TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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30.04.2007 Andreas Heilmann jetzt auch Unterfränkischer Meister über 10 km
Den Titel über die Halbmarathondistanz fuhr Andreas Heilmann letzten Monat in Schweinfurt ein. Logisch war deshalb für uns, dass der Weg zum Meistertitel über 10km nur über ihn führen kann. Der TV Grossostheim wurde erstmals beauftragt, zusammen mit der Austragung seines zwölften Marktplatzlaufs, die Unterfränkischen Meisterschaften im Straßenlauf über die 10-km-Distanz durchzuführen. Die Strecke auf dem Rundkurs von 2500m Länge durch den Ortskern der Gemeinde wurde nach den vom DLV anerkannten Regeln vermessen und ist somit Bestenlisten fähig. Sogar das Main-Echo wusste, dass Vorjahressieger und Streckenrekordinhaber Andreas Heilmann sich starker Konkurrenz stellen muss, insbesondere der Jugend vom TSV Ostheim. Und so kam es dann auch. Andreas kennt die Asse aus der Rhön zur Genüge und bezeichnete den Ausgang des Rennens als völlig offen. Seine bisherigen Wettkämpfe sprachen zwar für eine gute Form, doch er erinnerte sich nur zu gut an Manuel Stöckert und Wolfgang Müller, die die letzten Zusammentreffen jeweils klar für sich entscheiden konnten. "So war ich eher verwundert, mich nach drei Kilometern nur noch in einer Dreiergruppe zu befinden". Diese führte der Junior Stöckert an, der im März für das deutsche Nationalteam bei der Cross-WM in Kenia lief. Marco Schneider, der Dritte im Bunde, verschärfte zwar kurzzeitig das Tempo, konnte eine langsamere Durchgangszeit für die zweite Runde aber nicht verhindern. Denn spätestens jetzt mussten auch die Besten den enormen Temperaturen Tribut zollen. Der wellige und eckige Kurs rund um den historischen Marktplatz, mit längeren Kopsteinpflasterpassagen und einigen Steigungen, musste vier Mal durchlaufen werden und zehrte an den Kräften. Aber es gibt da einen, der, scheinbar unbeeindruckt von den äußeren Bedingungen, sein Ding einfach durchzieht. Andreas fühlte sich zur Rennhälfte immer noch relativ locker, trat dann an und setzte sich von seinen beiden Konkurrenten schnell ab. Seine beiden ersten Runden stoppte er in 8:06min und 8:16min. Dass er sich zur Zeit in bestechender Form befindet, davon berichtet der zweite Teil des Wettkampfes, denn im Gegensatz zu all seinen Kontrahenten ist er nicht langsamer, sondern schneller geworden. Als Beweis stehen 8:06min und 8:05min, die ihn in 32:23min zu einem respektablen neuen Streckenrekord führen und gleichzeitig den Unterfränkischen Meistertitel bescheren. "Grossostheim scheint ein gutes (Kopfstein) Pflaster für mich zu sein", äußert sich Andreas zufrieden im Ziel und lässt uns auf ein besonderes Erlebnis beim Hypolauf (11.05.) hoffen.
Im internen Ranking folgte dann Michael Schrauder in 35:45 vor Mario Stenger (36:43). Gemeinsam holten sie den Meistertitel in der Mannschaftswertung. Zusammen mit unseren Schülern, die über 750m und 1500m starteten, besorgten wir uns am Samstag neben dem Gesamterfolg insgesamt sechs Siege in den einzelnen Altersklassen sowie einen zweiten und dritten Platz. Die von Manni gelieferten zahlreichen Bilder machen die Strapazen während des Laufes recht deutlich. Und hier ist die Ergebnisliste unseres Teams.

26.04.2007 Mit Michael Babilon schließt sich ein Kanutriathlet unserer Truppe an
Der Facettenreichtum unserer Abteilung wächst weiterhin und beschert uns mit Michael Babilon einen Ausdauersportler der besonderen Art. Nicht etwa, weil der Projektingenieur - bei Colt Telekom in Frankfurt - unsere akademische Gruppe verstärkt, sondern weil mit ihm ein Triathlet zu uns stößt, der nicht den uns vertrauten und allen bekannten Triathlon betreibt. Kanutriathlon war mir bis heute noch kein Begriff, aber man lernt ja nie aus. Michael erreichte 2006 in Ludwigshafen über die Sprintdistanz Platz drei und musste dafür in 1:15:36h insgesamt fünf Kilometer laufen, 20km Rad fahren und anschließend mit dem Kajak noch vier Kilometer paddeln.
Der gebürtige Strietwälder verbrachte in seiner reiselustigen Jugend jeweils mehrere Monate in Australien, Irland und Ecuador. Er studierte in Konstanz und hat sich nach einigen Zwischenstationen nun mit seiner Frau und den beiden Kindern endgültig in Johannesberg niedergelassen. Die siebenjährige Tochter Lilith schwimmt beim SSKC Poseidon, für den der Papa beim Kanutriathlon an den Start ging. Bruder Toni (5 Jahre) spielt Fußball und hat bereits Bambiniläufe in Glattbach und Wiesthal gemeistert. Es handelt sich hier anscheinend um eine recht sportliche Familie. Michael paddelte etwa 17 Jahre aktiv, davon in den letzten 14 Jahren ausschließlich Wildwasser. Die Jahre sind natürlich passé, in denen er durchschnittlich zwei bis drei Tage pro Woche durch die Berge zog, schon alleine wegen des Zeitbedarfs für seine Familie. Um trotzdem mal an die frische Luft zu kommen, begann er dann mit dem Laufen und ist inzwischen auch auf dem MTB unterwegs. Dass er sich mit den Laufschuhen jetzt mehr beschäftigt als mit seinem Kajak, bemerkten wir bereits beim Wiesthaler Halbmarathon vor vier Wochen, als er trotz der vielen Höhenmeter die beachtliche Zeit von 1:38:00h schaffte. Hier ein freundlicher Tipp: Wer sich auf dem Wasser sicher und zügig bewegen kann, sollte es mal im Wasser probieren, um dem klassischen Triathlon einen Schritt näher zu kommen. Am 30.04. eröffnen unsere Trias um 18.00Uhr ihre Schwimmsaison mit dem Anschwimmen im Kahler Campingsee, das wäre der richtige Einstieg. Ansonsten erzählt Michael, dass bei der Suche nach einem adäquaten Verein unsere Website mit ausschlaggebend war. Er fühlte sich aktuell und gut informiert und bekam einen übersichtlichen Einblick über das Geschehen in der Abteilung. Für unseren Eventkalender lieferte er schon mal drei neue Beiträge, die wir sogleich einbauten.

25.04.2007 Die Duathlonwelt schaut am Sonntag auf Backnang
DTU-Cheftrainer Ralf Ebeling hat die Nominierungskriterien für die Welt- und Europameisterschaften im Duathlon festgelegt. Demnach ist die Deutsche Duathlonmeisterschaft in Backnang der einzige Qualifikationswettkampf. Die Wege zur Weltmeisterschaft im ungarischen Györ im Mai und zu der Europameisterschaft im schottischen Edinburgh im Juni führen nur über Backnang, das sich selbstbewusst als heimliche Duathlon Hauptstadt Deutschlands sieht. Den hohen Stellenwert dieses Meetings erkennt man am neuen Melderekord von rund 500 Duathlet(inn)en. Aus unserem Team gehen einige mit hochgesteckten Zielen und vermutlich hoch motiviert in diesen Wettkampf, und das mit Recht. Groß war unser Respekt, als im Vorjahr neben Claudis Einzeltitel und Tobis Vizemeisterschaft noch der Mannschaftstitel der Altersklasse vom homogenen Dua-Trio (siehe Foto) eingefahren wurde. Die recht erfolgreiche Teilnahme bei den Weltmeisterschaften im Mai in Dänemark bleibt bei diesen Jungs ewig in guter Erinnerung. Hier ist die Starterliste aller Duathlet(inn)en von unserer TSG. Und nun zu den Wettkampfkriterien selbst. Zu Beginn absolvieren die Athleten 10km zu Fuß, das sind vier Runden zu jeweils zweieinhalb Kilometer durch die Innenstadt. Der sehr anspruchsvolle, acht Kilometer lange Wendepunktkurs der Radstrecke, der einige giftige Anstiege enthält, muss fünf mal durchfahren werden. Für das Rennen der Profis wird Windschattenfreigabe erteilt, was das Rennen aber nicht unbedingt leichter macht. Den Abschluss bilden wiederum zwei Runden auf der bekannten Laufstrecke, also fünf weitere Kilometer. Für mindestens die Hälfte unseres Teams ist diese DM ein weiterer Test für die bevorstehende Ironman Tour im Juni und Juli. Ob eine Qualifikation zur EM oder sogar WM tatsächlich noch ins übervolle Trainingsprogramm passt, überprüfen wir erst, wenn der Erfolg sich einstellt. Jedenfalls blickt unsere ganze Truppe mit Spannung dem Sonntag entgegen und wünscht dem achtköpfigen Team ein gutes Durchkommen, recht viel Erfolg und keinen technischen Defekt. Derzeit vertreibt sich der Rest die Zeit bei den Unterfränkischen Meisterschaften in Großostheim.

24.04.2007 Tobias Hegmann verteidigt seinen Titel beim Marathon in Bad Staffelstein
Wer erstmals in seiner Läuferkarriere einen Marathonlauf gewinnt, behält diesen vermutlich sein ganzes Leben in Erinnerung und nimmt selbstverständlich die Einladung des Veranstalters für das Folgejahr an. Und Tobias nahm diese Last, die ein Titelverteidiger zwangsläufig trägt, als Verpflichtung - und reiste bereits am Vortag des Wettkampfes an den Obermain. Die letzte Packung Kohlehydrate verleibte er sich am Abend, gemeinsam mit einem befreundeten Konkurrenten, ein und stand um 9.00Uhr ausgeschlafen und mit vollen Speichern vor seinem ersten Saisonhöhepunkt an der Startlinie. Bei angenehm kühlen Temperaturen setzte er sich mit seinem Lauffreund sofort an die Spitze und niemand konnte oder wollte mitgehen. Bereits am ersten Anstieg nach etwa vier Kilometern begann der Wettkampf gegen sich selbst, aber er hat es ja so gewollt. Dabei dachte er an 2006, als er mit einer Spitzengruppe bis über das Kloster Banz zusammen blieb und erst bei Vierzehnheiligen alleine marschieren musste. Diesmal hatte er einen Sololauf von 38 Kilometern vor sich. Die Berge fielen dem Leichtgewicht nicht besonders schwer, und als Tobi nach 21,1 Kilometern die 681 Höhenmeter überstanden hatte, befand er sich im anvisierten Bereich von 1:22h. Die Zeichen standen gut, um die Vorjahreszeit von 2:46:29h zu knacken. Das war sein Ziel. Also ließ er es bergab schön rollen und machte in der flachen Ebene (anfangs) enorm Druck. Bei Kilometer 32 flackerten erste Lichter und es wurde hart auf seiner selbst gewählten, weil einsamen Tour. Die flachen Kilometer auf den Radwegen mit wenig Abwechslung zogen sich ewig hin und ab Marke 38 verspürte er heftiges Seitenstechen, die ihn einiges an Zeit kosteten. Glücklich und zufrieden schaffte er am Ende einen ungefährdeten Sieg in 2:45:25h. Damit lag er knapp vier (!) Minuten vor dem Zweiten und mehr als eine Minute unter seiner letzten Marke. Dieser auf der ganzen Linie erfolgreiche Wochenendausflug beflügelt ihn sicher auf seinem Weg zur Duathlon DM in Backnang am kommenden Sonntag. Den meisten Ausdauersportlern erscheint diese Zeit der Regeneration einfach zu kurz. Doch dieser Kraftbolzen, der seine natürlichen Grenzen offenbar noch nicht komplett ausloten konnte, hat uns schon öfters mit unserer Skepsis erstaunt zurück gelassen. Hier die Ergebnisliste und der Link zum Veranstalter und den Gesamtergebnissen.

23.04.2007 Männerquartett mit Dame beim Reinheim Duathlon
Herrliches Wettkampfwetter und eine prima Stimmung im Team sorgte am Sonntag zunächst mal für eine gute Ausgangsbasis. Und nach Reinheim in den Odenwald reisen wir sowieso gerne, weil dort, neben einer tollen Organisation, der rührige Veranstalter immer wieder für eine hervorragende Qualität der Konkurrenten sorgt. Das Rennen führt rund um den Hundertmorgen-Berg, den man direkt nach dem Start auf einer 800m langen Steigung erklimmen muss. Danach geht es in einer großen Schleife zurück in den Startbereich, um den Wechsel auf das Rad abzuwickeln. Jetzt dürfen die Duathleten wieder den Hundertmorgen hoch, bevor es dann auf eine elf Kilometer lange Runde geht, die drei Mal zu bewältigen ist. Die Laufrunde zum Abschluss gleicht der zu Beginn. Teamleader Roger Uhl konnte beim Laufen den Führenden nicht ganz folgen und kam als Achter in die Wechselzone. Die Fahrt auf dem Rennrad beschreibt er als sehr hart, sie war für keinen in der vorderen Gruppe ein Zuckerschlecken. Fast zeitgleich mit ihm kam eine größere Gruppe in die Wechselzone. Als Vierter begab er sich auf die letzten fünf Laufkilometer, musste allerdings an zwei starke Läufer noch Fersengeld zahlen. Er passierte im Gesamtfeld auf Platz sechs das Ziel und erreichte in seiner Altersklasse Rang zwei. "Die Formkurve zeigt klar nach oben und nächste Woche wird sich bei der Duathlon DM in Backnang zeigen, ob diese Vorbereitung erfolgreich war", äußerte sich Roger ziemlich zufrieden beim Ausklang. Gespannt waren wir vom Abschneiden des Rekonvaleszenten Wolfi Höfer, der sich mit seinen Wadenproblemen etwa acht Wochen herumplagte. Er hatte seine Muskeln leider immer noch nicht ganz im Griff, dafür aber die Gegner in seiner Altersklasse. Gleich im ersten Laufabschnitt fing er sich eine leichte Zerrung ein, mit der unser routinierter Teamkamerad geschickt umging: "Von da an verkürzte ich die Schrittlänge und reduzierte geringfügig das Tempo. Das hat ja für den AK Sieg gereicht". Wolfis Saisonhöhepunkt soll heuer wieder der Muselduathlon (02.07.) in Luxemburg sein. Doch davor liegt noch der Hypolauf, bei dem er sich seinen Rotwein (Wette) verdienen will. Auch bei Astrid Pietsch, der einzigen Frau im Team, lief es sehr gut. Sie kam mit den Lauf- und Radbedingungen prima zu recht und lief als vierte Frau durch das Ziel. In ihrer Altersklasse erreichte sie hinter einer starken Gesamtsiegerin (Dritte bei den Profis der Duathlon DM) einen beachtlichen zweiten Rang in der guten Zeit von 1:44:11h. Die Zeit von Rainer Simon kam durch einen Reifendefekt in der letzten Radrunde zustande. Er stieg vom Rad und joggte die letzten Kilometer bis in die Wechselzone. Und diese sportliche Leistung schätzen wir besonders hoch ein. Andere hätte wohl aufgegeben und das Rad vielleicht noch deprimiert in den Graben geschmissen. Mit dieser Einstellung geht er jetzt in die letzten acht Wochen vor dem IM in Roth. Hoffen wir, dass ihm dort bei seinem Ironmandebut ein technischer Defekt erspart bleibt. Das Team komplettierte Udo Fischer, der nach überlieferten Informationen seinen ersten Duathlon hinter sich brachte. Seine Grundausdauer hierfür hat sich u.a. in der Winterserie in Goldbach besorgt. In unserem Bilderalbum sind bereits einige Erinnerungsfotos veröffentlicht und hier geht es zur Ergebnisliste der Starter aus unserm Team.

21.04.2007 Die Wettkampfvorbereitungen laufen auf vollen Touren
Mit seinem 12. Marktplatzlauf trägt der TV Großostheim am kommenden Samstag die Unterfränkischen Meisterschaften über die 10km Distanz aus. Wolfi zeichnet für die Meldung unserer Sportler(innen) bei diesen offiziellen Meisterschaften verantwortlich und bittet die Startpassinhaber unseres Teams umgehend um die Bekanntgabe ihrer Passnummer. Andreas sorgte in den letzten beiden Jahren in Großostheim für neue Streckenrekorde und die Mannschaft räumte regelmäßig die ersten Plätze ab. Zusammen mit Michael und Uwe sollte uns dort so schnell keiner aufhalten können. Schade, dass zeitgleich die Deutschen Duathlonmeisterschaften in Backnang stattfinden und sich unser Team an diesem Wochenende aufteilen muss. Acht Männer und Frauen unserer TSG gehen wieder mal auf Titeljagd. Im Vorjahr stand völlig überraschend das Traumtrio mit Roger, Tobi und Thomas ganz oben auf dem Treppchen, genau wie Claudi, sie allerdings in der Einzelwertung. Wir sind natürlich sehr gespannt, wie sich ihm Kreise der deutschen Spitzenklasse Astrid und Manni durchsetzen können und wünschen auch dem Rest der Truppe einen guten Wettkampf. Das nächste zu planende Event startet mit maximal 99 Teams am 30.05. und betrifft die 28. Seligenstädter Marathonstaffel, die traditionell von Kleinostheimer Sportlern mitgeprägt wird. Die Planung, Abwicklung und Betreuung unseres Teams hat freundlicherweise Stefan übernommen. Seit vielen Jahren melden wir vier Staffeln zu jeweils sechs Läufern, davon eine reine Frauenstaffel. Über den Ablauf wurde die komplette Abteilung per eMail inzwischen ausreichend informiert. Bei dieser Wettkampfform hängt das Gelingen von jedem Einzelnen ab. Sollte ein Mitglied einer Mannschaft nicht rechtzeitig oder gar nicht erscheinen, leidet die komplette Mannschaft, denn dann läuft keiner! Wichtig ist nur, dass Stefan recht zügig von allen Interessierten verbindliche Zusagen bekommt. Jedenfalls wurde auch am Mittwoch auf der Bahn ordentlich an der Wettkampfhärte gefeilt, auf den beiden Fotos sind die Bemühungen erkennbar. Alle weiteren Veranstaltungen bis einschließlich Oktober 2007 sind nach bestem Wissen bereits im Eventkalender untergebracht und verlinkt. Hiermit sind alle aufgefordert, diese Liste zu sichten und Mängel sowie fehlende Wettkämpfe dem Webmaster zügig anzuzeigen.

20.04.2007 Dank Volker Hain werden unsere Sieger künftig standesgemäß geehrt
Frage nicht, was dein Verein für dich tun kann, sondern frage dich, was du für deinen Verein tun kannst! An diesen legendären und etwas abgeleiteten Satz von J.F.Kennedy erinnerte sich Weltenbummler und Triathlet Volker Hain, als er in seiner Freizeit dieses sensationelle und durchaus notwendige Siegerpodest für uns zusammenbaute. Seit einigen Jahren schon führt der talentierte Moderator während unseres traditionellen Süwaglaufs und inzwischen auch beim Süwag Schüler- und Jugendtriathlon die Ehrung der Sieger durch. Er kümmert sich recht engagiert um das Gemeinwohl in unserem Team, hielt bereits einige Vorträge über seine Reisen zum Basislager des Mt. Everest und die Trekkingtour Rund um die Annapurna (in der ihm eigenen Art) und lässt sich für die jährliche Abschlussfeier immer ein paar Gags einfallen. Jetzt hat er seine handwerklichen Fähigkeiten beeindruckend unter Beweis gestellt und sich beim Podestbau lediglich die entstandenen Materialkosten ersetzen lassen. Wir danken Volker bei dieser Gelegenheit für seine stete Einsatzbereitschaft, diese anerkennenswerte Meisterleistung und verleihen ihm nun den seltenen Titel "Siegerehrer".

18.04.2007 Spiegel online und Achim Achilles: Wo ein Hille ist, ist auch ein Weg
In überregionalen sportlichen Gazetten wird Claudia Hille schon mal als Grande Dame bezeichnet, wenn sie Höchstleistungen im Ausdauersport abliefert. In den elektronischen Medien stößt man auf weitere Adjektive, die den Wert ihrer Leistung oder auch die Qualität der Sportlerin unterstreichen sollen, wie zuletzt bei Laufreport.de. Dort erhebt sie der Schreiber sogar zur Ausdaueramazone. Nach Wikipedia ist eine Amazone u.a alltagssprachlich und im übertragenen Sinn eine selbstständige und streitbare junge Frau - und das können wir für sie ohne weiteres so stehen lassen. Überrascht hat uns jetzt ein recht bekannter Journalist von Spiegel online, der uns Ausdauersportler unter dem Pseudonym Achim Achilles mit seinen wöchentlichen Versen beglückt. In seiner neuesten Ausgabe kommen Claudia und Arnd Hille zu neuem Ruhm und finden Zugang zu einem Millionenpublikum. Unsere ausgebildete Triathlontrainerin Claudia wird hin und wieder vom Club Aldiana gebucht, um z.B. in der Türkei Laufeinsteigern und auch ambitionierten Läufern ein qualifiziertes Training zu vermitteln. Und bei dieser Gelegenheit traf sie jetzt auf "Achim", der mit Frau "Mona" und seinen Kindern dort seinen Urlaub verbrachte. Hier ein Auszug von dem, was der Spiegelschreiber von unseren beiden Teamgefährten mitnahm. Der komplette Artikel "Liebe auf Fußsohlen" ist hier zu finden.......
"Guck mal, die da, die sind richtig rasiert",
sagte Mona und deutete mit dem Strohhalm ihres Schirmchengetränks auf ein Paar, das seit etwa 70 Minuten einträchtig nebeneinander durchs Becken kraulte. Ein langer Dünner und eine kleine Dünne. Gemeinsam Schwimmen ist definitiv Quality Time. Man trainiert, man muss nicht reden, man macht dennoch was zusammen. Und hinterher hat man auch noch saubere Fußnägel. Perfekt. Abends an der Bar schob ich die maulende Mona unauffällig zum Sportlerpaar hinüber. Von Ferne sah ich, dass sie wenig Sekt auf viel Eis trank, er Cola. "Das sind die Hilles", wisperte der Kellner. Na klar, die Hilles, Claudia und Arnd, ein Triathletenehepaar.
Warum habe ich sie nicht gleich erkannt? Claudia hat 22 Ironmänner hinter sich, die meisten unter den Top Ten. Sie gaben Urlaubern Laufunterricht. Vorher gingen sie aber noch richtig trainieren. Oder schwimmen. Und hinterher stretchen. Oder Stabilisationsverrenkungen machen. Oder noch mal laufen, aber diesmal länger. Und schneller. Zuhause in der Garageneinfahrt hatten sie eine Wechselzone unterm Carport aufgebaut, um den Übergang vom Rad zum Laufen zu üben. Die Nachbarn hatten längst von Kopfschütteln auf mildes Lächeln umgestellt. Mona schob mich zurück: "Mit denen reden wir jetzt nicht", sagte sie. "Warum nicht", fragte ich. "Zu dünn", sagte Mona. "Wir sind zu dick", entgegnete ich. "Die haben doch gar keine Zeit füreinander", sagte Mona. "Doch, erst recht. Die laufen, schwimmen und radeln den ganzen Tag nebeneinander her". Mona guckte unwillig. Sie wollte noch nie neben mir her laufen. "Die konzentrieren sich gar nicht aufeinander", sagte Mona. "Wenn Du mich zum Kartoffelschälen abkommandierst, um mit Sybille zu telefonieren, ist das auch keine Quality time", erwiderte ich. "Das sind Leistungssportler", sagte meine Gattin abrupt. Fast wäre mir ein "Ich auch" entfleucht. Aber das wäre etwas gemogelt gewesen. Obwohl es objektiv eine Leistung ist, 20 Kilogramm mehr Körpergewicht durch die Gegend zu wuchten. Den ganzen Tag bewegten sich Claudia und Arnd zusammen, manchmal sogar rhythmisch. Wo ein Hille ist, ist auch ein Weg. Den Marathon schaffen sie zusammen in sechs Stunden, einen Ironman in 20. Im Oktober auf Hawaii wollen sie Hand in Hand ins Ziel laufen. Happy end. Wahre Sportromantik. Liebe auf blutigen Fußsohlen.

17.04.2007 Griesheim: Andreas Heilmann schlug gleich bei der Premiere zu
Das neue Konzept der Griesheimer ist voll und ganz aufgegangen. Wegen erfolgreicher Anwohnerproteste (!!) legten sie ihren traditionellen Halbmarathon aus dem Herbst mit ihrem 36. turnusmäßigen Straßenlauf zusammen und taten gut daran. Unter den 523 Finishern der 10km Distanz befanden sich drei TSG-Athleten, deren übereinstimmende Zielsetzung es war, ihre jeweilige Bestmarke anzugreifen. Hochsommerliche Temperaturen und eine windanfällige Strecke ließen dies zwar nicht zu, trotzdem erfreuten sich Stefan Günther, Christian Hippler und Andreas Heilmann an einem vorbildlich organisierten Lauf und dem tollen Wetter. Auf die flache, schnelle und exakt vermessene Strecke schickte der Veranstalter beide Felder gemeinsam um 10.00Uhr. Mehr als 1000 Läufer(innen) drägten sich zwar zu Beginn enorm, mussten sich aber um die Zeitverluste am Start keine Gedanken machen, weil die individuelle Nettozeit festgehalten wurde. Andreas setzte zunächst auf die Tempoarbeit deutscher Kadertriathleten und eines Kenianers, der sich mit einer Durchgangszeit von 31 bis 32 min angekündigt hatte. Doch allein der erste Kilometer hielt mit 3:12, was die Konkurrenz versprochen hatte, so dass Andreas bei km fünf und einem Blick auf die Uhr (16:30) das Heft selbst in die Hand nahm, das Tempo um 10 sec. verschärfte und sich umgehend alleine an der Spitze befand. Um jetzt noch unter 32:00 zu laufen, hätte es eines neuen 5km Hausrekordes bedurft. "Allein gegen die Uhr gelang es mir, meinen Vorsprung auf fast eine Minute auszubauen und mit 32:42min den Sieg auf der Premierenstrecke sicher nach Hause zu laufen", erzählte Andreas im Ziel und war trotz des anders geplanten Verlaufs zufrieden. Ewas anders, nämlich sehr positiv sahen es die Berichterstatter von Laufreport, die sich in ihrem Artikel wie folgt äußern: "Einer der wenigen, die scheinbar unbeeindruckt von den äußeren Bedingungen ihre Pace hielten, war Andreas Heilmann. Der für den TSG Kleinostheim startende M20er drückte von Anfang an auf die Tube und hatte über die 10 km schnell die Nase vorn. Das Heft war er auch nicht mehr bereit aus der Hand zu geben, und so lief er einem klaren Sieg entgegen, bei dem sich auch die Zeit von 32:42 sehen lassen konnte". Der gesamte Bericht ist hier nachzulesen. Seine beiden Kameraden mussten der ungewohnten Hitze Tribut zollen. Wenn man seine Bestzeit angreift, dann muss an diesem Tag einfach alles passen. Dem erfahrenen Andreas war das recht schnell klar, doch Christian und Stefan befinden sich noch in ihren Lehrjahren. Deshalb bezeichnen wir ihr Abschneiden keinesfalls als persönliche Niederlagen, sondern als einen weiteren Baustein in ihrer Entwicklung. Originalton Christian: "Das war nix in Griesheim. Hitze, Wind, Totaleinbruch und dann die Zeit - 41:26....., das sagt wohl alles". Trotz allem reichte es noch für Platz drei in seiner Altersklasse. Sein Teamkollege Stefan wollte erstmals unter die 40 Minutengrenze, kam aber erst einige Sekunden nach ihm recht deprimiert durch's Ziel und murmelte entnervt: "Ja mit der Bestzeit hat es mal nicht geklappt. Wetter sehr warm, kein Schatten auf der Strecke, auch noch Gegenwind. Bin gut los gelaufen aber ab Kilometer sechs ging nicht mehr viel. Hinzu kamen noch leichte Probleme im Knie". Vorschlag: Abhaken und in die Kiste "Erfahrungen" packen. Hier noch die gesammelten Ergebnisse unseres Teams.

17.04.2007 Drei Freunde genießen im Hoch "Peggy" den Panoramalauf Straubenhardt
In Straubenhardt, direkt an der schwäbisch-badischen Grenze am nördlichen Schwarzwaldrand, liefen am Samstag drei Kleinostheimer Freunde gemeinsam den Halbmarathon beim sogenannten Panoramalauf, der seinen Namen wirklich verdient. Gastgeber Jogi Reising, den es mit seiner Anja beruflich in diese Gegend verschlagen hat, genoss diesmal Heimrecht. Seine Kameraden aus der früheren Heimat, Stefan Melle und Gymnastiktrainer Arnd Schäffer mischten sich unter die 1300 Teilnehmer, von denen sich bei dieser Witterung aber nur 269 über die Halbmarathondistanz trauten. Der Rest akzeptierte die kürzeren Angebote. Eigentlich sollte es für unser Trio ein Trainingslauf werden, wobei sich relativ schnell herausstellte, dass die Ziele und Motive recht unterschiedlich gelagert waren. Jogi trainiert im Moment ziemlich ambitioniert, denn ihn zieht's in wenigen Wochen zum Würzburg Marathon und Stefan musste wegen seiner Rückenbeschwerden ein dreiviertel Jahr ohne Wettkämpfe auskommen und wurde zudem plötzlich von den herumfliegenden Pollen geplagt. Zu allem Überfluss kämpfte Arnd neben seinem ausgeprägten Heuschnupfen noch mit überflüssigen Asthmabeschwerden. Gestern früh traf ich den Geplagten beim Arzt, als er sich seine Spritze abholte. Deshalb waren die beiden aber keine schlechten Gäste. Sie kämpften sich in trauter Zweisamkeit bei 25°C im Schatten über schlappe 340 Höhenmeter und erreichten in 1:52:24h das ersehnte Ziel. Die Zeit des Siegers (1:24:27h), aufkommender Gegenwind und der Hinweis, dass ein Großteil der Strecke in praller Sonne verlief, lässt die erzielte Zeit unserer angeschlagenen Teamgefährten dann doch in anderem Licht erscheinen. Diese Faktoren machten das Rennen nicht gerade einfach und vom wirklich herrlichen Panorama kriegten die Jungs wenig mit. Stefan kann sich immerhin damit trösten, dass er bei der Premiere 2006 ganze 16min schneller war. Und um die tatsächliche Leistungsstärke von Arnd abzufragen, genügt ein Blick in sein Sportlerportrait. Ein Erlebnis der besonderen Art genoss im Verlaufe des Rennens unser Jogi: "Zu Beginn dachte ich, du bist im falschen Film. Kleine Spitzengruppe, nur das Fahrrad vor uns, und ich war dabei". Eigentlich wollte er nur eine gute Zeit laufen, doch jetzt war er mittendrin, statt nur dabei. Das Tempo auf den ersten drei Kilometern lag nicht besonders hoch und er blieb erst mal dran. Als der spätere Sieger dann mehr Gas gab, waren sie nur noch zu dritt. "Ich wusste immer noch nicht so recht, warum ich da mit dabei war". Dann allerdings kamen die ersten heftigeren Anstiege und da hat's die Dreiergruppe zerlegt. Jeder musste nun für sich laufen und zudem rückten von hinten noch einige näher, die unseren Kameraden dann auch knackten. Zu Beginn der zweiten, etwas kürzeren Runde, lag er zwar immer noch auf Gesamtplatz sechs, doch ab sofort ging es richtig ans Eingemachte. Wer denkt denn jetzt noch an den geplanten Trainingslauf? Solche Gelegenheiten sind beim Schopf zu packen, wenn sie sich bieten! Bis Kilometer 17 noch ein Anstieg, blöder Gegenwind, zehrende Sonne. Doch dann fast erlösendes Berg ab laufen Richtung Ziel. Hier konnte Jogi zwar den nächsten hinter sich in Schach halten, doch auf dem letzten Kilometer blinkte bei ihm der Reservetank recht intensiv und er ließ sich von einem starken Finisher noch abfackeln. Die anfeuernden Zuschauer taten auf den letzten Metern mehr als ihre Plicht und versorgten den glücklichen Finisher mit einem Déjà-vu Erlebnis. In 1:28:16h schaffte er einen nicht für möglich gehaltenen siebten Gesamtplatz und Platz zwei in der Altersklasse M40. "Wenn mir das einer vorher erzählt hätte....". Das recht zufriedene Triumvirat gönnte sich im Ziel mindestens ein kühles, aber alkoholfreies Erdinger und wunderte sich über einige organisatorische Pannen des Veranstalters wie Stromausfall, undurchsichtige Kontrollmaßnahmen, Zuordnung der Starter zu falschen Vereinen und als Folge wirre Ergebnislisten. Doch beim erst zweiten Event dieses sehr aktiven Veranstalters nimmt man das schon mal hin und hofft auf das nächste Jahr. Laufreport.de hat dazu bereits einen Bericht online gestellt. Und hier die Ergebnisliste unserer Starter.

16.04.2007 Claus Wienert überzeugte sich von der Qualität unseres Crossevents
Der neue Vorstandsvorsitzende Claus Wienert machte seine Ankündigung wahr und schaute am Samstagnachmittag bei unserem turnusmäßigen Crosslauf vorbei. Gutes Wetter musste er nicht mitbringen, denn davon hatten wir mitten im April sogar zuviel. Insgesamt 28 Mitglieder unserer Abteilung konnte er beim Aufwärmen und dem Kräfte zehrenden 5000m Rennen unter die Lupe nehmen und beim anschließenden Umtrunk näher kennen lernen. Manni hatte vorausschauend vorgebeugt und für reichlich Getränke gesorgt, denn zur übermäßigen Hitze kam ein recht staubiger Pollenflug hinzu, der den Athlet(inn)en eine zusätzliche Belastung bescherte. Fünf weibliche Teilnehmer und sogar vier Schüler- bzw. Jugendliche starteten in diesem Feld und nahmen sich ebenfalls die mit etlichen Höhenmetern gespickte Kleinostheimer Runde vor. Sogar Gastläufer wurden erspäht und es gab einige neue Gesichter zu sehen, die ganz frisch zu uns gestoßen sind und in Kürze auf dieser Seite vorgestellt werden. Dass Michael Schrauder, der Spezialist für Mittelstrecken, bei seinem ersten Start über diese Piste gleich gewinnen würde (in 17:46), war für Insider nicht die größte Überraschung. Die würden wir gerne dem 13-jährigen Christoph Endres zugestehen, der bei diesen hochsommerlichen Temperaturen in 21:10min eine Klasseleistung ablieferte und nebenbei seinem Vater Armin fast drei Minuten abnahm. Dieses Lob gilt in gleicher Weise für alle unsere jungen Sportler(innen), denn für diese Jahrgänge ist ein Wettkampf über schwierige 5000m nicht selbstverständlich. Interessant für unsere Zehnkampfwertung ist die Tatsache, dass Roger Uhl trotz toller Zeit nicht die volle Punktzahl einheimsen kann, weil eben der Michael (noch kein Triathlet), ihm die Tour vermasselte. Ihre 1000 Punkte konnte Freundin Astrid mit nach Hause nehmen, denn sie dominierte die Frauenwertung in guten 21:16min. Eine Nachricht wert ist uns auf alle Fälle die fotografische Leistung unseres Bildkorrespondenten Eckhard, der uns achtzig tolle Aktionsfotos für die Bildergalerie lieferte. Der hilfsbereite Hobbyfotograf wird sich auch nicht wehren, wenn der/die ein oder andere um das Originalfoto bittet. Und hier geht es zur Ergebnisliste.
12.04.2007 Einladung zum 5000m Crosslauf am Samstag, 14.04. um 15.00 Uhr
Am kommenden Samstag starten wir den ersten vereinsinternen Crosslauf in diesem Jahr. Der Initiator dieses Wettkampfes, Alois Mühlthaler, weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Aufnahme in die Zehnkampfwertung die Teilnahme an einem unserer beiden jährlichen Crossläufe erforderlich ist. Interessierte Neueinsteiger sollten sich über die Ausschreibung informieren. Dieser anspruchsvolle Frühjahrscrosslauf (im November heißt er Herbstcrosslauf) ins Steinbachtal, über vermessene 5000m, hat es in sich und verbirgt einige Höhenmeter. Er kann als intensive Tempoeinheit zur Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe genutzt werden. Im Ziel ist für Getränke gesorgt. Weißbiertrinker sollten ein Glas mitbringen. An dieser Veranstaltung beabsichtigt Claus Wienert, der neue Vorstandsvorsitzende der TSG, uns einen Besuch abzustatten und sich vorzustellen.

11.04.2007 Sechs Podestplätze waren die Ausbeute beim Osterlauf in Jügesheim
Mit siebzehn Frauen und Männern reiste unser Team am Montag zum traditionellen Osterlauf nach Jügesheim, um sich auf den exakt vermessenen und weitgehend ebenen Wendepunktstrecken mit der Konkurrenz zu messen. Die eigentliche Überraschung auf der 10km Strecke, die zu Bestzeiten geradezu einlädt, lieferten wieder mal einige graumellierte Herren jenseits der 50er. Im 370 Teilnehmer starken Feld liefen unter die ersten Zehn exakt drei Athleten der Altersklasse M50. Darunter natürlich unser Andreas Schiffner, erneut verbessert in 35:32min. Mit dieser Zeit, man kann es nicht fassen, belegt er gerade mal Platz drei seiner AK. Doch wenn man seine Konkurrenten mal genauer unter die Lupe nimmt, stößt man auf frühere (und heutige) Klasseläufer, die bereits mehrere Deutsche Meisterschaften einsammelten. Andreas bleibt diesmal sogar ein paar Sekunden vor Roger Uhl (1.M35), dessen Saisonhöhepunkt (Ironman) für Ende Juni erwartet wird. Mit respektablem Abstand folgt dann aber schon der A-Jugendliche Christian Hippler, der nächste Woche in Griesheim zum ersten Mal die 37 vorne sehen will. Sein Trainingsplan scheint zu stimmen, denn die erkämpften 38:17min bedeuten eine Verbesserung seiner bisherigen Marke um fünf Sekunden. Die reichten allerdings diesmal, um seinen Teamkameraden Jogi Reising neun Sekunden auf Distanz zu halten. Für Jogi passte dieser Jügesheimer Event genau, um seinen Greif'schen Montagszehner zügig durch zu ziehen. Seine Bestzeit konnte nach den vielen Trainingskilometern der Vorwoche sowieso nicht fallen, denn sein nächstes Ziel ist der Würzburger Marathon (13.05.), bei dem übrigens bereits neun Läufer aus unserer Mannschaft gemeldet haben. "Ich hatte aber auch Glück, relativ schnell einen Mitläufer zu finden, der genau mein Tempo lief. Wir zogen uns gegenseitig und konnten hinten raus sogar noch ein paar Plätze gut machen. Es ging auch keine Sekunde schneller", erklärte er zufrieden im Ziel. Stefan Günther bleibt in aufsteigender Form und kommt bis auf eine Sekunde an seine schnellste Zeit heran und Christian Meidhof lieferte endlich mal eine 10km Zeit ab und trägt sich erstmals in unsere Bestenliste ein. Langsam in Schwung kommt Astrid Pietsch, sie sichert sich in 42:11min den Sieg in ihrer Altersklasse W35. Diese schöne Leistung vollbringt mit seinem ersten Platz in der M15 auch Kilian Stein.
Über die 25km gingen diesmal vier TSG Läufer. Recht erfolgreich verlief das Rennen für Uwe Reinke, der aus dem Training heraus in 1:32:19h seine Altersklasse M40 gewinnt und im Gesamtfeld bis auf Rang sechs vorläuft. Beim erstmals ausgetragenen Schülerlauf über 1200m erläuft sich Stella-Bianca Ertel einen guten dritten Platz in der W11. Hier die Ergebnisliste unserer Teilnehmer(innen) mit allen Wettbewerben. Eine Bilderserie liegt ebenfalls schon in unserem Album.

05.04.2007 Sarah von Kutzleben engagiert sich jetzt auch im Odenwald
Beruflich ist unsere quirlige Laufpatin Sarah zwar immer noch in unseren Breiten tätig, doch ihren Lebensmittelpunkt verlagerte sie langsam aber sicher in Richtung Odenwald. Irgendwie logisch, denn mit ihrem Lebens- und Trainingspartner Matthias, der soeben beim Freiburg Marathon in 3:27:14h persönliche Bestzeit lief, lebt sie inzwischen im malerischen Mossautal-Güttersbach. Beide sind im dortigen Skiclub recht aktiv, verpflichteten für Freitag, 27.04 um 19.30 Uhr unseren Weltenbummler und Extremsportler Stefan Schlett zu einem Vortrag über dessen Afrikatour und legten zur Einladung einen schönen Flyer auf. Zur Vorbereitung auf diesen sicherlich informationsreichen Abend können sich die Besucher schon mal in unserer Rubrik Speakers Corner einlesen.
Ein weiteres Projekt schwirrt Sarah schon seit einiger Zeit durch den Kopf. Jetzt hat sie es realisiert und hofft nun auf eine rege Beteiligung beim 1. Odenwälder Frauenlauftreff, der Mitte Mai seine Premiere haben wird. Um ihre Ideen und Vorhaben anständig publizieren zu können, erstellte sie dafür eine eigene Website, mit der sie bereits online ging. Die erforderlichen Software-Kenntnisse eignete sie sich in ihrer Freizeit an. Wir gratulieren dazu sehr herzlich, widmen ihr einen Platz auf unserer Linkseite und wünschen, dass genügend Frauen zum so genannten Rennschnecken-Lauftreff kommen werden.

04.04.2007 Bahntraining in Großwelzheim und Radtraining auf Mallorca
Bei der Eröffnung der Bahnsaison auf der Großwelzheimer Anlage war letzte Woche schon richtig was los. Sogar Claudi änderte wegen der angenehmen Temperaturen recht flexibel ihre Trainingspläne und brachte ihre jugendliche Gruppe zum Auftakt mit ins Freie. Alle waren mit Spaß dabei, sogar interessierte Zuschauer standen an der Bande und Eckhard probierte seine neue digitale Spiegelreflexkamera aus. Die Ergebnisse klebten wir bereits in unser Bilderalbum. An diesem Mitwoch rechnen wir mit einer Reihe von weiteren Athleten, die - nach unterschiedlich gelagerten Saisonvorbereitungen - so nach und nach aus der Weltgeschichte zu uns zurück kehren und jetzt etwas für die Tempohärte tun müssen. Die zweite Mallorcagruppe um die Eisenmänner Manni und Roger ist inzwischen ebenfalls wieder in heimatlichen Gefilden gelandet, hat soeben beim Webmaster eine Menge tolles Bildmaterial abgeliefert und einen Erlebnis- bzw. Trainingsbericht angekündigt. Die Wetterbedingungen auf den Balearen lagen weit von dem entfernt, was man um diese Zeit erwarten konnte. Sind wir also gespannt, was der Schreiber des Reiseberichtes daraus macht. Bis dahin stellen wir aber die Fotos schon mal online.

03.04.2007 Neue Bestzeit für Tobias Hegmann in Seligenstadt, diesmal über 25km
Relativ selten wird in unseren Breiten die 25km Distanz ausgeschrieben. Seligenstadt hat sie erfreulicherweise beim traditionellen Mainuferlauf (heute heißt er EVO Wasserlauf) immer im Angebot. Das nahmen vier unserer Ausdauersportler dankbar an und bewältigten die monotone Laufstrecke in recht guten Zeiten. Sie führt unendlich lang direkt am Mainufer entlang und ist komplett asphaltiert, aber auch total eben. Das frühlingshafte und wolkenlose Wetter passte jedem, die Sonne schien angenehm und es war sogar windstill. Auf dieser amtlich vermessenen Wendepunktstrecke ließ Tobi es wieder mal richtig krachen und verbesserte sich über zwei Minuten auf nunmehr 1:28:15h. Dass es am Ende trotzdem nur Platz zwei reichte, lag an einem übermächtigen Kontrahenten, dem aktuellen Vizemeister im Marathon! Lest Tobis interessante Geschichte einfach in seinem Weblog nach. Mario schaffte in 1:35:57h seine eigenen Vorgaben und lief auf den dritten Platz in der AK40. In recht ansprechender Form präsentierte sich am Sonntag Michael Schwarz. Er hielt durchgängig seinen 4:30er Schnitt und deutete damit an, was er bei konsequentem Training über die Marathonstrecke zu leisten im Stande ist. Über 10km gingen diesmal fünf unserer Athleten an den Start. Allen voran Uwe Reinke, der sich immitten einer 34er Zeit bei all seinen bisherigen Events eingependelt hat. Er erreichte in einem starken Feld den fünften Rang unter 307 Finishern und verpasste den Sieg in seiner AK nur um sieben Sekunden. Peter Hufgard gerät immer näher an seine Bestzeit und unser neuer Mann, Guido Vongries, verbesserte sich sogar sehr deutlich auf jetzt 42:52min. Laufreport hat von dieser Veranstaltung bereits einen schönen Bericht online gestellt. Und hier sind die Ergebnisse aller Starter aus unserem Lager.

02.04.2007 Kein Aprilscherz - Rainer Simon verbessert seine HM-Bestmarke um vier Minuten
Es gibt Zeiten, da gelingt einem einfach alles. Rainer Simon, Ironman in spe, schwimmt seit einigen Wochen auf einer persönlichen Erfolgswelle infolge eines passenden und penetrant verfolgten Trainingsplans. Unbeobachtet von seinen Teamkollegen (weil alleine) startete er am Samstag im Hochspessart über die recht anspruchsvolle Halbmarathonstrecke. In der Gemarkung Wiesthal, schickte der rührige TSV eine ganze Menge Sportler(innen) auf insgesamt sechs verschiedene Distanzen. Die veröffentlichte läuferisch-heimatkundliche Streckenbeschreibung beinhaltet viel mehr, als der Läufer unbedingt wissen muss und dient sicherlich auch dem Zweck, künftige Wanderer sicher durch die Umgebung zu führen. Beim Start befindet sich das Feld etwa auf 240m ü.NN und erreicht an der HM-Wendemarke beachtliche 421m. Vor diesem Hintergrund ist die Leistung von Rainer mit 1:31:06h noch um einiges höher zu bewerten. Diese tolle Zeit bringt ihn im Gesamtfeld auf einen beachtlichen achten Platz und in seiner Altersklasse (M45) auf Rang zwei. In unserer internen Bestenliste marschierte er gleich um zwölf Plätze nach vorne. Wir freuen uns jetzt schon auf die Reaktion der Betroffenen.