TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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29.06.2007 Kampf der Giganten in Frankfurt - die Stunde der Wahrheit rückt näher
Der Titel des IRONMAN Europameisters lockt die europäischen und internationalen Stars an den Main, um dort die Phalanx der deutschen Athleten zu durchbrechen. 100.000 US-Dollar sind ein zusätzlicher Anreiz und neben der WM auf Hawaii das höchste Preisgeld der weltweiten IRONMAN-Serie. Bei den Männern wird der Sieger der IRONMAN European Championship 2006, Cameron Brown (NZL), versuchen, den Titel des Europameisters zu verteidigen. Herausgefordert wird er unter anderem von den beiden IRONMAN-Weltmeistern der letzten drei Jahre, Normann Stadler und Faris Al-Sultan, die am Sonntag in Frankfurt zum "Kampf der Giganten" antreten. Gute Chancen in diesem starken Männerfeld rechnen sich auch der Vorjahreszweite Timo Bracht aus und Lokalmatador Lothar Leder. Weitere europäische Profitriathleten runden das Starterfeld bei den Männern ab. Bei den Frauen steht Nicole Leder als eine der Favoritinnen an der Startlinie. Sie wird alles daran setzen, der Vorjahressiegerin Andrea Brede den Titel der Europameisterin abzujagen.
Unter dieses internationale Klassefeld mischen sich in diesem Jahr sieben unserer Teammitglieder mit den unterschiedlichsten Ambitionen. Bei ihren Premieren erhoffen sich Markus Zschirpe und Christian Meidhof sicherlich ein gutes Durchkommen, ebenso wie Mario Stenger. In ihren Hinterköpfen liegt neben einem klaren Fahrplan eine bestimmte Uhrzeit, zu der sie gerne den Zielkorridor erreichen würden. Unserem Pechvogel in vielerlei Hinsicht, Volker Hain, wünschen alle ein unfallfreies Durchkommen, ohne Materialschaden, und endlich mal das Quentchen Glück, wenn es um die Verteilung der Hawaiiplätze geht. Der minutiöse Plan von Roger Uhl ist nicht nur in seinem Kopf gespeichert, der steht sogar auf dem Papier. Insider wissen, dass er seinen Wettkampf schon mehrmals mental durchlitten hat. Hält das Wetter, was uns die Meteorologen versprechen - und bleibt er gesund - kann er seiner Freundin bald Hawaii bei Nacht zeigen. Bei seinem letzten Ironman im österreichischen Klagenfurt fehlten Stefan Eckrich gute sechs Minuten, um die zehn Stunden Grenze zu knacken. Die Frage nach seinen Zielen brauchen wir deshalb gar nicht zu stellen. Als einzige Dame stellt sich wieder mal Claudia Hille für das Gruppenbild zur Verfügung. Sie fliegt auf jeden Fall zum Südseeatoll, weil Ehemann Arnd sich bereits im amerikanischen Madison qualifizierte. Wer aber glaubt, dass die ehrgeizige Claudi als Touristin oder Betreuerin ihres Gatten anreist, ist sicherlich schief gewickelt. Wer noch mehr über die weiteren Triathleten des bayerischen Untermains erfahren will, sollte den Bericht von Birgit Reuter lesen, den sie für unsere regionale Zeitung Main-Echo unter der Überschrift "Heiß auf die weite Reise nach Hawaii" verfasste....... >>> weiterlesen

26.06.2007 Das Werk soll den Meister loben, Halleluja! Manni machts in 9:46:57h
„Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft“, irrte der legendäre Emil Zatopek schon vor mehr als 50 Jahren. Heute wissen wir, dass die Triathleten nicht nur schwimmen und laufen, sondern auch fliegen können - und wie. Manni Scherer und Rainer Simon lieferten am Sonntag bei der Quelle Challenge in Roth über die Langdistanz den Beweis. Bereits am Freitag reisten die meisten aus dem TSG Lager an, akklimatisierten sich, holten die Startunterlagen ab und langten auf der Pasta Party ordentlich zu. Das Triathlonfieber stieg bei den Athleten langsam, aber auch die mitgereisten Partner, Freunde und Fans genossen die gute Athmosphäre. Trotz einer pedantischen und minutiösen Vorbereitung legte Manni eine gewisse Nervosität nicht ab. Beim Bike Check nahm er beinahe den Beutel mit seinen Laufschuhen wieder aus der Wechselzone. Eigentlich deponiert man den dort für den Rad/Laufwechsel. Am nächsten Morgen vergaß er zum Überdruß noch seinen Neo in Birgits Auto. Andy merkte auf der Fahrt zum Rennstart, dass seine Radschuhe noch in der Unterkunft stehen. Dank der mobilen Telefone konnte Harry diese bis zum Start nachliefern. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass Andy seine Radschuhe nur bis Kilometer 30 brauchte, dann musste er leider aus körperlichen Gründen aussteigen. Die Nachwirkungen eines kleinen Unfalls während der Arbeit waren doch stärker als angenommen. Harald brachte die Jungs sicher an den Rhein-Main-Donau-Kanal zum Schwimmstart. Das Wasser- und Schifffahrtsamt sperrte diese international Wasserstraße komplett für diesen Triathlon. Der Start der Asse erfolgte um 6.20Uhr und schon in der zweiten Startgruppe um 6.55Uhr befand sich Manni. Mit ihm stiegen alle Athleten ins Wasser, die für die Deutschen Meisterschaften gemeldet hatten und die Feuerwehren trugen in dieser Gruppe zusätzlich ihre Firefighter Weltmeisterschaften aus.
Die Schwimmdisziplin verlief für Manni planmäßig. Das trübe Kanalwasser erschwerte ihm zwar das Suchen nach schnellen Füßen, um im Wasserschatten einen optimalen Rhythmus zu finden. Aber nach 1:04:04h entstieg er doch zufrieden dem RMD Kanal, saß nach einem zügigen Wechsel auf seinem Bike und gab erst mal richtig Gas. "Bei Kilometer 50 bekam ich erste Probleme. Im rechten Hüftgelenk spürte ich diesen stechenden Schmerz, den ich aus diversen Trainingseinheiten schon kannte". Er versuchte dann erfolglos, beim anvisierten Tempo zu bleiben. Auf Grund der geschilderten Umstände war Manni nach 5:25:28h und 180km Fahrt durch den südlichen Rother Landkreis bei besten Witterungsbedingungen doch noch zufrieden. "Beim Laufen setzte ich dann alles auf eine Karte. Der Hüftbeuger gab wie im Training völlig Ruhe und ich ging's im 4:17er Tempo auf den ersten 15 Kilometern an". Der stechende Schmerz im Fußballen konnte sein Tempo nicht drosseln, denn er wusste: "Das tut einfach nur weh und geht wieder vorbei". Ab Kilometer 18 krampfte das Zwerchfell und er konnte nur noch durch den Bauch atmen. Zwangsläufig drosselte Manni sein Tempo auf 4:35/min. Nach der Halbmarathonmarke verließen ihn die Beschwerden so, wie sie gekommen waren und er gab Stoff bis Kilometer 28 - mit seinem berühmten Trommelschritt. So nannten sie diesen in der ehemaligen DDR, wenn ein Athlet seine Füße und Beine so rasend schnell auf die Bahn setzen konnte, wie eine Nähmaschine die Stiche in den Stoff. Manni, der Hochfrequenzrenner erinnerte sich jetzt an sein Training und die 35er mit Endbeschleunigung. Er motivierte sich selbst, in dem er auf dieser Rennstrecke am Kanal einige Hundert von Leidensgefährten überholte. "Ab jetzt tats allerdings nur noch weh, und zwar alles". Sein Verstand wusste, daß sein Körper die letzten 14 Kilometer auch noch schafft. Und Manni weiß auch, dass bei solchen Projekten der Kopf das Kommando übernehmen muß, wenn's ans Eingemachte geht. Schließlich sammelte er 2005 bei seiner Ironmanpremiere in Frankfurt jede Menge Erfahrungen, als er in damals unfassbaren 10:02:46h den Zielkorridor passierte. Rechnen konnte er bei Kilometer dreißig zum Glück auch noch. Seine überschlägige Hochrechnung ergab, dass ein fünfer Schnitt ihn immer noch unter 9:50 Stunden ins Ziel bringen würde. So kam es letztendlich auch und für das obligatorische Zielfoto brachte er sogar beide Arme nach oben. 3:12:41h für einen Marathon innerhalb eines Langdistanz Trathlons ist stark und bedeutete die 21. Laufzeit all-over. Mit exzellenten 9:46:57h lieferte Eisenmanni eine Präzessionsarbeit ab, machte eine Punktlandung, die er vorher in seinem Weblog selbstbewusst ankündigte und besorgte sich mit dieser Leistung Platz 12 bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse M35. Ausgeruht fand er dann Dankesworte für seine ihm angetraute Vicky (beste Ehefrau der Welt), Radtrainer Arnd und Trainingspartnerin Claudi, dem Main Ausdauershop für den Auftrieb beim Schwimmen sowie allen, "die mich mit Rat und Tat auf dem Weg nach Roth und bis ins Ziel unterstützt haben". Ein besonderes Lob richtet er an Sabine und Evelin vom Physio-Media-Team in Kleinostheim, die ihn während der Vorbereitung professionell betreuten und jetzt auch die Nachsorge betreiben.
Seine Premiere auf der Langdistanz hatte Rainer Simon vor sich und war entsprechend angespannt. Die Vorbereitung passte, da war er ganz sicher. Gute acht Kilo verflogen während dieser Phase und seine Edith, die ihn nach Roth begleitete, wünscht sich, dass er ab jetzt wieder etwas zulegt. Heute Nachmittag schwebte Rainer immer noch über allen Wolken und schwärmte von einem "grandiosen Wettkampf mit Gänsehautfeeling". Er wurde mit seiner Startgruppe in den roten Kappen um 7.20Uhr ins Wasser geschickt, das eine angenehme Temperatur von 21°C hatte. Nach ungefähr 3000m erwischte ihn ein starker Krampf, den er in Rückenlage selbst rausmassierte. Hier ließ er zwar einige Minuten liegen, war aber trotzdem - nach dem kleinen Zwischenfall - mit 1:12:47h nicht unzufrieden. Bei besten Wetterbedingungen und leichtem Wind marschierte er durch die Wechselzone, ließ dort akzeptable drei Minuten liegen und wurde alsbald von seinen Fans während des kompletten Radkurses nur noch grinsend gesichtet. Zuerst stellte Rainer fest, dass seine Uhr während des Schwimmens Schaden nahm und nach drei Minuten bereits den Geist aufgab. Doch während er auf dem Bike saß, störte ihn das recht wenig, denn nun bestimmte der Tacho den Rhythmus. 34km/h visierte er an und hielt den Schnitt bis weit über die halbe Distanz. Gegen Ende ging er auf 32 zurück, dachte aber nicht einmal an sein Missgeschick in der Vorbereitung, als er gleich zwei Plattfüße während eines Triathlons kassierte. Diesmal hielt das Material, übrigens bei allen TSG'lern. 180km in 5:36:12h, damit konnte Rainer gut leben und freute sich auf den Marathon. Schnellen Wechsel hin gekriegt und schon hörte er wieder seine Fans, die sich während des langen Tages - wie die Aktiven auch - tatsächlich die Haut versengten. Recht vorsichtig mischte er sich in die unendliche Läuferreihe entlang des Kanals und nahm gemäßigtes Tempo auf. Rainer war sich da noch nicht darüber im Klaren, wie der Wettkampf ausgeht. Er hat sicherlich auch schon diese berühmten Pferde kotzen sehen, kurz vor der Apotheke. "Dies war mein erster Marathon, den ich ohne Schmerzen durchstand", erzählt er hinterher und Edith fügt locker hinzu: "Du hast auch gut ausgesehen". Sowas geht runter wie Öl. Gegen Ende wird er tatsächlich schneller, hat also im bisherigen Verlauf alles richtig gemacht. Dann sieht er erstmals wieder eine Uhr, die ihn über seine Gesamtzeit informiert und wird plötzlich ganz schnell. Rainer peilte ursprünglich die Zwölfstundenmarke an und kämpfte auf der Zielgeraden plötzlich um die zehn vorm Komma. 11:00:14h, ärgerliche vierzehn Sekunden fehlten ihm, doch das beschäftigte ihn nicht lange. Im Ziel spürst du nur für Sekunden, warum du dir das antust. Aber diesen Moment wirst du nie mehr vergessen. Die Siegerehrung am späten Abend nahmen Manni und Rainer und ihre Frauen noch mit und kehrten am nächsten Tag glücklich und zufrieden in die heimatlichen Gefilde zurück.
Die Veranstalter boten zusätzlich die Möglichkeit, alle drei Distanzen als Staffel zu absolvieren und dafür Spezialisten einzusetzen. Dieses Angebot erfreut sich sehr großer Beliebtheit und wird auch für das kommende Jahr innerhalb kürzester Zeit wieder ausgebucht sein. 500 Staffeln in zwei Startgruppen aufgeteilt mischten sich unter die Einzelathleten. Zu unseren beiden Einzelstartern gesellten sich also drei weitere Athleten aus unserem Team, die als Staffel auftraten. Harald Reuter übernahm dieses Mal mit dem Schwimmen die erste Disziplin und wurde mit seiner Startgruppe erst gegen 8:20Uhr losgeschickt. Er kam in 1:02:24h recht zügig durch und übergab an Harry Höflich, unseren Mann mit den starken Oberschenkeln. Gemessen an seiner Leistung von 2003 wird Harry anscheinend nicht älter sondern jünger. Er verbessert sich auf der gleichen Radstrecke um ganze elf Minuten und schickt nach weiteren 5:43:45h seinen Teamkollegen Norbert Stein auf die abschließende Marathontortur. Der blieb in der heißen Runde an der landschaftlich hübsch eingebetteten Wasserstraße nichts schuldig und spulte sein Programm gewohnt zuverlässig ab. 3:36:17h sind, bei diesen warmen Bedingungen, eine gute Leistung für den Baldfünfziger. Zusammen mit seine Freunden schafft er in 10:25:44h einen guten 116. Platz in einem großen Teilnehmerfeld. Hier geht es zu den gesammelten Ergebnissen unseres Teams. Eine große Bilderserie liegt bereits im Bilderalbum.

25.06.2007 Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten für Astrid Pietsch
Drei Frauen und vier Männer aus unserem Team reisten am Sonntag zum 26. Spitz-Älthemer Volks- und Straßenlauf, gingen allesamt über die 10km Distanz, hinterließen einen ordentlichen Gesamteindruck und kassierten für ihr erfolgreiches Abschneiden neben Urkunden noch einige Sachpreise. Für den Gesamtsieg im Frauenfeld erhielt Astrid neben dem Siegerpokal zusätzlich einen hübschen Blumenstrauß. Ministerpräsident Roland Koch stiftete zwar den Ehrenpreis für sie, lieferte diesen aber doch nicht persönlich bei ihr ab. Die Volkssportfreunde berichten auf ihrer Website von einem neuen Namen, der künftig in den Annalen ihrer Bücher geführt wird - Astrid Pietsch. Mit glatten 41:00min war sie nicht nur Zeitschnellste, sondern erarbeitete sich noch einen respektablen Abstand zur Konkurrenz. Bei strahlendem Sonnenschein ging’s um 9.00Uhr bei entspannter Atmosphäre los. Das Tempo war von Beginn an hoch, aber Astrid hatte aus begangenen Fehler einiges gelernt und nahm rechtzeitig Gas raus. Orientierung gab ihr lange Zeit Michael Schwarz, "der heute mein Maß werden sollte". Kilometer eins verläuft in Altheim auf Teer, die nächsten acht ausschließlich auf schnellem Waldboden und der letzte zwangsläufig wieder auf hartem Terrain. Unsere Gesamtsiegerin lief ihr Tempo relativ gleichmäßig, nahm sich ab Kilometer acht etwas zurück und erreichte letztendlich sicher das Ziel an der Sporthalle. "Meine Freude ist sehr groß. Besonders freue ich mich über das gute Abschneiden von Judith", erzählt sie strahlend nach diesem Erfolg.
Als Zweite in unserem weiblichen Trio zeichnete sich nämlich Judith Meidhof, die Frau unseres Triathleten Christian aus. Sie hat sich inzwischen ebenfalls unserer Abteilung angeschlossen und wird in Kürze auf dieser Seite ausführlich vorgestellt. Anscheinend genügt Judith die recht passive Zuschauer- bzw. Betreuerrolle, die sie bisher mit Bravour erfüllt hat, nicht mehr. Seit einigen Monaten trainierte sie mehr oder weniger heimlich und traute sich nun bei einem 10km Rennen an die Öffentlichkeit. Das anfängliche Magenflimmern wich in der großen Läufermenge ziemlich schnell einer wachsenden Euphorie und heraus kam die beachtliche Zeit von 48:59min. Platz zwei ihrer Altersklasse und ein Sachpreis waren doppelter Lohn für ihre Anstrengungen. Doch zwischen den Kilometern vernahm ein jeder die dramatischen Zwischenrufe des anpeitschenden Christian, der sich anschließend äußerte: "Schon bei Kilometer zwei meinte Judith, dass sie sich diese Quälerei nie mehr antun würde. Doch jetzt schwebt sie auf der siebten Läuferwolke und ist nicht mehr zu bremsen. Wenns um was geht, zeigt sie die Zähne". Damit kommen wir zu Diana Wollinger, die sich bisher hauptsächlich den langen Distanzen widmete, meistens zusammen mit ihrem Thomas. Endlich nahmen sich die beiden mal die 10.000m vor und lieferten Zeiten für ihr Sportlerportrait sowie die interne Bestenliste ab.
An die Spitze unserer Herrenriege setzte sich erwartungsgemäß der Jugendliche Christian Eckhardt. Er ließ im 265 Teilnehmer starken Feld lediglich sechs stärkere vor, behauptete jedoch den Titel der Jugend in zügigen 37:20min sehr deutlich. Der Formanstieg ist klar erkennbar. Auch bei Andreas Schweibert macht sich der regelmäßige Lauftreff bemerkbar. Die in Altheim abgelieferte Zeit ist nicht weit von seiner Bestmarke entfernt. Insgesamt berichtete unser Mannschaft von einer ausgezeichneten Organisation. Für Essen und Trinken wurde reichlich gesorgt, die örtliche Musikkapelle umrahmte dieses gelungene Event und verlieh ihm zusätzliche Attraktivität. Hier die Ergebnisse unserer Teilnehmer in der Übersicht.

21.06.2007 Manfreds neue Freizeitlatschen oder: Crocs and no socks
Ich weiß nicht, was wir davon halten sollen, wenn ein Sportler der besonderen Art (Marathonläufer, Etappenläufer in Russland beim Trans-Europa-Lauf, eigenwilliger Triathlet, Segel- und Motorflieger, Flugzeugführer, usw.), der die Goldbacher Winterserie mit Sohn Tim im Babyjogger absolviert, in seiner Freizeit mit einem Liegerad bei den Spezialisten Eindruck schindet und im Triathlon ein normales Herrenrad einsetzt, wenn der uns etwas von revolutionären und Leistung steigernenden Schuhen (Crocs) erzählt. Sie seien einfach ideal für Triathleten. Als ich die sah, dachte ich mehr an diese Flip-Flops aus Plastik aus den Siebzigern. Damit bin ich damals in den Gardasee gehüpft, um mich vor pieksenden Kieselsteinen zu schützen. Manfred Steffen schwärmt seit einiger Zeit von diesen Crocs, die er – außer im Bett – überall einsetzt. Zu Wasser, auf dem Rad, beim Joggen und sogar in der Luft. Nichts sei so weich und bequem, fast unspürbar leicht, mit Lüftungsöffnungen für ein angenehmes Fußklima. Sie wären einfach zu pflegen und zudem resistent gegen Bakterien und Fußgeruch. Über Geschmack lässt sich trefflich streiten, oder auch nicht. Ähnlich ist es mit Stilfragen. Manfred hat eine eigene Meinung dazu, erntet Aufmerksamkeit und plötzliches Interesse am neuen, schnellen Material. Wer sich dafür interessiert, was er in relativ kurzer Zeit mit seinen neuen Schuhen alles gemacht und erlebt hat, der muss diesen Bericht einfach...... >>lesen

20.06.2007 Alexander Harwarth haute beim Quarterman in Bruchköbel einen raus
Während seine Kameraden die Vereinsmeisterschaften austrugen, zog es den neunzehnjährigen Alexander Harwarth wieder zum Quarterman nach Bruchköbel, wo er im Vorjahr auf der Kurzdistanz brillierte und die Klasse TM18 gewann. Er ist in diesem Jahr wirklich mit einer guten Form aus dem Winter gekommen und wir merkten schon bei den Frühjahrsklassikern, dass wir heuer von ihm was erwarten durften. Und tatsächlich, in Bruchköbel zeigte er einen Wettkampf erster Klasse. Das exzellente Ergebnis nehmen wir gleich vorweg. Mit 2:14:47h verbesserte er sich zu 2006 um genau 26 Minuten, das sind in diesem Sport Welten. Lediglich neun Athleten konnten sich vor ihm platzieren. Doch nun zum Rennen selbst. 155 Starter irritieren den jungen Sportsmann heute nicht mehr. Unser Schwimmtalent zeigte gleich zu Beginn den Etablierten, wo der Bartel den Most holt. Es hatte keinerlei Skrupel, sich in dem 50m Becken vom Start weg an die Füße des Duathlonweltmeisters Claudius Pyrlik zu hängen, der den Wettkampf später gewinnen sollte. Mit der fünftschnellsten Zeit stieg Alexander nach 19 Runden und 14:18min selbstbewusst aus dem Becken und stürmte in die Wechselzone zum Rennrad. Auf den insgesamt vier Runden der teilweise sehr hügeligen Strecke ließ er sich nur von drei Mitstreitern überholen und kam schließlich mit der achtschnellsten Radzeit zurück in die Wechselzone am Schwimmbad. Der Übergang zum Laufen verlief nicht gerade reibungslos. Als er seine Laufschuhe anzog, erwischte ihn ein Krampf im Oberschenkel, den er zum Glück bald los wurde und ihn vielleicht 20 bis 30 Sekunden kostete. Das Laufen empfand er sehr hart, denn auf der gesamten Strecke fanden die Triathleten nirgends Schatten. Hinzu kam eine Steigung, die nicht zu den extremeren Kalibern zählt, aber vier Mal genommen werden musste und vom inzwischen ausgelaugten Körper einiges abverlangte. Überglücklich erklärt Alexander im Ziel: "Ich bin mit diesem Platz und meiner Zeit sehr zufrieden und hoffe dass ich die Form bis zum Rothseetriathlon noch ausbauen kann". Platz zehn in diesem starken Feld, das ist schon was. Der Sieg in der Altersklasse TM20, mit einem Abstand von 21 Minuten zum Zweiten, sagt alles. Hier die Ergebnisliste mit all seinen Splitzeiten.

19.06.2007 Vita Nova Triathlon Seligenstadt mit TSG-Vereinsmeisterschaften
Der Seligenstädter Vita Nova Triathlon eignet sich wegen seiner akzeptablen Streckenlängen (750m/24km/5,3km) besonders für die Austragung unserer Clubmeisterschaften. Hier wagen die meisten künftigen Triathleten den Einstieg in ein neues Metier, so auch beim sechsten Mal wieder, denn so oft führten wir jetzt diesen Wettbewerb dort in Folge durch. Es ist schon bewundernswert, mit welchem Engagement sich diese Rookies teilweise durch das Rennen quälen und sich auch nicht von Rückschlägen aus dem Konzept bringen lassen. Alois Mühlthaler, der Initiator dieses internen Wettkampfes und Kreator des TSG Zehnkampfes, überblickte sofort, dass die diesjährige Schwimmstrecke so lange war, wie nie zuvor. Der Veranstalter hatte die Begrenzungsbojen weit in die Ecken des Mainflinger Sees gesetzt, damit waren schwächere Schwimmer etwas benachteiligt. Von den Zeiten her schätzt Alois die Strecke auf 800 bis 850m. Er ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, die von ihm selbst aufgestellten Zehnkampfregeln zu erfüllen. Inzwischen längst in der Altersklasse M65 angelangt, benötigte er jedoch ausreichende Untersützung von außen, die er auch bekam. Seine Enkel Simon und Annabel malten ihrem Opa ein tolles Transparent und säumten damit sowohl Rad- als auch Laufstrecke.
Von ihren läuferischen Qualitäten haben uns Jens Bauer und auch Jochen Hoffmann schon überzeugt. Am Sonntag trauten sie sich erstmals alle drei Disziplinen des Triathlons in einem Wettkampf zu. Sie wissen selbst, dass ein anständiges Equipment die Voraussetzung ist, sich in dieser Sportart zu steigern. Der Einstieg ist geschafft und die Hürden sind überwunden. Das will der dritte Rookie so nicht unterschreiben. Eckhard Reusert hat gelitten wie ein Hund. Die ungewohnte und auch noch elend lange Schwimmrunde hat ihm zuerst mal fürchterliche Krämpfe beschert, die ersten schon nach 200m. Manni schoss in der Wechselzone Fotos und wusste nach einiger Zeit: "da fehlt doch noch einer von uns". Mit gehörigem Abstand zum Vorletzten stieg sein Teamkamerad dann doch noch aus dem Wasser. Ein Missgeschick kommt selten allein. Kaum hatte Eckhard die Wechselzone passiert, schickte ihn ein unachtsamer Helfer mit dem Rad in die falsche Richtung. Peter ging dieses Bild auch am Montag nicht aus dem Kopf... "als mir Eckhard auf der anderen Fahrbahnseite mit seinem Mountainbike entgegen kommt, mit einem ziemlich verblüfften Gesichtsausdruck". Bernie schaute genau so überrascht und wunderte sich über dessen gemütliche Fahrweise. Eckhard erkannte natürlich sofort, was hier los war, kehrte um und brachte sein Fahrrad mit ziemlichem Rückstand in die Boxen. Auf den abschließenden 5,3km lief er sich den Frust in guten 22:30min aus dem Leib und vergisst nicht zu erzählen, dass er dabei noch Plätze gutgemacht hat. Aus sportlicher Sicht finden wir sein Verhalten ehrenwert und es verdient unseren Respekt. Die Meisten hätten das Rad gleich im See versenkt.
Neben dieser Geschichte, die Peter Hufgard definitiv als sein Highlight bezeichnete, spricht er von einem schönen Rennen, in dem er zwei Minuten schneller war als im Vorjahr. Allerdings fiel er um dreizehn Plätze zurück. Richtig Fuß gefasst im Triathlongeschäft hat anscheinend Oliver Euler: "Über das Schwimmen decken wir den Mantel des Schweigens, aber mit dem Radsplit bin ich absolut zufrieden". Er hatte sehr viel Spaß, will aber das Schwimmen in Zukunft einem Stuntman übertragen. Sein geliebtes, aber gewöhnungsbedürftiges Liegerad durfte Manfred Steffen in Seligenstadt nicht einsetzen. Er fiel dort mit seiner aufrechten Sitzposition auf einem recht konservativen Herrenrad sogar einigen Laien auf. Damit fährt er bestimmt auch zur Arbeit. Mit seinen komischen Schuhen (Croks oder so) erregte er schon am Vortag beim Honischlauf viel Aufmerksamkeit. Das war so lustig, dass wir daraus eine separate Geschichte machen werden. Einem letzten Test unterzogen sich Harald Reuter und Norbert Stein, die für die Langdistanzstaffel in Roth am nächsten Sonntag meldeten. Harald will als Starter versuchen, die 3800m in 60 Minuten anzugehen und legte sich im Mainflinger See stark ins Zeug (Wasser). Norbert hat die undankbare Aufgabe, den Marathon dort zu übernehmen und hofft, dass ihn seine Kollegen nicht zu lange in der Sonne stehen lassen. Der drahtig wirkend Michael Schwarz zeigte mit einer starken Leistung, dass er durchaus in der Lage ist, in die Phalanx unserer starken Ironmänner einzudringen. Platz vier in der Teamwertung und im Gesamtfeld Rang vier seiner Altersklasse unterstreichen diese Behauptung.
Von den 21 Mitgliedern unserer Abteilung, die die Vereinsmeisterschaft austrugen, gewann Roger Uhl diesmal den Titel. Er spulte innerhalb von fünfzehn Stunden zwei Wettkämpfe und etliche Trainingskilometer ab. Den Honischlauf und den Vita Nova machte er aus dem vollen Training heraus, um mit diesem Belastungsblock noch an der Wettkampfhärte zu feilen. Roger ist der erste Zehnkämpfer, der für 2007 alle Disziplinen abgewickelt hat. Andere werden nach den beiden folgenden Wochenenden ebenfalls soweit sein. Dann veröffentlichen wir eine Zwischenbilanz. Seinen letzten Test absolvierte auch Volker Hain. Er kann ihn mit diesem Ergebnis (Vizemeister) als Erfolg abhaken und den kommenden zehn Tagen optimistisch entgegen sehen. Aufs Treppchen stieg auch der Sieger der letzten beiden Jahre - Christian Eckhard - der im Gesamtfeld den Sieg bei den Junioren holte. Die Jugendlichen erfuhren eine Minute vor dem Frauenstart, dass sie mit den Frauen starten müssen, aus welchem Grund auch immer. Christian Hippler meinte: "Zuerst gab es natürlich Aufregung, für mich war es aber in Ordnung. Beim Schwimmen hatte ich dadurch komplett freie Sicht und musste nicht mit Schlägen rechnen". Das Frauenfeld ist deutlich kleiner und liegt in der Leistungsdichte viel weiter auseinander als das Männerfeld. Christian kam als Dritter aus dem Wasser und fand somit eine komplett leere und übersichtliche Wechselzone vor. Einziger Nachteil war das Radfahren, weil man dort keine Anhhaltspunkte zum Vordermann hat, sondern das Tempo alleine hochhalten muss. Er belegt in einer tollen Zeit den zweiten Juniorenplatz.
Bei unseren Damen war der Kampf um die Clubmeisterschaft äußerst spannend und endete mit einer Überraschung. Dass die sechzehnjährige Silke Hippler die weibliche A-Jugend beim Vita Nova Triathlon beherrscht, damit rechneten wir. Dass sie aber die vorjährige Vereinsmeisterin Astrid Pietsch bezwingen würde, konnte man nicht vorher sehen. Astrid hatte in der bisherigen Saison zwar einen guten Lauf, musste allerdings die in allen Disziplinen ausgeglichen agierende Silke knapp ziehen lassen. Die Konkurrenz in unserer Frauenriege wächst und das ist gut für die Leistungsentwicklung. Dass es aber nicht immer ums gewinnen oder Spitzenzeiten geht, zeigt uns immer wieder Sarah von Kutzleben. Sie ist meistens präsent - und das reichte am Sonntag für einen Podiumsplatz. Hier sind gesamten Ergebnisse unseres Teams. Die nach und nach gelieferten Bilder sind in zwei Serien im Bilderalbum zu finden. Ihr habt sicherlich gemerkt, dass die Fotos jetzt in höherer Auflösung veröffentlich sind. Das verbraucht zwar mehr Speicherplatz auf dem Server, macht aber einen deutlich besseren Eindruck.

18.06.2007 Honischlauf Niedernberg: drei, zwei, eins..... meins
Hier passte der Ebay-Slogan im übertragenen Sinne. Die Plätze drei, zwei und eins sackte die TSG Kleinostheim am Samstag beim Niedernberger Honischlauf allesamt ein. Das Gleiche trifft für die Kreismeisterschaften im Straßenlauf zu, die der TV Niedernberg zusammen mit dem Main-AusdauerShop zeitgleich austrug. Unsere beiden Laufspezialisten Tobias Hegmann und Uwe Reinke lagen vor Roger Uhl, ihrem Kollegen aus der Triathlonsparte, der an diesem Wochenende seine letzten Wettkämpfe vorm Ironman abwickelte. Dieses Trio kassierte dann auch den Sonderpreis für die Schnellste Mannschaft, ein Grill-Barbeque vom Seehotel Niedernberg. Und auch das Frauenfeld blieb in unserer Hand, denn Claudia Hille ließ ebenfalls nichts mehr anbrennen und ließ ihren beiden regionalen Konkurrentinnen keine Chance. Kollegin Astrid Pietsch besorgte sich den Sieg in der W35 und landete im Hauptfeld mit 41:10min auf Rang fünf. Im Schatten ihrer schnellen Teamkameraden beschenkten sich zwei unserer Läufer selbst. Guido Vongries nahm erfolgreich Anlauf auf seinen bestehenden Rekord. Er verbesserte sich um fast eine Minute auf jetzt 42:01min und hatte zusätzliches Glück. Er gewann nämlich bei einer Sonderwertung eine Laufhose von NIKE. Ebenfalls längst fällig für eine neue Bestzeit war Klaus Jäger. Beim Marathon sowie auf der halben Distanz war klar zu erkennen, dass auch die 10000m Zeit in Kürze fällt. Um fast fünf Minuten schraubte er sich auf nun 42:04min vor, die ihn in der internen Bestenliste ein großes Stück nach vorne bringen. Hier geht es zur Ergebnisliste und einer großen Bilderserie. Weitere Fotos liegen auf dem Server des Veranstalters.

13.06.2007 Der Moret Triathlon und Roger Uhl: same procedure as every year!
Was war denn das wieder für ein Wochenende? Bei fünf verschiedenen Events zeigten TSG-Athlet(inn)en großartigen Sport. Ich komme mit dem Schreiben nicht mehr nach und die Schlagzeilen gehen mir langsam aus. Gestern Abend noch die vorletzte Sitzung wegen unseres Schüler- und Jugendtriathlons (15.07.) dazwischen geschoben und nun erfahrt ihr endlich, wie es beim Morettriathlon zuging. Für drei Teamkollegen wars die Generalprobe für Frankfurt (Material, Ernährung und Form) und einer übte schon mal den Ernstfall für die kommenden Jahre im Sog seiner Kameraden. Roger Uhl fährt gern an die Moret, war dort drei Mal Vizemeister und würde liebend gern mal ganz oben stehen. Doch auch am Sonntag hatte wieder einer was dagegen. Beim Schwimmen ging es gleich zu Beginn richtig zur Sache. Weil gleichzeitig die Hessischen Meisterschaften ausgetragen wurden, starteten mehr als 400 Teilnehmer auf die 2000m lange Schwimmstrecke. Im Gedränge kam es zu mittelschweren Rangeleien. Roger stieg nach 31:25min mit dem ersten Drittel aus dem Wasser und freute sich auf die 80km lange, recht bergige Radstrecke. Bei seinen vielen Überholvorgängen verlor er etwas den Überblick und war überrascht, als er mit einer Radzeit von 2:21:22h - auf Platz elf liegend - vom Rad stieg. Die Laufstrecke war nach seinem Geschmack, sie verlief gerade und übersichtlich. Er hielt den eingeplanten Schnitt von 4:00min/km mühelos bis ins Ziel und sammelte noch einige Plätze ein. Bei seinem zügigen Halbmarathon verbrauchte er nur 1:21:22h und lief erneut als Vizemeister in 4:14:20h ins Ziel. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte er sich in allen drei Disziplinen. "Ich war super erfreut, dass die Generalprobe so gut klappte. Die Weichen sind gestellt, ich muss nur noch meine gute Form in Frankfurt über die Ziellinie bringen", meint der erleichterte Roger im Ziel.
Tiefstapler Christian Meidhof bezeichnet sich immer noch als Anfänger, bezieht dies wahrscheinlich auf seinen leichtsinnigen Umgang mit dem Material. Er schmiss gleich mal sein Fahrrad hin, der mitgebrachte Ständer wies anscheinend Mängel auf. Ganz gut, meint er zum Schwimmverlauf - kein Wunder - er kam acht Sekunden vor Roger durch. "So ein Getümmel habe ich noch nie mitgemacht, es war schlimmer als ich dachte und bin fast ersoffen". Dies erklärt vielleicht die gute Schwimmzeit. Es folgte ein schneller Wechsel aufs Rad und nach der ersten Kurve spürte Christian, dass die Unachtsamkeit vor dem Rennen, sein Schaltwerk beeinträchtigte (Bild). Kopf hoch, 80km und 1000hm mit sechs Gängen (zwei vorne, drei hinten), das wird schon. "Dank der dicken Gänge sammelte ich einen nach dem anderen ein und kämpfte mich immer weiter durchs Feld". In der zweiten Runde merkte er, dass diese Gänge sich auf der Laufstrecke bemerkbar machen werden. Er dachte nur an den Rat seines Trainers: "In Moret fährst du mal richtig hart Rad, damit Du dich beim Laufen auch etwas quälen musst". Letzten Endes machte Christian alles richtig, auch wenn ihm ein leichterer Gang gut getan hätte. In der Wechselzone am Altheimer Sportplatz sah er noch Roger in die Schuhe springen und wunderte sich darüber, ihn noch anzutreffen (Junge, das hängt mit deinen dicken Oberschenkeln zusammen!). Der Lehrer winkte seinem Schüler ein letztes Mal und zog freundlich von dannen. Mit dem abschließenden Halbmarathon war Christian sehr zufrieden, er hielt sein eingeschlagenes Tempo und nahm sich lediglich in der letzten Runde mehr Zeit für die Verpflegung. "Überglücklich bin ich nach 4:29:04h über die Ziellinie gelaufen". Nach Platz sechs im Gesamtfeld - bei 222 Finishern - und Rang drei in der Altersklasse, zählt Christian nun zu denen, die man erst nehmen muss.
Und was gibt es von Mario Stenger zu berichten? Nein, er ist nicht ertrunken. Er lässt sich im Wasser immer so lange Zeit. Aus der Ergebnisliste lassen sich zwar die einzelnen Zeiten herauslesen, doch sie sagen nicht immer etwas zur Form oder zu den Motiven eines Athleten aus. Jeder trainiert anders und plant seine Tests anders. Aber weil unser aller Mario kein Feedback mit seinen Moreterlebnissen geschickt hat, lassen wir heute ausnahmsweise unseriöse Spekulationen sein und wünschen ihm für Frankfurt ein erfolgreiches Durchkommen und keinen technischen Defekt (wie allen anderen auch). Dass es ihm gegen Ende des Wettkampfes gut ging, erkennen wir an seiner 21,1km Zeit von 1:30:29h. Diese Leistung in einem harten Mitteldistanztriathlon, bei recht warmen Temperaturen, zeugt von einer ordentlichen körperlichen Verfassung.
Da wäre noch der vierte unseres ausdauernden Quartetts, Stefan Günther. "Es ist alles super gelaufen, die Wechsel waren perfekt - und beim Ausstieg aus dem Wasser war ich richtig überrascht, als ich 35:16min auf meiner Uhr sah". Und er vergisst nicht, sich bei seiner Trainerin zu bedanken: "Danke Claudi, da hat sich ja das Training gelohnt". Auf dem Rad ging alles Richtung 30er Schnitt. Am Ende nahm er Tempo raus, um noch genügend Körner fürs Laufen zu haben. Da lief es auf den ersten beiden Runden super gut (4:20 bis 5:00min/km), doch in Runde drei gab er schwer nach und ärgerte sich ein bisschen, weil er gerne unter fünf Stunden geblieben wäre. "Trotzdem bin ich voll zufrieden, das war eine Verbesserung von 25min zum Vorjahr, so kann es gerne weiter gehen", erzählt uns ein glücklicher Stefan. Hier die Links zu den Bildern und den Ergebnissen.

12.06.2007 Frankfurt kann kommen: Claudia Hille ist Bayerische Meisterin OVERALL
Die Ausrichter des Mönchshof Triathlon trugen im Vorfeld auf ihrer Website mächtig auf, als sie die Chancen der Triathleten einschätzten: "Bei den Damen über die gleiche Distanz schätzt Cheforganisator Pirl die Chancen von Claudia Hille (Kleinostheim) am größten ein, hat sie doch bereits 25 Mal den Iron Man auf Hawaii absolviert, davon zehn Mal unter den Top Ten". Die Jungs oder Mädels schauten vermutlich in Claudis Sportlerportrait nach und brachten irgendwas durcheinander. Seis drum, die Leistung, die unsere eiserne Lady am Sonntag abgeliefert hat, müssen wir genauer schildern, denn dies war schon etwas Besonderes. Dass sie bei den gleichzeitig ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften ihre Altersklasse W40 aufmischen würde, lag selbstverständlich im Bereich des Möglichen. Dass sie den Frauenladen komplett düpiert und damit Meisterin aller Klassen wird, nehmen sogar wir Insider staunend zur Kenntnis. Claudi gewährt mir sogar Einblicke in ihr Trainingstagebuch auf dem Weg zum Ironman Frankfurt, deshalb kann ich das Zustandekommen leicht erklären. Die ausgebildete Triathlon Trainerin leitete vom 02. bis 09.06. eine Berglaufwoche am Hochkönig, baute nebenbei noch vier Trainingseinheiten auf dem Rad mit ordentlich Höhenmetern ein und ließ sich am Samstag zur Teilnahme an einer Berglaufstaffel überreden. Abends reiste sie mit Kind und Kegel nach Kulmbach, um auf der Mitteldistanz in einem Trainingswettkampf Material, Ernährung und Bekleidung zu testen. "Ich war super nervös, ziemlich k.o. nach der aufreibenden Woche, und erst das zweite Mal in diesem Jahr im See zum Schwimmen". Das angekündigte heiße Wetter mag sie. 23°C hatte der See und die Schwimmstrecke 2200m. Interessant waren die beiden Landgänge von etwa 30 Metern - anschließend springst du aus einem Meter Höhe wieder ins Nass. Auf der ersten der drei Runden kassierte sie viele Schläge, schwamm dann alleine und stieg mit einem Rückstand von zweieinhalb Minuten als fünfte Frau aus dem Wasser. Das hatte sie bereits einkalkuliert. Der Wechsel verlief katastrophal - aus dem Neo kam sie nicht raus und in die Handschuhe nicht rein. Dann saß sie doch noch auf dem Rad und ging die angekündigten 80 Kilometer an, aus denen dann 89 werden sollten. 800 Höhenmeter warteten, verteilt auf drei Runden. Mit der ersten war Claudi zufrieden, sie kassierte eine weibliche Konkurrentin ein, der Abstand verkürzte sich auf 1:45min. Runde zwei verbrachte sie mutterseelenallein, sie verfiel in einen Trott, der sich bald als zu langsam herausstellen sollte. Der Abstand zur Spitze wuchs wieder auf knapp drei Minuten an. Die Dusche von oben reduzierte die Temperatur auf erträgliche 24°C. Dann stellte sich auf der Fahrt zur Wechselzone heraus, dass es neun Kilometer mehr werden und weitere 200hm dazu kommen sollten. Sowas bringt unsere Claudi heutzutage nicht mehr aus dem Konzept. Sie wusste um die vier Minuten Rückstand zur Führenden und begann als vierte Frau die Aufholjagd auf der Laufstrecke. Zwanzig Kilometer sind lang. Sie wirken bei inzwischen 29°C (im Schatten) und den vorherigen Strapazen eigentlich viel länger. Doch heute ist Claudis Wetter. Der Feldweg auf Kieseln lag komplett in der Sonne und musste auf der Wendepunktstrecke zwei Mal bewältigt werden. Auf diesem Kurs hatte sie einen tollen Überblick: "Das war klasse, denn so konnte ich meine Gegnerinnen und die Zeitabstände genau kontrollieren". Die dritte Frau überholte sie bereits auf dem zweiten Kilometer. Die nächste erwischte sie bei Marke sieben und bereits bei Kilometer neun musste die bis dahin Führende daran glauben. Und weiter gings im Stechschritt. "Ich hatte nicht einen Hänger und konnte die 20km in 1:22:47h absolvieren". Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Es war die 15. Laufzeit inclusive aller beteiligten Männer! Im Ziel lag Claudi dann mit der Gesamtzeit von 4:47:09h sechseinhalb Minuten vor der Zweitplatzierten. Hier ihre Einzelergebnisse.

12.06.2007 Faris Al-Sultan und Alexander Harwarth mit Erfolg beim Kraichgau Triathlon
Den kennt doch jeder, zumindest in der Ausdauerszene. Der sympatische Hawaiisieger Faris Al-Sultan gewinnt in Kraichgau die M-Distanz und stellt sich hier mit unserem Alexander dem Fotografen. Nicht nur dieses schöne Erlebnis behält Alex in Erinnerung, sondern das Rennen selbst: "dieses Triathlonfestival war mein bisher schönster Wettkampf, bei dem wirklich alles passte", schwärmte er ausgelaugt im Ziel. In Kraichgau, der Toskana Deutschlands, ging er über die olympische Distanz (1500m/41km/10km) und stürzte sich mit der sogenannten S-Klasse bereits um 9.00 Uhr in den Hardtsee. Die Schwimmstrecke teilte er sich mit fast 500 Teilnehmern, sie führte über eine große Runde und verlief für ihn ohne große Reibereien. Das Schwimmtalent sorgte in seiner Spezialdisziplin schnell für ausreichend Abstand zu seinen Kontrahenten und stieg in diesem Riesenfeld tatsächlich als 26. aus dem Wasser! Mit dem Wechsel auf das Rad kam er gut zurecht. Die Radstrecke führte ihn durch die malerische Hügellandschaft des Kraichgaus. Die Streckenführung ließ keine Wünsche offen. Immer wieder kann man den Blick weit schweifen lassen. Die Athleten wurden an den Anstiegen stark gefordert, aber mit rauschenden Abfahrten auch belohnt. Die attraktive und selektive Radrunde ließ das Herz unseres Triathleten höher schlagen, 440 Höhenmeter und drei Abfahrten, die es in sich hatten, verlangten höchste Konzentration. Bei 60km/h Spitzengeschwindigkeit ist dies unbedingt erforderlich. Dank der zahlreichen Wettkampfrichter hatte kaum einer die Chance zum Windschattenfahren, somit waren die Bedingungen für alle gleich. Die abschließende 10km Laufstrecke hatte einen Wendepunkt und musste zwei Mal durchlaufen werden. Sie verband in idealer Weise Zuschauernähe und Naturgefühl und führte durch den Kurpark in Mingolsheim, durch begrünte Alleen und auch über Feldwege. Alex vermisste den Schatten, denn 34°C zum Abschluss fand er doch recht hart. "Allerdings lief ich dann mit einer Zeit von 42:50min noch auf Gesamtrang Nr. 55 und hatte damit lediglich zwei Frauen vor mir". Das Ziel der jungen Triathleten ist anscheinend, so wenig Frauen wie möglich vor zu lassen. Für unsere Begriffe hat das nix mit Unhöflichkeit zu tun, oder? Gratulation für deine tolle Leistung, Alex. Hier die Ergebnisliste mit allen Einzelzeiten und Platzierungen.

11.06.2007 Rund um das Eichbildchen - ein hübsches und gut organisiertes Event
Sowohl Spessart als auch der Kahlgrund reklamieren das ländliche Örtchen Feldkahl für das eigene Ressort, denn es berührt tatsächlich beide Landschaften am Rande. Wer hier lebt, so wie unser Sportfreund Udo Bauer, ist mit sich und der Welt im Reinen. Damit auch Auswärtige etwas von diesem ruhigen Idyll mitbekommen, lockt sie Udo mindestens einmal pro Jahr zu sich ans Feuerwehrhaus, indem er den beliebten Volkslauf Rund um das Eichbildchen organisiert. Und sie folgen seinem Ruf, jährlich werden es mehr - seine Teamkollegen von der TSG Kleinostheim sind selbstverständlich auch mit dabei. Wenns dann aber los geht, is nix mehr mit Idyll! Ungewöhnlich ist schon mal die Streckenlänge von 10,5km, sie ergibt sich einfach dadurch, dass jede der drei Runden 3,5km lang ist. Das wäre ja noch zu akzeptieren. Aber die elenden Höhenmeter - auf jeder der crossigen Runden kommen 100 hinzu. Um die besonders Ambitionierten unter den weiblichen und männlichen Teilnehmern darüber hinaus zu fordern, hat Udo mit seiner Bergwertung eine zusätzliche Schikane eingebaut. Nach etwa 1,5km - auf dem höchsten Punkt - werden in der ersten Runde die Zeiten der fünf besten Frauen und Männer gestoppt. Bei der Siegerehrung erhalten sie einen Sonderpreis. Meistens hat Udo gutes Wetter, der Draht nach oben ist seit Jahren ungestört - das war heuer wieder so. In Feldkahl kommen nur die Guten durch, diesmal waren es im Hauptlauf genau 92. Die Sieger kommen beide von der LuT. Marco Schneider und Ines Otieno erliefen sich jeweils einen Start-Ziel-Sieg und sicherten sich damit das Gelbe Trikot der Spitzenreiter zum Auftakt der ersten von drei Veranstaltungen im Rahmen des neu geschaffenen Kahlgrund-Crosscups. Königshofen (22.07.) und Michelbach (13.10.) sind die nächsten Stationen. Aus unseren Reihen war in Feldkahl der Schneider Bernie ganz vorne mit dabei. Seine 41:41min auf diesem schweren Geläuf zeugen von einer hervorragenden körperlichen Verfassung und verschaffen ihm den vierten Gesamtplatz und den Sieg in der M40. Zwei Plätze nach ihm erreichte das Ziel Oliver Assmus, der sich vom Lauf in Bonames - zwei Tage zuvor - anscheinend gut erholt hat. Dort hat man ihn - ziemlich vorne liegend - mit einer kleinen Gruppe zweimal in die falsche Richtung geschickt. Trotz dieses Mißgeschicks hofft er, beim Main-Lauf-Cup die Führung in der M40 zu behaupten. Jens Bauer sorgte in der M20 für klare Verhältnisse und gewinnt diese Altersklasse mit großem Abstand. Relativ klar war für uns, dass Rennschnecke Sarah von Kutzleben ihren Laufpaten nicht im Regen stehen lässt und sich totz der warmen Witterung der Feldkahler Tortur stellt. Beim Schülerlauf registrierten wir erfreut, dass sich Tom Luca Schneider binnen Jahresfrist auf diesen strapaziösen 1500m um fast eine Minute steigern konnte. Insgesamt können wir den Feldkahler Musikanten wiederum nur großes Lob zollen. Sie organisierten einen reibungslosen Ablauf, rückten großzügige Preise bei ihrer ansprechenden Siegerehrung raus, und richteten ein anständiges Weizenbierfest aus. Da muss man nächstes Jahr wieder hin. Qualitativ hochwertige Fotos - nicht nur vom Rennverlauf - machte Eckhard Hippler. Sie liegen bereits in unserem Bilderalbum. Er konnte die Bitte seines Teamkameraden Udo nicht ausschlagen und schoss deshalb nicht nur für die TSG Website Bilder, sondern diesmal zusätzlich welche für den Veranstalter. Diese sind in Kürze dort zu sehen. Schaut in den nächsten Tagen einfach noch mal rein. Und hier gibt es noch unsere Ergebnisliste.

10.06.2007 Andreas Heilmann läuft bei den Bay. Meisterschaften 31:20min über 10000m
Vor exakt vier Wochen, bei seinem exzellenten Rennen in Aschaffenburg, dominierte er die Konkurrenz fast nach Belieben und ließ uns - seine staunenden Teamkollegen und Fans - bereits diese tolle Zeit vom hügeligen Citylauf auf 10000m flach hochrechnen. Der immer ruhige und überlegt handelnde Andreas Heilmann ist lange nicht so euphorisch wie wir es sind und weiß genau, dass die Bahn ihre eigenen Gesetze hat. Die Kunst liegt eben darin, fünfundzwanzig (!) möglichst gleichmäßig schnelle Runden zu drehen - und das verlangt vom persönlichen mentalen Durchhaltevermögen eines Läufers unwahrscheinlich viel. Eigentlich hatte Andreas den Citylauf als Saisonhöhepunkt geplant. In Anbetracht seiner guten Verfassung, meldete er sich dann doch in Regensburg an. Damals erklärte er uns: "Meine mittleren Trainingsumfänge von etwa 70km pro Woche kann ich allerdings nicht erhöhen, weil ich in Uni und Labor ziemlich ausgelastet bin". Dass er bei der Regensburger Domspitzgala, wo auch die Bayerischen Meisterschaften ausgetragen wurden, nicht nur seine drei Jahre alte Bestzeit um 40 Sekunden unterbot, sondern auch noch die Bronzemedaille holte, konnten weder er noch die größten Optimisten voraussehen. Mit diesen 31:20min marschierte er in der Männerklasse ganz vorne mit, der Abstand zum Silberplatz betrug mickrige acht Sekunden und der neue Meister lag gerade mal zwanzig Sekunden vor ihm. Gegenüber den Vorjahren, als Andreas noch in der Juniorenklasse startete, änderte er sein Verhalten und orientierte sich nicht mehr alleine an der Uhr. "Und so war meine Taktik, nicht auf Zeiten zu schauen, sondern mich möglichst lange bei den bayerischen Spitzenläufern zu halten". Entsprechend schnell waren seine Durchgangszeiten. Den lautstarken Zurufen von außen konnte er sich doch nicht entziehen, denn bei 3000m hieß es - 9:05 und bei 5000m - 15:15! Mit dieser Zwischenzeit war Andreas schon schneller als bei seinem Rekord über diese kürzere Distanz vor zwei Jahren (15:31). Dann konnte er doch nicht verhindern, aus der Kopfgruppe herauszufallen. "Auf den verbleibenden Kilometern wechselte ich mich mit dem späteren zweiten Bayern ab. Nach Kilometer sechs sah es fast so aus, als könnte ich mich von ihm lösen. Er kämpfte sich wieder heran und zog bei Kilometer neun an mir vorbei. Trotzdem bin ich sehr zufrieden und glücklich, dass bei einem meiner seltenen Ausflüge auf die Bahn heute sowohl Zeit als auch Platzierung gepasst haben". Mit dieser Klasseleistung setzt sich Andreas wieder an die Spitze der vereinsinternen Bestenliste, die er für kurze Zeit an unseren neuen Mann Michael Schrauder abgeben musste. Wir gratulieren unserem sympatischen Teamgefährten sehr herzlich für diese Topleistung. Für alle Interessierten ist hier die Ergebnisliste aller 10000m Endläufe (Männer, Junioren, mit und ohne bayerische Beteiligung).

08.06.2007 Leistungsbilanzen der Straßenläufer(innen) am Bayerischer Untermain
Die meisten Ausdauersportler richten ihr Training auf zwei Höhepunkte im Jahr aus. Nachdem der größte Teil der Frühjahrs-Straßenläufe über die Distanzen 10km, Halbmarathon und Marathon inzwischen abgewickelt ist, ziehen wir für unser Team mal eine Zwischenbilanz. Zu Hilfe nehmen wir dabei gerne die ausgearbeiteten Dateien von Günter Guderley, Manager des HVB-Citylaufs Aschaffenburg sowie der gleichnamigen Bank. Aus seinen Ergebnislisten zogen wir die Daten unserer Athlet(inn)en, die bei mindestens einer Distanz unter den ersten Zwanzig liegen. Hier ist die Übersicht, die in fünf von sechs Möglichkeiten einen Sportler oder eine Sportlerin aus unserer Mannschaft an der Spitze sieht. Falls jemand seine Erfolge darin vermisst, die z.B. bei exotischen oder überregionalen Events erzielt wurden, der schickt eine kurze Mitteilung an die Macher der recht übersichtlichen Website. Dort sind übrigens die jährlichen Leistungsbilanzen seit 2001 veröffentlicht und werden zum download angeboten. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns sehr herzlich für diese tolle und aktuelle Dienstleistung, die in der Republik seinesgleichen sucht. Diese Bilanzen spornen unsere Freaks an und bringen die Leistungsunterschiede gnadenlos ans Licht. Diese Übersichten sind - wie gesagt - lediglich eine Zwischenbilanz. Abgerechnet wir zum Jahresende.
07.06.2007 Bilder vom Bürgerpark Triathlon Darmstadt sind online
Über den Wettkampf selbst berichteten wir bereits vorgestern. Inzwischen sind weitere Fotos aus dem Darmstädter Rennen von Oliver Euler geliefert worden. Dafür vielen Dank dafür. Riskiert mal einen Blick ins Bilderalbum. Im Übrigen lebt unsere Website von dem Material, das die Aktiven liefern. Es unterstützt die Arbeit des Berichterstatters gewaltig, wenn einige wenige Zeilen über das Erlebte bei ihm eintrudeln. Bilder machen den Text natürlich interessanter. Weil der Webmaster sich bemüht, nach Möglichkeit zügig und damit aktuell zu informieren, wünscht er sich das Material so schnell wie möglich.

06.06.2007 Neue Marke für Oliver Assmus beim Halbmarathon in Steinberg
Beim Waldvolkslauf des SC Steinberg konzentrierte sich Oliver Assmus auf den ausgeschriebenen Halbmarathon, der nach den DLV-Richtlinien exakt vermessen und für Bestzeiten beonders geeignet ist. Aus diesem Grunde pilgern viele Läufer(innen) auch aus der weiteren Umgebung dorthin. Am Samstag fand Oliver eine ebene, überwiegend gut befestigte und zum Glück auch schattige Waldstrecke vor, die ihm anscheinend Lust machte, so schnell zu laufen, wie noch nie auf der halben Marathondistanz. Seine beste Zeit stammt vom Limeslauf, gerade mal vier Wochen her. Jetzt steht sie bei 1:23:18h. Sie bringt ihn unter 194 Finishern auf Platz zwölf und verschaffen ihm in der starken Altersklasse M40 immerhin Rang vier. Seine derzeitigen Erfolge führt Oliver auf seine Gymnastik mit den umfangreichen Dehnübungen zurück. "Die Dehnerei trägt langsam Früchte, meine Beine werden von Lauf zu Lauf leichter und ich bewege mich langsam in Richtung <1:20:00h". Das ist doch mal ein Wort. Wir wünschen ihm, dass er sein ehrgeiziges Vorhaben zum Jahresende im Sack hat. Und zum mitgelieferten Foto, das ihn hinter einem anderen Läufer zeigt, meint Oliver selbstbewusst: "Ich kann nur sagen, dass ich beim nächsten Mal vorne laufen werde". Hier noch die Ergebnisliste.

05.06.2007 TSG Rookies und Ironkids beim Bürgerpark Triathlon in Darmstadt
Nach Darmstadt reisten am Sonntag fünf hauptsächlich jüngere TSG Triathleten, die Damen hatten diesmal das Übergewicht. An der Sprintdistanz beim Bürgerpark Triathlon versuchte sich erstmals und mit gutem Erfog Silke Hippler und seinen ersten Triathlon überhaupt buchte Oliver Euler. Die Verlegung der Wechselzone vom Nordparkplatz auf die Liegewiese ist bei den Athleten gut angekommen. Stefan Günther berichtet, dass alles kompakter sei und die Wege kürzer. Durch die verlängerte Wechselzone hat man im Vergleich zum Vorjahr etwa 300m mehr zu laufen. Auf der Radstrecke entfielen durch die Verlegung einige Kurven und reifenschädliche Bordsteinkanten. Von der Liegewiese ging es hinaus in den Bürgerpark auf die leicht wellige Laufstrecke. Danach folgte ein neuer Zieleinlauf, der sowohl Sportlern als auch Zuschauern gefiel. Mit seinem Wettkampf war Stefan zufrieden, er verbesserte sich gegenüber 2006 um eine halbe Minute, was er seiner Schwimmleistung zu verdanken hat. Auf dem Rad erwischte er eine gute Gruppe und schonte sich kein bisschen: "ich fuhr super locker, da wäre sogar mehr drin gewesen". 20km legte er auf den vier Runden zu je fünf Kilometer in 35:44min zurück. Auf diesen 35er Schnitt war er schon stolz. Doch die Retourkutsche kam dann beim Laufen. Gegen Ende fehlte ihm dann die Power: "Das war net so der Reißer..., aber ein guter Test für Moret am Samstag". Oliver ist bei seinem ersten Triathlon gut durchgekommen und war eigentlich zufrieden. "Von ein paar Anfängerfehlern in der Wechselzone abgesehen..., Rad nicht gefunden, Laufstrecke gesucht...", lief alles glatt. "Es ist aber nicht so, dass nichts zu verbessern wäre, wie z.B. das Schwimmen". Alles in allem war es für ihn ein gelungener Tag und eine tolle Erfahrung.
Und nun zu unserer erfolgreichen Damenriege. Unser junges Nachwuchstalent Silke Hippler hat zwar schon Routine im Triathlongeschäft, doch nicht über diese Distanz. Schon im Wasser musste sie gut aufpassen, damit sie nicht zuviele Schläge abbekommt, weil sie sich mit zehn weiteren Athlet(inn)en die Schwimmbahn teilen musste. Das Radfahren klappte super und auch beim Laufen kam sie trotz eines Kräfte raubenden Anstieges, den sie zweimal hoch musste, erstaunlich gut zurecht. "Zum Glück gab es bei dieser Hitze unterwegs einen Getränkestand mit Dusche". Auch ihre jüngere Teamkameradin Ann Kristin Staab entwickelt sich enorm. Als starke Schwimmerin hatte sie Silkes Probleme nur zu Beginn des Rennens, nach 100m zog sich das Feld auseinander und es wurde angenehmer. Der Wechsel auf das Rad verlief perfekt und auf der leicht welligen Radstrecke brachte sie ordentlich Druck auf die Pedale. Das Laufen ging sie selbstbewusst mit einem sehr schnellen Tempo an und machte noch einige Plätze gut. Eine angenehme Überraschung erlebten beide bei der Siegerehrung. Für die schnellste Schwimmzeit ihrer Altersklasse erhielten sie jeweils eine Schwimmbrille und außerdem natürlich einen Pokal, weil sie Platz eins ihrer Altersklasse belegten. Ann-Kristins Mutter betreute die jungen Damen und lieferte die hier veröffentlichten Fotos. Dafür vielen Dank. Unser Nesthäkchen Stella Bianca Ertel ging über die kleineren Distanzen der sogenannten Ironkids . Leider sind weder aus den Ausschreibungen noch aus den Ergebnislisten die einzelnen Distanzen dieser Altersklasse zu ersehen. Sie hielt sich jedoch wacker und erreichte Platz acht ihrer AK (W10). Und hier noch die Ergebnisliste unseres Teams mit allen Einzelzeiten.

04.06.2007 Doppelsieg von Astrid Pietsch und Michael Schrauder beim Kahler Volkslauf
Das ist doch was! Astrid nimmt sich beim Kahler Zehner vor, ihre Bestmarke von 39:30min anzugreifen, die sie vor zwei Jahren in Jügesheim markiert hat, mit der Begründung: "Um meinen Trainer zufrieden zu stellen". Zusätzlich wurde sie motiviert von traumhaften und sonnigen Verhältnissen. Schon in den vergangenen Jahren registrierten wir, dass ihr der Kahler Waldboden besonders liegt, gerade in den frühen Morgenstunden. Fünfzehn Minuten nach dem Halbmarathon schickte der Starter das Feld auf die schnellen 10km. Titelverteidigerin Astrid kontrollierte das Damenfeld von Beginn an und zog ihr gleichmäßiges Tempo über die gesamte Distanz durch. Bis ins Ziel läuft sie einen Abstand von mehr als drei Minuten auf die Konkurrenz heraus, ließ lediglich zwanzig Männer vor sich und siegte in 39:48min. Das ist ihr zweitbestes Ergebnis überhaupt, damit sollte Roger (Trainer und Lebensgefährte) wirklich zufrieden sein! Ein großes Lob gilt den Organisatoren von der DJK. Aus den unliebsamen Erlebnissen der vergangenen Jahre zogen sie die richtigen Konsequenzen, postierten an den neuralgischen Punkten Streckenposten und versorgten die Sportler(innen) unterwegs mit ausreichend Getränken. Eine runde Sache also!
Gäbe es eine Mannschaftswertung, fiele die bei den Männern zu unseren Gunsten aus. Den Gesamtsieg holte sich Michael Schrauder in guten 33:45min. Wie es unterwegs zuging wissen wir nicht genau, doch den knappe Ausgang deutet darauf hin, dass Michael gegen Ende des Rennens seine ausdauernden Sprinterqualitäten einsetzen musste. Bis auf Platz vier läuft Uwe Reinke vor, ein kleines Stück neben das Treppchen, aber erneut in den 34er Bereich. Lokalmatador Andreas Schiffner kennt natürlich die Kahler Wälder wie seine Westentasche, zeigt hier einmal mehr seine Beständigkeit und lässt auch im letzten Jahr in seiner Altersklasse (M50) keinen vor sich. Platz sechs Gesamt und der Sieg in der AK genügten im diesmal in der Klassezeit von 35:53min. Für den Gewinn der A-Jugend Wertung reichten Christian Eckhardt 38:03min und für ihr Sportlerportrait bzw. unsere interne Bestenliste lieferten Udo Fischer und Andreas Schweibert endlich mal 10km Zeiten ab. Udo verbessert sich um etwa fünf Minuten (!), die alte Marke stammt allerdings vom schwierigen Goldbacher Cross. Unsere acht Blauweißen besorgten sich in Kahl neben dem Gesamterfolg noch vier AK-Siege und einen zweiten Rang.
Auf der Halbmarathonstrecke gab es für unser Team vier Podestplätze. Den knappen Erfolg in der AK40 schaffte Jogi Reising in sehr ordentlichen 1:25:21h und landet mit dieser Leistung auf Platz sechs des gesamten Feldes. Dass es sich insgesamt um einen recht flotten Wettkampf handelte erkennen wir an den Zeiten von Arnd Schäffer (1:29:05h) und Klaus Jäger (1:34:40h). Sie liegen nahe an ihren Bestzeiten. Seine alte Marke riss schon wieder Guido Vongries, der erst Anfang des Jahres bei uns einstieg, und zwar mit der Begründung, er wolle sich noch verbessern. Beim Limeslauf tat er das schon und jetzt setzte er noch einen von fast zwei Minuten drauf. In der aktuellen Liste wird er nun mit 1:34:38h geführt. Jürgen Hartmann plagte sich ebenfalls, das jedenfalls entnehmen wir der Ergebnisliste. Im Laufe des Jahres sollte seine bisherige 21,1km-Zeit Geschichte sein. Aufs Treppchen läuft wieder mal Norbert Stein, der sein erstes Jahr in einer neuen Altersklasse(M50) genießt. Er braucht für Roth (24.06.) allerdings noch ein paar harte lange Läufe. Zusammen mit den drei Jugendlichen aus unserer Abteilung Leichtathletik stellten wir in Kahl ein 21-köpfiges Team und waren damit zahlenmäßig zweitstärkster Verein. Hier ist unsere Ergebnisliste.

03.06.2007 Das Interesse an der TSG Mitgliedschaft hält unvermindert an
Unsere Lauftreffs besuchte sie schon seit einigen Monaten, prüfte dabei eingehend das Klima in unserer Truppe und kam letzten Endes zu einem klugen Entschluss. Monika Sternberg-Grusdat ist das überschaubare Risiko eingegangen und hat die Mitgliedschaft in unserer Abteilung erworben. Als Referenzen weist sie den Frankfurt Marathon vor, bei dem sie 2006 in 4:16:50h durchs Ziel lief. Ein Jahr zuvor bewältigte sie erstmals überhaupt einen Halbmarathon. Ihre Laufambitionen wachsen seit einigen Jahren immer mehr, deshalb bleibt jetzt weniger Zeit für ihre weiteren Hobbies, wie Rennradfahren und Tennis, denen sie bereits 20 Jahre ihres Lebens widmete. Beruflich konzentriert sich die bekennende Hausfrau seit geraumer Zeit ausschließlich auf die Führung eines kleinen Familienunternehmens, in dem ihre beiden Kinder Moritz und Sina ebenfalls "beschäftigt" sind. Ihre Ziele hat Monika für dieses Jahr bereits formuliert. Nach dem zu warmen Würzburg Marathon im Mai, bei dem sie mit ihrer Zeit nicht zu frieden war, hofft sie nun auf einen guten Herbst. In Frankfurt will sie fünf nach drei im Ziel sein (4:05h).
Der zweite Neuzugang will in diesem Jahr noch einen Triathlon reißen und im Oktober ebenfalls in Frankfurt eine neue Marke anpeilen. Ralf Köster schnupperte in Gemünden schon mal in die Trathlonszene rein, nachdem Claudia ihm den Schwimmstil etwas verfeinert hat. Rein zufällig stieß er beim Durchblättern unserer Website auf Eckhard, mit dem er beruflich öfter zusammen kommt. Der schickte ihn zu Claudi ins Vitamar und die Kontakte waren hergestellt. Der Elektriker betreut als Hausmeister die Haustechnik im Mainpark Center Mainaschaff und in weiteren Immobilien. Als im Alter von 28 Jahren der Zeiger seiner Wage langsam aber sicher auf die 100 zuging, zog Ralf die Notbremse, stieg aufs Rad und fing an zu laufen. 2004 probierte er drei Wettkämpfe aus, den Mainparkseelauf, den Hypolauf sowie den Frankfurt Marathon. "Dort bin ich zu meiner eigenen Überraschung nach 4:38:57h lebendig angekommen". Inzwischen fährt er mit großer Begeisterung auf dem Mountainbike und trainiert damit jetzt auch die dritte Disziplin. Wir wünschen ihm künftig durchschlagenden Erfolg.

03.06.2007 Triathlet und Feuerwehrmann Andreas Neeb fängt entlaufenen Leguan
Habt ihr den Andreas Neeb diese Woche im Main-Echo gesehn? Die Kleinostheimer Feuerwehr ist zu einem ungewöhnlichen Einsatz am Freitag vergangener Woche alarmiert worden. In einem Gartengrundstück an der Aschaffenburger Straße musste ein entlaufener Leguan eingefangen werden. Feuerwehrkamerad Andreas, der zufällig an der Einsatzstelle war, kennt sich natürlich mit sowas aus und machte kurzen Prozess. Er fing die Echse ein und brachte sie zur Zwischenunterkunft zu einem Reptilienfreund im Ort. Mein geschultes Auge erkennt einen Zebraschwanzleguan (Callisaurus draconoides), der sich freute, in die Hände unseres Teamkollegen gefallen zu sein. Bei dieser Gelegenheit wollte ich von Andreas wissen, wie seine Vorbereitung auf die Langdistanz in Roth aussieht und welche Zeit er anvisiert. "Och ja, ich bin ganz zufrieden. Mit der geplanten Zeit rücke ich erst raus, wen ich sie geschafft habe, das weiß keiner außer mir". Dass passt wieder zu Andreas, der seine Triathlons lockerer angeht als alle seine Kollegen und mehr aufs Ankommen achtet. Er will wahrscheinlich im Ziel sein, bevor es dunkel wird.

02.06.2007 Tagebuch eines Langdistanz Triathleten
Zuerst sollten wir mal über die Begrifflichkeiten reden, denn da besteht anscheinend Nachholbedarf. Die Langdistanz führt den Triathleten über eine Schwimmstrecke von 3,8km, dann besteigt er sein Rennrad und lässt - wenn alles gut geht - 180km hinter sich, um abschließend noch einen Marathon (42,2km) zu laufen. Wer beim Ironman Germany in Frankfurt startet, quält sich über die gleichen Streckenlängen, wie der Kollege (oder die Kollegin), der bei der Quelle Challenge Roth dabei ist. Ironman ist nur der Markenname und nur bei einem solchen Event kannst du dich für die WM in Hawaii qualifizieren. Eisenmänner sind sie jedoch allemal, egal bei welchem dieser Triathlons sie finishen. Wenn das geklärt ist, kommen wir jetzt dem Interesse einiger Ausdauersportler nach und informieren über den wöchentlichen Trainingsumfang unserer Athlet(inn)en, von denen sieben in Frankfurt und drei in Roth antreten werden. Wir haben uns gezielt Manni Scherer heraus gepickt und ihn gebeten, ein Trainingstagebuch über eine komplette Woche zu führen. Manni hatte seine Langdistanzpremiere 2005 in Frankfurt, wo er einen phänomenalen Tag erwischte und in 10:02:46h das Zielband riss. Wer unseren ambitionierten Abteilungsleiter kennt, weiß genau, dass ihn die 2:47min wurmen, die ihn unter zehn Stunden bringen. Wie er sein ehrgeiziges Ziel vorbereitet könnt ihr in seinem Wochentagebuch nachlesen.

01.06.2007 Staffelmarathon Seligenstadt - Mannschaftstitel verteidigt
Die Seligenstädter verfügen über einen langfristigen Kontrakt mit dem Wettergott. Im Vorjahr kam der Umschwung erst eine Stunde vor Beginn des Staffelmarathons und in diesem Jahr rechneten wir nach dem miserablen Regenwetter eigentlich fest damit, dass es wieder gut ausgeht. Und so war es letzten Endes nicht nur mit dem Wetter. Unsere erste Mannschaft verteidigte den 2006 erstmals geholten Siegerpokal in einer Bombenzeit von 2:26:03h und verbesserte sich um mehr als drei Minuten. Dass am Ende eine einzige Sekunde Vorsprung zum Sieg reichte, war natürlich Glück, doch das hat bekanntlich immer nur der Tüchtige. Doch zu allererst müssen wir Stefan Günther herausheben, der erstmals die Organisation für dieses Event übernahm. Er meisterte die nicht einfache Aufgabe, vier Männerteams und eine Damenmannschaft zusammen zu bauen. Auf Empfindlichkeiten muss er heutzutage nicht mehr achten, dazu ist unsere Truppe zu professionell eingestellt. Aber es gehört ein Händchen dazu, in ein Sechserteam genau diejenigen rein zu tun, die in ihrer aktuellen Form das Optimale rausholen. Und es hat gepasst, wie die Faust aufs Auge, das Ergebnis spricht für sich. Für einige Momente sollte Stefan dann zittern. Jens stand im Stau und Manni als Ersatzläufer Gewehr bei Fuss, der musste aber doch nicht einspringen. Sich selbst hatte er ebenfalls als Ersatz vorgesehen und das war gut so. Er übernahm nach einem Ausfall tatsächlich den Schlusspart im dritten Team und tat dies in dem von ihm erwarteten Tempo. Nach seiner erfolgreichen Taufe kann Stefan nun fest davon ausgehen, dass ihm niemand diesen Posten streitig machen wird.
Der Veranstalter stoppte die Endzeiten aller Teams, die sich aus weiblichen, männlichen oder auch gemischten Vereins- und Betriebsmannschaften zusammen setzten. Laufzeiten von Einzelläufer(inne)n eines Teams wurden nicht festgehalten. Das übernahm für die TSG Alois Mühlthaler, soweit er bei fünf eigenen Teams den Überblick behalten konnte. Dabei unterstützten ihn die gestarteten Athlet(inn)en, von denen ja jede(r) eine Uhr am Arm hatte. Nun zum Lauf selbst: Von jeder Mannschaft starten zwei Läufer(innen) gleichzeitig in der Reihenfolge ihrer Startnummern. Der Wechsel erfolgt zum Nächsten in gerader bzw. ungerader Reihenfolge. Das heißt, auf der 7.033m langen Strecke (ein Sechstel von 42,2km) waren immer Zehn aus unserem Team unterwegs. Obwohl sich 97 Mannschaften mit insgesamt fast 600 Männern und Frauen am Rennen beteiligten, kam sich auf der geraden und sonnigen Strecke niemand in die Quere. Die Organisation funktionierte auch beim 28. Mal reibungslos. Mit dem Sieg unserer ersten Mannschaft mussten wir rechnen, auch wenn es knapp geworden ist. Doch das Ergebnis der zweiten war mit 2:38:41h mehr als fünf Minuten besser als im Vorjahr, trotzdem rutschte sie von Platz drei auf fünf ab. Die Qualität am Mainufer steigt tatsächlich. Platz sieben in der Männerwertung der Vereine schaffte unser drittes Team in 2:48:09h, damit ist es 17 Minuten schneller und verbessert sich um fünf Plätze. Team vier geht auf Platz 16 und in 3:09:22h durch. Unsere Frauenmannschaft wurde heuer von zwei jungen Damen unterstützt. Ann-Kristin blieb mit ihren 14 Jahren unter einem fünfer Schnitt (min/km) und Silke (15) wird in Kürze ihren ersten Zehner bestreiten und zeigte in guten 33:11min schon mal, was sie über sieben Kilometer drauf hat. Die Verjüngung des Damenteams, sowie das Fehlen der etablierten Damen unserer Riege, hatte natürlich zur Folge, dass der Treppchenplatz vom Vorjahr nicht gehalten werden konnte. Doch die Zeit von 3:29:41h über die Marathondistanz kann sich durchaus sehen lassen. Hier gehts zur Ergebnisliste aller beteiligten Teams und den Einzelzeiten unserer Mannschaften. Im Bilderalbum liegt eine schöne Serie von 60 Fotos, die Eckhard mit seiner digitalen Spiegelreflex geschossen hat. Damit haben sowohl Aktive als auch Funktionäre wiederum ordentliche Leistungen abgeliefert und einen weiteren Beitrag für das Zusammenwachsen in unserer Abteilung geleistet.