TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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30.10.2006 Tobias und Roger waren die besten Marathonläufer vom bayerischen Untermain
Mindestens zwei von 15 TSG-lern, die gestern beim 25. Messemarathon in Frankfurt an den Start gingen, ragten aus der großen Masse der mehr als 11200 Marathoni heraus. Insgesamt sieben unserer Akteure verzeichneten neue persönliche Bestzeiten, andere liefen knapp daran vorbei. Tobias Hegmann, dessen neue Duftmarke von unseren Insidern längst voraus gesagt wurde, wickelte ein relativ konstantes Rennen ab und stieß mit seinen respektablen 2:39:37Std. in eine neue Dimension vor. Er setzte sich zusammen mit seinem Teamkollegen Roger Uhl (2:43:37h) an die Spitze des Läuferfeldes vom bayerischen Untermain. Roger erwischte eine homogene Gruppe mit einer starken Frau und lag bis Kilometer 25 im Plan, für die nächsten Kilometer gönnte er sich dann ein paar Sekunden mehr. Perfekt wurde unsere starke Teamleistung durch die tolle Platzierung von Uwe Reinke, der mit 2:47:52h ebenfalls noch unter den Top 100 landet. Fast nicht zu glauben ist der dritte Platz in der Teamwertung. Die TSG Kleinostheim schlägt mit der Gesamtzeit von 8:11:06 Stunden den in der Laufszene äußerst renommierten Frankfurter Club "Spiridon" und schafft diesen begehrten Podestplatz unter insgesamt 465 Männerteams. Die recht unterschiedlichen Erlebnisse während des Rennens diskutierte die erfolgreiche Mannschaft gestern am Spätnachmittag mit ihren Kindern und Frauen beim kollektiven Auffüllen der Speicher und der Aufnahme von kohlehydratreichen Getränken. Überrascht waren alle von der Marathonpremiere des Thomas Kraus, der eigentlich schon mehrfach seine Saison für beendet erklärte. Als am Tag zuvor ein Arbeitskollege sich verletzte, sprang er halt für ihn ein. Im Ziel hielten die Zeitmesser dann 2:58:32h für ihn fest. So was kriegt aber nur einer hin, der beißen kann und noch einigermaßen im Saft steht. Beide Kriterien erfüllte Thomas locker. Festhalten können wir, dass die weitgehend gemeinsame Vorbereitung Früchte trägt. Völlig ignorieren konnten unsere Athleten den starken Wind allerdings nicht. Wenn sich beispielsweise einer aus unserer Truppe in den Dienst des anderen stellt, um diesen zu einer neuen Bestleistung zu ziehen, wäre es (bei starkem Wind) von Vorteil, wenn der zu ziehende körperlich etwas kleiner wäre. Läuferschwergewicht Harald Reuter litt (angeblich Rückenschmerzen) auf der zweiten Hälfte im Windschatten des zierlichen Manni Scherer, dessen Leistung dadurch aber keinesfalls geschmälert wird. Dass Manfred Steffen seinen 25. Marathon im zehnten Laufjahr abwickelte ist sicherlich nicht nur für die Statistiker wichtig. Trotz mangelnder Vorbereitung bleibt er immer wieder unter vier Stunden. Den größten Sprung nach vorne schaffte Klaus Jäger mit fast einer halben Stunde. Er hat seine Erfahrungen 2005 gesammelt und anschießend die richtigen Schlüsse gezogen. Stefan Günther sammelt neue Marathonbestzeiten im Minutenrhythmus und Michael Gerst verbesserte sich gegenüber 2004 um exakt sechs Minuten, wie Martin Schneider, dessen bisherige Bestmarke aus dem vorigen Jahr (Köln) stammt. Nach seinem schönen Erfolg beim Ironman Frankfurt ist Peter Hufgard noch rechtzeitig auf den Marathonzug aufgesprungen. Er ist für seine Zeit von knapp dreieinhalb Stunden dankbar (es wäre aber mehr drin gewesen). Die vielen mitgereisten Fans, Partner und Teamgefährten sorgten unterwegs für eine gute Betreuung und erlebten eine gelungene Jubiläumsveranstaltung mit einem neuen Teilnehmerrekord. Interessant ist ein Blick auf die einzelnen Zwischenzeiten unserer internen Ergebnisliste. Daraus lassen sich eine ganze Menge Schlüsse ziehen. Fotos haben wir inzwischen zusammen tragen wir noch zusammen. Sie liegen bereits im Bilderalbum.

29.10.2006 Ich vergesse einfach, mir neue Ziele zu setzen
Sie hat inzwischen 25 Ironmen in den Knochen und stand in Dresden letzte Woche vor ihrem erst sechsten Marathon. Die Voraussetzungen dort schienen nicht nur für Claudia Hille äußerst günstig. Sonnenschein bei 20°C, die Vorbereitung passte, 1500 Marathonläufer waren mit von der Partie. Ihr Ziel war sehr ehrgeizig und ließ sich spätestens bei der Halbzeit für die Fachleute erahnen, als die Stoppuhr recht passable 1:26:30 Std. anzeigte. Trotz aufkommenden Gegenwindes lag Claudi mit ihrer Gruppe noch bei Kilometer 28 auf Kurs 2:53, dann passierte unserer routinierten Teamkollegin ein verhängnisvoller Anfängerfehler. Zuerst überhitzt, dann Abkühlung mit eiskaltem(!) Wasser und in der Folge Bauchmuskelkrämpfe. Während Arnd mit seiner Massage für die Durchblutung der Muskulatur sorgte, verlor sie etwa zwei Minuten und natürlich ihre Gruppe, mit der sie 22 Kilometer unterwegs war. Bis endlich die Atmung wieder richtig funktionierte gab Claudi auf den nächsten drei Kilometern nochmals jeweils 30 Sekunden ab und damit ihre Moral und das gesteckte Ziel sowieso. "Es gibt immer der Kopf auf, nie der Körper", zitierte sie im Ziel Peter Greif, der für Claudis Trainingsplan mit verantwortlich ist. Und weil die beiden Frauen, die bei km 28 nur drei Minuten vor ihr lagen, mittlerweile enteilt waren, wollte sie nur noch durchlaufen. Veronika Ulrich, ihre langjährige Kontrahentin, ist dann bei km 33 völlig entnervt ausgestiegen. Und im Ziel blieb die Uhr für Claudi dann nach 3:01:36Std. stehen. "Ich vergesse, mir während des Wettkampfes ein neues Ziel zu suchen. Wenigstens unter drei Stunden hätte ich noch locker schaffen können". So trabte sie die letzten Kilometer im fünfer Schnitt Richtung Ziel und erreichte Platz vier in einem wunderschönen Stadtmarathon. Liebe Claudi, vor dir lagen drei starke Damen aus Russland, Litauen und der Ukraine. Diese Leistung geht vollkommen in Ordung, du bist beste Deutsche und die schnellste alte Lady. Die drei vor dir waren allesamt mindestens 15 Jahre jünger. Das sind die Fakten, die man bei seinem Urteil berücksichtigen sollte.

27.10.2006 Räume und Termine für die Gymnastik und das Schwimmen stehen fest
Am übernächsten Mittwoch, dem 08.11. übernimmt Arnd Schäffer ab 20.00 Uhr wieder die Gymnastik für unsere Aktiven. Der Umbau der Schulturnhalle, sowie der damit verbundene Engpass in der Maingauhalle machen den Umzug in neue Räumlichkeiten erforderlich. Wir werden dieses Training deshalb in einem Raum unterhalb des Vitarmars durchführen, direkt neben der TSG Geschäftsstelle. Für diejenigen ohne Ortskenntnisse der Hinweis - an der Treppe zum Vitamar geht es links vorbei und nach etwa 20m findet sich die Eingangstüre. Am Mittwoch dieser Woche hat Claudia Hille bereits das erste Hallentraining für unsere Jugendlichen und Schüler abgehalten. Es findet ebenfalls Mittwochs, aber schon von 17:00 - 18:30 Uhr in diesem Gymnastikraum statt. Sie bittet daraum, immer Hallenschuhe oder saubere Turnschuhe mit zu bringen. Gymnastikmatten sind vorhanden. Alle sind recht herzlich eingeladen, nicht nur die Jüngsten. Sie wird dort Stabilisationsgymnastik und Übungen mit dem Theraband durchführen.
Das Schwimmtraining kann zum ersten Mal am Donnerstag, 9.11. im Schwimmbad der Realschule Alzenau von 17:45 - 18:45 Uhr durchgeführt werden. Das gilt bis zur Wiedereröffnung des Vitamars, voraussichtlich am 20.12.!? Claudia bittet darum, wenn möglich Schwimmbrett, Schwimmnudel und Flossen mitbringen. Diese Einladung richtet sich an die "Nichtschwimmer" bzw. "Nichtkrauler" aus unserem Verein und natürlich auch an die Jugendlichen, die bereits schwimmen können.
25.10.2006 Mahalo for your Kokua!
Es lief alles genau so ab, wie er sich es erträumt hatte. Bernie Schneider weilt noch einige Tage auf der hawaiianischen Inselgruppe und hat inzwischen genügend Kraft gefunden, um seinen zuhause gebliebenen Freund(inn)en seine schönen Erlebnisse bis in alle Einzelheiten zu schildern. Heute Nacht erreichten uns aktuelle Bilder und sein interessanter Reise- bzw. Erlebnisbericht, den wir fast ungeschminkt allen interessierten Besuchern unserer Website zugänglich machen können.
Bernie schreibt also wie folgt: Vielen, vielen Dank für die tollen eMails und SMS, das war echt super aufbauend und motivierend. Es hat mich wahnsinnig stolz gemacht und mir viel Kraft gegeben für diesen einzigartigen Tag. Mahalo for your Kokua! So etwa äußert sich der Hawaiianer, wenn er sich für eine großartige Unterstützung bedankt. Es hat sich wahrscheinlich herum gesprochen, das ich ins Ziel gekommen bin. Und jetzt informiere ich euch, wie es mir ergangen ist....... weiterlesen

20.10.2006 Morgen erfüllt sich auf Hawaii für Bernie Schneider ein Lebenstraum
Es ist nicht so einfach, auf die Titelseite unserer Tageszeitung "Main-Echo" zu kommen, auch noch mit Bild. Das gelingt sonst höchstens Leuten, die z.B. eine Bundestagswahl gewinnen, unterirdische Atombombentests durchführen oder im Irak einen Krieg anfangen. Aber heute hat es unser Bernie Schneider aus dem Strietwald geschafft, nachdem gestern Michail Gorbatschow dran war. Unter der Rubrik "Das Gesicht" werden dort täglich Menschen portraitiert, die aus dem gesellschaftlichen, sportlichen oder kulturellen Leben herausragen und besondere Leistungen vollbracht haben. Bernie hatte schon lange einen schönen Traum, er wollte unbedingt mal nach Hawaii. Als Purser bei der Lufthansa ist das doch nicht schwierig, meinen Außenstehende. Aber Bernie wollte sich die lange Flugreise zu diesem herrlichen Archipel erarbeiten und zwar mit der Qualifikation zum weltweit bekanntesten Wettkampf der Triathleten, zu den Ironman World Championships. 1991 absolvierte er seinen ersten Triathlon über die olympische Distanz und 1993 ging er in Australien (10:12:27Std.) erstmals über die komplette Ironmanstrecke. Insgesamt viermal verpasste er die Hawaiiquali, bis zum Ironman Wisconsin (Madison USA) im September letzten Jahres. Wisconsin bietet immer die erste Möglichkeit, sich für das folgende Jahr zu qualifizieren. Bernie überließ nichts dem Zufall, bereitete sich akribisch vor, schaffte recht deutlich die Quali in der Altersklasse M40 und schrieb anschließend einen netten Erlebnisbericht.
Seit einer knappen Woche befindet sich nun der einzige Vertreter vom bayerischen Untermain mit seinen Sponsoren (Eltern) auf dieser Inselgruppe unweit der Datumsgrenze und bereitet sich auf die Stunde X vor. Mit seinen Freund(inn)en in der Heimat steht er permanent in Verbindung. Heute erreicht uns seine eMail: "allen Unkenrufen zum Trotz steht Hawaii noch, vom Erdbeben hat die restliche Welt mehr mitbekommen, als der Hawaiianer selbst". Der Flug nach Los Angeles ließ sich für den Vielflieger gut aushalten, auch die folgenden drei Stunden zum Zielort Kona. Dann Appartment bezogen, Meerblick genossen und ausgeschlafen. Am Dienstag gings mit dem Shuttle zum Wendepunkt der Marathonstrecke (Energy Lab) um einige Kilometer zu laufen. Dort steht die Luft bei 35-39°C. Mittwoch früh dann die erste Schwimmeinheit. Hohe Dünung und sehr aufgewühltes Wasser, ist irgendwie anders als im Campingsee in Kahl. "Ich dachte die ganze Zeit an Roger, als er im Vorjahr bei solchem Wellengang die Fische fütterte", doch zum Glück blieb das bei Bernie aus. Zwei Kilometer in 45 Minuten - Experiment geglückt. Nachmittags folgte eine Runde auf dem Rad mit Gerd und Jochen aus Seligenstadt. Nach dem gestrigen Schwimmen (6.30 Uhr) war er beim Cliffjumping, sprang aber nicht selbst (vielleicht nächste Woche). Dann noch mal ne halbe Stunde laufen um das mit der Temperatur zu checken. Dann stieg die Pastaparty und im Moment ist er dabei, die letzten Wettkampfvorbereitungen zu treffen. Radabgabe, Beutelabgabe und was sonst noch so anliegt. Wenn Bernie nach seinen Vorstellungen und Zielen gefragt wird: "Ins Ziel kommen, wenn möglich noch vor Sonnenuntergang". Der interessierte Fachmann weiß, dass damit eine Zeit unter 11 Stunden gemeint ist. Und dieses Unterfangen bleibt für uns realistisch, sofern die Hitze erträglich bleibt und die Wellen im akzeptablen Rahmen und die berüchtigten Winde immer nur als Rückenwind blasen. Wir halten ihm die Daumen und freuen uns auf die Internet Liveübertragung am Samstag, 21.10. - 18.00 Uhr MESZ.

17.10.2006 Beim Offenbacher Mainuferlauf war wieder der Teufel los
Es gibt mehrere Gründe dafür, dass wiederum mehr als 1100 Teilnehmer an das landschaftlich doch reizvolle Mainufer nach Offenbach gepilgert sind. Der letzte Formcheck für die Marathonis ist sicherlich einer, man sieht es an den 650 Läufer(innen), die über die 21,1km gingen. Die flache und aüßerst schnelle Strecke bietet zum Saisonabschluss zudem den Zeitenjägern optimale Bedingungen. Aus unserem Nachwuchskader nutzte dies mit Erfolg Alexander Harwarth. Schon einige Male litten wir mit ihm, doch nun ist die 40-Minuten Schallmauer über 10km durchbrochen. Mit 39:28min schaffte er diese Hürde sehr sicher und bleibt mit dieser Leistung einen Platz hinter seinem Teamkollegen Christian Eckhardt, der in guten 36:49 noch den dritten Podestplatz der A-Jugend erwischte. Manni Scherer bewies Stehvermögen und zeigte ansteigende Form. Sowas merkt man auf diesen "kürzeren" Strecken etwa bei Kilometer acht. Am Sonntag konnte er Christian dann noch 12 Sekunden abnehmen und landete damit auf einem respektablen dritten AK-Platz. Solche Momente sollte er genießen, denn das passiert nicht oft, unsere jungen Athleten drängen stark nach vorne. Der Vierte im Bunde der Zehner war Arnd Schäffer mit respektablen 40:30, die für ihn ebenfalls eine neue Bestmarke bedeuten. Arnd tummelt sich während des Sommers hauptsächlich im Wasser und wird auf den Laufstrecken meist erst zum Saisonende stärker. Die Offenbacher Halbmarathonstrecke passte Harald Reuter zeitlich gut ins Marathon Trainingsprogramm. Mit drei, vier Kilometern einlaufen und ebenso lange auslaufen hat er seine letzte lange Runde vor Frankfurt bewältigt. Die gestoppten 1:32:16h kommen seiner Bestzeit ziemlich nahe und erzeugen in ihm ein beruhigendes Gefühl - der countdown läuft. Der zweite Starter aus unserer Truppe über diese 21,1km, Alois Mühlthaler hatte andere Motive. Ihm fehlen anscheinend (wie in den letzten Jahren) noch einige Wettkämpfe für den internen Ausdauerzehnkampf. Nach dieser letzten Veranstaltung im Rahmen des Main-Lauf-Cup 2006 stehen auch die Gesamtsieger fest. Und so spannend und kurios wie in diesem Jahr war es noch nie. Bei den Frauen gab es mit Regina Blatz (TV Salmünster) und unserer Claudia Hille gleich zwei Gesamtsiegerinnen. Beide hatten vor dem Wettkampf am Mainufer 692 Punkte und jeweils drei Saisonsiege, beide verzichteten auf den Start zum Saisonabschluss, beide wurden vom Organisationsteam auf Rang eins gesetzt. Salomonisch, fair, sportlich. Manni ist immerhin noch Fünfter in seiner Altersklasse geworden. Die Ergebnisse vom Sonntag aus unserer Sicht.

16.10.2006 Herbstläufe in Michelbach - TSG Sieg beim Bocksbeutelrennen
Schönes Wetter und gute Stimmung hat der FSV Michelbach für seine traditionellen Herbstläufe anscheinend für mehrere Jahre gebucht. So nahmen bei tollen äußeren Bedingungen insgesamt 14 TSG-ler die Einladung zu den Läufen an. Persönliche Bestzeiten sind auf der als mittelschwer bekannten Bocksbeutelstrecke nicht zu erwarten. Es sollen Läufer(innen) am Start gewesen sein, die wegen des guten Michelbacher Weins angereist sind und den Sport als Nebensache gerne mitnahmen. Unsere Aktiven sind zwar auch keine Kostverächter, setzen die Prioritäten allerdings etwas anders. Nach zweiten und dritten Plätzen im Vorjahr durch Mario Stenger und Wolfi Höfer schaffte Roger Uhl im 10000m Hauptlauf mit 169 Startern endlich wieder einen Gesamtsieg. Es war sein letzter Formtest vor Frankfurt. Vom Startschuss weg ging Roger das hohe Anfangstempo mit und bereute dies bereits nach einem guten Kilometer. Aber als die ersten steilen Anstiege kamen, zeigte sich relativ schnell, dass sich Udos Training mit den eingeführten Bergwertungen schon rentierte. Bei jedem Anstieg baute er seinen Vorsprung aus und sah ab Kilometer acht keinen Verfolger mehr. "Mit meiner Zeit von 35:52min bin ich sehr zufrieden. Die Strecke war sehr wellig und schwierig zu laufen", erklärte uns Roger im Ziel. Mario und Christian Hippler gewannen in ihren Altersklassen und holten zusammen mit Manfred Steffen Platz zwei in der Teamwertung, in die wir mit lediglich vier männlichen Startern gerade noch aufgenommen wurden. Auch bei den Frauen mischten wir ganz vorne mit. Astrid Pietsch (an ihren Mädchennamen werden wir uns gewöhnen müssen) musste nur die starke Kerstin Straub (W18) vorlassen und lief auf Gesamtplatz zwei durchs Ziel. Astrid führte damit unsere konkurrenzlose Damenmannschaft mit Ingrid Höfer (1.W45), Manuela Jost und Sarah von Kutzleben auf Rang eins. Überrascht waren wir von Katja Stenger, die nach langer Wettkampfpause mit einer ansprechenden Leistung über die 5500m ging. Das anspruchsvolle Terrain absolvierte sie zusammen mit ihrem Hund an der Leine. Wer von beiden einen Vorteil hatte, war nicht zu erfahren. Unsere Jüngsten bewältigten unterschiedliche Strecken und finden sich wie alle unsere Teammitglieder in unserer Ergebnisliste. Eine kleine Bilderserie hat Eckhard Hippler geliefert, der auf Wunsch gerne die Originalgrößen zumailt.

11.10.2006 Schülerteam unserer Abteilung glänzte beim Süwaglauf
Es ist schon seit einigen Jahren Usus, dass bei Veranstaltungen unserer Abteilung die eigenen Athlet(inn)en nicht an den Start gehen. Schon allein deshalb, weil bei solchen Events wie z.B. dem Süwag Energielauf weit mehr als 80 Personen in den gesamten Arbeitsablauf eingebunden sind. Wer in den einzelnen Ergebnislisten nun 119 TSG Mitglieder findet muss wissen, dass dies hauptsächlich Schüler, Jugendliche und vereinzelt auch Erwachsene aus den unterschiedlichsten Abteilungen dieser enorm gewachsenen TSG Kleinostheim sind. Zahlen- und leistungsmäßig hat sich besonders die Abteilung Leichtathletik hervorgetan, die uns sehr zahlreich unterstützte, guten Sport zeigte und großen Spaß hatte, wie alle anderen Teilnehmer(innen) unseres recht aktiven Vereins. Als besonderen Service haben wir nun die vereinsinternen Ergebnisse aller TSG Mitglieder, nach Läufen getrennt, in einer gesonderten Aufstellung zusammengefasst.
Der Schüler- und Jugendbereich der Abteilung Ausdauersport hat sich erst seit einigen wenigen Jahren etabliert und ist am wachsen. Unsere Schüler beteiligten sich am Sonntag selbstverständlich auch an den Läufen. Den steilsten Leistungsanstieg in dieser noch recht kleinen Truppe verzeichnete Christoph Endres, der trotz der viel älteren Konkurrenz den 2000m Lauf für sich entscheiden konnte. Auf Platz fünf lief mit beachtlicher Zeit Steffen Rachor, ebenfalls in der M12, aber noch ein Jahr jünger. Auch Leonie Schneider strengte sich am Sonntag an und ließ einige ältere Jahrgänge hinter sich. Beeindruckt hat uns aber ihr Bruder Tom Luca, der sich im großen Starterfeld von 114 Schülern auf der 1320m Strecke bis auf Platz sechs vorgekämpft hat. Damit lief er in seiner Altersklasse M9 auf den ersten Rang. Paul Franz hob sich ebenfalls aus der großen Menge hervor und schaffte einen guten 26. Rang. Wer seinen Bruder Philipp suchte, fand ihn beim 10km Hauptlauf. Als Schlussläufer zusammen mit Mutter Steffie und der Jüngsten im Babyjogger sorgten sie dafür, dass hinten niemand verloren ging. Stella-Bianca Ertel lief im sicheren Mittelfeld, erreichte aber mit ihrer Leistung immerhin noch Platz drei der Altersklasse W10. Die Ausbeute unserer jungen Mannschaft an diesem schönen Sonntag kann sich sehen lassen. Es sind ein Gesamtsieg sowie zwei erste und zwei dritte Plätze in den Altersklassen. Hier geht es zur abteilungsinternen Ergebnisliste und hier nochmal der Link zu allen TSGlern. Für diejenigen, die noch nicht im Besitz ihrer Urkunden sind, bietet unser Zeitnehmer die Möglichkeit, diese zu Hause selbst auszudrucken.

10.10.2006 Tolle Leistung von Claudia - Silbermedaille bei der Duathlon EM in Rimini
Bei den Europameisterschaften der Duathleten im italienischen Rimini schlug Claudia Hille noch mal richtig zu und sicherte sich nach einem guten Wettkampf über die Kurzdistanz (10km/40km/5km) die Silbermedaille in ihrer Altersklasse W40. "Nach dieser verkorksten Triathlonsaison hatte ich wirklich nicht mehr damit gerechnet, einen so guten Abschluss hin zu kriegen", äußerte sich Claudia am Sonntag glücklich im Ziel. Wir stellen uns die Adriaküste im herbstlichen Spätsommer meist windstill, mit viel Sonnenschein vor. Genau diese Bedingungen fand am Samstag die Elite vor, als sie vom Veranstalter auf die Strecke geschickt wurde. Weshalb der Wettergott ausgerechnet für Sonntagmorgen (8.00 Uhr), als die Altersklassen der Frauen dran waren, stürmisches Herbstwetter schickte, mit drei bis vier Windstärken und lediglich 14 Grad, bleibt sein Geheimnis. Das 80-köpfige Frauenfeld aus 10 Nationen wurde in zwei Wellen mit jeweils zwei Minuten Abstand gestartet. Voran lief der jüngere Teil mit den 18 bis 39-jährigen Frauen. Claudis Klasse (40-45 Jahre) stellte sich mit 17 Teilnehmerinnen als die stärkste heraus. Wir Zuhause waren gespannt, wie sich der Verlauf ihres Rennens entwickelt, weil wir ihren sehr ehrgeizigen und intensiven Trainingsplan kennen, den sie aber für den Dresdenmarathon (22.10.) geschrieben hat. Rimini passte also zeitlich nicht unbedingt.
Als der Startschuss dann für den 10km Auftaktlauf fiel, bestimmte eine robuste Britin, die sich als die spätere Siegerin entpuppen sollte, sofort das Tempo. Claudi blieb in der ersten von vier sehr eckigen Runden an ihr dran und nahm dann das Tempo etwas raus, um nicht zu überziehen. Schon nach der ersten Runde überholte sie einige jüngere Athletinnen aus dem ersten Pulk und wechselte dann mit einer halben Minute Rückstand auf die Britin zur nächsten Disziplin. Später stellte sich heraus, dass die erste der beiden Laufstrecken etwa 800m länger war als angekündigt. Trotzdem lief sie die viertschnellste Zeit im Gesamtfeld und war Zweitbeste ihrer AK. Für Claudi stellte sich jetzt die große Frage, was sie auf der 40km Radstrecke reißen kann. Ihre Marathonvorbereitung wickelte sie standesgemäß zu Fuß ab und baute in den letzten fünf Wochen lediglich zwei Trainingseinheiten auf dem Rennrad ein. Die 3,5km Wendepunktstrecke an der Uferpromenade mit einer Schikane und zwei Kreiseln wies leider keinerlei Höhenunterschiede auf. Als Leichtgewicht würde sie deshalb diese nicht als ihre Lieblingsstrecke bezeichnen. Sie kam aber gut zurecht, baute auf dem abschließenden fünf Kilometer Lauf ihren Vorsprung sogar noch aus und lief letztendlich locker den zweiten Platz der W40 und zusätzlich Gesamtplatz sechs nach Hause. Die Uhr blieb für Claudi nach 2:24:12h stehen und nebenbei sei erwähnt, dass sie zweimal die schnellste Wechselzeit für sich in Anspruch nahm. Auch hier hat sie nicht gebummelt. Anschließend äußerte sie sich sehr fair über die Siegerin und erkannte deren Leistung neidlos an: "Michelle Parsons war nicht nur beim Lauf die Beste, sondern fuhr Rad wie von einem anderen Stern". Wer nun erfährt, dass diese Dame nicht nur Claudi besiegte, sondern den gesamten Wettkampf für sich entschied, betrachtet ihre Leistung jetzt sicherlich aus einem anderen Blickwinkel. Hier sind ihre Ergebnisse mit den Splitzeiten und dem Link zum Veranstalter.

08.10.2006 Süwag Energie Volks- und Straßenlauf "Rund um das Vitamar"
Bei herrlichem Wetter und tollen äußeren Bedingungen wickelten die vielen Ehrenamtlichen der TSG Abteilung Ausdauersport heute Morgen eine weitgehend gelungene Veranstaltung ab. Und sie blickten vor, während und nach den insgesamt sechs Rennen in viele strahlende Gesichter. 476 Teilnehmer erreichten ihr Ziel auf den unterschiedlichen Strecken, alleine der Hauptlauf verzeichnete 251 Finisher. Die vielen Zuschauer im Zielbereich wurden vom Sprecher permanent über den Stand und das Tempo an der Spitze des 10000m Laufs informiert. Bis Kilometer vier sah man eine dreiköpfige Spitze, aus der sich dann der spätere Dritte, Christian Frank aus Offenbach verabschiedete. Michael Schrauder von der LG Bamberg hielt das Tempo bis km acht mit und musste dann abreißen lassen, als Marco Schneider plötzlich Druck machte und seinen Vorsprung zum Ziel hin ausbaute. Es ist in Kleinostheim sein dritter Sieg in Folge und die Zeit von 33:45min passt exakt zu der in den Vorjahren. Die etwa 1,5km lange Waldpassage hatte die Gemeinde Kleinostheim in den letzten Wochen mit frischem Schotter ordentlich präpariert. Allerdings wurde das Geläuf dadurch tiefer und anspruchsvoller und verlangte den Läufer(inne)n einiges mehr ab. Im Damenfeld war nicht nur das Siegerduo nach dem Zieleinlauf überrascht. Astrid Schmidt (Miltenberg) überquert nach 42:23min als Siegerin das Ziel, einige Sekunden vor Birgit Kraus (TV Haibach) und äußert sogleich ihr Unverständnis: "ist es für die heutige Läufergeneration nicht traurig, dass man uns beiden nach 15 Jahren heute noch den Kampf um Platz eins überlassen muss?" Platz drei holt sich ihre Vereinskollegin Manuela Schwind, immerhin schon in der W30.
Mit insgesamt 224 Teilnehmern waren die Schülerläufe über 660m (eine Runde um die Maingauhalle) und 1320m (zwei Runden) am stärksten besetzt. Auf der härteren 2000m Strecke hatten die Schüler den Parcours dreimal zu bewältigen. Einer der Jüngsten in diesem 18-köpfigen Feld war Christoph Endres vom Veranstalter. Er lief sich in Runde eins, vor heimischem Publikum, einen souveränen Vorsprung heraus, den er eisern bis ins Ziel verteidigte. Dabei hielt er auch die drei Jahre älteren Kontrahenten auf Distanz. Auf den 1320m lieferten sich wie im Vorjahr Lukas und Niklas Patalong vom TV 1860 Aschaffenburg einen heißen "Bruderkampf". Auf der kleinen Runde überzeugt mit Thomas Keck (HSG Großostheim-Pflaumheim) ein junger Mann. Er blieb mit einem schönen Laufstil in 2:48min als einziger der 92 Starter(innen) unter der drei Minuten Grenze. Zum geselligen Ausklang, zum Auffrischen der Speicher und zur Ehrung der Sieger gab es in der Maingauhalle ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Der Preis für die Meistbeteiligung wurde in diesem Rahmen wie in den Vorjahren an den TSV Mainaschaff vergeben, der diesmal mit 24 Teilnehmern angetreten war. Leider verzögerte sich die Siegerehrung wegen technischer Probleme bei der Auswertung. Dies tut uns leid, wir werden daraus lernen. Die Ergebnislisten sind bereits online. Unser Zeitnehmer bietet mit dem Ausdruck der Urkunden einen schönen Service an, den alle nutzen können, die noch keine Urkunde erhielten. Eine große Bilderserie ist bereits online.
05.10.2006 - 25 Jahre Extremsport mit Stefan Schlett - ein wahrlich seltenes Jubiläum
Vor einem viertel Jahrhundert begann im zarten Alter von 19 Jahren die Extremistenkarriere des Stefan Hermann Schlett. In der Nacht zum 6. September 1981 bewältigte er seinen ersten 100km Lauf in Unna/Westfalen, ohne vorher jemals einen Marathon gelaufen zu sein. Seine längste Strecke bis dato waren 20km "Rund ums Vitamar in Kleinostheim". Das Abenteuer in Unna genoss er damals in genau 17:02:00 Std. Was er in seiner dann folgenden 25jährigen Karriere alles erlebte, lässt sich allein mit Worten nicht erklären. dazu braucht man schon für die blanken Ergebnisse mehrere Seiten. Neben all den Zahlen, Leistungen, Rekorden, Reisen, etc., waren für ihn vor allem die vielen menschlichen Begegnungen die kostbarsten Erfahrungen in dieser Zeit, erzählt Stefan in seinem Rückblick. "Ohne meine Leidenschaft für diesen Sport hätte ich so interessante Leute wie Euch wahrscheinlich niemals kennen gelernt". Auch wenn seine Mittel mittlerweile stark eingeschränkt sind und auch das Alter nicht spurlos an ihm vorüberging, beabsichtigt er, diesen Sport bzw. Lebensstil noch einige Jahrzehnte zu betreiben, sofern ihm der große Ultragott gnädig gesinnt ist. Und dann philosophiert Ultrastefan ein bisschen: "der Mensch an sich ist grenzenlos. Grenzen existieren lediglich im Kopf. Wer bereit ist, diese Grenzen zu überschreiten, und sie weiter draußen neu zu definieren, der wird das wahre Leben entdecken, Halleluja". Im Alter von 44 Jahren blickt Stefan nun auf 31 Jahre Lauf- und 25 Jahre Extremsport zurück. Er absolvierte in dieser Zeit 142 Marathons, 473 Ultraläufe und 1400 Wettkämpfe in 83 Ländern. Er durchquerte 36 Länder, inklusive der drei deutschsprachigen und die Kontinente USA, Australien sowie Europa. Afrika nahm er sich mit dem Mountain Bike der Länge nach vor. In seinem bisherigen Leben bereiste er etwa 100 Länder, besuchte über 200 Inseln und bestieg ca. 250 Berge. Nicht zu vergessen sind seine 496 Fallschirmsprünge, davon einer am Nordpol....... weiterlesen

04.10.2006 Christoph Endres mit starker Schwimmzeit über 1500m
Unser junger Triathlet Christoph Endres fiel in diesem Jahr schon öfter mit starken Leistungen auf. Er sammelt Siege bei Lauf- und Triathlonwettbewerben, wie andere Briefmarken. Letzte Woche lieferte er erneut ein Meisterstück ab. Bei einem Schwimmturnier im Rahmen des 11. Frankfurter Nachwuchspokals der SG Frankfurt stellte er im 25m Becken des Höchster Hallenbads eine neue persönliche Bestmarke über 1500m auf. Er unterbot seine bisherige Zeit, die aus dem November vorigen Jahres stammt, um fast eine Minute und steht jetzt mit 19:42min in unseren Büchern. An diesem Wettbewerb nehmen traditionsgemäß sehr starke Schüler- und Jugendschwimmer der südhessischen Schwimmvereine teil. Christoph erreichte mit dieser Leistung in seiner Altersklasse den dritten Platz und qualifizierte sich damit für die Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften über die Langen Strecken, die vermutlich im Januar 2007 durchgeführt werden. Der Austragungsort steht noch nicht fest. Seine Eltern Martina und Armin, die ihn stets begleiten und bei seinen sportlichen Aktivitäten unterstützen, sind ebenso stolz wie unsere Abteilung. Gerade unsere Ironmänner können den Wert dieser Schwimmzeit sehr gut einschätzen.

04.10.2006 Am Dienstag wechseln wir wieder zur Winterlaufstrecke
Die Tage werden wieder kürzer und diese Tatsache können auch wir nicht länger ignorieren. Ab kommenden Dienstag (10.10.) wechseln wir wieder - wie in jedem Jahr - den Treffpunkt und die Laufstrecke, nur die Uhrzeit bleibt die gleiche. Um 18.00 Uhr geht es dann am Sportlereingang der Maingauhalle los. Alle weiteren Einzelheiten wie: Anfahrskizze, Trainingsumfang, Laufstrecken und persönliche Betreuung könnt ihr hier nachlesen bzw. abrufen.

02.10.2006 Bestzeiten Festival beim Cityhalbmarathon in Aschaffenburg
Eigentlich ist der Aschaffenburger Parcours wegen der kurvenreichen, verwinkelten Straßenzüge in der Innenstadt und der topographischen Verhältnisse nicht unbedingt für Bestzeiten geeignet. Bei 603 Teilnehmern kommen noch Zeitverluste hinzu, die ab der zweiten Runde beim Überholen der vielen Hobbyläufer entstehen. Trotzdem liefen aus unserem 33 Köpfe starken Team fünfzehn so schnell wie nie zuvor auf dieser exakt vermessenen 21,1km Strecke. In der vereinsinternen Ergebnisliste sind diese besonders gekennzeichnet. Die Platzierung bei den Unterfränkischen Meisterschaften, die am Sonntag gleichzeitig ausgetragen wurden, sowie die Plätze in den einzelnen Altersklassen sind in dieser Übersicht ebenfalls enthalten. Bei optimalen äußeren Bedingungen mischten unsere Akteure, die diesen Lauf als Generalprobe für den Frankfurt Marathon nutzten, auch in der Spitze mit. Weil der Gesamtsieger über jeden Zweifel erhaben war, entschied die letzte Runde über den Kampf um die Plätze. Mit einer Klasseleistung und so schnell wie noch nie in seinem kurzen Leben, raste Tobias Hegmann in 1:13:40h auf den fünften Platz und damit auf den Silberrang der Ufr. Meisterschaft. Den nächsten Platz in dieser regionalen Wertung erreichte sein Teamkollege Roger Uhl, der in seiner Marathonvorbereitung anscheinend alles richtig gemacht hat. Fünf Jahre hat er gebraucht, um eine neue Marke (1:15:15) zu setzen und auf den siebten Gesamtplatz zu laufen. Andreas Schiffner schwimmt weiter auf seinem Hoch und ist in 1:17:47 noch schneller als im guten Vorjahr. Kein Wunder also, dass dieses Trio mit gesundem Abstand auch die Ufr. Mannschaftswertung gewinnt. Besonders hervorheben müssen wir die herausragende Stellung unserer Jugend, nicht nur am bayerischen Untermain, sondern in ganz Unterfranken. Christian Eckhardt führte seine Kameraden Christian Hippler und Alexander Harwarth zum Mannschaftserfolg. Alle drei lieferten auf den Punkt persönliche Bestzeiten ab, wen wunderts nun, dass sie allesamt auf das Treppchen kamen? Unsere sieben gestarteten Damen hoben sich ebenfalls aus der Masse hervor. Aus unterfränkischer Sicht gelang es Astrid Aschenbrenner, mit sicherem Polster in 1:29:35 die heimische Konkurrenz in Schach zu halten. Die Vorjahressiegerin (diesmal 1.W35) hatte sich aber im Gesamtfeld mehr vorgestellt als Platz vier. Sie sicherte sich zusammen mit Birgit Reuter (3.W40) und Doris John (3.W45) souverän den Titel der Teamwertung. Birgit drehte ihre Runden zusammen mit Ehemann Harald und man gewann dabei den Eindruck, dass sie in 1:42:33h die während der Woche liegen gebliebenen Themen gemeinsam abhandelten. Nicht nur dies ist in unserer Bilderserie zu erkennen, sondern auch die Freude und der Spaß, den unsere illustre Truppe auf den fünf Runden trotz der Anstrengungen auslebte. Im Mittelfeld unserer Mannschaft ist uns weiteres aufgefallen. Stefan Günther springt wiederum ein großes Stück nach vorne. Er kann bei seinen Ironman Ambitionen getrost bleiben, sein Potenzial ist lange nicht ausgeschöpft. Michael Gerst und Klaus Jäger machen mit fünf Minuten Sprüngen von sich reden. Bei Klaus machen sich jetzt schon die langen 35er an den Wochenenden bemerkbar. Er und alle anderen verdeutlichten in Aburg, dass der Fahrplan Richtung Frankfurt keine Verspätung aufweist. Betrachten wir uns auch noch Michael Schwarz. Der in der Jugendarbeit sehr aktive Athlet wunderte sich über seine gute Zeit, trotz nur 60km Lauftraining im Monat. Er vergisst aber nicht zu erklären, dass er im Moment viel Rad fährt und im August mit Volker die Alpen überquert hat. Auch Bernie Schneider ist mit seiner Zeit mehr als einverstanden, der Flieger nach Hawaii geht am 16.10. - wir wünschen viel Spaß und gutes Durchkommen. Beeindruckt haben uns einige neu zu uns gestoßene Athlet(inn)en, die forsch diese HM-Distanz angegangen sind. In der kommenden Zeit werden wir diese so nach und nach auf diesen Seiten vorstellen. Allerdings sind sie alle bereits online und können in unserer Rubrik Unser Team schon besichtigt werden. Aufgefallen ist uns, dass drei unserer Damen sich auf den Weg machten, um die einzelnen Kilometer gemeinsam abzureissen. Auf den Fotos sind Ingrid und Aurelia in der zweiten Hälfte plötzlich alleine unterwegs. Inzwischen wissen wir aus sicherer Quelle, dass Vicky sich gezwungenermaßen zu den Maltesern absetzte. Ihr geht es aber wieder gut. Jetzt sollte Jede(r) unsere Ergebnisliste studieren und sich die teilweise sehr interessanten Bilder ansehen. Unsere interne Bestenliste ist bereits aktualisiert. Einen schönen Aufsatz über dieses Rennen hat Laufreport schon online gestellt.