TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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26.09.2006 Baden-Marathon in Karlsruhe: Neue Bestzeit für Thomas Lindner
Sehr zufrieden blickt Thomas Lindner auf den sehr konstant und diszipliniert gelaufenen 24. Baden-Marathon in Karlsruhe zurück. Das Wetter war wunderbar, aber nur für die Zuschauer. Die Athleten litten mit zunehmendem Rennverlauf sehr unter den steigenden Temperaturen. Beim Start zeigte das Thermometer schon 20°C bei etwas bewölktem Himmel, doch dann gingen die Temperaturen gnadenlos nach oben. Wir wissen, dass Thomas nichts dem Zufall überlässt und sich auch von der anfänglichen Euphorie nicht anstecken lässt. Als Betriebsprüfer des Finanzamtes im Außendienst weiß er sicherlich, dass Geduld sich am Ende auszahlt. Und wer seine Zwischenzeiten analysiert, ist schnell im Thema. Kilometer zehn passierte er in 41:29min und voll im grünen Bereich, obwohl sein Pulsmesser erst nach sechs Kilometern funktionierte und die ersten vier Schilder der Km-Anzeigen für ihn nicht zu sehen waren. Orientierungslos war er aber keinesfalls, denn sein Tempo hatte er während seiner langen Trainingseinheiten so verinnerlicht, dass der geplante 4:10er Schnitt exakt passte. Für den zweiten Zehner genehmigte er sich lediglich zwei Sekunden mehr (41:31). Zwischendurch, etwa bei km15, zwickte für kurze Zeit der Oberschenkel und erinnerte ihn an eine frühere Verletzung. Kurz vor der Halbmarathonmarke hatte er seine Frau Astrid positioniert. Sie reichte ihm vorbereitetes Salzwasser, um einem Natriummangel vorzubeugen und behält damit ihren Anteil an seinem Erfolg. Bei diesem Event tummelten sich etwa 5300 Halbmarathonis und um die 1700 weitere Akteure, die die komplette Distanz absolvierten. In dieser Menge befand sich eine ganze Reihe Sportler, die in Thomas' Renntempo unterwegs waren, so dass nie Langeweile aufkam, auch wenn die Zuschauerreihen mal lichter wurden. Das änderte sich schlagartig bei km 20,5, als die Halbmarathonis Richtung Ziel marschierten und die Marathonis auf eine zweite, jedoch neue Runde gingen. "Übrig blieb für kurze Zeit ein einziger Wegbegleiter, dann wurde es ziemlich einsam um mich", erläuterte Thomas im Ziel. Das ist halt das Los aller Läufer unter drei Stunden. Erfolg oder Misserfolg werden ab hier im Kopf entschieden. Sein Selbstvertrauen wuchs mit der Anzahl derer, die er auf den folgenden Kilometern einsammelte. Wer sein Tempo auf der ersten Hälfte richtig dosiert, muss sich nicht wundern, wenn er jetzt 15-20 Läufer überholt und von hinten niemand mehr nachrücken kann. Und dies trotz einer sehr winkligen Strecke mit fünf Brückenüberquerungen auf dem zweiten Teil, die sich mit Zeiten um 4:25 gleich bemerkbar machten. Die aufgesplitteten Ergebnislisten der Finisher zeigen mehr als deutlich, das die enormen Temperaturen von inzwischen 27°C ihren Tribut forderten. Thomas läuft gerne die zweite Hälfte schneller, dieses Vorhaben verpasste er lediglich um 55 Sekunden. Mit einer neuen Bestzeit von 2:55:53h und Platz 25 (7.M35) unter diesen Bedingungen deutet Thomas an, was noch möglich sein könnte. Anschließend regenerierte er mit seiner Familie in Stuttgart beim Besuch des botanisch zoologischen Garten Wilhelma. Während die Töchter von den vielen Tieren fasziniert waren, suchte er die Parkbänke auf, um seinen strapazierten Körper zu schonen. Hier die Ergebnisse.
24.09.2006 Angemessenes Saisonfinale für Thomas Kraus beim Spessartchallenge
Die Spessartchallenge ist ein sehr umfangreicher Kombinations-Ausdauer-Wettkampf aus den drei Disziplinen Stadtlauf, Mountain-Biken und Berglauf. Alle drei Disziplinen können einzeln absolviert werden oder aber im anspruchsvollen Gesamtpaket. Und selbst die Kombination gibt es zur Auswahl noch in einer kurzen und einer langen Variante. Um in die Challengewertung zu kommen, wählte Thomas Kraus das größere Paket mit 10km Stadtlauf, 60km MTB mit 1500hm und einen knackigen Berglauf über 7,2km. Bereits samstags führte der 10km Stadtlauf über einen nicht ganz flachen Rundkurs durch den Kurpark und die Altstadt von Bad Orb. Die erste der vier Runden begann Thomas sehr schnell (2km unter 7min) und musste dafür büßen. Trotzdem reichte es zu einer Zeit von 38:38min und Rang 12 bei der Challenge-Wertung, die einem Laien erst mal erklärt werden muss. Seine Platzierung (12.) beim Stadtlauf ergibt in seinem Fall 12 Punkte. Das MTB Rennen wird dreifach und der abschließende Berglauf zweifach gewertet. Sieger wird der mit den wenigsten Punkten. Nach einer sehr kurzen Nacht, schickte der Veranstalter die Akteure um 9:00Uhr in das MTB-Rennen um Bad Orb herum. Die Strecke ist abwechslungsreich, aber ganz gut zu fahren. Thomas musste den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen und war letztendlich mit der Zeit von 2:31h und Rang sechs sehr zufrieden (weitere 18 Punkte). Eine bessere Platzierung verhinderten technische Probleme. Während des Rennens bemerkte er, dass sich drei von vier Schrauben am mittleren und großen Kettenblatt verabschiedeten und er zwangsläufig auf den letzten drei km nur noch das kleine Blatt strapazieren konnte. Der Sportsmann haderte allerdings nicht mit dem Schicksal sondern sprach im Ziel von großem Glück, denn es hätte auch anders ausgehen können. Nach einer Massage und einer Portion Nudeln stand nur noch der Berglauf auf dem Programm. "Spätestens jetzt spürte ich, dass die harte Woche am Titisee einige Regenerationstage gebraucht hätte. Stattdessen machte ich mit Bernie eine herrliche 230km Tour über die Wasserkuppe". Späte Einsichten eines Ausdauersportlers. Dann ging es also beim abschließenden Berglauf sowohl auf asphaltierter Bahn als auch auf crossigen Trails immer wieder extrem steil auf und ab, bis zum Ziel in Bad Orb. Am Ende kam Thomas nach Rang 13 im Berglauf zu insgesamt 56 Punkten die zu einem guten neunten Platz in der Gesamtwertung und Rang sechs der Altersklasse reichten.

22.09.2006 Goldbacher Meile rundet erfolgreiches Wochenende unserer Schüler ab
Alle denken zuerst an den herrlichen und anspruchsvollen Halbmarathon für die Erwachsenen, wenn von der Goldbacher Meile die Rede ist. Aber unsere Freunde vom TV Goldbach richten in diesem Zusammenhang auch schöne Schülerläufe mit unterschiedlichen Streckenlängen aus. Und bei diesen Crossläufen schoben sich zwei äußerst aktive Jungs wieder ganz nach vorne. Tom Luca Schneider blieb als einziger seiner Altersklasse auf dem 1200m langen Geläuf unter fünf Minuten und sein Teamkamerad Christoph Endres wurde nicht nur Sieger bei den B-Schülern sondern ließ über 2400m auch die beiden älteren Jahrgänge hinter sich. Diese Erfolge für die TSG würden wir nicht besonders bewerten, wenn nicht am Tag zuvor die gleichen Akteure beim Schweinheimer Triathlon ebenfalls so bravourös zugeschlagen und damit zwei Doppelsiege gelandet hätten. Dazu mehr in unserem Bericht vom 20.09.
Beim Halbmarathon brachten wir zwei unserer Frauen und sieben Männer an den Start. Als Erfolg zu bewerten ist sicherlich der Sieg in der Mannschaftswertung mit den drei folgenden Spezialisten. Vorne weg wiederum "Methusalem" Andreas Schiffner in überzeugenden 1:26:39h und Gewinner der AK50 ( Gesamtfünfter). In friedlicher Eintracht nach einem intensiven Trainingslauf überquerten Bernie Schneider und Volker Hain gemeinsam nach 1:35:49h die Ziellinie. Doris John geht immer gerne nach Goldbach, sie erreicht diesmal Platz zwei der AK45. Zwei unserer Neuzugänge, Diana und Thomas Wollinger gingen in Goldbach erstmals für uns an den Start. Hier gibt es alle Ergebnisse unses Teams.

20.09.2006 TSG stark im Rampenlicht beim Hugenottenlauf in Neu Isenburg
Nach seinem Sieg beim Alzenauer Solarlauf am Mittwoch schlug Manni ihm vor, am Sonntag mit nach Neu Isenburg zu fahren, um endlich mal bei einem Halbmarathon zu starten. Andreas Heilmann, sein Gesprächspartner, ist eigentlich kein Freund spontaner Entschlüsse, aber vielleicht lag es diesmal daran, dass es sein vermutlich letzter Wettkampf in 2006 sein könnte. Denn Im Rahmen seines Diplom-Studiengangs Molekulare Medizin ist er vor einigen Wochen ins Immunologie-Praktikum eingestiegen und fliegt in diesem Zusammenhang am Freitag für einige Zeit nach Boston USA. Das Auftauchen von Andreas, einem bislang Unbekannten auf dieser Distanz, brachte zumindest die Sportler durcheinander, die in Neu Isenburg auf Punkte für den Main-Lauf-Cup aus sind. Zumindest diesmal machte er den Jungs einen gewaltigen Strich durch die einseitig aufgemachte Rechnung. Nach 1:12:42 Stunden riss er das Zielband und jeder von uns will jetzt wissen, wie es war. Andreas fühlte sich trotz fehlender langer Trainingsläufe wohl. Das Wetter war optimal, die Strecke flach. "Allerdings glaube ich, mein momentanes Potential über 21,1km damit noch lange nicht ausgeschöpft zu haben", erläutert er selbstbewusst im Ziel. Auf den 17km, die durch den Wald führten, sorgte der überwiegend vorhandene Schotter für einen schlechteren Abdruck als auf der Straße. Auch die größeren Steine stören den Rhythmus von technisch versierten Sportlern. Das Gelände ist mit seiner Hausstrecke in Kahl vergleichbar, sofern sich diese in gutem Zustand befindet. Das Läuferfeld schätzte er vorher etwas stärker ein. Bis Kilometer sechs hatte Andreas noch zwei Begleiter und bei km acht reduzierten diese sich um exakt 50 Prozent. Sie machten bis dahin auch kein Tempo und verschleppten quasi die Geschwindigkeit um mindestens 5sek/km. Das hatte wiederum den Vorteil, dass Andreas seinen Lauf steigernd gestalten konnte. Mit seinen festgehaltenen Zwischenzeiten konnte er seine Premiere sauber analysieren. Durchgangszeit bei km fünf: 17:39, danach folgten drei km in 3:30 bevor er auf 3:27 forcierte. Als die Uhr bei 10km 35:07 anzeigte, stieg bei ihm die Stimmung und die Lust auf ein stärkeres Tempo. Die letzten fünf Kilometer waren im 3:20er Schnitt die schnellsten und führten ihn zu seiner ersten, hervorragenden „Hausnummer“ im Halbmarathon. Sie bedeutet sofort Platz eins in der diesjährigen Bestenliste des Bayerischen Untermains und in unserer internen Rangliste Platz zwei, hinter Uwe Reinke und noch vor Tobias Hegmann. Der zweite Starter aus unserem Team über die halbe Marathonstrecke, Harald Reuter, war mit seiner Zeit sehr zufrieden und liegt damit voll auf Kurs in Richtung Frankfurt. Unter 1264 HM-Finishern läuft er auf Platz 145.
Auch über 10km lief es für unser Team rund. Man muss bei Claudia Hille nur die Mimik studieren und weiß sofort was Sache ist. Voll im Marathon Trainingsprogramm, zweiTage zuvor 35km mit 6km max. Endbeschleunigung und jetzt sollte es ein schneller Zehner sein. "Supermüde Beine beim Einlaufen" (O-Ton Claudi), "dann direkt in den Windschatten einer Französin gehängt (sehr hübsch - Leichtathletin mit irren langen Beinen) und Penning de Vries (immerhin dieses Jahr schon 37:12 über 10km)". Claudis Plan lag exakt bei 39:10, doch bei km 2,5 dachte sie: "die verbummeln mir das Thema", also zog sie ordentlich an und vorbei. Sie hielt das Tempo hoch bis niemand mehr folgen konnte und legte auf den letzten drei Kilometern sogar noch zu. Mit ihrer Zeit von 38:48min übertraf sie sich selbst und erobert damit aktuell Platz zwei im Main-Lauf-Cup, den sie nach dieser Leistung sogar noch gewinnen kann. Auch unsere Männer präsentierten sich gut. Roger Uhl war beeindruckt von der überaus großen Anzahl Läufer (515 über 10km) in Neu-Isenburg. Er hatte diesmal von seinem Lauf nicht viel zu erzählen, an seiner Zeit von 35:12min und dem achten Gesamtplatz (3.AK M35) erkennt man unschwer die aufsteigende Form. Die 10000m Ergebnisliste unserer Mannschaft führt er diesmal an. Sein nächster Vorbereitungswettkampf wird in 14 Tagen der Halbmarathon in Aschaffenburg sein und damit ist auch sein Kurs Richtung Frankfurt abgesteckt. Den Wert dieses Events machte er im heutigen Bahntraining klar: "noch 39 Tage bis Frankfurt"! Aurelia und Christine landen auf guten dritten Plätzen in ihren jeweiligen Altersklassen und Josef mischt weiter mit bei den Fünfzigern (diesmal Zweiter). Fast untergegangen wäre beinahe die neue Bestzeit von Michael Gerst. Mit 42:07min wird er sogar von vierter der AK30. Hier geht es zu den TSG Ergebnissen.

20.09.2006 Viel Spaß beim tollen Schülertriathlon in Schweinheim
Sehr gut organisiert präsentierte die Abteilung Ausdauersport des TV Schweinheim am Samstag ihren dritten Kinder- und Schülertriathlon. Die Triathleten von Morgen transportierte der Veranstalter samt Betreuer und Eltern mit einem Bus zum Freibad nach Aschaffenburg. Hier wurde mit dem Schwimmen die erste Disziplin ausgetragen, danach gab es eine kurze Unterbrechung, in der die Teilnehmer sich umziehen konnten. Die sportliche Gesellschaft wurde dann mit dem Bus wieder zum Gelände des TV Schweinheim zurück gebracht. Dort erfolgte der Radstart in den zeitlichen Abständen, in denen die jungen Talente aus dem Wasser gekommen sind. Nach der Radtour auf einer verkehrsarmen und flachen Strecke gaben sie ihre Räder in der Wechselzone ab und liefen - wie die Großen - ohne Unterbrechung, ihre Distanzen auf der 400 m Bahn. Im Ziel verteilten dann die freundlichen Helfer zur Stärkung Kuchen und ausreichend Getränke. Dann wurden die Sieger geehrt. Die TSG stellte wieder einen großen Teil davon. Unsere fünf Teilnehmer(innen) erreichten allesamt einen Podestplatz in ihren jeweiligen Altersklassen, vier Erste und ein dritter Platz waren die Ausbeute. Die beiden angebotenen Strecken dominierten Tom Luca Schneider (0,1km/3,1km/0,4km) und Christoph Endres (0,15km/4,2km/0,8km). Sehr stolz war Tamara Hille bei ihrem Sieg über alle Siebenjährigen. Auch Stella Bianca Ertel überraschte mit dem ersten Platz in der Altersklasse W10 und Leonie Schneider eiferte ihrem jüngeren Bruder nach und kommt immerhin noch auf Platz drei. Hier die Ergebnisliste unserer jungen und erfolgreichen Truppe. An den schönen Erinnerungsfotos in unserem Bilderalbum sind sowohl Einsatz als auch Vergnügen unschwer erkennbar.

17.09.2006 Alzenauer Solarlauf wurde von der TSG dominiert
Normalerweise trainieren unsere Läufer(innen) mittwochs auf der 400m Bahn in Großwelzheim. Bei den meisten stehen im Moment 6X1000m, 4X2000m oder 3X3000m auf dem Trainingsplan für die anstehenden Marathonevents. Eine echte Alternative bildet hierzu der Alzenauer Solarlauf über ideale 6200m. Der zusätzliche Wettkampfcharakter ist ausschlaggebend bei der zu treffenden Entscheidung zwischen der Bahn und dem Rennen. Also reisten von der TSG insgesamt 31Teilnehmer(innen) an, darunter sechs schnelle Jungs und Mädels aus unserer Leichtathletikabteilung und sechs Schüler(innen) liefen die 900m Strecke. Die derzeitige Qualität unserer Truppe spiegelt sich in der Ergebnisliste wider. Dass mit Andreas Heilmann unser derzeit stärkster Mann den Solarlauf gewinnen würde, war allen Läufern bereits beim Startschuss von Bürgermeister Scharwies klar. Und ob die Siegerzeit von 20:32min überhaupt schon mal gelaufen wurde, kann keiner sagen. Richtig rund machten diesen Erfolg Christian Eckhardt mit Platz drei und auf dem vierten landete schon der immer stärker werdende Thomas Lindner. In den einzelnen Altersklassen holte die TSG sieben Einzelsiege, fünf zweite und sieben dritte Plätze! Auch die Erfolge unserer Damen können sich sehen lassen. Astrid Aschenbrenner läuft als zweite Frau ins Ziel und gewinnt wie Birgit Reuter (gesamt 5.) ihre Altersklasse. Erwähnenswert ist die gute Leistung des B-Jugendlichen Christian Hippler und des 13jährigen Christoph Endres, der über die 900m den zweiten Gesamtplatz erreicht. Und hier geht es zur Ergebnisliste unserer Starter(innen).

16.09.2006 Podiumsplatz für Tobias Hegmann beim Transalpine Run durch vier Länder
Unser Mannschaftskamerad Tobias Hegmann bewältigte zusammen mit seinem Teampartner Rainer Kirsch als LOWA-Team auf einem sensationellen dritten Gesamtplatz den Transalpine Run. Die Strecke dieses 2.GORE-TEX Transalpine Run 2006 führte auf einer der landschaftlich schönsten Routen über die Allgäuer und Lechtaler Alpen, Ferwall-Silvretta-Sesvenna Gruppe, bis hin zu den südlichen Ötztaler Alpen. In acht Tagesetappen durchquerten die beiden mit insgesamt 110 Teams vier Länder und legten dabei 234 Kilometer Distanz und 14018 Höhenmeter zurück. Die Tagesetappen verliefen im Eiltempo von Oberstdorf (D) über Steeg (AT), St. Anton (AT), Ischgl (AT), Scuol (CH), Mals (IT), Schlanders (IT) und schlussendlich nach Latsch (IT). Über sieben imposante Bergketten hinweg versuchte jedes Team das Beste zu geben und die Grenzen des Möglichen neu zu definieren. Das Spätsommerwetter bescherte bis auf kurze Teil-Etappen absolut überwältigende Berg- und Naturerlebnisse. Gastfreundliche Gemeinden und begeisterte Zuschauer entlang des Weges unterstützten die Läufer uneingeschränkt und hoben ebenfalls das Außergewöhnliche an diesem Berglauf der Extraklasse hervor. Am sechsten Tag gewann das Lowateam in einem sensationellen neuen Streckenrekord den Bergssprint, wobei Tobi sogar erster in der Einzelwertung wurde! Am Ende des gesamten Spektakels lag unser Mann mit seinem Partner tatsächlich auf einem Podiumsplatz. Die einzelnen Etappen und die gesammelten Erlebnisse kann jeder Interessierte in Tobis Weblog oder der oben verlinkten Website des Veranstalters nachlesen. Wir sind jetzt gespannt, wie er diese hervorragende körperliche Verfassung konserviert und freuen uns jetzt schon auf seinen Herbstmarathon. Die gelieferten Bilder schoss übrigens Tobis Bruder, der ihn auf der Strecke überraschte, bis zum Ziel begleitete und natürlich frenetisch anfeuerte.
15.09.2006 MTB Alpenüberquerung mit Michael Schwarz und Volker Hain
Dass die Wetterverhältnisse im August solche Kapriolen schlagen würden, damit rechneten unsere beiden Triathleten Volker Hain und Michael Schwarz nicht unbedingt, als sie vor einigen Monaten ihren gemeinsamen Alpencross planten. Schon an ihrem Ausgangspunkt im österreichischen Kufstein mussten sie den ersten Kompromiss eingehen. Anstatt über die Berge kutschierten sie zunächst am Inn entlang durch das Zillertal, denn oben lag zuviel Schnee. Nach der ersten Dusche auf der Höhe des Gerlospasses schlugen sie ihr Lager direkt an den Kimmeler Wasserfällen auf. Ihr Tourhighlight sollte am nächsten Tag folgen, aber bei 10°C und Regen schien der geplante Abschnitt über die Birnlücke (2600m über Meereshöhe) zu platzen. Sie stellten sich schon auf die Busfahrt ein, doch ein plötzlich entstehender blauer Fleck am Himmel, wenige Quadratmeter groß, bewegte die beiden unverbesserlichen Optimisten dazu, bei ihrem erlernten Handwerk (Rad fahren) zu bleiben. Auf der mitgelieferten Bilderserie (siehe Bilderalbum) ist deutlich erkennbar, wie sie voller Lust ihre Bikes durch hüfttiefen Schnee (bei 3°C) über die Birnlücke trugen. Anscheinend hatten sie dabei sogar Spaß, dieses Phänomen ist bei weiteren Ausdauersportlern bereits mehrfach beobachtet worden. Nach einer romantischen Hüttenübernachtung radelten sie im strömenden Regen hinunter ins Pustertal und am gleichen Tag noch bis Cortina. Der dritte Tag entschädigte für vieles, weil sie erstmals ohne Regenklamotten auskamen. Ein Traumpanorama und tolle Singltrails an der Civetta ließen die bisherigen Strapazen in Vergessenheit geraten. Die Stimmung für die kommenden Tage war gesichert, der Appetit abends gesegnet und aufgetretene Zipperlein wurden erfolgreich mit Vino Rosso behandelt. Die Tage vergingen, Volker und Michael kämpften sich immer weiter Richtung Süden vor, über Madonna di Campilio zu den Schauplätzen des Ersten Weltkrieges(!) und zu guter letzt landeten sie, wieder in strömendem Regen, auf dem Monte Pasubio. Aber dieser letzte Tag wurde dann noch mit bester Fernsicht bis Venedig belohnt. Dann tourten sie im Sinkflug über beste Trials zum angestrebten Zielort Torbole am Gardasee. Mit dem Erreichen des Ziels war auch der Abschied verbunden und Volker war heilfroh, endlich nachts nicht mehr um jeden Quadratzentimeter Decke kämpfen zu müssen.

14.09.2006 Wisconsin USA: Arnd Hille qualifiziert sich für Hawaii 2007
Im letzten Jahr berichteten wir von Höllenqualen, die Arnd Hille bei sengender Hitze auf den letzten Kilometern des Ironman Wisconsin durchlitt - und von mikrigen drei Plätzen, die ihm zur Hawaiiqualifikation fehlten. Das ist spätestens heute alles vergessen, denn in der Klassezeit von 10.26:09h holte sich Arnd Platz fünf seiner Altersklasse (62.gesamt) und belohnt sich bei der ersten Möglichkeit quasi selbst mit der begehrten Startkarte für die World Championchips 2007. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit dem sympatischen Triathleten, der sich mit seiner Familie zunächst einen herrlichen Urlaub in Chigago und Madison genehmigte, um sich dann bestens erholt in diesen Wettkampf zu stürzen. Beim Abholen seiner Startunterlagen begann aber die gewonnene Zuversicht der letzten Trainingswochen schon wieder zu bröckeln. 311 Starter in der AK 40-44 und mehr als 2700 Teilnehmer insgesamt - und das bei maximal 80 zu vergebenden Qualiplätzen für Hawaii, das sorgte nicht für Aufmunterung. Die nächste Überraschung kam mit der Wettervorhersage, die lediglich 15°C mit Regen ankündigte. Die angereisten Europäer rechneten wie im Vorjahr mit großer Hitze - deshalb reduzierte Arnd übrigens sein Körpergewicht auf 69kg! Mit gemischten Gefühlen, 13°C beim Start und den besten Wünschen von Tochter Tamara: "du schaffst das Papa", beginnt er seinen 14ten Ironman!
Im Wasser bewegte er sich 2006 ziemlich oft, traute sich deshalb in Wisconsin einiges zu und begann relativ schnell. An der ersten Boje nach 400m beabsichtigte Arnd, sich ins Gedrängel und damit in den Sog zu drehen. Was er nicht vorplanen konnte: beim größten Massenstart der Ironman Historie begannen alle 2700 Starter in einer Startgruppe! Seine Schilderung lässt uns schmunzeln: "schnell angeschwommen, reingedreht und zur Begrüßung einen solchen Schlag gekriegt, dass mir die Brille um den Hals hing und ich kaum noch schwimmen konnte". Es folgten die schlimmsten Sekunden seiner Triathlonzeit, immer wieder schwammen Athleten im Massenkampf über ihn hinweg. Er floh aus der Masse, verschnaufte und beendete mit einem Sicherheitsabstand um die Bojen das Schwimmen nach für ihn unakzeptablen 1:12:33h. Arnds Enttäuschung kann sicherlich jeder nachvollziehen, der weiß, welche Leistungen er im Wasser bringen kann. Es spricht für seine professionelle Einstellung, dass er sich jetzt sehr genau auf die restlichen Disziplinen konzentrierte. "In der Wechselzone nahm ich mir fast acht Minuten Zeit, um mich komplett umzuziehen - warmes Unterhemd, Armlinge, Socken, usw......ich wusste, was 15°C und permanenter Regen auf einer 180km Radstrecke bedeuten". Es folgten 5:39h auf dem Rennrad mit voller Konzentration auf Puls (im Schnitt 132 Schläge) und Wattsteuerung (der Technik sei Dank) und nicht einen Moment im roten Bereich. Er baute auf seine außerordentlich große Ironmanerfahrung und überholte etwa 470 Athleten. Während dieser Aufholjagd, bei recht bescheidenem Wetter, sah er eine ganze Reihe von Stürzen und Defekten. Mit Platz 138 wechselte Arnd auf die abschließende Marathonstrecke, mit der Vermutung: "das reicht bestimmt nicht zur Quali". Den Marathonplan seiner Claudi vergaß er sofort und steuerte den Halbmarathon in 1:38h an. Claudi erkannte am Laufstil, dass noch alles möglich sei und während er Läufer um Läufer einsammelte und seine Position permanent verbesserte, erinnerte er sich an die langen Trainingsläufe (der Dank geht an Manni, Roger, Roland und natürlich Claudi). "Ab km 30 glaubte ich das erste mal daran, das ich das Tempo durchlaufen kann, aber die letzten Kilometer taten verdammt weh". Im gemeinsamen Zieleinlauf meinte Tochter Tamara ganz glücklich: "ich hab dir doch gesagt dass du es schaffst". Nach diesem sagenhaften Marathon von 3:23:26h zählt dieser nun zu seinen schönsten Ironmen. Seinen 15. Ironman wird Arnd in Kailua Kona am 13.10.2007 absolvieren und hat nur noch den Wunsch, dass Claudi sich ebenfalls qualifiziert und sie zusammen starten! Perfekt würde dieses Event, wenn weitere Teamgefährten (Roger, Volker, Bernie, usw.) noch dazu kämen.Tamara hat am Tag vor dem Ironman wieder am Ironkids-Rennen teilgenommen. Hier wird zwar die Zeit genommen (5:31min für 1,2km), aber keine Klasseneinteilung, weil der Spaß der Kinder im Vordergrund steht und der Lauf keinen Wettkampfcharakter haben soll. Dass Mutter Claudi ohne eigene sportliche Aktivitäten ins Ausland reist, ist kaum vorstellbar. Sie nahm an den Cow Chip Classics in Wisconsin über 10km eine Woche vorher teil und gewann den Hauptlauf der Frauen. Im Bilderalbum liegen einige Erinnerungsfotos und hier ist die Ergebnisliste mit den einzelnen Splitzeiten vom Ironman.

13.09.2006 Thomas Kraus und XTERRA - die offizielle Deutsche Meisterschaft im Crosstriathlon
Der XTERRA wurde erstmals 1996 auf Maui/Hawaii ausgetragen, eine Woche nach dem legendären Ironman Triathlon auf Big Island of Hawaii und hat sich ähnlich dem Ironman Triathlon zu einer internationalen Off Road Triathlon Serie mit weltweit bereits über 20 XTERRA Rennen weiterentwickelt. Am Samstag startete diese Deutsche Cross-Triathlon Meisterschaft bei herrlicher Naturkulisse und idealen Wetterbedingungen am Titisee mit unserem Teamgefährten Thomas Kraus. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat man auch das Finale der XTerra Europa Tour ausgetragen, bei der die letzten Startplätze für die Weltmeisterschaft auf Hawaii vergeben wurden. Die Strecke war mit 1,5km Schwimmen, 38km/1500hm Biken und zwischen 10-11km/ca.300-400hm Trailrun vom Veranstalter angegeben. Bei der anschließenden Finisher-Party entschuldigte dieser sich wegen der zu lang geratenen Schwimmstrecke. Der amtierende Weltmeister im Crosstriathlon stieg nach 31min aus dem Wasser, daran kann man erkennen, wie lang sie gewesen sein könnte. Thomas Schwimmkünste sind trotz seines schon zweiten Triathlons immer noch relativ begrenzt, aber was im Kahler See beim Training wenigstens stellenweise ganz gut klappte, funktionierte im Titisee überhaupt nicht. "Immer wenn ich kraulen wollte, bekam ich von irgendwo eine gelangt und nach dem Schwimmen war ich bestimmt ein Kilo schwerer". Ziemlich niedergeschlagen wechselte er auf die anspruchsvolle Bikestrecke mit zwei Runden zu je 19km mit 750hm. Die Strecke mit sehr steilen Up- und Downhills verlief zum größten Teil auf Singletrails und passte in sein Programm. Er versuchte dann eine Aufholjagd zu starten, aber die engen Pfade ließen ein Überholen oft nicht zu, so dass er nur noch ein Ziel hatte, irgendwann zu finishen. Unvergessen bleibt ihm die Tragepassage hinauf zur Hochfirstschanze, die über Treppenstufen zu bewältigen war. Auf der Laufstrecke müssten noch mal zwei Runden zu je fünf km gelaufen werden, zuerst flach am Titisee entlang, dann wieder über brutale Anstiege mit Wurzeln und Treppenstufen. Als Thomas das Cherleader Spalier beim Zieleinlauf sah, vergaß er schon wieder die erlittenen Strapazen und zog sein Fazit: "ein wunderschöner Wettkampf in einer tollen Umgebung". Als er auf der Pasta-Party den Film über die WM auf Maui sah, prickelte es bei ihm ganz gewaltig: "wenn ich weiter Triathlon machen werde, habe ich jetzt ein neues Ziel". Der Vollständigkeit halber hier noch sein Ergebnis - 43. der Deutschen Meisterschaft und Platz 17 in der Ak30 mit einer Zeit von 3:46:38h. Hier geht es zu seinen Splitzeiten und allen Ergebnissen.

12.09.2006 Auch beim zweiten Miltenberger Lauftag TSG-ler weit vorne
Um die letzten Einzeltitel ging es bei den Leichtathletik-Kreismeisterschaften des BLV-Kreises Bayerischer Untermain am Sonntagvormittag in Elsenfeld. Es herrschten fast optimale Verhältnisse, wenn man den kräftigen Gegenwind nicht berücksichtigt, der den Läufer(innen) den Weg Richtung Eschau etwas erschwerte. Über eine Schleife im Wald geht es auf der ehemaligen Trasse der Spessartbahn bis zum Wendepunkt nach Eschau und zurück zum Startpunkt. Weil die Strecke amtlich vermessen ist, sollte man meinen, dass die erzielten Ergebnisse in die Bestenlisten einfließen könnten. Für die 322 Halbmarathonis mag das gelten, aber die Finisher auf der 10km Strecke freuten sich zu früh über ihre vielen neuen Bestzeiten. Der vorausfahrende Radler ist beim "schnellen Zehner" einmal falsch abgebogen und hat einfach 400m abgekürzt. Dieses Missgeschick ist für diejenigen ärgerlich, die sich exakt für diesen Wettbewerb besonders vorbereiteten und in der diesjährigen und viel beachteten Bestenliste des bayerischen Untermains verbessern wollten. Egal war dies auf jedem Fall unserem unermüdlichen Kämpfer Andreas Schiffner, der nicht nur in der AK50 alles einreißt, sondern langsam auch der jungen Garde zeigt, wo der Bartel den Most holt. Mit der unglaublichen Zeit von 34:27min läuft er im Gesamtfeld durchs Ziel, die beiden vor ihm laufenden, 15 und 22 Jahre jüngeren Läufer konnten froh sein, dass die Strecke zu kurz war. Neben Andreas startete nur noch Astrid Aschenbrenner aus unserem Team über 10000m. Sie holte mit klarem Abstand vor der Nächstplatzierten den Sieg im Frauenfeld in 39:17min und unterstreicht damit ihre Konstanz im laufenden Jahr.
Einen spannenden Verlauf nahm dann der Kampf um den Titel im Halbmarathon. Die beiden Topfavoriten Uwe Reinke und Roland Krefter (TV Haibach) lieferten sich noch am vergangenen Donnerstag bei den Kreismeisterschaften in Schweinheim über 5000m ein tolles Duell, das Uwe knapp für sich entscheiden konnte. Beide setzten sich in Elsenfeld gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze, passierten im Gleichschritt die Checkpoints Rück-Schippach und den Wendepunkt kurz vor Eschau, ehe man sich gemeinsam auf den Rückweg machte. Uwe ließ sich von seinen Rivalen bei Kilometer 17 mit einem Zwischenspurt überraschen. Den dabei erlittenen Rückstand von einigen wenigen Sekunden konnte er nicht mehr aufholen. Er passiert die Ziellinie in guten 1:16:30h mit sehr deutlichem Abstand vom Rest des Feldes. Triathlet Peter Hufgard lieferte endlich mal ein Halbmarathonzeit für sein Sportlerportrait und die interne Bestenliste ab. Die Zeit von 1:36:35h reichte immerhin noch zu Platz sechs seiner Altersklasse. Und um unserer Chronistenpflicht gerecht zu werden: der fünfte Starter unseres Teams, Eckhard Reusert, ist nach seiner Rückkehr von der Achenseeumrundung direkt nach Elsenfeld gereist, um seiner Marathonvorbereitung einen weiteren Test hinzu zu fügen. Hier die Ergebnisliste unserer Mannschaft mit dem Verweis zum Veranstalter.

11.09.2006 Deutsche Straßenlaufmeisterschaft in Regensburg über 10000m
Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen vergaß Andreas Heilmann gestern bereits beim Einlaufen seine schmerzenden Plantarsehnen, die ihm in den letzten Wochen bei längeren Dauerläufen Sorgen machten. Trotz einer kurzfristig eingebauten Regenerationswoche in Form eines Wanderurlaubes(!) in der Schweiz konnte er in den letzten Tagen vor dem Rennen noch erfolgreich am Tempo feilen. Wanderungen und langsame Läufe in der Jungfrauregion, mit herrlichem Blick auf Mönch und Eiger, sind in der vorletzten und wichtigsten Trainingswoche eigentlich nicht vorgesehen. Wenn eine Deutsche Straßenlaufmeisterschaft über 10000m aber den nachfolgend beschriebenen Verlauf nimmt, werden keine Gedanken mehr an diese wenig perfekte Vorbereitung verschwendet. Alles was zählt ist die Fitness am Tage X. Andreas im Ziel: "ich fühlte mich gut über die gesamte Renndistanz – ein Vergnügen, das man auf der Langstrecke nicht alle Tage genießen kann". Nach einem wie erwartet schnellen ersten Kilometer in 3:06 fand Andreas sich in einer Gruppe wieder, die hinsichtlich der Zielzeiten ähnliche Interessen wie er zu verfolgen schien. Hier stets an vierter oder fünfter Position laufend, nahm er nicht nur den Rhythmus auf, sondern war sogar in der Lage, leichte Tempoverschärfungen mitzugehen. Tatsächlich kam Ruhe ins Feld und sie passierten in 16:05 die 5km-Marke. Diese Zwischenzeit beunruhigte ihn nicht, weil er es angenehmer findet, die zweite Hälfte schneller zurückzulegen. Angesichts großer Lücken vor dieser Gruppe ließ er sich dann etwas einschläfern, denn die Kilometer sechs und sieben in jeweils 3:16 haben ihn letztlich wohl eine neue Bestzeit gekostet. Dafür konnte er aber Kraft schöpfen, um bei 7,5 km ein ausgedehntes Überholmanöver zu starten und den Endspurt anzuziehen. "Dabei überholte ich mehr als ein Dutzend Athleten und fing im Alleingang sieben Junioren ab. Die Hoffnung, doch noch meine Bestzeit zu knacken, beflügelte mich zusätzlich. Im Ziel bedauerte ich aber nur einen Augenblick, wieder einmal die 32min-Marke mit 32:14 eher knapp verpasst zu haben". Wir sind der Meinung, dass unter Einbezug der widrigen Umstände während der Vorbereitung, Andreas mit dem 13. Juniorenplatz und Rang 33. bei allen Männern sehr zufrieden sein kann. Wir sind uns auch sicher, dass die angestrebte Marke spätestens 2007 fällt.

09.09.2006 Kreismeistertitel für Christian Eckhardt und Uwe Reinke
Innerhalb das traditionellen, jährlich stattfindenden Abendsportfestes des LuT Aschaffenburg, wurden am Donnerstag die Untermain-Kreismeisterschaften auf der Schweinheimer Bahn ausgetragen. Es bescherte unserer kleinen Truppe einige gute Leistungen und Ergebnisse. Den stärksten Auftritt über 5000m hattte wieder mal ein TSG-ler. Uwe Reinke trug sich ganz oben in die Siegerliste ein und ist der neue Kreismeister des Jahres 2006 mit der guten Zeit von 16:51min. Nicht minder stark präsentierte sich der A-Jugendliche Christian Eckhardt. Mit einer neuen Bestzeit von jetzt 17:04min rückt er seinem Vereinskollegen Uwe langsam aber sicher auf die Pelle und holt sich mit dieser bravourösen Energieleistung verdientermaßen den Titel in 2006. Platz zwei in dieser Klasse sicherte sich Christian Hippler in 19:22min. Im Fahrwasser seiner Teamgefährten lief Stefan Günther zu einer neuen Bestzeit und knackt erstmals die 20 Minuten Marke. Hier geht es zur Ergebnisliste der 5000m Männer.
09.09.2006 Am Rande des Abgrunds - rund um den Achensee
2015 Teilnehmer aus 20 Nationen wagten sich auf die 23,2km lange Strecke des 7.Internationalen Achensee-Laufs am vergangenen Sonntag. Mit von der Partie war diesmal aus unseren Reihen Eckhard Reusert, der eine Einladung zur Hochzeitsfeier eines Freundes auf der Geisalm in Achenkirch annahm, aber seine Marathonvorbereitung nicht unterbrechen wollte. Das erwarten wir auch von unseren Aktiven! Er tummelte sich mit zwei Sportlern seiner DJK Kahl im Hauptfeld dieses schönsten Panoramalaufs von Österreich. Von Panoramalauf konnte man eigentlich nur auf den ersten 15km sprechen, denn danach war von jedem höchste Konzentration gefordert. Es ging über schwieriges Geläuf entlang des Karwendelgebirges über die Geisalm zurück nach Pertisau. Dieser Weg ist teilweise nur 50cm breit und wird rechts begrenzt durch eine Felswand und links durch den Abgrund zum Achensee. Felsiges Gelände, etliche Naturtreppen beim Auf- und Abstieg, Wurzeln und kleine Bäche mussten die Läufer überwinden. Auf diesem 6,5km langen Stück, mit 50 bis 80m über dem Achensee, durfte niemand überholen, um die Gesundheit der Teilnehmer nicht zu gefährden. Wer trotzdem überholte, wurde von der Berg- oder Wasserwacht sofort disqualifiziert. Sie überwachten dieses Areal mit Fernstechern. Eckhards Tempo lag bis km 15 im Soll, bis er an den voraussehbaren Stau mit Überholverbot gelangte. Seine Endzeit von 2:06:54h (Platz 600) ist unter den geschilderten Umständen grundsätzlich zu akzeptieren.

07.09.2006 Harter Duathlon in Luxembourg: Jürgen Höfer beim zweiten Versuch im Ziel
Im letzten Jahr litten einige mit Jürgen Höfer, als er auf der zweiten Runde der Radstrecke von schweren Wadenkrämpfen geplagt wurde und resigniert ausstieg. Umso mehr freuten sich Bruder Wolfi und Schwägerin Ingrid am Sonntag darüber, dass Jürgen beim zweiten Anlauf diesen schwierigen Duathlon endlich finishte. Beim Blick in die Ergebnisliste fällt dem Fachmann allerdings auf, dass er den letzten Lauf über 12km nicht besonders genoss. Der Muselduathlon in Luxembourg hat es in sich. Beim ersten Lauf sind, auf drei Runden verteilt, 10km zu bewältigen. Auf dem flachen Rundkurs über die Moselpromenade in Grevenmacher bringen sich die Duathleten auf die gewünschte Drehzahl, steigen flott auf das Rad um und haben dann 100km vor sich, die in vier Runden zu je 25 km gemeistert werden müssen. Die Strecke folgt der Route du Vin durch das malerische Moseltal bis nach Wormeldingen. Von dort führt die Tour durch das hügelige Hinterland über Dreiborn, Oberdonven und Niederdonven zurück auf die Route du Vin und nach Grevenmacher. Wer das einigermaßen gut hinter sich bringt, darf dann zu Fuß noch mal vier Runden an der Mosel promenieren, so schnell es dann noch geht. An den Temperaturen hatten die TSG Athleten in diesem Jahr nichts auszusetzen, aber die stürmischen Winde belasteten besonders die Radfahrer ungemein. Keiner hat mehr gelacht. Doch diese bestens organisierte und wunderschöne Veranstaltung, mit sehenswerten Strecken in einer malerischen Landschaft, entschädigte für die erlittenen Strapazen. Es gab auch ordentlich Preisgelder, deshalb zog das Event eine ganze Reihe hochklassiger Duathleten an.
Roger Uhl brachte die erste Laufstrecke unerwartet gut hinter sich, obwohl er große Teile der Strecke alleine laufen musste. Nach 38:05min incl. Wechsel stieg er aufs Rad und wunderte sich über seinen Tacho, der auf gerader Strecke stellenweise nur 28 Km/h anzeigte. Dann führte der Kurs 10km durch das hügelige Hinterland, in dem 250 Höhenmeter zu bezwingen waren und auf den letzten fünf Kilometern ging es in rasanten Abfahrten zum Ziel. Und das alles durften die Athleten vier mal genießen! Was für ein Spaß. Roger zu seiner Radzeit: "die 3:00:03h sind den Umständen angepasst". Beim zweiten Lauf legte er mit der 12.schnellsten Zeit noch mal zu und meinte im Ziel: "heute haben sich die TSG Dienstagsläufe mit den Bergwertungen bezahlt gemacht". Diesen gelungenen Wettkampf (6. Platz in der AK und 23. Platz im starken Gesamtfeld) betrachtet Roger als Einstieg in das Marathontraining (Frankfurt). Wolfi Höfer kennt den Luxembourger Wettkampf zur Genüge. Wir wussten bis dato nichts über seinen derzeitigen Trainingszustand, weil berufliche Veränderungen ihn von einigen Wettkämpfen und Lauftreffs fernhielten. Es ist schwierig, die Zeiten des Vorjahres, bei extremer Hitze erzielt, mit den diesjährigen zu vergleichen, die bei starken Gegenwinden zustande kamen. Aber der Vergleich mit seinen Kontrahenten der Altersklasse M45 ist zulässig und relativ objektiv. Und er lässt keine Fragen mehr offen; Wolfi Höfer gewinnt die AK45 nach Platz fünf in 2005! Besonders erfreulich ist die Nachricht, dass Ehefrau Ingrid ihren ersten Kurzduathlon (3km Lauf - 25km Rennrad - 3km Lauf) super gemeistert hat und ebenfalls Platz eins in ihrer Altersklasse belegte. Hier die Ergebnisliste mit den einzelnen Spitzeiten..

06.09.2006 Formüberprüfung beim internationalen Dietesheimer Volkslauf
Die traditionellen Herbstwettkämpfe in den unterschiedlichsten Disziplinen und Streckenlängen stehen jetzt an und unsere Athlet(inn)en befinden sich mitten in den Trainingsphasen. Jetzt sucht jede(r) nach Möglichkeiten, die aktuelle Form zu testen, um ggf. noch kleine Korrekturen vorzunehmen. Thomas Lindner kam der angebotene Halbmarathon in Mühlheim-Dietesheim gerade recht, er reagierte kurzfristig auf den Hinweis von Manni Scherer in unserem Gästebuch und schloss sich diesem an. Seine Zeit von 1:24:38h reichte im Gesamtfeld für Platz sechs und bedeutete den Sieg in der AK35. Insider schließen bei dieser Laufleistung aus dem laufenden Training heraus - im vierer Schnitt - auf eine angestrebte Marathonzeit (am 24.09. in Karlsruhe) unter drei Stunden. Da muss man kein Prophet sein. Manni ging über die kürzere 10km Distanz und begann damit sein achtwöchiges Trainingsprogramm für den Frankfurt Marathon. Er wird dort sicherlich keine neue Bestzeit anstreben, denn das hat er im Frühjahr in Mainz (2:49:22h) bereits bravourös erledigt; er wird sich in den sozialen Dienst stellen und für einen Teamkameraden der Schrittmacher sein. Die vor dem Lauf aufgestellte Prognose, dass jedes Kilo Übergewicht 30 Sekunden auf 10km kosten, traf exakt ein. Wer seine 36er Zeit vom Frühjahr (mit 64kg Körpergewicht) ins Verhältnis setzt zu den 38:48min am vergangenen Sonntag, weiß ziemlich genau, wie schwer Manni im Moment ist. Zu seiner Ehrenrettung sei aber gesagt, dass die Kleinostheimer Kerb nicht nur bei Manni Spuren hinterließ, sie ist eigentlich in jedem Jahr für uns Ausdauersportler der Wendepunkt zum Guten. Schließlich reichte diese Zeit immer noch zu Gesamtplatz 12 und dem vierten seiner Altersklasse. Die teilweise heftigen Böen und der wellige Kurs werten diese Leistung noch auf. Hier die Ergebnisliste mit dem Link zu den Gesamtergebnissen.

05.09.2006 Gutes Wetter und prima Leistungen beim Alzenauer Triathlon
Dem ziemlich kühlen und regnerischen August weinte niemand nach, denn der Wettergott meinte es am Sonntag in Alzenau nochmal richtig gut mit den Triathleten. Vielleicht waren die guten äußeren Bedingungen auch ein Grund für die ansprechenden Ergebnisse, die unser Team zum Saisonausklang ablieferte. Den Wettkampf verteilte der Veranstalter auf insgesamt fünf verschiedene Startgruppen. In der ersten war mit Christine Hippler die einzige Dame aus der TSG Riege vertreten. Nach solidem Schwimmen (Brust) blies sie dann beim Radfahren und Laufen zur Aufholjagd, die mit einem guten fünften Platz in ihrer Altersklasse belohnt wurde. In der vierten Startgruppe setzten unsere drei Jugendlichen ihren permanenten internen Wettstreit fort und landeten allesamt auf dem berühmten Treppchen. Sie mussten allerdings akzeptieren, dass sich Bernd Schneider zwischen sie schob. Dieser befindet sich in den letzten Vorbereitungswochen für Hawaii und denkt noch lange nicht daran, klein beizugeben. Christian Eckhardt verarbeitete anscheinend das Swim&Run vom Vortag recht gut, denn er überquerte die Ziellinie als dritter TSG Starter. Er blieb damit knapp hinter dem starken Thomas Kraus, der sich am Wochenende beim Xterra Germany, einem sehr anspruchsvollen Crosstriathlon am Titisee, einige Sporen verdienen will. Auch Alexander Harwarth und Christian Hippler können mit ihrem letzten Triathlon in dieser Saison zufrieden sein. Insbesondere Alexander imponierte mit einer ansprechenden Laufleistung. Der starke Auftritt von Volker Hain wurde neidlos von seinen Teamkameraden anerkannt. Mit der Gesamtzeit von 1:15:44h führt er die interne Ergebnisliste an und belegte den zweiten Platz in seiner Altersklasse. Überraschend für uns war der Start von Norbert Stein, der in die Vorbereitungsphase für den München Marathon Anfang Oktober einen Triathlon einbaut. Youngster Christoph Endres, am Vortag zum Ufr. Meister gekürt, startete in einer Staffel als Schwimmer. Überraschenderweise stieg er als Erster aus dem Wasser und verschaffte seiner Staffel eine gute Ausgangsposition. Am Ende sprang ein vierter Platz heraus. Hier die Ergebnisliste unseres Teams und eine Fotoserie liegt im Bilderalbum.

04.09.2006 In Frammersbach hat sich unsere Jugend wieder was geleistet!
Der Frammersbacher Swim&Run ist traditionell der letzte Wettkampf des Unterfranken Cups, in dessen Rahmen die unterfränkischen Meister gekürt werden. Die ersten beiden Wettkämpfe fanden in Gemünden und bei uns in Kleinostheim statt. Ermittelt werden die besten jeder Altersklasse über ein Punktesystem, bei dem der Sieger 20 Punkte erhält, der Zweite 16 Punkte, usw. Um überhaupt in diese Wertung zu kommen, ist eine Teilnahme an zwei dieser Wettkämpfe Pflicht. Damit hatten unsere Starter aber keine Probleme, denn bis auf Stella-Bianca Ertel, die nur an zwei Wettkämpfen teilnehmen konnte, weil sie erst seit kurzem in unserem Team ist, waren Christoph Endres, Silke Hippler und Christian Eckhardt bei allen Triathlons in der Wertung. Der Frammersbacher Swim & Run ist landschaftlich sehr reizvoll. Geschwommen wird im 50m Becken des Terrassenschwimmbads, das etwas außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe liegt. Die Laufstrecke ist als Rundkurs mit etwa einem Kilometer Länge ausgelegt und recht anspruchsvoll. Nach einem etwa 300-400m langen Anstieg geht es den Rest der Strecke nur noch bergab. Hier konnte Christian Eckhardt wie erwartet seine Stärken ausspielen. Er stieg mit dem Hauptfeld aus dem Wasser, auf der Laufstrecke setzte er sich dann aber schnell von seinen Konkurrenten ab und besorgte sich überlegen den Juniorentitel
Auch Silke Hippler nutzte die schwere Laufstrecke um Plätze gutzumachen. Nach dem sie wie erwartet als Letzte aus dem Wasser kam, startete sie ihre Aufholjagd, die mit einem guten zweiten Platz in ihrer Altersklasse belohnt wurde. Aufgrund ihrer Siege in den beiden vorherigen Wettbewerben sicherte sie sich den Unterfrankencup in der weiblichen B-Jugend. Bereits beim Schwimmen machte Christoph Endres einen großen Schritt in Richtung Sieg. Er musste in der Auftaktdisziplin lediglich einem starken Mädchen den Vortritt lassen, ehe er dann wie gewohnt auf der Laufstrecke der Konkurrenz keine Chance ließ. Stella-Bianca Ertel, ein nettes und ehrgeiziges Mädchen, das sich erst kürzlich unserer Jugend anschloss, finishte auf einem undankbaren vierten Platz. Nach dem Schwimmen kam sie knapp hinter ihren Konkurrentinnen aus dem Wasser, aber beim Laufen machte sie mit der viertbesten Laufzeit noch zwei Plätze gut. Insgesamt. Wir sind stolz auf die tollen und stabilen Leistungen, die unsere Jugendmannschaft im Verlauf dieser Saison gezeigt hat und gratulieren sehr herzlich. Bilder aus Frammersbach liegen bereits im Bilderalbum. Hier geht es zur Ergebnisliste dieser Veranstaltung und den Endergebnissen aller drei Meetings.