TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Startseite - Oktober 2005
28.10.2005 Manni Scherer übernimmt die Abteilungsleitung von Armin Wieland
Die gestrige Abteilungsversammlung hatte gleich zu Beginn für viele Mitglieder eine Überraschung parat. Armin Wieland, bekannt für sein überaus großes Engagement zum Wohle unserer Sportler(innen) und des Vereins, legte aus persönlichen Gründen seine Funktionen nieder. Sein bisheriger Stellvertreter Manni Scherer übernahm die Leitung der Abteilung und wird diese bis zu den Neuwahlen im März 2006 zunächst kommissarisch führen. Scherer bedauerte den Rücktritt, bedankte sich im Namen aller Mitglieder für Wielands stets zuverlässige und engagierte Arbeit und erklärte, dass dessen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Rahmen unseres Jahresabschlusses am 25.11. entsprechend gewürdigt werden. Scherer leitete bereits Anfang Oktober verantwortlich den diesjährigen Süwag Energielauf, als Wieland aus beruflichen Gründen in Asien weilte. In den kommenden Wochen wird er in sein Aufgabengebiet nach und nach eingearbeitet. Manni Scherer sprach den Wunsch aus, Armin Wieland möge sein umfangreiches Knowhow und sein Talent im Umgang mit den Ausdauersportlern auch weiterhin der Abteilung zur Verfügung stellen.
26.10.2005 Noch vier mal schlafen, dann ist es wieder so weit
Zum Frankfurt Marathon am kommenden Sonntag werden wieder die Massen strömen. Birgit Reuter hat für unsere Tageszeitung Main-Echo folgenden Vorbericht geschrieben, den wir schon heute veröffentlichen können.
MARATHON.... das klingt nach und löst die unterschiedlichsten Assoziationen aus. Seit Jahren ungebrochen ist die Faszination am Event "Stadtmarathon". Die stetig steigenden Teilnehmerzahlen weltweit bestätigen diesen Trend. So hat auch der am 30.10.2005 stattfindende Messe Frankfurt Marathon in diesem Jahr erstmalig die Schallmauer von 10.000 Läufer(innen) durchbrochen. Seit Anfang des Jahres erlebte der Veranstalter einen Anmeldeboom. "Einmal im Leben eine Marathon laufen..." das ist einer der Beweggründe, andere sind Wiederholungstäter und können es nicht lassen, Grenzgänger zu sein. Dieser Eindruck wird auch dem Zuschauer beim Anblick des bunten Teilnehmerfeldes alt und jung, groß und klein, dick und dünn geboten, wenn sich die nicht enden wollende Läuferschlange um 11.00 Uhr unterhalb des Messeturms in Bewegung setzen wird. "Der Mann mit dem Hammer" verabschiedet die Masse auf die große Runde und wird sie nach exakt vermessenen 42,195 Kilometern wieder zum Zieleinlauf in die Messehalle begrüßen. Geht es an der Spitze des Feldes um hart umkämpfte Preisgelder, so kämpfen die ambitionierten Hobbyläufer um neue persönliche Bestzeiten. Manch einer hingegen läuft auch nur des Laufens wegen und will den vollen Genuss beim stimmungsvollen Bad in der Menge. Ähnlich weit gestreut sind auch die Ambitionen unserer ca. 50 Teilnehmer(innen) vom Bayerischen Untermain. Die teilnehmerstärksten Gruppen stellen die TSG Kleinostheim (18 Starter) und der FSV Michelbach (13 Starter). Kleinere Abordnungen entsenden der TV Dettingen, der TV Haibach, TV Schweinheim, TV Großostheim, LuT Aschaffenburg und die DJK Kahl. Während es für Vicky Scherer (TSG Kleinostheim) die Premiere auf dieser Distanz werden wird, fällt für Erika Freund (LuT Aschaffenburg) mit 65 Jahren nach über zwei Jahrzehnten Erfahrung der Marathon-Vorhang. "1988 bin ich hier zum ersten Mal an den Start gegangen. Nachdem ich im April mit meinem Sohn beim City-Marathon in Los Angelos zusammen gefinisht habe und dies einer meiner sportlichen Höhepunkte war, folge ich nun meiner inneren Stimme, die mich dazu auffordert. Die Regenerationsphasen werden halt auch immer länger und schneller werde ich auch nicht mehr", erläutert sie ihre Entscheidung. Mit großem Respekt hingegen wird Vicky Scherer am Sonntag nach Frankfurt reisen. Die 36-jährige zweifache Mutter hat in der ersten Jahreshälfte ihrem Mann Manfred für die Vorbereitung beim IRONMAN Triathlon in Frankfurt den Rücken freigehalten. "Jetzt habe ich lange genug zugesehen und will meine eigenen Grenzen ausloten. Im Januar 2003 bin ich zusammen mit meiner Schwester nach zehn Jahren ohne Sport im Park Schönbusch eine kleine Runde gelaufen. Das waren 1,5 Kilometer. Damals war ich überglücklich!", erinnert sie sich heute an die Anfänge. Im April 2003 folgte der erste 10 Kilometer Wettkampf, im Oktober 2003 stand sie beim Aschaffenburger Halbmarathon an der Startlinie. Die gezielte Vorbereitung auf das unbekannte Abenteuer Marathon begann Anfang September. Zur Pflicht wurde ein persönlicher Trainingsplan, vom Vereinskameraden und Altmeister Wolfgang Höfer auf sie zugeschnitten. 387 Kilometer stehen seitdem zu Buche. "Eine Marathon-Vorbereitung gleicht einem Hausbau. Zunächst wird das Fundament gelegt, das sind lange langsame Läufe. Dann werden die Stockwerke draufgesetzt, individuelle Tempoläufe im Wettkampftempo ergänzen den Plan. Alles mit Kontrolle der Herzfrequenz um die Entwicklung und den Trainingsstand zu kontrollieren. Am Sonntag setzen wir das Dach darauf und feiern Richtfest", beschreibt der Coach. Unabhängig davon, ob die gesteckten Ziele erreicht werden oder nicht, die Anerkennung und der Beifall tausender Zuschauer sowie dem persönlichen Umfeld kann sich jeder der Starter sicher sein.

23.10.2005 Bayerische Straßenmeisterschaften in Geiselhöring mit Andreas Heilmann
Die Bayerischen Straßenmeisterschaften über 10 km waren heuer aus schwer verständlichen Gründen nur für Männer, nicht aber für Junioren ausgeschrieben. Andreas Heilmann musste deshalb zwangsläufig bei den Senioren melden. Heute früh reiste er aus seinem Studentendomizil Erlangen ins beschauliche Geiselhöring nahe Straubing mit dem primären Ziel, die 32min Marke zu knacken. Die Wetterbedingungen mit sonnigen 15°C waren optimal für ihn und weitere 83 Männer, darunter alle namhaften Langstreckler Bayerns. Die Asse teilten einvernehmlich die Auffassung, dass die viermal zu durchlaufende windanfällige Wendepunktsstrecke nicht für Bestzeiten geeignet war. So verfehlte er mit einer Endzeit von 32:27 Minuten zwar sein Hauptziel, belegte damit allerdings einen respektablen 12. Rang in der Männer-Hauptklasse. Inoffiziell kam er als zweiter Junior ins Ziel! Zum Rennverlauf hier einige Stichpunkte: Nach dem Anfangskilometer in 3:06min schloss er bis Kilometer drei eine Lücke zur 11-köpfigen Spitzengruppe, konnte aber einer Tempoverschärfung nicht folgen und versuchte vom Windschatten eines aus der Spitzengruppe zurückfallenden Läufers zu profitieren. Das schaffte er bis Kilometer neun so gut, dass ihm die Durchgangszeit von 28:54min die Option auf einen neuen Kreisrekord (z.Z. 32:00min) offen ließ. Am absoluten Limit laufend spürte er jetzt die Auswirkungen eines viralen Infekts aus der vergangenen Woche. Diese wichtigen, fehlenden Trainingskilometer ließen am Ende eines so erfolgreichen Jahres einen weiteren Rekord einfach nicht mehr zu. Andreas war letztlich froh, die erkämpfte Platzierung bis ins Ziel zu retten. Wir gratulieren ihm für diese Klasseleistung und sind uns sicher, dass der Kreisrekord nicht mehr so lange hält. Hier die Ergebnisliste mit dem Link zum Veranstalter.

22.10.2005 Neuer Melderekord beim Frankfurt Marathon - 18 TSG Sportler sind auch dabei
Unsere diesjährige Wettkampfsaison findet mit dem traditionellen Frankfurt Marathon am nächsten Sonntag (30.10.2005) ihren Abschluss. Für eine ganze Reihe unserer Aktiven bedeutet das Einlaufen in die Festhalle, auf rotem Teppich mit lauter Musik, der Höhepunkt eines sicherlich erfolgreichen Jahres. Die acht- bzw. zwölfwöchigen Trainingspläne wurden individuell oder auch in Trainingsgemeinschaften akkurat abgearbeitet, in dieser Zeit drehte sich die körperliche und geistige Welt unserer Läufer(innen) nur noch um dieses eine Thema. Morgen früh noch ein schneller Zehner und dann geht es in die letzte Woche, die geprägt sein wird von lockeren Regenerationsläufen, dem Pflegen kleinerer Wehwehchen und dem Auffüllen der Kohlehydratspeicher. Von den insgesamt 15560 gemeldeten Teilnehmern starten alleine 10055 auf der Marathondistanz, der Rest verteilt sich auf die Staffeln, den Brezellauf und den Minimarathon sowie die Skater und Handbiker. Von den 18 TSG-lern gehen drei erstmals auf die Langdistanz, hier geht es einfach nur um das Durchkommen und Vermeiden größerer Fehler. Mindestens vier Läufer aus unserem vorderen Leistungsfeld haben sicherlich die Dreistundenmarke im Visier. Der Rest unserer ambitionierten Ausdauersportler(innen) wird nach dem Messen der einzelnen Zwischenzeiten immer wieder zur persönlichen Bestzeit hochrechnen. Die Kunst ist, sich das Rennen so einzuteilen, dass ab km 35 noch was geht, wenn der eigentliche Marathonlauf beginnt. Hoffen wir, dass die Wetterbedingungen einigermaßen passen und die vielen tausend Zuschauer und Schlachtenbummler diesen Tag für unsere Sportler(innen) zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.
17.10.2005 Bocksbeutellauf Michelbach: Siege für Frauen- und Männerteams
Mit 362 Teilnehmern waren die diesjährigen Herbstläufe in Michelbach wieder ein Erfolg für den Veranstalter. Bei strahlendem Sonnenschein starteten insgesamt 15 Ausdauersportler(innen) aus unserer Abteilung. Das mittelschwere Geläuf erinnert uns etwas an das Profil unserer Sommerlaufstrecke im Steinbachtal, also nichts Ungewöhnliches für TSG-ler. Es war deshalb nicht überraschend, dass Mario Stenger und Wolfi Höfer ganz vorne mitmischten, im Gesamteinlauf die Plätze zwei und drei belegten und klar ihre Altersklasse gewannen. Und weil Bernie Schneider und Manni Scherer ebenfalls noch unter vierzig Minuten blieben, war es kein Wunder, dass der Sieg in der Mannschaftswertung auch mitgenommen wurde. Unser Damenteam war konkurrenzlos in der Mannschaftswertung und holte mit Birgit Reuter (1.W40) und Christine Hippler (2.W35) noch zwei Podestplätze. Ingrid Höfer und Manuela Jost komplettierten den Erfolg. Sechs Altersklassenplätze, jeweils unter den ersten drei, war unsere Ausbeute. Hier die Ergebnisliste.

17.10.2005 Roger Uhl: Jetzt weiß ich, was "Ironman-Finishen" wirklich heißt
Roger Uhl und Marco Schreck haben sich nach erfolgreichem Kampf aus Hawaii gemeldet. Sie sprachen von unruhigem Meer mit starken Strömungen, relativ wenig Wind auf der Radstrecke ohne eine einzige Wolke und sauheißer Laufstrecke im Gegenwind, der sogar ihren mitgereisten Frauen Schwierigkeiten bereitete. Hier ein paar persönliche Eindrücke von den beiden „Erlösten“.
Marco: Die übliche Hawaiianische Waschmaschine beim Schwimmstart, immer dem Schaum und der Menge nach. Meine Schwimmzeit entspricht den Bedingungen. Unheimliche lange Zone bis zum Wechsel auf das Rad. Super schneller Radsplit ohne größere Probleme. Laufen: muskulär top, Magen und Darm Flop bzw. flott (fünfmal Dixie-Häuschen), trotzdem sehr zufrieden.
Roger: Bin mit dem Schwimmen zufrieden, bis auf die kurze „Fischfütterung“. Auf dem Rad lief die erste Hälfte gut, dann bekam ich Hitzeprobleme, die eine ständige Kühlung erforderlich machten, dadurch litt die Radzeit. Bin dann angeschlagen zum Laufen gekommen mit dem Motto: nur noch durchkommen und gegen die Hitze kämpfen. Durchlaufen war wegen der großen Hitze nicht moeglich. Resumee: Jetzt weiß ich, was "Ironman-Finishen" wirklich heißt.
Eine nette Geschichte erlebte das Quartett auf der anschließenden Champagner-Party. Als ein freiwilliger Sportler zum Quiz auf die Bühne gebeten wurde, um eine Frage zu beantworten, schubste Christine ihren sich sträubenden Modellathleten nach oben. Die Frage lautete: an welchem Tag wurde der erste Ironman in Frankfurt gestartet? Und nur Roger konnte diesen Tag aus dem Stand nennen, weil es genau an seinem Geburtstag war! Roger gewann als Preis einen Startplatz für den Ironman Frankfurt 2006. Jetzt darf sich Christine auch nächstes Jahr nicht beschweren, wenn die Trainingszeit wieder einsetzt. Hier sind die Einzelergebnisse von Roger nachzulesen.

12.10.2005 Zwei Untermain-Triathleten beim Ironman auf Hawaii
Es ist wie eine Wallfahrt, eine Wallfahrt für Auserwählte. Bei 28 Qualifikationsrennen rund um den Globus haben sich zigtausende von Triathleten für die Teilnahme am Ironman auf Hawaii beworben. Die Elite, 1700 Frauen und Männer, trifft am Samstag in der kleinen Ortschaft Kailua Kona an der Westküste von Big Island zu ihrer Art Woodstock zusammen.
Seit dem 10. Juli, der erfolgreichen Qualifikation in Frankfurt, läuft auch für die beiden Untermain-Triathleten Marco Schreck und Roger Uhl der Countdown. Beide haben den Mythos in der Vergangenheit schon aufgespürt. Marco Schreck seit 1998, Uhl wurde im Jahre 2002 in den Ironman Hawaii Circuit aufgenommen. Nach kurzer Regenerationsphase nach der ersten Langdistanz im Juli galt es für sie, sich für die hohen Trainingsumfänge zu motivieren und dem heimischen Herbst zu trotzen, bevor sie in Begleitung ihrer Lebenspartner ans andere Ende der Welt aufbrachen, um am großen Fest teilzunehmen.
Birgit Reuter hat für das Main-Echo die beiden Ironmänner portraitiert, einen Bericht geschrieben und ist auch auf den Ursprung des Ironman Hawaii eingegangen. Lesen Sie weiter in unserer Rubrik............. Speakers Corner.
11.10.2005 Nachlese zum 1.Süwag Energie Lauf - war alles o.k.?
Es gibt nichts was noch zu verbessern wäre, deshalb sind wir auf das Feedback der Websitebesucher angewiesen. Wir freuen uns über die sehr große Resonanz, gerade nach dem Süwaglauf am Sonntag und bitten Sie, für Verbessserungsvorschläge, kritische Äußerungen oder - wenn Sie wollen - auch für lobende Worte unser Gästebuch zu verwenden. Herzlichen Dank.
09.10.2005 Gelungener 1. Süwag Energie Volks- und Straßenlauf mit Kreismeisterschaften
Die Kreismeister(innen) von heute, morgen und übermorgen stellten sich beim 1. SÜWAG Energie Volks- und Straßenlauf 2005 "Rund um das Vitamar" in Kleinostheim vor. Der Ausdauersportabteilung der TSG Kleinostheim ist es zum 17. Mal gelungen, eine vorbildliche Veranstaltung auszurichten, die vor allem durch ihren familiären Charakter geprägt wird und wieder drei Läufergenerationen vereinte. Erstmalig wurden neben den fünf Nachwuchsrennen auch die Kreismeistertitel über die 10 Kilometer Hauptstrecke in der Juniorenklasse (Jahrgänge 1986/87) sowie der Männer- und Frauenwertung vergeben. Noch im morgendlichen Frühnebel wurde das 238-köpfige Starterfeld um 9.30 Uhr an die Startlinie vor der Maingauhalle gerufen und auf den flachen, schnellen Rundkurs geschickt. Schon nach wenigen Kilometern distanzierte sich ein Führungstrio vom Hauptfeld, das unangefochten die Rangfolge der Platzierungen unter sich ausmachte. Vorjahressieger Marco Schneider (LuT Aschaffenburg) freute sich über seinen ersten Sieg in dieser Saison (33:37 Min.). "Es war lediglich mein zweiter Zehner in diesem Jahr. Der Neubau ist bezogen und erst seit Juli war es mir zeitlich möglich das Training wieder aufzunehmen", so der dreifache Familienvater. Tobias Hegmann (TV Großostheim/LG Aschaffenburg) folgte in kurzem Abstand nach 34:08 Minuten vor Uwe Reinke (TSG Kleinostheim) mit einer Zeit von 34:58 Minuten.
Neben der Ehrung für den Gesamteinlauf durften sie sich auch in dieser Reihenfolge als Kreismeister feiern lassen. In der Frauenkonkurrenz machte Claudia Hille von der TSG Kleinostheim ihrem Heimatverein mal wieder alle Ehre und erweiterte ihre Titelsammlung um ein Weiteres. "Ich bin in der ganzen Weltgeschichte unterwegs, aber es ist ein besonders schönes Gefühl "zuhause" zu gewinnen, meine Zeit von 39:43 Minuten ist hier nur zweitrangig". Die Vize-Meisterschaft ging mit 41:26 Minuten an Katja Friedländer (TV Großostheim/LG Aschaffenburg) vor Theresia Gehlert (LuT Aschaffenburg). Den Lauf zu genießen hatten sich mit persönlichen Vorgaben auch die Freizeit- und Einsteigerläufer vorgenommen. Brigitte Karl (LuT Aschaffenburg) legte zum Saisonabschluss mit 51:15 Minuten nochmal eine neue persönliche Jahresbestzeit aufs Parkett und wurde mit dem Kreismeistertitel in ihrer Altersklasse W55 doppelt belohnt. Matthias Schäfer aus Kleinostheim freute sich darüber die Schallmauer von einer Stunde durchbrochen zu haben. "59:51 Minuten, ich kann es kaum glauben! Sogar die Feuerwehr-Streckenposten haben uns angefeuert."
Während die Zehn-Kilometer-Läufer noch unterwegs waren, galt die ganze Aufmerksamkeit dem zahlreichen Nachwuchs. Zunächst mussten 94 ungeduldige Bambini an der Startlinie gebändigt werden. Die gut gemeinten Ratschläge der Eltern, sich das Rennen kräftemäßig einzuteilen, waren mit dem Startschuss wie verflogen. Es wurde gespurtet und erbittert gekämpft was das Zeug hält. Den beiden älteren Geschwistern nacheifern wollte die jüngste Teilnehmerin mit 2 Jahren und 5 Monaten, Amelie Kappers aus Röllbach. "Sie ließ sich nicht abhalten. Der Läufernachwuchs ist gesichert. Wir werden treue Gäste bleiben, denn für Mitte Februar hat sich ein weiteres Familienmitglied angekündigt", verrät Mutter Susanne. Die Nase vorn hatte die mit sieben Jahren bereits wettkampferfahrene Sandra Spinnler vom TSV Mainaschaff (2:39,1 Minuten) im knappen Endspurt mit Rica Zeller (TSV Amorbach) mit 2:39,4 Minuten vor Melina Keller (TV Elsenfeld) 2:43,5 Minuten. " Wir kennen uns schon von Leichtathletik Veranstaltungen, da treten wir im Dreikampf gegeneinander an. Gestern habe ich am Messelauf in Wertheim teilgenommen und bin 2,5 Kilometer in 11:04 Minuten gelaufen. Meine Beine waren schon etwas müde", erklärt Rica Zeller die knappe Niederlage. Die zahlenmäßig am stärksten besetzten Schülerläufe über 1.320 m waren fest in Händen der namentlich schon bekannten Talente der Heimatregion. Die Geschwister Lukas und Niklas Patalong vom TV 1860 Aschaffenburg dominierten bei den Jungen ihre Konkurrenz. Gegen die elfjährige Anne Lenz vom TV Goldbach hätte so mancher männliche Altersgenosse keine Chance. Mit einer bestechenden Zeit von 5:15,3 Minuten war ihr Sieg unangefochten, vor der erst neunjährigen Alina Hennl von der TSG Kleinostheim mit 5:31,2 Minuten. Drei Runden (2.000 m) wurde den Jugendlichen abverlangt. Jochen Lang vom TV Kahl kennt die Strecke aus den Vorjahren zu gut, um sich den Sieg nehmen zu lassen. Den Siegerapplaus durfte er nach 6:45,2 Minuten vor Richard Gläser (TV 1860 Aschaffenburg) und Christoph Endres (TSG Kleinostheim) entgegennehmen. Aus Höchst im Odenwald angereist waren die Siegerinnen der Mädchen Kristin Gippert und Alina Hoffmann. Den letzten Treppchenplatz erkämpfte sich Laura Schilling vom TV Goldbach, bevor ein reichhaltiges Kuchenbuffett zum geselligen Ausklang und zur Ehrung der Sieger die Athlet(inn)en in die Maingauhalle einlud. Der Meistbeteiligungspreis wurde in diesem Rahmen wie im Vorjahr an den TSV Mainaschaff vergeben, der mit 28 Teilnehmern angetreten war. Hier geht es zu den einzelnen Ergebnislisten. Mehrere hundert Bilder vom 1. Süwaglauf haben wir auf einer separaten Seite bereits online gestellt. Klicken Sie sich einfach durch das Album. Aus Kapazitätsgründen verteilten wir die weiteren Bilder in Teil 1 bis 4. Sehen Sie einfach mal ins Bilderalbum.
05.10.2005 Internationaler Straßenlauf von Griesheim - zum 35. und letzten Mal
So etwas versteht unsereins nicht. Ein traditionsreicher Lauf, der Jahrzehnte für positives Aufsehen sorgte und die internationale Klasse nach Griesheim zog, muss jetzt aufgeben. Der renommierte Veranstalter TuS Griesheim beugt sich den massiven Protesten und Klagedrohungen der Anwohnern und erhielt nur noch für dieses Jahr eine Genehmigung für diese Strecke, die über vier Runden durch die Griesheimer Innenstadt führt. Auf Unverständnis stößt das bei Claudia Hille, die früher als Triathletin für diesen Verein aktiv war und erst nach ihrem Umzug vor einigen Jahren zu uns gewechselt ist. Sie wird immer wieder gerne zu diesem Halbmarathon eingeladen und bedankt sich grundsätzlich mit ansprechenden Leistungen, auch in diesem Jahr. Bei 1:25:18 Std. blieb die Uhr für Claudia stehen. Sie lief gegen Kenianerinnen und Läuferinnen der nationalen Klasse und erreicht im gesamten Frauenfeld einen tollen vierten Platz. Hier ist die Ergebnisliste der TSG-Starter mit dem Weg zum Veranstalter und den Gesamtergebnislisten.
02.10.2005 Astrid Aschenbrenner gewinnt den Aschaffenburger Cityhalbmarathon im Frauenfeld
548 Finisher konnten die Stadt Aschaffenburg als Ausrichter und der Veranstalter TV Haibach beim gelungenen 3. Cityhalbmarathon im Ziel beglückwünschen. Die äußeren Bedingungen waren für die Halbmarathoni optimal. Windstille und angenehme Temperaturen, die den Zuschauern allerdings sehr niedrig vorkamen, sorgten bei mindestens elf unserer Starter(innen) für neue persönliche Bestzeiten. Vom Start an der Ebertbrücke verlief die Strecke über die Adenauerbrücke entlang der verkehrsfreien Ringstraße bis zu deren Ende an der Lindenallee. Die Strecke weist hier geringe Höhenunterschiede auf. Über die Lindenallee führte der Lauf nun durch das „Herz der Aschaffenburger City", auf nahezu flachem Kurs. Lediglich von der Wermbachstraße zur Alexandrastraße war ein kleiner Höhenunterschied zu überwinden. Über verkehrsfreie Straßen führte die Lauflinie dann zur Lindenallee zurück und es begann die zweite Runde. Das Ziel war dann in der 6. Runde am Schloss. Aus dem 30-köpfigen TSG Starterfeld nutzten 14 diesen Lauf als weiteren Formtest für den Frankfurtmarathon Ende des Monats. Herausragend war diesmal der Sieg von Astrid Aschenbrenner bei den Frauen in neuer persönlicher Bestzeit von 1:27:18 Std. Da der Veranstalter mit den einzelnen Altersklassen erst ab 40 Jahre begann und alle jüngeren Teilnehmer(innen) deshalb der Hauptklasse zugeordnet wurden, fällt das Gesamtergebnis für dieTSG optisch geringer aus. Trotzdem sind wir auf acht Podestplätze stolz, die sich wie folgt verteilen: ein erster, vier zweite und drei dritte Ränge. Hier die Ergebnisse unserer Läuferinnen und Läufer und eine Reihe von Bildern liegt in unserem Bilderalbum.
01.10.2005 Am Dienstag, 11.10., wechseln wir wieder zur Winterlaufstrecke
Die Tage werden wieder kürzer, dieser Umstand hat natürlich auch Auswirkungen auf die Ausdauersportler. Am kommenden Dienstag (04.10.) treffen wir uns zum letzten Mal auf der Sommerstrecke wie gewohnt um 18.00 Uhr am Sportplatz des SV Vorwärts und absolvieren die kleine Runde von 11,7km; dazu wird das Tageslicht gerade noch ausreichen. Am Dienstag darauf (11.10.2005 - 18.00 Uhr) wechseln wir wie in jedem Jahr den Treffpunkt (Sportlereingang an der Maingauhalle) und die Laufstrecke. Alle weiteren Einzelheiten wie: Anfahrskizze, Trainingsumfang, Laufstrecken und persönliche Betreuung sind hier nachzulesen bzw. abzurufen.
01.10.2005 Aus dem Oktoberlauf wird der 1. SÜWAG Energie Lauf "Rund um das Vitamar"
Es ist wieder soweit. Wenn sich die Blätter ihre herbstlichen Farben zulegen, werden die Laufsportinteressierten in ganz Kleinostheim wieder nervös, insbesondere unsere Kleinsten. Noch eine gute Woche, dann fällt an der Maingauhalle der Startschuss für die einzelnen Läufe von 660m (Bambini) über 1320m (Schüler/innen) und 2000m (Jugend) bis zu den 10000m im Hauptlauf. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Verantwortlichen freuen sich auf die Läuferschar am Sonntag, dem 9.Oktober 2005. Wir wollen auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung mit großer Beteiligung auf die Beine stellen. Also, unser Aufruf ergeht an alle Ambitionierten, Hobbyläufer und auch Anfänger, sich der Konkurrenz über die 10 km Distanz zu stellen. Dem Nachwuchs werden wir unsere ganze Aufmerksamkeit widmen und freuen uns auf eine hohe Beteiligung der Kleinostheimer Vereine. Die Ausschreibung mit allen erforderlichen Informationen ist hier einzusehen. Voranmeldungen werden per Email noch bis zum 7.10. entgegengenommen und Nachmeldungen akzeptieren wir bis 15 Minuten vor dem jeweilgen Start.
01.10.2005 Deutschlandlauf mit Günter Guderley erfolgreich zu Ende gebracht
Günter Guderley und seine Frau Marion waren sichtlich gerührt, als sie am Donnerstag kurz nach 13.00 Uhr nach dem Unternehmen "Deutschlandlauf" wieder zuhause eintrafen. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass ein ganze Reihe von Läuferinnen und Läufern seines TV Haibach und der TSG Kleinostheim mit frisch gebackenem Kuchen und Sekt vor der Haustüre warteten, um sie gebührend zu empfangen. Wir von der TSG sind dem ambitionierten Ausdauersportler und Organisator des Aschaffenburger Hypolaufs schon viele Jahre freundschaftlich verbunden und ließen es uns nicht nehmen, ihm für diese Leistung und die eingesammelten 20.000 Euro für muskelkranke Kinder zu gratulieren. Unter die Gratulanten mischte sich auch unser Landrat Dr. Uli Reuter. Manfred Fendrich vom Main-Echo hat zu diesem Ereignis mehrere Berichte verfasst, die wir in unserer Rubrik "Speakerscorner" zusammengefasst haben............ hier bitte weiterlesen.
01.10.2005 Tour d’Afrique - 12000 km in 4 Monaten mit dem Mountain Bike von Kairo nach Kapstadt
Unser Weltenbummler Stefan Schlett betreibt seit 25 Jahren Extremsport und hat dabei etwa drei Dutzend Länder und Kontinente durchquert, die meisten davon zu Fuß. Seine Präferenz liegt auf den ultralangen Strecken in den Disziplinen Laufen, Radfahren und Triathlon. So lief er zu Fuß von Lissabon nach Moskau, nahm am Race Across America teil (nonstop Radrennen von der West- zur Ostküste der USA) und finishte den Deca-Triathlon in Monterrey/Mexiko (38 km Schwimmen, 1800 km Radfahren, 422 km Laufen). Stefan ist nun der einzige Mensch auf der Welt, der vier Kontinente (drei zu Fuß und einen per Mountain Bike) mit eigener Muskelkraft und unter Wettkampfbedingungen durchquert hat. Es sind dies: Trans-Amerika-Lauf von Los Angeles nach New York 1992, Trans-Australia-Footrace von Perth nach Canberra 2001, Trans-Europa-Lauf von Lissabon nach Moskau 2003 und aktuell die Tour d’Afrique von Kairo nach Kapstadt 2005.
Was viele noch nicht wissen, Stefan ist ein pingeliger Tagebuchschreiber, der seine Erlebnisse und Eindrücke sowie Freuden und Leiden täglich zu Papier bringt. Mit etwas Abstand zu seiner Afrikatour lässt er uns jetzt in seine Notizen und seine Gefühlswelt Einblick nehmen und schildert eindrucksvoll seine Beobachtungen während der viermonatigen Afrikadurchquerung. Hier sein Bericht, der inwischen auch in den einschlägigen Fachmagazinen abgedruckt wurde und einige Fotoimpressionen findet ihr in unserem Bilderalbum.