TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Startseite - Juni 2006

27.06.2006 Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben
Am Ende waren alle glücklich und zufrieden, insbesondere die jungen und erfolgreichen Triathlet(inn)en, die anfeuernden Eltern sowie die interessierten Zuschauer auf den einzelnen Strecken. Unsere Abteilung erhielt in diesen Tagen sehr viel Lob und Glückwünsche für die gute Organisation und Durchführung des 2.Süwag Energie Schüler- und Jugendtriathlons. Darauf sind wir stolz und bedanken uns auf diesem Weg sehr herzlich. "Ein Event dieser Größenordnung kann man nur durchziehen, wenn man weiß, dass man ein zuverlässiges und tatkräftiges Team im Rücken hat", das ist die Erklärung des unermüdlichen Leiters unseres Organisationsteams, Eckhard Hippler. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Gemeinde Kleinostheim für die Erlaubnis zur Durchführung, die Bereitstellung des Gemeindeplatzes mit der vorhandenen Infrastruktur und die erstklassige Unterstützung. Ein besonderer Dank für die reibungslose Zusammenarbeit geht an die Wasserwacht Mainparksee und den routinierten Radsportverein Mainaschaff. Die zum Schutz der jungen Sportler notwendige Einschränkung der Anwohner, insbesondere auf der Radstrecke, wurde weitgehend toleriert. Ohne dieses Verständnis sind solche Sportveranstaltungen künftig nicht mehr zu realisieren. Wir sind dankbar für die Hilfestellung durch das Rote Kreuz Kleinostheim und die örtliche freiwillige Feuerwehr. Ein Dankeschön geht an die Märkte Edeka und Penny für die Nutzung der Parkplätze und an Sodenthaler Mineralbrunnen für die freundliche Unterstützung. Und nicht zuletzt erinnern wir uns gerne an das Sponsoring der jugendlichen Sportlerinnen und Sportler durch die Süwag Energie. Michael Dorsch mit seinem Team Endzeit gratulieren wir für die professionelle Abwicklung der Zeitnahme und die zügige Veröffentlichung.

27.06.2006 Silberplatz beim Spessart Bike Marathon in Frammersbach für Thomas Kraus
Nach seinem Gehörsturz vor drei Wochen ist Thomas Kraus vorsichtiger geworden und entschied sich in Frammersbach für die kleine Runde über 33km mit 950 Höhenmetern. Das Starterfeld ging zu Beginn ab wie die Post, doch beim ersten Anstieg zerfiel das Feld recht schnell. Thomas befand sich recht lange auf Platz vier und konnte weder vorne noch hinter sich Konkurrenten sichten. Da sein Feld nur 15 Minuten nach dem zweiten Block der 60km gestartet wurde, schloss er dann zu diesem Hauptfeld am Ende des ersten Anstiegs auf. Die dann folgenden Überholmanöver raubten ihm viel Kraft, weil er auch mal aus der Spur musste. Doch am letzen Anstieg schloss er nicht nur auf zwei vor ihm liegende Fahrer auf, sondern setzte sich sogar gleich ab, um im Zielspurt den zweiten Platz (unter 158 Finishern) in der Gesamtwertung in 1:13:08Std. zu erkämpfen. "In meiner Altersklasse reichte es zum ersten Mal für den ersten Platz. Jetzt noch ein langer Marathon und dann kann mein Saisonhöhepunkt, das Transschwarzwald-Race kommen", verkündet Thomas stolz im Ziel.
Der zweite Protagonist aus unserem Team, Tobias Hegmann, buchte die 60km Bikestrecke im Spessart. Er absolvierte dieses Rennen mit seinen 1700 Höhenmetern in 2:47:34Std. und war nicht ganz zufrieden. "Ich musste in der zweiten Startgruppe starten, war dort zwar gut dabei, aber nach 10km waren wir nur noch am Überholen. Auch auf den Abfahrten war bremsen angesagt. Ich bin wirklich kein guter Abfahrer, aber wenn es mir zu langsam wird, stimmt was nicht. Einen Überschlag hab ich dann auch noch gedreht, als ich quer durch den Wald überholen wollte". Und wer sich dafür interessiert, wie sich Tobias auf einen Moutainbike-Marathon vorbereitet, der muss nur sein Webtagebuch lesen. In den Tagen vorher versuchte er sich beim Fußball im Ortsvereinsturnier. Er schoss zwar auch Tore, dafür bekam er genügend auf die Socken. Schuster, bleib bei deinen Leisten! Wer regelmäßig in unser Gästebuch schaut, weiß, dass Mario Stenger im Juli eine Alpenüberquerung mit dem MTB plant. Was liegt also näher, als in Frammersbach die Ultrastrecke über 120km mit 3200hm anzugehen? Lediglich aus der Ergebnisliste wissen wir, das Mario nach 6:55:57 Stunden ins Ziel kam. Dass es ihm dabei nicht schlecht erging, entnehmen wir seinem neuesten Eintrag. Er geht bereits am kommenden Sonntag schon wieder auf die Spessarträubertour, dabei sind etliche seiner Teamkollegen. Hier geht es zum Veranstalter, den Ergebnislisten und diversen Bildern.
25.06.2006 Der 2.Süwag Energie Schüler- und Jugendtriathlon war ein voller Erfolg
"Papa, wie groß sind eigentlich die Fische im Mainparksee?" lautete die besorgte Frage des 8-jährigen Felix Zervas aus Seligenstadt während der Anreise zum 2. Süwag Energie Schüler- und Jugendtriathlon. Die Anwort von Vater Torsten muss ihn beruhigt haben, denn mutig stand er kurze Zeit später startbereit mit weiteren 112 Nachwuchsathleten/-innen am Ufer zur ersten der drei Disziplinen. Eine angenehme Wassertemperatur von 25 Grad verkündete die Wasserwacht am frühen Morgen und alle Helfer und Betreuer befanden sich pünktlich zum Startschuss auf ihren Posten um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Nach erfolgreicher Premiere im Vorjahr konnte die TSG Kleinostheim Abteilung Ausdauersport als Veranstalter in Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Mainparksee und dem Radsportverein Mainaschaff einen deutlichen Zuwachs verzeichnen, wobei die eigenen Reihen mit 18 Startern vor TSV Karlstadt (12) und ESV Gemünden und dem TV Goldbach (je 10 Teilnehmer) am stärksten vertreten waren.
Um wertvolle Punkte für die Wertung des Unterfrankencups mit Auszeichnung der unterfränkischen Meister bei der Abschlussveranstaltung im September in Frammersbach ging es einerseits für die Junioren/Juniorinnen sowie Jugend A und B. Auf der anderen Seite soll der Wettkampf jungen Sportlern die Gelegenheit geben mal etwas Neues auszuprobieren und drei der Grundsportarten in einem Wettkampf zu kombinieren. Seine deutliche Überlegenheit spielte der 16-jährige D-Kader Athlet Patrik Heinz vom ESV Gemünden aus und beeindruckte vor Christian Eckhardt (TSG Kleinostheim) mit über zweiminütigem Vorsprung als Gesamtsieger über die Streckenlängen 400m Schwimmen, 10,2 km Radfahren und 2,5 km Laufen in 31:15 Minuten. "Zwölf Trainingseinheiten in der Woche absolviere ich und außer Sport und Schule bleibt mir keine Zeit für andere Dinge, aber das ist völlig in Ordnung, denn sonst schaffe ich es nicht nach Hawaii zum Ironman, meinem großen Ziel", gibt Patrick seine Zukunftspläne preis. Einen ebenfalls prall gefüllten Terminkalender hatten Hanna Wagner und Daniel Goßmann vom TuS Frammersbach, die noch am Tag zuvor beim Roßbacher Kids Cup im Rahmen des Frammersbacher Mountain-Bike Marathon teilgenommen hatten. "15 Kilometer Mountain-Bike Rennen, Fußball-WM beide Spiele, Schlafen und dann Triathlon-Punkte für die Unterfrankenwertung, dieses Wochenende ist klasse", äußerten sie sich glücklich aber erschöpft während der Siegerehrung. Hanna Wagner gewann die Wertungsklasse Schülerinnen B mit den Distanzen 100 m Schwimmen, 5,7 km Radfahren, 1,1 km Laufen in 21:36 Minuten vor Miriam Wilke vom TSV Karlstadt (21:36 Min.).
Ein deutlicher Vorsprung im Schwimmen mit herausragenden 2:45 Minuten über 200 Meter machte Christoph Endres von der TSG Kleinostheim beim anschließenden Jagdstart für seine Verfolger uneinholbar und der Sieg der Schüler A in 18:48 Minuten war zu keiner Zeit gefährdet. Wie im Vorjahr dominierte Anne Lenz vom TV Goldbach die gleiche Altersklasse in der weiblichen Konkurrenz in 20:56 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Ann Kristin Staab in 21:33 Minuten. Mit zarten, gerade mal sieben Jahren, schnupperten als jüngste Tamara Hille (TSG Kleinostheim) und Leonhard Zschocke (TSV Lohr) erste Triathlonluft und ernteten großen Applaus im Zielkanal, nach 50m Schwimmen, 2,5km Radfahren und 500m Laufen. "Mit dem extremen schwülwarmen Klima in den Mittagsstunden hatten alle Beteiligten zu kämpfen, aber bis auf einige wenige Ausfälle konnten wir alle sicher ins Ziel bringen", resümierte das Team um Hauptorganisator Eckhard Hippler. Hier geht es zu den Ergebnislisten.

22.06.2006 Beim Bericht über Moret ist uns tatsächlich ein Lapsus passiert
Und heute versuchen wir, diesen zu reparieren. Was müssen Peter und Stefan gedacht haben, als sie auf dieser Seite vom schönen Erfolg ihrer drei Mannschaftskameraden beim Morettriathlon erfuhren? Sie waren selbst im Teilnehmerfeld und kaum einer hatte es gemerkt. Unsere wenigen Fotografen konzentrierten sich auf die weißblauen Trikots und registrierten tatsächlich nicht alle Teammitglieder, auch weil unsere beiden "Vergessenen" am Outfit nicht zu erkennen waren und noch nicht sehr lange im Team sind. Beim Filtern und Versenden der Ergebnislisten müssen wir uns jetzt etwas einfallen lassen, damit sowas nicht mehr passiert.
Doch jetzt zum Sport, und der wurde in einer prima Qualität geboten. Peter Hufgard schrammte nur eine Minute an der fünf Stunden Marke vorbei. "Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, meine Generalprobe für den Ironman Frankfurt ist geglückt", erklärte Peter auf Nachfrage. Eigentlich hatte er wegen einer Zerrung im Oberschenkel, die er sich beim Radtraining vergangene Woche einfing, den Start eigentlich schon abgehakt, erhielt vom Arzt tags zuvor aber grünes Licht. Im Wasser lief es überraschend gut für ihn "wenn ich jetzt noch eine dichte Brille finde, bin ich wunschlos glücklich". Beim Radfahren spürte er seine Oberschenkel massiv, "deshalb fuhr ich nicht am Anschlag". Für einen 31er Schnitt reichte es trotzdem. Auf der ersten Runde der Laufstrecke lief es prima und ab Runde zwei fanden sich Leidensgenossen, mit denen er gemeinsam kämpfte und das Ziel in 5:01:16 Stunden erreichte. Platz 77 unter 253 Finishern (15.M30) ist ein sehr achtbares Ergebnis und nimmt Frankfurt etwas den Schrecken. Für Stefan Günther war es der erste Mitteldistanz Triathlon überhaupt. Und wie das bei einer Premiere so ist, es wird pingelig auf die Einzelheiten geachtet, das war bei Stefan nicht anders. Das Schwimmen fand er sehr angenehm: "mit gut 38 Minuten lag ich im Soll, achtete besonders auf den Ausstieg und ließ mir dabei Zeit". Vor der anspruchsvollen Radstrecke wurde er mehrmals gewarnt, also ging er die erste Runde langsam an. "Meinen Zielschnitt von 30km/h konnte ich leider nicht halten, war dann aber mit 2:55Std doch zufrieden". Auch den abschließenden Halbmarathon begann Stefan gedrosselt, blieb dann doch mit 1:53Std. deutlich unter seiner Zielsetzung. Im Ziel zog Stefan glücklich Fazit: "das war ein Super Tag. Mit der Zeit von 5:27:27Std bin ich voll zufrieden. Ich freue mich schon auf den nächsten Wettkampf". Hier nochmal der Link zur Ergebnisliste mit den Split- sowie Endzeiten aller unserer Teamkameraden.

20.06.2006 Kopenhagen-Malmö, eine beeindruckende Halbmarathonstrecke
Die acht Kilometer lange und gigantische Öresundbrücke, die von Dänemark nach Schweden führt, wurde vor sieben Jahren mit einem Länder übergreifenden Halbmarathon eröffnet, der am 17.06. nun zum siebten und letzten Mal durchgeführt wurde. Astrid Aschenbrenner vertrat dort unsere Farben und lief von der künstlichen Insel Pepparholm über die imposante Öresundbrücke bis zum schwedischen Malmö. Dieser Brückenlauf ist weltweit nicht nur der einzige länderübergreifende Halbmarathon, sondern er bietet zusätzlich eine fantastische Aussicht auf dem ersten Teil dieses Events. Die zweite Hälfte führte durch ein im vollen Grün stehendes Malmö in Schweden, wo die Strecke von Zuschauern, Musik und Festlichkeiten gesäumt war. Das Ziel im Malmöer Stadion erreichte Astrid als beste Deutsche Teilnehmerin und sechste im Gesamtfeld in der ausgezeichneten Zeit von 1:27:45Std. Hier die Ergebnisliste.

19.06.2006 Erfolgreiches TSG-Tria-Trio beim Morettriathlon in Münster
Der Moret-Triathlon des V.f.L. Münster gehört seit mehr als 20 Jahren fest zum Bestandteil des Deutschen Triathlon Kalenders. Bekannt ist die Veranstaltung nicht nur wegen ihres familiären Flairs, sondern viel mehr wegen der 1000 Höhenmeter auf der 81km langen Radstrecke durch den vorderen Odenwald. Die Durchführung der Hessischen Meisterschaften und die zeitliche Nähe zu den Langdistanzrennen in Roth und Frankfurt ziehen zahlreiche Spitzentriathleten an. Die Fachzeitschrift "Triathlon" zählt Moret zu den 10 schönsten Mitteldistanz-Wettkämpfen in Deutschland und unser Team schließt sich dieser Bewertung gerne an.
"Es ist schon ein tolles Gefühl, als erster beim Moret-Triathlon durchs Ziel zu laufen! Vom Führungsradfahrer begleitet, von den Zuschauern angefeuert und Glückwünsche von vielen Bekannten und Freunden!" schwärmte Roger Uhl im Ziel.Was er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, in der zweiten Startgruppe (20min später) wurden die Hessischen Meisterschaften ausgetragen und eine komplette Altersklasse reingepackt, die den wirklichen Sieger im Feld hatte. Roger genoss den Siegestriumpf etwa fünf Minuten und anschließend nochmal den des Vizemeisters. Denn 35 Tage vor dem Ironman Frankfurt konnte er seinen großen Formtest sehr zufrieden abhaken. Der Wettkampf begann bei tollem Wetter, das Schwimmen (2000m) im See verlief "durchschnittlich wie immer", er stieg als Zwanzigster aufs Rad und machte schnell auf der 81km langen und anspruchsvollen Strecke eine Menge Plätze gut. Seine Fans gaben den Abstand zum Führenden durch und er kam nach einem 35er Schnitt als Zweiter in die Wechselzone und ging als Dritter raus. Sein Mannschaftskamerad Volker Hain überholte ihn in der Wechselzone! Mit einem Rückstand von 2:20 min. ging Roger auf die Halbmarathonstrecke. Er lief überraschend gut und schloss zügig auf den Führenden auf, übernahm bei Kilometer 12 die Führung selbst und kam mit einer Laufzeit von 1:22Std. und einer Gesamtzeit von 4:19:24Std. als Erster durchs Ziel. Dass er nach 2002 und 2004 wieder Vizemeister wurde, erfuhr er - wie gesagt - kurz später.
Dass Moret für unsere Sportler ein gutes Pflaster ist, bewiesen auch Rogers Triafreunde. Stefan Eckrich, der Titelverteidiger in diesem Rennen und Sieger von 2003, blieb nur dreissig Sekunden unter seiner Vorjahreszeit und bestätigte erneut seine derzeitige Klasseform. Er wird Gesamtfünfter und gewinnt seine Altersklasse (M40) mit zehn Minuten Vorsprung. Der dritte im Bunde des erfolgreichen Tria-Trios, Volker Hain, finishte eineinhalb Minuten später und sorgt mit Gesamtplatz acht dafür, dass die TSG drei Triathleten in die Top Ten bringt und die ersten beiden Ränge der M35 belegt. Hier geht es zur Gesamtergebnisliste und eine Fotoserie liegt bereits in unserem Bilderalbum.

18.06.2006 Restliche Ergebnisse und Infos vom letzten Wochenende
So nach und nach kamen im Laufe der Woche die einzelnen Ergebnislisten und Informationen von den Starts bei verschiedenen regionalen Events bei der Redaktion an. Die Listen haben wir unter Aktuelles im Ergebnisdienst veröffentlicht. Beim TSV Bonames gingen im Rahmen des Main-Lauf-Cups 2006 drei TSG-Teamer erfolgreich an den Start. Arnd führte seine Claudia zu einem zweiten Gesamtplatz (1.W40) und Manni läuft auf Platz 9 vor (3.M35). Stefan Günther ging an diesem Wochende gleich zweimal an den Start. Beim Bienenmarktlauf in Michelstadt erreicht er in seiner AK Rang drei und beim Bürgerparktriathlon Darmstadt gab es zwar Probleme mit seinem Transponder, aber nicht mit seiner Leistung. Und die Ergebnislisten vom Brüder Grimm Lauf, dem unsere beiden Speedies ihren Stempel aufdrückten, sind inzwischen auch verlinkt. Also, schlagt mal nach und bringt euch auf den neuesten Wissensstand.
18.06.2006 Platz vier für Andreas Heilmann bei den Bayerischen Meisterschaften
Im Rahmen der Domspitzmilchgala wurden in Regensburg gestern die Bayerischen Meisterschaften über 10000m ausgetragen. Eigentlich eine gelungene Veranstaltung, betrachtet man das Aufgebot an deutschen Top-Leichtathleten, die dort vertreten waren: Tim Lobinger, Tobias Unger, Ingo Schulz, Rene Herms, Sabrina Mockenhaupt usw. waren vor allem deshalb zu bewundern, weil Normen für Europacup und EM erbracht werden mussten. Sabrina Mockenhaupt durfte bei den Männern über 10000m mitlaufen, hatte ihren persönlichen Pacemaker dabei und lief bei optimalen Bedingungen (22°C, kaum Wind) die fünftschnellste Zeit in der Jahresbestenliste. Also im Grunde eine tolle Organisation? Aus der Sicht unseres Teamgefährten Andreas Heilmann nicht. Denn als Junior durfte er nicht - wie ursprünglich vorgesehen - um 21.00Uhr im größeren Männerfeld laufen, weil der Veranstalter die Junioren einfach in den Frauenlauf um 21.45Uhr packte. Wegen der vielen Überrundungen kann man nicht von einem optimalen Lauf reden. Zudem war beim diesem letzten Rennen des Tages bereits die gute Stimmung verflogen, weil die meisten Athleten, Betreuer und Zuschauer sich schon auf dem Nachhauseweg befanden. Wie soll man um dreiviertelzehn abends seine Bestleistung ansteuern? Beim Einlaufen fühlte Andreas sich gut und im Rennen selbst bestimmten zunächst mal die Taktiker das Regiment. Fast die gesamte Strecke wurde im Pulk gelaufen und sporadische Ausreißer immer wieder eingefangen. Dabei ging es Spitze auf Hacke. "Zahllose Male spürte ich Tritte gegen meine Fersen, einmal stürzte der hinter mir liegende Läufer fast und riss dabei meine Startnummer am Rücken komplett vom Trikot". Nachdem die Spitzengruppe die 5000m Marke in 16:05min passierte und keiner die Tempoarbeit übernehmen wollte, setzte sich Andreas mutig an die Spitze und versuchte zielstrebig, seine derzeitige Bestmarke auf dieser Distanz (z.Z. 32:00min) anzupeilen. "Es ist eigentlich nicht meine Art so zu laufen, weil ich lieber nur im Feld mitgehe", erläutert Andreas später. Zwischenzeitlich wurde er von der Führungsarbeit für etwa eineinhalb Kilometer entbunden und ging bei km 8 wieder nach vorne, weil er seine Chancen im Endspurt geringer einschätzte. Als bei km 9 die Post abging, konnte er nicht mehr mitgehen und finishte auf dem undankbaren vierten Platz in 32:29min. "Weder Platzierung noch Zeit sind für mich zufriedenstellend, da ich mir in beiderlei Hinsicht mehr vorgenommen hatte. Trotzdem bin ich erstaunt über meine Zeit, obwohl ich auf der letzten Runde deutlich von den Führenden abgefallen bin" resümierte Andreas selbstkritisch. Hier die Ergebnisliste mit allen Klassen und Disziplinen.

15.06.2006 Tobias Hegmann gewinnt den Brüder Grimm Lauf von Hanau nach Steinau
Was mussten diese Sportler(innen) alles erleiden und verkraften, bis am dritten Tag, nach der fünften Etappe, sich 423 von 487 als Finisher in die Ergebnisliste eintragen konnten. Richtig erklären kann diese Strapazen nur jemand, der alle fünf Etappen gelaufen ist! Tobias Hegmann ist so einer, der aber nicht einfach nur mitläuft, sondern ganz vorne immer etwas reißen will. 2001 lief er mal auf Platz vier vor und ein Jahr später immerhin noch auf Rang sieben. Aber das war gestern. Seit er in unserer Truppe landete (und da passt er genau hin) explodiert er förmlich. Er gewinnt Läufe, von denen er früher träumte und er liefert immer wieder neue Bestzeiten ab. Der neueste Knaller ist sein Sieg beim diesjährigen 22.Brüder Grimm Lauf in der Zeit von 4:52:45Std. Bei den fünf Einzelläufen in drei Tagen sind 82km bei 880 Höhenmetern zurück zu legen und nur der erste Lauf verläuft flach. Der Lauf führt von Hanau, der Geburtsstadt von Jacob und Wilhelm Grimm, nach Steinau, dem Ort, in dem die Märchensammler und Sprachforscher ihre Kindheit verbrachten. Tobias hat in seinem Online-Tagebuch ausführlich seine Erlebnisse auf jeder einzelnen Etappe geschildert. Es macht Spaß, in seinem Webblog zu schmökern. Ein weiterer Kleinostheimer stürmte gleich bei seiner Premiere unter die ersten Zwanzig in diesem starken Feld. Manni Scherer stellte mit einer Klassezeit von 5:28:29Std seine derzeitige Bombenverfassung erneut unter Beweis und sicherte sich mit einer starken Leistung auf der letzten Etappe diese Platzierung. Er war wie sein erfolgreicher Teamgefährte sehr angetan von der organisatorischen und logistischen Leistung des Veranstalters. Sie sahen das WM-Eröffungsspiel auf einer Großleinwand, genossen die traditionelle Pastaparty (und ein paar Bierchen) und erlebten Stepptanzvorführungen, eine schöne Tombola und eine herausragende Siegerehrung. Sieger Tobi wollte eigentlich im nächsten Jahr diesen strapaziösen Wettkampf auslassen; der Veranstalter machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung und schenkte ihm einen Freistart für 2007. Hier geht es zur Ergebnisliste mit weiterführenden Links. Und Laufreport.de hat einen schönen Bericht hierzu verfasst.

14.06.2006 Prächtige Stimmung beim Eichbildlauf in Feldkahl
Am vergangenen Samstag hieß es um 16.30 Uhr bei heißer Witterung Start frei für den Schülerlauf über 1,5km in Feldkahl. Silke Hippler, die bereits mit dem Rennrad angereist war, zeigte eine solide Leistung und siegte souverän. Auch Tom Luca Schneider konnte hier seine Altersklasse gewinnen. Zum Volkslauf über 10,5km mit Bergwertung waren 72 Sportler(innen) angetreten. Christian Eckhardt machte eine sehr gute Figur bei der Bergwertung in der ersten Runde und holte sich den dritten Platz und einen schönen Preis, außerdem gewann er seine Altersklasse. Beachtliche Leistungen zeigten Ingrid Höfer und Sarah von Kutzleben. Thomas Kraus und Bernd Schneider mischten bei diesen unangenehmen Temperaturen vorne mit.. Die zahlreichen Zuschauer an der Strecke glichen mit ihren lautstarken Anfeuerungen die schwierigen Bedingungen weitgehend aus. Schrittmacher beim Eichbildlauf war kein geringerer als unser Triathlon-Veranstalter Michael Schwarz, der mit seinem Mountainbike die Spitze bildete. Nach dem Lauf ehrte bei toller Stimmung Udo Bauer auf dem Weizenbierfest in Feldkahl die Sieger und verteilte die Lorbeeren. Die Teilnehmer sprachen von einer rundum gelungenen Veranstaltung, zu der sie immer wieder gerne kommen. Hier die Ergebnisliste und der Link zur Website des Veranstalters. Dort sind Bilder und die Gesamtergenisse veröffentlicht.

12.06.2006 Kraichgau-Triathlon mit unterschiedlichen Erlebnissen
Einige unserer Triathleten sind in der letzten Vorbereitungsphase für den OPEL Ironman Frankfurt und testen derzeit ihre körperliche Verfassung auf unterschiedlichen Veranstaltungen. Andre Dwehus hat sich für Frankfurt einiges vorgenommen und ist deshalb gestern beim traditionellen Kraichgau Triathlon auf der Langdistanz (2500m schwimmen, 110,7km Rad fahren, 21km laufen) an den Start gegangen. Dort wunderte er sich, dass er mit Rainer Simon einen weiteren Teamkollegen antraf. Geschwommen wird dort immer im Hardtsee und zwar mit einer Besonderheit. Nach der ersten Schwimmrunde begeben sich die Trias auf einen kurzen Landgang, bevor die restlichen 1000m zu bewältigen sind. Die Radstrecke mit ihrem starkem Profil führt durch die malerische Hügellandschaft des Kraichgaus und verlangt den Sportlern alles ab. Auf berauschenden Abfahrten können sie - sofern Interesse besteht - ihren Blick weit schweifen lassen. Andre konnte allerdings nicht weit sehen, denn er verlor wieder einmal eine Kontaktlinse, diesmal bei km 40. Aber der Clip für seine Radbrille war schnell montiert, deshalb wird er In Frankfurt hoffentlich die Linsen schon nach dem Schwimmen rausnehmen. Er bekam nicht mit, dass Rainer bei km 90 während des Trinkens vom Rad stürtzte und die Polizisten ihn wegen seiner blutenden Schrammen aus dem Rennen nehmen wollten. Doch nicht mit Rainer: "so kurz vorm Ende des Radrennens höre ich nicht auf". Auf der Laufstrecke beschäftigte er sich damit schon nicht mehr und war im Ziel, auch mit seinem Ergebnis (7:31:00Std), zufrieden. Andre war mit seinem Testwettkampf nur bedingt zufrieden. "Ich wollte meine Laufleistung testen. Leider bekam ich nach 800m Schwimmen Seitenstechen, auf dem Rad lief es gut und beim Laufen ging nichts mehr." Nach zehn Kilometern musste er aussteigen, in einem "Testwettkampf" kann man das akzeptieren. Hier die Ergebnisliste.

10.06.2006 Ist Josef Schüßler von allen guten Geistern verlassen?
Nein, im Gegenteil. Vom Neufünfziger berichteten wir in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Positives. Nicht nur Bestzeiten über 5000m und die Halbmarathondistanz lieferte er ab, sondern auch immer wieder schnellere Zeiten auf der 10km Strecke. Zuletzt informieren wir unsere Websitebesucher Anfang der Woche (siehe unten) über seinen Erfolg beim 32. internationalen Volkslauf in Kahl, bei dem er seine bis dato schnellste Zeit (43:45min) lief und Platz drei einheimste. Beim gestrigen Fraportlauf am Frankfurter Flughafen, startete heuer zum fünften Mal in Folge die Lufthansa AG ein Laufevent für alle Tochter- und Schwesterunternehmen innerhalb des Konzerns. Und der Leiter Einkauf der EAB GmbH Rhein-Main, Josef Schüßler, nutzte die Gunst der Stunde, wissend um seine derzeitige körperliche Fitness und stürmte in unserer ewigen Bestenliste über 10km von Platz 54 auf 36 vor in der tollen Zeit von 41:27min. Er lief unter 541 Finishern auf Rang 59 und schaffte in seiner Altersklasse Platz vier. Sein Geheimnis bzw. Erfolgsrezept verriet er uns umgehend: "Manni Scherer erklärte mir in diesen Tagen, ich soll versuchen, zu einer vor mir laufenden Gruppe aufzuschließen, auch mal mit einem Zwischenspurt. Und das habe ich diesmal gemacht!" Ein weiterer Tipp, der derzeit beim Lauftreff öfter gebraucht wird: "wenn du nicht mehr kannst, lauf einfach schneller", hat ihm auch geholfen. Sein Ergebnis haben wir selbstverständlich in unseren Ergebnisdienst aufgenommen. Wir sind jetzt gespannt, wie es mit Josef so weitergeht.

07.06.2006 Letzte Möglichkeit für die Anmeldung zum Vereinsausflug
Der Organisator unseres diesjährigen Vereinsausfluges, Michael Schwarz, weist darauf hin, dass übermorgen (09.06.) letztmals die Möglichkeit besteht, sich für die Teilnahme anzumelden. Dies hängt mit der Belegung der Jugendherberge zusammen. Wie euch bekannt ist, geht es Anfang November an den Rhein, direkt ans Deutsche Eck zur Festung Ehrenbreitstein. Das ausgearbeitete Programm liest sich nett und ist insbesondere auf unsere Kleinen zugeschnitten, aber auch die Erwachsenen finden jede Menge Ausflugsmöglichkeiten, ganz in der Nähe. Wer sich über die Einzelheiten informieren will. sollte die von Michael zusammen gestellten Ausführungen lesen und dann zur Anmeldung schreiten. Alle erforderlichen Daten sind in diesem Vorbericht enthalten.
06.06.2006 Nicht vergessen: am Samstag in Feldkahl - Eichbildlauf
Unser Laufpate und Teamgefährte Udo Bauer erwartet uns wieder zu seinem „Eichbildlauf mit Bergwertung“ am Samstag, 10.06. in Feldkahl. Neben dem Hauptlauf über 10,5km auf der anspruchsvollen, aber sehr reizvollen Strecke, startet er noch einen Schülerlauf über 1,5km sowie zwei Walking bzw. Nordic Walking Runden über insgesamt 7km. Beim Hauptlauf gilt es bereits auf der ersten von drei Runden die begehrte Bergwertung bei Kilometer 1,5 und damit attraktive Preise zu gewinnen. Eifrige TSG Lauftreffteilnehmer dürften sich auf diesem anspruchsvollen Terrain besonders wohl fühlen. Hier geht es zur Online-Anmeldung und weiteren Informationen. Nach dem Lauf können sich die Teilnehmer auf dem Weizenbierfest ihre Flüssigkeitsdepots wieder auffüllen! Udo freut sich auf eine zahlreiche Läuferschar, insbesondere seine Freundinnen und Freunde aus unserem Team.

05.06.2006 Großes Durcheinander beim 32. Internationalen Kahler Volkslauf
Zum 50jährigen Vereinsjubiläum organisierten die DJK'ler ihren 32. Volkslauf und sie hatten diesmal Glück. Das Wetter passte, die Sonne kam raus und lockte viele Läufer(innen) hinter dem Ofen hervor. Die grausligen Tage sind anscheinend gezählt, aber das Sauwetter der letzten Wochen hatte im Kahler Wald seine Spuren hinterlassen. Eckhard Reusert und seine Helfer änderten kurzfristig den Verlauf der Strecken und präparierten sie sehr ordentlich. Da darf man auch mal darüber hinweg sehen, dass bei Kilometer acht eine zehn bis fünfzehn köpfige Gruppe das VL-Schild zum Rechtsabbiegen übersah und ungefähr 200m länger laufen durfte. Andreas Heilmann, Sieger mit deutlichem Vorsprung über die 10km in 33:04min feuerte kurz vor seinem Start noch Mutter Ulrike an, die sich 15 Minuten vorher bereits auf die Halbmarathonstrecke machte. Vater Bernd begab sich auf die sichere Seite und fuhr tags zuvor die abgeänderte Strecke vorsichtshalber mit dem Rad ab. Ein Führungsläufer verirrt sich schnell mal auf neuem Terrain; dass es diesmal eine Gruppe aus dem Mittelfeld traf, hatten wir auch noch nicht. Im Sog des überragenden Andreas, der sich bereits auf die Bayerischen Meisterschaften in Regensburg (17.06.) vorbereitet, liefen aus unseren Reihen der in diesem Jahr Wettkampf gestählte Mario Stenger auf Platz fünf vor, knapp danach Andreas Schiffner, der nach seinem Zieleinlauf mit diesjähriger Bestzeit (35:47) resümierte: "bis Kilometer sieben liefs reibungslos und dann ging nicht mehr viel". Sein Sieg in der M50 stand damit natürlich außer Frage und beweist uns, dass Alter nicht vor Leistung schützt. Und Christian Eckhardt ist jetzt endgültig in seinem letztjährigen Leistungsbereich angekommen. Er gewinnt in 36:00min natürlich den Wettbewerb der Jugend und sorgt mit dafür, dass sich unter den ersten sieben des Gesamteinlaufs gleich vier TSG'ler platzieren. Aufhorchen ließ uns wieder mal der Jugendliche Christian Hippler mit einem weiteren Leistungssprung. Für die Bestenliste beansprucht er nun die selbst gestoppte Zeit von 38:22min, die sich allerdings nicht mit der des Veranstalters (38:17) deckte. Dieser hat sich auf seiner Website bereits entschuldigt für eine Reihe von Fehlern, die wegen einer eigenen, neuen Zeitmessung zu Stande kamen. Nach Christians starker Leistung letzten Mittwoch bei der Seligenstädter Marathonstaffel nahm er sich diesen Angriff vor und teilte sich die Kräfte vernünftig ein: "ich lief beide Hälften in jeweils 19:11min". Er hat schnell gelernt, Erfahrungen machen vorsichtig und clever, insbesondere schlechte! Josef Schüßler (M50) befindet sich bereits in seinem dritten Frühling, sammelt weiterhin Bestzeiten und ist mit diesen 43:45min mehr als zufrieden.
Und Astrid Aschenbrenner gewinnt den Wettkampf im Frauenfeld in 40.12min. Wer in der inzwischen überarbeiteten Ergebnisliste des Veranstalters eine andere Dame vor ihr findet, sollte sich keine Gedanken machen. Dieser Eintrag ist genauso falsch, wie viele weitere Daten. Ob die Ergebnisse des zweiten Wettbewerbs - dem Halbmarathon - besser passen, wissen wir nicht. Wir hoffen aber, dass es bei der neuen Bestzeit von Klaus Jäger (1:38:29) bleibt. Norbert Stein meldete auch für diese längere Distanz und lief unter 215 Finishern auf Platz 25 vor (1:34:53). Insgesamt landete unser Team in vielen Altersklassen auf Podestplätzen. Da eine Siegerehrung auch nach einigen Stunden nicht zustande kam, ist es müßig, über weitere Ergebnisse zu spekulieren. Warten wir also darauf, ob der neue Zeitnehmer eine brauchbare Liste nachliefert

05.06.2006 Quarterman Germany in Bruchköbel
Unsere vier Triathleten berichten allesamt von einer tollen Veranstaltung beim gestrigen Quarterman Germany in Bruchköbel. Familiäre Atmosphäre, tolles Ambiente und sehr kurze Wege zwischen Start/Ziel, Wettkampfbüro und Umkleideräumen waren zunächst die auffälligsten Merkmale. Auf dem Gelände des Bruchköbeler Freibades, in dem die 950m Schwimmdisziplin durchgeführt wurde, überquerten die Athleten nach dem Laufen wieder die Ziellinie. Die Streckenführung hatte alles, was einem Triathleten Freude macht. Knackige Anstiege, scharfe 90° Kurven, welliges Auf und Ab, kurzum eine selektive Strecke. Somit sah man auch keine Gruppen oder Windschattenfahrer, denn Wind hatten alle mehr als ihnen lieb war. Hier galt es zwei Runden auf dem Rennrad zurück zu legen, ehe man auf die Laufstrecke wechselte. Bis hier hin war Manni Scherer mit sich noch im Reinen. Seine vermeintlich stärkste Disziplin, das Laufen, war dann alles andere als spaßig, denn der erste Anstieg von etwa einem Kilometer verlangte alles von ihm ab: "meinen geplanten 4er Schnitt konnte ich wegen Pudding in den Beinen recht schnell vergessen, außerdem ärgerte uns Petrus mit heftigen Böen". Für den Insider war dies ja auch schnell begreifbar, denn Manni lieferte tags zuvor sein neuestes Meisterstück beim Schwanheimer Pfingstlauf ab. In der persönlichen Bestzeit von nunmehr 36:23min über 10km (3.M35 und 16.gesamt) rückte er in unserer internen Bestenliste wieder einige Plätze nach vorne. Doch nun zurück zum Quarterman. Der 18-jährige Alexander Harwarth bot ebenfalls eine Klasseleistung und holte eine Sekunde(!) hinter dem etablierten Thomas Lindner in 2:30:49Std. den Sieg in der Klasse TM18. Manni konnte einen Vorsprung von 20 Sekunden vor Thomas noch ins Ziel retten. Und der vierte im Bund, Michael Gerst, ist relativ neu im Triathlongeschäft. Seine Platzierung sowie die erkämpften Zeiten lassen noch Einiges erwarten. Hier die Ergebnisliste unserer Starter und eine Bilderserie von Alexanders Vater Georg, der neben seinen Betreuungsaufgaben noch fotografierte, liegt bereits in unserem Bilderalbum.

04.06.2006 Schneider Weisse Duathlon in Kelheim mit Wolfi Höfer
Obwohl er nach dem Training gerne mal ein Weißbier trinkt, ist er trotzdem nur des Sports wegen am 20.05. zum Schneider Weisse Duathlon nach Kelheim gefahren. Wir können leider erst heute davon berichten, weil die Informationen, insbesondere von Wolfi Höfer sehr spärlich fließen. Er unterstützt zwar permanent, aber erst nach ausdrücklichem Wunsch, unsere Laufsportler(innen) beim Training, schreibt exakte Trainingspläne für gewünschte Zeiten und gibt gerne jede Menge Tipps. Wenn es aber darum geht, auf dieser Website über ihn selbst zu berichten, blockt er stets ab: "du weißt doch, dass ich das nicht mag". Und seine sportlichen Leistungen können sich sehen lassen. Beim härtesten Duathlon Deutschlands (O-Ton des Veranstalters), dem so genannten Magicman, ist zuerst ein 10 km Lauf auf einem Rundkurs zu bewältigen, dann geht es 83,5 km auf dem Rennrad über fünf Runden zu je 16,7 km und zum Abschluss haben die Duathleten noch 20 km auf einer Wendepunktstrecke zurück zu legen. Wolfi blieb auf der ersten Laufstrecke als Einziger seiner Altersklasse (M45) deutlich unter der vierzig Minuten Marke (38:19) und musste in der Radwertung die starke Konkurrenz akzeptieren. Sein Handicap mit der Wadenmuskulatur bekam er durch vorsichtiges Einfahren ziemlich gut in Griff und kam als siebter nach 2:28:30Std. in die Wechselzone. Anschließend sammelte er auf den letzten 20 Laufkilometern seine Kontrahenten wieder ein, die auf dem Rad an ihm vorbei zogen, bis auf einen! In 4:36:07Std. erreichte Wolfi "in meinem besten Wettkampf 2006" als zweiter seiner Altersklasse das Ziel und holte sich sein Präsent ab (was wohl?). Und darüber hätten wir nicht schreiben sollen? Lieber Wolfi, deine Bescheidenheit ehrt dich. Aber wir können und dürfen deinen Teamkolleg(inn)en und dem Rest der Welt solche guten Leistungen nicht einfach vorenthalten. Hier noch ein Blick in die Ergebnisliste.
02.06.2006 Sieg beim Staffelmarathon in Seligenstadt und zwei dritte Plätze unserer Teams
Das war am Mittwochbend wieder ein schöner Wettkampf, ganz nach unserem Geschmack. Die 92 Teams aus hessischen und bayerischen Vereinen, Lauftreffs, Betrieben und Hobbyclubs mit ihren fast 560 Teilnehmern sorgten trotz der Wetterverhältnisse für eine tolle Atmosphäre. Fast genau zum Starttermin um 18.30 Uhr hatte der Wettergott ein Einsehen und schloss die Himmelspforten für die komplette Laufzeit. Parallel zum Main kämpften die einzelnen Teams mit jeweils sechs Frauen oder Männern, oder auch in gemischten Mannschaften um die Staffelsiege. Die Marathonstrecke von 42,195 km verteilte sich auf 7.033 m pro Starter/in. Unsere Damen konnten ihren Titel vom Vorjahr ersatzgeschwächt nicht verteidigen, aber mit der guten Zeit von 3:17:36 Std. verpassten sie knapp Platz zwei.
Die erste Männermannschaft gewinnt erstmals in der Klassezeit von 2:29:16 Std. den Siegerpokal und die eigentliche Überraschung (den Sieg unseres 1.Teams hatten wir erwartet) schaffte das zweite Männerteam mit einem hervorragenden 3.Platz in 2:43:04. Das insgesamt geschlossene Auftreten unserer Truppe rundete die dritte Männermannschaft ab; sie erreichte in 3:05:29 Std. noch einen guten Platz im Mittelfeld. Hier die Ergebnislisten der Vereinsmannschaften mit dem Link zum Veranstalter und eine Übersicht mit den Teilnehmer(inne)n der TSG.