TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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30.04.2006 Marktplatzlauf Grossostheim: Heilmann und Hegmann holen Doppelsieg
Petrus hatte am durchwachsenen kühlen Samstag ein Einsehen und bescherte dem 11. Großostheimer Marktplatzlauf eine Regenpause. Der Sonne gelang es dann sogar am Nachmittag gerade noch rechtzeitig den Asphalt des lauftechnisch anspruchsvollen Rundkurses durch den Ortskern mit einigen Kopfsteinpflasterpassagen zu trocknen. Mit Erleichterung konnte der TV-Großostheim dann zunächst den Nachwuchs auf die 750m bzw. 1500m Strecke schicken. Doppelstarter Tom Schneider siegte auf beiden Rennen in der Klasse M09 und Schwester Leonie erreicht den zweiten Platz in der M12. Der Veranstalter bot auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, das Rennen bereits nach zwei Runden, also nach 5000m zu beenden. Diesen sogenannten Jedermannslauf nahmen 24 Läufer(innen) in Anspruch. Die Geschwister Silke und Christian Hippler, die diese Saison schwerpunktmäßig dem Triathlon widmen, freuten sich über ihre Siege in der männlichen und weiblichen Wertung. Mit Spannung erwartet wurde dann der Startschuss für den Hauptlauf über 10000m, denn die ersten Titel der noch jungen Straßenlaufsaison 2006 sollten vergeben werden. Das hochkarätig besetzte Männerfeld versprach einen heißen Kampf um die Krone des Kreismeisters. Andreas Heilmann war als Titelverteidiger umgeben von einer starken Konkurrenz aus dem eigenen Lager und dem der LuT Aschaffenburg. "Gerne nutze ich den Großostheimer Marktplatzlauf als Test für den Hypolauf am 19. Mai in Aschaffenburg, denn das Profil ist sehr ähnlich", so Heilmann vor dem Rennen. "Die ersten zwei Runden waren wir zu dritt gleichauf. Tobias Hegmann und Marco Schneider konnten gut mithalten, bevor ich in der dritten Runde beide mit einer Tempoverschärfung antesten wollte und dadurch einen Vorsprung gewann, den ich bis ins Ziel weiter ausbauen konnte", resümierte er den Rennverlauf nach seinem Sieg. "Der um 35 Sekunden verbesserte Streckenrekord ist meiner Meinung nach durch den im Jahre 2005 Baustellen bedingten veränderten Streckenverlauf nicht vergleichbar", kommentiert er die Siegerzeit von 32:55 Minuten. Tobias Hegmann vervollständigt unseren Triumpf mit Platz zwei in neuen persönlichen Bestzeit von 33:22min und holt zusammen mit Roger Uhl (35:09min) diesmal die Mannschaftswertung und gleichzeitig den Wanderpokal für eine grandiose Serie der letzten Jahre. Bemerkenswert erscheint uns, dass fünf TSG Mannschaften in die Wertung gekommen sind. Rang drei schafft immerhin die zweite Mannschaftmit Mario Stenger (35:09), Bernd Schneider (37:10) und Udo Bauer (38:06). Nur siebzehn Frauen entschieden sich für einen Start auf dem vier Rundenkurs. Aus unserem Team landeten drei Starterinnen auf dem Treppchen. Birgit Reuter führte unsere Damen diesmal an (3.W40), gefolgt von Christine Hippler (2.W35) und den stärker aufkommenden Schwestern Aurelia Santoro (2.W30 und neue persönliche Bestzeit) und Vicky Scherer (4.W35). In der Ergebnisliste sind alle Einzelheiten nachzulesen und die Links zum Zeitnehmer bzw. Veranstalter. Im Bilderalbum sind bereits Fotos online gestellt.
28.04.2006 Onlineanmeldung für unseren 2.Süwag Energie Volks- und Straßenlauf steht
Die Ausschreibung für unseren 2.Süwag Energie Volks- und Straßenlauf am 08.Oktober 2006 ist seit heute online. Einzel- sowie Gruppenanmeldungen nehmen wir ab sofort an. Auf unserer separaten Seite sind die entsprechenden Links zu finden, wie auch die Ergebnislisten seit dem Jahr 2000 (damals allerdings noch unter der alten Bezeichnung "Oktoberlauf") und zwei riesige Bilderserien aus den Veranstaltungen der letzten beiden Jahre. Sportler(innen) mit weitem Anfahrweg oder geografischen Defiziten finden dort auch einen Routenplaner und die Ortskarte von Kleinostheim und sogar eine ausführliche Beschreibung der Laufstrecke unseres Hauptlaufs. Wir freuen uns auf ein großes Starterfeld und wünschen allen Teilnehmer(inne)n neue Bestzeiten.
26.04.2006 Zwei Podestplätze beim Kurparklauf in Bad König
Von den Chronisten fast nicht bemerkt liefen Sarah von Kutzleben und Stefan Günther am vergangenen Samstag in Bad König beim Kurparklauf auf das Podium. Sarah erreichte mit ihrer Zeit Platz eins bei den Seniorinnen W30 und Stefan sorgte für eine neue persönliche Bestzeit. In 41:48min über die 10km belegte er in der Endabrechnung Rang drei in der männlichen Hauptklasse. Hier die Ergebnisliste unserer Teamkollegen(in). Bei einem weiteren exotischen Rennen startete Bernie Schneider am Wochenende. Berufliche Gründe in Übersee verhinderten seine Teilnahme an der Duathlon DM in Backnang. Er hielt sich aber schadlos und lief am Sonntag spontan beim Maraton de UCEMA über acht km in Buenos Aires. Im großen Starterfeld von weit über 1200 Finishern belegt er überraschend Gesamtrang Nr. 37 in 31:11min und Platz sechs in seiner Altersklasse M40.
26.04.2006 Fester Trainingstermin für Rennradfahrer ab sofort donnerstags 18.00 Uhr
In unserer letzten Abteilungsversammlung vom 14. Februar beschlossen wir die Einrichtung eines festen Rennradtrainings analog unseres diensttäglichen Lauftreffs. Ab morgen geht es nun endlich los. Treffpunkt ist in Kleinostheim, am Sportplatz bzw. der Gaststätte zum Steinbachtal und zwar jeden Donnerstag um 18:00 Uhr. Wie schon beim Lauftreff wird immer ein verantwortlicher "Radpate" mitfahren, Neulinge begrüßen und das geplante Training koordinieren. Strecke und Tempo orientieren sich zunächst immer am schwächsten Fahrer und die Dauer des Trainings wird zunächst auf zwei bis zweieinhalb Stunden begrenzt. Sollte die Resonanz positiv ausfallen, bilden wir in Zukunft unterschiedliche Leistungsgruppen. Gefahren wird immer, es sei denn, die Wetterbedingungen lassen es wirklich nicht zu.
24.04.2006 Zwei Deutsche Meistertitel und eine Vizemeisterschaft bei der Duathlon DM in Backnang
"Ich habe 101% für die Mannschaft gegeben und freue mich riesig über den Mannschaftstitel in der Altersklasse M30/M35 zusammen mit meinen Vereinskollegen Thomas Kraus und Tobias Hegmann", resümiert Roger Uhl das Abschneiden bei der Deutschen Duathlon Meisterschaft am 23. April 2006 in Backnang über die Kurzdistanz (10 km Laufen, 40 km Radfahren, 5 km Laufen). Mit einem doppelten Paukenschlag eröffneten unsere Athlet(inn)en die neue Duathlon-Saison und bewiesen eindrucksvoll ihre Stärke auf nationaler Ebene. Neben dem Mannschaftstitel durfte Claudia Hille mal wieder ganz oben auf dem Treppchen in der AK W40 stehen und zu Beginn des neuen Wettkampfjahres die Titelsammlung erweitern. "Trotz meiner langjährigen Wettkampferfahrung war ich diesmal überaus nervös, besonders vor dem Radfahren, denn mir fehlen die Trainingskilometer. Nach verhaltenem Beginn über die ersten 10 Laufkilometer habe ich als zweite aufs Rad gewechselt und mich über die anspruchsvolle Strecke gekämpft bevor ich auf den letzten fünf Laufkilometern noch mal die Frauenkonkurrenz aufmischen konnte. Dies könnte die Generalprobe für die WM am 28. Mai in Dänemark über die gleiche Distanz sein". Der neunte Gesamtplatz und der deutliche Sieg in ihrer Altersklasse lassen sie zuversichtlich in die noch junge Saison blicken.
Nur vierzehn Tage Regeneration gönnte sich Tobias Hegmann nach seinem Sieg beim Obermain Marathon und überraschte sich selbst mit seiner herausragenden Platzierung. "Ich habe wohl einen ziemlich perfekten Tag erwischt. Von Platz neun nach dem ersten Lauf auf Platz vier auf der Radstrecke und dann noch mal die zweitbeste Laufzeit auf den abschließenden fünf Kilometern", freute er sich über die Vizemeisterschaft in der AK M30. "Das ist der Hammer und die Krönung der Sieg in der Mannschaftswertung. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich mich gleich mit zwei Medaillen schmücken kann." Für Thomas Kraus wird die erfolgreiche Premiere sicher nicht der letzte Duathlon gewesen sein. Der Tausch des Mountainbikes gegen das Straßenrennrad und das Schnüren der Laufschuhe waren für ihn eine neue Erfahrung. "Es war ein schöner Wettkampf mit toller Atmosphäre, aber kein Zuckerschlecken. Mit Krämpfen habe ich auf die zweite Laufstrecke gewechselt und mich durchgebissen, auch für den Erfolg der Mannschaft." Als Einzelkämpfer war Wolfgang Höfer in der stark besetzten Altersklasse M45 unterwegs und verfehlte sein persönlich gesetztes Ziel, sich unter den TopTen zu platzieren, nur ganz knapp. "Anders als Thomas musste ich bereits beim Radfahren der harten Strecke Tribut zollen. Am Wendepunkt bei Kilometer 35 haben durch den Rhythmuswechsel beide Waden zugemacht. Das bedeutet runter vom Rad, dehnen, warten, wieder aufsteigen und vorsichtig gedrosselt im kleinen Gang weiterfahren. Die Nachwehen habe ich nur noch zu Beginn der letzten fünf Laufkilometer gespürt und konnte demzufolge erst zum Ende hin einige Plätze wiedergutmachen, das Rennen hätte ab da noch etwas länger sein dürfen", erläuterte er sein Abschneiden.
Hier die Ergebnislisten der TSG Starter(in), der Mannschaften und der Altersklassen mit allen Splitzeiten. Im Bilderalbum liegen von diesem Highlight ein ganze Reihe eindrucksvoller Aufnahmen, auf der Strecke und von der Siegerehrung.
22.04.2006 Jugendtriathlon: mit den Vorbereitungen bewegen wir uns auf die Zielgerade
Der 2.Süwag Energie Schüler-und Jugendtriathlon der TSG Kleinostheim in Zusammenarbeit mit dem RV 06 Mainaschaff und der Wasserwacht Mainparksee ist weitgehend durchorganisiert. Vorgestern Abend traf sich das Organisationsteam unter Leitung von Eckhard Hippler zur wahrscheinlich vorletzten Sitzung, die Vobereitungen laufen also auf Hochtouren. Alle Helfer(innen) werden hiermit nochmals an die Termine 24. und 25.06. erinnert. Die Arbeitspläne werden derzeit erstellt und in Kürze verschickt. Wer letztes Jahr dabei war, wird heuer wieder eingeplant. Jeder weiß, dass die jungen Triathlet(inn)en nach dem Sport gerne Süßes suchen, deshalb ergeht heute schon an unsere Damen die Bitte um Kuchenspenden. Die Ausschreibung mit den Streckenplänen sowie die Onlineanmeldung sind auf unseren Jugendseiten längst freigeschaltet.
21.04.2006 Laktatdiagnostik als Grundlage der Trainingssteuerung
Gestern Abend auf der Großwelzheimer Bahn nutzte ein Teil unserer Sportler(innen) die angebotene Möglichkeit einer professionellen Laktatdiagnostik gegen eine relativ günstige Eigenbeteiligung. Zur Ermittlung der effektivsten Pulsbereiche für die verschiedenen Trainingsformen liefen die Probanden in jedem vorgegebenen Pulsbereich 2000m (5 Stadionrunden). Manni Scherer z.B. lief seine Runden jeweils mit 115, 130, 145, 155, 165 und 175 Puls. Nach jedem Abschnitt ging’s zum Blut lassen zu Jörg Esser, dem Profi von der Heart & Health - Sportberatung.de. Die Blutentnahme ist nur mit einem winzigen Stich mit einer sterilen Lanzette ins Ohrläppchen verbunden. Mit einer dünnen Glaskapillare wird das austretende Blut aufgenommen. Die so gewonnenen 0,02ml Blut werden nach Einbringen in ein mit verschiedenen Chemikalien gefülltes Reagenzgefäß sofort analysiert. Es tut übrigens gar nicht weh, ein kleiner Piks ins Ohrläppchen reicht. Die kleine Wunde bleibt während des gesamten Tests offen. Der gemessene Laktatwert gibt dann sehr genau Auskunft über die Schwelle vom aeroben zum anaeroben Bereich und hilft dem/der Ausdauersportler(in) bei der Trainingssteuerung und Optimierung der Leistung. In unserem Bilderalbum liegt eine kleine Bilderserie von dieser Aktion.
19.04.2006 Osterlauf Jügesheim: TSG Erfolge bei guten Bedingungen
Fünfundzwanzig TSG-ler, darunter immerhin sieben Damen, pilgerten am Ostermontag zum traditionellen Osterlauf nach Jügesheim, um sich den 10 Kilometern bzw. den Strapazen der selten angebotenen 25km Distanz zu stellen. Dieses Mal überraschte uns alle Christian Hofmann mit einer neuen Bestzeit von 36:01min, die zumindest am Ostermontag ausreichte, um die Führung innerhalb unseres Teams über die 10km Strecke zu übernehmen. Oldtimer Andreas Schiffner ist wieder gesund und setzt als Zweiter der M50 mit 36:39min eine erste Marke in 2006. Und Thomas Kraus explodierte förmlich. Eine Woche vor der Duathlon DM läuft er zwei konstante Halbzeiten und knallt in 36:49min eine um eineinhalb Minuten stärkere neue persönliche Bestzeit hin. Was haben wir vom ehemaligen Bundesligaringer, der in dieser Sportart schon Medaillen auf Bundesebene geholt hat, noch zu erwarten? Mit Astrid Aschenbrenner (2.W35) und Kilian Stein (3.M14) holten wir zwei weitere Podestplätze, Christian Hippler blieb erneut im 39er Bereich und Vicky Scherer vermeldet stolz die Verbesserung ihrer Topzeit um eine knappe Minute. Betrachten wir die Ergebnisliste, dann bleibt festzustellen, dass immer dann, wenn einer unserer Mitstreiter schwächelt, ein anderer die Lücke füllt. Die Spitze in der Mannschaft wird breiter und das Feld dahinter rückt nach, das können wir als positives Fazit festhalten.
25km wollten neben Doris John (Platz 4 in der W45) nur vier Männer angehen. Wer über diese ungewöhnliche Langstrecke an den Start geht, hat irgendetwas vor. Sie bietet eigentlich die ideale Vorbereitung und einen Zwischentest für die Marathonstrecke. Von Manni Scherer wissen wir, dass er in vier Wochen beim Mainzmarathon dabei ist und seine Ziele hoch gesteckt hat. Er lief zwar exakt einen vierer Schnitt (1:39:55h), verpasste allerdings seine Absicht, zwei bis drei Minuten zügiger zu laufen. Die 90 Trainingskilometer der letzten Woche hatte er wahrscheinlich noch nicht komplett verarbeitet. Deshalb musste er die interne Führung wieder einmal Mario Stenger überlassen, der in 1:38:18h als Vierter der M40 durchs Ziel lief. Insgesamt bleibt ein schönes Event und eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Erinnerung. Hier nochmal der Weg zur Ergebnisliste mit dem Link zum Veranstalter. Eine Bilderserie liegt bereits in unserem Album.
10.04.2006 Tobias Hegmann dominierte den Obermain Marathon in Bad Staffelstein
Auf seiner eigenen Website konnten wir heute lediglich ein Foto der wunderschönen, leckeren Siegertorte bewundern. Einen Bericht hat Tobi für morgen angekündigt, "wenn ich ein bisschen ausgeschlafener bin". Dass er den Sieg eingefahren hat, erfuhren wir schon gestern über die Homepage des Veranstalters. 228 Männer und 28 Frauen konnten sich über die Marathondistanz als Finisher in die Ergebnisliste eintragen. Die Strecke kann sicherlich in der ersten Hälfte als eine sehr anspruchsvolle Marathonroute bezeichnet werden. Sie beginnt und endet in Bad Staffelstein. 681 Höhenmeter sind zu überwinden. Außerdem führt der Kurs an vielen Sehenswürdigkeiten direkt vorbei: Kloster Banz - Basilika Vierzehnheiligen - Staffelberg. Er führt über asphaltierte, geschotterte und weiche Waldwege zum Ziel. Und die Zeit von 2:46:29 Std. sagt einiges über die derzeitige Klasseform unseres Teamgefährten aus. Umgerechnet auf eine flache Piste können wir diesen superschweren Lauf durchaus in den Bereich einer neuen Bestzeit einsortieren. Lieber Tobi, wir hoffen, dass Du diese Qualität noch eine Weile behältst und uns sowie Dir in dieser Saison noch viel Freude bereitest. Wir gratulieren sehr herzlich für diesen großen Erfolg und sind gespannt auf Deinen Rennbericht. Hier geht es zu den einzelnen Ergebnislisten von Bad Staffelstein.
09.04.2006 Schönes Wetter und gute Beteiligung beim Cross im Steinbachtal
Ob er schon bald in die Fußstapfen seines Vaters und Vorbildes Bernie Schneider treten kann? Jedenfalls lieferte Tom Luca heute in der Zeit von 23:57min eine Klasseleistung auf unserer recht anspruchsvollen Crossstrecke ab. Auf den letzten Metern feuerte ihn Bernie (auf dem Rad mit Hündin Nelly im Schlepptau), der diesmal Platz fünf im vereinsinternen Rennen schaffte, zum Endspurt an. Im Damenfeld siegte Christine Hippler knapp vor Sarah von Kutzleben und bei den Männern gewann Mario Stenger vor Roger Uhl, der seinen dritten Wettkampf in sechs Tagen lief, und Trainer Wolfi Höfer, der den stark aufkommenden Thomas Kraus auf Rang vier verdrängte. Insgesamt sprachen die 25 Teilnehmer(innen) und einige Schlachtenbummler von einem schönen Familienevent und einem tollen Training mit Wettkampfcharakter. Nach dem Auslaufen widmete man sich den Getränken und hatte - bei recht angenehmen Temperaturen - noch genügend Zeit zum Plaudern und für einige Späßchen. Im Bilderalbum liegt bereits eine große Serie von Aufnahmen und hier ist die Ergebnisliste.

06.04.2006 Roger Uhl gewinnt Kreismeisterschaft in Schweinheim über 10000m
Diese schwache Teilnehmerzahl hatte der Veranstalter LuT Aschaffenburg nicht verdient. Er bietet in Schweinheim zwar immer eine familäre Atmosphäre, kann aber nichts für das saukalte Wetter und den Wind, der die Sportler auf ihren 25 Bahnen stellenweise begleitete. Unsere Truppe entschied sich tags zuvor beim diensttäglichen Lauftreff für das Bahntraining in Großwelzheim, bis auf Roger Uhl und Udo Bauer, die einen anständigen Tempolauf im Wettkampf vorzogen und damit war Schweinheim gebucht. Für Roger hat es sich gelohnt, am Dienstag nur die kurze Trainingsstrecke zu laufen und in Rückersbach abzudrehen, allerdings spürte er noch die Auswirkungen seiner 25km vom Sonntag in Seligenstadt. Er holte sich in 36:28min souverän den Titel. Beim Loslaufen war ihm schon klar, dass er mangels Konkurrenz die komplette Strecke alleine laufen musste. Der Wind und die vielen Überrundungen erschwerten seine Mission. Sein Ziel war diesmal nicht eine schnelle Laufzeit, sondern die beiden 5000m Hälften so gleichmäßig wie möglich zu laufen, dies gelang eindrucksvoll mit sechs Sekunden Differenz. Laufpate Udo Bauer lief am Vorabend wie immer die lange Trainingsstrecke mit allen Höhenmetern (Kurzstrecken sind was für Weicheier). Er wollte mehr Wettkampfpraxis und nahm sich - nach dem 10km Mainuferlauf vom Sonntag (in 39:44) - ein gleichmäßiges Tempo und eine Zeitverbesserung vor. In anständigen 38:46min gelang ihm das eindrucksvoll. Überrascht von seinem Stehvermögen war er gegen Ende des Rennens, als er seine beiden Verfolger mit einer Tempoverschärfung knapp aber sicher distanzieren konnte. Mit seinem vierten Gesamtplatz unterstreicht er die derzeitige Dominanz der TSG Athleten auf der Tour. Hier die Ergebnisliste der Männer.

05.04.2006 Stefan Schlett war beim zweiten Internationaler Baikalsee – Eismarathon
Baikal – dieses Wort ruft Assoziationen irgendwo zwischen Nirwana und Eishölle hervor. Die Weite Sibiriens und die Jahrzehnte lange Isolierung während der Sowjetzeit haben einen geheimnisvollen Schleier über diese Landschaft gelegt. Horrorgeschichten von Arbeitslagern, endlose Winter, transsibirische Eisenbahn – genügend Stoff für Legenden, Träume und Alpträume. Erst die eindrucksvollen Dokumentarfilme des ARD-Korrespondenten Klaus Bednarz und die vierteilige ZDF-Erlebnis-Dokumentation „Sternflüstern“ über das dreimonatige Baikalabenteuer zweier deutscher Familien in einem Dorf auf der Insel Ol’chon haben diese Gegend wieder einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Und in der Tat, die mit Abstand meisten ausländischen Besucher des Baikal kommen heute aus Deutschland.
Unser extremer Ausdauersportler Stefan Schlett hatte wieder einmal ein Erlebnis besonderer Güte, dieses Mal in Sibirien. Und wie immer lässt er uns am Erlebten teilhaben. Er verfasste eine kleine Reportage, die er bei den einschlägigen Fachzeitschriften einreichte und uns gab er selbstverständlich die Erlaubnis zur Veröffentlichung in unserer Speakers Corner. >>>>>>> weiterlesen

03.04.2006 Einladung zum 5000m Crosslauf am Samstag, 08.04. um 15.00 Uhr
Am kommenden Samstag starten wir den ersten vereinsinternen Crosslauf in diesem Jahr. Der Initiator dieses Wettkampfes, Alois Mühlthaler, weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Aufnahme in die Zehnkampfwertung die Teilnahme an einem unserer beiden jährlichen Crossläufe erforderlich ist. Dieser anspruchsvolle Frühjahrscrosslauf (im November heißt er Herbstcrosslauf) ins Steinbachtal über vermessene 5.000m hat es in sich und verbirgt einige Höhenmeter. Er kann als intensive Tempoeinheit zur Vorbereitung auf den Jügesheimer Osterlauf genutzt werden, bei dem der/die eine oder andere neue Duftmarken setzen will. Alois wird diese 5000m Ergebnisse zum Anlass nehmen, einen Zwischenstand unserer Zehnkampfwertung zu ermitteln, den wir dann umgehend online stellen werden. Im Laufe der nächsten Monate, insbesondere nach den ersten Triathlonwettkämpfen, aktualisieren wir diese Übersicht regelmäßig zur Orientierung aller Teilnehmer. Interessierte Neueinsteiger sollten sich über die Ausschreibung informieren. Im Ziel ist für Getränke gesorgt. Weißbiertrinker sollten ein Glas mitbringen.

02.04.2006 Mainuferlauf Seligenstadt - Doppelsieg bei den Frauen
Eigentlich waren wir mit den Wetterverhältnissen kurz nach neun beim Start recht zufrieden. Unsere Meinung änderten wir aber, als es nach Kilometer fünf am Main entlang wieder zurück nach Seligenstadt ging. Der Wind blies ungeschützt über die Wiesen, traf die Läufer(innen) frontal und sorgte zwangsläufig für eine Reduzierung des Tempos. Die Langstreckler, die für die 25km meldeten, mussten erheblich mehr Energie aufwenden. Dieser Problematik konnte sich kein Sportler entziehen, deshalb kann man vielleicht mit der gelaufenen Zeit hadern, aber nicht mit der erreichten Platzierung.Wenigstens blieb es trocken. Bei den Frauen wiederholte Abonnementsiegerin Claudia Hille ihren Vorjahrestriumph. Sie konnte auf den letzten Kilometern das Tempo etwas rausnehmen und so die Nachwirkungen eines Hexenschusses lindern. Jedenfalls sammelte sie 1000 Punkte für unseren internen Zehnkampf, von dem wir in den nächsten Tagen mehr berichten werden. Wenn sie heute Konkurrenz hatte, dann kam diese aus der eigenen Abteilung. Astrid Aschenbrenner kommt so langsam in Fahrt, konnte ihreTeamkollegin zwar nicht gefährden, sorgte aber erstmals für einen doppelten TSG-Sieg. Hätte es eine Mannschaftswertung gegeben, würde Christine Hippler mit Platz vier in der W35 den Sieg vervollständigen. Mario Stenger, mit Thomas Kraus frischvom Radtraining auf Mallorca zurück, führte heute wieder unser 10km Team an. Die Durchgangszeit von 17:22 konnte er allerdings nicht durchhalten - der Wind blies ihm förmlich ins Gesicht. Thomas, der zweite Weißblaue im Ziel hinterließ einen guten Eindruck und befindet sich in aufsteigender Form. Die Duathlon DM in Backnang (23.04.), bei der ein halbes Dutzend TSG-ler an den Start geht, kann kommen. Mangels aktueller Fotos haben wir auf die von Mallorca zurückgegriffen. Nachwuchsmann Christian Hippler musste den Angriff auf seine Bestzeit nach halber Strecke wegen Fußschmerzen verschieben und erst mal zum Orthopäden fahren. Unser zehnköpfiges 10km Team besorgte sich in Seligenstadt sechs Podestplätze in den einzelnen Altersklassen.
Über die 25km Distanz gingen heute nur Roger Uhl und Tobias Hegmann. Roger absolvierte einen "Trainingslauf", der für unsere Begriffe relativ zügig von statten ging und Tobias machte tatsächlich einen, als letzte lange Vorbereitung für seinen Marathon kommende Woche. Hier die Ergebnisse von den heutigen Läufen.

02.04.2006 Bleibt der Laufsport ein Breitensport? Sarah regt sich über Startgebühren auf
Wir kennen sie als eine engagierte Ausdauersportlerin, die als Lieblingslauf den Brüder-Grimm-Lauf nennt (fünf Etappen an drei Tagen über insgesamt 82km). Sie ist schon etliche Marathons gelaufen und nimmt auch gerne an spektakulären Events teil. Beim Lauftreff stellt sie sich als Laufpatin zur Verfügung, hilft den Laufeinsteigern in den ersten Trainingsläufen und organisiert auch mal den Abteilungslausflug. Seit einiger Zeit regt sich Sarah von Kutzleben, die kleinste Läuferin am bayerischen Untermain (149,5cm), mächtig über Laufveranstaltungen mit extrem hohen Startgeldern auf. Sie schrieb jetzt Leserbriefe an einige renommierte Fachzeitschriften und führt darin als Beispiel den 10 km Lauf im Rahmen des Münchener Marathons an. 23 bzw. 28 sauer verdiente Euros will der Veranstalter schon für die Voranmeldung und für die Nachmeldung sogar 35! Das Preis-Leistungsverhältnis stimme schon deshalb nicht, weil neben dem Lauf kaum weitere Leistungen (T-Shirt etc.) geboten werden. Sogar für Nudelpartys, die früher im Startgeld enthalten waren, werden heute fünf harte Euros kassiert.
Sarah äußert die Befürchtung, dass diese überzogenen Startgelder andere Veranstalter zum Nachahmen anregen und sie sich ihren geliebten Laufsport mit Wettkampf-Feeling bald nicht mehr leisten kann. Im Laufe eines aktiven Sportjahres kommen so schnell einige hundert Euros zusammen. Glücklicherweise organisieren aber immer noch regionale Vereine ordentliche Veranstaltungen ohne kommerziellen Charakter. Sarah wird ab jetzt diese teuren Events boykottieren und erhofft sich Unterstützung von Gleichgesinnten. Der Laufsport sollte für jeden finanzierbar bleiben und sich nicht zu einer Elitesportart wie Golf oder Tennis entwickeln......