TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

Startseite

Startseite - Mai 2007

30.05.2007 Was war am Wochenende sonst noch los?
Besonders einladend war das Wochenende ja nicht gerade. Die Wetterkapriolen vermiesten dem ein oder anderen die Lust und die Pfingstfeiertage sind mit Ausdauerevents sowieso nicht gerade gesegnet. Unsere Triathleten, die sich für die Langdistanz (Ironman) im Juni bzw. Juni entschieden haben, mussten wohl oder übel trotzdem raus und sogar recht lange Einheiten durchziehen. Damit jeder mal einen Eindruck davon bekommt, worauf er sich einlässt, wenn er irgenwann mal zu den Eisenmännern gehören will, baten wir einen dieser Freaks, sieben Tage lang ein Trainingstagebuch zu führen. In Kürze stellen wir den Inhalt hier online. Es gab dennoch drei Wettkämpfe mit TSG Beteilgung. Vom Triathlon in Kelheim berichteten wir gestern bereits. Beim Durchsehen der Ergebnislisten vom vorgestrigen Altstadtlauf in Lohr fanden wir Michael Babilon in der Tabelle über 5000m. Er startete im Jedermannslauf und war vom nassen Kopfsteinpflaster und den vielen 90° Kurven nicht gerade begeistert. Er meinte: "Lohr hat eine gute Veranstaltung, aber die Bedingungen waren nicht unbedingt Garanten für neue Bestzeiten". Dass er mit 21:08min trotzdem eine persönliche Bestzeit lieferte, zeigt uns, dass bei ihm noch was geht. "Es war nicht das, was ich mir vorgenommen hatte, aber die Zeit motiviert für die Zukunft". Im übersichtlichen Feld wird er siebter und belegt Platz zwei in der M35. Hier die Ergebnisliste.
An seinen Bestzeiten feilt immer noch Jogi Reising, diesmal erfolgreich über 10km. Der Angriff zu diesem Zeitpunkt war vollkommen richtig, denn wir wissen doch alle, dass zwei Wochen nach einem Klassemarathon die Form am besten passt. Das stabile Hoch von Würzburg (2:59:54h) trägt ihn noch eine Weile und deshalb darf man sowas nicht leichtsinnig aus der Hand geben. Also reiste der Wahl-Baden-Würrtemberger mal kurz ins benachbarte Ausland zum Südpfalzlauf nach Rülzheim und berichtet: "Endlich mal wieder etwas kühler, bei 11°C und Regen läuft sichs einfach besser, als bei Temperaturen von knapp 30°". Der Kurs verlief bretteben und quer durch den Wald und im Ziel sah man nur verdreckte Läufer. Jogi kommt nach 37:04min durch, schafft tatsächlich eine neue Bestmarke, war jedoch nicht besonders beeindruckt von seiner Leistung: "Schade, dass die nächste Minutengrenze nicht gefallen ist, bin vielleicht auch etwas zu schnell losgedüst" analysiert er kritisch und kündigt gleich die Attacke auf die HM-Distanz am Wochenende in Kahl an. Hier die Ergebnisliste mit seinen Daten.

29.05.2007 Die Hilles schwärmen vom Schneider Weisse
Dieser interessante und immer ausgebuchte Langduathlon in Kelheim trägt den Namen seines berühmten Sponsors. Ob unser Ausdauerehepaar mehr vom Weissbier oder vom strapaziösen Duathlon schwärmte, ist nicht die Frage - uns interessiert nur, wie sie durchgekommen sind. Claudi buchte dort ihren letzten großen Test für Frankfurt, wo sie sich unbedingt die Hawaiiquali besorgen will. Arnd hat sich den Startplatz vorsichtshalber bereits in Wisconsin (Madison - USA) besorgt und bereitet sich jetzt schon für diese Weltmeisterschaft vor, den Traum aller Ironmänner/-frauen. Beim Halbmarathon in Chemnitz, für den Claudi sogar den Muttertag saußen ließ, staunten wir nicht schlecht, als sie sich in 1:25:40h toll präsentierte und ihre ansteigende Verfassung (direkt nach dem Hypolauf) demonstrierte. Lediglich zwei Juniorinnen (eine aus Kenia) durften sie passieren und im Gesamtfeld aller Männer und Frauen holte sie sich einen eindrucksvollen 16. Platz. Wir wollen unserer spritzigen Dame ja nicht zu Nahe treten, aber sie startet schon geraume Zeit in der Altersklasse W40! Ehemann Arnd vertrieb sich währenddessen die Zeit beim Gerolsteiner Tourfestival und bezwang in 5:26:28h den 156km Mastersmarathon. Beide wussten am Wochenende um ihre Form und mit Selbstvertrauen sind sie genügend ausgerüstet. Sorgen machten kurzzeitig die gemessenen Temperaturen von 33°C, im Schatten. Doch dahin verlegte der Veranstalter weder die Lauf- noch die Radstrecken. Die ersten 10km dieses Magic Man verliefen auf einer Wendepunktstrecke entlang der Donau, fast bis zur Einmündung der Altmühl. Für die Verpflegung der Duathlet(inn)en war ausreichend gesorgt. Weil dies aber der Test für Frankfurt war, führte Claudi einen Trinkgurt mit, so dass sie immer was Kühles dabei hatte. "Auf dem flachen Geläuf orientierte ich mich am Pulsmesser und ging es sehr verhalten an". Das will bei Claudi was heißen. Wenn man aber weiß, dass das Führungsbike direkt vor ihr fuhr, relativiert sich ihre Aussage ein bisschen. Dann, nach 41:27min - schneller Gang durch die Wechselzone, drauf aufs Rennrad, und ab auf insgesamt fünf Runden bergige 83,5km. Und jedesmal mussten 271 Höhenmeter bewältigt werden. Fünf Kilometer lange Steigungen, die in der Spitze sogar Zehnprozenter hatten. Auf dem sechs Kilometer langen Gefälle gabs keine Kurven, man musste ordentlich Druck machen. Im folgenden flachen Bereich kämpfte sie mit Gegenwind ("den hasse ich"!) und als sie aus der Wechselzone raus war, hörte sie den Sprecher: "Hier kommt Dagmar Matthes, die Top-Favoritin des heutigen Tages". Diese Dame kann immerhin eine 9:34h im Ironman nachweisen und kann auf die Pedale ordentlichen Druck ausüben. Gut, die 9:49h von Claudi sind jetzt dreizehn Jahre alt, doch sie stehen immer noch! Immerhin überlebte sie die erste Radrunde, dann kam zuerst die spätere Siegerin und wenig später auch Arnd, der mit Dagmar zusammen lief. Claudis Rechnung, dass ihr die beiden pro Runde etwa zwei Minuten abnehmen werden, stellte sich als richtig heraus. "Bin weiter meinen Stiefel gefahren, machte ordentlich Druck und hatte viel Spaß". Sie stieg vom Rad, versuchte dann die ersten 10km recht flott zu laufen, was in 42:30min auch gelang, Als am Wendepunkt erkennbar war, das der Vorsprung zur Konkurrentin zu groß ist, wurde sie ruhiger. Da war aber noch das familieninterne Duell. Arnd hatte in der ersten Runde der abschließenden 20km noch einen sauberen Vorsprung und Claudi hoffte, dass da noch was geht. Beide spekulierten natürlich vorher und vermuteten wegen der Hitze, dass es gegen Ende des Wettkampfes ziemlich eng wird. Nach der zweiten Runde sah Arnd das Unheil auf sich zukommen, das sind halt die Vor- oder auch Nachteile einer Wendpunktstrecke: "Mist, das wird verdammt eng", dachte er leicht gestresst und versuchte nochmal Gas zu geben. Etwa 300m vor dem Ziel kam dann die Wahrheit auf den Tisch und in friedlicher Eintracht marschierten sie nach 4:49:12h hochzufrieden durchs Ziel. Ein weiterer Titel findet Platz im Hörsteiner Einfamilienhaus. Bayerische Vizemeisterin im Langduathlon und natürlich 1. Platz in der AK. Hier die Ergebnisliste mit allen Zwischenzeiten.

23.05.2007 Duathlon - Weltmeisterschaften mit TSG Beteiligung im ungarischen Györ
Beim gemeinsamen Grillabend am Donnerstag bereiteten sich Tobias Hegmann und Thomas Kraus schon mal mental auf das vor, was bei ihrer ersten WM auf sie zukommen könnte. Freitagmorgen Anreise nach Ungarn, mittags Begrüßung durch den DTU-Chef Norbert Braun, Wettkampfbesprechung, Sportlerparade der 33 Nationen - mit Olympiafeeling - durch das wunderschöne Györ. Samstagmorgen Laufstreckenbesichtigung mit dem Team Germany, Bummel über einen Flohmarkt, anschließend viel Ruhe und die Energiespeicher füllen. Die Nacht war schnell vorbei und um 8.30Uhr schickte der Starter bei frühlingshaften Temperaturen die Rekordzahl von 852 Agegroupern auf die offiziellen Streckenlängen 10km / 40km / 5km. Der Knall schreckte das Feld so auf, dass unsere Jungs glaubten, es ginge hier um Leben und Tod. Tobias ließ sich von der Masse mitreißen und wunderte sich über 3:10min Durchgangszeit für den ersten Kilometer noch nicht, aber um so mehr, als er bei einer der vielen Wenden - nach gut zwei Kilometern - nur auf Platz 75 in diesem riesigen Feld lag. Mit seiner Vermutung, dass sich hier etliche zuviel zumuten, lag er bald richtig. Die erste Laufrunde war für ihn bereits nach 14:57min um, der angezeigte 47. Rang sah schon etwas besser aus und es ging stetig weiter nach vorne. Eine Autobahnauffahrt bedeutete die einzige Steigung pro Runde, aber drei Wenden von jeweils 180° waren nicht ohne, wegen der Nässe vor den Verpflegungsstellen. In Runde zwei steigerte sich Tobi um vier Sekunden, stürmte auf Platz 27 nach 29:09min in die Wechselzone und kommentierte im Nachhinein: "Geile neue 10km Bestzeit, oder"? Für die neun Kilometer, die sein Garmin am Handgelenk anzeigte, war die Zeit aber auch nicht ohne. Auch mit der zwischenzeitlichen Platzierung (34) war er zufrieden.
Thomas kam mit dem recht ebenen und damit schnellen Laufkurs gut klar und äußerte sich ähnlich wie Tobi: "Das Rennen ging los wie der Teufel und ich wurde regelrecht mitgerissen". Dieser erste Lauf wäre auf alle Fälle seine persönliche Bestzeit über 10km geworden, seine erkämpften 32:11min sagen einiges aus. Die Eindrücke in der Wechselzone bleiben ihnen lange in Erinnerung. Auf einer unvorstellbaren Länge von 500 Metern stand Rad an Rad. In der überfüllten Zone verloren sie leider einige Plätze, doch dann lief es bei beiden super, denn sie fanden schnell den richtigen Rhythmus. Der Radkurs bestand aus drei Runden, ebenfalls flach, aber durch viele Kurven technisch anspruchsvoll. In einer Runde mussten fünf 180° Wendungen gemeistert werden, was immer wieder schnelle Antritte erforderte. Für Tobi, dem längere Anstiege besser liegen als diese flachen und eckigen Kurse, lief das Rennen perfekt. Auch hier war die letzte Runde für ihn die schnellere. Trotz Windschattenverbots gab es heftige Rudelbildungen, er konnte sich aus allem heraus halten und sah zu, wie der Wettkampfrichter auf dem Motorrad mit gelben Karten um sich warf. In diesem Riesenfeld waren lediglich achtzehn Radler schneller als er, eine Klasseleistung. Der Wechsel auf die abschließende Laufrunde klappte gut, auch wenn bei der Laufschuhsuche etwas Zeit liegen blieb. Als 25. im gesamten Feld und mittlerweile sechster der AK 30-34 stürmte Tobi auf die letzten fünf Kilometer. "Ich fühlte mich super. Die Gruppe, die direkt hinter mir aus der Wechselzone kam, hängte ich schnell ab und kämpfte mich langsam nach vorne". Exakt 16:00min benötigte er für die ungefähr 4,7km, sammelte weitere sieben Plätze ein und erwischte leider nur noch einen aus seiner AK. Am Ende sah er schwarz auf weiß, das er mit seinem tollen fünften Platz gerade mal 16sec hinter Platz vier lag und ihm 56sec aufs Podest fehlten. "Aber ich bin hochzufrieden, war praktisch ständig am Limit, hatte keinen Einbruch und konnte am Ende sogar noch Druck machen".
Aus Thomas' Sicht lief das Rennen fast perfekt, auch auf dem Rad lief es diesmal besser, obwohl ihm ein kleines Missgeschick am Ende der zweiten Laufstrecke passierte. Er erwischte mit den später gestarteten Agegroupern eine falsche Abzweigung, was ihn eine Minute kostete. "Mit meiner Leistung und der Gesamtzeit bin ich super zufrieden, ich ging schön an die Grenzen, ohne dabei zu platzen". Seine 1:50:59h bringen ihn bei seiner ersten Weltmeisterschaft auf Platz 31 der AK 30-34. Soweit ist der frühere Bundesligaringer in seiner damaligen Sportart nicht gekommen. Wer hätte das gedacht? Die zwei Freunde hatten ein sehr schönes Wochenende mit einem toll organisierten Wettkampf und sprachen begeistert von einem Hammerfeeling, das sie beim Überqueren der Ziellinie erlebten. Sie hatten in Thomas' Frau Christine eine großartige Unterstützung. Sie versorgte zudem unser Bilderalbum mit einigen Erinnerungsfotos. Hier die Ergebnisliste mit den Zwischenzeiten und dem Link zur ungarischen Website.

23.05.2007 Einladung zum Eichbildlauf mit Bergwertung am 9. Juni
Den zweiten Samstag im Juni haben wir wie immer für den Eichbildlauf in Feldkahl reserviert. Organisator dieses Berglaufes ist unser Laufpate Udo Bauer, der heute schon seine Teamkolleg(inn)en und alle Besucher dieser Website zu seinem recht anspruchsvollen Event einlädt. Ein selektiver, teils crossiger Kurs ist drei Mal zu bewältigen und hat eine Gesamtstrecke von insgesamt 10,5km. Diese ungewöhnliche Distanz kommt durch die Einzelrunde von dreieinhalb Kilometern Länge zustande, die über asphaltierte Straßen und befestigte Wald- und Wiesenwege führt. Und in jeder dieser Runden sind ziemlich genau 100 Höhenmeter zu überwinden. Damit gleich von Beginn an ordentlich Gas gegeben wird, hat unsere Laufpate nach etwa eineinhalb Kilometern, auf dem höchsten Punkt des Parcours, eine Sonderwertung ausgelobt. Für die ersten Fünf dieser sogenannten Bergwertung, wartet der Veranstalter mit schönen Sonderpreisen auf. Auch die Schüler und Jugendlichen kommen wieder auf ihre Kosten und drehen eine verkürzte Runde von eineinhalb Kilometern. Die Walker werden kurz nach dem Start der Volksläufer auf die etwa sieben Kilometer lange Tour geschickt. Eine Zeitnahme erfolgt nicht. Eine weitere Besonderheit betrifft in diesem Jahr die Teilnahme der Feldkahler am 1.Kahlgrund-CrossCup, der mit dem Eichbildlauf beginnt und zusätzlich die beiden Läufe in Königshofen und Michelbach beinhaltet. Nach dem anstengenden Wettkampf besteht die Möglichkeit, auf dem Weizenbierfest - das mit dem Startschuss eröffnet wird - die strapazierten Flüssigkeitsdepots aufzufüllen und was Leckeres zu essen. Udo freut sich auf eine zahlreiche Läuferschar, insbesondere auf seine Freundinnen und Freunde der TSG Kleinostheim.

21.05.2007 Starkes Trio fuhr nicht zum Einkaufen ins Hessen Center
Das Einkaufszentrum Bergen Enkheim war am Sonntag Anlaufstelle für drei Läufer aus unserem Team. Könnte die Sportgemeinschaft Enkheim ihren traditionellen Volkslauf samstags austragen, müssten unsere Männer garantiert nicht alleine fahren, sondern würden mit hoher Wahrscheinlichkeit von ihren Frauen begleitet. So waren die Läden halt zu und man konnte sich auf das Wesentliche konzentrieren. Der flache Rundkurs führte über Asphalt und befestigte Waldwege und musste auf der 10km Strecke zwei Mal bewältigt werden. Unser Trio entzog sich ruckzuck dem Gedränge des 396 köpfigen Feldes und zog ganz vorne recht einsam seines Weges. Mit den größten Ambitionen unterwegs war einmal mehr Mario Stenger, der exakt sechs Wochen vor dem Ironman Frankfurt natürlich am Anschlag lief. Die wenigen Asse vor ihm befanden sich alle in Sichtweite, ließen an diesem Tag aber nicht mehr zu. Aus seiner Sicht kann man diesen Test, schon wegen der exakt berechneten Klassezeit von 35:59min, als gelungen bezeichnen. Mario kämpfte sich bis auf Platz vier im Gesamtfeld vor und ließ alle Konkurrenten seiner Altersklasse hinter sich. Die Leistung von Manni Scherer stand der seines Teamkollegen kaum nach, auch wenn er immer ein bisschen mehr will. Sein Kommentar auf Nachfrage lässt das vermuten: "Zu berichten gibt’s eigentlich nix. Ich hab jetzt wenigstens 'ne 36 stehen". Lediglich 18 Sekunden fehlen ihm zu seiner Bestzeit, die er im Vorjahr - von langer Hand vorbereitet - erreichte. Mitten im Trainingsplan für den QC Roth (24.06.) testet man seine Form und hofft, das etwas Besonderes gelingt. Aber mit Platz sieben (Gesamt) und Zweiter der AK in 36:41min solte er mehr als zufrieden sein, auch wenn ein paar Freaks vor ihm noch zu knacken gewesen wären. Für den Nachmittag verabschiedete er sich dann mal für gut fünf Stunden von seiner Familie und quälte sein bedauernswertes Rennrad. Das starke Trio komplettierte Oliver Assmus in bravourösen 37:52min. Gerade erst zu uns gestoßen lieferte er seine Visitenkarte schon mal ab und lässt sich in die Nähe seiner besten Zeit ziehen. Rang vier in seiner neuen Altersklasse (M40) und immerhin Platz siebzehn im gesamten Feld waren die Ausbeute. Hier die Ergebnisliste aus Frankfurt.
20.05.2007 Gundolf Brunträger machte seinen ersten MTB Biathlon
Die Not macht bisweilen erfinderisch. Das schließen wir jedenfalls aus den neuesten Aktivitäten unseres Teamgefährten Gundolf Brunträger. Seit mehr als zwei Jahren plagt er sich mit Verletzungen herum, die ihm das Laufen - in ambitioniertem Tempo - fast unmöglich macht. Halbmarathon oder sogar die komplette Distanz waren schmerzfrei nicht mehr zu bewältigen. Also galt es für den ansonsten physisch jung gebliebenen TSG-ler, sich neue Herausforderungen zu suchen. Was das Leben ausmacht, sind nämlich nicht die Ziele, sondern die Wege zum Ziel. Im Main-Echo wurde er dann mehr oder weniger zufällig auf eine neue Sportart aufmerksam, den Mountainbike Biathlon. Diese Kombination aus MTB fahren und Schießen kannte er bisher nicht und wurde neugierig. Die Velofreunde und eine Schützengesellschaft aus Wertheim taten sich zusammen und veranstalteten letzte Woche bereits ihren zweiten Wettbewerb, an dem Gundolf sich beteiligte. Seine dabei gewonnenen Eindrücke und den interessanten Ablauf dieses besonderen Events schrieb er in einem Wettkampfbericht zusammen....... weiterlesen

19.05.2007 Erfolgreiche TSG Junioren beim Drei-Flüsse-Triathlon in Gemünden
Der Veranstalter vermeldete ein Feld von 194 Triathleten, die trotz regnerischem und kühlem Wetter zum Finale des traditionsreichen Drei-Flüsse-Triathlon nach Gemünden kamen. Die gegenüber den Vorjahren veränderte Radstrecke war mit den beiden Anstiegen von Schönau nach Reichenbuch, sowie von Schonderfeld nach Neutzenbrunn, äußerst selektiv. Mancher meinte, er hätte die schönste und anstrengendste Radstrecke im Triathlon hinter sich gebracht. Wie unterschiedlich die äußeren Bedingungen an ein und dem selben Tag sein können, merkten die Trias, als sie ins Gemündener Schwimmbad stiegen. In Schotten hatte die Nidda 13°C und hier war das Wasser mit 22°C der wärmste Ort im gesamten Wettkampfverlauf, die Luft begnügte sich mit mickrigen 10°C! Aus unserer Truppe reisten fünf Triathleten am Vatertag nach Gemünden, die Junioren im Team diktierten diesmal das Tempo. Allen voran Alexander Harwarth, der im Wasser mit einer neuen Bestzeit von 14:18min über 1000m den Grundstein für sein hervorragendes Resultat legte. Auf der hügeligen Radstrecke stand dann für ihn das heile Durchkommen im Vordergrund. "Mein 30er Schnitt steht eher für eine defensive Fahrweise", erklärt Alex das kontrollierte Fahrverhalten, dem sich auch seine Teamkollegen wegen der nassen und teilweise rutschigen Strecke anschlossen. Von der Wechselzone auf dem Marktplatz ging es dann hinaus auf die Wendepunktstrecke im Saaletal zu den abschließenden zehn Laufkilometern. Ein Allergiker wie Alex fand mit der feuchten und kühlen Luft ideale Voraussetzungen. Die Pollen spülte der beständige Nieselregen einfach weg und verhalf dem großgewachsenen Athleten trotz Krämpfen zu einer akzeptablen 10km-Zeit von 42:45min und einen zweiten Platz bei den Junioren (47.Gesamt) in 2:09:05h. Eigentlich hätten wir Christian Eckhardt, der auf den letzten Radkilometern an Alex vorbei zog, beim Laufen weiter vorne erwartet. Doch er hatte eine ganze Weile mit beidseitigem Seitenstechen zu kämpfen und war so nicht in der Lage, sein aktuelles Leistungsvermögen abzurufen. Der Dritte im Bunde unserer glorreichen Juniorenmannschaft, Christian Hippler akzeptierte seine Schwimmleistung, bemerkte auf den folgenden 40 Kilometern sein mangelhaftes Radtraining und war nach dem Laufen einfach nur platt. Im Bilderalbum liegen schon eine Reihe schöner Fotos und hier ist die Ergebnisliste unserer Starter.

18.05.2007 Kein Treppenwitz - Platz 5 für Stefan Schlett beim Wolkenkratzerfestival
A
m Freitag gelang ihm beim HVB-Lauf sein Sprinter-Comeback mit 4:21min/km und am Sonntag staubte Stefan Schlett noch einen feinen Leckerbissen ab. Im Rahmen des Wolkenkratzerfestivals in Frankfurt fand erstmals der Arque Sky Run auf den Messeturm statt, dem dritthöchsten Gebäude Europas. Auf die 61 Stockwerke mit insgesamt 1344 Treppen, ließ man ihn als fünften Einzelstarter los. Diese nahmen im Minutenabstand 222 Höhenmeter in Angriff und unser Ultraschlett verabschiedete sich beim Start mit Kusshändchen von den Cheerleaders und den Zuschauern, und schaffte mit der Startnummer fünf den fünften Platz in 8:47min. "Das war die Hölle, meine Lunge rasselt noch immer wie bei einem Asthmakranken. Im Ziel hatte ich eine Laktatwert von 10,0! Aber, ein geiles Event und orgasmische Ausblicke auf Mainhattan, die Skyscraper, den Airport und die umliegenden Mittelgebirge", übermittelt uns Stefan seine überschwänglichen Gefühle per eMail. Für die vielzähligen Treppengänger unter uns noch die Information, dass es sich um das dritte Hochhaus handelt, das er in Frankfurt erstürmt hat. Die Wenigsten wissen, dass er seit 1994 den Weltrekord im Treppenlaufen auf einer Rolltreppe inne hat. Vor dem Frankfurter Waldstadion lief Stefan damals in 5:03:11h insgesamt 21403 Stufen hoch und legte dabei exakt 5000 Höhenmeter zurück. Damit kommst du fast ins Basecamp am Mt. Everest. Im gleichen Jahr knackte er den Henninger Turm mit seinen 30 Etagen und 600 Treppen (110hm) in 3:11min und im Jahr 2000 war der Main Tower dran (53 Stockwerke / 1100 Treppen / 200 Höhenmeter in 6:16min).
Auch über das Abschlusstraining zu diesem Highlight gibt es Interessantes zu berichten. Es fand eine Woche zuvor in Großheubach statt, die 40km Anreise erfolgte mit dem Rennrad. Das Trainingsprogramm enthielt sieben Rennen zum Kloster Engelsberg (3004 Treppen und 749 Höhenmeter). Sämtliche Durchgänge wurden in einer konstanten Zeit zwischen 3:46 und 4:04min handgestoppt. Runter gings jeweils auf schmalen Pfaden entlang der Treppe. Die Gesamtzeit für alle sieben Durchgänge betrug 1:15h. "Nach einem Imbiss in der Klosterschänke, mit köstlichem Dunkelbier, Gewürzbrot und Emmentaler, machte ich mich, mit einem Kilolaib Brot als Marschverpflegung im Rucksack, mit schweren Beinen auf den Rückweg im Gegenwind". Stefan war bei der gesamten Aktion sechs Stunden unterwegs. Daheim blieb ihm nach eigenen Aussagen nur noch die Badwanne und dann das Bett.

18.05.2007 Römerlauf Obernburg - trotz schlechtem Wetter ein Klasseevent
Wer sich solche Mühen macht wie die Obernburger, wird irgendwann auch mal von Petrus belohnt. Vielleicht ist aber gerade dieses Regenwetter für die erneut gestiegenen Teilnehmerzahlen verantwortlich. Die Alternative zur Vaterstagtour ist dann halt der Römerlauf. Die quirligen Macher versorgten ihre Website in rekordverdächtiger Zeit mit Ergebnissen und einer großen Anzahl schöner Fotos. Das ist wirklicher Dienst am Kunden. Unsere Triathleten hatten eigentlich die Mitteldistanz in Schotten gebucht, um den letzten großen Test vorm Ironman durchzuziehen. Weil in der Nidda das Wasser zu kalt war, musste der Veranstalter umdisponieren und machte aus dem Triathlon einen Duathlon. Sieben Runden Rad fahren auf nasser Fahrbahn mit Wendepunkten - nein Danke, wir fahren lieber nach Obernburg. Dort kriegten unsere Mädels und Jungs die ausgefallene Wasserdisziplin vollkommen umsonst dazu. Auf den vier gepflasterten und asphaltierten Runden holte sich Claudia Hille den Sieg im Frauenfeld und wurde gesondert belohnt für den neuen Streckenrekord. Es reichten ihr für die vermessenen 10km diesmal 39:21min. Und bei den Männern musste sich Uwe Reinke nur einem deutlich jüngeren Läufer geschlagen geben. Er besorgte sich diesmal Platz zwei in sehr guten 35:07 und nähert sich langsam aber sicher dem 34er Bereich. Seinen Bruder Ingbert schüttelte er auf dem glatten Geläuf diesmal ab. Manni Scherer läuft im 370er Feld bis auf Platz acht vor und in seiner AK35 wird er Dritter. Die Politik der kleinen Schritte verfolgt Rainer Simon weiter. Erneut um vier Sekunden verbessert er sich auf die neue Marke von 41:02min. Als Einziger widmete sich Stefan Günther noch dem Jedermannslauf über 5000m. Eine gute halbe Stunde nach dem Hauptlauf läuft er in seiner zweiten Trainingseinheit an diesem Tag 20:59min und am Treppchenplatz knapp vorbei. Hier die Ergebnisliste unseres Teams und nochmal herzliche Glückwünsche an alle Väter.

16.05.2007 Ausdauerehepaar Annette und Oliver Assmus schließen sich uns an
Das hat man nicht so oft, dass sich zwei fürs Leben finden, die sogar die gleichen Hobbies und Sportarten teilen. Besonders die Triathleten wissen um das Zeitproblem bei der Ausübung ihres geliebten Sports und sind deshalb umso mehr auf einen toleranten Partner angewiesen. Bei unseren neuen Mitgliedern, Annette und Oliver Assmus (Alzenau) passt alles wie die Faust aufs Auge. Bei beiden kommt das berufliche Engagement hinzu und verlangt ein ausgeklügeltes Zeitmanagement, um Beruf, Sport und Freizeit unter einen Hut zu bringen.
Annette ist diplomierte Betriebswirtin und bei Sport2000 als Projektmanagerin im Marketing beschäftigt. Wer sich auf deren professioneller Website durchklickt, gewinnt den Eindruck, dass sich bei den Assmus' fast alles um den Sport dreht. Nette verschrieb sich in früheren Zeiten dem Tanzen und dem Kampfsport und absolvierte damals ohne jegliche Vorbereitung einen Halbmarathon, der dem Hanauer Anzeiger einen Bericht wert war. Der Blick in ihr Sportlerportrait zeigt uns, dass wir jetzt über eine Granate im Wasser verfügen, denn 1:12h über die 3,8km Distanz beim Quelle Challenge Ironman in Roth 2006, schwimmt nicht jede. Ihre läuferischen Qualitäten bringen sie in unserer internen Bestenliste weit nach vorne. Zu einigen Marathonläufen kamen im letzten Jahr der 50km Ultra in Rodgau hinzu, sowie Dua- und Triathlons in Serie. Und die 100km Rund um den Henningerturm mit dem Rennrad verlangen unseren Respekt. Und am Wochenende fuhr sie mit ihrem Oliver beim Gerolsteiner Tourfestival den Sportmarathon über 155km und nahm noch das Einzelfahren und das Teamzeitfahren mit. Oliver dazu: "Mir hat der Marathon gereicht". Auf der Gerolsteiner Website findet sich übrigens ein Videotrailer, in dem Nette ausgefragt wird. Seht einfach mal rein und lernt eure neue Teamkollegin kennen.
Dipl. Kaufmann Oliver Assmus machte in den frühen Achtzigern als einer der ersten den Odenwald mit dem MTB unsicher und zeigte als Läufer in der Unisportgruppe passable Leistungen. Er frönte seinen Hobbies in den Bergen und verschrieb sich dem Skifahren und Schneeschuhlaufen. Die sportlichen Aktivitäten des Bereichsleiters Vertriebslogistik reduzierten sich dann auf ein Mindestmaß und kamen wegen eines Auslandsaufenthaltes für Jahre vollständig zum Erliegen. Zurück im Rhein-Main-Gebiet schnürte er wieder die Laufschuhe und baute die körperlicher Fitness langsam auf. Aus gelegentlichen Läufen wurden feste morgendliche Rituale, die schon bald Lust auf einen Marathon machten. Frankfurt 2006 gings los, hinzu kam die Staffelteilnahme in Roth. Als konstanter Crosser marschierte er durch die Goldbacher Winterserie und brachte in die Top5 Wertung alle Läufe im 39er Bereich. Der Einstieg in eine Phase war jetzt gekommen, in der ambitionierte Hobbysportler autodidaktisch nicht mehr weiterkommen. Die Suche nach einem Verein wurde gestartet. In den Fokus rückte auch die TSG Ausdauersportabteilung, die den beiden schon bei diversen Volksläufen mit starken Sportlern und guten Ergebnissen aufgefallen war. Beim Blick auf die Website hatte Oliver schnell den Eindruck, dass es sich um einen aktiven und lebendigen Verein handelt (Herzlichen Dank für die Blumen). Nach einer Gastteilnahme am Bahntraining waren die Würfel gefallen und die Beitrittserklärung ausgefüllt. Eine weise Entscheidung. Herzlich willkommen.

15.05.2007 Jogi Reising läuft beim Würzburg Marathon 2:59:54 Stunden
Hohe Temperaturen, niedrige Teilnehmerzahlen und mäßige Siegerzeiten - die Organisatoren des siebten Würzburger iWelt-Marathon hatten am Sonntag mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen und werden ihr Konzept fürs nächste Jahr überdenken müssen. Die zwölf Starter(innen) aus unserem Team verteilten sich auf drei der angebotenen Distanzen und waren zumindest auf den ersten Kilometern mit den angenehmen Temperaturen zufrieden. Die unzuverlässigen Meteorologen hatten Bewölkung versprochen und stattdessen blauen Himmel und Wärme geliefert. Die Zuschauer kamen mit dem idealen Wetter aber sehr gut zu Recht. Das TSG Team hatte sich nach dem Hypolauf verkleinert, weil Stefan Melle dort humpelnd austeigen musste. Also konzentrierte sich Freund Jürgen Hartmann während des Rennens einzig und allein um seine Maria, leistete ihr auf deren ersten Halbmarathon gute Schrittmacherdienste, und führte sie bis ins Ziel. Über die 21,1km Distanz führte in der Domstadt unser internes Listing diesmal Jürgen Haas an. Der Polizist kam in 1:23:54h durch, holte sich damit den Silberrang in seiner Altersklasse M30 (Gesamt 31.) und merkte gar nicht, dass er seine ebenfalls in Würzburg (2005) aufgestellte persönliche Bestmarke exakt einstellte. Bei der gleichzeitig ausgetragenen Polizeimeisterschaft stand er ebenfalls auf dem Treppchen (3.), damit ist der Arbeitsplatz endgültig gesichert! Es freut uns besonders, dass Jürgen wieder aus München in unsere Gegend versetzt wurde und hoffentlich bald wieder ordentlich Fahrt aufnimmt. Ein hartes Wochenende hat Norbert Stein hinter sich gebracht. Nach dem zügigen HVB Citylauf am Freitagabend bestritt er diesen HM im selbst gesteckten Limit und hat jetzt noch einige lange Einheiten vor sich. Beim Ironman Roth Ende nächsten Monats übernimmt er nämlich im Staffelwettbewerb den Läuferpart. Und Kalli Rachor raffte sich auch mal wieder auf und stellte diesem Wettberwerb mit durchschlagendem Erfolg. Er reißt seine alte Marke um genau vier Minuten und steht nun bei 1:44:52h, Respekt.
Drei weißblaue Freaks nahmen sich die komplette Tour über 42,2km vor, einer davon träumt schon etliche Monate von diesem besonderen Erlebnis und in Würzburg bescherte er sich sozusagen selbst. Jogi Reising bewies auf den kürzeren Distanzen schon längst, dass er die drei Stunden drauf hat, und am Sonntag machte er alles richtig. Kurz nach dem Start fand er sich direkt neben dem 3h-Zugläufer wieder. Optimal, konstantes Tempo in Aussicht, dachte er und wunderte sich, dass der Mann mit den Luftballons mit Power losdampft, 4:10 angeht, um ein Polster von 40-50 Sekunden zu haben.... Jogi nahm von dieser überholten Methode schnell Abstand als ermerkte, dass der Tempomacher seinen Job wohl falsch verstand und noch einen Zahn zulegte. 10km in 42:00 veranlassten ihn dann, die zweiten in 42:34 zu laufen, jetzt stimmte alles. Innere Ruhe kehrte ein und nach 21km wurde es recht einsam um ihn herum. Der Blick auf die Uhr sagte nach 25km, dass das Polster schon weg ist. Naja, ein paar kleine Steigungen und aufkommender Wind verbrauchten eben einige Sekunden. So kämpfte sich Jogi langsam durchs Feld, sammelte nach und nach ein, was er kriegen konnte. Dann knackte er die zweite Frau (nicht wörtlich gemeint) und baute sich an diesem Erfolg auf. In solchen Fällen ist das ist zulässig und geht mit den Regeln vollkommen konform. Schließlich sagte ihm der letzte Wendepunkt bei Kilometer 32,5, dass er nur noch einen schlappen Zehner vor sich hat. Der ehemalige 3-Stunden-Zugläufer tauchte vor ihm auf und schwächelte, die Luftballons schwebten bereits der Sonne entgegen und Jogis Mitleid hielt sich in Grenzen. Als die Marathonis dann die Mainseite wechselten, erblickte er die Siegerfrau vor sich, setzte sich spontan ein neues Ziel und verlor damit jedwede Hemmung. Im Überschwang griff er bei km 36 am Getränkebecher vorbei und war sich nicht zu Schade, vom Führungsradfahrer dieser Dame, während des Überholvorgangs, das angebotene Getränk anzunehmen. Die Zeit wurde knapp, gerade am kleinen Anstieg zur Residenz fiel das Kopfrechen schwer. Ab KM 40 wars rechnen wieder leicht, denn genau neun Minuten blieben noch. Ein Viererschnitt wurde programmiert und darauf gehofft, dass Wadenkrämpfe ausbleiben. "Ab hier machten sich die 35er mit den Endbeschleunigungen bemerkbar. Als ich merkte, dass es lief, tauchte mit der alten Mainbrücke das letzte Hindernis auf und dann hörte ich Anja, die jetzt schon wusste, dass ich es schaffe", erzählte der überglückliche Finisher im Ziel und: "der Mann mit dem Mikrofon kam gerannt, die Zuschauer merkten, dass es eng wird und ich Unterstützung brauche und Norbert Stein hörte ich aus allen heraus". Unterwegs waren zu diesem Zeitpunkt noch Jochen Hoffmann, der sich zwar um mehr als zehn Minuten verbesserte, aber trotzdem noch an der Vierstunden Marke hängen blieb - und Monika Sternberg-Grusdat, die wir in Kürze hier vorstellen werden. Sie hat um eine gute Minute ihre Zeit von Frankfurt verpasst, weil die warme Witterung eben nicht mitspielte. Bemerkenswert ist die schöne Leistung unserer einzigen Schülerin, Stella-Bianca Ertel über 3000m. Anscheinend machte ihr die Belastung vom Vortag beim Gemündener Schülertriathlon überhaupt nichts aus, denn die Zeit von 14:02min ist nicht von schlechten Eltern und bescherte ihr in der Klasse WSch11 den zweiten Platz. Glückwunsch. Hier die gesamten Ergebnisse unseres Teams.

14.05.2007 TSG Nachwuchskräfte beim Schüler- und Jugendtriathlon Gemünden
Sieben junge Triathleten aus unserem Nachwuchskader, vier Mädchen und drei Jungs, starteten - von ihren Eltern begleitet - am Samstag beim Schüler- und Jugendtriathlon des ESV Gemünden. Sie erzählten von einer schönen und gut organisierten Veranstaltung, es war halt so wie in den Jahren zuvor. Der Wettkampf wurde nach dem Schwimmen unterbrochen und mit einem Jagdstart weitergeführt, d.h., der schnellste Schwimmer ging mit seinem heraus geschwommenen Vorsprung auf die Radstrecke. Glücklicherweise regnete es nicht, doch der teilweise starke Gegenwind machte den jungen Leichtgewichten das Leben schwer. Wir waren an vier Rennen beteiligt, die A+B Jugend sowie die Junioren kamen zuerst dran und mussten nach der 400m Schwimmstrecke elf Kilometer Rad fahren und 2500m laufen. Christoph Endres, letztes Jahr noch bei den Schülern, hatte sich nun mit anderen Kalibern auseinander zu setzen. Er wehrte sich von Beginn an so, wie wir ihn kennen, kam schon als Zweiter aus dem Wasser in erstklassigen 4:53min und erkämpfte sich nach den beiden restlichen Disziplinen Platz zwei seiner stark besetzten Altersklasse und im Gesamtfeld einen hervorragenden fünften Platz. Silke Hippler, von der Belastung des Hypolaufs (fünf Runden) am Abend zuvor scheinbar unbeeindruckt, ließ wie gewohnt im Wasser Federn und stieg als 22. aufs Rad! Aber dann ging die Post ab. Beim Wechsel auf die Laufrunde hatte sie noch vier Mädchen um sich, machte dann ordentlich die Pace und verlor die Gegnerinnen prompt nach dem Wendepunkt. Im Ziel hatte sie lediglich eine starke Juniorin vor sich, holte aber sicher den Sieg in der A-Jugend. Mit Ann-Kristin Staab wächst ebenfalls eine hoffnungsvolle Triathletin nach. Sie stieg noch vor Silke aus dem Wasser, bestritt aber insgesamt ein einsames Rennen. Sie hatte nach dem Wechsel vom Rad zwar noch einige Rivalinnen im Nacken, ließ aber beim Laufen nichts mehr anbrennen. Sie kam als sechstes Mädchen ins Ziel und holte die Silbermedaille in der Jugend B.
Im zweiten Rennen mussten die A-Schüler über die Strecken 200m/5000m(MTB)/1000m gehen. Hier hatten wir Steffen Rachor am Start, der das Feld nach seiner eher schwächeren Disziplin, dem Schwimmen, von hinten aufrollen musste. Nach windreichen fünf Radkilometern legte er einen schnellen Wechsel hin und lief die 1000m Runde in einem flotten Tempo. Dabei überholte er zehn Mädchen und Jungs und kam nach einer Gesamtzeit von 20:36min als fünfter bei den männlichen A-Schülern ins Ziel. Die B-Schüler waren im Rennen drei an der Reihe, hatten nur 100 Schwimmmeter zu absolvieren, aber sonst die gleichen Strecken wie die A-Schüler. Tom Luca Schneider waren die Anstrengungen vom Hypolauf genau so wenig anzumerken wie bei Steffen und Ann-Kristin. Doch in diesem Jahr muss er sich in seiner neuen Altersklasse auch mit Elfjährigen messen. Er schwimmt recht gut und schafft die 100m in 1:56min. Dies reichte beim Jagdstart für einen Platz im Mittelfeld. Auf dem Rad und beim Lauf machte er noch einige Plätze gut und überquert auf Platz sieben nach 17:33min die Ziellinie. Stella-Bianca Ertel stieg nach 2:11min aus dem Wasser, trat dann beim Radfahren kräftig in die Pedale und zeigte bei ihrer abschließenden Paradedisziplin was sie alles kann. Mit einer Gesamtzeit von 21:10min landete sie zufrieden auf dem sechsten Platz. Und im vierten Rennen verfolgte Mutter Claudi recht interessiert, wie sich Töchterchen Tamara im Triathlon entwickelt. Sie war sicherlich eine der jüngsten Teilnehmerinnen im Feld und hatte Immerhin 50m/2500m/400m zu bewältigen. Sie schwamm zur Zufriedenheit der Zuschauer recht zügig die 50m in 1:10m und lag beim Jagdstart gut im Mittelfeld. Fürs Rad fahren und den Lauf brauchte sie nochmal 6:21min, was insgesamt zu Platz sieben bei den C-Schülerinnen reichte. Hier ist die Ergebnisliste aller TSG-Starter und eine Reihe schöner Fotos liegt bereits im Bilderalbum.

14.05.2007 Weitere Fotos vom Hypolauf Aschaffenburg sind im Netz
Für unser Bilderalbum konnten wir weitere Schnappschüsse vom 12. Hypo CityLauf Aschaffenburg zusammentragen. Neben unseren beiden Serien haben sowohl der Veranstalter als auch der regionale Info-Service vom Main-Netz Aschaffenburg eine ganze Reihe schöner Erinnerungsfotos online gestellt. Klickt euch einfach mal durch.

12.05.2007 Phänomenaler Andreas Heilmann war bester Deutscher beim Hypo Citylauf
Natürlich interessieren uns auch die ästhetischen Lauftouristen vom schwarzen Kontinent, denn sie verliehen beim 12. Durchgang den rekordverdächtigen Zuschauern wiederum eine prickelnde Atmosphäre und zeigten wirklich guten Sport. Doch in erster Linie wollen wir wissen, wie sich unser Nachwuchs präsentiert und wo sich unsere Athlet(inn)en im Feld der unterfränkischen und hessischen Spezialisten einsortieren können. Und wir hatten uns nicht zuviel ausgerechnet. Tausende von begeisterten Zuschauern sahen direkt hinter den afrikanischen Spitzenläufern einen spannenden Kampf um die Plätze in der Unterfrankenwertung. Insider erkannten sofort, dass es hier um offene Rechnungen ging. Nur zu gut waren uns die umkämpften Rennen der Vorjahre in Erinnerung, als Andreas Heilmann sich mit den exzellenten jungen Sportlern aus der Rhön duellierte, Erfolge verzeichnete und Niederlagen kassierte. Diesmal kam alles anders, insbesondere für die bald respektvoll staunende Konkurrenz. Schon nach der ersten von fünf Runden sah man den konzentriert wirkenden Andreas in einem recht schnellen Pulk, der sich bald auf fünf Mann reduzierte. Kaum ein Lineal passte zwischen die Athleten, die sich nichts schenkten und sogar den Windschatten der Vordermänner nutzten. Als nur noch drei das Tempo halten konnten und zu den roten Trikots (TSV Ostheim) dahinter den Abstand vergrößerten, spekulierte die TSG Fangemeinde auf der übersichtlichen Strecke vor dem Aschaffenburger Schloss: "Wenn Andreas in der nächsten Runde die Führung übernimmt, dann macht er es diesmal", und genau so lief es ab. In unnachahmlicher Manier setzte er sich an die Spitze des rein deutschen Verfolgerfeldes und verschärfte nochmals das höllische Tempo. Statistiker Alois Mühlthaler stoppte die einzelnen Rundenzeiten und prognostierte dann eine Endzeit von knapp über 24 Minuten. Das wollte keiner von uns glauben, denn im Vergleich zu Andreas' besten Zeiten (25:05 und 25:06) würde das eine Verbesserung um etwa eine Minute bedeuten. Runde fünf musste also die Entscheidung bringen. Tatsächlich hielt unser Teamkollege das hohe Tempo bis zum Schluss, gewann die Unterfrankenwertung mit der neuen Bestmarke von 24:11min und verschaffte sich zum Nächsten noch ganze elf Sekunden Vorsprung. Dieser enorme Leistungsschub zeugt von einer konsequenten Vorbereitung und lässt für die nächsten Wochen Spekulationen zu. Auch die interessanten Kämpfe um die nächsten Plätze hatten wir im Überblick. Mittelstreckenspezialist Michael Schrauder (3.M30) war mit der jungen Garde lange auf Tuchfühlung und blieb mit erstklassigen 25:28min lediglich um fünf Sekunden über seiner Zeit aus 2002, als er noch für die LG Bamberg startete. Mit Tobias Hegmann (4.M30) bringen wir - wie der TSV Ostheim/Rhön - ebenfalls einen dritten Läufer unter die Top 10. Die erzielten 26:02min sind für Tobi die zweitbeste Leistung in Aburg überhaupt. Wahre Leistungssprünge vollzog Markus Zschirpe seit seinem Wechsel zur TSG. Er befindet sich wie neun weitere Teamgefährten - die alle beim Hypolauf am Start waren - in den letzten Wochen der Ironmanvorbereitung (Roth und Frankfurt). Für ihn wurden überragende 26:43min gestoppt, die ihm eindeutig zeigen, dass die Richtung passt. Im Übrigen sind die gezeigten Leistungen der künftigen Ironmänner/-Frauen unter dem Aspekt zu betrachten, dass für diesen Lauf nicht besonders trainiert wurde, sondern das primäre Ziel eindeutig der Ironman ist. Die Zeiten sind also aus dem Training heraus erzielt worden, ohne entsprechende Regeneration, und dementsprechend höher zu bewerten. Eine Sekunde schneller als 2006 läuft Uwe Reinke und wieder für seinen Arbeitgeber, die Polizei in der Stadt. Außer den 52 Mitgliedern aus unserem Team liefen eine ganze Reihe weiterer Vereinsmitglieder für ihre Schulen und Betriebe, trotzdem blieben wir als Verein mit der größten Teilnehmerzahl unerreicht. Mario Stenger, bei allen zwölf Hypo-Läufen am Start, war nur 2003 einige Sekunden schneller, für ihn stehen diesmal glatte 27min zu Buche. Nur beim ersten Mal (1996) fehlte Roger Uhl, der in 27:12min ebenfalls im selbst aufgestellten Fahrplan liegt. Überflieger Manni Scherer verbessert sich um mehr als eine Minute und kann in 27:49min den A-Jugendlichen Christian Eckhardt noch auf Distanz halten. Christian hat sich über den Winter anscheinend eine kleine Auszeit genommen und ist wieder im Kommen. Im 28 Minuten Bereich macht er den Anfang in 28:01 und der exakt 25 Jahre ältere, aber noch recht dynamische Bernie Schneider schließt mit 28:59 ab und ist damit schneller als vor zehn Jahren! Dazwischen liegen in kurzen Abständen das Leichtgewicht Jens Bauer, bei dem wir noch Reserven sehen, der Jugendliche Christian Hippler, der sich wieder verbessert und trotzdem nicht zufrieden war und der immer gut aufgelegte Volker Hain, der am Freitag bei seiner zehnten Teilnahme eines seiner besseren Ergebnisse ablieferte. Alexander Harwarth schafft ebenfalls neue Bestzeit und bleibt erstmals vor unserer besten Frau, Claudia Hille (2.W40), die eigentlich gar nicht starten wollte und sich auf die Hawaiiquali konzentriert. Dann juckte ihr das Fell und sie tauchte doch noch auf, so ist sie halt - aber ein Fehler war der harte Lauf sicherlich nicht, obwohl am Sonntag der Halbmarathon in Chemnitz ansteht. Astrid Pietsch lief wieder für das Landratsamt, wie ihr Chef und TSG Mitglied Dr. Uli Reuter (33:53), und schafft Platz drei in der W35. Kurz vor ihr gab es - wie bei der vorher genannten Gruppe auch - hart ausgefochtene Kämpfe um Positionen und Sekunden. Interne Hackordnungen wurden angegriffen. Es machte uns enorm Spaß beim Zusehen, als die weißblauen T-Shirts auf der langen Geraden immer wieder auftauchten und die Anspannungen in den Gesichtern der strapazierten Athleten wechselten. Schäffer Arnd behauptete sich in für ihn starken 30:34 und in seinem Sog kamen Stefan Günther und Michael Schwarz mit neuen Bestzeiten weiter nach vorne. Dazwischen mogelte sich in 31:16 mit Christian Meidhof ein Ironman in spe, der in Unkenntnis seiner Laufqualitäten im C-Lauf Slalom laufen musste. Für 2008 qualifizierte er sich gleich für den A-Lauf, das macht dann richtig Spaß. Nicht weit weg von ihm finishte Rainer Simon, den es heuer auf allen Strecken nach vorne drängt. Wir sind gespannt über sein Abschneiden in Roth. Im Sekundentakt stürmten dann die Nächsten TSG-ler ins Ziel, man könnte über jede(n) Einzelne(n) eine separate Geschichte schreiben. Meist waren sie zufrieden, sammelten neue Erfahrungen, lieferten einige Flaschen Rotwein an die Besieger ab und werden am 30. Mai 2008 bestimmt wieder kommen. Erwähnenswert ist auf jeden Fall die gute Leistung der B-Jugendlichen Silke Hippler. Sie nahm sich erstmals die lange Strecke vor, die sie mit Bravour in 35:21 meisterte und als Driite ebenfalls aufs Treppchen durfte. Die Ergebnisse unseres gesamten Teams sind bereits online. Fotograf Eckhard Hippler lieferte eine ganze Menge Bilder, die bereits im Album liegen. Leider litt die Bildqualität mit zunehmender Dunkelheit, insbesondere und gerade beim A-Lauf. Doch einen Erinnerungswert behalten sie allemal. Und Laufreport.de hat bereits einen ausführlichen Laufbericht ins Netz gestellt.
Vier Schüler unserer Abteilung liefen eine Runde über 1650m. Als Bester kam Tom Luca Schneider durch, der in 6:47min natürlich seine bisher beste Zeit lief und klar die Altersklasse M10 gewann. Dass er sich dennoch ärgerte, hängt damit zusammen, dass er drei Jungs aus der M9 mit wenigen Sekunden den Vortritt lassen musste. Fürs nächste Jahr hat auch er ein neues Ziel. Erfreuliches Ergebnis für Ann-Katrin Staab, die erst neu zu uns gestoßen ist. Sie läuft gleich auf den zweiten Platz in der W14 vor und benötigt dafür lediglich 7:08min.

09.05.2007 ...und nächstes Jahr bringe ich meine Schuhe mit
Eigentlich wollte sich Tobias Hegmann aufs Rad setzten und nach Mainz fahren, um bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon seinen Teamkollegen die Daumen zu drücken. Weil er aber krankheitsbedingt letzte Woche bei der Duathlon DM nicht starten konnte und vor der WM in Ungarn (19.05.) unbedingt noch einen Wettkampf brauchte, machte er sich am Sonntag auf den Weg nach Offenbach/Queich in der Pfalz. Dort war exakt die gleiche Distanz ausgeschrieben (10km/40km/5km). Nach eineinhalb Stunden Anfahrt erlebte er eine böse Überraschung, denn der Beutel mit den Rad- und Laufschuhen hatte die Reise leider nicht mitgemacht. Die fehlenden Laufschuhe stellten kaum ein Problem dar, denn in seinem Auto liegen meistens ein, zwei Paar herum. Doch ohne Radschuhe macht es wenig Spaß, das weiß jeder, der schon mal mit Laufschuhen auf Klickpedalen gefahren ist. Und Riemenpedalen hatte er natürlích auch nicht dabei. "Trotz allem versuchte ich das Beste daraus zu machen", erklärte er der Fangemeinde in seinem Blog auf der übrigens neu und recht ordentlich aufgemachten Website. Die ersten Laufkilometer waren gleich richtig schnell (3:18min) und bald reduzierte sich die Spitzengruppe auf fünf Mann. "Bis Kilometer sechs hielt ich mit, dann gaben drei nochmals Gas und ich ließ sie ziehen". Beim ersten Wechsel war Tobi von den gestoppten 33:42min doch überrascht, aber der Blick auf den Garmin am Handgelenk (GPS) zeigte etwas weniger an, als die ausgeschriebenen zehn Kilometer. Beim Wechsel auf das Rennrad war unser Mann absolut unschlagbar. "Ich hatte letzte Woche noch fast 30 Wechsel geübt", und nun stellte er im Wettkampf fest, dass man ohne Schuhe noch schneller durch kommt. Doch das Rad fahren war ohne richtigen Halt auf den Pedalen wirklich kein Vergnügen. Hinzu kam, dass er eine recht flache Strecke ohne Höhenmeter vorfand, die er sowieso nicht zu seinen Stärken zählt. Mit 1:02h für die 40 Kilometer gab sich Tobi unter diesen Umständen jedoch zufrieden. Auf den letzten fünf Kilometern, die zu Fuß abgewickelt wurden, machte sich dann das hohe Anfangstempo bemerkbar. Nach dem starken Marathon und der Krankheit fehlten ihm doch noch einige Körner. Er verbrauchte fast zwanzig Minuten auf diesem letzten Abschnitt und akzeptierte den Verlust eines weiteren Platzes. Ein toller sechster Platz im Gesamtfeld in 1:57:47h und der klare Sieg in seiner Altersklasse (TM30) bescherten ihm bei der Siegerehrung ein Paket Nudeln. Wenn das nichts ist. Hier die Ergebnisliste.

07.05.2007 Dominante TSG beim Limeslauf in Großkrotzenburg
Mit 22 Athlet(inn)en reisten wir am Sonntagmorgen nach Großkrotzenburg, um guten Sport zu zeigen und unsere Vorjahresleistungen zu wiederholen. Und in der Tat lief es für den größeren Teil unseres Teams hervorragend. Neun persönliche Bestzeiten erkämpften wir auf drei unterschiedlichen, aber recht flachen Laufstrecken, gewannen sowohl bei den Damen als auch den Männern die Mannschaftswertung und zudem noch Platz drei mit dem zweiten Männerteam. Den Jedermannslauf über 5000m heimste sich mit einer neuen Bestmarke von jetzt 17:57min der A-Jugendliche Christian Hippler ein. In dem für ihn recht einsamen Rennen musste er plötzlich mit einer völlig neuen Situation umgehen. Er konnte sich ganz vorne nicht an einen Schrittmacher hängen und versuchte deshalb erfolgreich, nur auf seine Uhr gestellt, das Tempo hoch zu halten. Der Lohn war dieses besonders schöne Gefühl, das für die Strapazen im Training entschädigt: Als Erster über die Ziellinie laufen.... Der Hippler'sche Familienerfolg wurde komplett, als Schwester Silke, ebenfalls in neuer Bestzeit (22:10), als dritte Frau die Ziellinie überquerte und im Schlepptau Mutter Christine (5.Frau) mit sich führte.
Auf der Halbmarathonstrecke lieferte Mario Stenger wieder mal eine Klasseleistung ab. In tollen 1:17:50h erschien er bereits als dritter im Ziel und holte sich einen überlegenen Sieg in der M40. Diese Altersklasse wurde eindeutig von uns beherrscht, denn Stefan Eckrich lief hier bis auf den dritten Rang vor und war mit seiner Zeit von 1:23:08h mehr als eine Minute schneller als 2006 und deshalb sehr zufrieden. Mit dem vierten dieser AK beschäftigen wir uns demnächst auf dieser Seite etwas ausführlicher. Bevor wir unseren Neuen, Oliver Assmus, vorstellen konnten, zeigte er seinen künftigen Teamkollegen schon mal, was er so drauf hat. Seine 1:24.23h akzeptieren wir als guten Einstand und prognostizieren ihm weitere Steigerungen. Guido Vongries komplettierte das Vierzigerfeld und verbesserte seine beste HM-Zeit um weitere 16 Sekunden.
Und damit kommen wir zur 10km Distanz, bei der wir vier Frauen und sechs Männer am Start hatten. Beim Limeslauf muss man mit Andreas Schiffner immer rechnen, so auf diesmal. Der Routinier hält diesen Parcours trotz seiner Ebenheit nicht unbedingt für schnell, denn hier bleibt er immer im 36er Bereich. Es reichten ihm 36:13min, um im Hauptfeld bis auf Platz drei vorzulaufen und die TSG interne Liste wieder anzuführen. In diesen Bereich, das wissen wir genau, will Manni Scherer unbedingt - und so bald wie möglich. Dann darf man aber, lieber Manni, samstags zuvor keine Radtour von 140km durch die unruhige Topografie des Spessarts machen. Bei dieser besagten Rennradtour, die er mit Mario durchzog, nahmen die beiden Ralf Köster, der sich uns gerade angeschlossen hat, anständig unter ihre Fittiche. Dieser war von diesem Training sehr angetan und schickte uns sein feedback: "In der Tat, ich habe wirklich sehr gelitten gestern. Schätze mal, das war das Schlimmste, was ich bisher gemacht habe". Doch bevor wir irgendwen abschrecken, gleich noch eine beruhigende Zeile von ihm: "Es ist schon eine riesige Motivation, in einer Gruppe zu fahren. So weit kann man sich alleine nie treiben". Lest in diesem Zusammenhang mal den gestrigen humorvollen Erlebnisbericht im Gästebuch. Unter dem Namen "Kette rechts" aus Hösbach, schilderte der an der sonntäglichen großen Radrunde Beteiligte in netten Umschreibungen den Ablauf. Die Websitebesucher bekommen so einen intensiven Einblick in unser Trainingsgeschehen, z.B. bei der Vorbereitung auf den Ironman. Beim turnusmäßigen Radtreff (es geht in Kürze wieder los) wird das Programm allerdings nur in Absprache und am Fitnesszustand der Beteiligten festgemacht. Also, keine Angst vor Überforderungen! Dass Manni gestern mit 37:26min (3.M35) zwar zügig unterwegs war, doch nicht mit dem gwünschten Ergebnis, macht uns also keine Sorge. Freude bereitete sich und uns Jens Bauer, der mit 37:52min dritter in der M20 wird und mit dieser neuen Bestzeit bereits eines seiner für 2007 gesteckten Ziele erreichte. Besonders freut uns das gute Abschneiden des Schwimm- und Gymnastikexperten Arnd Schäffer, der nun endlich in 39:57min die ominöse Schelle überspringt. Ob es abgesprochen war, dass seine Bettina sich in Großkrotzenburg ebenfalls verbessert (2.W30), war nicht zu erfahren. Letzte Woche beim Sinntallauf, bewies Peter Hufgard seine derzeitige gute Form und verbesserte sich um zwei Sekunden. Am Sonntag nahm er neuen Anlauf und steht jetzt bei 41:53min. Irritiert las er Zuhause erstaunt, dass dies zu Platz zwei in der M30 reichte und äußerte sich verärgert: "Da lande ich das erste Mal auf dem Treppchen und bleibe nicht bis zur Siegerehrung, ich Depp"! Jürgen Hartmann fehlten dazu ein paar Sekunden, doch seine Form verläuft ansteigend. Und dies gilt auch für Alois Mühlthaler, der sich jetzt stärker dem Rennrad widmet, sein Gewicht reduziert und sein kürzlich geäußertes Ziel jetzt erreicht hat, wieder mal unter sechzig Minuten zu laufen. Wenn wir von unseren Damen erst jetzt berichten, dann hat dies keinesfalls etwas mit ihren Leistungen zu tun, im Gegenteil. Claudia Hille gewinnt das Frauenrennen. Ob die gelaufene Zeit (39:18) zu ihrem IM Trainingsprogramm passt oder mit Arnd abgestimmt war, der sie begleitete, wissen wir nicht genau. Wenn aber jemand am Start ist, der ihr am Zeug flicken will, vergisst sie gerne mal ihr Programm und will einfach nur gewinnen. Im Ziel lag dann die jugendliche, ernst zu nehmende Rivalin Kerstin Straub wieder mal zwei Sekunden hinter ihr. Gleich danach folgte auf Platz drei schon Astrid Pietsch in guten 40:26min. Es ist ihre beste Leistung seit geraumer Zeit, die wir als Folge der Duathlonvorbereitung zur DM und des harten Wettkampfes letzte Woche betrachten. Hier die Ergebnisse unseres Teams im Überblick.

06.05.2007 Mainzer Gutenberg Marathon mit strahlendem Stefan Günther
Der Wonnemonat Mai macht's möglich. Es handelt sich nachweislich um den Monat im Jahr, der gerade jungen Menschen - Ausdauersportlern sowieso - besondere Vitalität, enorme Kräfte und sogar Flügel verleiht. Den Beweis dafür lieferte heute mit Stefan Günther ein Triathlet der etwas jüngeren Garde, als er beim Gutenberg Marathon in Mainz in 3:28:32h seine bisherige Bestmarke um gut zehn Minuten unterbot. Sein Training war nicht unbedingt auf die 42,2km Distanz ausgerichtet, doch nach seinem schnellen Lauf in Griesheim und dem harten Duathlon bei der DM in Backnang letzte Woche, wusste er schon, dass seine Form stimmt. Seinen Laufrhythmus fand er in Mainz recht schnell und zeigte uns, dass er sich solche langen Wettkämpfe inzwischen vernünftig einteilen kann. Die jugendliche Dynamik wird inzwischen von seiner Intelligenz kontrolliert. Für die erste Hälfte standen ordentliche 1:42:26h zu Buche. Für den zweiten Teil der Strecke verbrauchte er zwar dreieinhalb Minuten mehr (1:46:06), aber die perfekte Einteilung entwickelt sich halt erst im Laufe der Jahre. Neben dem passenden Wetter stimmte diesmal auch die Versorgung mit Getränken, die wieder seine sportliche Mutter - wie letzte Woche bei der DM - für ihn übernahm. Es sind tatsächlich nur die Mütter, die genau wissen, was ihre Söhne zu welchem Zeitpunkt am nötigsten brauchen! Überglücklich im Ziel angekommen meinte Stefan heute Nachmittag: "Alles ist Bestens gelaufen, das Wetter hat gestimmt und ich hoffe, dass die 10-minütigen Zeitsprünge auch in Frankfurt noch anhalten". Hier die Ergebnisliste.

04.05.2007 Thomas Wollinger verbessert in Hamburg seine Marathonzeit um 25 Minuten
Bei besten Wetterbedingungen fiel am letzten Sonntag um 9.00 Uhr der Startschuss für das größte Sportereignis in der Hansestadt – dem Conergy Marathon Hamburg. 17.048 Jedermänner aus 82 Nationen und zahlreichen Top-Läufern aus der ganzen Welt gingen bei der 22. Auflage an den Start, darunter ein Quartett aus unseren Reihen. Bevor sich Diana und Thomas im letzten Jahr unserer Abteilung anschlossen, hatten sie zwar den einen oder anderen Marathon bereits hinter sich gebracht, aber so mehr aus dem Handgelenk und nicht unbedingt professionell geplant. Also haben vermutlich der regelmäßige Lauftreff mit seinen aufschlussreichen Gesprächen und einige neu gewonnene Erkenntnisse sicherlich ihren Beitrag geleistet, dass Thomas in Hamburg sich gleich um 25 Minuten verbesserte und mit 3:54:38h erstmals unter den magischen vier Stunden blieb. Seine Trainingspartnerin Diana hat ihre Bestmarke zwar um drei Minuten verpasst, aber dafür eine plausible und für uns alle nachvollziehbare Erklärung gefunden. Während des Laufs stieß sie nämlich, mehr oder weniger zufällig, auf Weltenbummler Ultraschlett, der von uns allerdings nicht in der Finisherliste gefunden wurde. Im Ziel ist er bestimmt angekommen, doch für welchen Sponsor er lief und unter welchem Namen, wird noch zu eruieren sein. Uns wird berichtet, dass sich die beiden auf der Strecke glänzend unterhielten und anscheinend 'ne Menge Spaß hatten. Liebe Diana, mit einem Stefan Schlett, der unlösbare Probleme mit einer Sehne namens musculus tibialis posterior hat, kann man im Moment weder neue Bestzeiten erzielen, noch größere Blumentöpfe gewinnen. Wenn aber der Spaßfaktor an erster Stelle steht, dann ist er doch der richtige Laufpartner. In den Ergebnislisten fanden wir mit Thomas Klebing noch einen alten Bekannten aus unserer Abteilung, den man kaum noch in unseren Breiten sieht, der aber immer noch fleißig am Joggen ist. Und beim Durchsuchen des Web fanden wir schließlich doch noch (siehe Bild rechts) unsere zwei Teamgefährten Stefan und Thomas. Nach seinem ausgiebigen Geplauder mit Diana ließ sich Stefan etwa zwanzig Minuten zurück fallen (positiv formuliert), fand Thomas in unseren weißblauen Vereinsfarben, um diesen ebenfalls in tiefere Gespräche zu verwickeln. Hier die Ergebnisliste mit dem Link zum Veranstalter.

03.05.2007 Unsere Triathleten eröffneten die Schwimmsaison im Kahler Campingsee
Harald R aus K. rief bereits am 09.04. im Gästebuch unsere Triathleten dazu auf, wie im Vorjahr, die Freiwassersaison traditionell am ersten Mai zu eröffnen. Im Rückblick auf das bitterkalte Medium des Kahler Campingsees im April 2006 (13°C!) tröstete er einzelne übergewichtige Leidensgenossen recht einfühlsam mit dem Hinweis, dass "das eine oder andere Fettpölsterchen noch hilfreich sein kann, solange der Neo zu geht". Wer wusste denn da, dass die Temperatur so schnell ansteigen sollte. Volker lieferte am 22.04. die allseits erfreut aufgenommene Meldung: "Hallo, der Kahler See hat 18°C". Doch auch der mahnende Eintrag: "die Kahler Angler haben am 1. Mai ihr Anangeln. Bitte toleriert diesen Wettkampf! Auch Angeln ist ein Sport", fand selbstverständlich Gehör. Manni verschob in beiderseitigem Interesse das erste Training kurzerhand auf den Vorabend dieses wichtigen Feiertags und pünktlich um 18.00Uhr sah man, in der Nähe des Einstiegs bei der Wasserwacht, etwa zehn schwarze Gestalten durch das Wasser pflügen. Auf dem Gruppenfoto, das vor dem Training geschossen wurde, fehlte Mario, der es nicht abwarten konnte und längst schon unterwegs war. Die 1900m machten allen Spaß und unsere Rookies waren bestens mit dabei. Angler waren nicht in Sicht und die Pizza hinterher hat nicht nur die Kohlenhydratspeicher aufgefüllt sondern auch noch geschmeckt. Alois war beim Start des ersten Trainings vor Ort um die körperliche Verfassung der Zehnkämpfer selbst in Augenschein zu nehmen. Eine kleine Bilderserie ist ebenfalls zügig geliefert worden.

01.05.2007 TSG Frauenpower der Extraklasse - DM-Gold für Claudi und Bronze für Astrid
In diesem Jahr hielten unsere Damen bei den Deutschen Duathlonmeisterschaften in Backnang die Fahne der TSG hoch. Dass es bei Claudia Hille in ihrer Altersklasse W40 nur um die Verteidigung ihres Titels gehen kann, muss man nicht besonders erklären. Doch mit welcher Power und mit welcher Dynamik sie ihr Vorhaben bei diesen strapaziösen Bedingungen durchsetzte, sagt alleine ihre Zeit von 2:14:33h aus. Unglaubliche zehn Minuten verbesserte sie sich gegenüber 2006, und diese Leistungssteigerung war auch verdammt nötig, denn die Konkurrenz war enorm stark. Sie staunte nicht schlecht, als die spätere Zweite auf dem Rad, kurz vor dem Wechsel auf die letzten fünf Laufkilometer, an ihr vorbei zog. Doch dann gab sie Gas, verschaffte sich noch mehr als eine Minute Vorsprung und wurde verdient Deutsche Duathlon Meisterin! Dieser Erfolg muss Flügel verleihen - der count down für Frankfurt läuft. Und zu unserer großen Überraschung hat sich Astrid Pietsch bei ihrem ersten großen Duathlon auf einer recht anspruchsvollen Strecke sehr gut geschlagen. Bei einer starken Frauenkonkurrenz erkämpfte sie sich Platz drei in der Klasse W35 und holte sich damit die Bronzemedaille auf einer Deutschen Meisterschaft. "Ich freue mich riesig und bin total glücklich", äußerte sich die strahlende Astrid nach dem Rennen und bedankte sich bei den mitgereisten TSG Fans für die tolle Unterstützung während des Wettkampfes.
Die DTU weiß, warum sie die Duathlon-DM nach Backnang vergibt. Die Veranstaltung ist perfekt organisiert und bietet durch die geschickt gewählte Streckenführung sowohl den Athlet(inn)en als auch den Zuschauern einen tollen Wettkampf. Die 2,5km lange Laufstrecke ist sehr anspruchsvoll und muss vier Mal durchlaufen werden. Der selektive Radkurs verläuft auf einer 13 Kilometer langen Wendepunktstrecke, die drei Mal zu absolvieren ist. Zum Schluss geht es noch zwei Mal über die bekannte Laufstrecke. Alle Wechsel finden sehr zentral auf einem großen Festplatz statt, wo sich auch der Zieleinlauf befindet. Zum Wetter konnte der Veranstalter nichts, es hatte ca.30°C und recht trockene Luft - und damit musste ja jeder zurecht kommen. Unser Männerteam reiste mit der Last eines Titelverteidigers an und war gewillt und voller Hoffung, das gesetzte Ziel wieder zu erreichen. Doch die Hiobsbotschaft erreichte unsere euphorische Truppe bereits am Vortag. Tobi, derzeit stärkster TSG Duathlet, fiel wegen eines hartnäckigen Magen-Darm-Virus' einfach aus. Und als ob das nicht genug wäre, fing sich Roger bereits in der zweiten Laufrunde ganz unangenehme Kreislaufprobleme ein, die ihn dann sogar zur Aufgabe zwangen. "Lieber raus gehen als raus getragen werden", mehr war von ihm nicht zu hören. Hoffen wir nur, dass diese Sache die IM Vorbereitung nicht nachhaltig stört. Dass eine Titelverteidigung jetzt in weite Ferne rückt, ist jedem klar. Doch im Team befinden sich ja noch weitere Leistungsträger, die bei Ausfällen zwangsläufig nach vorne rutschen und die Positionen übernehmen. Was sich dann in diesen Köpfen abspielte, ist schwer nachzuvollziehen. Jedenfalls berichtete Thomas Kraus von einem ordentlichen Lauf, doch auf dem Rad war er nicht wirklich zufrieden:"Irgendwie hatte ich dicke Beine und brachte nicht richtig Druck auf die Pedale. Hoffentlich kann ich mich für Ungarn noch steigern" erklärt er, und dass er mit Tobi in drei Wochen zur WM fährt. Der Wurm war drin, kaum einer war davon ausgenommen, Manni Scherer sollte auch noch was abbekommen. Erst auf der zweiten Laufrunde zog er an Thomas vorbei, der wie eine Rakete ins Rennen ging. Der Wechsel auf's Rad war ok und die Wendepunktstrecke gefiel Manni, "weil man so die einzelnen Abstände schön im Überblick hatte". Bei Kilometer zehn, also noch in der ersten der drei Runden, fiel die Kette runter, als er sie bei der Abfahrt auf das große Blatt legen wollte. Das hieß absteigen und die beiden komisch verdrehten Schlaufen, die sich gebildet hatten, mühsam entwirren. Ziemlich eingesaut und gefrustet über den Zeitverlust musste er dann akzeptieren, dass er nicht mehr auf das große Blatt schalten konnte und für den Rest des Radparcours gehandicapt war. Dass er während dieser Zwangspause seine pingelig zusammen gestellte Getränkemischung auch noch verschüttete und so lange trocken fahren musste, bis Stefans Mutter ihn mit Wasser versorgte (siehe Bild), rundet diesen ganzen Vorgang passend ab. Und in seinem Kopf ging einiges vor, als er seine beiden Teamkollegen an sich vorbei fliegen sah: "Ich hatte Lust, den Kram hinzuschmeißen", will Manni uns weiß machen. In der Tat mag es frustrierend wirken, wenn man sich die Radzeit von Christian Meidhof betrachtet. Diese 1:05:50h waren auf dieser Tour der absolute Kracher und natürlich die schnellste Zeit im Team. Wenn wir dem Christian jetzt noch richtig laufen lernen, ist er fast komplett. Denn diesem Umstand hat er es zu verdanken, dass ihn Manni mit seinen unverkennbaren Trippelschritten auf der abschließenden Laufrunde noch aufrollen konnte. So kommt zum Schluss doch noch ein recht geschlossenes Mannschaftsergebnis zustande, das zwar nicht für's Treppchen reichte, aber immerhin zu Platz fünf. Und der Youngster im Team, Stefan Günther; sammelte erstmals auf einem derartigen Event Erfahrungen. Tief beeindruckt von den Strecken, dem Umfeld und den Akteuren bezeichnete er seine erste Deutsche Meisterschaft als gelungen, wenngleich er sich eine bessere Platzierung schon vorgestellt hätte. "Das war schon hart, kaum Zeit zum Erholen. Auf den letzten Laufrunden ging dann gar nichts mehr". Die wunderschönen Eindrücke, die das Team samt Betreuern behalten wird, werden in der großen Fotoserie sichtbar, die uns Eckhard Hippler geschickt hat. Hier die Ergebnisliste mit allen Zwischenzeiten.