TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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31.08.2006 Weitere Ergebnisse vom letzten Wochenende
Unsere Teamkolleg(inn)en waren am vergangenen Wochenende noch an weiteren Events beteiligt. Neben den Veranstaltungen, über die wir in dieser Woche bereits berichteten, gab es bereits am Freitag den relativ wenig bekannten Fitnesslauf in den Niddaauen (wo immer das auch liegt), den unsere Damen vorzogen. Silke Hippler holte im Jedermannslauf über 5190m den Sieg im Frauenfeld und Mutter Christine landete im Gesamtfeld auf dem zweiten Damenplatz über 10380m und ließ lediglich eine um zehn Jahre jüngere Konkurrentin vor sich. Am Samstag zog es Stefan Günther wieder in den Odenwald, um Punkte für den gleichnamigen Cup zu sammeln. Beim 12. Michelsmarktlauf, den der KSV Reichelsheim veranstaltete, lief er auf der 7km Strecke auf den dritten Platz seiner Altersklasse. Doch damit nicht genug - am Sonntag nahm er noch den 5. Rodgau-Triathlon über die olympische Distanz mit (1,4km Swim - 40km Bike - 10km Run), bei dem er mit Rainer Simon und Andreas Neeb zwei weitere TSG Athleten traf. Das Wetter war, wie im kompletten August, nicht so toll - wenigstens blieb es diesmal trocken. Hier die Ergebnisliste aus dem Rodgau mit den einzelnen Splitzeiten. Weitere Starts der letzten Woche sind der Redaktion nicht bekannt.
30.08.2006 Letzter Zwischenstand des internen Ausdauer-Zehnkampfes
Inzwischen befindet sich Rektor Alois Mühlthaler längst schon im passiven Teil seiner Altersteilzeit, aber aktiv ist er immer noch und zwar beim Zusammentragen und Auswerten aller Ergebnislisten, falls TSG Ausdauersportler an irgendeinem nationalen oder auch internationalen Wettbewerb teilnahmen. Er betreibt sehr großen manuellen Aufwand, um das selbst ausgedachte, komplizierte Verfahren bei der Ermittlung unserer Meister(in) im Ausdauer-Zehnkampf durchzuführen. Alois hat nun die Tabelle auf den neuesten Stand gebracht. Jede(r) Teilnehmer(in) kann nachsehen, welche und wieviel Wettkämpfe noch erforderlich sind, um in die Wertung zu kommen. Weil die Triathlonsaison sich langsam dem Ende nähert, sollten sich jetzt einige sputen. Unser zweiter Crosslauf wird am 18.11. veranstaltet. Wer beim ersten Lauf im Frühjahr nicht dabei war, muss jetzt aufpassen, denn einer muss zwingend in die Wertung - da lässt Alois nicht mit sich reden! Er gibt auch noch den Hinweis, dass es durchaus möglich sei, ab September noch alle zehn verlangten Resultate hinzukriegen und vergisst nicht zu sagen, dass er es 2003 selbst ausprobiert hat. Hier für alle nochmal die Ausschreibung zum Nachlesen und die per 26.08. aktualisierte Übersicht. Der Link dazu ist ganzjährig unter unserer Rubrik "Aktuelles" zu finden. Im Rahmen unserer Jahresabschlussfeier am 01.12. wird Alois die Sieger persönlich ehren.

29.08.2006 Halbmarathon in Bruchköbel mit Eckhard Reusert
So kurz vor den ersten Herbstmarathons werden wieder einige in unseren Reihen wach und versuchen sich erstmals in diesem Jahr auf längeren Strecken. Nach Bruchköbel reiste am Samstag einzig und allein Eckhard Reusert. Weil er sich auf den Kölnmarathon im Oktober vorbereitet, braucht er jetzt einige Anhaltspunkte über seinen aktuellen Trainingszustand. Bei seinem ersten Halbmarathon in diesem Jahr belegte er jetzt in seiner Altersklasse M50 mit einer brauchbaren Zeit von 1:39:21h den dritten Platz und war mit sich mehr als zufrieden. Der abwechselnde und anspruchsvolle Streckenverlauf hatte auf der ersten Hälfte etwa sieben Steigungen dabei und erinnerte ihn an unseren dienstäglichen Lauftreff im Steinbachtal. Deshalb hat seine erzielte Zeit einen entsprechenden Mehrwert im Vergleich zur flachen Wettkampfstrecke. Eckhard im Ziel: "ich war sehr überrascht, daß es bei mir schon so gut lief, anscheinend schlägt das Marathontraining an". Am kommenden Wochenende macht er einen weiteren Test über 23,6km beim schönsten Panoramalauf um Österreichs herrlich gelegenen Achensee. Auf angemessene Regenerationszeiten, insbesondere während eines Familienurlaubs, weist die Redaktion hin. Dieser Rat gilt vermehrt für über 50-jährige Ausdauersportler.

28.08.2006 Familientreffen beim 28. Koberstädter Wald-Marathon?
Gestern war es endlich so weit. Steffi nahm mit ihrem Winfried den ersten Marathon in Angriff und sie machten es in harmonischer Zweisamkeit - vom Start bis ins Ziel - beim Koberstädter Waldmarathon. Weil Steffis Bruder Christian ebenfalls noch nicht in unserer internen Bestenliste über diese Strecke zu finden ist, meldeten sie ihn kurzerhand ebenfalls an. Der Schreiber dieser Zeilen war von dessen Ergebnis (3:36:35h) dann mehr als überrascht, gerade weil er Christian am Samstagabend noch sehr locker und unaufgeregt mit einem Export (0,4 Liter) auf der Kleinostheimer Kerb antraf. Auch diese Art von Vorbereitung kann zum Erfolg führen. Die Marathon-Laufstrecke führt über zwei Runden vom Stadion aus durch Egelsbach über gut befestigte Wege der Staatsforste Langen und Kranichstein in leicht hügeligem Gelände mit insgesamt ca. 300 Höhenmetern. Der Veranstalter bot auch einen Halbmarathon an, den weitere drei Teilnehmer unserer Abteilung nutzten. Das seit Jahren überaus große Interesse an diesem Event erkennt man an 1277 Finishern in diesen beiden Läufen. Hier die Ergebnisse unserer Starter(innen).

25.08.2006 Günter Schohe war beim 24. Internationalen Matterhornlauf in Zermatt
Er ist erst vor einigen Monaten zu unserer Truppe gestoßen und heute in unserer regionalen Tageszeitung "Main-Echo" zu besichtigen. Und endlich verfügen wir auch über ein Foto von Günter Schöhe, der sich letzte Woche im schweizerischen Zermatt mit dem 24. internationalen Matterhornlauf auseinander setzte. Bei diesem interessanten aber anstrengenden Spektakel erlief er sich unter 123 Startern im sogenannten Touristen- bzw. Volksläuferfeld in 1:55:59h einen 67. Platz. Mehr als 1000 Athlet(inn)en aus vielen Ländern schickte der Veranstalter in Zermatt auf diese schwierige Bergstrecke, bei der insgesamt 1001 Höhenmeter zu bewältigen waren, um das Ziel endlich in 2580m Höhe am Schwarzsee zu erreichen. Ein Drittel der Strecke führte über asphaltierte Wege, aber der überwiegende Rest verlief auf Naturwegen, immer mit einem imposanten Ausblick auf die Schweizer Bergwelt. Auf 12,5km verkürzten die Schweizer in diesem Jahr die Laufwege, weil Steinschläge einen Teil unbegehbar machte. Günter war trotz eines Zehenbruchs sowie Schmerzen an der Achillessehne in der Vorbereitungsphase letztendlich mit seiner Zeit sehr zufrieden.

24.08.2006 Infoabend über die letzten acht Wochen in der Marathonvorbereitung
Einer unserer Sponsoren und Sportartikelausrüster, der Main Ausdauersport Shop in Niedernberg, veranstaltet am kommenden Montag, 28.08. um 20.00 Uhr einen Informationsabend mit sehr interessanten Themen zur richtigen Zeit. Es geht um die letzten acht Wochen in der Marathon Vorbereitung und um die Ernährung beim Lauf selbst. Als Referenten konnten die sehr sportlichen Geschäftsführer Thomas Ehrhardt und Klaus Ullrich den 32-jährigen Physiotherapeuten Jan Diekow verpflichten, der mit Bestzeiten im Marathon von 2:21h und über 10km mit 29:34min aufwarten kann und mit Jan Fitschen, Dieter Baumann und auch Lothar Leder trainiert. Dieser für Ausdauersportler sicherlich interessante Vortrag wird in den Räumen vom "Main Ausdauer Shop" in Niedernberg an der Großostheimer Straße (im Gebäude mit S.Oliver, Das Depot) veranstaltet. Herzlich eingeladen sind alle Laufbegeisterten. Damit die Organisation optimal verlaufen kann, würden sich die Veranstalter über eine Voranmeldung per eMail (info@main-ausdauershop.de) freuen. Etwa zwanzig TSG Athlet(inn)en befinden sich im Moment oder in Kürze in der Vorbereitung auf die Marathons in Dresden, Köln, Karlsruhe und Frankfurt. Hinzu kommen die Duathlet(inn)en und Triathleten, die für Wisconsin, Hawaii, Luxemburg und Rimini trainieren. Nehmen wir einfach mal an, dass der Kerbmontag in Kleinostheim nicht so sehr leidet, wenn einige von uns nach Niedernberg pilgern.

23.08.2006 Tom Luca Schneider verteidigt im hohen Norden seinen Titel über 1000m
Am Samstag richtete unweit der Nordseeküste die Stadt Schortens ihren 20. Jever Fun Lauf aus. Und zum zweiten Mal in Folge verbanden die Schneiders einen Kurzurlaub in Wilhelmshaven mit sportlichen Aktivitäten. Tom, der jüngste im Hause Schneider, sah sich als Titelverteidiger über 1000m in der Pflicht. Auf der Bilderserie in unserem Bilderalbum ist schön zu erkennen, dass er sich gleich von Beginn an die Spitze setzte und nicht geneigt war, diese wieder abzugeben. Nicht nur der souveräne Start-Ziel-Sieg lässt uns aufhorchen, sondern die tolle Zeit von 3:46min, 17 Sekunden schneller als vor Jahresfrist. Diese Leistung erscheint uns besonders wertvoll, zumal ihm der um ein Jahr ältere Jahrgang ebenfalls nichts anhaben konnte. Drei Stunden später ging Tom nochmal an die Startlinie und zwar mit seiner Schwester Leonie, diesmal über 5km. Wegen der Mahnung des Vaters, nicht zu schnell zu laufen, ließ er es locker angehen und erreichte hier in einer Zeit von 25:28min. Platz sieben in der Schülerwertung. Leonie ließ es auch ganz locker laufen, erreicht aber doch noch den dritten Rang in der W12 mit einer Zeit von 30:10min. Als um 19:30 Uhr der Senior dieser aktiven Familie auf die 10 englischen Meilen geschickt wurde, standen sie wieder zum Anfeuern an der Strecke. Beim einzigen 10 Meilenlauf in Deutschland ist was zu verdienen, das erklärt das hochkarätige Starterfeld, unter anderen Rodgers Rop (Sieger NYC Marathon 2003) und viele afrikanischen Athleten. Bernd bestätigte seine gute Platzierung vom letzten Jahr. Mit einer Zeit von 1:03:13Std schaffte er den 30. Platz (5. in der M40) und gab sich mit dieser Laufleistung zufrieden. Erinnern wir uns: er legte damals den Grundstein für seinen Erfolg beim Ironman in Wisconsin (Madison USA) und qualifizierte sich sehr frühzeitig für die WM in Hawaii 2006! Inzwischen befindet er sich in der Vorbereitung genau für dieses Event am 21.10. Ein gutes Omen? Hier die Ergebnisliste unserer Starter und eine kleine Fotoserie liegt in unserem Bilderalbum..

23.08.2006 Ergebnisverbesserung für Stefan Eckrich beim Breisgau Triathlon
An Malterdingen im Breisgau, etwa 20km nördlich von Freiburg, erinnert sich Stefan Eckrich wegen seiner sportlichen Erlebnisse sehr gerne. Frohe Mutes zog er am Wochende wieder in den sonnenverwöhnten Südwesten unseres Landes. Nach dem Dauerregen im letzten Jahr, sah es heuer eigentlich ziemlich gut aus. Sonne und Wolken bei 22° C zum Start sind eigentlich erstklassige Bedingungen für einen Triathlon. Auf den 2000m der Schwimmstrecke im Müllersee fühlte er sich gut und verbesserte seine Zeit gegenüber dem Vorjahr um fast eineinhalb Minuten. Doch leider hielt das gute Wetter nur noch eine gute Stunde an. Bei Kilometer 43 auf dem Rennrad öffnete Petrus die Schleusen. Zum Glück nur relativ kurz, aber dafür um so heftiger. Trotz dieser widrigen Wetterverhältnisse holte Stefan auf dem Bike mehr als zwei Minuten gegenüber 2005 heraus. Diesem höheren Tempo zollte er dann Tribut auf der knackigen Laufstrecke, die mit einem Anstieg von 150 Höhenmetern auf zwei Kilometer in jeder Runde alles abverlangte. Im Ziel blieb er dann mit 4:38:55Std., als 30. im Gesamtfeld und zweiter seiner Altersklasse, trotzdem noch zwei Minuten unter seiner letztjährigen Endzeit. "Das ist ein schönes Ergebnis zum Saisonabschluss", meinte der gut gelaunte und mit sich zufriedene Stefan im Ziel. Hier die Ergebnisliste.

20.08.2006 Kleines aber effektives TSG Team beim Rossdörfer Ortskernlauf
Die anspruchsvolle Laufstrecke führt durch enge, verwinkelte Gassen im hügeligen Roßdorf. Insgesamt sechs mal laufen die Athlet(inn)en direkt durch den Festbereich des beliebten Ortskernfestes, nehmen immer wieder gerne den Applaus der zahlreichen Zuschauer entgegen und müssen dafür jedesmal erneut einige Steigungen überwinden. Trotz schwierigen Geländes zieht dieses traditionelle Event regelmäßig Spitzenläufer an. Unser junger Student Andreas Heilmann weilt an diesem Wochenende wieder mal in heimatlichen Gefilden. Was liegt ihm da näher, als sich seinen Teamgefährt(inn)en auf dem Weg nach Roßdorf anzuschließen und sich mit einigen starken Sportlern zu messen? Mit der guten Zeit von 33:15 Minuten auf diesem unruhigen Geläuf belegt er nur drei Sekunden hinter einem äthiopischen Läufer einen sicheren und guten zweiten Platz. Roger Uhl empfand den Lauf sehr anstrengend, weil er wegen der Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt seit Monaten nur lange Einheiten trainierte. Aber das Ortskernfest mit seinen vielen kleinen Ständen fand er sehr gemütlich, es entschädigte etwas für die anspruchsvolle Strecke, "trotzdem bin ich mit der Zeit von 36:47 sehr zufrieden und freue mich jetzt auf den Muselduathlon (10-100-12) in Luxemburg mit Wolfi".
Und dann war mit unserer Claudia Hille noch die Vizemeisterin von 2005 mit von der Partie. Sie blieb als einzige Läuferin unter der magischen 40 Minuten Marke und holte sich damit den Gesamtsieg im Frauenfeld. Ihr primäres Ziel war aber nicht unbedingt der Sieg in Roßdorf sondern eher ein Test zu bestehen für bevorstehende größere Aktivitäten. Denn sie plagte sich in den vergangenen Wochen damit herum, ihren Puls wegen Eisenmangels nicht in die gewünschten Höhen zu bringen. Am Donnerstag packte sie ins Trainingsprogramm noch einen Zweistundenlauf (zweimal den Hahnenkamm hoch) und fuhr anschließend 3:30Std. Rennrad im Spessart. Um nichts dem Zufall zu überlassen belastete sie am Freitag ihren Körper nochmal zweieinhalb Stunden. Weil sie dann in Roßdorf ihr selbst gestecktes Ziel - eine Zeit im 38er Bereich - trotzdem nicht erreichen konnte, verzichtet Claudi Ende August auf einen Start bei den Duathlon Weltmeisterschaften im schweizerischen Zofingen. Sie konzentriert sich nun stärker auf den Main-Lauf-Cup sowie die vereinsinterne Zehnkampfwertung. In beiden Wettbewerben liegt sie derzeit gut im Rennen. Bleibt sie gesundheitlich auf der Höhe, dann wird sie vermutlich am 08.10. bei der Duathlon-EM in Rimini an den Start gehen und falls dann noch alles im Lot ist, freuen wir uns mit ihr auf den Dresden-Marathon am 22.Oktober.
Kommen wir nun zu den Leistungen der beiden Mädels aus unserem Nachwuchs. Tamara Hille ging beim Bambinilauf, bei dem allerdings keine Zeitnahme erfolgt, sehr eifrig zu Werke und Stella-Bianca Ertel, erst seit kurzem zu unserer Truppe gestoßen (ein Sportlerportrait ist noch nicht angelegt) erreichte bei den Schülerinnen C auf der 1650m Strecke in einer guten Zeit von 7:59min einen beachtlichen fünfzen Platz. Einige Erinnerungsfotos vom gestrigen Lauf haben wir schon ins Album geklebt und hier geht es zur Ergebnisliste unserer Starter. Laufreport.de hat inzwischen einen schönen Bericht von diesem sportlichen Ereignis online gestellt.

16.08.2006 Andreas Schiffner Gesamtzweiter beim zweiten Crosslauf in Königshofen
Es ist uns fast schon peinlich, dass ausgerechnet diese Klasseleistung von uns nicht registriert wurde. Vielleicht lag es auch daran, dass Andreas Schiffner als einziger unseres Teams zu diesem recht anspruchsvollen Crosslauf am 23.07. nach Königshofen fuhr und dieser Lauf, weil er erst zum zweiten Mal ausgetragen wurde, noch nicht so richtig bei uns angekommen ist. Aber wie Andreas dort unsere Farben vertreten hat, ist erwähnenswert. Der fast 53-jährige Ausnahmeläufer ließ bis auf den 24 Jahre jüngeren Ingbert Reinke (den Bruder von Uwe) alle Jüngeren teilweise weit hinter sich. Auf diesem schwierigen Geläuf mit etlichen Höhenmetern erreichte er in 37:44 Minuten als Zweiter des Gesamteinlaufs das Ziel und distanzierte den nächsten Läufer (immerhin noch 11 Jahre jünger) um eine ganze Minute. Alter schützt also nicht vor herausragenden Leistungen. Schade, dass Andreas sich in diesem Jahr so rar macht, dies hängt aber auch mit einigem Verletzungspech zusammen. Sein letzter Lauf müsste der renommierte Limeslauf in Großkrotzenburg gewesen sein, bei dem er in einer 36er Zeit (Platz 7) einer ganzen Reihe guter Läufer schon das Fürchten lehrte. Hoffen wir, dass Andreas uns die bisher fehlende Berichterstattung nachsieht. Hier die Ergebnisliste mit dem weiterführenden Link zum Veranstalter.
14.08.2006 Die Punktesammlung beim Odenwald Cup geht weiter
In unserem Gästebuch machte Sarah von Kutzleben kräftig Werbung für den "schönsten und bestorganisiertesten Volklauf in meiner neuen Heimat dem Odenwald". Seit einigen Wochen lebt die quirlige Athletin nun in Mossautal und hat sich inzwischen an Land und Leute gewöhnt. Selbstverständlich war für sie natürlich der Start am Samstag beim 11.Güttersbacher Volkslauf, der für seine sehr anspruchsvolle Topografie weit über die Grenzen des Odenwaldes hinaus bekannt ist und wahrscheinlich auch deshalb stark frequentiert wird. Sie erlief sich auf der 10,5km Strecke einen dritten Platz in der W30. Das Sammeln von Punkten im Rahmen des Odenwald Cups ist für sie weniger wichtig, dafür umso mehr für Stefan Günther. Er ist bei dieser Wertung eifrig dabei, ging dieses Mal auf die Halbmarathonstrecke (21,1km) mit ihren 400 Höhenmetern und überquerte die Ziellinie in ordentlichen 1:40:01Std. Anlässlich des zehnten Jubiläumslaufs organisierte Sarah im vergangenen Jahr unseren Abteilungsausflug nach Güttersbach. Die dabei erstellte Bilderserie liegt immer noch in unserem Bilderalbum. Hier ist noch der Link zur Ergebnisliste vom Samstag.
13.08.2006 Berg- und Sprintwertung beim Dienstag-Lauftreff startet wieder
Ab Dienstag, 22.08. werden beim Lauftreff wieder Fahrtspiele in unsere lange Laufstrecke eingebaut. Auf Initiative unseres Laufpaten Udo Bauer wurden vor einigen Jahren "Bergwertungen" eingeführt. Auf insgesamt drei festgelegten Steigungen können die jeweils drei ersten Läufer Bergwertungspunkte sammeln, vergleichbar mit dem System bei der Tour de France. Dabei entwickeln die Läufer taktische Raffinessen, nicht so starke Sprinter suchen ihr Heil in frühzeitigen Ausreißversuchen, andere, spurtstarke Athleten, setzen ihre Kraft und Kondition auf den letzten Metern ein. Im letzten Jahr ist die Anzahl der Läufer auf der langen Strecke wöchentlich größer geworden und sowohl Spaß als auch Kondition nahmen spürbar zu.
Es gilt folgendes Punktesystem für die drei Erstplatzierten:
1. Berg Kategorie 3
(Anhöhe vor Steinbach) 6, 4 und 2 Punkte
2. Berg Kategorie 1 (Weggabelung beim Dreimärker) 12, 10, und 8 Punkte
3. Berg Kategorie 2 (der Gang nach Canossa) 8, 6 und 4 Punkte.
Für die Sprinter mit den dicken Oberschenkeln gibt es eine Sonderwertung. Beim Schlusssprint kurz vor dem Sportplatz des SV Vorwärts, nach der 17km Runde, werden 10, 8 und 6 Punkte verteilt. Eine Voraussetzung für die Punktevergabe ist allerdings erforderlich. Mindestens drei Läufer müssen dienstags auf der langen 17km Runde antreten, alleine oder zu zweit können keine Punkte gesammelt werden. Udo wird sehr genau Buch führen und die Zwischenstände in unser Gästebuch eintragen. Wer bis einschließlich 26.09. auf den maximal sechs Läufen die meisten Punkte gesammelt hat, wird bei der Jahresabschlussfeier zum Berg- bzw. Sprintkönig der TSG Kleinostheim gekürt. Mehr Informationen zur Laufstrecke und zu den Laufpaten gibt es hier.
11.08.2006 Zwei TSG Triathleten auf der Olympischen Distanz in Limburg
Alle zwei Jahre wieder kehrt der Triathlon in Limburgs mittelalterliche und malerische Altstadt ein. Das triathletische Sightseeing mit seiner Tour in und um Limburg hat dort seinen Reiz. Schwimmen im Schatten des Domes in der Lahn, Rennrad fahren auf einem attraktiven und weitgehend autofreien Rundkurs und Laufen in der historischen Altstadt mit dem Ziel auf dem Kornmarkt. Unsere beiden Trias Harald Reuter und Rainer Simon reisten gerne zu diesem interessanten Triathlon der kurzen Wege und starteten über die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen - 40 km Rad - 10 km Laufen). Wir nahmen an, dass Harald eine Woche nach seinem Mitteldistanztriathlon im Allgäu noch platt sei. Er zeigte einen guten Wettkampf und landete noch in der ersten Hälfte der 108 Finisher. Eine bessere Platzierung verhinderte sein Sturz vom Rennrad, den er einige hundert Meter vor der Wechselzone nicht vermeiden konnte. Die körperliche Beeinträchtigung hielt sich während des 10km Laufes aber in Grenzen. Rainer war mit seiner Leistung beim Schwimmen einverstanden, konnte aber seine gesteckten Ziele in den beiden folgenden Disziplinen nicht realisieren. Sein Handicap waren leichte Magenprobleme, die er sich vermutlich durch falsche Ernährung während des Wettkampfes quasi selbst besorgte. Beiden Athleten imponierte die logistische Leistung des Veranstalters und das Wetter passte an diesem Tag auch. Hier die Ergebnisliste unserer Sportler mit einem Link zum Veranstalter.
11.08.2006 Erneut starke Leistung von Claudia Hille beim Hofheimer Triathlon
Claudia Hille, die Titelverteidigerin über die Mitteldistanz in Hofheim (1900m schwimmen im Ellertshäuser See, 89km Rad auf vier Runden verteilt und vier Laufrunden zu je 5000m), ist mit zweiten Plätzen eigentlich nie zufrieden. In Hofheim musste sie sich einer mehr als 10 Jahre jüngeren Athletin beugen, die für das Endurance Team Austria startete. Claudi weiß, dass dieses Rennen auf dem Rad verloren wurde, denn sowohl beim Schwimmen als auch in der abschließenden Laufdisziplin nahm sie ihrer Gegnerin jeweils drei Minuten ab. Den Sieg 2005 holte sie übrigens in der gleichen Zeit wie die diesjährige Siegerin. Im familieninternen Vergleich behielt sie jedenfalls die Oberhand, denn ihren ebenfalls gestarteten Trainingspartner und Ehemann Arnd distanzierte sie nach 5:00:11Std. um mehr als fünf Minuten: Balsam fürs ego! Erinnern wir uns daran, dass die neue Vizemeisterin am Abend zuvor den 10km Kerblauf in Kahl in überlegener Manier gewann. War dieser Lauf im 40 Minuten Tempo tatsächlich nur zum Einlaufen gedacht oder hatte Claudi dabei ein paar Körner zuviel verschossen? Wir werden bei Gelegenheit nachfragen. Arnd hat sicherlich keinerlei Probleme damit, wenn ihm seine ehrgeizige Frau mal im Wettkampf die Hacken zeigt. Fairerweise tragen wir aber nach, dass auch Arnd am Vortag aktiv war. Er startete beim schweren olympischen RömerMan Triathlon in Ladenburg (1,8km-42km-10km) und erreichte in der imponierenden Zeit von 2:30:55Std. als fünfter der MSen1 das Ziel. Vergessen wir aber nicht zu erwähnen, dass Claudis zweiter Platz nur mit enormen körperlichen Anstrengungen erreicht werden konnte und wir den gezeigten Leistungen Respekt zollen. Hier ist die Ergebnisliste mit den einzelnen Splitzeiten.

07.08.2006 Thomas Kraus vom Transschwarzwald MTB- Rennen zurück
Nach fünf Tagen mit dem Mountainbike quer durch den Schwarzwald hatte sich Thomas Kraus einige Tage Urlaub verdient und auch gegönnt. Nun ist er zurück, hat seine Eindrücke geschildert und schöne Bilder geliefert. Da beim ersten Vaude Trans Schwarzwald Race nur Zweier-Teams zugelassen sind, meldete er sich mit dem sehr starken 22-jährigen David Voll (hess. Jun. Vizemeister) vom RV Bad Hersfeld an, den er im letzten Jahr beim Etappenrennen auf Kreta kennenlernte. Der Veranstalter ließ keine Wünsche offen, sie fühlten sich "zu Gast bei Freunden". An jedem Etappenort hatten die Kinder schulfrei, um beim täglichen Start dabei zu sein und die Biker anzufeuern. Zusätzliche Unterstützung hatte sich Thomas selbst mitgebracht. Seine Frau Christine mit ihrer Schwester Sabina lieferten immer dann Hilfe, wenn sie besonders nötig war. Und nun zum Rennen selbst.
Das Fusion A -Team (Amateure) startete in einem starken Teilnehmerfeld unter Profis (mit Europameistern) und legte in diesen fünf Tagesrennen insgesamt 440 Kilometern bei 9682 Höhenmetern zurück. Nach insgesamt 18:53Stunden war Thomas platt, aber glücklich darüber, das Rennen erfolgreich beendet zu haben. Seinem Partner David zollte er höchsten Respekt. Seiner starken fahrweise ("ich hatte meine Last, ihm zu folgen") schreibt er es zu, dass sie in der Männerwertung einen tollen 14. Platz in der Endabrechnung erreichen konnten. Eine Besonderheit erlebten sie täglich, denn zu den gefahrenen Rennkilometern kamen jeweils bis zu 27km und 500hm neutraler Start hinzu. "Man kann sich darüber streiten, ob sowas sinnvoll ist. Ich fand es eigentlich nicht schlecht, weil man sich langsam warm fahren konnte", erklärte Thomas auf Nachfrage. Gleich am ersten Tag auf der Etappe von Pforzheim nach Sasbachwalden kamen sie nach der letzten Verpflegungsstation wegen fehlender Ausschilderungen von der realen Strecke ab. Nach bewältigten 3000hm und total enttäuscht holte Christine die beiden aus einem anderen Tal ab. Weil sich auch das Rothaus-Cube Team verfuhr, blieben beide Teams weiterhin in der Wertung. Die Zeitmessung an der letzten Verpflegungsstation verglichen die Zeitnehmer mit den anderen Teams und rechneten eine Zeitstrafe von 15 Minuten hinzu. Der dritte Tag führte von Wolfach nach Engen. 110 Rennkilometern und gerade mal 1600hm kamen Thomas sehr entgegen, "denn ich musste feststellen, dass ich das Tempo nicht mehr halten konnte, als die Berge zu steil wurden". An diesem Tag konnten sie sich allerdings bis Kilometer 54 in der Führungsgruppe halten und sich vom Rest absetzen, bevor wieder zwei knackige Anstiege kamen. Am Ende lagen sie nur 21 Minuten hinter der Spitze und das war auf der längsten Etappe ihr bestes Resultat. Weitere Informationen und Berichte können der Website des Veranstalters entnommen werden. Eine kleine Fotoserie liegt bereits in unserem Bilderalbum.

06.08.2006 Kahler Kerblauf von der TSG klar dominiert
Das Desaster bei der Organisation des Volkslaufes Anfang Juni hatte etliche Sportler(innen) veranlasst, dem Kerblauf fern zu bleiben. Trotzdem sind noch 62 Starter am Kerbsamstag (29.07.) in Kahl erschienen, zehn davon aus unserem Team, die ihren Vereinskameraden und Verantwortlichen dieses Abendlaufes Eckhard Reusert nicht hängen ließen. Unsere 10-köpfige Mannschaft bestand zu 50% aus Frauen und allesamt landeten unter den ersten drei ihrer jeweiligen Altersklasse, was allerdings bei diesem recht übersichtlichen Teilnehmerfeld nicht besonders schwierig war. Trotzdem wurde bei diesem Straßenlauf toller Sport präsentiert und dafür sorgten unsere Frauen und Männer. Ein Blick in die Ergebnisliste zeigt die Qualität der gebotenen Leistungen. Andreas Heilmann, unser Vorzeigemann auf 10km Strecken, ist nach einer strapaziösen Woche mit vier erfolgreichen Klausuren gerade ins Immunologie-Praktikum eingestiegen und war deshalb gerade in seiner Kahler Heimat. Sein ohnehin geplantes Training absolvierte er halt bei diesem Straßenlauf und freute sich über das Zusammentreffen mit seinen starken Clubkameraden Tobias Hegmann und Uwe Reinke, die am Ende zwischen sich nur einen Mann vom Gerolsteiner SV lassen mussten. Andreas wollte nach dem Start "locker einrollen", aber der Mann aus der Eifel forcierte bereits auf den ersten 500m das Tempo derart, dass sie bald alleine an der Spitze waren und die ersten zwei Kilometer deutlich unter 6:30min absolvierten. "Dennoch war ich mir sicher, diesen Kontrahenten schlagen zu können, weil sein Laufstil sehr unrhythmisch wirkte, was wahrscheinlich auf jahrelanges Training mit nicht korrigierten Beinachsen zurückzuführen ist", solche Gedanken gehen einem Studenten durch den Kopf, der sich im Diplom-Studiengang Molekulare Medizin befindet, die auf die Forschung ausgerichtet ist mit dem Ziel, medizinische Inhalte mit naturwissenschaftlichen Methoden zu untersuchen! Er behielt recht, denn nach diesem flotten Einstieg fiel sein Begleiter kontinuierlich zurück. Den heraus gelaufenen Vorsprung auf die Nächstplatzierten setzte Andreas aber nicht aufs Spiel, sondern verschärfte das Tempo und brachte sich relativ sicher in einer Klassezeit von 32:10min ins Ziel. Er fühlte sich während des Rennens locker, obwohl ihn seit dem 10000m Spikesrennen in Regensburg Schmerzen im Fußgewölbe plagen, vermutlich eine Entzündung der Plantarsehnen. Erleichternd war, dass ihm diese fünf Runden im Kahler Ort liegen, er quasi Heimspiel hatte und die Hitze ihn nicht sonderlich störte. Sehr erfreulich aus unserer Sicht ist, dass Tobias dem Zweiten noch sehr dicht auf die Pelle rückte und mit einer neuen 10km Bestzeit in 33:16min über die Linie rauschte, gefolgt von Uwe (34:38min), der damit unseren Erfolg komplett machte. Im Sog seiner schnellen Vorbilder ließ sich Stefan Günther ebenfalls zur Bestleistung ziehen, für ihn stehen jetzt immerhin schon 40:40min zu Buche. Und unser interner Altersklassenspitzenreiter (M65) Alois Mühlthaler meldete sich auf der Laufstrecke wieder mal zu Wort, in guten 55:11min.
Dass Claudia Hille sich bei den Frauen überlegen den Sieg (in 40:02min) holen würde, war uns schon vorher klar. Aber die Wenigsten wussten, dass dies nur ein Einlaufen war, zur Vorbereitung auf den Mitteldistanz Triathlon am nächsten Morgen in Hofheim. Darüber berichten wir in Kürze. Unser restliches Damenfeld trotzte ebenfalls der Hitze und zeigte ansprechende Leistungen, wie unsere interne Ergebnisliste beweist. Ansonsten hat die Versorgung mit Wasser funktioniert, zumal einige Anwohner die Läufer(innen) mit Gartensprengern erfrischten. Mit der Streckenführung hatte unser Mann an der Spitze aufgrund seiner Ortskenntnisse und eines Begleitradfahrers kein Problem. Dies galt wegen fehlender Straßenmarkierungen leider nicht für einige nachfolgende Läufer.

02.08.2006 Bericht vom 24. Allgäu Triathlon in Immenstadt
Norbert Stein, Manni Scherer und Harald Reuter, drei unserer Triathleten, hatten sich in diesem Jahr den 24. Allgäu Triathlon (1,9km schwimmen, 92km Rad, 21,1km laufen) als Highlight herausgesucht. Im Gegensatz dazu ging Stefan Eckrich heuer bereits zum neunten Mal in Immenstadt an den Start. Dieser Kurs ist für seine anspruchsvolle, selektive Streckenführung der Mitteldisziplin bekannt. Umso bemerkenswerter, dass sich Norbert gerade diesen Wettkampf für seine Premiere auf der Mitteldistanz herausgesucht hat. Respekt! Die letzten Wochen der Vorbereitung waren bei Temperaturen bis zu 37°C nicht immer einfach und verlangten uns bereits im Vorfeld alles ab. Wir erwarteten zermarternde Temperaturschwankungen, die mit den immer kalten Fluten des großen Alpsee starten sollten, bevor der Schock des diesjährigen Sommers unsere Körper binnen weniger Sekunden mit wüstenähnlichen klimatischen Bedingungen treffen sollte. Wie soll das bei dem bekannt schweren Radkurs nur werden, wenn die Sonne unbarmherzig auf den Asphalt der bis zu 16%igen Steigungen der Immenstädter Radstrecke brennt und uns beim abschließenden Halbmarathon die letzten Körner aus dem Körper zieht, dass man mit dem Trinken gar nicht mehr nachkommt? ...........weiterlesen (ein Reise- bzw. Wettkampfbericht von Harald Reuter)