnell mal nach Calw rüber, um beim 7. Hesselauf über 10 Kilometer zu starten. Er wohnt mit seiner Anja seit neun Jahren ganz in der Nähe, war zum ersten Mal hier und angenehm überrascht von diesem nuckeligen Städtchen. Das Wetter hatte es gut gemeint, mit ein paar Tropfen und etwas Wind kam er gut durch. Die Strecke sieht auf den ersten Blick flach aus, hat es aber in sich. Es geht ständig auf und ab und gegen Ende des Rennens werden die Wellen immer höher - glaubte er zumindest. "Dass ich nicht an meine Bestzeit rankommen würde, war mir bald klar. Das liegt wohl hauptsächlich an den vielen Festivitäten der letzten Wochen. Kandel ist auch an mir und meiner Waage nicht spurlos vorbeigegangen", äußert sich Jogi recht freimütig. Einige Wehwehchen wurden auskuriert, das Lauftraining kam etwas zu kurz, aber er hielt sich im Schwimmbad schadlos. Das harte Angehen stellte sich bereits nach drei Kilometern als falsch heraus. Tempo rausnehmen, das war die einzige Möglichkeit, um einigermaßen im Rennen zu bleiben. Um nicht weiter abzufallen, hängte sich Jogi bei Marke acht an einen Konkurrenten dran, kam wieder etwas auf und schaffte noch eine 37:57. Die Plagerei lohnte sich letzten Endes doch noch und die Reisings traten zufrieden die Heimreise an. Die Kamera hatte Anja zwar vergessen, doch heutzutage schießt man Erinnerungsfotos schon mal mit dem Handy. Hier die Ergebnisliste von Calw.
Dann hätten wir noch von Claudis Ausflug nach Gemünden zu berichten. Sie entschied sich kurzfristig für den Maintallauf, weil es mit dem Teamwettbewerb in Calw leider nicht klappte. Sie hätte ja auch den Mainuferlauf in Seligenstadt noch zur Auswahl gehabt, doch die HM-Distanz in Gemünden liebt sie halt. Bei frostigen Graden, aber tatsächlich mit Sonne, reiste sie frühmorgens gut gelaunt in den Spessart. Die Strecke durch das Sinntal war für sie ein Traum: "einer der schönsten Wettkämpfe, die ich seit langem gelaufen bin". Und hier der Rennverlauf: die ersten beiden Kilometer hing sie in der Masse und gab sich mit 3:50 bis 3:55min/km zufrieden. Ihrem eigentlichen Ziel von 1:24h kam dieses Tempo entgegen. Als die Gruppe um sie herum trödelte (um die 4:07), machte sie sich auf, den einsamen Läufer weiter vorne einzufangen. Bei Kilometer fünf hatte sie ihn, hängte sich aber wegen des Gegenwindes erstmal in dessen Windschatten. Der konnte die von Claudi angepeilten 3:58 leider nicht halten. "Vorbeizulaufen wäre angesichts des Windes blödsinnig gewesen", schätzte sie die Situation vermutlich richtig ein und ging bei Km 10 in 40:19min durch. "Nach dem Wendepunkt entschied ich mich doch für einen Führungswechsel", das hatte sie nun davon. Claudi war auf dem Rest ihres Weges vollkommen auf sich alleine gestellt, hielt allerdings das Tempo auf dem bisherigen Niveau und rannte nach 1:25:10h als Gesamterste sehr entspannt über die Zielline. "Nach der Magendarmgrippe Anfang der Woche und ohne wirkliche Konkurrenz geht diese Zeit völlig in Ordnung", fand sie für sich ein zufriedenstellendes Resümee. Hier ihr Ergebnis mit dem Link zum Veranstalter.

09.04.2008 Viele Kilometer und Stockerlplätze beim Mainuferlauf in Seligenstadt
Der Wettergott - falls es tatsächlich einen gibt - hatte am Sonntagmorgen in Seligenstadt viel Verständnis und ein Einsehen mit der großen Läuferschar, die sich über verschiedene Distanzen abmühte. Es war kalt aber trocken und es herrschten wirklich prima Bedingungen für die Athlet(inn)en im Vergleich zu denen, die sich tags zuvor in Stockstadt herumplagten. Die siebzehn angereisten TSGler kassierten bei der späteren Siegerehrung den berühmten Seligenstädter Geleitslöffel, weil sie mit insgesamt 255km die längste Strecke aller Mannschaften bewältigten. Eigentlich waren es noch mehr Kilometer gewesen, wenn die Vereinszuordnung durchgehend funktioniert hätte. Und in früheren Jahren mussten Durchreisende den einen Liter Wein fassenden Geleitslöffel in einem Zug austrinken. So was schaffen heute nicht mal die stärksten unserer Triathleten, ohne dass ich hier jemanden persönlich angreifen möchte. Neben Masse zeigte unser Team auch wieder Klasse! Über die 25km Distanz lief Uwe Reinke ein sehr engagiertes Rennen (1:31:23h) und ließ sich nur von Marco Schreck schlagen. Auch Etienne lieferte ein beherztes Rennen, direkt aus der Marathonvorbereitung heraus. Platz zwei in der M35 nach 1:39:19h entsprach exakt seinen Planungen für sein in drei Wochen anstehendes Würzburger Highlight. Die bisher gezeigten Leistungen lassen den aufmerksamen Beobachter auf ein ganz bestimmtes Marathonergebnis schließen. Etwas Sorgen macht uns derzeit Roger, weil er bei Kilometer 16 aus dem Rennen steigen musste. Wegen einer leichten Achillessehnenreizung wollte er eigentlich die kürzeren 10km in Angriff nehmen. Weil er sich aber beim Einlaufen relativ gut fühlte, startete er doch über 25. Auf Platz drei liegend kam der leichte Schmerz nach gut zwölf Kilometern zurück und Roger entschied sich kurz später für die Gesundheit und den Ausstieg. Auf dem Weg zum MarathonRegensburg will er nichts mehr riskieren.
Ein sehr solides Rennen lieferte Klaus, der Berichteverfasser unseres wöchentlichen Mitteilungsblättchens. Sein Einsatz - sowohl im Training als auch im Wettkampf - passt zu seinem sozialen Engagement in unserer Gemeinschaft. Und weil er nicht selbst über sich schreiben kann, mache ich das heute. Auch Raileen bereitet sich für den Marathon vor. Sie lief recht locker an und konzentrierte sich ab Kilometer zwanzig auf die oft gepriesene Endbeschleunigung. Die letzten fünf Kilometer auf der 42,2km Strecke muss ja bekanntlich der Kopf schaffen - auch wenn die Beine müde sind. Und wer im Training gegen Ende nochmal anziehen kann, der steht auch sein angepeiltes Tempo im Marathon durch. Immerhin reichte es nach 1:56:28h für Gesamtplatz drei! Auf den beiden Bilderserien, die im Bilderalbum zu sehen sind, erkennen wir, dass Andreas unterwegs besonderen Spaß hatte. Unterstellen wir ihm nicht, dass er sich nur auf Fotografenhöhe zum Lächeln hinreißen lässt. Sein wachsendes Tempo (2:04:23h) lässt eher vermuten, dass auch er ab und zu die Zähne zusammen beißen muss. Teamkollege Uwe B. bricht seine bisherigen Rekorde am laufenden Band. In Seligenstadt assistierte er selbstlos Aufsteigerin Judith. Die Vorgaben von Roger lagen bei einem Schnitt von 5:20min/km. Und was macht Feuerwehrmann Uwe in seinem jugendlichen Leichtsinn? Nach seiner Garmin am Handgelenk lag der gelaufene Schnitt permanent bei 5:05! Jetzt wunderte sich der verpflichtete Tempomacher, dass er bei Marke 22 abreißen lassen musste. Judith nahm ihm bis ins Ziel noch 23 Sekunden ab und belegte Platz zwei in der W30. Uwe ging abends zum Ausgleich ins Schwimmtraining - weil er in Kürze beim Strongman Run zum Angriff blasen will. Auf dem Weg zum Zürich-Marathon (20.04.) machte Ancela in Seligenstadt Zwischenstation.Mit ein- und auslaufen brachte sie einen langen Trainingslauf zusammen, der unter Wettkampfbedingungen einen höheren Wert bekam.
Über 10km gingen sieben TSGler an den Start. Wie zu erwarten, ließ sich Astrid nach einem gleichmäßigen Rennen die interne Tabellenführung nicht nehmen. Die Duathlon DM Backnang Ende April vor Augen, bestand sie einen erfolgreichen Test in 41:14min, gewann ihre Altersklasse und wurde zweitschnellste Frau. Dem schnellen Guido blieben auf den letzten Kilometern lediglich anerkennende Blicke auf Astrids Rückseite.... Er hätte heute Bestzeit laufen müssen, um vorne zu landen. Mit seiner Leistung zeigte er sich dennoch äußerst zufrieden. Norbert läuft in der AK50 schon wieder auf einen Podestplatz - genau wie Birgit, die trotz wenig Trainingsaufwand immer ihre Leistung bringt. Mit Tobias Roth tauchte ein neues Gesicht in unserer Riege auf. Er beteiligt sich schon einige Wochen regelmäßig und interessiert an unserem Lauftreff. Am Sonntag belegte er in der männlichen Jugend Rang drei. Sobald wir ein Foto und seine Daten bekommen, stellen wir ihn auf dieser Seite vor. Dann tauchte auch schon Caroline auf, die sich am Tag zuvor schon in Stockstadt bewies. Sie spulte ihr Pensum in 50:54min herunter, belegte Platz zwei in ihrer AK und freut sich nach Meinung ihrer Mutter schon auf die nächsten Wettkämpfe. Dann schaffte doch noch einer Bestzeit. Jochen lieferte schöne Fotos für die Bildergalerie ab und machte zudem seine Bestmarke aus dem Vorjahr vergessen. Diese erneute Energieleistung könnte man auch unter der Rubrik Beziehungsdruck ablegen. Bei den Schülerinnen startete neben Stella-Bianca, die beim Stockstädter Cross ebenfalls aktiv war, noch Nesthäkchen Mathilde B. Sie lief ein gutes Rennen über 2000m, obwohl sie im Winter überhaupt kein Training besuchte und begeisterte nicht nur den Rest ihrer Familie. Sie wirkte bei dem was sie am Sonntag tat, sehr entschlossen (siehe Fotos). Mehr Aussagekraft über die Taten unseres Teams besitzt die interne Ergebnisliste. Im Bilderalbum liegt übrigens eine zweite Serie, die von verschiedenen Knipsern übermittelt wurde.

08.04.2008 Neopren-Testschwimmen am Sonntag im Vitamar
An alle Abteilungsmitglieder, die an einem Schwimmtraining im Neoprenanzug interessiert sind, richtet Trainerin Claudia Hille den heutigen Aufruf. Sie bietet eine solche Möglichkeit für den kommenden Sonntag im Vitamar an, mit freundlicher Unterstützung unseres Sponsoren Main AusdauerShop. Damit während unseres turnusmäßigen Trainings ein optimaler Test durchgeführt werden kann, benötigt sie allerdings von jedem Einzelnen neben der Gewichtsangabe auch passende Daten zur Körpergröße. Wegen des kurzfristigen Termins bittet Claudi euch heute auf diesem Wege darum, ihr die entsprechenden Daten per Email umgehend zuzusenden.
08.04.2008 Einladung zum 5000m Crosslauf am Samstag, 12.04. um 15.00 Uhr
Am kommenden Samstag starten wir den ersten vereinsinternen Crosslauf in diesem Jahr. Der Initiator dieses Wettkampfes, Alois Mühlthaler, weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Aufnahme in die Zehnkampfwertung die Teilnahme an einem unserer beiden jährlichen Crossläufe erforderlich ist. Interessierte Neueinsteiger sollten sich über die Ausschreibung informieren. Dieser anspruchsvolle Frühjahrscrosslauf (im November heißt er Herbstcrosslauf) ins Steinbachtal, über vermessene 5000m, hat es in sich und verbirgt einige Höhenmeter. Er kann als intensive Tempoeinheit zur Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe genutzt werden. Im Ziel ist für Getränke gesorgt. Start und Ziel befinden sich am Sportplatz Vorwärts, etwa 200m in Richtung Steinbachtal, also ganz in der Nähe unseres Sommerlauftreffs. Die Zeiten und Platzierungen werden erfasst und in unsere vereinsinterne Zehnkampfwertung und Bestenliste aufgenommen. Dies ist kein offizieller Lauf, deshalb werden auch keine Startgebühren erhoben. Gastläufer sind wie immer herzlich willkommen. Alle Teilnehmer(innen) starten auf eigene Verantwortung, eine Haftung wird nicht übernommen. Und Fotograf Eckhard bietet allen Beteiligten einen besonderen Service an. Für das persönliche Sportlerportrait schießt er gerne bewegte und bei Bedarf auch stehende Fotos. Es geht deshalb eine separate Einladung an diejenigen, die auf diesem Gebiet noch Defizite haben.

07.04.2008 Jede Menge Podestplätze beim Kreiscrosscupfinale in Stockstadt
Die TG Stockstadt trug am Samstag ihren 11. Crossduathlon zusammen mit dem siebten HBV-Vorbereitungslauf aus. Mit insgesamt 15 Teilnehmer(inne)n stellte die Ausdauersportabteilung wiederum ein großes Kontingent, aber auch unsere Leichtathleten reisten mit etlichen jungen Leuten an. Für uns nicht unbedingt überraschend übernahm diesmal Jens die Führung in unserer internen Tabelle. Mit seinem ersten Duathlon überhaupt war das Leichtgewicht natürlich mit dem Ergebnis (2.AK2) äußerst zufrieden. "Ich wollte im Wettkampf mal testen, was das Trainingslager auf Malle gebracht hat". Leider war auf der tiefen Crossstrecke Rad fahren kaum möglich. Die Schlammlöcher gingen teilweise bis knapp unter die Radnabe und auf der Laufrunde sah es nicht viel besser aus. "Aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall", meinte Jens nach 1:00:37h im Ziel. Der inzwischen 20-jährige Alexander gehört zu unserer jungen Garde, die auch gerne mal Bäume ausreißt. Er berichtet in seinem feedback, was sich so im Stockstädter Unterholz zugetragen hat. "Vom Start weg konnte ich mich mehr als eine halbe Runde an der Spitze des Feldes platzieren. Dann spürte ich das Kraftraining vom Donnerstag in den Oberschenkeln und konnte das angegangene Tempo nicht mehr halten". In der Folge nahm er klugerweise Tempo raus, um Körner für die Radstrecke zu sparen. Er schaute zu, wie ihn noch vor der Wechselzone etwa zehn Leute überholten. Seinen Teamkollegen Jens verlor er schnell aus dem Blickfeld. Auf dem Rad war er anfangs zufrieden, solange er Asphalt sah - und dann begann die Schlammschlacht. "Die gesparten Körner waren schnell aufgebraucht und so kam es, dass Bernie mich auf der zweiten Runde einholte". Alex hielt dessen Hinterrad und ging vor ihm aus der Wechselzone zum abschließenden Lauf. Ein Wadenkrampf zwang ihn kurz anzuhalten, um die Muskulatur zu dehnen. Anschließend kam er wieder gut in Schwung und fühlte sich sogar besser als beim ersten Lauf. Er sammelte einen Teil von denen wieder ein, die ihm vorher die Hinterräder zeigten. Die durften jetzt seine Sohlen ausgiebig betrachten. Nach 1:07:23h lief er als zweiter seiner Altersklasse durchs Ziel und meinte abends: "Mir tun jetzt noch die Haxen weh, aber ich denke, dass ich im nächsten Jahr den Duathlon wieder als Einstieg in die Saison mitnehmen werde", na also. Der angenehme Teamkollege wird sicherlich bis heute verkraftet haben, dass Routinier Bernie 24 Sekunden vor ihm das Zielband riss. Der unermüdliche Strietwälder verspürte nach dem Langduathlon, in dem er seine Altersklasse gewann, sogar noch Lust zum 5000m Lauf, bei dem er wenige Minuten später an den Start ging. Die beiden Neuzugänge Matthias und Thomas sammelten in Stockstadt auf jeden Fall eine Menge Erfahrung und verdienten sich ihre ersten Sporen.
Bei den Schülern gewann Tom Luca seine Altersklasse im so genannten Kurzduathlon. Ein paar Minuten nach diesem Wettkampf startete er - wie Papa Bernie - ebenfalls noch auf der angebotenen Schülerstrecke (1600m). Das kleine Schülerteam komplettierte die ein Jahr ältere Stella-Bianca, die den etwas längeren Kurzduathlon ihrer Klasse absolvierte. Somit bleibt der 5000m HBV-Vorbereitungslauf, von dem noch zu berichten ist. Christian H. bleibt mit 19:50min wieder unter der magischen Grenze. Das Training wirkt und die Fortschritte kommen an den Tag - auch bei schwierigeren Verhältnissen. Hinter ihm blieben die weiblichen Parts zweier Familien unter sich. Raileen nahm ihre Töchter Caroline und Charlotte mit auf die Tour. Die jungen Damen beschlossen erst kürzlich, wieder mit dem Training zu beginnen, um ihm Sommer an einigen Wettkämpfen teilzunehmen. Ein weiser Entschluss! Mama zog die talentierte Caro erfolgreich bis knapp an die 25er Marke und Schwester Charlotte kämpfte sich über die vermatschten, leichten Steigungen mit Erfolg, aber total erschöpft, ins Ziel. Das sind diese wunderschönen Erlebnisse in unserem Sport, die man auch im Kreise der eigenen Familie genießen kann. Zuerst die körperliche Erschöpfung - und dann die Erholung und der Stolz über das Vollbrachte. Zwischen den drei Bourguignons hipplerte es zwei Mal. Silke kümmerte sich zügig um ihr eigenes Rennen, das sie nach 24:43min als zweite ihrer Altersklasse beendete. Denn Mutter Christine bestritt seit langer Verletzungszeit wieder ein Rennen und wollte sich nur auf sich konzentrieren. Die äußeren Umstände berücksichtigt sollte man den Einstieg als Erfolg abhaken. Hier die Ergebnisse unseres Teams in der Übersicht.

06.04.2008 Bilder vom Schwimmtraing stehen online
Es war Freitagabend ganz schön was los im Vitamar. Das Schwimmtraining wird von unseren Athlet(inn)en immer stärker frequentiert und beinhaltete diesmal die komplette Bandbreite der Ausdauersportabteilung. Schüler, Jugendliche und ausgewachsene Triathleten drängelten sich im abgetrennten Bereich und hielten sich an die Vorgaben von Trainerin Claudi, die das Geschehen vom Beckenrand dirigierte. Manfred drehte mit Sohn Tim seine Runden. Emma konnte leider noch nicht die Unterstützung des immer noch angeschlagenen Papa Schwarz in Anspruch nehmen - sie kam trotzdem gut zurecht. Nach intensivem Training verdrückte sich anschließend die Truppe schon mal zum im Schwimmbad intergrierten italienischen Restaurant und bestellte kalorienreiche Nahrung während Claudi sich selbst ins Wasser begab, um an ihrer Kondition und Technik zu feilen. Einen kleinen Eindruck vom Training und der lockeren Atmosphäre könnt ihr euch gleich selbst machen, denn der sehr engagierte Fotograf Eckhard schoss auch hier eine interessante Bilderserie mit prima Qualität. Übrigens befinden sich die Fotos vom heutigen Mainuferlauf in Seligenstadt ebenfalls schon im Bilderalbum. Den Bericht mache ich morgen.
03.04.2008 Bahneröffnung in Großwelzheim mit Fototermin
Gestern Abend gegen 17.30 Uhr versammelten sich erstmals in diesem Jahr unsere Tempofreaks offiziell beim Bahntraining auf der Tartanbahn Großwelzheim. Unter den kritischen Augen, aber mit fachmännischer (fachfraulicher?) Anleitung unserer beiden Trainerexperten Claudi und Wolfi wurde an der Technik gearbeitet und an der Tempohärte gefeilt. Ein Blick in den umfangreichen Eventkalender genügt, um die Notwendigkeit spezifischer Trainingsmaßnahmen deutlich zu erkennen. Um die gesteckten Ziele bei den anstehenden Events der kommenden Wochen zu erreichen, braucht der Körper noch einige deftige Einheiten. Auf dem Programm stehen - neben verschiedenen Duathlons und Triathlons - zügige Zehner, etliche halbe oder ganze Marathons und der überaus beliebte Aschaffenburger HVB Citylauf, den viele Athlet(inn)en sogar als Saisonhöhepunkt ausgemacht haben. Gründe lassen sich also genügend finden, um ein Leistung förderndes Schnellkrafttraining zu rechtfertigen. Auch Wünsche bezüglich eines ökonomischen Laufstils bzw. einer anständigen Lauftechnik erfüllen unsere Trainer gerne. Grobe Mängel können - insbesondere bei lernwilligen Laufeinsteigern - relativ schnell behoben werden. Erfreulicherweise nutzte unser vereinseigener Haus - und Hoffotograf Eckhard gleich beim ersten Training die Möglichkeit und schoss mit seiner digitalen Spiegelreflexkamera eine tolle Fotoserie, die in unserem Bilderalbum bereits zu besichtigen ist. Er probierte dabei einige ihm zur Verfügung stehenden Techniken aus, insbesondere den so genannten Sepia-Effekt. Einem etwas in die Jahre gekommenen Herrn aus unserer sportlichen Abteilung verleiht er damit einen nostalgischen touch. Erwähnenswert ist noch, dass beim Einstieg der Frauenanteil überwog. Dieser Mangel lässt sich höchstens damit erklären, dass wir in diesem Jahr keine besondere Werbung für die Saisoneröffnung geschaltet haben. Jetzt ist aber der Start erfolgt - jeden Mittwoch ab 17.30 Uhr wird trainiert - bis die Zeit wieder umgestellt wird!