TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Startseite - März 2007

30.03.2007 Zwei weitere Neuzugänge verstärken unser Team
Die Vorstellung neuer Abteilungsmitglieder auf dieser Startseite stieß auf positive Resonanz, deshalb halten wir an diesem Service auch künftig fest. Heute informieren wir also über zwei weitere Zugänge, die uns inzwischen auf den Stand von 135 aktiven Mitgliedern führen. Der erste kommt aus einer Familie, die man getrost zu den Kleinostheimer Ureinwohnern zählen kann. Guido Vongries (41) lebt mit Frau Silvia und seinen zwei Buben oben im Wingert und verfügt schon auf Grund seiner Wohnlage über eine gute Basis für crossige Bergläufe. Sohn Alexander (12 Jahre) wird übrigens in unserer Abteilung Leichtathletik von Stefan Günther trainiert und den siebenjährigen Niklas betreut die Leiterin Karin Glaab selbst. Beim Tiefbauamt Aschaffenburg ist der umgängliche Guido als Facharbeiter beschäftigt und betreibt noch ein Nebengewerbe als Garten und Landschaftsbauer. Im Moment legt er seinem Teamgefährten Thomas Lindner Vorgarten und Hof an, während dieser in der REHA die Folgen seiner Bandscheiben OP auskuriert. Seit etwa vier Jahren läuft Guido intensiver und hat sich jetzt unserer Truppe angeschlossen, um seine Möglichkeiten auszuloten und noch einen Tick schneller zu werden. Dieses Vorhaben unterstützt er durch regelmäßige Besuche im Fitnessstudio. Dass seine Halbmarathon Bestmarke vom Vorjahr (1:36:39h) noch ausbaufähig ist, davon überzeugten wir uns am Dienstag auf der langen Lauftreffrunde. Er zeigte - trotz seiner sehr athletischen Figur - während der exakt 17km langen Strecke auch auf den langen Steigungen Durchhaltevermögen und legte da bereits den ersten Grundstein für seine neuen Ziele.
Jens Bauer
Der zweite Neuzugang heißt Jens Bauer (25) und kommt aus Glattbach, wo er bis vor etwa sechs Jahren Handball spielte. Heute noch bläst er im örtlichen Musikverein das Baritonsaxophon, ein Holzblasinstrument mit warmem und sattem Klang, sowie die verwandte Klarinette. Als weiteres Hobby steht bei ihm das Mountainbiken hoch im Kurs, sein nächster Alpencross ist bereits in Planung. Jens befindet sich gerade im Prüfungsfinale seines Maschinenbaustudiums und beabsichtigt, im Anschluss daran an der Uni Darmstadt zu promovieren. Er schwärmt heute noch von Norwegen, wo er zwei Semester studierte und gerne lebte. Dieses tolle Land sei für Ausdauersportler absolut empfehlenswert. Seine Ziele für dieses Jahr sind klar abgesteckt. Der erste Marathon ist für den Herbst geplant und er will, wenn das Training weiter so gut läuft, gleich unter drei Stunden bleiben. Über die 10km Distanz peilt Jens den Bereich 37:00 bis 37:30 an. Nach unseren bisherigen Eindrücken und seinen 38:05min von Niederrodenbach beim Schnellen Zehner, halten wir dieses Ziel für schnell realisierbar. Der angenehme und zurückhaltende Sportler zeigte in den letzten Wochen hohe Präsenz, starke Leistungen und ein großes Interesse an unserer wachsenden Gemeinschaft.

29.03.2007 Crosscup-Finale mit gutem Ausgang für unsere Athleten
Der vierte Akt beim Finale in Stockstadt musste am vergangenen Samstag zwangsläufig die Entscheidungen im Crosscup bringen. Beim HypoVereinsbank-Vorbereitungslauf der benachbarten TG lieferte unser zehnköpfiges Team recht ordentliche Qualität ab. Etwas hervor heben wollen wir heute die Leistung von Tom Luca Schneider, der als Jüngster zuerst im Duathlon der 10-11jährigen sich auf Platz zwei vorkämpfte und nach zehnminütiger Pause noch den zum Cup zählenden 1600m Lauf absolvierte (3.Platz). Zusammen mit seinen schönen Erfolgen in Kahl und Schweinheim reichte diese Platzierung zum Gesamtsieg (M10) im Crosscup. Weil er auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse starten darf, rechnen wir mit einer weiteren Leistungsentwicklung. Ob sich Vater Bernie von ihm inspirieren ließ oder umgekehrt, ist nicht überliefert. Jedenfalls besorgte sich das Familienoberhaupt Platz eins der AK 40 in der gesamten Serie. Dazu reichte ihm in Stockstadt über 5km der zweite Rang. Dass er zuvor über die Duathlon Langdistanz ging, erwähnen wir nur der Vollständigkeit halber. Gerade in diesem Wettkampf ging es ganz vorne, im Dreikampf einiger recht drahtiger junger Männer, ziemlich ambitioniert zu. Tobias Hegmann scheint die Knochenhautentzündung am Schienbein überstanden zu haben, denn er konnte auf der ersten Laufstrecke über sechs Kilometer an der Spitze gut mithalten. Auf dem Rad gab er dann Gas, die Ausreißversuche scheiterten aber an den beiden starken Gegnern. Auf der abschließenden Laufrunde (3km) merkte er, dass nach vorne nichts mehr ging und er nach hinten nichts mehr befürchten musste. "Die Zeit von 1:02:56 war knapp drei Minuten langsamer als im Vorjahr, was ich aber fast komplett auf die schwierigere Strecke schieben würde. Besonders beim Rad fahren war diesmal nichts mit rollen, immer volle Pulle. Trotzdem hatte man oft das Gefühl, das Vorderrad bleibt gleich im Matsch stecken", resümierte Tobi. Wie es ihm genau erging, kann in seinem Weblog nachgelesen werden. Unser Team beim Langduathlon komplettierten Stefan Schlett und Norbert Stein.
Gesamt-Crosscup ging sehr klar an Michael Schrauder
Auf der recht crossigen Stockstädter Laufstrecke am Waldschwimmbad fuhren wir über 5000m erneut den Gesamtsieg ein. Michael Schrauder hatte den Crosscup zwar längst in der Tasche, musste aber nochmal stark dagegen halten. Die erste von drei Runden ging er diesmal etwas forscher an, um die Konkurrenz zu testen. Schon nach wenigen hundert Metern lag er knapp vor Ingbert Reinke in Führung. Es gelang ihm nicht, einen deutlichen Abstand herzustellen. Weil die Strecke aufgrund einiger recht weicher Passagen gar nicht so ohne war, entschloss sich Michael, das Tempo soweit rauszunehmen, um dann im Windschatten seines Kontrahenten Kraft für den Endspurt zu tanken. Dieser zog auf dem letzten Kilometer deutlich an, doch Michael blieb relativ problemlos dran. "Kurz vor dem Stadion konnte ich meine alten Mittelstreckenqualitäten voll ausspielen und noch neun Sekunden Vorsprung herauslaufen", erklärte unser Teamkollege. Seine nächsten Wochen werden von einem Trainingsblock gekennzeichnet sein, der ihn Ende April hoffentlich in die Lage versetzt, bei der Unterfränkischen über 10km so nah wie möglich an die 33er Marke heranzulaufen. Na, das wäre doch was! Bei dieser Veranstaltung lief übrigens Jens Bauer auf diesem recht schwierigem Geläuf mit 19:35min eine beachtliche Zeit heraus. Mit den vorherigen Platzierungen ergibt sich für ihn im Gesamtklassement Platz vier der männlichen Hauptklasse. In Kürze werden wir hier ein kleines Portrait von ihm veröffentlichen. Der vierte im Team, Stefan Günther, startete diesmal nicht. Seine Ergebnisse aus den ersten drei Crossevents bringen ihn in der Abschlusswertung auf Platz sechs der MHK. Hier die Ergebnisse unseres Teams aus dem Stockstädter Wettbewerb.

28.03.2007 Ironmanvorbereitung in vollem Gange - Mallorca ist wieder in Bikerhand
Aus Mallorca erreicht uns der folgende Bericht von Mario und Volker, den wir ungekürzt auf diese Website übernehmen sollen, was wir hiermit auch tun..... Es hat uns viele Rotweine und Palos gekostet, bis wir diesen Bericht aufgesetzt hatten. Für den Inhalt übernehmen wir jedoch die volle Verantwortung. Um der Konkurrenz eine minimale Chance zu geben, stellten wir uns am Anreisetag erst einmal zwei Stunden beim Hürzeler in die Reihe, um unsere Räder zu empfangen. Die verlorenen 50 Trainingskilometer sollten wir in den restlichen sieben Tagen nie wieder aufholen. Nach den üblichen Einführungstouren brachte am Montag ein Blick auf ausgesuchte Webseiten den ersten Schock. Uns blieb der Palo im Halse stecken, als wir vom Kampf um die Platzierungen beim Rommarathon erfuhren. Gott sei Dank waren diese zwei Speerspitzen der TSG (Roger und Manni) nicht mit uns im Tainingslager, so dass wir nur uns selbst was weiss machen mussten. In Anbetracht des kalten Wetters schielte Volker verfroren und voller Neid auf Marios Beinbehaarung, der bei 8°C immer noch am Schwitzen war. Trotz eines Sterns weniger genossen wir das reichhaltige Buffet, wenn wir auch über die Fähigkeit der Nahrungsaufnahme unserer Tischnachbarn aus den neuen Bundesländern staunten. Dank des all-inclusive-Bändchens von Mario waren die feuchtfröhlichen Abende gerettet. Volker staunte immer öfter über die wundervolle Weinvermehrung. Er bezahlte nach eigenen Angaben seine Teilnahme am Küstenklassiker beinahe mit dem Tod durch Erfrieren. Mögen die Nachfolgenden uns auf Mallorca würdig vertreten. Wir aber sind optimistisch, denn beweihräuchern können sich andere auch..... Mit diesen Zeilen erhielten wir eine kleine Bilderserie, die in unserem Album zu betrachten ist. Und soeben erreicht uns noch eine Nachricht von Manni, der zur Zeit mit einer weiteren Gruppe auf der Mittelmeerinsel weilt. Gestern brachten sie 144 Trainingskilometer zusammen und heute regnet es leider in Strömen. Für Morgen sieht's auch nicht besser aus! O-Ton Manni: "Egal, holen wir uns halt ne Flasche Palo und machen uns das Wetter schön"........ Wer's glaubt, wird selig.

27.03.2007 Der "Schnelle Zehner" in Niederroden zieht uns immer wieder an
Die Niederrodenbacher Waldstrecke trägt die Geschwindigkeit schon im Namen. Diese absolut flache, asphaltierte und dadurch enorm schnelle Waldstrecke, die nach den DLV/IAAF-Regeln vermessen und somit bestenlistenfähig ist, zieht jedes Jahr die regionale Elite an. Am Sonntag pilgerten aus unserer Mannschaft acht ausnahmslos männliche Läufer dort hin, um ihren aktuellen Leistungsstand zu überprüfen und nach Möglichkeit auch komplett abzurufen. Rückmeldungen der Teilnehmer liegen der Redaktion bis dato zwar nicht vor, aber alleine aus der Ergebnisliste lassen sich eine ganze Menge Rückschlüsse ziehen. Dass Andreas Heilmann unter den 375 Finishern als erster über die Ziellinie läuft, ist grob betrachtet keine besondere Überraschung für uns. Doch die Abstände zwischen den vier Erstplatzierten, die alle aus der Altersklasse M20 kommen, weisen deutlich auf harte Auseinandersetzungen während der letzten Kilometer hin. Die Konkurrenz zwang Andreas wieder in den 32er Bereich (exakt 32:51min) und damit weiß jetzt jeder Bescheid. Als zweiter unserer internen Wertung kämpfte sich Uwe Reinke - wiederum verbessert - auf Gesamtplatz sieben vor. Auf dem Weg dahin lieferte er sich ein hartes Duell mit einem starken Läufer seiner Altersklasse. Jetzt hat er sich erst mal ne Woche ins Trainingslager begeben, um dann direkt aus dem Training heraus in Seligenstadt dabei zu sein. Wir sind gespannt.
Altersklassenpräsident Andreas Schiffner erlebt nun den wievielten Frühling? Ein Blick in die Gesamtergebnisliste lässt uns auch hier auf ein erbittertes Duell schließen. Man kann's kaum glauben, was Ausdauersportler mit ordentlicher Lebenseinstellung im zunehmenden Alter noch zu leisten im Stande sind. Seine 35:58min bedeuten Platz eins in der AK50. Das Mannschaftsergebnis dieser drei Erstgenannten reichte natürlich für einen ungefährdeten ersten Platz. Doch damit nicht genug. Das nächste Trio holte sich in einer tollen mannschaftlichen Geschlossenheit den siebten Rang unter insgesamt 41(!) gestarteten Teams. Dies waren Thomas Kraus (36:31min 2.M30) und Jens Bauer (38:05min), die ihre Klasseleistung jeweils mit einer neuen persönlichen Bestzeit krönten. Der dritte im Bunde, Rainer Simon, kam mit 41:19min seiner PB ziemlich nahe und machte diesen schönen Teamerfolg damit perfekt. Erfreulich, dass Martin Schneider sich mal wieder sehen ließ und recht zügig sein Programm abwickelte. Norbert Stein ging tags zuvor beim Crossduathlon der TG Stockstadt schon über die Langdistanz und bringt sich für unsere Ironmanstaffel in Form, bei der er (in Roth am 24.06.) neben Harald und Harry den Marathonlauf übernimmt. Der schnelle Zehner war für ihn Training sowie Standortbestimmung. Hier noch unsere Ergebnisliste.
26.03.2007 Achtung Tempofreaks - am Mittwoch geht's schon auf die Tartanbahn
Es sind nur noch sechs Wochen bis zum Aschaffenburger Hypolauf, den einige aus unserem Team als Gradmesser für die anvisierten Saisonhöhepunkte nutzen wollen. Insgesamt 46 TSG'ler - ohne die vielen Schüler und Jugendlichen - haben sich bisher in die Starterlisten eingetragen. Und vielen fehlt noch die notwendige Tempo- und Wettkampfhärte. Um diese Rückstände zu beheben, beginnen wir unser offizielles Bahntraining am kommenden Mittwoch, 28.03. um 18.00 Uhr wie gewohnt auf der Anlage der Gemeinde Karlstein, Ortsteil Großwelzheim. Claudia hat bereits signalisiert, dass sie mit ihren Jugendlichen erst nach Ostern (aber dann schon ab 17.30 Uhr) von der Halle ins Freie wechseln wird. Bei dieser ersten Einheit am Mittwoch wird auf jeden Fall Wolfi dabei sein und sich kümmern, so dass niemand ohne professionelle Betreung seine Runden abwickeln muss.

24.03.2007 Nächsten Dienstag wechseln wieder wir zur Sommerlaufstrecke
Mit der Zeitumstellung heute Nacht, soll das trübe und miserable Wetter tatsächlich von frühlingshaften Temperaturen und viel Sonnenschein abgelöst werden. Wir Ausdauersportler glauben den Meteorologen sowieso auf's Wort und freuen uns schon auf manche Teamkolleg(inn)en, die wir letztmals Ende Oktober sahen. Die dienstäglichen Trips in den Wintermonaten, bei Dunkelheit zum Fähranleger Seligenstadt und wieder zurück, sind tatsächlich nicht jedermanns(frau) Sache. Mit Trip meinen wir in diesem Fall nicht die mentale Reise, die mit dem Konsum von bestimmten Stoffen einhergeht, sondern einzig und allein ein mehr oder weniger intensives Jogging, das dazu dient, unser Immunsystem zu stärken, einigermaßen fit durch die kalte Jahreszeit zu kommen und ein wenig die Gemeinschaft zu pflegen. Mit Udo Bauer haben wir einen sehr verlässlichen Laufpaten, der auf solche Notwendigkeiten achtet, bei Wind und Wetter die Gruppe anführt und nun auch das Startzeichen für den Lauftreffwechsel gegeben hat. Ab Dienstag, 27.03., 18:00 Uhr treffen wir uns am Parkplatz des Fußballvereins SV Vorwärts Kleinostheim, um endlich wieder gemeinsam durch das idyllische Steinbachtal zu laufen. Alle weiteren Einzelheiten wie: Anfahrskizze, Trainingsumfang, Laufstrecken und persönliche Betreuung sind hier nachzulesen bzw. abzurufen. Die auswärtigen Lauftreffteilnehmer können nach dem Training in der Maingauhalle duschen; dies wurde mit unserer Gemeinde vertraglich vereinbart. Zum Ausklang treffen wir uns anschließend in der Gaststätte am Sportplatz.

23.03.2007 Zwei Brüder dominieren den 6. Harreshäuser Waldlauf
Immer besser in Fahrt kommt Uwe Reinke. Letzte Woche in Offenbach kämpfte er bis zum Schluss um den Gesamtsieg und gab diesen mit Platz zwei nur um drei Sekunden ab. Dabei lag er genau 40 Sekunden vor seinem zwölf Jahre jüngeren Bruder Ingbert. Und am Sonntag in Harreshausen, ebenfalls über 10km, konnte er sich beim Start berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen. Ein ernst zu nehmender Gegner kam ausgerechnet wieder mal aus der eigenen Familie. "In Offenbach war ich besser drauf, denn Ingbert war zuvor schon die 3000m Strecke gelaufen", erklärte Uwe die Situation aus der Vorwoche. Diesmal blieb er in 35:26min wiederum auf Platz zwei und musste seinem Bruder siebzehn Sekunden Vorsprung lassen. "Eigentlich dachte ich, wir wären ungefähr gleich stark, aber er ist im Spurt einfach einen Tick besser". Obwohl der Sieg in der Familie blieb, sollten wir nicht davon ausgehen, dass Uwe sowas auf Dauer zulässt. Hinter diesem brüderlichen Duell entstand im Verlauf des Rennens ein sehr deutlicher Abstand zu den Nächstplatzierten. Die nächsten Ziele und Vorhaben unseres Teamgefährten sind klar abgesteckt. Am kommenden Sonntag treffen wir ihn beim Schnellen Zehner in Niederrodenbach und dann geht's ins Trainingslager nach Bad Bergzabern.

21.03.2007 Maratona della Città di Roma - ein wirklich internationales Event
Der Rom Marathon wird dieser illustren Truppe sehr lange in Erinnerung bleiben, und das aus vielerlei Gründen. Die Italiener bereiteten sich auf ihre vielen tausend sportlichen Gäste aus mehr als 50 Nationen gewissenhaft vor. Das herrliche Wetter hielt vom ersten bis zum letzten Reisetag an und sorgte in unserem Team für eine ausgelassene Stimmung. Blauer italienischer Himmel und ideale Temperaturen ließen die Distanz von 42,195 Kilometern auf einem Rundkurs durch die Innenstadt, entlang geschichtsträchtiger Bauwerke, zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Wo sonst auf der Welt kann man in relativ wenigen Stunden soviel Geschichte durchlaufen? Etwa 12000 Finisher absolvierten den mit 205 Höhenmetern gespickten, anspruchsvollen Parcours mit beeindruckendem Zieleinlauf am Kolosseum. Hohe Konzentration erforderte zudem die recht wellige Laufstrecke, die zu ca. 70% aus antikem Kopfsteinpflaster bestand. Schon die Wahl des Start- bzw. Zielgeländes machte die Absichten der Veranstalter deutlich. Die breite Via dei Fori Imperiali im Herzen des antiken Rom, direkt neben den Stätten des Forum Romanum und zu Füßen des berühmtesten aller Amphitheater, des Kolosseums, bietet eine überaus beeindruckende Kulisse.
Um 9.15Uhr war es am Sonntagmorgen dann soweit. Die euphorisierte Menschenmenge stürzte sich nach und nach über die Startlinie und hatte sieben junge Ausdauersportler(innen) von der TSG Kleinostheim im Sog. Bereits nach zwei Kilometern lag ein verletzter Läufer am Straßenrand und keiner kümmerte sich - bis auf Vicky. Die gelernte Arzthelferin: "den kann ich doch nicht liegen lassen" und an Aurelia und Doris gerichtet: "ich komme gleich nach"! Sie fanden später tatsächlich wieder zusammen und marschierten im gleichen Rhythmus über die Messstellen bei km 5, 10 und 15. Bis hier überwand Doris anscheinend ihre schwere Rippenprellung, die sie sich beim recht unglücklichen Sturz in der Metro am Vortag zuzog. Sie vergaß dann ihre Schmerzen, nahm ihr gewohntes Renntempo auf und lief bis zur Streckenhälfte fast drei Minuten heraus. Doch die beiden Santoro-Schwestern, die der Mannschaft auch als Dolmetscherinnen zur Verfügung standen, hatten unterwegs zwar auch ihre Probleme, fingen aber die ausgerissene Kollegin bei km 35 wieder ein. Das Trio kompensierte seine Schwächeperioden gemeinsam, dazu gehörten (wie bei Frauen üblich) sogar ihre Toilettengänge, und erreichte glücklich und zufrieden nach 4:37:15h einträchtig das Kolosseum. Aurelia hat damit ihre Premiere über die Marathondistanz gut überstanden und sich in unserer Bestenliste verewigt.
Roger Uhl und Manni Scherer waren die besten Deutschen in Rom
Bei unseren Männern waren Taktik und Motive anders gelagert. Von Manni wusste ich, dass er bei diesem Ausflug in die heimatlichen Regionen seiner Verwandtschaft eigentlich nicht am Limit laufen wollte, aber eine Zeit unter drei Stunden sollte es schon sein. "Aber im Sog der Ironman Vorbereitung war meine Fitness schon so weit fortgeschritten, dass ich von Beginn an eine neue Bestzeit anvisiert habe", erklärte er uns hinterher. Sein Kampfgewicht liegt derzeit bei mikrigen 61kg und machte allen Beteiligten Sorgen, als auf der Strecke Wind aufkam. Modellathlet Roger bläst so schnell nichts um. Er trotzt mit seiner Statur auch Gegenwinden, ging in Rom die ersten 10km in 38:15 an und lag damit schon eine Minute vor Manni. Von diesem wissen aber die Insider, dass er einen Wettkampf dieser Größenordnung sehr pingelig vorbereitet und ohne Experimente durchzieht. Hütet euch also vor dem, denn der meint, was er sagt! Für eine neue Bestmarke braucht Manni eine 3:59 je Km, und zwar durchgängig. Fast wie ein Uhrwerk reißt er die einzelnen Kilometer ab, bis er bei etwa km 33 auf Roger aufläuft. "Na, wie gehts?" - "Oh, was machst denn Du hier?" Mehr Konversation ist nicht. Da gibt's doch irgendwo 'ne Hackordnung in der Abteilung!? Klar war für Roger, dass an der aktuellen Hierarchie nicht gerüttelt werden darf. Ein Abteilungsleiter soll zwar vorne stehen, aber doch nicht überall. Das Tempo geht hoch. Bei km 35 liegen sie gleichauf und etwa bei Marke 40 und einem 3:48er Tempo flackern bei Manni die Lichter. Bevor sie ganz ausgingen, übt er sich in Bescheidenheit und verliert bis ins Ziel auf Roger insgesamt 18 Sekunden. Heraus springt tatsächlich die neue Bestmarke von jetzt sagenhaften 2:46:40h und seine Klassezeit von Mainz war Schnee von gestern. Roger bedankte sich artig bei seinem internen Kontrahenten für den "überflüssigen" Druck, der ihn doch noch zu einer Klassezeit zwang, die in der IM Vorbereitung (Ffm) jedenfalls keinen Nachteil bedeutet. Manni, der im Juni in Roth seine Höchsform braucht, meinte: "Die Gefahr einzubrechen wollte ich nicht riskieren und musste Roger ziehen lassen. Die Verbesserung meiner neuen persönlichen Bestleistung aus dem Vorjahr um knapp drei Minuten stand für mich im Vordergrund". Und damit kommen wir zum Ersttäter über diese Entfernung. So gleichmäßig und überaus konstant bis zum letzten Kilometer läuft selten einer. Ein Debütant erst recht nicht. Christian Meidhof liegt mit seiner gezeigten Leistung voll im Kurs, war im Ziel total happy und ist nun sehr beruhigt, was die IM Vorbereitung betrifft. Der 5er Schnitt von Anfang bis zum Ende und die zweite Hälfte sogar um einige Sekunden schneller als die erste. Das steht so in den Trainingsplänen für Fortgeschrittene. Bis zur Halbmarathondistanz lag er mit Matthias gleichauf, bis dieser bei Temperaturen um die 20°C mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte und Tempo herausnehmen musste. In unserer recht übersichlichen Ergebnisliste mit Zwischenzeiten ist leicht zu erkennen, wann er zum Fußgänger mutierte und allerhand Spaß verlor (den fand er aber bald wieder). Seine Sarah war sehr traurig darüber, dass sie wegen ihres noch nicht ganz geheilten Bandrisses am Knöchel passen musste. Trotzdem lief auch sie sich die Füsse platt, denn sie wollte nur wenige der vielen Sehenswürdigkeiten versäumen. Sie konzentrierte sich auf die Betreuung und schwärmte von vier herrlichen Tagen mit strahlend blauem Himmel und viel Sonne, und davon, dass sie im T-Shirt im Straßencafé sitzen konnte.
Auf den Fotos, die bereits im Bilderalbum liegen, erkennt man unsere Freundinnen und Freunde, wie sie dann ganz entspannt zwischen den Zypressen auf der Wiese liegen, den Blick auf Kolosseum und Palatin genießen, und ihr Fazit ziehen. Gäbe es eine Krone für den schönsten Stadtmarathon – der Marathon in Rom wäre ohne Zweifel einer der heißesten Anwärter. Auch die Organisation verdient großes Lob. Und jetzt wissen Manni und Roger, dass man in Rom trotz der vielen Kurven durchaus flotte Zeiten erzielen kann. Sie werden nun, nach einigen Tagen Regeneration, am kommenden Montag gemeinsam ins Radtrainingslager nach Mallorca gehen, um sich in der zweiten Triathlondisziplin auf den neuesten Stand zu bringen.

20.03.2007 Claudia Hille läuft beim Antalya-Marathon auf Platz fünf vor
Sonntagmorgen 7.00 Uhr. Ich werde wach und denke sofort an Claudi, die beim 2.Internationalen ÖGER Antalya Marathon schon an der Startlinie steht. Die Türkei liegt - zumindest in der Zeit - eine Stunde vor uns, es ist dort acht Uhr und die Temperatur zeigt im Schatten bereits ordentliche 14°C. Claudi, CONDOR Mitarbeiterin und Weltreisende in Sachen Ausdauersport, wird vom Co-Sponsor SunExpress ein Platz im Flieger bereit gestellt, ÖGER TOURS sponsert den Startplatz, und schon ist das Wochenende gerettet. Man kennt sich halt! Der Startschuss fällt also recht früh am Tag. Das recht übersichtliche Starterfeld wird in der Nähe des Atatürk Stadions auf die 42,195km Strecke geschickt. Ruckzuck hat sich das Feld in die Länge gezogen und es wird recht schnell einsam um Claudi. Es geht hinaus auf die vierspurige Schnellstraße, auf der zwei Bahnen für den Wettkampf gesperrt waren. Die Urlauber pennen noch, denn an den Hotelreihen am linken Straßenrand wird kaum jemand gesichtet. Rechts liegt das Meer und vermittelt - jedenfalls zu Beginn des Rennens - Urlaubsatmosphäre und ein angenehmes Gefühl. Dann wird die Laufstrecke recht öde, Schatten findet keiner mehr und Zuschauer verlieren sich nach hier draußen auch nicht. Dann kommt Leben auf die Staße. Zwei türkische Läufer tauchen auf und Claudi gewinnt an Fahrt. Bald registriert sie aber, dass deren Tempo für sie mindestens fünf sec/km zu hoch ist und schon läuft sie vernünftigerweise wieder alleine. Am Wendepunkt bei km 21,1 liegt sie mit 1:29:10h exakt in ihrer Sollzeit und erinnert sich an die drei 35er, die sie mit Manni in der Vorbereitung abwickelte. Vor ihrem Herbstmarathon in Dresden (3:01:36h) baute sie sieben solcher Etappen ins Trainingsprogramm ein und kam bei Halbzeit mit 1:26:30h durch, war also fast drei Minuten schneller. Aber im Gegensatz zu Dresden und trotz höherer Temperaturen konnte sie in Antalya das eingeschlagene Tempo auf dem Rückweg halten. Plötzlich verdichtet sich der Publikumsverkehr, denn die Halbmarathoni, die eineinhalb Stunden später losgelassen wurden, liefen ihr auf der anderen Straßenseite entgegen. Es ging langsam wieder Richtung Antalya "und dann kam diese eklige Rampe", erzählte uns Claudi nach ihrer Rückkehr ziemlich unaufgeregt. Sie wusste zwar von den insgesamt 135 Höhenmetern und sah beim Rauslaufen auch diese Steigung, für die sie später einige Sekunden zusätzlich verbrauchte. Im Ziel wurden die Uhren bei 3:00:46h gestoppt. Im gesamten Feld, incl. der männlichen Teilnehmer erreicht sie Platz 20 und ließ mit Rang fünf bei den Frauen lediglich einer Deutschen den Vortritt. Die Siegerehrung muss nach ihren Schilderungen sehr chaotisch abgelaufen sein, aber für die Organisation der Läufe fand sie nur anerkennende Worte. Wünschen wir Claudi, dass sie ihr primäres Ziel, die Quali für die Ironman WM in Hawaii erreicht, für die Ehemann Arnd bereits die Fahrkarte hat.

18.03.2007 Schüler- und Jugend Trainingslager in Gemünden
Am letzten Wochenende pilgerte unser Nachwuchsteam - gut behütet - mit Trainerin Claudia Hille und ihren Assistenten Bernie Schneider sowie Manni Scherer in die Gemündener Gegend, um ein recht ausgelassenes und intensives Wochenende abzuwickeln. Das Wetter passte, sie hatten enorm viel Spaß und die "älteren Herrschaften" sorgten dafür, dass niemals lange Weile aufkam. Die Ausdauergeschwister Silke und Christian Hippler nahmen an diesem Traingslager für Schüler und Jugendliche ebenfalls teil und schildern in einem kleinen Aufsatz die Erlebnisse eines wunderschönen Wochenendes.
Freitag, 09.03.2007: Nachdem alle gegen 15 Uhr an der Maingauhalle eingetroffen und das Gepäck sowie die Fahrräder verstaut waren, ging es los Richtung Gemünden. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir schließlich in unserem Hotel „Zum letzten Hieb“ an, das in dem kleinen Ort Langenprozelten, wenige Kilometer entfernt von Gemünden liegt. Nun hieß es erst einmal Zimmer einteilen........ weiterlesen

16.03.2007 Toller Saisoneinstieg von Uwe Reinke in Offenbach
Seit einigen Monaten hörten wir nichts mehr von Uwe Reinke, doch jetzt machte er gleich bei seinem ersten Rennen - seit dem Frankfurt Marathon im Herbst (2:47:52h)- von sich reden. Uwe musste verletzungsbedingt erheblich kürzer treten, ließ die Wettkämpfe während des Winters sausen und konnte deshalb sein derzeitiges Leistungsvermögen nicht richtig einschätzen. Am Sonntag fuhr er dann kurz entschlossen mit seinem Bruder Ingbert nach Offenbach, um Licht in das Dunkel zu bringen. Die LG Offenbach trug zum fünften Mal den Rosenhöhe-Waldlauf aus und verband diesen heuer mit den Crosslaufmeisterschaften der Region Rhein-Main und des Kreises Offenbach/Hanau. "Ich bin ich erst mal vorsichtig angelaufen, war dann sehr überrascht, dass ich bis km 5 noch an dem späteren Sieger Michael Schroth dranbleiben konnte", erklärt uns Uwe auf Nachfrage. Dieser lief anschließend einen kleinen Vorsprung heraus, den Uwe bis zum Ziel nicht mehr aufholen konnte. "Dennoch bin ich mit der Zeit von 34:31min voll zufrieden, das lässt für die Zukunft hoffen". Platz zwei im Gesamtfeld, mit lediglich drei Sekunden Rückstand, und der Sieg in der Altersklasse M40 mit gehörigem Abstand zum Nächsten, das war die Ausbeute. Erinnern wir uns daran, dass Uwe im vergangenen Jahr in der 10km Bestenliste des Bayerischen Untermains auf Platz fünf landete, mit einer Zeit von 34:38h. Also, der Saisoneinstieg ist für unsere Begriffe mehr als gelungen. Seine letzte Äußerung scheint uns auch auf mehr vorzubereiten: "Ich starte nämlich am Wochenende in Harreshausen und will mal schauen was da so geht....."

14.03.2007 Christian Meidhof sehnt sich nach dem Kolosseum in Rom
Unser Italienkorrespondent informierte uns Anfang der Woche über die Vorbereitungen und Absichten zweier italienischer Patriotinnen auf dem Weg zum Marathon in der Ewigen Stadt. Inzwischen sind uns alle weiteren Starter(innen) aus unserem Team auch namentlich bekannt. Sarah von Kutzleben, vor kurzem noch mit Krücken gesichtet, wagt trotz allem einen Start und hofft auf einen guten Ausgang. Vermutlich auch deshalb, weil ihr Matthias (im Moment gut zu Fuß) ebenfalls mit von der Partie ist. Gespannt sind wir, wie Doris John über den Winter gekommen ist. Meistens sieht man sie im Mai beim Würzburg Marathon, doch Rom ist natürlich eine adäquate Alternative, auch weil ihr Wolfgang die Anfeuerung übernimmt. Nicht entgehen lässt sich eine solche Chance in der Umgebung vieler Sportler(innen) aus dem eigenen Lager, Roger Uhl. Von ihm wissen wir, dass er den Frankfurter Ironman als Hauptziel ausgemacht hat und auf dem Weg dahin jetzt seine Pflöcke einschlägt. Freundin Astrid konnte er noch nicht für die 42,2km lange Tour begeistern. Sie wird aber nicht nur zum Shopping mitgereist sein, sondern ihre Aufgabe an der Strecke voll erfüllen. Genau wie Judith, die ihren Christian (Meidhof) zu dessen ersten Marathon begleitet und von der ersten Minute an mitfiebern wird. Und der befindet sich seit geraumer Zeit unter den Fittichen von Roger, hat fleißig und konzentriert trainiert und ist daher sehr gut vorbereitet. Roger: "Seine langen Einheiten, die ich ihm vorgegeben habe, hat er sehr genossen!!!" Für einen Athleten, der etwa 90kg auf die Waage bringt, ist das Vorhaben am Sonntag sicherlich kein Zucker schlecken. Wenn man aber bedenkt, dass er diese Strapazen im Juli innerhalb seines ersten Ironman nochmal genießen will, sollte man jetzt das Mitleid auf ein Mindestmaß reduzieren. Wenn er bei Kilometer 16 am Vatikan vorbei kommt, hat er bestimmt noch genügend Kraft, um Papst Benedikt zuzuwinken - ob dies noch so ist, wenn das Kolosseum, das eigentliche Ziel seiner Mission ins Blickfeld kommt, müssen wir offen lassen. Jedenfalls freut er sich schon mal riesig mit seiner Judith auf diesen Urlaub mit der TSG. Hoffen wir auch, dass endlich mal ein Foto beim Laufen geschossen wird, denn die gibt es von ihm leider nur auf dem Rad.

14.03.2007 Der Weg zum Ironman Hawaii - oder: The road to Kona
"Lassen Sie sich inspirieren von den Erfahrungen unserer lokalen Eisenmänner Roger Uhl und Bernd Schneider und ihrer Vereinskameradin von der TSG Kleinostheim Claudia Hille, einer Weltreisenden in Sachen Triathlon" - so leitete Günter Guderley die Einladung zu einem seiner Themenabende im HBV Laufforum Aschaffenburg ein. Er fügte hinzu: "Die Gefahr, dass sie nach den Berichten unserer Cracks vom Triathlonbazillus angesteckt werden, ist groß". Jedenfalls traf er damit genau den Nerv vieler Enthusiasten und lockte sogar die rührigen Sportjournalisten von Laufreport.de nach Aschaffenburg, die einen schönen Bericht veröffentlichten (und das Foto schossen) und sich darin wie folgt äußerten: "Nicht der Weltklasse-Profi kam dabei zu Wort, sondern es konnte von der Erfahrung unterfränkischer Freizeitsportler partizipiert werden, die von ihrem Weg zum Ironman Hawaii berichteten. Damit traf man wieder genau das Interesse der Sportgemeinde und eine Platzreservierung war auch bei diesem Randthema erforderlich". Es kommt sicherlich nicht von ungefähr, dass Guderley, der Manager des attraktiven Hypolaufs und Finisher beim Deutschlandlauf 2005, auf unsere Triathleten als Referenten zurück greift.

13.03.2007 Cross-Cup-Wertung bei der TSG Kleinostheim in sicheren Händen
Nach Kahl und Schweinheim stand am Samstag der Haibacher Crosslauf als dritter Durchgang des diesjährigen Crosscups auf unserem Terminplan. In Haibach ging es hauptsächlich darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Finale Ende März in Stockstadt zu sichern. Vier Akteure aus unserem Team standen bei allen bisherigen Crossrennen an der Startlinie, so auch am Samstag in Haibach. Bernd Schneider sicherte sich erneut den Sieg in der M40 und hat nun beste Aussichten in dieser Serie. In der Hauptklasse erkämpft sich Jens Bauer immer wieder vordere Plätze und kündigt uns mit seinen schönen Ergebnissen eine erfolgreiche Saison an. Im Endspurt ließ Stefan Günther noch einige Konkurrenten seiner Altersklasse hinter sich und erreichte in einer ansprechenden Zeit den sechsten Platz der Hauptklasse. Der beständige Michael Schrauder eilt zur Zeit von Sieg zu Sieg. In diesem Crosscup musste er sich lediglich in Schweinheim hinter Andreas Heilmann mit Platz zwei zufrieden geben. Er berichtete von einer hammerharten und total bergigen Crossstrecke, die den Sportlern alles abverlangte. "Diese extremen Belastungen werden sich in meiner Beinmuskulatur noch Tage später bemerkbar machen", erzählte uns Michael später. "Wobei ich gar nicht genau sagen kann, ob ich das Bergablaufen auf grobem Schotter und in kurvigen Passagen schlimmer fand, oder das Laufen an den Anstiegen". Auf den Bergab-Passagen werden insbesondere die Oberschenkel starken Aufprallbelastungen ausgesetzt. Den Wettkampf begann Michael in einem mittleren Tempo, mit dem er sich schon in der ersten Runde - beim langen Anstieg - von seinen Verfolgern lösen konnte. Diesen Vorsprung baute er auf den nächsten beiden Runden bis auf 70 Sekunden aus. Mit den bisherigen Erfolgen hat er vor dem letzten Lauf in Stockstadt den Gesamtsieg in der Cross-Cup-Wertung bereits sicher. Der Spezialist für kürzere Distanzen freut sich jetzt schon auf auf die 5 km Strecke in Stockstadt. Hier die Ergebnisse unserer Mannschaft. Das Höhenprofil rechts hat Stefan Günther mit seiner Polaruhr aufgezeichnet und ausgewertet. Wenn auch die einzelnen Daten nicht lesbar sind, kann man trotzdem den von Michael geschilderten Rennverlauf leicht nachvollziehen.

13.03.2007 Mario Stenger blieb beim Kandel Marathon wieder unter drei Stunden
Dieses Gefühl hatte Mario seit Hamburg 2001 nicht mehr. Seine Durchgangszeiten in den letzten Jahren sahen zwar immer vielversprechend aus und ließen sich sogar auf 2:50h hochrechnen. Weshalb es in den letzten sechs Jahren nie so richtig geklappt hat, wissen nur der liebe Gott und Mario Stenger. In diesem Winter bereitete er sich gut vor, erzählte niemandem von seinen Ambitionen und meldete sich in Kandel - unweit von Karlsruhe - an. Kandel galt wegen seiner flachen und schnellen Strecke schon vor 30 Jahren als Geheimtipp bei den damaligen Assen. Mario nahm sich auf der asphaltierten und Zuschauer armen Laufstrecke bis zur Hälfte bewusst zurück, erinnerte sich an die Fehler der Vergangenheit, und stoppte seine Zwischenzeit bei 1:27:30h mit der Absicht, die nächsten 21,1km etwas zügiger anzugehen. Ab Kilometer 30 gab er Gas und hielt die 4:07min/km bis etwa km 37 bis 38. Dann wurden die Beine schwerer und er fiel auf 4:15 und die letzten Kilometer sogar auf 4:20 und 4:25 zurück. Im Ziel wird Mario bei guten 2:56:09h gestoppt und bleibt bei seinem zweitbesten Marathonlauf seiner Karriere lediglich 127 Sekunden unter seiner bisherigen Bestmarke. Nach diesem Rennen belohnte er sich dann selbst, denn er fand noch genügend Kraft und Muse, sich im benachbarten Weinort Maikammer mit Rotwein einzudecken. Mit dieser sehr ordentlichen Leistung von Kandel wächst natürlich sein Selbstvertrauen auf dem Weg zum Ironman im Juli in Frankfurt. Jetzt zieht er die Laufschuhe aus und fliegt mit seinem Copiloten Volker Hain nach Mallorca zum einwöchigen Radtrainingslager. Hier seine Daten mit dem Link zum Veranstalter. Unter Laufreport.de ist bereits ein Wettkampbericht veröffentlicht.
12.03.2007 Le Sorelle Santoro partecipano al Maratona della Città di Roma
Die letzten lockeren Läufe stehen Morgen und am Mittwoch noch auf dem Plan, dann heißt es regenerieren und Koffer packen. Ab Mittwoch fliegen die ersten unseres achtköpfigen Teams in Begleitung ihrer Partner(innen) in die italienische Hauptstadt, um am Sonntag an einem der schönsten Marathonevents teilzuehmen. Ausgeheckt haben diese Reise unsere beiden in Deutschland geborenen italienischen Santoro-Schwestern Aurelia und Vittoria (Auri und Vicky). Mit ihrem erfolgreichen Abschneiden in Frankfurt 2005 infizierte Vicky ihre Schwester, die nun in Rom - unter den Augen ihrer dort lebenden Tanten - Marathonpremiere feiern wird. Manni schrieb den Beiden die Trainingspläne, die strikt und ohne jede Kritik befolgt wurden. Es wird überliefert, dass einer der langen Vorbereitungsläufe über jeweils 35km irrtümlich um zwei Kilometer verlängert wurde, weil angeblich mentale Schwächen und fehlende Ortskenntnisse zusammen trafen. Jedenfalls vereinbarten die Santoro Sisters für Rom nicht nur den gemeinsamen Start sondern auch die zeitgleiche Zielankunft. Die Unterkunft während dieser Tage besorgte übrigens Abt Alcuin, der seine guten Beziehungen nach Rom spielen ließ. Das eigentliche Rennen führt auf einem Rundkurs teilweise am Tiber entlang und an einer ganzen Reihe von wunderschönen historischen Bauten. Dies alles ist im Preis enthalten. Wer also nicht unbedingt auf schnelle Zeiten aus ist, erlebt Sightseeing kompakt auf diesen 42,2km. Die legendären sieben Hügel wirken sich nicht auf die Laufstrecke aus, denn die verläuft zwar über relativ glatt geschliffenes Kopfsteinpflaster, aber durchgängig flach. Wir wünschen unseren Teamkolleg(inn)en schöne Erlebnisse und nur Bestzeiten und freuen uns auf den Bericht und die Fotos.
06.03.2007 Claus Wienert jetzt TSG Vorsitzender - Main Echo Bericht vom 05.03.
Claus Wienert, in den 80-er Jahren als Handballtrainer bekannt, ist neuer Vorsitzender der Turn- und Sportgemeinde (TSG) Kleinostheim. Er wurde in der Hauptversammlung zum Nachfolger von Norbert Karl gewählt, der sich künftig im Vorstand um die Außendarstellung des Vereins kümmern soll. Weitere Positionen bleiben mit Ruth Hübsch (Verwaltung), Rainer Hofmann (Finanzen) und Volker Geis (Sportbetrieb) in bewährten Händen. Mit einer Erweiterung des Vorstandsteams will die TSG Kleinostheim, mit 1600 Mitgliedern der größte Ortsverein, den kommenden Aufgaben gerecht werden. Zur Unterstützung wurden Werner Gerresheim für den Bereich Finanzen und Michael Wolf für die Jugendarbeit neu gewählt. Birgit Reuter pflegt die Kontakte zu den Medien. Ehrenvorsitzender Simon Reising will sich in der Liegenschaftsverwaltung auf die beratende Funktion beschränken. Die Vereinskasse wird künftig von Werner Pfeufer und Rainer Schmidt geprüft, die Fahnenabordnung organisiert weiterhin Willi Fecher.
Probleme im vergangenen Jahr bereiteten die Übungsstätten. Erst vor wenigen Wochen konnten die Schwimmer nach eineinhalbjähriger Pause wieder das Vitamar-Bad beziehen, dafür gibt es für zahlreiche andere Sportler aus den sieben TSG-Abteilungen nun eine Zwangspause in der Nutzung der Schulturnhalle. Unabhängig davon werde in den Abteilungen viel bewegt, hieß es in der Hauptversammlung. Ob beim Turnen (Jutta Jäger und Melanie Birzer), bei der Leichtathletik (Karin Glaab), beim Handball (Thomas Gerst), beim Tischtennis (Norbert Karl), beim Schwimmen (Simone Krenz und Kathrin Sickenberger), beim Ausdauersport (Manfred Scherer) und auch bei den Herzsportlern (Eberhard Sauer), alle zeigten großen Einsatz. Eine große Herausforderung sieht der Verein nach Worten des neuen Vorsitzenden Claus Wienert in dem 2008 bevorstehenden Jubiläumsjahr. Der 100. Geburtstag des Vereins soll mit zahlreichen Veranstaltungen zu einem Fest werden, das die TSG und vielleicht ganz Kleinostheim in dieser Art noch nicht erlebt hat. Das »Team 100« bereitet das Jubiläum vor. Mit einer Pressekonferenz zur Aktion »Sportler leben rauchfrei« will die TSG in ihr Jubiläumsjahr starten, in dem eine Vereinsgala im März, das Geburtstagsfest am 8. Juni und zum Abschluss ein Silvesterball 2008/2009 schon weitgehend organisiert sind.

05.03.2007 Andreas Heilmann ist Unterfränkischer Meister im Halbmarathon
Das haut doch diesem berühmten Fass den Boden aus. Unser Andreas konnte sich im letzten Jahr nicht vorstellen, mehr als 5000m und 10000m im Wettkampf zu laufen. Bis er im September (gezwungenermaßen) von Teamkollegen zum Hugenottenlauf mitgenommen wurde und dort, zur Überraschung vieler, sehr souverän siegte. Kurz danach führte ihn sein Studium für einige Monate nach Boston (USA). Doch jetzt studiert er wieder in Erlangen kann regelmäßig trainieren. "Nachdem ich im Training zwei lange Einheiten richtig genossen hatte und bis zu den Saisonhöhepunkten im Frühjahr noch viel Zeit ist, habe ich für die Unterfränkischen Meisterschaften in Schweinfurt gemeldet". Vollkommen logisch, dass Andreas diesen kürzeren Weg nimmt und Frankfurt sausen ließ.
Die flache Rennstrecke in Schweinfurt verlief bis auf wenige Ausnahmen auf Teer und das Wetter stand dem in Ffm in nichts nach. Bis Kilometer sieben profitierte Andreas von einer Gruppe, dann verschärfte der spätere Zweite das Tempo und löste sich schnell vom Feld. "Ich konnte als Einziger die Lücke schließen und wir passierten gemeinsam die 10km-Marke in 34:30min". Er beteiligte sich sofort an der Tempoarbeit, trat dann bei Kilometer 12 an, um seinen Begleiter abzuschütteln und die Aussicht auf eine gute Zeit zu wahren. Andreas absolvierte die restlichen neun Kilometer in jeweils 3:20min! Besonders viel Spaß machte es ihm, die letzten drei Kilometer hinter einem Führungsfahrzeug mit großer Zeitanzeige zu laufen. So konnte er sehr genau abschätzen, ob sich die angepeilten 1:11:50h realisieren ließen. Und tatsächlich wurde er im Ziel mit 1:11:39h gestoppt. Diese Klassezeit liegt allerdings exakt elf Sekunden über dem Kreisrekord von Klaus Brantsch aus dem Jahre 2003 und lediglich eine einzige hinter seinem Teamkameraden Uwe Reinke (aus 1997), der die ewige TSG Bestenliste weiterhin anführt. Nun hat Andreas wenigstens ein neues Ziel, das er recht selbstbewusst formulierte: "Dies war sicherlich nicht mein letzter Halber". Die Schweinfurter Veranstalter waren zwar in der Lage, eine gute Streckenführung zu organisieren, hatten mit der Auswertung allerdings derartige Probleme, dass erst zwei Stunden nach Zielschluss eine Ergebnisliste ohne Altersklassen und Meisterschaftswertung präsentierte werden konnte und die Siegerehrung zwangsläufig ausfiel. Wir gratulieren Andreas sehr herzlich für diesen neuen Meilenstein. Für Interessierte hier die weiteren Ergebnisse aus Schweinfurt.

05.03.2007 Frankfurter City Halbmarathon mit tollen Erfolgen
Ihre diesjährige Straßenlaufsaison über die Halbmarathondistanz eröffneten am gestrigen Sonntag dreizehn TSG Athlet(inn)en beim 5.Citylauf in der Mainmetropole. Die relativ niedrigen 4°C beim Startschuss um 9.00 Uhr wirkten bei Windstille und grellem Sonnenlicht erheblich wärmer und sorgten für drei persönliche Bestleistungen. Roger Uhl entwickelt sich langsam wieder Richtung Bestmarke, die er erst im Herbst in Aschaffenburg markiert hat. Seine 1:16:60h bedeuten Rang sechs in der AK35 und ein starker 20.Platz im Gesamtfeld der 2229 männlichen Finisher. Es war sein letzter Test vor dem Rom Marathon, zu dem auch Manni Scherer nächste Woche mit einem fünfzehnköpfigen Tross der TSG Kleinostheim fliegt. Manni folgte einem ungewöhnlichen Tipp seiner ausgebufften Teamgefährtin Claudia Hille, in dem er sich (wie sie) bei der Elite anmeldete, die zwei Minuten vor dem Hauptfeld auf die Reise geschickt wurde. In diesem schnellen Feld sollte er sich der späteren Dritten, einer Athletin aus der Spiridontruppe, an die Fersen heften, die in Begleitung von zwei mitgebrachten Schrittmachern das Durchschnittstempo 3.45min/km anvisierte. Exakt diesen Speed hatte Manni im Hinterkopf, blieb ohne wenn und aber im Kielwasser dieses Trios, bedankte sich bei km 15 artig bei dem ausgestiegenen Helfer und sauste nach weiteren sechs Kilometern in neuer persönlicher Bestzeit in 1:19:18h über die Ziellinie. Und Claudi selbst wusste in diesem Rennen ebenfalls ganz genau, was sie wollte. Die beiden Damen (Regina Platz und Christine Rausch), die auf dem Bild rechts mit ihr noch gleichauf waren, mussten bald abreissen lassen. Keine Chance ließ sie der A-Jugendlichen Kerstin Straub, die ihr im November über 10km noch die Hacken zeigte. Sehr souverän und im 4:00min Schnitt bewältigte Claudi die mit 120 Höhenmetern recht anspruchsvolle Strecke, hielt ihre Konkurrentinnen sicher auf Abstand und ließ die Zweite der W40 fast zehn Minuten hinter sich und erreichte Gesamtplatz vier unter 594 Frauen. Der Antalya Marathon (18.03.) in der Türkei, zu dem sie eine Einladung erhielt, kann jetzt ruhig ins Trainingsprogramm für den Ironman Frankfurt eingebaut werden. Und der unwiderstehliche Andreas Schiffner reißt in der M50 immer noch alles ein, obwohl er bereits im kommenden Jahr in die M55 wechselt. In sagenhaften 1:19:31h bleibt er wiederum unter der 1:20er Marke und gewinnt sehr sicher seine Alterklasse. In dieser Klasse entwickelt sich zwar langsam - aber kontinuierlich - ein weiterer Herr mit grauen Schläfen. Frankfurt bietet Josef Schüssler jedes Mal ein gutes Pflaster. Er verdient dort seine Brötchen, macht mächtig Dampf beim Konzern eigenen Fraportlauf und erzielt immer in Ffm seine HM-Bestzeiten. Auf der Überholspur befindet sich nach wie vor Rainer Simon. Es sind zwar nur achtzehn Sekunden, um die er sich verbesserte, aber sein großes Ziel ist heuer nicht der Halbmarathon. Der war lediglich ein weiterer Baustein auf dem Weg zum Ironman in Roth. Rainer verfolgt in diesem Jahr ganz bewusst die Politik der kleinen Schritte. Hier die Ergebnisse aller weiteren Starter aus unserem Team und einige Erinnerungsfotos, die uns diesmal Sarah lieferte.
01.03.2007 Onlineanmeldung zum dritten Süwag Energie Triathlon ist freigeschaltet
Bereits zum dritten Mal veranstalten wir am Sonntag, 15.07.2007 den Süwag Energie Schüler- und Jugendtriathlon in Kleinostheim. Das Organisationsteam um Michael Schwarz besprach gestern Abend im neuen Lokal des umgebauten Schwimmbades Vitamar den aktuellen Planungsstand sowie die weitere Vorgehensweise. Erstmals tragen wir im Rahmen dieses Triathlons und im Auftrag des Bayerischen Triathlonverbandes einen Wettkampf der BTJ - Serie (Bayerische Meisterschaften) für die Altersklassen Jugend A/B und Junioren aus. Unabhängig davon ist dieser Wettkampf - wie in den Vorjahren - Teil des Unterfrankencups 2007. Mit dieser Aufwertung erhält dieses Event eine besondere Qualität und stellt gleichzeitig stärkere Anforderungen an die jungen Sportler(innen). Im Vergleich zum Vorjahr wird der Start der Junioren und A-Jugend von dem der B-Jugendlichen abgetrennt und die Streckenlängen der einzelnen Disziplinen fast verdoppelt. Damit werden die 18-19 jährigen Triathlet(inn)en allmählich auf ein höheres sportliches Niveau geführt. Alle weiteren Einzelheiten sowie Ausschreibung und Onlineanmeldung findet ihr auf der Website unserer Jugend. Unsere Nachwuchssportler betreiben nicht nur ihren Sport sehr intensiv und zuverlässig, sondern investieren auch jede Menge Freizeit in die Gestaltung ihrer Jugendseiten. Das Teilnehmerlimit müssen wir aus organisatorischen Gründen auf maximal 150 Teilnehmer begrenzen. Nachmeldungen sind am Wettkampftag noch möglich, wenn noch Startplätze frei sind.