TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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19.02.2007 Seligenstädter Winterlaufserie ist mit Lauf 4 nun abgeschlossen
Zum 30. Mal jährte sich heuer diese gut organisierte Laufserie des Seligenstädter Tria Teams und fand mit dem vierten Lauf am vergangenen Samstag jetzt ihren Abschluss. Dass der dritte Durchgang wegen des Sturmtiefs Kyrill diesmal ausfallen musste, kann man dem emsigen Veranstalter natürlich nicht anlasten. Einigen Akteuren aus unserem Team kam dieses Event sehr gelegen, denn samstags stehen derzeit die langen Vorbereitungsläufe auf dem Programm. Auch Roger Uhl wird beim Rom-Marathon mit von der Partie sein und befindet sich mitten in der Vorbereitung. Er lief sich auf der 5000m Runde schon mal ein, um dann in sehr ordentlichen 36:00min die 10000m zu nehmen. "Mit Gesamtplatz drei und dieser guten Zeit zu diesem Zeitpunkt bin ich sehr zufrieden", sprachs und hängte nochmal fünfzehn Trainingskilometer dran. Anders machten es Claudi und Manni an diesem Samstag. Zuerst traktierten sie zwei Stunden lang ihre Rennräder, um sich anschließend im Seligenstädter Wald vernünfig einzulaufen. Sie wählten sich gezielt die 5000m Strecke aus, um diese intensiv anzugehen und die Pulsfrequenz in den Grenzbereich zu treiben. Diese Distanz wird in der Ausschreibung als Jedermannslauf bezeichnet und erweckt nach außen hin schon mal den Anschein einer gemütlichen Joggingrunde. Es ist aber Jedermanns Sache, was er daraus macht. Christian Hippler ging seinen ersten Wettkampf seit drei Monaten zügig an, erreichte in 19:10min das ersehnte Ziel und war damit mehr als zufrieden. Auch bei Manni Scherer passt der Fahrplan nach Rom. Er ist bekannt für sein diszipliniertes Trainingsverhalten und wir rechnen bei solchen Gelegenheiten immer mit neuen Bestmarken. Diese kurze Strecke nimmt Manni sehr selten ins Visier, aber wenn er schon mal dabei ist, denkt er unterwegs auch an unsere interne Bestenliste. Er rückte mit diesem Lauf in 18:03min (2.M35) wiederum einige Plätze nach vorne und stört sich garantiert an diesen mickrigen vier Sekunden, die ihm schon aus optischen Gründen im Ziel fehlten. Äußerst zufrieden muss auch Claudia Hille sein, die sich gerne an ihren männlichen Konkurrenten messen lässt, nicht nur beim Radtraining. Auf dem Foto kämpfte sie gegen einen ehemaligen Teamkollegen an, erreicht nach 18:46min das Ziel und sichert sich überlegen den Sieg in der Altersklasse W40. Mit den Plätzen 11, 13 und 14 unter insgesamt 113 Finishern sorgte unser Team für eine geschlosene Mannschaftsleistung. Tochter Tamara "vergnügte" sich in Seligenstadt vor den Hauptläufen auf der Kinderstrecke über 1000m, ebenso wie Stella Bianca Ertel. Hier die Ergebnisliste unseres Teams und einige Erinnerungsfotos.
Bei einer weiteren Veranstaltung lief Stefan Günther an diesem Wochende. Der Frühjahrslauf in Groß Gerau zog ihn an. Dort vertrat er unsere Farben in guten 41:32min. über die 10km Strecke. Hier die Ergebnisliste mit einem Link zum Veranstalter.

15.02.2007 Wer sind eigentlich die Trainer und Übungsleiter im TSG Ausdauersport?
Ein Übungsleiter ist der freundliche Ratgeber am Beckenrand, verfügt über grundlegendes Fachwissen, ist flexibel und spontan. Er leitet geduldig und mit großem Sachverstand das Training auf der Tartanbahn, bringt den jungen Menschen die verschiedenen Laufdisziplinen näher und lehrt sie die Techniken. Er bringt ihnen bei, wie man ordentlich Rad fährt und gestaltet die jeweiligen Trainingsprogramme so, dass für jeden etwas dabei ist. Ein Trainer oder Übungsleiter motiviert seine Schützlinge zu neuen Leistungen und macht alles so abwechslungsreich, dass diese begeistert sind und gerne wieder kommen.
Wir sind uns sicher, dass die vorgenannten Attribute auf die Trainer zutreffen, die für unser Training verantwortlich zeichnen und die wir heute vorstellen. Claudia Hille ist zwar erst im vergangenen Jahr in das Trainermetier eingestiegen, hat aber in mehr als zwei Jahrzehnten Leistungssport so viele Erfahrungen gesammelt, dass sie alleine dadurch schon qualifiziert ist. Der sechsmonatige Kursus führte sie wieder an die Grundlagen ihres Sports. Er umfasste alle drei Einzeldisziplinen der Sportart Triathlon, denn sie ließ sich zur Trainerin C Triathlon ausbilden. In den einzelnen Seminaren ging es z.B. um das Gesamtjahresaufbautraining und die Leistungsdiagnostik, um jede Menge Techniken beim Schwimmen und Rad fahren. Sie stieg wieder in das Lauf ABC, der so genannten Laufkoordination, ein und erlernte nochmal das, was sie uns Sportlern schon einige Jahre beim Bahntraining vermittelt. Inzwischen hat Claudi ein volles Programm und es gehört schon eine Menge logistisches Talent dazu, die Trainingsstunden im Alzenauer Schwimmbad (donnerstags), im Gymnastikraum (mittwochs) und die Schwimmeinheiten im umgebauten Vitamar (montags und donnerstags) zu koordinieren. Hinzu kommt das Bahntraining in Großwelzheim (mittwochs im Sommer). Hier lässt sich die Handschrift einer erfahrenen Triathletin klar erkennen. Claudi plant systematisch, leistungsorientiert und überlässt nichts dem Zufall. Wer ihr Programm akzeptiert und bewältigt, hatte große Aussichten, seine Ziele zu erreichen.
Stefan Günther hat sich inzwischen in der Triathlonszene etabliert und die olympische sowie Mitteldistanz längst bestritten. Seine sportlichen Tendenzen zeigen permanent nach oben. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er für den Job eines Übungsleiters besonders geeignet. Während seines Sportabiturs ließ er sich beim Landessportbund Hessen dazu ausbilden. Seine erste Station führte ihn in einen Fußballverein im Odenwald, doch inzwischen ist man bei der TSG auf ihn aufmerksam geworden. Stefan übernahm vor mehr als einem Jahr in der Abteilung Leichtathletik eine Gruppe 10 bis 15 Jähriger und regelt das Training am Montag und Mittwoch jeweils von 17.30 bis 19.00 Uhr auf dem Schulsportplatz in Kleinostheim oder im Großwelzheimer Stadion. Seine Trainingsinhalte beziehen sich auf das Lauftraining (Hürden und Ausdauer), die Sprungdisziplinen (Weit und Hoch) sowie die verschiedenen Wurfdisziplinen wie Kugel, Diskus und Speer. Er achtet darauf, dass die Trainingspläne nie langweilig werden und bezieht seine Motivation aus den Erfolgserlebnissen der jungen Athleten.
Der ehemalige Leistungsschwimmer Arnd Schäffer steht mit seinen heute noch gültigen Vereinsrekorden (teilweise seit 1992) in den Annalen unserer Schwimmabteilung und fuhr mehrfach mit der Staffel die Bayerische Meisterschaft ein. Vor achtzehn Jahren erwarb er bereits die allgemeine Übungsleiterlizenz, die er in den Folgejahren um die Schwimmlizenz im Breitensport (Bewegungsraum Wasser) erweiterte. 1991 folgte seine Ausbildung im Bereich Leistungssport, ebenfalls Schwimmen und in den Jahren danach besuchte er Fortbildungskurse für die Rückenschule. Während dieser Zeit bildete er als Kinder- und Jugendtrainer im Schwimmen den TSG Nachwuchs aus. Nach einem gewissen zeitlichen Abstand stieg er als Jugendtrainer (2000-2003) wieder bei der TSG ein und bewies erneut seine Geduld im Umgang mit den jungen Sportlern. Seit 2004 ist Arnd zuständig für die Gymnastik und Kraftausdauer in unserer Abteilung Ausdauersport. Er erklärt uns gebetsmühlenhaft, dass die Kraftgymnastik hilft, die Leistung zu verbessern, Verletzungen vorzubeugen, Schmerzen am Bewegungsapparat zu beheben oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Nach seiner Überzeugung muss die Gymnastik unbedingt sowohl in ein gesundheits- wie leistungsorientiertes Training integriert werden. Arnd steht in der Wintersaison mittwochs in der Maingauhalle von 19.30 bis 21.00 Uhr zur Verfügung, ist stets um ein interessantes Programm bemüht und wird vorhandene Defizite abstellen.

14.02.2007 Was heißt hier Sauwetter? Das war doch ein Crossduathlon!
Als der Starter beim 3.Rodgauer Crossduathlon am Sonntag die Athleten auf die Piste schickte, öffnete der Himmel seine Pforten und sorgte für ideales Wettkampfwetter. Tobias Hegmann freute sich zunächst, als er doch noch von der Warteliste in das Starterfeld nachrücken durfte, doch diese Freude hielt angesichts dieses miserablen Wetters nicht besonders lange an. Nach den beiden Eingangsrunden über insgesamt drei Kilometer war das komplette Feld pitschnass. Die besonders Schnellen an der Spitze hatten ihre Mühe mit dem matschigen Geläuf und rutschen mehr schlecht als recht durch die Gegend. Tobi machte in der Wechselzone Zeit gut, weil ein Gegenspieler beim Wechsel auf das Rad seine Schuhe wechselte. Er drehte dann mit zwei Kontrahenten im Einklang seine Runden (3 mal 6km) und schaffte nach hinten Platz. Gegen Ende dieser Diziplin, als der Abstand zu den beiden Vorderleuten etwas größer wurde, gewann er folgende Erkenntnis: "Bis zur DM in Backnang habe ich auf dem Rad noch einiges zu tun". Nach diesen Kraft raubenden 18 Radkilometern auf Matsch und Schlamm fand Tobi auf dem abschließenden drei Kilometer Lauf seinen Rhythmus. Er ging wie fast immer ans Limit, musste dennoch in der nächsten Kurve physikalische Regeln akzeptieren, als ihn die Fliehkräfte zu einem regelrechten Salto überredeten. Mit aufgeschlagenen Knien und verspritzt von oben bis unten erreichte er das Ziel und seinen Standardplatz bei Crossduas, einen dritten Rang im starken Hauptfeld (195 Teilnehmer) in respektablen 55:41min. Einen Bericht hat Laufreport bereits online stehen.
Mario trieb's in Mörfelden!
Der Vollständigkeit halber berichten wir auch vom zweiten Event an diesem Wochende, an dem ebenfalls nur ein TSG Akteur beteiligt war. Beim 30.Halbmarathon der SKV Mörfelden lief Mario Stenger in einem riesigen Feld von 495 Finishern auf Platz achtzehn durchs Ziel. In 1:20:23Std erreichte er in seiner Altersklasse M40 Rang 9. Mario baut in sein winterliches Trainingsprogramm gerne diese längeren und zügigen Einheiten unter Wettkampfbedingungen ein, um seinen aktuellen Leistungstand abzufragen. Unser Fazit: der Weg ist richtig und die Zeit verbesserungsfähig!

11.02.2007 Rund um die Annapurna - Trekkingtour mit Volker Hain
Wer sich nicht auskennt, denkt bei
Annapurna zuerst mal an eine russische Tennisspielerin, wie etwa Kournikova oder auch Scharapova. Aber Volker Hain, Triathlet aus dem Kader der TSG Kleinostheim, kennt sich ganz genau aus, schon seit vielen Jahren. Er lebt frei nach dem Motto - träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume - und praktiziert dies auch. Seit nunmehr siebzehn Jahren führen ihn seine sportlichen Extratouren beispielsweise mit dem Rad in den Norden Afrikas (Marokko 1989), zwei Jahre später durchquerte er den Südwesten Amerikas, radelte 1992 von Daxberg nach Ägypten und reiste 2004 in den Nepal mit dem Ziel: Basecamp Mount Everest (5300m ü. NN). Diese letzte Reise hat Volker so beeindruckt, dass er kurz danach erneut Fernweh bekam und die Planungen aufnahm für eine weitere Trekkingtour im Nepal. Die Annapurna-Runde ist sicher eine der schönsten Hochgebirgswanderungen der Erde. Die Wanderungen auf dem Dach der Welt, dem Himalaya, führen bis auf 5416m ü.NN. .......mehr
09.02.2007 Interessante Abteilungsversammlung mit großer Beteiligung
Es hat Manni sichtlich Spaß gemacht, als er 52 Abteilungsmitglieder am Dienstagabend im TSG Vereinsheim am Dreizehnmorgenweg zur Versammlung begrüßen konnte. Solche Quoten sind im heutigen Vereinsleben kaum noch zu erzielen. Sie zeigen sowohl unserer Führung als auch den Verantwortlichen des Hauptvereins, dass der Ausdauersport lebt und das Interesse kontinuierlich wächst. Die Abhandlung der Tagesordnung erfolgte zügig und diszipliniert. Hauptthemen waren der aktuelle Organisationsstand des dritten Schüler- und Jugendtriathlons am 15.07. in Kleinostheim, die Beteiligung unserer Abteilung am 100-jährigen TSG Jubiläumsfest 2008, die terminliche Festlegung einiger interner Events mit Wettkampfcharakter, wie z.B. die beiden 5000m Crossläufe im Frühjahr und Herbst sowie der 1000m Bahnlauf in Großwelzheim. Sämtliche Termine sind übrigens bereits im Eventkalender eingetragen. Die Leitung des Organisationsteams unseres Jugendtriathlons übernahm Michael Schwarz von Eckhard Hippler, der wegen beruflicher Veränderungen etwas kürzer treten muss. Michael, der ebenfalls genügend ausgelastet ist mit seiner Architektur, hofft und verlässt sich auf ausreichende Unterstützung beim Abarbeiten der immensen Aufgaben. Eckhard danken wir bei diese Gelegenheit für seinen großen Einsatz und sein persönliches Engagement. Einen großen Raum und viel Unruhe nahm dann das Thema Beschaffung von Trainings- und Wettkampfbekleidung ein. Unruhe deshalb, weil die mitgebrachten Laufsets und Trainingsgarnituren anprobiert werden konnten. In einer Email schickte Manni an alle Mitglieder einen Bestellschein und informierte über die Preise. Diesmal entschieden wir uns für Nike-Produkte, natürlich in unseren weißblauen Farben, in einem wesentlich moderneren Outfit im Vergleich zur alten Serie. Kein Wunder, es sind inzwischen auch ein paar Jahre vergangen. Unser Ausrüster ist diesmal der Main AusdauerShop Niedernberg, der uns akzeptable Konditionen einräumte. Damit wir die neue Sportbekleidung auch optisch präsentieren können, haben wir gestern ein Fotoshooting mit internen Models organisiert und das Ergebnis hier online gestellt. Unsere Probanden tragen auf diesen Bildern die Konfektionsgröße vier. Wer ohne vorherige Anprobe bestellen will, kann dies selbstverständlich tun und sollte im Zweifelsfall lieber die kleinere Größe nehmen. Manni bietet allen Interessenten die Möglichkeit, sich bis spätestens Montag, 12.02. bei ihm telefonisch zu melden, um eine Anprobe zu vereinbaren. Die neue Teambekleidung soll zügig bestellt werden, denn die Saison ist ja schon angelaufen. Außerdem benötigt unser Lieferant für die Beflockung, deren Kosten selbstverständlich unser Verein übernimmt, einige Tage mehr.
09.02.2007 Änderungen im Gymnastiktraining
Gymnastiktrainer Arnd Schäffer musste wegen seines verdienten Schiurlaubs und weiterer unverschiebbarer Termine die Gymnastikstunden am Mittwochabend für diese Wintersaison bereits beenden. Gleichwohl sind wir in der Lage, umgehend adäquaten Ersatz anzubieten. Claudia Hille übernimmt gerne Arnds Klientel in ihr Programm, das am gleichen Tag und derselben Stelle, im Gymnastikraum unterhalb des Vitamars, aber schon um 17.00 Uhr beginnt und gegen 18.30 Uhr endet. Claudi macht darauf aufmerksam, dass sie ihre Gymnastikstunden bis zum Beginn der Osterferien durchführt, also letztmals am 28.03.2007. Merkt euch das bitte vor.

09.02.2007 Verlegung der Clubmeisterschaften im Skilanglauf
Die für Samstag, 10.02.2007 geplanten Clubmeisterschaften im Skilanglauf fallen wieder einmal der warmen Witterung zum Opfer. Die Schneehöhen im Spessart lassen keinen ordentlichen Wettkampf zu. Obwohl Langlauftrainer Alois Mühlthaler mit seinen bisherigen Planungen und Schneeprognosen exorbitante Trefferquoten von mehr als 50 Prozent erzielte, wagte er bei der Festlegung des neuen Termins keine besonders euphorischen Voraussagen. Wenn aber alles gut geht, tragen wir unsere Meisterschaften am Samstag, 24.02.2007 um 15.00 Uhr im Spessart aus. Weitere Informationen liefern wir zeitnah.

06.02.2007 Vorstellung neuer Mitglieder unserer Abteilung
Unsere Abteilung nimmt erfreulicherweise seit einigen Monaten kontinuierlich zu. Um dem Interesse der Öffentlichkeit und unserer Informationspflicht nachzukommen, portraitieren wir alle Neuen recht zügig auf der Seite Unser Team, indem wir ihre bisherige sportliche Vita nebst Foto und relativ wenigen privaten Daten publizieren. Um die Intergration der neuen Teammitglieder zu fördern und unsere eigene Neugier zu befriedigen, informieren wir künftig auf dieser Startseite über Neueintritte und stellen diese ausführlicher als bisher vor. Beginnen werden wir mit Michael Schrauder, der uns bereits im Dezember sein Jawort gab. Er beteiligte sich bereits im Sommer an unserem Bahntraining in Großwelzheim und hinterließ damals einen starken Eindruck, den er beim Kahler Volkslauf mit Platz drei im Hauptfeld bestätigte. Auch sein zweiter Platz bei unserem Süwaglauf im Oktober bleibt uns in Erinnerung. Seine sportlichen Erfolge, hauptsächlich im Jugend- und Juniorenbereich erzielt, beeindrucken auch die Statistiker unter uns. Jedenfalls übernimmt Michael bis auf weiteres die Führung in den internen Bestenlisten über 1.000m, 5.000m und 10.000m. Etliche Male fuhr er die Bayerische Vizemeisterschaft für die LG Bamberg ein, 2000m und 3000m Hindernis lagen ihm besonders. 1994 gab's sogar Silber auf Bundesebene. Der 29-jährige Studienrat z.A. (zur Anstellung) unterrichtet seit September 2005 am Spessartgymnasium in Alzenau in den Fächern Latein und Katholische Religion und denkt auch schon daran, dort eine kleine Laufgruppe zu gründen. Sein Wechsel in unsere Gegend hat sicherlich auch private Gründe, denn seine Frau Jutta stammt aus Wasserlos. Die beiden leben jetzt mit ihrer Tochter Johanna in Alzenau und haben mit ihrer Entscheidung, sich uns anzuschließen, das einzig Richtige getan. Die ersten Kontakte offenbarten bereits Michaels Interesse an unserer Gemeinschaft und lassen uns hoffen, dass er sowohl seine pädagogischen Fähigkeiten als auch seine sportlichen Kompetenzen in unser Team einbringt.

Jogi Reising
Auch der zweite Neue passt zweifelsohne in unser homogenes Team und steht mit beiden Füßen auf dem Boden (ist für Läufer ja von außerordentlicher Bedeutung). Wenigstens sportlich ist Jogi Reising in seine alte Heimat zurück gekehrt. Nach seinem Chemie-Studium in Würzburg promovierte der waschechte Kleinostheimer 1997 in der Fachrichtung Metallorganische Chemie, fand in Feldrennach am Rande des Nordschwarzwalds (Nähe Karlsruhe) einen Job als Software-Berater in einem einschlägigen Unternehmen, der ihn im In- und Ausland auf Trab hält. Mehr als zwanzig Jahre spielte er beim SV Vorwärts Fussball, davon zwölf in der ersten Mannschaft. Vor drei Jahren nahmen ihn seine Freunde Stefan Melle und Jürgen Hartmann nach Würzburg mit, um mit ihm - aus dem Fußballtraining heraus - den Halbmarathon zu laufen. Seine zweite sportliche Karriere war damit geboren. Die Marathondistanz ließ nicht lange auf sich warten und in Mainz landete er letztes Jahr schon einen Knaller, als er mit einundsiebzig Sekunden knapp an der drei Stunden Marke vorbei schrammte. Seit es den Panoramalauf in Straubenhardt gibt, hat seine Frau Anja ebenfalls das Laufen entdeckt. Jogi: "Zum Glück, denn jetzt kann ich fast soviel trainieren wie ich will". Beide gehen ausgesprochen gerne zum Schifahren in die Berge. Mit Stefan machte er schon einige extreme Touren, z.B. in 1999 in Mexiko. Auf dem Kilimanjaro konnte man sie zwei Jahre später antreffen. 2003 versuchten sie sich am Elbrus im Kaukasus, mussten aber vor dem Gipfel (5.642m) umdrehen. Jetzt soll es zum Montblanc gehen (kein Wunder, dass Stefans zweiter Sohn Aaron das Patenkind von Jogi und Anja wurde). Seit dem Sommer steigt Jogi des öfteren auf's MTB und wird ab und zu in den Hügeln des Nordschwarzwaldes gesichtet. Im Juli letzten Jahres überquerte er mit seinem Bruder und einigen Freaks aus unserer Truppe die Alpen von Oberstdorf nach Riva. Mario Stenger berichtete von diesem Event im Speakers Corner und lieferte dazu sehr schöne Bilder.
Der Vollständigkeit halber informieren wir an dieser Stelle über eine Reihe von weiteren Athleten, die in den vergangenen Monaten zu uns gestoßen sind. Wir werden versuchen, diese in der regelmäßigen Berichterstattung nach und nach vorzustellen. Es dreht sich dabei um Jens Bauer und Jochen Hoffmann, sowie um Christian Meidhof und Markus Zschirpe, die allesamt mit ihren Ergebnissen aufhorchen ließen und sich in unserer Truppe nach eigenem Bekunden äußerst wohl fühlen. Interessant für die Abteilungsleitung ist die Tatsache, dass der regelmäßige Mitgliederzuwachs nicht auf besondere Marketing- oder Werbemaßnahmen zurückzuführen ist. Die gesellschaftliche sowie sportliche Ausrichtung (sowohl Breiten- als auch Spitzensport) entwickelt sich von selbst und wird von den sehr engagierten Menschen in unserem Verein getragen und forciert. Und dies bleibt niemandem lange verborgen.

05.02.2007 Crosslauf Kreismeisterschaften in Schweinheim mit TSG Doppelsieg
Trotz guten Wetters und ordentlicher Organisation war die Beteiligung an den Kreismeisterschaften der Crossläufer am vergangenen Samstag in Schweinheim eher schwach. Auf der Crossstrecke, die sich durchaus mit Goldbach messen kann, wurden einige Athleten im Teilnehmerfeld vermisst. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass die LUT Aschaffenburg als wichtige Kraft in die Organisation dieser Veranstaltung eingebunden war. Also war es kein Wunder, dass im 48 Mann starken Hauptfeld über 9300 recht schwierige Meter unser Team stark dominierte. Gleich fünf Kleinostheimer fanden sich unter den ersten acht in der Siegerliste wieder. Der spätere Sieger und diesjährige Kreismeister Andreas Heilmann war gespannt, wie sich seine Trainingseindrücke nach langer Wettkampfpause im Rennen niederschlagen würden. Seit Ende September weilte er in den Vereinigten Staaten, wo er im Rahmen seines Diplom-Studiengangs Molekulare Medizin ein Praktikum absolvierte und einige Trainingsdefizite zwangsläufig akzeptieren musste. Wir hatten aber das Gefühl, als wäre er nie weg gewesen.
"Die großen Abstände in der Ergebnisliste lassen sich auf die selektive Strecke zurückführen, aber leider nicht allzu viel Schlüsse auf meine Form zu. Meine momentanen Berglaufqualitäten haben sich jedenfalls bewährt", resümierte Andreas im Ziel. Mit dem guten Abschneiden (Platz 2) unseres neuen Mannschaftskollegen Michael Schrauder erreichte die TSG nicht nur einen Doppelsieg sondern besorgte sich zusammen mit dem fünftplatzierten Jens Bauer mit deutlichem Vorsprung auch noch den Sieg in der Mannschaftswertung. Die schnellen Zeiten von Volker Hain, Bernie Schneider und Stefan Günther führten in der Teamwertung zusätzlich noch zu einem dritten Platz unter insgesamt elf Teams. Nicht zu vergessen ist die Leistung des siebten TSG-Starters Manfred Steffen, der sich Platz drei der AK45 sicherte. Eine feine Leistung zeigte wiederum der Youngster aus dem Hause Schneider. Tom Luca sauste in 3:21min über die mit 1000m ausgeschriebene Crossstrecke und wird damit Erster in seiner Altersklasse M10. Und hier noch die Ergebnisliste aus unserer Sicht.

05.02.2007 Wer neue Bestzeiten will, startet am besten in Jügesheim
Trotzdem ist es schon ungewöhnlich, wenn bereits mitten im Winter, also gerade zu Beginn einer neuen Saison, mehrere Bestmarken fallen. Wer aber tatsächlich etwas vor hat, der fährt wegen der flachen und schnellen Waldstrecke nach Jügesheim, wo er etliche überregionale Kaliber um sich herum vorfindet. Hier wirst du gezwungen, um jede einzelne Sekunde zu kämpfen - und das ist gut so. Ideale Bedingungen fand nicht nur Tobi Hegmann vor, der zu jeder Saison seine Ziele auf der eigenen Website online stellt. Er befindet sich erst am Anfang seiner Marathonvorbereitung und ist schon so gut in Fahrt, dass er gleich beim ersten harten Lauf dieser Saison in den anvisierten 32er Bereich läuft. Seit seinem Wechsel zu uns, vor etwa einem Jahr, konnte er auf allen Distanzen seine Bestleistungen teilweise mehrfach unterbieten. Diese 32:56min vom Samstag (1.M30) machen sich in seiner Sammlung besonders gut und bestätigen seine weise Entscheidung. Wir freuen uns mit Rainer Simon über dessen 41:06min auf dem Weg zum Ironman in Roth. Solche Erlebnisse stärken das Selbstvertrauen und steigern die Trainingslust in den folgenden Wochen. Was Peter Hufgard in dieser Saison beabsichtigt, wissen wir noch nicht, aber sein ordentlicher Trainingszustand deutet irgend etwas an. Seine neue Marke von 42:15min bedeutet zwar wieder ein Schritt nach vorne, aber wir wissen auch, dass ein Athlet mit seinen körperlichen Maßen und Voraussetzungen sich auf Dauer damit nicht zufrieden gibt. Auch Roger Uhl lieferte einen guten Kampf und erreichte exzellente 35:29min, die ihn in einem sehr starken Feld auf Gesamtplatz 25 führten. Zweiundzwanzig Sekunden später folgte ihm bereits Mario Stenger nach, der mit dieser Zeit sich Platz zwei in der AK40 sicherte. Wenn Mario sich im Spätherbst von seinem Rad verabschiedet, rechnen wir im Januar grundsätzlich mit solchen Ergebnissen. Weil er im Vorjahr bei der gleichen Veranstaltung noch einige Sekunden zügiger unterwegs war, könnte man nun als Erklärung den schleichenden Alterungsprozess anführen, dem auch er nicht entkommt, oder? Um sieben Sekunden verpasste Thomas Kraus seine persönliche Bestmarke, die er beim letztjährigen Osterlauf - ebenfalls in Jügesheim - aufstellte. Vom ehemaligen Bundesligaringer, der den Kampf Mann gegen Mann liebt, erwarten wir heuer noch einiges. Mit von der Partie waren am Samstag noch Claudia Hille und Manni Scherer, die von Arnd während ihres intensiven Radtrainings (für den Ironman) permanent mit "heiteren Rollenprogrammen" beglückt werden und vermutlich deshalb nicht mit ihrem Wunschergebnis ins Ziel gekommen sind. Von Claudi wissen wir ja, dass sie immer gerne ein bisschen mehr hätte. Betrachtet euch mal ihre Zeit - 38:33min bereits zu Saisonbeginn und die Altersklasse M40 voll im Griff. Und die 37:12min von Manni, aus dem Training heraus, bleiben nicht lange stehen, das weiß er selbst am besten. Der Realist weiß auch, dass harte Radetappen langsam machen. Als zweite Frau in unserem neunköpfigen Team absolvierte Astrid Pietsch einen sehr zügigen Trainingslauf. Spätestens im Frühjahr wird sie sich - wie gewohnt - nicht nur in der AK35 zurückmelden. Und hier noch die Ergebnisliste unserer Mannschaft.