TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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30.12.2006 Laguna Phuket Triathlon - ein tropisches Weihnachtsmärchen von Stefan Schlett
Phuket, größte Insel in der westlichen Andamanensee, 862 km südlich von Bangkok und meist besuchtes Urlaubsziel Thailands, bietet seit 13 Jahren einen perfekt organisierten Triathlon in tropischer Umgebung. Ausrichter und Wettkampfzentrum ist das Laguna Phuket Resort, ein riesiger tropischer Garten an der Bang Tao Bucht im Nordwesten der Insel, mit fünf Spitzenhotels die sich um eine Reihe natürlicher Lagunen, Golfplätze und entlang eines drei Kilometer langen Sandstrandes gruppieren. Regelmäßig gibt sich hier der Triathlon Olymp ein Stelldichein. Simon Lessing, Greg Welch, Lothar Leder, Paula Newby-Fraser, Jürgen Zäck, Mike Pigg, Mark Allen, Peter Reid, Heather Fuhr, Norman Stadler – die Großen der Szene waren in den vergangenen Jahren alle schon einmal hier. Renndirektor Murphy Reinschreiber und Moderator Whit Raymond werden alljährlich für diesen Event aus den USA eingeflogen und gewährleisten einen professionellen Ablauf dieses Triathlonfestivals.......... weiterlesen

27.12.2006 Weihnachtsläufe fanden wieder großen Zuspruch
In trauter Harmonie und ohne Zeitdruck joggte eine weihnachtlich gestimmte Gruppe von etwa 35 Läufer(inne)n am Heiligen Abend gemeinsam durch das teilweise vernebelte Steinbachtal. Und sie hatten sichtlich Spaß, denn so was hat auf dieser Strecke Seltenheitswert. Unsere turnusmäßigen Lauftreffs führen zwar auch immer dort entlang, aber spätestens am Eingang des Tals werden da die Lücken zwischen den einzelnen Leistungsgruppen permanent größer und die Kommunikation untereinander zwangsläufig geringer. Doch bei diesem Traditionslauf, der heuer zum 25. Mal ausgetragen wurde, war alles anders. Nach mehr als einer Stunde waren die knappen zwölf Kilometer locker abgewickelt und man freute sich auf die warmen Getränke, die selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen und den Plausch. Danach trieb es alle heim zu den Familien und der weihnachtlichen Bescherung. Roger hat einige Bilder geliefert, die bereits im Bilderalbum liegen. Der turnusmäßig auf den zweiten Feiertag gelegte weihnachtliche Fettverbrennungslauf in Kahl war in diesem Jahr wiederum für alle Gewichtsklassen zugelassen. Wolfi Höfer bemüht sich schon einige Jahre mit Erfolg darum, die in dieser gefährlichen Zeit von den mehrfach gesättigten Fettsäuren besonders schwer heimgesuchten Athleten auf den richtigen Pfad zu geleiten. Bei kaltem Traumwetter freuten sich zwanzig Athlet(inn)en über diese Angebot zur richtigen Zeit. Der größere Teil legte in exakt zwei Stunden gut 25km zurück. Den Rest führte Ingrid über mehr als 12km sichere Wege wieder zum Ausgangspunkt zurück. Vom Vitaparcours aus liefen sie zuerst gemeinsam auf der Kahler Volkslaufstrecke, besuchten das berühmte und geschmückte Weihnachtsbäumchen mitten im Wald, tangierten Alzenauer Gebiet und bemühten sich dann mit etwas mehr Aufwand auf der hügeligen Michelbacher Laufstrecke, um dann die Heimreise anzutreten. Michael nahm seine Digitalkamera mit und erklärte später, dass er die meisten Läufer leider nicht von vorne ablichten konnte. Nach eigener Aussage war er nicht in der Lage, in dieser ersten Laufgruppe das Schlusslicht abzugeben. Trotzdem gelangen ihm einige Erinnerungsfotos. Die Gruppe bedankte sich bei den beiden Gastläufern der LUT für die Sektspende nach dem Lauf. Unterwegs verabredete die Gruppe einen weiteren Lauf, als vorbeugende Maßnahme für den Jahreswechsel, am kommenden Samstag, 30.12. um 15.00 Uhr im Schönbusch. Es wird gemunkelt, dass es anschließend Glühwein und den einen oder anderen Schnaps geben soll. Michael hat inzwischen diese Nachricht für weitere Interessenten ins Gästebuch geschrieben.

Ein fröhliches Weihnachtsfest wünscht

19.12.2006 Alle Jahre wieder - Weihnachtslauf in Kleinostheim
Vor exakt 25 Jahren ist ein gewisser Alois Mühlthaler erstmals mit seiner (nämlich unserer) Laufgemeinde - am Heiligen Abend - zur Einstimmung auf das Fest durch das Steinbachtal gepilgert. Kein Jahr wurde seitdem ausgelassen. Freuen wir uns nun auf die Jubiläumsveranstaltung, zu der unsere Abteilungsleitung für Sonntag, Heiligabend - 12.00 Uhr, herzlich einlädt. Willkommen sind nicht nur die aktiven Läufer(innen), sondern auch deren Kinder und Partner. Ohne Leistungsdruck joggen oder wandern wir etwa eine Stunde. Treffpunkt ist der Parkplatz am Sportlerheim Vorwärts in Kleinostheim, dem Startpunkt des Sommerlauftreffs. Im Anschluss an den gemeinsamen Trainingslauf lassen wir das Treffen bei Glühwein, Tee und Plätzchen ausklingen. Jeder sollte - so wie in den Jahren zuvor - einiges davon mitbringen. Da wir nach dem Laufen nicht duschen können, wäre es sinnvoll, trockene Sachen mitzubringen. Die komplette Veranstaltung findet im Freien statt.

Weihnachtsgansverbrennungslauf in Kahl
Der zweite Weihnachtslauf kann inzwischen ebenfalls schon als Klassiker bezeichnet werden und wird auch in diesem Jahr von Wolfi Höfer betreut. Er freut sich auf jede(n), die/der am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26.12. - 10.00 Uhr, trotz angesammeltem Weihnachtsspeck in der Lage ist, etwa zwei Stunden im fünfer Schnitt zu laufen (rund 24km). Treffpunkt wie immer ist der Eingang zum Vitaparcours in Kahl. Alle anderen, die es etwas ruhiger angehen lassen wollen, können wieder mit Ingrid im lockeren Lauf (ca.12km) den ominösen Weihnachtsbaum besuchen. Eine nette, aufklärende Geschichte darüber haben wir in unserer Rubrik Speakers Corner abgelegt.

18.12.2006 Wintercross: Nach Runde sechs kommt jetzt die Weihnachtspause
Bereits vierzehn TSG Akteure haben nach dem gestrigen sechsten Lauf schon eine feste Hausnummer in der Goldbacher Top 5 Liste. Dreizehn weitere besitzen zumindest noch die theoretische Möglichkeit, in dieser Wertung eine Platzierung zu erreichen bzw. diese in den nächsten beiden Rennen noch zu verbessern. Zur letzten Runde dieses Kalenderjahres überraschten die Verantwortlichen mit einem Sportgetränk und einem leckeren Brötchen, belegt mit einem Crosserbraten. Damit schickten sie die große Läuferfamilie in eine dreiwöchige Weihnachtspause. Trotz ihrer inzwischen erworbenen Routine ist den Goldbacher Machern immer noch anzumerken, dass sie mit Herzblut an ihrer Sache hängen und nicht müde werden, den Ansprüchen der riesigen Anhängerschar gerecht zu werden. Wie langweilig wäre sonst der Sonntagmorgen für uns alle?! Bei guten Witterungsbedingungen wagten sich gestern wiederum zwanzig Kleinostheimer auf das relativ schwere Geläuf. Einer davon wird umständehalber meist am Ende der Starteraufstellung gesichtet. Mit dem Startschuss verabschiedet sich Steffen Manfred in steter Regelmäßigkeit von seiner Andrea und beginnt sofort, mit seinem Sohn Tim im Babyjogger, das Feld von hinten aufzurollen. Seine Motivation besorgt er sich unterwegs mit der Anzahl der eingesammelten Läufer(innen), meist liegt sie im Bereich von etwa 240! Unklar ist nur noch, ob seine abgerufene Leistung - außer in Minuten/Sekunden - auch in kp m/s gemessen werden kann. Vielleicht gibt es im Dunstkreis unserer Leser einen Techniker, der etwas Licht ins Dunkel bringt und uns evtl. Details im Gästebuch erläutern kann. Zwei Triathleten durchqueren seit einiger Zeit recht zügig diese Crossstrecke, um für den Ironman Roth Ende Juni 2007 die Grundlage zu schaffen. Rainer Simon traut sich mit Recht erstmals auf diese Distanz und Manni Scherer wird nach seinem Riesenerfolg in Frankfurt 2005 einen erneuten Anlauf auf diese 226km nehmen. Wer immer in die Fußstapfen seines Vormannes tritt, wird ihn niemals überholen. Dieser Satz stammt nicht von einem schlauen Chinesen oder einem besonders weisen Mann, sondern aus dem richtigen Leben. Logisch, dachte sich auch Tobias Hegmann, als er gestern in einem der schnellsten Goldbacher Rennen plötzlich und unerwartet großem Druck von mehreren Klassesportlern ausgesetzt war. Ich bin mir sicher, er hätte seinen recht flotten Halbmarathon vom Samstag in den Wind geblasen, wenn man ihn von der Absicht der Spiridontruppe informiert hätte. Aber soweit gehen die Freundschaften dann doch nicht. "Viel hatte ich mir vorgenommen, ich wollte mir die Serienbestzeit zurückholen", mit dieser Einstellung ging Tobi ins Rennen und machte mit seinen sportlichen Widersachern ordentlich Tempo. Alle wollten eine gute Zeit und dies war die beste Voraussetzung für einen neuen Serienrekord. Diese penetranten Jungs brachten seinen Akku ziemlich früh zum Flackern und bald sollten ihm die Lichter sogar fast ausgehen. "Ich versuchte mich so schnell wie möglich ins Ziel zu retten und auf Joachim Oechsner möglichst wenig Zeit zu verlieren". Dann machte der spätere Viertplatzierte plötzlich von hinten Druck, was dazu führte "dass ich mit einer schwachen 35:21 das Ziel an der Edelweißkapelle erreichte. Jetzt wird es in der Top 5 noch mal richtig spannend. Was das Leben ausmacht, sind nicht die Ziele, sondern die Wege zum Ziel. So lässt sich das Trainingstempo von Udo Bauer erklären, der - nach gesicherten Informationen - mit heraus hängender Zunge dennoch einen guten Gesamteindruck hinterließ. Er blieb mit seinem ungewöhnlichen Engagement knapp vor Sarah, musste allerdings einen älteren Herrn ziehen lassen. Einige Plätze weiter zurück gefallen ist unser Sportfreund Volker Hain. Wer sich mehrere Wochen in den Höhen des Nepals aufhält, benötigt in den Niederungen des Spessarts anscheinend ebenso lange, um sich wieder zu akklimatisieren. Früher war das meines Wissens nach umgekehrt. Mit konstanten Leistungen wartet seit Beginn der Serie Doris John auf. Sie nahm jeden Termin wahr, kommt regelmäßig auf Platz drei bzw. vier ihrer Altersklasse ins Ziel und nähert sich wieder der 50 Minuten Grenze. Die uns zur Verfügung gestellten und etwas verschwommen wirkenden Bilder sind keineswegs mißlungen. Es wurde uns aber nicht mitgeteilt, ob es sich dabei um Ausdünstungen der Sportler handelt oder um das Auflösen des Frühnebels; macht euch selbst ein Bild. Und hier wie gewohnt unsere interne Ergebnisliste.

17.12.2006 Achtung: Am Mittwoch fällt die Gymnastik aus, aber.....
Gymnastiktrainer Arnd Schäffer findet immer wieder interessante Argumente und überzeugende Begründungen, um die stark frequentierten Gymnastikstunden ausfallen zu lassen. Diesmal erklärt der spaßige Übungsleiter den Ausfall mit einer Weihnachtfeier der Gedehnten. Weil Arnd aber eine adäquate Alternative anbietet, kann das kurz vor den Feiertagen weitgehend akzeptiert werden. Alle Interessierten, und dazu werden am Mittwoch nicht nur die regelmäßigen Gymnastiker gezählt, treffen sich bereits um 19.00Uhr an der Maingauhalle zu einem lockeren Stundenlauf. Duschmöglichkeiten für die Auswärtigen werden danach selbstverständlich in der MGH angeboten. Anschließend geht es ins Sportlerheim Vorwärts zum orthopädischen Jahresrückblick?!
16.12.2006 Laguna Phuket Triathlon in Thailand mit Stefan Schlett
Neueste Nachrichten vom Ultraschlett! Er hat die Triathlonsaison mit seinem ersten richtigen Wettkampf seit seiner Fuss-OP im Mai würdig beendet. Beim 13.Laguna Phuket Triathlon mit insgesamt knapp 1000 Teilnehmern konnte er sich über die Distanzen 1,8km / 55km / 12 km austoben. Der LPT ist einer der ältesten in Asien und wird von einem professionell arbeitenden Team gemanagt. Er lockt jedes Jahr eine Reihe von Profitriathleten an, die sich zum Ende der Saison noch ein bisschen Weihnachtsgeld verdienen wollen und nebenbei den sündhaften Luxus des veranstaltenden Laguna Phuket Resorts im Nordwesten der Insel Phuket genießen. Für normale Trias gibt es günstige Kombi-Angebote in diesem Weltklasse-Resort und somit eine gute Gelegenheit, das Triathlonjahr mit einem tropischen Urlaub ausklingen zu lassen, noch bevor die verdammt teure Weihnachts-Reisesaison beginnt. Weil die Distanzen des Wettkampfs zwar länger als der olympische, aber kürzer als die eines Half-Ironman sind, bezeichnet Stefan ihn als Zwitter-Triathlon. Top Stimmung, klasse Wettkampfstrecken, super Atmosphäre und perfekte Organisation zeichnen den Event aus. Die Schwimmdisziplin wurde über 1.200m im offenen Meer ausgetragen, dann war ein kurzer Sprint über den Strand notwendig und weitere 600m durften die Athlet(inn)en in einer Lagune absolvieren. Auf der Radstrecke fanden sie exzellente, fast verkehrsfreie Straßen vor. Die ersten 15km waren mit knackigen Hügeln gespickt, der Rest verlief relativ flach. Die abschließende Laufstrecke führte zwei Runden durch das Laguna Phuket Resort, über eine Strasse, den Golfplatz und einige Trails entlang der Lagune. "Mit einem geliehenen Mountain Bike inclusive Gepäckträger nahm ich den Triathlon in Angriff. Im Meer nesselte es leicht wegen der vielen Feuerquallen, die mir aber etwas Antrieb verschafften. Andererseits war die Lagune ziemlich warm und führte Tonnen von Algen mit sich, die uns wiederum ausbremsten". Stefan vergisst nicht zu erzählen, dass sie auf der Radstrecke von "massenhaft süßen Thaimädchen" angefeuert wurden, mit dopender Nachwirkung. Die Laufstrecke ging er mit einer Fußbandage langsam und locker an. "Der kaputte Fuß hielt zwar ernsthafte Zwiesprache mit mir, ich konnte aber einen Schnitt von acht km/h managen. Letztendlich verbrannte ich ca. zweieinhalb Tausend Kalorien in einer Zeit von 4:21 Stunden". Dieses Ergebnis bedeutete für Stefan den 491. Gesamtplatz bei 750 Einzelstartern.
15.12.2006 Mit dem Lauf in Reichelsheim ging nun auch der Odenwald Cup zu Ende
Einen der beiden Cup-Teilnehmer aus unserem Team, Stefan Günther, kann man getrost als waschechten Oudewelder bezeichnen. Bei Sarah von Kutzleben sind sich die Einheimischen noch nicht ganz sicher, aber sie hat mit ihrer regen Beteiligung am Odenwaldcup stabile Grundsteine gelegt, um in diesen elitären Kreis zu gelangen. Mit der freundlichen Übernahme des Matthias G. ist ihr der Einstieg zumindest in Güttersbach schon gelungen. Über fast acht Monate zog sich diese Serie hin, die am 22.04. mit dem Kurparklauf in Bad König ihren Einstieg fand und mit dem Reichelsheimer Adventslauf Anfang Dezember beendet wurde. Bei insgesamt 18 Rennen an den verschiedensten Orten im Odenwaldkreis konnten die Läufer(innen) Punkte sammeln, die in einem recht komplizierten Verfahren ermittelt werden. In der Endabrechnung der Männerwertung landete Stefan als Seriensieger in der Altersklasse M20 mit 1.336 Punkten auf Platz 17 unter den 73 gewerteten Läufern. Er erzielte dieses gute Ergebnis, obwohl er von achtzehn möglichen Starts nur zehn mitnahm. Sarah war in der W30 nicht minder erfolgreich, denn sie holte dort den Sieg in der Cupwertung bei lediglich acht Starts und belegte am Ende Rang acht unter den achtzehn gestarteten Serienläuferinnen. Hier geht es zur Ergebnisliste der Gesamtwertung. Einen bebilderten Bericht von der Abschlussveranstaltung (mit Sarah) hat Laufreport veröffentlicht.

13.12.2006 Kleinostheimer Doppelsieg beim 5. Durchgang in Goldbach
An den letzten beiden Wochenenden rührten unsere Athlet(inn)en bei einigen regionalen Events wieder mal kräftig die Werbetrommel für die Kleinostheimer TSG. Beim Frankfurter Nokolausduathlon suchte Tobias Hegmann nicht nur die Abwechslung sondern war sogar bereit, ein besonders gutes Ergebnis zu erzielen. Über die Distanzen 5km/22,5km/2,5km konnte er sich mit seiner gut konservierten Form in einem stark besetzten Feld bis auf Platz drei vorkämpfen. Nachdem er in den letzten beiden Wochen während des Trainings meist schwere Beine hatte und auf dem Rad kaum vom Fleck kam, war er überglücklich mit diesem Ergebnis. "Auf jeden Fall hatte ich einen riesigen Spaß, nächstes Jahr werden wieder einige Duathlons auf dem Plan stehen". Wer einen lustigen Bericht über diesen Wettkampf lesen will, sollte einen Blick in Tobis Weblog wagen. Astrid Pietsch traute sich erstmals in die Duathlonszene und gleich mit tollem Erfolg. Ihre neuen Trainingsmethoden scheinen bereits zu fruchten, denn sie erreichte gleich bei ihrer Premiere einen starken zweiten Platz im Gesamtfeld der Frauen und sicherte sich den Sieg der Altersklasse. Und Roger Uhl, der dritte im Bunde, brachte auf diesem 30.000m Rennen eine sehr scharfe Trainingseinheit hinter sich und rundete damit eine prima Teamleistung ab. Hier geht es zur Ergebnisliste. Jetzt wissen wir auch, weshalb Tobi an diesem Tag nicht in Goldbach erschien. Beim 4.Goldbacher Kampftag waren es trotzdem wieder zwanzig TSG'ler, die sich vom Nikolaus im Ziel beglückwünschen ließen, obwohl tags zuvor sechs weitere einen Ausflug zum 2.Jügesheimer Lauf machten. Die einen lieben halt das flache Terrain im Rodgau, andere mögen es eher crossig und kommen auch früher aus den Federn. Für Interessierte hier die Ergebnisse.
Bei diesem sogenannten Nikolausrennen lösten sich die Spekulationen um Udo Bauer komplett in Luft auf. Es wird berichtet, dass er verletzungsfrei und "unheimlich schnell" über die Piste flog. Als Pressefotograf fungierte diesmal Michael Schwarz, der wegen Udos enormen Tempos lediglich Bauch und Doppelkinn von diesem erwischte (siehe Foto rechts). Michael ließ sich bei dieser Gelegenheit "mit einigen Leuten ablichten, die irgendwann mal hinter mir im Ziel ankommen werden". Solche Illusionen sollte man niemandem nehmen, aber trotzdem einen Blick auf die gelieferten Impressionen wagen. Die Tabelle führte diesmal Thomas Kraus an, der zusammen mit Mario Stenger unter vierzig Minuten blieb. Von Manni wurde lediglich berichtet, dass er als dritter der weißblauen Mannschaft einlief, allerdings in einem viel zu langen Funktionsshirt, das bis in die Kniekehlen reichte.
Beim fünften Lauf am vergangenen Sonntag sorgten dann zwei Protagonisten aus unserem Qualitätsladen in Goldbach für Furore. Die Crosswinner aus beiden Lagern (weiblich und männlich) kommen diesmal aus Kleinostheim und sorgten damit für ein Novum. Claudia Hille läuft hier nicht gerade oft, aber wenn sie auftaucht, muss man mit ihr rechnen. Das merkte auch ihre große Rivalin Regina Blatz. Tobi hatte bei seinem dritten Sieg in der diesjährigen Serie ein hartes Stück Arbeit zu bewältigen. Seinem hartnäckigen Gegner betrachtete er eine Zeit lang sehr interessiert die Hacken, die Führung wechselte mehrfach, bis er dann doch noch mit einige Sekunden Vorsprung in glatten 35 Minuten die Ziellinie passierte. Ansonsten stellten wir mit 28 Starter(innen) einen internen Rekord in dieser Serie auf. Wolfi tauchte auf seiner ungeliebten Strecke wieder mal auf und zog im Gleichschritt mit Mario seine Runden. Es gab dabei sicherlich allerhand zu erzählen. Beim Studieren unserer Ergebnisse lässt sich relativ leicht ablesen, wer mit wem und wie lange durch den Wald zog. Auch die italienischen Schwestern Vicky und Aurelia trainierten gemeinsam und besprachen vermutlich die Taktik beim Rom-Marathon, der im Frühjahr 2007 ansteht.

12.12.2006 Was macht ein Webmaster, den man nicht mehr ins Netz lässt?
Es ist einfach traurig. Da sitzt du Zuhause, hast mit deiner Bandscheibe ein Malheur und kannst dich sowieso kaum bewegen, da drehen sie dir auch noch den Saft weg und damit das bisschen Spaß, das du eben noch hattest. Als vorsorgender Webmaster, der seinen Job durchaus ernst nimmt, siehst du doch zu, dass deine DSL Leitung genügend Leistung bringt und die zu veröffentlichenden Daten, Bilder und Texte ruckzuck im Netz stehen. Was liegt da näher, als ein tolles Angebot deines Providers anzunehmen, das dir einen 16.000 kBit/s schnellen Maximal Highspeed-DSL-Netzanschluss verspricht, mit tausend Extras für 'nen Appel und 'n Ei? Die übergroße Euphorie ist inzwischen maximaler Ernüchterung gewichen! Am Nachmittag vor unserer Jahresabschlussfeier versuchte die T-Com meinen 2.000er Anschluss auf diese Zukunft sichernden 16.000 kBit/s zu frisieren mit dem Ergebnis, dass anschließend überhaupt nix mehr ging. Das anschließende Gerangel zwischen mir, meinem Provider und der T-Com trieb seltsame Blüten. Mit Internettelefonie (VoIP) und Flatrate war nix mehr. Du telefonierst mit Zuzatzkosten wieder wie früher über das deutsche Festnetz und das gehört ja auch der T-Com. Gegen Ende dieser langwierigen Auseinandersetzung übernahm ich dann ungewollt die Rolle des leidtragenden Puffers. Dabei wurde ich das Gefühl nie los, dass ein Großer dir deine Grenzen aufzeigen wollte. Wie konntest du es wagen, zu einem Konkurrenten zu wechseln? Hoppla, die Leitung gehört immer noch uns und wir machen damit was wir wollen und dafür nehmen wir uns genügend Zeit. Der Kampf mit den Servicecomputern glich dem zwischen Don Quichotte und seinen Windmühlen. Doch jetzt sind wir wieder da, mit neuer Frische, obwohl diese beiden Wochen der Abstinenz auch deutliche Entzugserscheinungen hervorbrachten. Sie sind nur vergleichbar mit denen eines austrainierten Läufers, dem man in seiner stärksten Phase die Hose samt Laufschuhen wegnimmt.
12.12.2006 Abschlussfeier mit Jahresrückblick und Sportlerehrung
Es kam richtig Freude auf, als sich die große Sportlerfamilie unserer Abteilung am Freitagabend (01.12.) zur traditionellen Jahresabschlussfeier zusammenfand. Selten genug sind diese Events, bei denen sich mehrere Generationen Laufspezialisten, Triathleten und ambitionierte Freizeitsportler austauschen können. Mit einem Blick auf unsere Internetseiten ist jeder zwar immer up to date und kann die sportlichen Erfolge oder aktiven Urlaubsreisen mit- bzw. nacherleben, aber das persönliche Treffen und die interessanten Gespräche sind damit längst nicht überflüssig geworden. Umso wichtiger ist es den Verantwortlichen unserer Abteilung, wenigstens am Jahresende alle Akteure zusammen zu bringen, um Rückblick zu halten. So konnte Abteilungsleiter Manni Scherer fast hundert Mitglieder samt Partner und Kinder im Sportlerheim des SV Vorwärts begrüßen. Er begann seine Rede in Prosa und setzte den mühevoll geschriebenen Reimen in unserem Gästebuch noch eins drauf..... "So mancher wird in diesen Tagen, im Gästebuch lesen und sich fragen, wer neben muskulärer Masse, den Geist bemüht und das mit Klasse.....". Er vergaß nicht, sich bei allen ausdrücklich für die geleistete Arbeit zu bedanken, ohne jemanden besonders heraus zu heben. Er sprach von einer tollen gegenseitigen Unterstützung innerhalb seines Kern- bzw. Kompentenzteams, erwähnte die vielen ehrenamtlichen Helfer(innen) und die Verantwortlichen bei unserem Jugendtriathlon sowie dem Süwag Energielauf. Er erinnerte an die gute Arbeit unserer Trainer(in) im Schüler-, Jugend- und Aktivenbereich, in allen Disziplinen des Ausdauersports und bedankte sich bei den Paten der Lauf- und Radtreffs. Auch bei gesellschaftlichen Anlässen, Ausflügen, usw. fand Manni immer wieder und zwar problemlos Akteure und Kümmerer. Seine Vicky nahm stellvertretend für alle Frauen unserer Abteilung seinen Dank an, für das immense Verständnis und die nicht immer einfache Unterstützung, insbesondere bei langen Trainings- oder Wettkampfeinheiten. Zu guter Letzt bestellte er noch Chefkoch Uli in die Runde, um sich bei ihm und seiner Frau Vera für die vorzügliche Bewirtung und den reibungslosen Ablauf zu bedanken. Am Ende seiner Rede fiel Manni dann wieder in die Gedichtsform zurück: "So schließ ich nun wie ich begann, mit Reimen, die mein Geist ersann.....". Im Verlauf dieses recht harmonischen Abends vergaben dann die Laufpaten Sarah von Kutzleben und Udo Bauer Preise für die Meistbeteiligung beim Lauftreff und ehrten die Bergkönige, die jeweils im Spätsommer auf der großen Laufrunde ermittel werden. In einem gereimten Sketch analysierten Michael Schwarz und Bernie Schneider die anonymen Gästebuchschreiber anhand ihrer Pseudonamen und des gereimten Inhaltes und wissen jetzt relativ sicher, wer beim nächsten Hypolauf als Sieger einläuft und den Rioja abgreift. Abschließend informierte der Erfinder unseres Ausdauerzehnkampfes und Abteilungsstatistiker Alois Mühlthaler über die sportlichen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr und ehrte die Sieger(innen). Einige Daten aus seinem Rückblick sind erwähnenswert. Wir nahmen auf der 10km Distanz an insgesamt 56 verschiedenen Wettbewerben teil. Laufwettkämpfe mit einer Siegerzeit von mehr einer Stunde summierten sich auf 28, sie beinhalteten acht unterschiedliche Marathonevents. Die Triathlet(inn)en reisten zu 20 Triathlon- und sechs Duathlonveranstaltungen, auch in außereuropäische Länder, und nahmen an fast allen angebotenen Distanzen teil. Hinzu gesellten sich noch drei reine Bikemeetings und sogar noch zwei Skilanglaufwettbewerbe. Eine kleine Fotoserie von der Abschlussfeier liegt bereits in unserem Bilderalbum.