TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Startseite - November 2007
30.11.2007 Arnds Gymnastikstunden fallen am Mittwoch aus
Zum Schifahren will Arnd und kann deshalb seine Gymnastikstunden am kommenden Mittwoch, 5.12. leider nicht abhalten. Dafür haben wir großes Verständnis, wünschen ihm Hals und Beinbruch und einen schneereichen und erholsamen Urlaub. Selbstverständlich können wir sofort eine Alternative anbieten: Claudi hat noch genügend Kapazitäten frei, allerdings am Donnerstag von 18.30 bis 20.00 Uhr.
27.11.2007 Nicht vergessen: Jubiläums - Jahresabschlussfeier am Freitag
Obwohl Abteilungsleiter Manni Scherer die Einladungen längst verschickt hat, erinnern wir heute noch mal an unsere Jubiläums-Jahresabschlussfeier, die am Freitag, 30.11.2007 um 19.00 Uhr unter der Überschrift 25 Jahre Abteilung Ausdauersport in der Gaststätte Zum Steinbachtal (Sportlerheim) in Kleinostheim beginnt. Uli und Vera haben sich vorbereitet und werden uns wie gewohnt gut bekochen und verwöhnen. Talentierte Moderatoren aus unserem Team lassen sicherlich wieder in lustiger Weise und aus sportlicher Sicht das fast vergangene Jahr Revue passieren. Mir fallen spontan mit Volker und Udo zwei dynamische Typen aus dem Kahlgrund ein, die für so was in Frage kämen. Das Gründungsmitglied unserer Abteilung, Alois Mühlthaler, nimmt bei diesem feierlichen Anlass gerne die Ehrung der Sieger(innen) unseres Zehnkampfes vor, berichtet über die umfangreichen Aktivitäten unserer Abteilung in 2007 und liefert dazu übersichtliche Statistiken. Er wird es sich auch nicht nehmen lassen, bei dieser Gelegenheit einen kleinen Rückblick auf das abgelaufene Vierteljahrhundert zu machen. Keiner ist dafür so prädestiniert wie der Rektor i.R., der an allen wesentlichen Ereignissen unserer Abteilung maßgeblich beteiligt oder sogar verantwortlich war. Freuen wir uns also auf ein paar nette Stunden im Kreise unserer Teamkolleg(inn)en, nehmen wir etwas Abstand vom stressigen Alltag, regenerien wir vom harten Training und pflegen wir dabei die sozialen Kontakte.

26.11.2007 Schwierige Bedingungen machten dem Crosslauf alle Ehre
Es war nicht einfach am Sonntagmorgen. Tiefer Boden und eine Menge Matsch machten der Crossfamilie einige Sorgen. Wer nicht richtig angezogen war, fror in der Kälte - wie z.B. Tabellenführer Tobias Hegmann. "Ich hatte schon beim Einlaufen schwere Beine und merkte, dass die Form schön nach unten geht", meinte er ziemlich ausgepowert im Ziel, als er mit knappen drei Sekunden doch noch die Oberhand vor seinem Dauerkonkurrenten Krischanu Dey behielt. Den Schilanglauf in der Rhön letzte Woche hatte er noch in den Knochen und bekam keinen langen Schritt hin. Zu allem Übel vergaß er daheim seine schnellen Schuhe und musste mit den schweren Salomon an den Start. Ein Turnschuhvergesser in unserer Abteilung! Unterwegs hörte er permanent den Atem seines Verfolgers und schaffte keinen Abstand, wie in den Wochen zuvor. Im Gegenteil, nach siebeneinhalb Kilometern attackierte dieser und zog bergab sogar vorbei. "Als es richtig steil wurde, konnte ich kontern und mich bergauf kurz absetzen". Doch der Quälgeist kam wieder und ging beim Überqueren der Straße, etwa 600m vor dem Ziel, erneut vorbei. Tobi hatte gegen Ende zwar alle Mühe, aber doch noch einen Tick mehr Reserven. Drei Starts, drei Siege, was will er mehr? "Nächste Woche ist Pause angesagt", erzählt unser Teamkollege, der aber nicht wirklich pausiert, sondern eine Einladung zum Nikolausduathlon in Frankfurt annimmt. Dort war er im Vorjahr Dritter.
Aus unserem insgesamt 29-köpfigen Team nahmen gestern neunzehn Frauen und Männer bereits zum dritten Mal in dieser Serie teil. Dieses Event bringt in der trüben Jahreszeit wenigstens ein bisschen Abwechslung in das triste Trainingsprogramm und sorgt außerdem dafür, dass man seine Sportkolleg(inn)en im Winter nicht aus den Augen verliert. Fest im Blick haben wir allemal unser Damenteam, das ziemlich geschlossen und erfolgreich Woche für Woche in Goldbach auftritt. Diesmal sorgten sie für vier Klassensiege und behaupten die jeweilige Führung in der Serienwertung. Claudi meint immer das, was sie sagt. Nach ihrer Steigerung in der letzten Woche kündigte sie für diesen Sonntag weniger als 42 Minuten an und lief in 41:58min auf Gesamtplatz zwei. Vor ihr lag nur die junge talentierte Kerstin Straub, deren Mutter sie locker sein könnte. Aber Claudi hat ja ihre Tamara. In der W35 liegt Raileen ganz vorne und pendelt sich im Bereich von 43 Minuten ein. Und Judith schafft wieder Platz eins in ihrer AK, erneut um die 49 Minuten. Damit liegt sie nicht sehr weit von ihrer Bestzeit entfernt, und das auf solch schwierigem Geläuf. Freuen wir uns mit ihr auf die flachen Strecken im Frühjahr. Bleibt noch Doris, die das erfolgreiche Quartett komplettiert und wieder als erste ihrer Altersklasse ins Ziel kommt. Aber es gibt auch Lichtblicke in unserem Männerteam. Markus Zschirpe kommt immer besser in Schwung und bewegt sich Woche für Woche schneller über und durch die tiefer werdenden Trails. Gestern reichte es nach 37:57min sogar zum sechsten Gesamtplatz. Im letzten Sommer machte sich Markus Zech ziemlich rar. Dafür taucht er um so mehr im Winter auf und steigert sich ebenfalls von Lauf zu Lauf. Sehen wir mal, wie lange er das so hinkriegt. Noch nicht lange bei uns ist Uwe Banaszak, der langsam seinen Rhythmus findet und recht zufrieden meldet: "Diesmal 54:32min - es wird immer besser"! Diesen Eindruck gewinnt man aber nicht, wenn man den etablierten Volker mit seinem Laufpaten Udo durch die Golwischer Wälder streifen sieht. Hier scheint offensichtlich das Ankommen von größter Bedeutung zu sein. Hoffen wir gemeinsam, dass der geplante gemeinsame Auftritt bei der Jahresabschlussfeier am Freitag von stärkerer Dynamik geprägt ist. Da fällt mir noch Jochen Fuchs auf, den wir mit seiner Yvonne kürzlich vorstellten. Er ist an der Edelweißkapelle von Anfang an dabei und nähert sich mit großen Schritten der Stundenmarke. Nach dem Gesetz der Serie könnte dieses Vorhaben noch vor der Jahreswende klappen. Hier die Ergebnisliste unseres Teams vom dritten Lauftag.

23.11.2007 Interne Stellenausschreibung: Laufpate (w/m) gesucht
Irgendwann hat es so kommen müssen. Als unsere rührige Laufpatin Sarah von Kutzleben sich im Odenwald verliebte und nach einer mehrmonatigen Testphase dann endgültig ihren Wohnsitz dorthin verlegte, war es für uns nur noch eine Frage der Zeit, wann sie in ihrer neuen Heimat auch eine neue Arbeitsstelle antreten würde. Zu Beginn des neuen Jahres ist es nun soweit und wir können ihr die Fahrerei zu unserem dienstäglichen Lauftreff nicht länger zumuten. Im geschwächten Laufpatenteam brauchen wir jetzt dringend Unterstützung und suchen deshalb engagierte Läuferinnen oder Läufer, die in der Lage sind, insbesondere Laufeinsteiger(inne)n zu beraten und zu motivieren. Eine gewisse soziale Kompetenz setzen wir voraus und den Spaß am Laufen sowieso.
Dieser Aufruf geht an alle aktiven Mitglieder(innen) unserer Abteilung, deren Anzahl inzwischen auf mehr als 150 angewachsen ist und damit die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung deutlich macht. Wer nimmt regelmäßig dienstags am Lauftreff teil, hat genügend Geduld und Ausdauer, kennt die Grundlagen des Trainingsaufbaus und kann diese den Einsteigern vermitteln? Wer ist bereit, ehrenamtlich neue Teilnehmer einzuführen, auf den Laufrunden zu begleiten und eine Anwesenheitsliste zu führen? Eine schriftliche Bewerbung ist natürlich nicht erforderlich. Interessierte wenden sich einfach an unseren Abteilungsleiter Manni Scherer oder den Laufpaten Udo Bauer. Über die Einrichtung dieser Laufpaten, ihre Aufgaben und die einzelnen Laufstrecken informierten wir vor genau drei Jahren erstmals in diesem Artikel. Unserer Teamkollegin Sarah danken wir bei dieser Gelegenheit sehr herzlich für ihre anerkennenswerte Arbeit und ihr unermüdliches Engagement. Trotz der räumlichen Trennung bleibt sie uns natürlich weiterhin treu und verbunden.

21.11.2007 Wer Claudis Gymnastikstunden verpasst, ist selber schuld
Unsere Trainerin Claudia Hille wundert sich über die relativ schwache Beteiligung an ihren Gymnastikstunden und macht auf diesem Wege nochmal deutlich, dass Gymnastik unbedingt sowohl zu einem gesundheits- wie auch leistungsorientierten Training gehört. Wer glaubt, in diesen Stunden würde nur herumgetrödelt, ist auf dem Holzweg: "Es handelt sich bei mir um ein knüppelhartes Zirkeltraining, in dem die Muskeln mehrfach zum Brennen gebracht werden", echauffiert sich unsere ehrgeizige Übungsleiterin. Sie deckt die komplette Bandbreite von den ganz jungen Sportler(inne)n bis hin zum Greis ab (O-Ton). In der Tat hilft eine gezielte Gymnastik die Leistung zu verbessern, Verletzungen vorzubeugen und Schmerzen am Bewegungsapparat zu beheben oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Gut gedehnte Muskeln werden bei längeren Belastungen viel später müde. Also, jeden Donnerstag ab 18.30 Uhr treffen wir uns im kleinen Saal in der Maingauhalle. Der Zugang erfolgt über die Außentreppe am rechten Seiteneingang. Vermutlich nimmt aber ein Teil unseres Teams schon die Gymnastikstunden von Arnd Schäffer in Anspruch, die turnusmäßig mittwochs von 19.30 bis 21.00 Uhr an gleicher Stelle stattfinden.

21.11.2007 Da hört man auf den höchsten Stufen, auf einmal eine Stimme rufen:
"Sieh da, sieh da, Timotheus, die Kraniche des Ibykus!" Ob Steffi und Winfried Franz an Schiller gedacht haben, als sie uns freudestrahlend die Geburt ihres vierten Kindes bzw. dritten Sohnes Timotheus bekannt gaben, der vor sechs Tagen das Licht der Welt erblickte? In den Gute-Nacht-Geschichten werden sie ihm hoffentlich bald die Rolle seines Namensvetters aus dieser Ballade erklären, die sich über insgesamt 23 Strophen erstreckt. Timo ist nun das jüngste Mitglied unserer Abteilung und tritt zunächst (wenn er laufen kann) in die Fußstapfen seiner großen Brüder Paul und Philipp oder vielleicht erst in die seiner kleinen Schwester. Jedenfalls ist er mit seinen 4170g und einer Körpergröße von 53cm genau in der richtigen Familie gelandet und wird über kurz oder lang im Babyjogger der großen Läuferfamilie vorgestellt. Papa Winfried drehte die Goldbacher Runden die längste Zeit alleine mit seinen Söhnen. Spätestens in der nächsten Saison rechnen wir wieder mit Steffi, die uns schon vor drei Jahren in ihrem Beitrag "Alles eine Frage der Logistik" locker erklärte, wie sie den Sonntagmorgen im Hause Franz organisiert und meistert. Die komplette Abteilung freut sich über den Zuwachs und gratuliert den stolzen Eltern sehr herzlich.

20.11.2007 Und jetzt sind wir stolze Mitglieder der TSG Kleinostheim
Auf der Suche nach einem passenden Verein waren sie schon länger. Als sie dann im Main AusdauerShop Niedernberg bei einem Laufseminar auf Claudi trafen, die das Lauftraining leitete, war die Sache ausdiskutiert. "Wir bekamen einen guten Einblick in das Vereinsleben der TSG. Und mit den Eindrücken, die wir bei verschiedenen Laufveranstaltungen gewannen, fiel uns die Entscheidung dann leicht". Yvonne Friedl baute mit Jochen Fuchs in Schweinheim ein kleines Häuschen um und dort leben sie jetzt schon einige Jahre zusammen. Vor vier Jahren begann sie mit dem Walken, was sie auf Dauer aber nicht ausfüllte. Sie schmiss die Glimmstengel weg, erhöhte aus Angst vor einer Gewichtszunahme ihre Anstrengungen - und begann zu laufen. Die ersten Wettkämpfe brachten nicht unbedingt die gewünschten Resultate, doch Yvonne blieb am Ball. "Als ich dann die Vattenfall Cyclassics in Hamburg fuhr, obwohl ich vorher erst drei Mal auf dem Rennrad saß, hatte es mich gepackt".

Ihr Lebensgefährte Jochen kommt ursprünglich aus Obernau, spielte fünfzehn Jahre Handball und musste sich gesundheitsbedingt einen anderen Sport suchen. Seine Knie machten auf den stumpfen Hallenböden nicht mehr mit. Das Nichtstun bekam ihm nicht gut und die körperliche Verfassung, bei der er inzwischen gelandet war, stellte ihn keineswegs zufrieden. Beide wussten, dass sie ohne die passende Unterstützung auf ihrem Niveau stehen bleiben würden. Also war dieser Entschluss der richtige, sich einem homogenen und funktionierenden Team anzuschließen, das sowohl sportliche als auch gesellschaftliche Themen zu verbinden weiß. Beim internen Crosslauf am Samstag und auch beim Goldbacher Wintercross konnten wir schon feststellen, dass dieses Pärchen zweifelsfrei zu uns passt. Gemeinsam gingen sie im Frühjahr beim Limeslauf in Großkrotzenburg über die 10km, der Hypolauf fehlte auch nicht im Programm. Jeder von uns träumt irgendwann mal von einer Tante in Amerika, bei Yvonne und Jochen ist das die Realität. Sie besuchen ihre regelmäßig in Alton (Bundesstaat Illinois), in der Nähe von St. Louis. Dort liefen sie im September erstmals einen Halbmarathon, allerdings ohne Zeitlimit: "Es war genial und ein tolles Erlebnis", lautete das Fazit. Seine Brötchen verdient Jochen beim Globalplayer Birkart am Frankfurter Flughafen und Yvonne beim konzerneigenen Versicherungsmakler. So kommt man auch mal nach London, wo sich Yvonne im Kabinett von Madame Tussaud mit einer radelnden Wachsfigur (siehe Foto) ablichten ließ.

19.11.2007 Wintercross Goldbach - in erster Linie gehts um Spaß und Geselligkeit
Alleine der Blick in unser Bilderalbum macht deutlich, wie die Prioritäten am Sonntagmorgen gesetzt waren. Das angenehme, trockene Crosswetter sorgte für erheblich bessere Stimmung in unserem 29-köpfigen Team als es vor Wochenfrist noch der Fall war. Und das insgesamt gemächlichere Tempo lässt sich mit unserem 5000m Crosslauf vom Vortag erklären, bei dem genau dreizehn dieser Läufer(innen) beteiligt waren, die sich jetzt als Doppelstarter bezeichnen dürfen. Ganz vorne im Feld war aber nix mit langsam, denn Tobi will ja seinen Serientitel verteidigen. Damit von hinten kein Gedränge aufkommen konnte, flog er bis zur Halbzeit zwanzig Sekunden schneller über die Piste als beim ersten Lauf. Sein Kontrahent saß ihm lange im Nacken und trieb ihn so zur diesjährigen Bestmarke von 34:40min. Mario (
2.M40) gehört eigentlich auch nicht zu der Sorte, die langsam laufen kann. Er ist im Winter immer sehr fleißig und schlägt bei den ersten Events im Frühjahr meist kräftig zu. In Goldbach ließ er gestern nur sechs Crosser vor sich. Claudi (1.W40) lief eine Minute schneller als beim ersten Mal und bei Raileen (1.W35) waren es sogar drei Minuten. Sie liefen im Frauenfeld ingesamt auf den Plätzen zwei und drei ein. Die läuferische Qualität in der Damenkonkurrenz wächst bekanntermaßen mit dem Alter und der damit verbundenen Routine. Dass Judith inzwischen schon ihre Altersklasse W20 (Platz 1) abräumt, hätten wir so nicht erwartet und darüber freuen wir uns mit ihr zusammen. Aber im nächsten Jahr - mit dem Wechsel ihrer AK - kommt sie auf den Prüfstein, dann liebe Judith ist Schluss mit lustig! Und auch Doris etabliert sich in dieser Wintersaison wieder ganz vorne. Im letzten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur W45 landet sie diesmal auf dem zweiten Platz (Vorwoche Platz 1). Ein wichtiges Foto (oben) schickte Michael mit einem dezenten Hinweis auf Ingrids Geburtstag und reimte: "Spontanes Saufen nach dem Laufen". Vor den Goldbacher Friedhofsmauern genehmigte sich die lustige TSG-Truppe einige nicht näher erläuterte Getränke und begrüßte die Teamkollegin in ihrem neuen Lebensjahr, mit dem sie im Januar ebenfalls in eine neue Altersklasse wechseln wird. Alle weiteren Ergebnisse und Platzierungen entnehmt bitte der Ergebnisliste. Insgesamt 45 Fotos hat Eckhard geschossen, sie liegen bereits im Album.

17.11.2007 Interner Herbstcrosslauf durch das Steinbachtal war gut besucht
Unser traditioneller Herbstcrosslauf durch das Steinbachtal war gestern Nachmittag trotz des diesigen Wetters mit insgesamt 24 Teilnehmer(innen) recht gut frequentiert. Bei zwei Grad über dem Gefrierpunkt blieb es aber trocken und Manni passte die Getränkeauswahl den äußeren Bedingungen an. Der warme Glühwein sowie der Kinderpunsch wurden nach dem Rennen gerne angenommen. Man konnte dieses sportliche Meeting als kleines Familientreffen bezeichnen, denn einige Partner(innen) und Eltern beteiligten sich ebenfalls, wenn auch passiv. Der Vorstandsvorsitzende der TSG, Claus Wienert, richtete noch einige Worte an das Crosserfeld und pünktlich um 15.00 Uhr schickt dann Manni, der seine 19km morgens schon hinter sich brachte, die gemischte Truppe los. Alois Mühlthaler betätigte beim Start wieder mal mehrere Uhren gleichzeitig. Er erlebte in seiner langen Karriere schon die tollsten Sachen, deshalb baut er bei seinen Zeitnahmen grundsätzlich mindestens die doppelte Sicherheit ein und lässt Zufälle einfach nicht mehr zu.
Für den Sieg kam einerseits Frühjahrssieger Michael Schrauder in Frage, der als starker Mittelstreckler über 5000m eigentlich die besten Voraussetzungen haben sollte. Er setzte sich zusammen mit Tobias Hegmann an die Spitze. Das Tempo hielten sie nicht gerade hoch und bewegten sich so über die ersten vier Kilometer. Dann zog Michael an, doch der in diesem Jahr Wettkampf gestählte Tobi bot Paroli und konterte gegen Ende des Rennens. Auf der Zielgerade sahen wir dann Michael nochmal aufkommen, doch im Finish behielt Tobi nach 18:32min zwei Sekunden Vorsprung. Gefreut haben wir uns, dass Thomas Lindner wieder in Tritt kommt . Sein Rücken ließ immerhin Platz drei zu. Dann brachten schnell noch Etienne Bourguignon und Michael Schwarz ihre Schäfchen ins Trockene, bevor die erste Dame ihr Kommen ankündigte. So schnell wie gestern bewältigte Michael übrigens diese nicht leichte Crosstrecke noch nie. 20:09min sind mehr als ich ihm zugetraut hätte. Alois rechnet diese gute Zeit relativ leicht auf eine flache 10km-Strecke hoch und bringt ziemlich genau 40 Minuten heraus. Also Michael, in Jügesheim solltest du endlich mal an deine Grenzen gehen. Dann überquerte Claudia als erste Frau die Ziellinie. Ihr ging es um 1000 Punkte für die Zehnkampfwertung, die in diesem Jahr - nach Aussage des Erfinders Alois - so knapp wie noch nie seit der Einführung wird. Es sollen sich drei fast punktgleiche Bewerber auf der Zielgeraden befinden. Die Entscheidung wird mit der Siegerehrung nächste Woche bekannt gegeben. In der gleichen Minute tauchte auch schon Raileen auf, die immer freundliche Frontfrau aus der Kaderschmiede Bourguignon. Klaus Jäger heftete sich ihr an die Fersen, musste aber nach hartem Kampf und vier Sekunden Rückstand Federn lassen. Der immer hilfsbereite Klaus ist übrigens derjenige, der dafür sorgt, dass im wöchentlichen Kleinostheimer Mitteilungsblatt die Aktivitäten unserer Abteilung angemessen publiziert werden.
Ein paar Sekunden später lief Michael Gerst ein, der von diesem Termin garnichts wusste. Er ist seit einigen Wochen beruflich in München unterwegs, leider ohne Webanschluss. Zufällig erwischte ich ihn beim Trainingslauf auf seiner Joggingrunde und leitete ihn kurzerhand auf unsere Crosstour um. Drei unserer Damen bewegten sich im 24-Minutenbereich. Judith Meidhof ließ ihren Mann Christian sausen (auf der Laufstrecke) und trug sich - wie viele andere - erstmals in unsere Bestenliste ein. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ihr Laufabstand sich gegenüber Christian permanent verringert. Zehn Sekunden später erscheint die derzeit schnellste Tochter aus dem Hause Bourguignon, nämlich Caroline. Das junge Talent hat mehr drauf, als es die Ergebnisliste (24:20min) hergibt. Sie wäre die anstrengende Runde im Kleinostheimer Wald fast zweimal gelaufen, hätte nicht die nette Nette das Girl zurückgepfiffen. Zwei weibliche Pärchen fanden unterwegs zusammen. Mit Silke und Charlotte scheinen sich zwei junge Damen gefunden zu haben, die nicht nur sportlich zusammen passen. Und am Ende des Feldes zog die talentierte Stella-Bianca die wieder langsam in Tritt kommende Christine. Mehr Übersicht bringt die Ergebnisliste. Im Bilderalbum liegen insgesamt achtzig Fotos von diesem internen Event.

15.11.2007 Leistungsbilanzen Straßenlauf Bayerischer Untermain 2007
Die Laufsaison 2007 bewegt sich mit dem Kalenderjahr langsam dem Ende entgegen. Bei den Herbstläufen sind noch mal ausgezeichnete Leistungen geboten und damit noch etliche persönliche Bestleistungen aufgestellt worden. Damit diese noch lange im Gedächtnis bleiben können, unterstützt uns alle Günter Guderley, Organisationschef des Aschaffenburger HypoCitylaufs und Manager der gleichnamigen Bank, in dem er permanent die Leistungsbilanzen der Straßenläufe am Bayerischen Untermain aktualisiert. Unser Sport lebt von engagierten Menschen, die sich in den Dienst unserer Sache stellen und die sportlichen Leistungen aller Laufbegeisterten publizieren, so wie in diesen mustergültigen Leistungsbilanzen. Die TSG Abteilung Ausdauersport bedankt sich sehr herzlich für die enormen Mühen und die ständige Aktualität dieser aufschlussreichen Übersichten. Gegen Ende des jeweiligen Jahres sorgt Günter außerdem dafür, dass in unserer regionalen Tageszeitung Main-Echo in einer Gesamtschau alle Daten der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und die Sportler(innen) so zu ihrem Recht kommen..

Natürlich hat die TSG Kleinostheim ein besonderes Interesse an solchen Aufstellungen, weil auf den klassischen Strecken über 10km, Halbmarathon und Marathon ausnahmslos eigene Athlet(inn)en im Jahr 2007 die Tabellen anführen. Auf der 10km-Distanz liegt immer noch Andreas Heilmann in Führung, gefolgt von Tobias Hegmann auf Rang drei. In den Top-Ten dieser Tabelle befinden sich mit Michael Schrauder, Uwe Reinke, Roger Uhl und Andreas Schiffner weitere vier Läufer aus unseren Reihen. Ähnlich dominant traten unsere schnellen Damen auf, denn Claudia Hille und Astrid Pietsch bilden auf dem Zehner eine Doppelspitze. Unter die ersten zehn rutschte mit Raileen Bourguignon (Platz 7) bereits die dritte TSG-Frau. Doch nicht nur in der Spitze konnten wir für positives Aufsehen sorgen, sondern auch die Breitenarbeit in der Abteilung nimmt immer größere Umfänge ein. Insgesamt 75 männliche und 20 weibliche Mitglieder unseres Vereins platzierten sich in der 10km-Übersicht! Das hat mir fast die Sprache verschlagen.

Beim Halbmarathon liegen gleich fünf unserer Athleten unter den ersten acht der Tabelle. Andreas und Tobias sind ganz vorne, Roger landet hier sogar auf Platz vier, gefolgt von Uwe (7.) und Mario Stenger (8.). Unsere Frauen schließen das Jahr in der Reihenfolge Claudi (1.), Raileen (3.) und Astrid (5.) ab. Für die Statistiker unter uns sei auch hier erwähnt, dass neben 48 Männern auch 13 Frauen der TSG über die 21,1km lange Strecke gestoppt wurden. Die meisten davon bevorzugen den Aschaffenburger Halbmarathon Anfang Oktober. Eine eigene Sprache sprechen die Ergebnisse und Leistungen unserer weiblichen und männlichen Marathoni in diesem Kalenderjahr. Die Erinnerungen sind noch ganz frisch und die Laufberichte lassen wir zum Nachlesen noch viele Jahre auf unserer Website. Auf den 42,2km musste Debütant Andreas - nach einem emotionalen Wettkampf der besonderen Art (Frankfurt) - seinem auf dieser Distanz routinierteren Teamkollegen Tobias (Karlsruhe) den Vortritt lassen, während Uwe in München mit einer exzellenten Leistung Anschluss an seine Mannschaftskollegen hielt. Innerhalb von sechs Wochen erlief sich das erfolgreiche Trio die ersten drei Plätze in der Untermain-Wertung. Ich hätte sie gerne zusammen im gleichen Rennen gesehen, vielleicht gelingt das mal. Den Kleinostheimer Marathontriumpf komplettieren auf den Plätzen fünf und sechs Roger und Manni Scherer mit ihren Glanzleistungen von Rom.

Gerne erinnern wir uns an den starken Antalya-Marathon, den Claudi im Frühjahr hinlegte. Sie verteidigte damit ihren Erfolg aus 2006 mit klarem Abstand zu den Nächstplatzierten. Im neuen Ranking erscheinen jetzt tatsächlich weitere starke Damen aus der TSG-Bastion. Platz fünf nimmt schon Raileen ein, die fürs kommende Jahr bereits ihre Ambitionen angemeldet hat. Und sehr erfreulich ist das erstklassige Abschneiden von Birgit Reuter in ihrer neuen Altersklasse. Mit ihrem schönen Erfolg in Frankfurt sorgte sie dafür, dass erstmals drei TSG-Frauen in den Top-Ten stehen. Das schaffte sonst kein anderer Verein. Der Vollständigkeit halber sei auch hier erwähnt, dass in diesem Kalenderjahr insgesamt 25 Männer und 10 Frauen aus unserem Team die Marathonstrecke bewältigt haben. Wer sich die einzelnen Ergebnislisten mit den erzielten Zeiten mal genauer betrachten will, muss lediglich diesem Link folgen oder in unsere Seite Ergebnisse wechseln. Dort werden weitere Ergebnislisten angeboten und zwar über die Distanzen 25km, 50km und 100km. Ferner wird eine interessante Alltime-Bilanz angeboten, die bis ins Jahr 2001 reicht.

15.11.2007 Nachtrag zum ersten Lauf "Cross on Edelweiß"
Einen ausführlichen und bebilderten Bericht vom ersten Goldbacher Wintercross-Lauf haben die Journalisten von LaufReport verfasst. Eine Reihe unserer Athlet(inn)en sind sowohl im Text als auch im Bild darin erwähnt. Lest ihn euch mal durch - hier der Bericht.
14.11.2007 Weitere Bilder vom RüsselCross sind eingetroffen
Inzwischen sind weitere beeindruckende Fotos vom RüsselCross-Triathlon des vergangenen Samstags in der Redaktion eingetroffen. Die verdreckten Athlet(inn)en lassen in einen hart umkämpften, strapaziösen Wettkampf blicken. Hier gehts lang.

13.11.2007 RüsselCross-Duathlon - ein wirklich crossiger Wettkampf
Wenigstens der Regen hörte auf, als der Starter am Samstag, im Rahmen des so genannten RüsselCross-Duathlons (5km/20km/2,5km), insgesamt 250 Duathlet(inn)en auf die erste Crosslaufstrecke über fünf Kilometer schickte. Es hatte um die sechs Grad und die äußeren Bedingungen sorgten dafür, dass dieses Rennen als eines der schwierigeren bezeichnet werden kann. Aus unserer Truppe beteiligten sich lustigerweise drei Ausdauerpärchen am Wettkampf. Oliver Assmus war zumindest auf den ersten beiden Waldlaufrunden gut zu Fuß unterwegs und stieg nach 19:54min als erster TSGler auf das Mountainbike. Eine knappe halbe Minute später wechselte Claudia Hille, fünf Sekunden vor ihrem Arnd. Wie bei jedem Lauf waren die ersten Kilometer für Christian Meidhof die reinste Hölle. Er zog sich zu dick an, bekam kaum Luft und sehnte sich nach dem MTB. Nach unendlich wirkenden 21:25min stieg er also um, merke aber bald: "dass ich keinen richtigen Druck machen konnte. Dicke Gänge waren heute nicht drinnen". Auf der ersten Hälfte der 20km-Raddistanz pendelte sich dann sein Rhythmus ein, er erholte sich und machte einige Plätze gut. Der Mann mit den dicken Oberschenkeln konnte dann an Claudi und auch an Oliver vorbei ziehen. Letzterer hatte offensichtlich mit ziemlich heftigen Rückenproblemen zu kämpfen. Die schnellste Radzeit unseres Teams lieferte Christian zwar ab, doch sein Ziel, Arnd noch zu sehen, musste er dennoch abhaken.
Arnd fuhr diesmal mit seinem Crossrad, hatte aber trotzdem auf den tiefen Matschstellen leichte Probleme. Die Zeitverluste konnte er auf den Asphalt- bzw. Splitpassagen jedoch wieder gut machen. Seinen beim ersten Lauf erkämpften Vorsprung gegenüber Christian hielt er bis zum letzten Wechsel und dann natürlich auch über die restlichen zweieinhalb Laufkilometer bis ins Ziel. Beachtlich, seine abschließende Laufleistung. Die hier verschossenen Körner bezog der Banker sicherlich aus einem gut konservierten Restguthaben vom Konto Hawaii. Insgesamt 1:12:30h bescherten ihm tatsächlich noch einen Treppchenplatz in der AK M40. Hinter ihm kämpfte Christian ums Überleben. Nachdem er sein erstes Ziel aus den Augen verlor, musste er sich neue Feindbilder suchen. Ihm gings nun darum, weder von Oliver noch von Claudi geschnappt zu werden. Beide besitzen ihm gegenüber beim Laufen eine Menge Vorteile. Deswegen war er mehr als froh, nach 1:14:07h endlich die Ziellinie zu überqueren. Und bald kam auch Claudi in Sichtweite. Sie zog auf dem letzten Radstück sogar an Oliver vorbei, der das Tempo einfach seinen Rückenschmerzen anpasste. Ihre Gesamtzeit von 1:16:16h stellt sie, gemessen am reduzierten Trainingsprogramm, eigentlich zufrieden und als gesamtdritte Frau sollte sie das auch sein. Doch in der Ergebnisliste fand sie plötzlich eine weitere Frau genau drei Sekunden vor sich. Das konnte allerdings nur der Mann sein, der sie kurz vor dem Ziel übersprintete. Denn dieser hatte identische Splitzeiten mit der nebulösen Dame, die vermutlich einen virtuellen Trip unternahm, als zweiter Chip am Schuh dieses Typen. Der Veranstalter wollte das noch korrigieren... Naja, wenigstens machte sie Claudi den AK-Sieg nicht streitig. Sachen gibts.
Oliver erreichte das Ziel - nach reduziertem Lauftempo - eine gute Minute später. Doch bereits am nächsten Morgen schien er sich weitgehend erholt zu haben und lieferte beim Cross in Goldbach ein tadelloses Ergebnis ab. Mit Nette Assmus und Judith Meidhof ergänzten zwei weitere Damen unser Duathlonteam vom Samstag. Ihren ersten Duathlon überhaupt bestritt Judith und sammelte dabei neue Erfahrungen. Ihr konsequentes Lauftraining der letzten Monate verhalf ihr ziemlich gut über die erste Disziplin. Doch dann stieg sie das erste Mal auf das von ihrem Schwiegervater ausgeliehene MTB und durchquerte reichlich vorhandene Matschpassagen. "Ich musste dauernd an meine Frau denken und machte mir Sorgen, weil sie noch nie im Gelände war", erzählte Christian später und: "sie war niemals so dreckig wie heute". Ist das nicht schön? Judith ließ sich von den örtlichen Umständen nur wenig beeindrucken und stand beim Start ganz vorne bei den Großen. Im Ziel meinte sie zwar, daß sie keinen Duathlon mehr macht. Als sie dann zur Zweiten ihrer Altersklasse gekürt wurde, war dies kein Thema mehr. "Auf jeden Fall bin ich überglücklich und einfach nur fertig vom Wettkampf". Den Vorsprung, den sie gegenüber Nette anfangs herauslief, musste sie der stärkeren Bikerin alsbald wieder abgeben. Von den fünfeinhalb Minuten, die Nette auf dem 20km Rundkurs herausfuhr, zehrte sie auf den zweieinhalb Kilometern der letzten Laufrunde und finisht nach 1:30:02h. Unser Team sprach insgesamt von einem sehr schön durchorganisierten Wettkampf, dem das Wetter zu einer anspruchsvollen Strecke verhalf. Hier die Ergebnisliste mit allen Zwischenzeiten. Weitere Fotos unserer Kämpfer(innen) sind soeben eingetroffen und liegen im Bilderalbum.

12.11.2007 Der Goldbacher Wintercross ist einfach nicht zu toppen
Die Crossmania am Edelweiß-Kapellchen ist am Sonntag wieder ausgebrochen und die Goldbacher Macher um Pilgervater Günther Wenzel haben nach wie vor alles im Griff. Ist auch egal, welche neuen Schikanen sich das Wetter aussucht, diese Wintercross-Klientel mit insgesamt 663 Serientätern nimmt niemandem etwas krumm. Sie erweist sich als äußerst vielschichtig. Vom topmotivierten Laufcrack bis hin zum Freizeitjogger oder sogar Walker reicht die Bandbreite im Teilnehmerfeld. Und die anspruchsvolle 10km Strecke, die außer einer Straßenüberquerung ausschließlich über Waldwege, Trailpfade und einige Crosspassagen führt, bringt in der wettkampfarmen Wintersaison eine willkommene Abwechslung in den persönlichen Trainingsplan. Was natürlich nicht fehlen darf ist der sehr gesellige apres-Cross nach dem sportlichen Lauftermin.
Aus unserem Team mischten sich insgesamt 31 Frauen und Männer unter das imposante Feld der aktiven Crosser(innen) und trotzten den widrigen Umständen. Trotz Windböen, Regen und Matschpassagen attestierten sie dem Waldkurs eine relativ gute Verfassung. Ganz vorne sortierte sich der mit den größten Ambitionen angereiste Tobias Hegmann ein. Logisch, denn vom Serien-Titelverteidiger erwartet man das auch - und auf unseren Teamkollegen ist einfach Verlass. Bis zum ersten Anstieg kristallisierte eine kleine Gruppe heraus, danach setzte sich Tobi mit dem späteren Zweitplatzierten ab. "Nach der ersten Schleife wurde es eng, als uns die anderen Läufer entgegen kamen. Bergauf Richtung Kilometer drei zog ich dann ordentlich an und baute bis ins Ziel den Vorsprung langsam aber stetig aus", erklärt er im Ziel zufrieden. Fast mit der gleichen Zeit wie bei der Premiere des Vorjahres fährt er den Auftaktsieg (35:14min) ein und lässt sich als Preis gerne einen Schlafsack überreichen. Im Frauenfeld wussten wir nicht genau, was Claudia Hille in diesem Winter so vor hat (das weiß man bei ihr ja nie so genau). Nach Hawaii machte sie erst mal eine Zeit lang gar nichts und etwa zwanzig Stunden vor der Goldbacher Premiere nahm sie mit fünf weiteren Mannschaftskolleg(inn)en am RüsselCross-Duathlon teil. Doch davon berichten wir erst morgen. In Goldbach hatten wir tatsächlich fünf Wochenend-Doppelstarter dabei, die sich wie Claudi die Berge hochquälten. "Bergauf ging gar nichts. Diese 43:15min von heute bleiben in dieser Saison auch nicht als Bestzeit stehen". Insofern begnügte sie sich zwar mit der Drittplatzierung, doch tiefer geht die Niederlage in der interfamiliären Beziehung: "Zu allem Übel hat mich mein Männe am Wochenende zwei Mal geschlagen. S..sack, aber es sei ihm gegönnt. Die ruhmreichen Tage sind gezählt".
Erfreulicherweise fanden sechs unserer neuesten Mitglieder(innen) den Weg nach Goldbach und trugen sich in die Ergebnisliste ein. Hoffentlich tragen unsere Vorstellungsrunden auf dieser Startseite dazu bei, dass diese schneller den Zugang zum Team finden. Schön finde ich auch, dass immer irgeneiner die Digicam mit sich führt und Schnappschüsse liefert. Gestern lag diese Verantwortung in der ruhigen Hand von Michael Schwarz, der stellenweise fürchtete, dass bei längerem Kamerabetrieb dieselbe im Regenwasser absaufen könnte. Nichts desto trotz sind das ein paar nette Eindrücke, die bereits im Bilderalbum abgelegt sind. Und zum Glück funktionierte Michaels Vorhaben diesmal, gleich beim ersten Lauf unter 45 Minuten zu laufen. Er erreichte das Ziel nach für ihn sagenhaften 42:56min! "Natürlich werde ich dem Webmaster in Kürze noch ein paar Fragen zum effizienten Training stellen", das war seine Retourkutsche auf meine kürzlich ehrlich gemeinten, aber öffentlich geäußerten Ratschläge. Selbstverständlich gab es noch weitere gute Leistungen, insbesondere von denjenigen, die diese schwere Piste gerne nutzen, um sich richtig auszupowern. Bezeichnenderweise waren es ausnahmslos unsere starken Damen, die ihre Altersklassen schön aufmischten und drei Siege sowie einen dritten Platz heimbrachten. Neben Claudi (1.W40) waren das Raileen (1.W35), Doris (1.W45) und Judith (3.W20), die ebenfalls den RüsselCross noch in den Knochen spürte. Hier unsere interne Ergebnisliste mit dem Link zum Veranstalter.

11.11.2007 Virtuelle Crosslaufstrecke online abrufbar - Fotograf kommt auch
Bei unserem internen Herbst-Crosslauf am kommenden Samstag wird Eckhard mit seiner digitaler Spiegelreflexkamera wieder einige Bilderserien schießen. Gerade die in den vergangenen Monaten neu zu uns gestoßenen Mitglieder(innen) sollten diese Möglichkeit nutzen, die unser Teamkollege gerne anbietet. Bessere Wetterbedingungen sind rechtzeitig bestellt worden. Zur mentalen Vorbereitung kann jeder die Strecke schon mal virtuell durchleben und auch den Treffpunkt leichter finden.
10.11.2007 Permanenter Eventkalender verlangt nach neuen Daten für 2008
Die Überarbeitung unseres permanenten Eventkalenders steht mal wieder an. Die mir bisher zugemailten Informationen für das neue Jahr sind bereits eingearbeitet und bis einschließlich Februar 2008 weitgehend aktualisiert. Die Events der folgenden Monate habe ich vorab schon mal in Fettschrift kenntlich gemacht und bitte nun um weitere Unterstützung. Schickt dem Webmaster doch zügig alle noch nicht eingebundenen Veranstaltungstermine, an denen ihr teilnehmen wollt, nach Möglichkeit mit dem Link zum Veranstalter. Es liegen sicherlich noch irgendwo Meisterschaftstermine herum, die den Weg in die Öffentlichkeit suchen. Prüft bitte bei dieser Gelegenheit auch mal nach, ob alles so passt, was bisher online steht. Man bedankt sich auch sehr herzlich!

09.11.2007 Übers Schwimmen zur TSG - Sonja Schweizer ist jetzt auch dabei
Eigentlich suchte sie in der Gegend schon längere Zeit einen passenden Schwimmverein. Schon als Jugendliche kam sie im Wasser sehr gut zurecht und nahm sogar an kleineren Schwimmwettkämpfen teil. Als Sonja Schweizer dann vor etwa drei Jahren mit dem Laufen begann, ging es ihr nicht um tolle Zeiten, sie fand aber genügend Spaß bei diesem Sport. Wir blätterten in den alten Ergebnislisten nach und spürten sie mehrmals beim Alzenauer Solarlauf und beim SEFRA-Lauf in Aschaffenburg auf. Einen Marathon nahm sie noch nicht in Angriff, aber einige Läufe über die halbe Distanz schon. Ist sie auf dem Fahrrad etwas schneller als sonst unterwegs, hängt das mit ihrem Hund zusammen, von dem sie sich gerne mal den Hahnenkamm hochziehen lässt. Somit hätten wir doch die drei Grundsportarten unseres Ausdauersports alle zusammen, oder? Als Sonja dann bei einer Freundin Claudia kennenlernte, meinte sie mehr im Scherz zu sich selbst: "so ein bisschen bin ich doch auch triathletisch unterwegs". Jedenfalls war sie ziemlich begeistert, als sie von unserer Schwimmgruppe erfuhr, der sie sich nun anschließen konnte. "Es ist toll, mit Gleichgesinnten wieder auf einer abgetrennten Bahn schwimmen zu können", ohne einigen frisch toupierten Damen die Frisur zu zerstören.... Sonja lebt in Wasserlos mit ihrem Mann, mit dem sie auf unserem ersten Foto gemeinsam trainiert.

08.11.2007 Uwe Banaszak - vom aktiven Feuerwehrdienst zum Ausdauersport
Bei ihm war es das Interesse am Einsteigerkurs für Kraulschwimmer, den Claudia Hille im September unseren Vereinsmitgliedern auf dieser Website anbot. Weil nur Mitglieder teilnehmen durften, trat Uwe Banaszak kurzerhand unserer Abteilung bei: "die mir durch die verschiedensten Läufe, an denen ich bereits teilnahm, bestens bekannt ist". Zum Ausdauersport ist er über sein Hobby gekommen, dem aktiven Feuerwehrdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr in Kahl. Mit dem richtigen Training und der passenden Unterstützung - meinte er - sei an seiner körperlichen Verfassung noch einiges zu verbessern. Der Dienst am Nächsten verlangt jedenfalls eine ordentliche körperliche Fitness. Zwangsläufig muss sich ein Feuerwehrmann im Element Wasser wohlfühlen, denn dieses Grundelement dient ja nicht alleine dazu, einen Brandherd zu löschen, sondern in erster Linie dem Schwimmen. Wen wunderts also, dass Uwe im September in Alzenau seinen ersten Triathlon absolvierte und dort nach 1:32:00h finishte. Obwohl er erst seit gut achtzehn Monaten auf dem Ausdauertrip ist, wagte er sich schon auf Laufdistanzen bis zu 25 Kilometer. Seine derzeit besten Ergebnisse haben wir schon mal in seinem Sportlerportrait zusammengetragen, die nach eigenem Bekunden nicht lange Bestand haben werden.

08.11.2007 Stefan Schlett - vom Südatlantischen Ozean in den nördlichen Indischen Ozean
Unser Weltenbummler Stefan Schlett meldete Mitte Oktober auf elektronischem Wege seine Rückkehr in die heimatlichen Gefilde, nachdem er fast drei Monate im südlichen Atlantik unterwegs war. Gesichtet hat ihn aber kaum jemand. Maximal vier Tage blieben ihm auf seiner Durchreise, wo er Tag und Nacht mit Extrem-Organisieren beschäftigt war. Dann zog es ihn für sechs Tage nach Paris und von dort flog er zu seiner 15. Mission in den Indischen Ozean, wo er beim alljährlichen Grand Raid - dem größten Ultraberglauf der Welt - auf der Insel La Reunion als Berichterstatter vor Ort weilte. Anfang November reiste er weiter nach Mauritius, wo er vermutlich bei einem ausgewanderten Aschaffenburger Asyl fand. Und am Samstag in einer Woche wird er mit dem Frachter MV Mauritius Pride die Agalega Inseln im nördlichen Indischen Ozean besuchen. Diese winzigen Inseln gehören politisch zu Mauritius und werden nur einmal im Jahr per Schiff versorgt. Die ökonomische Lebensgrundlage dort bildet Kopra, das ist getrocknetes Kokosnussfleisch. "Für den Besuch der Inseln ist eine Genehmigung erforderlich, die ich nach einem Jahr Vorbereitung endlich ergattern konnte". Ab 29. November ist er dann in Kleinostheim wieder auf der Durchreise. Das passt uns sehr gut, lieber Stefan, denn am nächsten Tag kannst Du direkt zu unserer Jahresabschlussfeier kommen und zeitnah informieren. Wir freuen uns schon.

07.11.2007 Einladung zum Herbst-Crosslauf im Steinbachtal über 5000m
Abteilungsleiter Manni Scherer lädt - inbesondere unsere vielen neuen Mitglieder - zum anspruchsvollen Herbstcrosslauf der Ausdauersport-Abteilung ein. Am Samstag, 17.11. um 15.00 Uhr wird Alois Mühlthaler diesen inoffiziellen Lauf über 5000 vermessene Meter starten, der zumindest für die Teilnehmer am Ausdauerzehnkampf wichtig sein könnte. Er bietet die letzte Möglichkeit, Punkte zu sammeln, falls eine Teilnahme beim Frühjahrscross an gleicher Stelle nicht möglich war. Start und Ziel befinden sich immer noch am Sportplatz Vorwärts, etwa 200m in Richtung Steinbachtal. Die Zeiten und Platzierungen werden exakt erfasst. Startgebühren werden nicht erhoben. Alle Teilnehmer(innen) starten auf eigene Verantwortung und eine Haftung wird nicht übernommen. Jeder, der Lust hat und seine körperliche Verfassung mal testen will, darf mitlaufen. Außerdem wird allen eine schöne Möglichkeit geboten, außerhalb des sonstigen Eventtrubels seine Teamkolleg(inn)en mal näher kennenzulernen. Fehlende Fotos für die einzelnen Sportlerportraits können bei dieser Gelegenheit ebenfalls geschossen werden. Für Getränke (auch Weizenbier) wird gesorgt. Becher oder Gläser sollten aber mitgebracht werden.

06.11.2007 Nachfrage zur TSG-Mitgliedschaft ist ungebrochen - Yann-Moritz Gentil kommt
Was macht die Mitgliedschaft in der Abteilung Ausdauersport eigentlich so interessant? Diese Frage ist natürlich rein rhetorischer Natur. Es sind die Menschen, von und mit denen unsere Abteilung lebt. Sie sind alle ähnlich motiviert, verfolgen im Großen und Ganzen die gleichen Ziele und betreiben durch ihr Auftreten sowie ihre vielen, beispielhaften Leistungen die beste Öffentlichkeitsarbeit, die man sich vorstellen kann. So sieht es auch unser neuestes Mitglied Yann-Moritz Gentil: "Euer Verein, mit allem was er bietet, scheint genau richtig für meine Absichten zu sein. Schon nach kurzer Zeit kann ich sagen, dass ich froh bin, bei der TSG gelandet zu sein". Der jetzt 22-jährige Sportler wurde von seinem Bruder Daniel vor einigen Jahren zum "Cross on Edelweiß" nach Goldbach mitgenommen und schaffte auf dem schwierigen Geläuf in 43:05min damals schon eine ansprechende Leistung. Anfangs quälte er sich jeden Sonntag aus dem Bett. Der Crosslauf diente eigentlich nur der Abwechslung zum Fußball. "Bereits in der zweiten Saison konnte ich Daniel Kontra bieten und fand immer mehr Gefallen am Laufsport". Oftmals spielte er direkt im Anschluss sogar noch Fußball. In diesem Jahr wagte sich Yamo, wie er von seinen Freunden kurz und schmerzlos genannt wird, erstmals auf die Halbmarathonstrecke und setzte in Hausen seine erste Marke bei 1:33:41h. Diesem respektablen Einstieg sollte beim Aschaffenburger Halbmarathon gleich eine Verbesserung von 37 Sekunden folgen. Über die 10km Distanz nutzte er eine Woche später den von uns selbst veranstalteten Süwag Energielauf, um sich nach 41:10min erstmals in unsere interne Bestenliste eintragen zu können. Ende Oktober traute er sich dann tatsächlich gleich auf die Frankfurter Marathonstrecke: "die ich auch halbwegs gut über die Bühne brachte". Nach einer Durchgangszeit zur Hälfte von 1:45h schwächelte er auf dem Rest der insgesamt 42,2km und landete nach 4:01:15h im Ziel. Seine Marathonpremiere kann man - gemessen an seinem Alter - dennoch als gelungen bezeichnen. Doch seinen Ehrgeiz spürt man aus den formulierten Zielen: "Seit diesem Jahr lege ich mein Augenmerk verstärkt aufs Laufen, will mich weiter entwickeln und an meinen Zeitmarken sägen. Deshalb habe ich bei euch angeheuert". In der Teilnehmerliste für den Düsseldorfer Marathon Anfang Mai ist er schon zu finden.

05.11.2007 Jügesheim machte den Anfang - die Winterlaufserien haben begonnen
Trotz des trüben Herbstwetters feierte die Langlaufabteilung der TGM SV Jügesheim einen tollen Auftakt ihrer inzwischen schon 28. Winterlaufserie. Mit 461 Läufern im Ziel registrierten sie zudem eine der besten Teilnehmerzahlen der letzten Jahre. Die Jügesheimer machen in der Regel den Anfang einiger Laufserien im näheren Umkreis und belegen dafür jeweils den ersten Samstag im Monat. Elf Mitglieder aus unserem Team nutzten am ersten Wochenende nach der Zeitumstellung die gebotene Möglichkeit - auf flachem und exakt vermessenem Terrain - die ruhigere vierte Jahreszeit der Ausdauersportler einzuläuten oder doch noch mal zügig durchzuziehen. Supermario fährt nicht einfach nach Hessen rüber, um zu trödeln. Nein, er spürte nach dem Marathon der Vorwoche noch genügend Leben in sich und ließ sich weder von der hohen Luftfeuchtigkeit noch dem später einsetzenden Regen irritieren. Er riss mit seiner Zeit von 36:30min zwar keine Zäune ein, doch es reichte für den Topplatz unserer internen Ergebnisliste. Mit Wetter und Temperatur ging Bernie vollkommen konform, er beschäftigte sich mit anderen Themen: "Ich bin zum ersten und letzten Mal mit Stützstrümpfen gelaufen und konnte keine erkennbaren Vorteile feststellen. In Zukunft wieder Freiheit für die Waden". Zwischen den Kilometern vier und fünf schloss Teamkollege Tobi auf ihn auf, lobte bei Kilometer fünf und 18:30min das Tempo und stellte sich ab diesem Zeitpunkt, ohne erkennbaren Grund, als Schrittmacher in seine Dienste. "Das war einfach klasse, denn wir überholten eine ganze Menge Leute. Vermutlich hätte ich mir sonst bestimmt mehr Pausen gegönnt. Es kann sein, dass er bei der Jahresabschlussfeier einen Ramazotti mit mir trinken muss". Nach 37:47min überquerte ein zufriedener Bernie - mit Tobi im Schlepptau - die Ziellinie. Die Aufklärung lieferte Tobias dann selbst. Er reiste nämlich mit dem Rad an, um einen befreundeten Läufer zur Bestzeit zu ziehen. Als diese Mission nach kurzer Zeit für gescheitert erklärt werden musste, wechselte er zu Bernie über, der sich in seinem Dunstkreis bewegte. "Fast schon peinlich ist es, dass ich als 37. noch Zweiter in der AK30 wurde. Sind die alle schon im Winterschlaf? Bernd läuft zeitgleich ein und belegt lediglich Platz zehn in der AK40", sprach der irritierte Finisher der Tour de Tirol, stieg wieder aufs Rad und zog von dannen. Er brachte an diesem verregneten Tag wenigstens noch 93 Radkilometer zusammen. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Neben diesem harmonierenden Duett tauchte zwischenzeitlich Volker auf, von dem aber niemand weiß, warum er nicht auf den Zug der beiden aufgesprungen ist. Seine zehn Sekunden Abstand lassen eine eher freundliche Distanz zu seinen Mannschaftskollegen erkennen. Der Daxberger macht erst dann wieder ernst, wenns gilt. Dann war da noch dieses ewige Talent, das neue Bestzeiten erst kurz vor einem Lauf beschließt. Nach unbestätigten Berichten versuchte Michael sein Tempo so auszurichten, dass er wenigstens mal an der 40er Marke schnuppern kann. Bei der Zwischenzeit zur Hälfte lag er mit genau zwanzig Minuten voll im Plan, legte sein Ziel trotzdem schon zu den Akten und trudelte nach 41:14min aus. Ich kenne da einen Webmaster, der weiß wie das richtig funktioniert. Fünfzehn Sekunden vor Michael lief aber noch Etienne ein, Haushaltsvorstand der sportlichen Unternehmung Bourguignon. Die vorgestern erst vorgestellten fünf neuen Mitglieder zeigen sich äußerst präsent. Bis auf das Nesthäkchen Mathilde liefen sie allesamt im Rodgau. Caroline gewinnt ihre Altersklasse W14 und die ältere Charlotte wird Zweite der W15. Mutter Raileen schaffte Platz drei in der W35 mit einer beachtlichen Zeit (41:43min), die ihrer bisher besten sehr nahe kommt. Und Katja muss sich hinter den Leistungen ihres Mario überhaupt nicht verstecken. Sie lief wie er auf den siebten Paltz ihrer Altersklasse. Doch eine Bestzeit haben wir noch und damit konnten wir auch rechnen. Nachdem Andreas heuer äußerst gezielt trainierte und seine sämtlichen Zeiten topte, war der Zehner ebenfalls an der Reihe. Den Marathon der letzten Woche verdaute er anscheinend gut. Jetzt stehen 46:06min zu Buche, das ist mehr als zwei Minuten schneller als bisher. Und damit, lieber Andreas, beginnt das Ganze von vorne. Hier nochmal der Link zur Ergebnisliste.

03.11.2007 Interessante, sportliche und nette Familie schließt sich unserer Abteilung an
Immer dann, wenn die Funktionäre bei der Siegerehrung ins Stocken geraten, wissen die Bourguignons: jetzt ist wieder jemand von uns an der Reihe. Den für uns schwierig klingenden französischen Namen verdanken sie ihrem belgischen Vater Etienne, der aus Momignies stammt, einem kleinen Städtchen in der Wallonie, an der französischen Grenze. Mutter Raileen ist mütterlicherseits Australierin, lernte ihren Mann zwar in Deutschland kennen, verbrachte ihre Kind- und Jugendzeit aber in beiden Ländern. Berufliche Gründe führten dazu, dass sie zuerst drei Jahre in Melbourne und fünf in München verbrachten, um dann wieder drei Jahre in Sydney zu leben. Seit einem Jahr wohnen sie wieder in Deutschland, genau in Alzenau. Etiennes berufliche Tätigkeit beschreibt Raileen bescheiden als Kaufmann bei Siemens. Wir haben drei tolle Töchter, erzählt sie voller stolz - und alle drei haben sich mehr oder weniger dem Laufsport verschrieben. Die siebenjährige Mathilde besorgte sich bei unserem Süwag Energie Lauf gleich mal den zweiten Platz beim Bambinilauf und Schwester Caroline (14) traute sich schon die lange 10km Strecke zu und lief ebenfalls auf Platz zwei in der weiblichen B-Jugend vor. Charlotte, die älteste dieses sportlichen Trios, kann ebenfalls schöne Erfolge aufweisen. Ein Blick in die bereits angelegten Sportlerportraits bringt noch mehr Aufklärung. Schon wegen der Schulausbildung ihrer Kinder, die sowohl in Australien als auch in Deutschland unterrichtet wurden - und der Nähe zu den Großfamilien - ließen sich die Borguignons hier endgültig nieder.
Ihren ersten Volkslauf machte Raileen an ihrem 25. Geburtstag und will seither mit dem Laufen nicht mehr aufhören. Der liebgewonnene Sport hilft ihr den täglichen Stress abzubauen, sie ist ausgeglichener denn je. Den Dampf lässt unsere eher temperamentvolle neue Teamkollegin jetzt unterwegs ab und ihre Töchter profitieren davon: "Wie kann man sich denn nach einem Lauf noch schlecht fühlen. Ob jemand danach noch wütend sein kann? Ich jedenfalls schaffe es nicht". Das Bedürfnis nach Bewegung, nach Gesundheitsgewinn und Selbstbestätigung wuchs in ihrer Familie und sie stellten bald fest, dass alle Läufer in etwa das Gleiche erleben und fühlen. "Dann steigt man eines abends einfach in eine Laufgruppe ein und wird sofort herzlich aufgenommen. Laufen verbindet gleich gesinnte Menschen auf Anhieb und es ist immer interessant zu hören, was andere machen. Zeiten und Erlebnisse werden ausgetauscht und Ratschläge erteilt". An einem australischen Vatertag vor elf Jahren - sie lebten damals in Melbourne - beschloss Etienne, mal eine Runde von vier Kilometern zu drehen. Dies war der Auslöser und seitdem bestritten sie gemeinsam etliche Läufe von 5000m bis zur Marathondistanz. Charlotte und Caroline nahmen sie zu den Laufevents natürlich mit, bis die jungen Damen zwangsläfig ebenfalls Spaß fanden, sich an den Läufen zu beteiligen. Jedes Familienmitglied legte eigene Mappen an, um die Urkunden abzuheften und ab und zu reinzuschauen. "Als Tildchen geboren wurde, kaufte ich einen Babyjogger. Somit war sie gut aufgehoben während ich lief", erzählt Raileen. Als Mathilde dann dem Babyjogger entwuchs, entwickelte diese ihr großes Talent und läuft seither gerne Bambinirennen. Sie soll einen ganz besonderen Stil im Endspurt besitzen, bei dem sie absolut alles gibt. Nicht nur ihre Schwestern sind sehr gespannt, was sie in fünf Jahren so drauf hat. Außerdem liebt sie das Turnen und ist eine sehr talentierte Malerin. Die weiblichen Bourguignons entwickelten bei der Ausübung ihres Laufsports ein ausgeklügeltes Zeitmanagement. Sie fanden eine passende Laufstrecke von sechs Kilometern, auf der Mutter Raileen zuerst Charlotte mitnimmt und anschließend Caroline. Und das, weil Mathilde zu Hause nicht alleine sein will. Manchmal werden daraus auch zehn Kilometer. "Caro hat gerade den Löwenburglauf in Königswinter gelaufen, bei dem fünfzehn sehr bergige Kilometer zu bewältigen waren. Ich war wirklich überrascht, dass ein 14-jähriges Mädchen solche Willenskraft zeigt", berichtet die stolze Mutter. Ihr beiden Ältesten spielen seit einem halben Jahr sogar Damenfußball und auch das gefällt ihnen sehr gut.
Nach den Sommerferien definierte Raileen ihre Ziele neu. Sie war sich darüber im Klaren, dass sie mehr kann und mehr will. "Mein Ziel ist es wohl, mal knapp unter 40 Minuten auf zehn Kilometer zu laufen". Als sie beim Erlenbacher Waldlauf über genau dieses Distanz das Frauenfeld klar dominierte und sogar den anspruchsvollen Halbmarathon in Michelbach gewann, war uns schon mal klar, dass ihre Ziele nicht zu hoch gesteckt sind. Beim HM in Aschaffenburg Anfang Oktober schaffte sie in 1:32:01h eine Klassezeit und damit eine ausgezeichnete Grundlage für mehr. Jetzt ging es darum eine Gruppe finden, die ihr hilft schneller zu werden. "Im Internet fand ich dann Eure Site - kam, sah und es passte. Nun freue ich mich auf bessere Zeiten und gemeinsame Läufe".

01.11.2007 Auch Claudia Hille beginnt nun mit ihren Gymnastikstunden
Nach dem Arnd Schäffer bereits am 17.10. in sein Programm mit der Wintergymnastik für Erwachsene eingestiegen ist, beginnt nun am kommenden Donnerstag, 08.11. um 18.30 Uhr Claudi Hille für jeweils eineinhalb Stunden mit ihrer Gymnastik und den Stabilisationsübungen. Ihr Aufruf richtet sich an alle Schüler(innen), Jugendlichen und natürlich auch an die Erwachsenen. Veranstaltungsort ist der kleine Saal in der Maingauhalle. Claudi macht Zirkel- und Stabilisationstraining, mal an einzelnen Stationen, mal mit Therraband, mal nur mit dem eigenen Körper. Alle Übungen werden von Musik unterstützt. Danach folgt immer ein 20-minütiges, intensives Dehnen. Aufwärmen wird sie euch mit Aerobicelementen und Musik. Wer will, kann auch zehn Minuten laufen gehen. Sie freut sich auf regen Zuspruch. Dann lasst sie mal nicht hängen.

01.11.2007 Ablage der Startseite Oktober 2007
Wegen der permanent wachsenden Ladezeit wechseln wir mit Ablauf eines jeden Monats unsere Startseite, aus Rücksicht gegenüber den Besuchern, die sich noch analog bzw. per ISDN einwählen. Die Informationen aus den vergangenen Monaten sind aber weiterhin über unser Startseitenarchiv zu erreichen.